Beiträge von RPB

    Hallo,

    Kerplunk, welcher Nationalität gehörst du an? Oder anders gefragt, wie ist deine Muttersprache? Ich habe echt Schwierigkeiten deine Texte zu verstehen, ist irgendwie ein googel translate durcheinander. Mit vielen inhaltlichen Übersetzungsfehlern.

    Zitat von Hanse-Werner

    Steht im Delbeek und Sprung irgendwie anders, und dass dort immer von "Jod" die Rede ist, ist für mich etwas verwirrend. Ich habe mich dann gefragt, welches? Iodid, I2, Lugol'sche Lösung, PVP-Iod? Für bestimmte Zwecke wird Lugol'sche Lösung empfohlen. Wenn die (also das I2 daraus) aber nicht "zur Verfügung steht", nur damit sie im Becken dann zu Iodid reduziert oder Iodat oxidiert wird? Das scheint doch auch nicht wirklich sinnvoll

    Ok das kann sein. Mein Aussage beruht auf der Tatsache das Iod ein sehr reaktives Element ist und in der Natur praktisch nur in Form seiner Verbindungen vorliegt und nicht Elementar. Daher erwarte ich nicht das es in dieser Form den Korallen verfügbar ist. Korallen müssten es also erst reduzieren um für sich verfügbar zu machen.


    Zitat von Hans-Werner

    Langer Rede kurzer Sinn: Meine Wissens sind Iodat und Iodid bioverfügbar und werden auch in Lebensmitteln und Medizin zur Iod-Versorgung eingesetzt, im Iodsalz bzw. in Iodid-Tabletten.

    Stimmt ja dann überein.


    Zitat von Hans-Werner

    naja, ist meistens eine geschlossene Flasche, da kommen weder Protonen rein noch gehen welche verloren. Meistens wechseln sie halt den Besitzer, deswegen auch Red-ox-reaktion, oder? :winking_face:

    Wenn Iodid oxidiert wird, warum färbt sich die Lösung nicht braun oder wenigstens gelb?

    Ionen in wässriger Lösung reagieren immer zu einem Gewissen teil in Ihre korrespondierenden Säuren und Basen. Das führ auch dazu das unterschiedliche Salze unterschiedliche pH-Werte haben. Somit liegt auch immer ein Teil als Iodwasserstoff vor der die oben beschriebene Reaktion durchführen kann. Allerdings findet die Reaktion wesentlich langsamer statt.

    Und ja mit der Zeit kannst du eine Verfärbung der Lösung erkennen. Ich habe das Iod von ATI, das inzwischen 6 Monate alt ist und inzwischen eine sehr leichte Braunfärbung aufweist.

    Und warum heute noch häufig die Lugol'sche Lösung empfohlen wird. "Das haben wir früher auch schon so gemacht" :grinning_squinting_face:
    Ich vermute das fruher der Fachhandel nicht die Vielfalt an Iodversorgungen anbot wie heute. Also Griff man auf das zurück was man hat. So meine Vermut :thumbs_up:

    Hallo,

    Hans -Werner, deine Redoxreaktion ist korrekt. Diesen Vorgang macht man sich übrigens in der Volumnetrischen Analytik (Iodometrie) zu nutzen.
    Die Haltbarkeit der Lugol´schen Lösung die man im Internt findet sind mal so gar nicht Aquaristisch interessant. Die angegeben Haltbarkeiten Beziehen sich immer auf den Verwendungszweck! Bedeutet das eine Lugolsche Lösung auch nach 30 Jahren noch genügend Iod enthält um als Desinfektionsmittel zu wirken, oder aber um einen qualitativen Nachweis damit durchzuführen.
    Da wir in der Aquaristik aber quantitativ Iod zugeben wollen ist das schon kritisch zu hinterfragen.

    im falle einer farblosen Lösung (Kaliumiodid) oxidiert mit der Zeit das Jod und es fällt theoretisch elementar aus und ist somit nicht mehr Verfügbar. eine Lugolsche Lösung besteht jedoch aus Kaliumiodid und Iod. Somit reagiert das wieder miteinander zur Lugolschen Lösung.

