Beiträge von EricJ

    Hi Eric,

    ich habe tatsächlich schon überlegt, das Becken selbst zu bauen aus PVC.
    Wenn man das mit Tangit klebt, sollte das doch eigentlich unkaputtbar sein, oder?

    Viele Grüße,
    Rüdiger

    Die Becken bei Jonas werden im Hotmelt System verschweisst und sollen unkaputtbar sein. Bei Tangit wäre ich nir nicht so sicher ... eventuell klärt Klaus mal etwas auf!

    LG

    Hallo Rüdiger,

    ich habe bei der YouTube Serie von Jonas Stratmann (js aqua) gesehen das er seine Filterbecken aus Vollkunststoff herstellen lässt. Ich meine das er die Firma auch einmal erwähnt hat. Die bauen das nach Vorgaben und soll angeblich unkaputtbar sein. Das wäre doch etwas ... Vielleicht!

    VG
    Eric

    Hallo Honk,
    das die Werte beim Heimtest abweichen ist schon immer so gewesen. ... sonst hätte sich das mit dem ICP schnell erledigt.
    Bei der Messung mit Hanna ist wichtig das man die Reagenzien extrem sauer hält und auch versuchen sollte das gesamte Pulver aufzulösen. Wenn nicht kann es zu Abweichungen kommen. Ich habe auch Abweichungen aber nur ganz gering.

    Der Versuch die empfohlenen Werte zu erreichen ist aller Ehren wert, aber meist nicht zu 100% umsetzbar, kleine Abweichungen sind nicht schlimm. Bei den Anpassungen sollte man sich an die Empfehlung der ICP Labore halten, denn final "Wer viel misst misst Mist ...". 1x im Quartal eine ICP halte ich für ausreichend.

    Genau wie Du es am Ende beschreibst sind die ICP korrekt und die Heimtests zeigen eine Tendenz ... wobei KH schon recht genau ist!

    VG
    Eric

    Hallo liebe Forengemeinde,
    als Liebhaber von Brunnenbauern hatte ich vor 2 Jahren über "Transmarine" 2 Tiere einer unbeschriebenen Spezies, ich nenne sie Pygmy Jawfish, bestellt. Da ich ja im Forum bis dato eher unter dem Radar geflogen bin, hier mal ein paar Bilder und eine kurze Beschreibung.

    Opistognathus sp., Größe: ca. 3cm (geschlechtsreif), Verhalten wie alle anderen Brunnenbauer (in separaten Brunnen). Bei der Paarung zeigt das Männchen was es hat und schiesst in die Höhe um auch gleich wieder zu verschwinden. Die Eiballen sind gelb. Die Lebenserwartung scheint nicht sehr hoch zu sein, worin auch der Grund des bis dato seltenen Imports liegen könnte, oder weil man sie einfach nicht sieht.

    Die Tiere lebten in einem eigenen Aquarium – leider nur 1 Jahr. Man merkte wie sie langsam abbauten. Die Paarung wurde weniger, die Aktivität ebenso. Wenn also mal jemand solche Tierchen sieht könnte man sie super in einem kleinen Aquarium beobachten und weitere Berichte folgen lassen.

    Viele Grüße

    Eric

    Hi Rüdiger,
    ich weiß nicht um welchen Shop es sich handelt. Ich kenne das so das die Tiere wenn Lieferbar sind von Montags bis Donnerstags verschickt werden. Sollte es mal nicht klappen suchen die Händler meist von selbst den Kontakt ... oder ich rufe da in Ausnahmefällen an.

    VG
    Eric

    Hallo,
    ich hatte zu diesem Thema schon öfters etwas geschrieben. Mein Aquarium ist mit 2.000l nicht gerade klein und einer Glasscheibenhöhe von einem Meter auch nicht leicht zu beackern.
    Glasrosen breiteten sich vor einem Jahr schlagartig aus (nachdem ich meinen Tierchen mit Zooplankton was Gutes tun wollte).

    Die Tests fielen von einem Feilenfisch, C. auriga bis hin zu einem P. ocellatus sehr umfangreich aus. Der beste Kandidat war hierbei der P. ocellatus, er hat wirklich alle Glasrosen gefressen, zumindest die wo er dran kam. Allerdings danach auch Duncans, sowie Wunderkorallen angefressen. Garnelen scheiden wegen Unzuverlässig und der Anwesenheit von Mirakelbarschen aus.

