Beiträge von widderchen24

    Hi,
    ich benutze die Brenner von Methline in einem Vereins Becken. Die Farbe ist in etwa gleich der, der Giesemann Brenner. Ziemlich stark blau-
    weiß. Ich benutze 2 davon und einen D- Brenner. Gibt m.M. nach ein angenehmes Licht.
    Über die Wirkung auf Steinkorallen kann ich da nicht viel sagen, ist ein reines Gorgonien/Weichkorallen Becken.
    Gruß Jürgen widderchen24

    Ja, hab ich so auch gelesen. Aber aus der Praxis ist etwas anders.
    Ich hatte ein verzinktes Untergestell auf das im laufe der Standzeit des damaligen Aquas immer mal Meerwasser kam. Es bildeten sich weißlich, graue pulvrige Beläge. die sich dann als Zinkchlorid herausstellten.
    Erklärung eines Chemikers: aus Meerwasser diffundieren laufend Ionen, insbesondere Chlorionen, die mit Zink und anderen Stoffen gern mal Verbindungen eingehen.
    Daher mein Hinweis auf Zinkchlorid.
    Gruß Jürgen

    Hallo,
    bitte mal im Net "Zinkchlorid" eingeben und lesen. Dieser Stoff kann sich in Verbindung mit Meerwasser sehr leicht bilden; und er ist giftig. Ich würde sowas nicht über mein Aqua hängen, egal wie weit weg es ist.

    Der Artikel in KORALLE ging wohl mehr um das plötzliche Reissen von Edelstahlspangen und der Rostanfälligkeit von V2 - Stählen. Artikel war von mir.


    Beste Grüße Jürgen

    Hallo,
    Warum nutzt du nicht einen guten Titanheizer mit Silikonkabel ? Gibt es z. B. von "Jäger". Oder gab es (meiner ist halt schon 5 Jahre alt). Keine Bruchgefahr, keine harten, brüchigen Kabel. Kosten halt fast das Doppelte.

    Gruß Jürgen

    Hallo,
    man sollte das mit dem Nagellackentferner lassen. Die meisten enthalten nämlich Öl. Das hilft dann beim Kleben garnicht.
    Die abgebildete Verschraubung ist, glaube ich, die Falsche. Sie hat auf einer Seite ein Gewinde. Du brauchst aber auf beiden Seiten Verklebungen, oder? Schlägt sich auch im Preis nieder.
    Über die "Gefährlichkeit " von Spülmittel will ich mich nicht weiter auslassen. Wer Glätter verkaufen will, hat was gegen Sp---.


    Gruss Jürgen

    Hallo,
    mal abgesehen von den Erstellungskosten werden sich die Unterhaltskosten in Regionen bewegen , die so ja noch gar nicht abzusehen sind. Allein die Kosten für Strom und Abwasser werden wohl durch einen üblichen Haushalts - Vertrag nicht zu decken sein. Das wird auf einen Gewerbevertrag hinauslaufen. Bei einem nur 5% igem Wasserwechsel liefen zwischen 3 und 4000 l Salzwasser in die Kläranlage. Bei einer biologischen Anlage wär das ein "Gau".
    Ich glaube, das alles ist zu vernünftigen Konditionen nicht zu realisieren.
    Schon die Abwasser Einleitung wird zum Problem werden.

    Gruss Jürgen

    Hallo,
    was ist eigentlich aus der Strömungserzeugung mittels Oolith - Körper geworden. War vor Jahren mal Thema in Lünen und dort auch in Betrieb. Da der Antrieb außerhalb des Wassers und gedämmt war, und es ein "Langsamläufer" war, galt er als "geräuschlos".


    Gruß Jürgen

    Hab das mal als "neu" eingesetzt. War wohl irgendwie "untergegangen".