    Klingt im ersten Moment so, als ob die Reaktion unendlich abläuft. hier muss man sich jedoch vor augen Halten das bei jeder Redoxreaktion Protonen verbraucht werden und diese nicht unendlich zur Verfügung stehen und es langfristig doch zu einem Abbau kommen muss. hier muss ich aber nochmal genau die Redoxgleichung aufstellen, denn in einer Kaliumididlösung muss thoeretisch KOH entstehen und durch den PH Einfluss auf die Reaktion Einfluss nehmen.
    Unseren Korallen können aber nur ionisches Iod aufnehmen. Elementar steht es nicht zur verfügung.


    Wir haben früher diese Algen mit einem Hölzchen aufgewickelt und dann vom Untergrund abgerissen.Ich sage bewusst "früher", denn ich kann mich kaum mehr an diese Fadenalgen erinnern.
    Die einzigen Algen, die ab und an auftauchen sind Valonia.
    Aber nur dort, wo die Docs nicht hinkommen. :smiling_face:

    Gruß
    Hajo


    ähm, das die Büschel etwa 1cm lang, max. 2 cm ist auf dem Foto sicher nicht ganz rüber gekommen. Weil in der größe mit einem Spieß aufwickeln funktioniert nicht. Ach so, selbst mechanisch entfernen ist nicht ganz einfach da sie sich nicht einfach abbürsten lassen. Die längern Arten hingegen gehen sehr leicht mit dem Tip.
    Ansonsten schön das du seid Jahren kein Problem mehr damit hast :winking_face:

    Joe, danke für den Hinweis, nur sind die Seehasen doch recht empfindlich, daher habe ich keinen gekauft.

    Martin, eine einfache Lupe genügt dafür, ich habe es gestern bei 10 Facher Vergrößerung beobachten können, das gepostete Bild ist nicht größer als 20 Fach.

    Moin,

    deine Frage finde ich sehr interessant, denn mich plagt das selbe Problem. Habe erst am Sonntag 2h akribisch alles mit der Zahnbürste Bearbeitet, Die sind unglaublich Hartnekig bei mir und ich bekomme sie nur mit viel Druck und langen schrubben entfernt. Seeigel wir der Pfaffenhut z.b. Ignorieren die Büschel gekonnt. Einsiedler, Tectus und Nerita wollen auch nicht so wirklich dran. Mit Astralium Schnecken hatte ich bedingt gute Erfahrungen gemacht, die sind anfangs gut dran gegangen. Inzwischen kann ich sie kaum noch dabei beobachten. Mein neuster Versuch sind Mithrax krabben. Die habe ich aber erst seit 1 Woche im Becken und ich konnte sie noch nicht dabei beobachten.

    Es wäre noch interesannt ob du dir ein Algenbüschel mit einer Lupe genauer anschauen kannst. Ich sehe das die richtige Kugeln an den Härchen bilden (10x). Unter dem Mikroskop erkennt man deutlich Sporenpakete.

    Es scheint sich um eine "harmlose" Derbesia Art zu handeln....

    Hallo,

    Kann man, es ist aber wie Kaffeesud lesen. Kieselalgen sollen sich beim zereiben Sandig anfühlen, konnte ich bisher nicht feststellen, bin wohl nicht feinfühlig genug dafür.
    Dann gibt es noch die Aussage, das man Dinos abwedeln kann und diese wie Staub wegfliegen und Kieselalgen sich in fetzten lösen.
    Wirklich sicher ist hier nur das Mikroskop

    Hallo,

    Hast du mal den Silikatwert bestimmt.
    Ich würde auf Kieselalgen tippen, allerdings könnten die feinen Arme auch die Samenzellen der Alge sein. Die 2-3 großen Stäbchen links unten sind Kieselalgen, das ist aber vollkommen normal.
    Es ist aber defintiv keine Cyano Alge " Lyngbya algea "

    Hallo,

    Hallo,

    Lichtentzug bringt gar nichts! Bevor da die Cyanobakterien sterben, ist alles andere kaputt.

    Einfach einmal nachlesen, was hier geschrieben bzw. verlinkt wurde.

    Gruß

    Bernd

    Das halte mich mal für eine sehr mutige Aussage. Soweit ich mich erinnere besitzen Cyanos einen anderen Energiespeicher (anderen Zucker) als andere Algen und höhere Pflanzen. Daher ist es Ihnen nicht möglich sich große Energievorräte anzulegen. Aus diesem Grund wirkt eine Dunkelkur bei Cyanos und verschont alle anderen Algen nud Pflanzen.