    In meiner Verzweiflung habe ich dann ca. 30 Berghias eingesetzt. Die gibt es öfters von Privat oder bei Nemo zu kaufen. Berghias fressen im Rudel und nur für unsere Augen unsichtbar. Das einzige was auffällt ist das die Glasrosen weniger werden.

    Den Kostenaspekt kann ich hier nur bedingt gelten lassen. Unter dem Strich kommt es auf das Gleiche raus. Stein raus und durch neue ersetzen, Ausräumen, verschiedene Fische rein, Chemiekeule mit nachfolgenden Problemen im System (vielleicht) ... das sind Kosten, die sich vielleicht die Waage halten.

    Mortalität: Ja die Schnecken sterben, wenn sie nichts zu fressen finden, leben aber sonst auch nicht so lange. Man kann sicher ein paar retten und weiter verkaufen oder gar züchten oder sie verschwinden einfach ...

    Viele Grüße

    Eric

    Hallo liebe Forengemeinde,

    vor ein paar Wochen hatte DeJong einen Rotmeerimport unter anderem mit diesen kleinen Kerlchen. Nachdem hier im Forum teilweise sehr widersprüchliche Aussagen gerade wegen der Färbung gemacht wurden, möchte ich hier einen ersten kleinen Erfahrungbericht geben.

    Zunächst wurden 4 Fischlein bestellt, von denen nur 3 beim Dealer überlebt haben und aktuell noch einer etwas angeschlagen ist. Es sind also aktuell noch 2 (warscheinlich sowieso besser).
    Ich hatte mir die Fische bestellt weil ich sehr große Acroporastöcke im Aquarium habe und mir das Verhalten Koralle Fisch sehr gefallen hat. Unter anderem fand ich die helle Färbung mit den feenhaften blauen Schuppen und Flossen recht hübsch.

    Verwirrend fand ich in einigen Posts die Aussagen zu der Färbung. Bei einem Post ging es sogar soweit das man unterschiedliche Standortvarianten vermutete. Das glaube ich kann ich widerlegen.

    Diese Fische können so wie andere Riffbarsche Ihre Färbung ändern. Die Färbung ist stimmungs-, untergrund- und tages-/nachtabhängig. Im Stichpunkten wie folgt, zumindest was ich beobachten konnte:
    - Im Freiwasser: leicht hellgrau nach hinten heller werdend, schwarze Augenbinde
    - In der Koralle: Nachts/vorne grau mit schwarzen Augen, einem weisen Schulterband und hellem Hinterteil, Tagsüber das gleiche nur ohne das weiße Schulterband (das Schulterband scheint auch ein Stressinditz zu sein).
    - Im Normalzustand – macht der Untergrund die Färbung: Helle Acropora = heller Fisch (fast so wie auf den Freiwasseraufnahmen aus dem roten Meer), dunkle/blaue Acropora = dunklere Färbung mit schwarzen Augen.
    - Balzend: Der treibende Fisch wird fast weiß und der andere bleibt dunkel!
    Diese Fische können alles – von hässlich bis wunderhübsch.

    Agression: Mein Aquarium ist groß und ebenfalls mit großen Fischen besetzt. Teilweise sind Korallenblöcke bereits besetzt. Im unteren Teil ein Paar Chrysiptera, im oberen ein Paar Korallenwächer und eben die Preussen.
    Sobald die Großen ihre Bahnen ziehen und den Marginatus zu nahe kommen, ziehen Sie sich sofort ins Geäst zurück. Aktuell verteidigen Sie ihren Stock und sind eher die "Schisser". Das kann sich ändern wenn sie ein Gelege haben. Dazu werde ich dann berichten, wenn es soweit ist.

    Final auf jeden Fall sehr interessate und lebendige Fische und die Interaktion mit "ihrer" Koralle toll anzuschauen. Hoffentlich bleibt es so!

    VG
    Eric


    Hallo Sandy,

    ja meist ist es der Xanthurum der andere Fische terrorisiert. Ich habe nun schon seit 30 Jahren einen und ja meiner hat die Vorliebe für grüne Teppichanemonen und angespritze (Salzsäure) Manjanos. Vor Jahren fand er auch mal Muscheln klasse aber ein Raufbold ist er immer. Übrigens sind Docs keine Algenfresser, sonden Aufwuchsfresser, so knabbern die auch gerne mal an Weichkorallen, Gorgonien usw. Aber in jedem Fall habe ich auch festgestellt das das Aquarium gut strukturiert sein muss.