    Hallo,
    was ist eigentlich aus der Strömungserzeugung mittels Oolith - Körper geworden. War vor Jahren mal ein Thema in Lünen und dort auch im Einsatz. Da das ein "Langsamläufer" war und der Antrieb außerhalb des Wassers war, war er nach Dämmung des Antriebs "geräuschlos".
    Gruß Jürgen

    Hallo Michael,
    ich nehme immer hochprozentige Zitronensäure (500 g auf 10 l Wasser). Dazu einen groben Schwamm.
    Wenn garnichts hilft, Salzsäure, verdünnt. Immer die Säure ins Wasser geben, nie umgekehrt.
    In beiden Fällen Gummihandschuhe, bis zum Ellenbogen oder langer und dicht schließende Schutzbrille.
    Gruß Jürgen

    Hi Torben,
    die Rohre von Bodenheizungen sind meist ais leicht milchigem PE oder neuerdings aus einem speziellen Polyamid. Sie haben eine Dichte unter 1, hat mit der Qualität nichts zu tun.

    Hi Hans-Werner,
    wenn ich richtig verstehe schrumpft du PE -_Rohre warm auf Fittings aus PVC oder anderem Material auf. Solange du drucklos oder mit ganz geringem Druck fährst, mag das gehen. Richtig fachmännisch ist das aber nun nicht gerade. Der größte Mangel bei PE / PP Rohren ist, dass man sie nicht verkleben kann. Es gibt da nur etwas aufwendige Verschweißungen mittels Spiegelschweissung oder Heißluft unter Schutzgas (Stickstoff). Ich hab in den 90er Jahren mal PE Fittings mit eingelagerter Heizwendel verarbeitet. Die gibts heute wohl auch noch. Man braucht dafür einen Schweisstrafo. Nichts für daheim.
    Meißt werden PE Rohre mittels Klemmfittings aus Messing, Kupfer oder auch Stahl verarbeitet. Ist ähnlich dem Schneidring-Verfahren.

    Gruß Jürgen

    Hallo Joe,
    diese Abflußrohre sind meistens aus PVC U, , gibts allerdings auch aus PE. Lassen sich dann aber nicht kleben.
    Bei den Schläuchen scheint es recht unterschiedlich zu sein. Bei mir nach ca 0,5 Jahren verhärtet.
    Ich verwende überall wo es möglich ist, PVC-Rohre.
    Druckfeste Silikonschläuche gibts u. A. unter J.Lindemann GmbH und folgende

    Gruß Jürgen

    Hallo,
    im nachhinein allen ein gutes Neues Jahr.

    Ich werde hier mal einige der gebräuchlichsten Kunststoffe aufführen und beginne mit:


    Acrylglas, auch Plexiglas (Röhm & Haas)
    ist ein Polymer, dessen Oberfläche sehr hart aber nicht kratzfest ist.
    Es enthält nie Weichmacher. hat aber den Nachteil, dass es Wasser aufnimmt und sich dabei verformt. Im Süß- und Salzwasser bedenkenlos einsetzbar.

    PVC/U, Hart-PVC
    ebenfalls ein Polymer, enthält in dieser Qualität nie Weichmacher, chemisch sehr beständig, Temperaturgrenze bei ca 70° C. Unbedenklich.
    Weich PVC enthält bis zu 40 % Weichmacher, kann man vergessen.

    PE/Polyethylen
    Polymer dessen Härte durch veränderte Kettenlängen eingestellt wird. Enthält keine Weichmacher. Schwimmt allerdings in Süß- und Meerwasser. Verformt sich leicht unter auch niedrigeren Temperaturen.


    Polyamide
    Polymer, dass man auch unter dem Namen "Nylon" kennt. (Strümpfe usw) Lichtrasterplatten sind oft aus Polyamiden hergestellt. Dies wegen ihrer Farbstabilität und Temperaturbeständigkeit. Gibts auch als Platten, soweit ich weiß, bis 5 mm. Teuer!

    GFK, Glasfaserverstärkte Kunststoffe (Polyester, Gießharze usw.)
    Wenn man die gesägten Kanten mit Polyesterharz sauber versiegelt, ist es der ideale Werkstoff gerade im Meerwasser. Versiegelt man nicht, dringt entlang der Glasfasern Wasser ein und zerstört das Laminat.