    In den Amerikanischen Foren wird vielfach zu Lichtentzug geraten. Ich hatte auch schon eine recht heftige Cyanoplage, Selbst mit dem stören Morgens und Abends schaffte ich es nicht das Wachstum unter Kontrolle zu bringen. Der Einsatz von Red X half nur für kurz. Mit dem ersten Wasserwechsel began das chaos von neuen.
    Ich habe mich dan dazu eintschlossen das Aquarium für 3 Tage zu verdunkeln. Einzig für die Fütterung habe ich 30 Min mit einen schwachen Licht Beleuchtet.
    Nach dieser Phase waren etwa 95% der Cyanos verschwunden, die paar die noch da waren zeigten ein deutlich verlangsamtes Wachstum. Bisher kein erneuter Ausbrch.

    Ach so, die Amerikaner begründen außerdem das es in der Natür durch Tropenstürme auch zu derartiken Lichtentzug kommt und es daher den Korallen nicht viel ausmacht. Was ich für meine so bestätigen kann. Der Autor erwähnte außerdem das er bei Wiederkehr die ganze Prozedur nach 4 Wochen wiederholte.

    Moin,


    Ausflussgeschwindigkeit =
    g = Schwerebeschleunigung = 9,81m/s2
    h = Füllhöhe in m


    Volumenstrom =

    V= Fließgeschwindigkeit m/s
    A= Fläche Innendurchmesser in m2

    Bei einem DN 25 Rohr und 60cm Wassersäule komme ich auf 555l/h. Rohrinnenwiederstand etc. wurden nicht berücksichtigt. Allerdings meint Andi die Fallhöhe, ob das stimmt weiß ich nicht mehr... Prinzipiell hat er recht, der Druck nimmt mit der höhe der Wassersäule zu, ebenso die Fallgschwindigkeit und damit auch theoretisch die Fließgeschwindigkeit.
    Wäre nett wenn da nochmal jemand drauf eingeht. Hier stehe ich auf dem Schlauch. :grummel:

    Hallo,

    Was wäre wenn du das Rohr wir Burkhard beschreibt bis kurz unter die Wasseroberfläche führst und im unteren Bereich eine Bohrung zum Ablaufschacht machst. Ob dann oben noch ein überlaufen besteht weiß ich nicht, hängt sicher von der Bohrung und dem Sieg ab. Der Wasserfluss wäre dann von unten nach oben.

    Ob sinnig ist weiß ich nicht, gesehen habe ich es bisher noch nicht in Salzwasser.

    Gruß
    Robin

    Hallo,

    Das wird ohne weiteres nicht möglich sein im Fall eine Heizung. Du brauchst ja die Leistung im Watt um dein Becken zu beheizen. Nach dem Ohmschen Gesetzt, kannst du berechnen wie hoch die Stromstärke in Ampere sein muss um die Wattleistung zu erhalten.
    Bei 200W müsstest du 16,5 A aufbringen um ebenfalls die Heizleistung zu erhalten. Wenn ich mich jetzt noch an meine Auto Hifi Zeit erinnere wo 50mm2 verlegt wurde den Thermischen Widerstand zu verringern. Du wirst sicher kein 50mm2 benötigen, aber die Zuleitung würde schon einen ordentlichen Durchmesser besitzen, jedenfalls wird das Kabel dadurch nicht geschmeidiger. Die Bodenheizungen sind ja deswegen auch so unterdimensioniert in Ihrer leistung.


    Ein Elektriker und Co wird das sicher bestätigen bzw. Weitere Details haben.


    Gruß
    Robin

    Hallo,

    da muss ich dir widersprechen. Es ist auch möglich Natriumcarbonat zu verwenden. Abhängig vom vorliegenden PH Wert reagiert das Carbonation mit dem im Wasser gelösten CO2 zum Hydrogencarbonat und bindet somit sogar CO2, ähnlich dem Kalkwasser.
    CO2, H2CO3, HCO3-, CO3-2 stehen in einer Gleichgewichtsreaktion im Zusammenhang. Die steuernde größe hierbei ist hauptsächlich der pH Wert.

    Der erste Wendepunkt liegt bei 6,3 hier liegt CO2, HCO3- in selben Verhältnis vor (50%/50%). Es kommt also kein CO32-. Der 2. Wendepunkt liegt bei 10,3. Hier liegen HCO3-, CO3-2 im Verhältnis 50%/50% vor. CO2 st gar nicht mehr vorhanden.
    Bei Ph Wert 8,3. Glücklicherweise genau die Mitte der beiden Wendepunkt. Kann man der Grafik entnehmen das die natürliche CO2 bei 1%, die CO3-2ebenfalls eine Konzentration von 1% besitzt und im Umkehrschluss 98% als Hydrogencarbonat vorliegt.