    Anderer Doc anderes Bespiel. Ich hatte mir einen Fowleri gekauft und dabei hat der sonst so friedliche Maculiceps einen Rappel bekommen und den für 2 Wochen nicht aus seiner Ecke gelassen. Heute stänkern sie sich immer noch an aber dabei sind es dann meist Scheinangriffe. Ich würde mal abwarten und solange die keine üblen Verletzungen haben die Fische beieinander halten.

    VG
    Eric

    Hallo Thomas,

    ich habe mit den Crispas nie wirklich Glück gehabt! Zunächst scheint es schwierig das sie sich richtig festmacht und nach einer geraumen Zeit immer das gleiche Bild das Du schon beschrieben hast. Da ich bei mir mit einer Hybridbeleuchtung beleuchte kann ich mir nur vorstellen das die Crispas seltenst in wirklich gutem Zustand ankommen. Niemand weiss wie mit den Anemonen vom Fang bis zum Transport umgegangen wird.

    Später habe ich die Anemonen erst gekauft wenn sie auch beim Händler schon mindestens eine Woche fest auf einem Stein stand und auch sonst voll offen war! Solltest Du unsicher sein was das Licht angelang, setz doch mal eine Blasenanemone ein und schau wie sie sich verhält.

    Viele Grüße

    Eric

    Hallo,
    wenn ich mir Deine Bilder anschaue sieht es so aus als ob über dem Boden nur wenig Strömung ankommt. Eventuell wichtig um einen optimalen Austausch und Bewegung der Sandkörnchen zu bewirken. Wenn Seesterne nicht halten kann es sein das sie zu früh eingesetzt wurden oder eben die Schadstofflast im Bodengrund zu hoch ist.

    Aber bitte nicht jetzt den Bodengrund austauschen – das wäre kontraproduktiv. Wenn Austausch dann in mehreren Schritten, so ist die Umstellung nicht zu stark.

    Mein Aquarium ist kein Poolbecken hat aber umlaufende Glasränder/Mittelstrebe und eine Grundhöhe von 1 Meter. Ich habe noch nie gesehen das sie Puellaris an der Oberfläche waren!

    VG

    Eric

    Hallo Eric,

    nur können solche Tierchen auch kein Versiffen des Bodengrunds verhindern. Wer einen sauberen Sand haben will, kommt ums regelmäßige Absaugen nicht herum. Für mich neben dem Wasserwechsel die wichtigste Pflegemaßnahme.
    Aber schon mal gut, dass Du echten Korallensand verwendest, und nicht diesen billigen Kalkbruch, den Firmen wie ATI unter so schön klingenden Namen wie "Fidschi White Sand" vertreiben. Damit ist ein Versiffen des Bodengrunds in Rekordgeschwindigkeit durch Ausfällungen vorprogrammiert.

    Gruß, Thomas

    Moin Thomas,
    da muss ich etwas widersprechen. Ich hatte in einem Vorgängeraquarium schon nach der gleichen Methodik gearbeitet und hier auch das gleiche Bild. Ich denke es ist eine Mischung aus Strömung und bodenbearbeitenden Tieren. Der Sand war immer schön weiß, ganz ohne Absaugen. Die Puellaris Grundeln schaufelt alles unter den Steinen weg und befördert es ins Freie wo die Seesterne dann warscheinlich Ihr Übriges tun. Ich denke aber auch das es an der Körnung von fein liegt – so bleiben die Steinchen nie lange so liegen das sie veralgen können.

    Die Sandseesterne muss ich nicht füttern und sie sind nach 2 Jahren immer noch da. Ich würde mal behaupten das der Sand noch fast so hell ist wie am Anfang!

    Viele Grüße
    Eric

    Hättest du da einen Tipp für mich welche Tiere sich da eignen würden? Ich hatte ein PärchenValenciennea sexguttata drinnen die mir leider aus dem offenen Becken gesprungen sind.