    Schläuche
    Fast alle im Handel erhältlichen Schläuche, sei von "Eheim" oder sonstwem, sind aus PVC und enthalten immer Weichmacher und haben m.M. im Meerwasser nichts zu suchen. Sie werden nach einiger Zeit hart, und dann ist der Weichmacher im Wasser. Die oft grün oder braun eingefärbten Schläuche bleichen mit der Zeit aus. Wohin geht die Farbe?.
    Man sollte hier auf echte Silikonschläuche zugreifen. Die Betonung liegt auf "echte".
    Es gibt im Aquarienfachhandel Slikonschläuche im Bereich 4 - 6 mm, die nach kurzer Zeit hart werden. Sind die wirklich aus Silikon und aus welchem. Man stelle sich vor, Beckenverklebungen wären nach 3-4 Monaten steinhart.
    Bei größeren Querschnitten hab ich diese Veränderungen noch nicht erlebt.

    Es gibt noch eine ganze Menge Plastik, dass man sich ins Aqua setzen kann, aber da eigentlich nichts verloren hat. Dazu gehören Stoffe wie Styropor, Styrodur, Polystyrol, minderwertiges Acryl ?? (testen mittels Flamme. Entstehen sofort Blasen, ist es kein Acryl).

    Sollten Fragen oder Unklarheiten auftauchen, kann man mich gerne anschreiben.
    Dies alles erhebt nicht den Anspruch der Vollständigkeit. Wenn Firmen genannt sind, es gibt viele andere sehr gute Firmen.
    Da ich seit 17 Jahren aus dem Beruf raus bin, können sich einige Dinge geändert haben.


    Mit besten Grüßen

    Jürgen Widderchen24

    Nachdem ich den Beitrag über das ominöse Fischsterben verfolgt habe, und es am Ende auch um die Quallität von Kunststoffen im MW-Aquarium ging, würde ich bei Interesse mal in mein berufliches Restwissen gehen und einige Unklarheiten über Weichmacher und Co versuchen, auszuräumen.
    Gruß Jürgen widderchen24

    Hallo Burkhard,
    meinte ich eigentlich nicht. Hab mich aber gerade mal etwas schlauer gemacht. Über die Eindringtiefe der UV A und B Strahlen in Wasser gehen die Meinungen doch arg weit auseinander. Von einigen Millimetern bis zu einigen Metern.
    Ich war bisher von einigen Millimetern ausgegangen. Daher der "enge" Spalt.
    Hab scheint s wieder etwas dazu gelernt.

    Gruß widderchen24

    Jürgen

    Grundsätzlich arbeitet eine UV-Lampe folgender maßen.
    In einem Rohr mit Durchmesser X befindet sich ein UV-Strahler mit Durchmesser Y. Durch den Spalt zwischen X und Y fließt das zu "entkeimende" Wasser.
    Dieser Spalt sollte abhängig von der Leistung des Strahlers und der Pumpe so eng wie möglich sein.
    Je länger also die Verweilzeit des Wassers in der UV-Anlage ist, desto besser ist die Entkeimung. Das heißt, je mehr Wasser man durch die UV jagt, desto schlechter ist das Ergebnis. Fährt man zuviel hindurch, ist die ganze Sache für die Katz.
    Kürzlich bin ich im NET über eine UV-Lampe gestolpert,die bei einer Lampen Leistung von 3 Watt einen Durchfluss von 1000 L/h als Empfehlung aufwies.
    Mal abgesehen davon, dass der Lampen Spalt einen solchen Durchfluss wahrscheinlich gar nicht zulässt, dürfte diese Lampe dann so gut wie wirkungslos sein.
    In der zeit (15 Jahre) in der ich in der Biochemie tätig war, gab es bei den UV-Entkeimern die Regel; halbe Wattzahl gleich L/min, oder geringer wenn notwendig.
    Da im Aquarium ja keine Totalabtötung (eh nicht erreichbar) gewünscht ist, müsste der Trend doch dahin gehen,UV-Anlagen in Abhängigkeit von der Aquariengrösse und der dazu passenden Wattzahl der betriebenen Anlage, so langsam wie möglich zu betreiben.
    Bei einem 8 Watt UV-Gerät wären das 240 L/h. So betreibe ich meine Anlage.

