Beiträge von EricJ

    Hallo,
    ich habe leider erst jetzt diesen Thread gelesen. Ich bin bei der Planung des Besatzes absolut bei Daniel. Die von Dir angeführten Tiere einzusetzen halte ich nicht für ideal, zumal ja auch noch Korallen einziehen sollen. All diese Tiere in diesem geringen Milieu erfordern derart viel Fingerspitzengefühl. Die Werte ändern sich einfach viel zu schnell und da sind Probleme vorprogrammiert. Ich denke wir werden dann in der Zukunft noch öfters etwas von eintretenden Problemen hören ...

    Zum Besatz wurde ja schon Einiges geschrieben, aber es gibt vielleicht doch ein paar Tiere die sich eignen ... Trimma oder Gobiodon bleiben klein und lassen sich in einem so kleinen Becken ganz gut beobachten. Eventuell auch geeignet sind Seepferdchen ...

    Noch etwas zu den Einträgen im Meerwasserlexikon. Mir kommt es manchmal so vor als ob Interessenten nur nach einem Eintrag suchen der Ihr Vorhaben bestätigt. Ganz beliebt ist bei z.B. Großkaisern ... geht bei mir nicht an Korallen ... Wir sollten uns da besser auf die Foreneinträge gerade hier im Forum verlassen.

    Vielleicht tauschst Du einfach die Chichlidenbecken gegen Meerwasser und umgekehrt.

    Gruß
    Eric

    ... ja so hatte ich mir das auch gedacht! Bei der Rückwand ist nicht entscheidend aus welchem Material sondern welche Möglichkeit die Alge hat sich zu reproduzieren ...
    Ich denke Ihr werdet es in Griff bekommen, so wie jeder der wirklich Bock auf die Meerwasseraquaristik verspürt! :thumbs_up:

    ... ich denke es wird beides gewesen sein, Rückwand und Reste auf den Korallen ... Ich habe die Erfahrung gemacht das man die Steine monatelang trocken lagern kann, die Steine mit kochendem Wasser übergiessen oder sogar mit einem Steamer behandeln kann, Briopsis kommt wieder, garantiert!

    Zum Thema Schnellstart, ich habe mein großes Aquarium über 4-6 Wochen nach Claude Schumachers Empfehlung einlaufen lassen und erst nachdem sich Algenbüschel gezeigt haben eine Cleaning Crew eingesetzt. 2 Wochen später war der Algenspuk vorbei und es läuft bis heute ohne die Algenplage. Ich bin fest davon überzeugt das es am Anfang wichtig ist den Becken Zeit zu geben und ein ausgeglichenes Milieu für die Stabilität verantwortlich ist. Klar es wird viele geben die sagen "Humbug, ich habe mein Becken nach 3 Tagen schon besetzt und keine Probleme ..." kann sein das es so ist, aber nach X Aquarien bleibe ich dabei und hier gibt mir meine Erfahrung recht!

    Wenn ich lese das Du nach 1 Woche alles besetzten musstest ist das auf jeden Fall ein Inditz für eine noch nicht ausreichend gereifte Beckenbiologie ... trotzdem bleibt Bryopsis eine Plage. Wenn Du ein Allheilmittel hast könntest Du glaube ich Millionär werden :winking_face: .

    Gruss
    Eric

    ... Bryopsis erkennt man an den fächerartigen Auswüchsen (aus der Nähe), blaugrüner Farbe und eher etwas gröberem Aussehen. Jeder der die schonmal hatte erkennt sie - SOFORT!

    ... über die Eindeutigkeit von Bryopsis brauchen wir glaube ich nicht zu diskutieren und ja die Fläche und das Ausmaß ist wirklich riesig. Eventuelle Fressfeinde gehen nicht an die langen Büschel, wenn überhaupt nur an die kurzen, das beutet man muss immer vorher ernten. Joe hat glaube ich auch schonmal etwas dazu geschrieben. Eventuell liest er das ja und kann seinen Eindruck nochmal wiedergeben.