    Hallo Sebastian,

    ich habe in meinem Aquarium 5 Sandseesterne, ca. 20 - 30 grabende Schnecken mit unterschiedlichen Vorlieben. Unter dem Aufbau treiben 2 Pistolenkrebse plus Grundeln ihr Unwesen und schaffen Unmengen an Sand "ins Freie", im Freien arbeiten Puellaris Grundeln unermütlich den Bodengrund durch. Puelaris sind keine "Steiger", heisst sie lassen den Sand nicht von oben auf die Korallen rieseln. Leider werden diese nicht sehr alt. Ich würde immer versuchen ein Paar zu bekommen. Zusätzlich nehmen meine Docs den Sand mit auf der dann beim Ausscheiden herunterrieselt – leider trifft das dann trotzdem mal die ein oder andere Koralle, oder eben den Brunnenbauer, der sich mächtig beschwert wenn ihm auf den Kopf gesch...ssen wird.

    Viele Grüße

    Eric

    Ich habe im Hauptbecken gar keinen Sand und blase einmal in der Woche unter und hinter der Deko die Sedimente auf, so dass sie gleich vom Vlieser rausgeholt werden.
    Wir sollten uns entgültig von der Vorstellung verabschieden, dass wir so was ähnliches wie Plankton im Becken haben, was frei im Wasser schwebt. Das was wir sehen ist Detritus, schlichtweg einfach nur Dreck und den entferne ich vollständig und schnell mit einem effektiven Schrägbettvlieser.
    Sand ist für mich die Müllhalde in einem Meerwasserbecken. Wer ohne Sand fährt, muss eben auf einige Arten verzichten, wie Grundeln, Lippfische, Brunnenbauer, Knallkrebse usw.
    Aber die Vorzeile überwiegen nach meiner Einschätzung, das Gesamtmilleu ist einfach stabiler, es bilden sich keine Phosphatdepots.
    Wenn es um die Optik geht, ist Sand natürlich unschlagbar schön als Bodengrund.
    Alternativ kann ich natürlich den Boden auch zuwachsen lassen. Ich habe ein paar schöne Montis und Chalice die mittlerweile 30 cm im Durchmesser haben, das sind meine Bodendecker oder einfach mal grünes Füllhorn als Rasen anlegen.

    Moin Klaus,
    so ist jeder verschieden. Für mich ist ein Aquarium ohne Korallensand kein richtiges. Genau solche Tiere wie Grundeln, Brunnenbauer usw. gehören m.E. zum idealen Nischenbesatz dazu!
    Bei mir ist es der echte weiße Korallensand in der feinen Körnung. Jetzt schon kanpp 3 Jahre im Aquarium und immer noch schön weiß. Man kann viele unsichtbare wie sichtbare Helferlein einbringen damit das so bleibt. Klar die Gefahr eines Phosphatdepots schwimmt immer mit, mein Ziel so viele Arten wie möglich halten zu können aber auch. Also heisst es optimal abschäumen, sinnvoll füttern, viele Korallen und die Problemwerte im Auge zu behalten.

    LG
    Eric

    Moin Klaus,
    Ähnliches habe ich auch beobachten können. Bei mir wächst eine Sinularia knapp unter der Wasseroberfläche und ist kräftig gelbgrün. Beleuchtet mit einer ATI Hybrid.
    Etwas tiefer ist sie einfarbig braun. Ich denke es wird einige Weiche geben, die bei hoher Beleuchtungsstärke ihre Farbe ändern – ganz egal ob Australien oder Kenia ;-).

    VG
    Eric

    Hallo,
    ich habe in einer Koralle gelesen das es Leute gibt die zu Testzwecken einen Imperator eingesetzt haben. Der hat wohl auch richtig aufgeräumt.
    Davon möchte ich Dir aber unbedingt abraten. Nimm am besten die Steine raus und bitte nicht zupfen. Es könnte gut sein das Du sonst überall die Polypen hast.
    Es sind übrigens Hydoidpolypen, die nesseln stark und haben absolutes Verdrängungspotential.

    Viele Grüße
    Eric

    Hallo Zusammen,

    ich habe schon länger beobachten können das viele Organisationen, wie z.B. Deutscher Tierschutzbund, NABU, Peta, Cites usw. auf die Wildtierhaltung stürzen (natürlich mit den Grünen im Schlepptau). Leider hängt unser meerwasseraquaristischer Bereich mit dran.