    Damit es nicht zu Ausfällungen kommt sollte die Zugabe allerdings langsam erfolgen.

    P.S. Ich verwende das Kaisernatron von Holste.

    Gruß

    • Robin

    Moin,

    Ablagerungen auf der Innenseite die unzureichend Entfernt wurden? Vermutlich Reingungsrückstände die nun mit dem hohen Calzium und Magnesium Gehalt zu diesen schönen schlieren führen. Schon mal versucht mit einem Ceranfeldschaber innen zu Arbeiten?
    Sollte es doch Außen sein, nimm mal die grüne Seite vom Schwamm und einfach mechanisch Schrubben. Ceranfeldreiniger oder klassische Scheuermilch (Einmal auf der Verpackung überprüfen, nicht das du dir damit feine Kratzer außen machst, weil das verwendete Scheuermittel Härter als Glas ist) wären auch eine alternative.

    Gruß
    Robin

    Morgen,

    ich finde den Nitratest von Salifert gerade genial, weil er ein großen Messbereich (von oben) und einen niedrigen Messbereich (seitlich) hat. Das Ablesen im niedriegen Bereich ist allerdings wenig komfortabel.... Doch wenn man beide Ablesungen kombiniert kommt man dem "wahren" Wert schon ziemlich nah. Wenn es mal nicht wirklich eindeutig ist das man das Gefühl hat ein zwischenwert zu haben, kann man die angefärbte Lösung mit Osmosewasser verdünnen (0,5ml Schritte) und über einen einfachen Dreisatz hochrechnen. Analytisch ist das nicht ganz korrekt, aber unser ungenaues Auge ist halt kein Qualifiziertes Messgerät.
    Welches Genie allerdings auf die Idee kam den Test mit 1ml zu entwickeln bleibt mir ein Rätsel...

    Zum PO4 Test,
    Das Verfahren das in unseren Tröpfchentest zu Anwedung kommt ist ziemlich zuverlässig und verdamt Empfindlich. Dennoch haben viele ein Probleme hier reproduzierbare Werte zu erzeugen. Der entstehende blaue
    Farbkomplex erscheint uns blau weil die Komplementärfarbe gelb aus dem Licht das wir sehen Absorbiert wird. Zusätzlich ist unser Auge im blauen Spektralbereich nicht wirklich "empfindlich". Die färbung selber ist meist sehr schwacht und wirkt eher wie ein Schimmer als eine Färbung.
    Das ganze bei Kunstlicht, oder Tageslicht zu betrachten macht schon ein Unterschied. Jetzt schaust du dir das ganze unter eine klassischen Leuchtstoffröhre in der Küche an, oder LED Licht in Kaltweis, vielleicht hast du noch eine Energiesparlampe daheim und du kommst 4-5 unterscheidliche Ergebnisse in der selben Probe.

    Ich habe selber die Erfahrung gemacht. Speziell das Licht einer LED ist in meinen Augen extrem ungeeignet. Am besten komme ich mit Energiesparlampen zurecht, oder einer Leuchststoffröhe. Ich persönlich benutze zum Ablesen gerne eine Energiesparlampe da mir das ablesen im warmweisen Licht besonders leicht fällt.

    Es hat nichts mit deiner Unfähigkeit zu tuen Ergebnisse zu erzeugen, den meissten ist einfach der Einfluss der verwendeten Lichtquelle nicht ganz bewusst. Gerade bei Farbreaktionen wir NO2;NO3:NH3:PO4 kommen hier leicht Fehler Zustande. Da nützt auch kein genaues Arbeiten (P.S. ist kein Freifahrtsscheit hier zu Schlampen!)


    Bei Titrationsreaktionen wir KH; Mg; Ca hingegen ist es vorallem das saubere und gewissenhafte Arbeiten was für ein reproduzierbares Ergebniss sorgt. Wie z.B. kein Tropfen an der Wandung, exaktes Volumen vorgelegt, ausreichend homogenisiert und die Reaktionsgedenksekunde bei KomplexometrieschenTest (Mg; Ca).
    Im Labormaßstab kommen für Farbreaktionen Photometer zu Einsatz die locker 1.000€-10.000€ kosten können. Da finde ich die Ergenisse die unsere 15€ Tröpfchentest erzeugen schon ganz Passabel.