    Das Problem sehe ich in den gebrauchten Steinen und der Rückwand. Dann kommt vielleicht noch der Beckenchemismus dazu ... alles in allem halte ich es immer für problematisch möglichst schnell ein schönes Aquarium zu bekommen. Ich bin da eher oldschool und gebe meinen Becken immer Zeit zu reifen und nehme stets neues Unterbaumaterial (auch wenn das vlt. etwas teurer wird).

    Schnecken gegen dieses Ausmaß werden kaum einen sichtbaren Erfolg bringen und Chemie (das hatte ich weiter oben schonmal geschrieben) bringt meist einen Rattenschwanz an anderen Problemen mit sich. Holt die befallenen Steine raus und entfernt die Rückwand. Dann lasst dem Becken Zeit sich zu erholen mit guten Werten (am besten ICP gegengecheckt) ...

    Viel Glück
    Eric

    Danke Hajo,
    allerdings ist das dann so wie bei allen Schnecken, nicht mit nur einer getan. Da muss schon eine ganzes Gruppe ran und die sind ja auch nicht sicher immer zu haben. Für das Stück 22 Euro kann man den Stein auch entsorgen. Der klassische Seehase hat bei mir nichts gebracht, der ist eher etwas für kurze Derbesiabündel. ...
    final ist es aber eine Möglichkeit mal zu testen ob das wirklich geht ...bis sie dann an gleicher Stelle wiederkommen, die gefiederten Plagegeister!

    ... nee da geht auch keiner dran – leider! Die Crew ist auch nur für das Nachher gedacht. Egal was auf den lebenden Steinen wächst wird dann meist sofort abgelutscht!
    Bald kommen dann so Gott will die Kalkalgen und dann wird es für die "grüne Wiese" schwer.

    ... ich glaube Ihr tut Euch selbst einen Gefallen, schmeisst den Stein raus, säubert die Rückwand, tauscht dabei vielleicht gleich den Bodengrund mit aus (hier sammeln sich nach er Säuberung gerne Reste)... Die Korallen kann man bestimmt irgendwo zwischenparken. Sollten sich an den Korallen auch Algen befinden sich sie zu 90% verloren! Mit dem Dremel kann man versuchen die kerngesunden Stücke abzuschneiden.

    Final würde ich dann einen ICP Test machen und mal schauen ob irgwo Ausreisser sind. Die dann korrigieren und dem Becken Zeit geben sich zu erholen.
    Ich beneide Euch wirklich nicht, irgendwann haben es aber alle erfolgreich in den Griff bekommen.

    Unterstützend kann helfen eine Cleaning Crew einzusetzen plus ein paar Aufwuchsfressende Fische!

    LG
    Eric

    Hallo Kirsten,
    tja so ist das manchmal. Diese Alge kenne zu gut und ja es hilft NICHTS wirklich. Es gibt viele Theorien an was es nun liegen soll, aber ebensoviele andere die es wiederlegen. Viele Leute kippen alles Mögliche an Chemie ins Becken und dauerhaft hilft nichts wirklich, der Erfolg ist nur von kurzer Dauer. Mit der Chemie stört man leider auch die Mikrofauna im Becken und es stellen sich weitere Probleme ein.

    Ich würde die Steine rausholen und entsorgen und neue bestellen – ist unter dem Strich vielleicht sogar die günstigere Variante.

    Viele Grüße

    Eric

    Hi,
    hast Du mal versucht zunächst Deine Einstellung in die Lampe zu speichern und es dann erneut zu versuchen. Heisst danach laden aus Lampe drücken und versuchen die zu syncen ...
    Wenn das nicht klappt würde ich die Software mal neu installieren. Final hilft dann eigentlich nur noch ein Telefonat mit ATI, die aber immer sehr hilfsbereit sind!

    LG
    Eric

    ... das zurückbleibende Tier, ergo das Männchen lebt meist eine geraume Zeit weiter und verstirbt jedoch bald. Versuche ein Weibchen nachzusetzen gelingen im hohen Alter nicht, zumindest ist das bei mir so. Von Anfang an alleine gehaltene Tiere leben zwar gefühlt länger, sind aber bei weitem nicht so aktiv, wie als Paar.