    Insgesamt beurteilen sogenannte Fachleute die Situation teilweise mit Haltungsbeschreibungen aus den 80er Jahren. Ich habe dazu mal einen längeren Brief an der Deutschen Tierschutzbund (Pressestelle) geschrieben und dabei darauf aufmerksam gemacht das hier mit Halbwissen mutmaßlich ein schlechtes Image erzeugt wird und ich gerne bereit bin das Thema "Meerwasseraquaristik" näher zu erläutern. In unserer lokalen Tageszeitung wurde das sogar als Leserbrief veröffentlicht. Leider, wie so manches, wen wunderts, ohne jegliche Antwort und Reaktion.

    Wäre es nicht mal ein Versuch wert die jeweiligen Organisationen auf unsere Seite zu ziehen. Wir als Fachforum sollten doch genügend Leute haben, die das weiter erläuern können oder Kontakte in die richtigen Gremien haben wo man das einmal richtig aufarbeiten kann.

    Viele Grüße

    Eric

    Wahnsinn! Danke Hajo!

    Hallo Sebi,

    ich habe die Technik meines Hauptbeckens im Keller und habe in den Kreislauf des Hauptbeckens ein Korallenzuchtbecken integriert. Der Zulauf über den Ablauf des Hauptaquariums und der Ablauf über eine Schütte in das Technikbecken. So hast Du den Vorteil das Du insgesamt ein größeres Wasservolumen hast, die Werte einfacher stabil bleiben. Da die Korallenbecken oftmals nicht so hoch sind reichen m.E. auch einfache T5 Lösungen (ATI usw.), die Abschäumung wird mit dem Hauptbecken zusammen realisiert ...

    Viele Grüße

    Eric

    Hallo Zusammen,

    auch wenn ich hier noch nicht so lange schreibe muss ich doch mal (in Zusammenhang mit der Kritik in diesem Post) eine Lanze für das Forum brechen. Ich sehe das Meerwasserforum nicht als Billowforum für jedermann an. Hier wird nachgefragt und diskutiert (mal von den wenigen wirklich unschönen persönlichen Attaken abgesehen). Wenn dann mal kritisch nachgefragt wird gibt es einige die eher unangenehm reagieren, ich finde das muss nicht sein. Meinungen muss man auch mal so stehen lassen können.

    Zu einer vernünftigen Analyse gehört nunmal vorab das Gesamtbild eines Aquariums. Nicht jedes gleicht dem anderen und das was bei A funktioniert muss nicht auch bei B funktionieren.
    Wenn nun in anderen Foren ganz einfach auf Themen, Fragen geantwortet wird kann das auch schonmal schief gehen, auch wenn das für den User "netter" ist, so ist es nicht immer Hilfreich. Nachfragen ist immer richtig.

    An dem genannten Status eines "Chemikers oder Biologen" störe ich mich ein wenig. Ich selbst bin nur Grafikdesigner, betreibe das Hobby aber nun schon seit über 40 Jahren, habe gesunden Menschenverstand und ein breites Wissen was die Verhaltensweisen von Fischen anbelangt. Genauso ist das die Kombination mit dem Schwarmwissen das dieses Forum so attraktiv macht.

    Es ist schade das sogenannte Fachleute dem Forum den Rücken gekehrt haben, aber das gehört nunmal auch dazu und heisst aber nicht das man nicht wieder zurückkommen kann. Gerade in der letzten Zeit hatte ich das Gefühl das v.a. durch Klaus Input in Sachen Licht und Beckenkonstruktion viele Möglichkeiten andiskutiert wurden, die uns vlt. wieder weiter bringen.

    Ich finde es gut, wie es läuft mit Luft nach oben!

    VG
    Eric

    Warum mutet der Bauer seinen Gewächshaus-Tomaten unnatürlich hohe CO2-Werte zu? Richtig, damit sie besser wachsen. Könnte das bei Korallen nicht ähnlich sein? Leider haben wir im Aquarium weder die Wassermassen noch die Planktonschwaden des Meeres, wo Korallen rund um die Uhr aus dem Vollen schöpfen können. Dafür haben wir Foren voll mit Berichten über Nährstofflimitierungen. Daher der Gedanke, nährstoffreicher zu fahren.
    Gruß, Thomas

    Hallo Thomas,

    der Vergleich mit den Tomaten hinkt gleich zweifach. Zum Einen sind Tomaten Pflanzen und zweitens werden diese zur Ertragssteigerung möglichst beschleunigt zum Wachsen gebracht. Bei den Aquarianern sollte das nicht das oberste Gebot bei der Haltung ihrer Tiere sein (ausser vielleicht den Korallenzüchtern). Was mit Korallen bei sich ändernden Parametern passiert sehen wir in den Weltmeeren, da muss ich nicht testen bis zu welchen Werten die Tiere wachsen und ab wann sie degenerieren. Erschwerend kommt beim Ausgangsthema dazu das wir nicht 100%ig wissen was der Aquarianer sonst noch so mit seinem Becken veranstaltet hat.