    Und sein wir mal ehrlich. Den Fischen/ Korallen ist es geal ob 1mg/l oder 5mg/l. Wichtig ist es das a.) überhaupt etwas da ist und b.) Der wer Stabil bleibt, bzw. sich so langsam ändert das sie es kaum mitbekommen c.) der Trend sichbar ist

    Gruß
    Robin

    Hallo,

    Puhhhh, viele Mythen gelesen bis hierhin. Ich habe einge Zeit als Probenehmer im Trinkwasserbereich gearbeitet. Hauptsächlich Mikrobielle Probenahme, die chemieschen Proben liefen so nebenbei da :kissing_face: .

    Generell ist Osmosewasser natürlich besonders Sauber und auf Grund der Pörengröße der Membran, kann man schon von einer Sterilfiltration reden. Nur dadurch kann man es nicht wirklich besonders lang lagern :wacko: . Es sein den es wird unter Sterilbedingungen abgefüllt und verschlossen. Ansonsten kontaminiert es sich alleine durch die Staubpartikel aus der Luft.
    Als Faustformel kann man 2-3 Tage ansetzten bis das Wasser zu "leben" beginnt. Wenn man mal auf die Etiketten von Stillen Wasser schaut, findet man überall den Hinweis "Innerhalb von 2/3 Tagen verbrauchen".

    Und selbst wenn sich Keime (Bakterien passt wohl besser) bilden ist das auch vollkommen egal, denn es sind mehr als genug dieser Bakterien unseren Aquarien.

    Durch das zusetzten von Salz ändert sich nichts daran. Denn das verwendete Salz ist defintiv frei von "lebenden" Bakterien. Auf Grund des geringen Wassergehalts im Salz. Alle Zellen die darin enthalten wären würden durch den Osmotischen Druck platzen. Genau das nutzt man beim Pökeln.

    Was wiederum passieren könnte. Durch den Rest an Salzwasser "verunreinigst" du dein Nachfüllwasser. Es kann zu einem schleichenden Anstieg der Dichte kommen. In wie weit kommt das zum Tragen?

    Gehen wir von 0,9l Wasser mit einer Salzgehalt von 35 PSU aus (Wasserstand im Becken 0,5cm). Bleibt eine Salzfracht im Becken von 31,5g. Aufgefüllt auf 50l mit Osmosewasser Ergibt sich ein PSU von 0,63PSU. Ich würde mit 2l Wasserverdunstung pro rechnen. Bedeutet 14l die Woche und eine Salzeintrag von 8,8g. Bei 300l Beckenvolumen steitg dein Salzgehalt in 7 Tagen um 0,03PSU und 0,004PSU.
    wirklich dramatisch....

    Gruß
    Robin

    UVC:
    transparent: überhaupt nicht
    schwarz: dauert nur länger, bis sie porös werden

    normale Beleuchtung mit geringem UVA-Anteil: hält ein Aquarienleben lang

    Hallo,


    das halte ich mal für eine sehr mutige Behauptung.Silikon wird gerade wegen seiner hervorragenden UV, Chemikalien und Witterungsbeständig verwendet.

    https://www.silikonfabrik.de/sind-die-silik…bestaendig.html

    Zitat von https://en.m.wikipedia.org/wiki/Silicone

    Resistance to oxygen, ozone, and ultraviolet (UV) light. This property has led to widespread use of silicones in the construction industry (e.g. coatings, fire protection, glazing seals) and the automotive industry (external gaskets, external trim).


    Mein erstes Aquarium, war ein Geschenk meines Onkels. Das stand bevor ich es wiederbefüllt habe locker 5-6 Jahre im Gewächshaus. Es hatte eine klare Silikonnaht. Zu dem Zeitpunkt hatte das Becken schon einige Jahre auf dem Buckel und es war bis zum Schluss Dicht.

    Was Silikon nicht verträgt sind unpolare Lösemittel, z.b. Petrolether.

    Gruß
    Robin

    Zitat von RPB

    Wenn die selbe Reaktion nun in der Lugolschen Lösung stattfindet, fällt die 3 fache Menge Iod aus.

    Da fehlt noch was. Es kann sich kein Trijodid bilden wie bei einer reinen Jodidlösung ( es liegt ja schon als Trijodid vor), daher fällt hier defintiv Iod aus, das nicht mehr zur verfügug steht!