    Gruß
    Eric

    ... ich mache das ja schon ziemlich lange und ich muss gestehen das ich in der Zeit zig Puellaris Grundeln als Einzel und aber auch als Paar hatte. Auffällig bei der Paarhaltung war das die Weibchen meist zuerst verstarben. Meist nachdem Sie viele Male abgelaicht hatten.

    Ich denke das das mit dem dauernden Ablaichen vs. Futterreserven (obwohl die sehr gut frassen und genährt waren) zusammenhing! Die Laichbildung fordert ja gewisse Reserven. Bei mir ist das alle 8-10 Tage passiert und sagen wir es mal so "... irgendwann ist das letzte Ei gelegt ..." Wenn dann der Partner trotzdem treibt ist das auf lange Sicht vlt. ein Problem?!

    Das sind bestimmt keine wissenschaftlich fundierten Belege, aber fundierte Beobachtungen ...

    ... naja ich muss zugeben das der Vergleich mit Doktorfischen etwas hinkt aber die Grundeln werden im Aquarium meist nicht sehr alt!
    Hierbei sind Vergleiche mit der Natur eher unerheblich. Viel wichtiger sind Haltungsbedingungen, Verpaarung und Alter beim Zeitpunkt des Kaufs.

    Also ja Hajo ... die Antwort liegt in unseren Aquarien und bei uns!

    Gruß
    Eric

    Hi Deniz,
    die Lebenserwartung von V. puellaris ist bei weitem nicht so hoch wie z.B. bei Doktorfischen. Sie scheint sich noch zu verkürzen wenn Du ein Paar hast das regelmäßig Junge hat.
    Ich schätze ca. 3-4 Jahre bei mittelgroßem Kauf. Von den Sandgrundeln würde ich Dir nur die V. puellaris (das dann als Paar) empfehlen. Die meisten anderen Gattungen gehören zu den sogenannten Steigern. Das heisst sie nehmen den Sand auf und steigen damit auf und verteilen Ihn ganz gut ab halber Beckenhöhe – zukleistern von vielen bodennahen Korallen inklusive.

    Gruss
    Eric

    Danke Burkhard,
    deutlicher hätte ich es nicht beschreiben können und ich habe wirklich in der langen Zeit einiges erlebt. Und final JA es gibt auch gute Fachhändler mit viel Sachverstand und einer ordentlichen Beratungsqualität. Leider machen die anderen "Nixnutze" den Ruf zu Nichte ...

    LG
    Eric

    Hi,
    wenn Du den Stein rausnehmen kannst wäre es da nicht besser den gleich gegen einen neuen auszutauschen. Es gibt aktuell doch wieder LS!
    Bei meiner Pentaganax habe ich festgestellt das sie auf manchen Steinen nicht wächst obwohl sich beide Steine berühren. Das ist z.B. abgestorbenes Korallenskelett (mit) vs. totem Riffgestein (ohne)? Aktuell ist die Entwicklung so das die Acros ihnen oben das Licht nehmen und sie darunter verschwinden ... vielleicht eine Methode die sich mit der Unterbringung im lichtarmen Technikbecken deckt!

    VG
    Eric

    Liebe Elisabeth,
    ich persönlich finde Deinen Aufruf gut und auch lobenswert das Du auf Besonnenheit hinweist. Ich glaube nur das es hier in einem Post für Interessenten schwierig wird die Keyfacts herauszufiltern. Vielleicht sollte man kurz vor Weihnachten einen Bericht in allen fachkundigen Internetseiten, ebenso wie in Fachzeitschriften bringen, der allzu hastige Käufer zum VORHER lesen animiert.

    Ganz abgesehen davon spielt leider auch hier Ungeduld eine Rolle, und das egal zu welcher Jahreszeit. Dann kommt noch dazu das es nicht viel kosten darf! Da ist schnell schonmal ein kleines Becken gekauft und schnell eingerichtet mit ner schönen Dorie und nem Nemo. Katastrophe vorprogrammiert.