    Final glaube ich das eine Über- wie auch eine Unterdüngung nicht zu stabilen Korallen führt. Da finde ich sollten wir eher die Lichtforschung voran treiben, die mit Sicherheit noch Einiges bringen wird.

    Viele Grüße

    Eric

    Hey Leute,

    wieder zurück zum Thema! Phosphat von 80 ist Quatsch, ganz klar! Wissenschaftlich glaube ich auch zig' mal begründet.
    Wenn jemand soetwas postet weil er es irgendwo gelesen hat und dadurch eine Diskussion um Nährstoffwerte entsteht ist es doch ok! Ich hätte niemals meine Erfahrung zu meiner Schusseligkeit geschrieben wenn ich den Post nicht gelesen hätte.

    Bei gepflegten Brainstormings darf auch jeder sagen was er will ohne direkt gesteinigt zu werden, final kommt dabei aber vielleicht auch etwas Gutes heraus (das dann vlt. nichts mehr mit dem Ursprungspost zu tun hat).

    Vg

    Eric

    Hallo Zusammen,
    zu diesem Thema kann auch ich etwas beisteuern (glaube ich). Nach einem längeren Zeitraum der Messfaulheit und Aufstockung des Fischbestands (der Anfangs 2x täglich gefüttert werden musste) ist der Phosphatwert auf 0,35 gestiegen. Wenn ich mir das anschaue sind die Duncans nicht mehr aufgegangen, die mäkeligen Acros nicht gewachsen und die eher unempfindlichen Acros unkontrolliert, wirr mit spindeldürren Ästchen gewachsen (und kein Polypenbild). Nach langsamen Senkungen geht die Duncan normal auf und auch die Acros sehen wieder normal aus!

    Aus diesem Grund glaube ich niemals das der Wert 80 richtig ist ...

    VG
    Eric

    Wunderschönes Tier, so eine hatte ich auch mal. Leider Nesseln sie wie verrückt und überwachsen sogar die Scheiben.

    Wie haltet ihr die im Zaum?

    Viele Grüße,
    Rüdiger

    Hallo Rüdiger,
    genau eine solche habe ich am 31. bei Joe mitgenommen. Ich hatte vor Äonen mal einen riesen Bestand! Ja die überwuchern fast alles, aber das Thema nesseln hatte ich nur mal beim Fragmentieren ohne Handschuhe :pouting_face: . Bei den benachbarten Korallen habe ich nie etwas bemerkt solange die keine Möglichkeit hatten zu "ankern".

    Aktuell suche ich noch eine Netzfeuerkoralle, wenn Du jemanden kennst!

    VG
    Eric

    Hi Klaus,

    wenn Du Deine Wahl zu den Plasmas getroffen hast, wäre es super wenn Du das hier teilen könntest, das interessiert mich schon lange! Was meinst Du brauche ich bei 1m Wasserstand für eine Wattzahl?

    Viele Grüße von "öm de Eck"
    Eric

    @hajo Moin,
    so wie ich es verstanden habe, lebte der Fisch zuerst im großen Becken und hat dort alle GR, die er erreichen konnte, verputzt. Leider gab es zunehmenden Stress mit einem Scopas. Daher wurde der kleinii mit der Fischfalle aus dem Becken gefangen und im TB zwischengehältert, bis ich dann am Montag auf der Bildfläche erschien. Dann hat der Besitzer ihn wohl in den blickdichten Behälter ( übrigens sind meine Messbecher durch häufiges anrühren von Bicarbonat u.ä. mittlerweile auch alle "blind" ) umgesetzt und für die Abholung in das Hauptbecken gehängt. Da das Becken technisch sehr gut ausgestattet war und der Verkäufer auch wirklich nett hatte ich nicht den Eindruck bei irgendeinem Lumpen gelandet zu sein.