    Hallo,

    Die Lugolsche Lösung ist eine Mischung aus Kaliumjodid und Iod. Iod selber löst sich schlecht (<0,3g/l) in Wasser. Durch die Zugabe von KI kann die Löslichkeit jedoch deutlich gesteigert werden da I2 mit dem KI reagiert zum Kaliumtriodid. Auch als Polyiodid bezeichnet, eine besondere Eigenschaft des Iod, die abhängig ist von der Kationengröße.
    Setzt man KI Lösungen Licht aus wird das Iodid oxidiert und fällt aus (erkennbar an der Gelbfärbung der vorher farblosen Lösung), wobei es theoretisch immernoch verfügbar ist, da Iod ja gut in in Iodid-Lösungen löslich ist (da bin ich mir aber unsicher ab wann, es kann sein das erst ein Gleichgewicht erreicht werden muss)
    Wenn die selbe Reaktion nun in der Lugolschen Lösung stattfindet, fällt die 3 fache Menge Iod aus. Iod selber wirkt desinfizierend. Vermutlich nimmt man aus historischen Gründen derartige Lösungen ( Lugolsche Lösung, Betaisodona) da sie damals leicht verfügbar waren und der Fachhandel Iodid nicht angeboten hat. Im Meerwasser liegt Iod jedoch als I- / IO3- vor.

    Die ganze passiert nicht in Sekunden, es dauert schon seine Zeit. Also nicht übertreiben, einzig Silberiodid reagiert so schnell das es in der Photographie eingesetzt wurde.

    Zum Thema ICP, ob MS oder OES ist egal, hierbei unterscheidet sich nur die Detektion. Die Probe wird im Argonstrom vernebelt. Dieser Nebel wird in die Plasmaflamme geleitet und hier werden die einzelnen Moleküle atomisiert / Ionisiert. Heißt Iod, Iodit, Iodat, Polyiodid etc werden in Iod Atome überführt. Diese Iod Atome werden angeregt und beim Übergang in den nicht angeregten Zustand wird die freiwerdende Energie in form von Licht einer ganz bestimmten Wellenlänge (sehr schmale und charakteristische Bande, für Details mal nach Emmisionsspektrum suchen) bestimmt (OES Verfahren). Deswegen stimmt der Posphat Gehalt mittels ICP selten mit dem Photometrischen Gehalt überein. Die ICP misst alle Phosporverbindungen, der Tröpfchentest hingegen nur PO4. Also ist der PO4 Gehalt in der ICP immer höher, wenn nicht, stimmt was nicht.


    Hoffe alle fragen klären zu können.

    Gruß
    Robin

    Hallo Kristian

    Zitat von HTO

    den Artikel kannte ich schon, kann man jedem Dino geplagten durchaus empfehlen. Zumal durchaus andere Sichtweisen zu deutschen Quellen der Thematik enthalten sind. Thema Nährstoffe z. B.

    Genau das fand ich auch. Er nimmt vor allem die Dramatik, da nicht alle Dinos gleich den tot aller Bewohner bedeutet, wie in vielen andren Artikeln.

    Ich habe ebenfalls Dinos in meinem Becken. Ich habe irgendwann im übertriebenen Kampf gegen Cyanos meine Lampe verstellt (Lichtzusammensetztung) und hierbei den Anteil an Royalblau übertrieben hoch eingestellt und kurz darauf kamen die Dinos. Ich konnte Tage später sehen wie meine Euphyllia massenhaft braune Schleimfäden ausspuckte. Nachdem ich das wieder korrigiert habe wurden die Dinos weniger. Allerdings nimmt sich auch meine Putzerkolone der Sache.


    Gruß
    Robin

    Moin,

    Mein erster Beitrag in dem Forum, aber das Thema finde ich schon spannend!
    wie schaut denn deine Beleuchtung aus? Womit Beleuchtest und wie schaut die Einstellung aus?

    Ein interessanter Artikel zu dem Thema habe ich im Englischen gefunden
    http://blog.coralwonders.com/en/dinoflagela…acuario-marino/

    Bei welcher Vergrößerung hast du Fotos gemacht? Das sieht mir sehr nach >600 Fach aus wenn ich mir die Cyanos daneben anschaue. Oder das Foto ist nur so riesig reingezoomt aus.

    Wo in deinem Becken hast du die belege und wie verhält sich deine Cleaning Crew?

    Gruß
    Robin