    Ich selbst habe schon mit Engelszungen auf Leute eingeredet, die staunend vor meinem Becken standen. Final hat man dann doch ein kleines Becken gekauft mit allem was man braucht, oder auch nicht. Auf die meine Frage nach meiner Beratung sagte man dann "... der Verkäufer hat aber gesagt das man das so machen kann ...". nach einem halben Jahr war das Aquarium wieder weg. Die Leute erzählen heute jedem das das Aquarium zu aufwendig und viel zu teuer ist, vor allem der Strom. Final schlechtes Marketing für unser Hobby!

    VG
    Eric

    Hallo,

    ich hätte noch eine Anmerkung/Nachtrag zu unserem größeren C. binotatus. Gestern war er aus irgend einem Grund in seinem "Prachtkleid" zu sehen. Dabei sind die hellen Längsstreifen deutlich hervorgetreten, ähnlich wie bei Hajos C. flavicauda oben, nur eher weißlich/hellgrau, und die gelben und orangen Töne haben richtig geleuchtet, das sah toll aus. Heute ist er wieder ganz entspannt und eher dunkelrotbraun.

    Grüße

    Hans-Werner

    Moin Hans Werner,
    unsere Docs sind gute Stimmungsanzeiger. Wie Ellen Thaler schon beschrieben hat kann man die Agressionsstudien ganz gut an den Augen sehen. Ich bin der Meinung das diese Fischfamilie noch viel mehr drauf hat ... Mein Hawaiensis z. B. bekommt im Erregungszustand einen fast weissen Kopf, der Maculiceps schwimmt mal nur sandfarben umher und wechselt ohne sichtbaren Grund sein Kleid auf olivgrün mit gelben Sommersprossen und einem weißen Schwanz. Gleiches habe ich schon bei einigen Docs, aber noch viel stärker bei meinen corallinus Kaninchenfischen beobachtet. Bei denen kommt zu dem Farbwechsel noch eine Verhaltensänderung hinzu, die bei den Docs fehlt (aussen sie bekommen einen Anfall ...) ...

    Auch ich habe meinen Pott mit ganz feinem natürlichen Sand befüllt und muss sagen das der in keinster Weise, was den Weissheitsgrad anbelangt, dem Bora Sand nachsteht.
    Voraussetzung ist das man genügend bodengrundwechselnde Lebewesen im Aquarium hat. Ich bin eh der Meinung das eine Cleaning Crew zum Basisbesatz gehört, ebenso wie z.B. eine oder an Besten zwei puellaris Grundeln.

    Moin,
    bezüglich der Einbringung von Lebendgestein. Ich habe bei meinem großen Pott mit Totgestein und Lochgestein (als Unterbau) gearbeitet. Sobald die Werte stabil waren habe ich mir von einem seriösen Händler LS Bruch bestellt. Das ist das Zeugs das beim Eintreffen zerbröselt ist und sich gerne in den Händlerwannen ganz unten ansammelt. Damit habe ich dann die Übergangszone vom Sand zur Deko gestaltet. So kann man ganz gut die Bakterienkulturen auffrischen.

    VG
    Eric

    Moin,
    ich glaube nicht das Du das zuverlässig dicht bekommst. Besser wäre die undichte Stelle sauber heraustrennen und eine neue Durchführung einbauen. Noch ist es leer und man kann es hinterher gut testen. Epoxid haftet nicht auf Glas, bei flüssiger Teichfolie bin ich mir nicht sicher ob das auch was für das Seewasseraquarium ist?!

    VG
    Eric

    Zwischen verschweistem Gewinde und Glas ist doch auch die Gummidichtung. Auch wenn diese außen sind. Wie soll das Wasser da durchkommen?
    Habe in der Zwischenzeit benachbarte "Salzfreunde" gefragt, hier gibt es auch beide Varianten, wobei die Variante mit Gummidichtung IM Becken mehr verbreitet ist.

    ... wobei es nicht unbedingt heisst das die andere Variante die richtige ist! Ich bleibe dabei, Gummindichtung im Becken und die verschweisste Duchführung gehört auch INS Becken!