    @EricJ Salpstick ( gemeint war wohl Slapstick ) kann ich nicht erkennen, wenn ich meine Probleme schildere und um Rat Frage. Natürlich kann jeder seine eigene, andere Meinung haben. Das sollte aber nicht dazu führen, sich über andere lustig zu machen.

    ... genau Slapstick (passiert einem Schnellschreiber schonmal) und nein, ganz klar nicht über andere lustig machen, es ist eher die Situationskomik. Es erinnert doch stark daran das man bei der Reparatur seines Druckers dann gleich einen neuen Rechner kaufen muss, so ähnlich ist es warscheinlich bei Dir. Du hast Glasrosen um diese loszuwerden und kaufst Dir einen Fisch der helfen soll und holst Dir vielleicht die Pest ins Becken wo dann die Glasrosen das geringste Problem werden (können). So ist es vielleicht verständlicher.

    Trotzdem ich bleibe beim zweiten Absatz und meiner Empfehlung!

    VG
    Eric

    Moin,
    schön, dass sich hier so eine lebhafte Diskussion entsponnen hat. Nach weiterer Beobachtung bin ich am Überlegen, ob es nicht doch Oodinum sein könnte. Nochmal zum Verkäufer, es war ein privater, kein Händler. Sämtliche anderen Fische im selben Becken zeigten keinerlei Krankheitsanzeichen. Deswegen hatte ich ja auch wenig Bedenken den Fisch zu kaufen. Ich werde morgen mal versuchen, ob ich ein halbwegs gutes Bild einstellen kann.

    ... ist in meinen Augen schon ein wenig Salpstick. Man meldet sich weil man Probleme mit Glasrosen hat. Es wird empfohlen und diskutiert. Dann entscheidet man sich für einen Kleinii (für mich der schlechteste Kandidat und genausowenig reefsafe wie alle anderen) der die Lösung bringen soll! Zuerst hat er Cryptocarion und jetzt Oodinium ... ich hoffe das es jetzt keinen Supergau gibt in dem die Glasrosen eine eher untergeordnete Rolle spielen.

    Meine Empfehlung: Versuch das Tier herauszufangen und zu separieren. Wenn es denn unbedingt ein Fisch sein muss, kauf Dir einen kleinen Parachaetodon ocellatus, wenn es kein Fisch sein muss bleibe ich bei den Berghias in großem Trupp. Wenn auch nicht sichtbar meine 1. Wahl.

    Gruß
    Eric

    Hallo Zusammen,

    ich bräuchte mal Euer Schwarmwissen! Über das Jahr verteilt tauchen immer wieder sporadische die im Bild abgebildeten Schnecken auf. Ich denke die sind eher räuberisch. Ich habe sie beim Fressen einer Turboschnecke gefunden, ebenso liegt der Verdacht nahe das die auch an Muscheln der Gattung Tridacna gehen (ich hatte die in einer Bysusfadenöffnung gefunden!

    Könnt Ihr mir mal der Bestimmung helfen (auch wenn das erste Bild etwas unscharf ist?

    VG
    Eric

    ... ich meinte mit meinem Post auch nicht das auszusitzen, dafür liegen mit meine Tiere zu sehr am Herzen. Man sollte aber bevor man mit dem "Latschen" draufzimmert, lieber erstmal beobachten. Bei jedem noch so kleinen Befall würde ich niemals sofort die Chemiekeule rausholen. Um den Keimdruck propylaktisch gering zu halten gibt es ausser UV (zu der Klaus sich schonmal ausführlich geäussert hat) auch noch Ozon. Es soll Leute geben die ihren Weisskehl nur mit Ozon richtig sauber halten konnten!

    Auch ich hatte schonmal einen Megabefall wo sich ein Großteil der Fische verabschiedet hat, das ist Gott sei Dank schon ewig her. Da hat Claude zu Geduld, regelmäßigem Wasserwechsel, UV und Ozon geraten. Das hat zwar 1-2 Wochen gedauert hat aber final den Erfolg gebracht. Bis auf UV ist alles ein regelmäßiges Procedere geblieben und auch Fische die "mal" Pünktchen hatten sind gut damit zurecht gekommen und es sind nicht wenige im Aquarium.