    VG

    Da kann ich dir nur Teilweise zustimmen, die Phentaganax sollte auf jeden Fall raus, meiner Meinung nach kann man nicht mit ihnen leben.
    Sie überwuchern alles was im Weg zur „Alleinherrschaft“ steht. Die wachsen sogar in den dunkelsten Ecken. Ich habe den Kampf schon einmal verloren. Darum wünsche ich Sven viel Erfolg beim Beseitigen der Plage.

    ... ich habe die in meinem 2.000l Pott und sehe keine Möglichkeit den auszuräumen. Mittlerweile mampfen meine Kaninichenfische, Doc (maculiceps) und der Pinzett davon. Leider nicht so konsequent wie ich mir das wünschen würde. Allerdings habe ich nicht gesehen das eine Koralle auch nur den Hauch eines Schadens nimmt. ... Da ich zum Zuschauen verdammt bin kann ich gerne weiter berichten ...

    ... der Schwamm ist schon ein Problem. Der vermehrt sich durch kleinste Teilstücke und hat Potential alles unter sich zu ersticken. Nimm den Stein raus und entsorge den. Bloss nicht versuchen abzuschrubben oder zu zupfen!

    Zu den Phentaganax, ja es sind welche, aber ich habe noch keine Vernesselung feststellen können. Klar die wuchern jede freie Stelle zu und sind mal nicht so schön farbig aber wenn man sie mal drin hat kann man die Steine nur raus holen oder damit leben!

    Hallo, das ist auf jeden Fall eine Alge. Gott sei dank sind die eher einfach abzusaugen. Ich würde bei jedem Wasserwechsel gründlich absaugen und dabei darauf achten das wirklich alles im Eimer landet.

    Hm, wenn das immer mal so aussieht ... eventuell hast Du Tiere drin die im Sand wühlen. Wenn Grundeln sich ein neues Zuhause suchen und das genau in der Kotecke der Doktoren kann das schonmal echt trüb werden ... oder vielleicht Puellaris o.Ä. Ich kann leider nur die frei schwimmenden sehen!

    ... man kann als Führung auch noch ein Alu U-Profil in Glasstärke von unten auf den Kasten aufkleben (Aquasilikon). Das hält super.
    Für den Fall das man es noch schöner haben möchte. Alternativ kann man sich dünne Hochglanzplexiplatten (gibts in allen Farben) bestellen und auf die Hartschaumplatten aufkleben.

    VG
    Eric

    Stein von unten mit ner alten Zahnbürste abschrubben, das gleiche an der Stelle wo der Stein hin soll. Dann Sekundenklebergel auftragen, aufdrücken, paar Sekunden warten, fertig!
    Allerdings bin ich der gleichen Meinung wie Reiner, die Ablegerstein sehen nie schön aus und es dauert ewig bis die überwachsen. Gleiches Procedere funktioniert bei frisch gebrochenen Ablegern.

    Gruß Eric

    Ich habe meine auch selbst gebaut! Mein Pott steht im Wohnzimmer und meine Familie (und ich auch) fanden dieses blaulastige Licht an den Decken und Wänden nunja etwas störend. Also musste eine Abdeckung her. Das geeignete Material ist hier Forex (Hartschaumplatten). Die gibt es in allen möglichen Stärken, lassen sich sehr gut schneiden, sägen usw. und noch besser verkleben. Final sind die Platten nicht sonderlich schwer. Die Grundfarbe ist weiß. Die Abluft habe ich durch Luftungssausschnitte gelöst, hierdurch wird dann auch der Einzug der kälteren Umgebungsluft gelöst! Bis dato kein Problem mit zu hohen Temperaturen!

    Bei dem Fowleri kann man eher davon ausgehen das das Nervenkostüm nicht so dünn ist wie z.B. beim lineaatus. Das Verhaltensmuster ist eher Richtung maculiceps zu sehen.
    Ich bin bei den zu erwartenden Endgrößen etwas verhalten. Ich habe bei mir einen der o. erwähnten maculiceps schwimmen. Den habe ich als Minitier vor 8 Jahren gekauft und der ist bis heute auf ca. 17cm gewachsen. Er schwimmt in einem 2.000l Becken und könnte bestimmt größer werden, bei mir bis dato nicht! Keine Kümmerwuchs an zu großen Augen usw. zu sehen. Kann es hypothetisch gesehen daran liegen das die im Zwergenalten Futter aufnehmen müssen was das zu erwartende Wachstum auslöst/begünstigt! Das habe ich schon bei einigen Fischen gesehen.