    VG
    Eric

    Moin,
    Montag ist nun der kleinii in´s Becken eingezogen. Er schwamm beim Verkäufer in einem blickdichten Behälter und wurde von mir in einem schwarzem Eimer transportiert. nach dem Einsetzen in´s Becken dann der Schock: Pünktchen!!! Nun ist guter Rat teuer. Das Quarantänebecken kommt erst morgen an, bis es einsatzklar ist wird es etwas dauern. Beim Verkäufer war der Fisch wohl auch ziemlich schwer einzufangen. Nun habe ich erstmal mit Knoblauch und Vitaminen angereichertes Futter verabreicht, zum Glück ist er (noch) ein gieriger Fresser. Die UV-Anlage für den Betrieb im Becken habe ich wegen der erhöhten Antimonwerte schon vor längerer Zeit entfernt, zudem funktioniert auch die Pumpe dazu nur eingeschränkt. Ich habe deswegen schon die Rücksendung eingeleitet. Hat jemand noch eine Idee, wie ich meinen restlichen Bestand schützen und dem kleinii helfen kann?

    Hi Stefan,
    Pünktchen beim Einsetzen ist nicht wirklich ein Riesenproblem. Jeder Doc der in ein Becken einzieht hat erstmal stressbedingt Pünktchen. Wichtig ist in dem Fall das er frisst und auch ansonsten gut dasteht, oftmals gehen die Pünktchen von selbst weg. Einige Biologen haben mal getestet wie das mit den Erregern in normalen Riffaquarien aussieht und dabei darauf gestossen das in fast jedem Aquarium Krankheitserreger latent vorhanden sind und bei Schwächung der Tiere zum Ausbruch gelangen (allerdings ohne zwangsläufig auf andere überzuspringen). Also Fazit Geduld und hoffentlich geht er an Deine Glasrosen. Warscheinlich wäre ein Parachaetodon besser geeignet gewesen (wenn es unbedingt ein Fisch sein sollte), aber dazu hatte ich mich glaube ich schonmal geäussert!

    VG
    Eric

    ... zum Thema Virbrionen müssten mal andere ran! Ich habe in einer Koralle mal Bilder gesehen, die Deinen sehr ähnlich sind. So bin ich überhaupt erst auf die Idee gekommen.

    Gruß

    Eric

    Hallo Eric, macht doch Sinn, hat ja heutzutage keiner mehr Daylight im Aquarium. Im ungeschönten Tageslicht würden die meisten Aquarien eh ziemlich bescheiden aussehen, und die Händler blieben auf ihren braunen Korallen sitzen. Zwar geht für mich erst in einem Sonnenlicht-Aquarium die Sonne auf, doch sind plakative Farben halt leider oft eine echte Herausforderung. Da ist der Glanz einer teuer bezahlten Wildkoralle im Aquarium schnell dahin.

    Gruß, Thomas

    ... ich frage mich manchmal ob es denn nicht wirklich irgendwann einmal genug ist! Wann geben wir uns mit der Schönheit der Natur zufrieden. Wenn man mal im Innenriff geschnorchelt und selbst Aquarianer ist dann will man doch genau das haben. Dort gibt es auch farbige Korallen – rot, violett, blau, gelb und grün neben vielen Formen, Inmitten von vielen braun-beigen Farbtönen. Die sind es dann auch die die Andersfarbigkeit besonders macht. Davon sind wir im bunten Farbkastenaquarium weit entfernt ... als interessantes Anhängsel für ne halbe Stunde spät am Abend ist das ok, aber als Grundcredo völlig überzogen (nur meine Meinung).

    Klaus hatte ja geschrieben das alles zusammen nur schwer geht ... dem muss ich widersprechen. Bei mir ist das oberste Zielsetzung! Und ja alles zusammen geht, allerdings nicht nur mit LED! In meinem Aquarium kann man das ganz gut beobachten. Da wo das Licht der Hybrid hinkommt ist alles super, da wo das Licht der LED hinkommt eben nicht! Unter Hybrid kommen nur die SPS und unter LED nur die LPS. Den Weichen ist es egal, die können alles Licht ab. Ich denke aber auch das das Thema LED in der Riffaquaristik nicht der Weisheit letzter Schluss ist, es wird irgendwann wieder etwas Neues kommen – nur ob das dann auch Schwarzlich kann?

    VG
    Eric