    Es gab' irgendwo mal ein PDF worin Anemonenfische und ihre Anemonen erläutert wurden. Vielleicht hat das noch gemand irgendwo. Das würde viele weitere Fragen erübrigen, zumindest was die natürlichen Partner unserer Anemonen sind! Auf jeden Fall sind es keine Minmax (die auch manchmal gerne woanders hin wandern).

    ... die Anne ist nicht wesentlich empfindlicher als S. helianthus oder S. haddoni. Vorausgesetzt das sie gut hier ankommen.

    "... Pflegebedingungen zu verinnerlichen darf ruhig vor dem Erwerb einer grossen Wirtsanemone stehen.!"
    Dem ist nichts hinzuzufügen und sollte die Basis VOR einem jeden Erwerb von JEDEM Tier sein!

    Gruss
    Eric

    Ich glaube man muss das bei der Euphyllia differenzierter sehen, ganz abgesehen davon das es nicht das richtige Zuhause ist! Korallen fühlen sich schnell gestört und durch die Anemonenfische bestimmt. Dauerkuscheln irritiert die Tiere und sie ziehen sich zusammen, ganz davon abgesehen das sie in der Nacht sowieso etwas zusammengezogen sind! Das es ihr schlecht gehen soll liegt also nicht an irgendwelchen Wasserparametern sondern bestimmt an den Clownies.
    Und ja es gibt durchaus Anemonen die man einsetzen könnte, aber immer nicht zu 100% für alle Tiere geeignet. Viele Anemonen die für Ocellaris oder Percula geeignet sind haben die unschöne Angewohnheit zu wandern. Dabei werden viele Korallen vernesselt und nachhaltig geschädigt. Es gibt aber auch eine Anemone die geeigneter wäre, insbesondere für perculas – Stichodactyla giganthea. Sie bleibt im Sand und ist auch im Riff das Zuhause von Perculas. Leider werden diese Anemonen nur seltenst importiert und ja, auch hier gibt es Tiere die sie zum Fressen gerne hat. Grundeln, Einsiedlerkrebse werden gerne gefressen, wenn sie zu unvorsichtig sind.
    das Thema Fehlprägung spielt bestimmt eine Rolle, aber so wie bei allem braucht man jemanden der es vormacht und dann probieren es auch andere ... habe ich schon oft versucht und auch Erfolg damit gehabt!

    Gruß

    Hallo Ingo,
    bei einem so "jungen" Becken direkt mit der Chemie-Keule dran zu gehen ist wenig ratsam, da sich oft andere Probleme nachziehen. Versuche alle wichtigen Werte im grünen Bereich zu halten und gib dem System Zeit sich zu stabilisieren. Das Frostfutter würde ich auf jeden Fall gut spülen. Nicht wegen dem möglichen Eintrag von Phosphat o.Ä. sondern wegen den durchaus möglichen Begleiterscheinungen von z.B. Vibrionen.

    Gruß
    Eric

    So hatte ich das in der Vergangenheit auch.Allerdings haben die Strömungspumpen meistens soviel Power, dass man an einigen Stellen das Glas Sehen kann. Auf so eine dicke Sand-Kieselschicht habe ich keine Lust.

    Gruß Robert

    ... die grundsätzliche Frage hatte ich mir bei der Neueinrichtung auch gestellt! Toll sind auch flaches Korallengestein mit Zoanthus o.Ä. an der Stelle wo die Scheibe blank liegt. Die dient als Strömungsbrecher und sieht besiedelt auch noch ganz schön aus. Auf jeden Fall unbedenklicher hinsichtlich der eventuellen Abgaben von Chemie ans Beckenwasser!