    Liege ich da richtig, oder gibt es da unterschiedliche Meinungen und Erfahrungen.

    Es grüßt widderchen24


    Jürgen

    Hallo,
    ich habe in meinem Becken an der Rückwand und im Technikbecken ähnliche, weiße Tiere. Hab mal eine raus genommen und näher betrachtet. Meiner Meinung nach sind es bis 7 mm lange Seescheiden, also Filtrierer. An Stellen mit wenig bis gar keiner Strömung gibts keine.
    Gruß widderchen24 Jürgen

    Hallo,
    es gibt Schnecken, die sich im Sand nicht wohlfühlen, sprich sie können nicht kriechen. Setz sie mal auf Gestein.
    Leg sie nicht auf die Gehäuserückseite, sondern auf die Unterseite. Es gibt einige die sich nicht drehen können.
    Außerdem muß man Schnecken auch langsam ans neue Wasser gewöhnen (Tropfen - Methode)

    Beste Grüße widderchen24 Jürgen

    Hallo,
    es geht auch ganz ohne Ablaufschacht. Du brauchst eine Bohrung für eine 32 mm Durchführung, 5 Winkel 32 mm
    und ca 2 Meter Rohr 32 mm. Alles PVC. Den Winkel auf der Innenseite machst du drehbar, d. h. nicht verkleben und dichtest ihn mit Teflonband ab. Durch entsprechendes Schrägstellen des Winkels bestimmst du die Standhöhe des Wassers. Die Ablaufmenge bestimmt die Leistung der Rückförderpumpe.
    Ans untere Ende des Ablaufs baust du einen Syphon (Schwanenhals), der mindestens 20 cm Wasserstand ermöglicht.
    So habe ich meinen Abläufen das Gurgeln abgewöhnt.

    Siege Anhang, grobe Skizze

    Gruß Jürgen

    Hallo,
    warum sollte ein Technikbecken Krach machen? Stell es auf einen Mix aus 20mm Styropor und darauf eine 20 mm Styrodurplatte (grün). Abschäumer auf 30 mm Schaumstoff stellen und, Förderpumpe ebenfalls. Gummisauger sind die besten "Vibratoren. Als Schlauch kein PVC sondern Silikonschläuche nehmen.

    Gruß Jürgen

    Hallo,
    ich habe Anfang Des Jahres einen 60 cm Würfel genau so einrichten wollen, bin aber sehr schnell wieder davon abgekommen. Es war in den 10 cm de abgeteilten Technik-bereich nicht wirklich genügend Platz.
    War mir alles zu eng. Insbesondere die Unterbringung des Abschäumers machte doch größere Probleme, Abmessung usw.
    Wenn was nicht funktioniert, fummelst du in diesem engen Schacht herum, siehst nichts richtig, hast keinen Platz.
    Zusätzlich verlierst du ca 15% des ohnehin knappen Raumes.
    Ich hab mich für einen kleinen 40 cm Würfel entschieden in dem alles , vom Abschäumer über Filter usw installiert.
    ist.
    Überleg das gut ob du nicht doch ein separates Becken einrichten solltes. Außerdem gewinnst du Volumen, was auch nicht zu verachten wäre.
    Beste Grüße
    widderchen24 Jürgen

    Hallo,
    seit einigen Tagen beobachte ich zwei schwarze Nacktschnecken in meinem Aquarium. Größe zur Zeit etwa 1,5 - 2cm. Beide haben einen kleinen weißen Fleck, und sie sind immer als Tandem unterwegs. Nach einigen Recherchen scheint es sich um Dendrodorus nigra zu handeln. würde auch zur Herkunft des Lebendgesteins passen.
    Da sie als Schwammfresser gelten könnten sie ja drin bleiben., oder besser rausnehmen?

    Gruß widderchen24

    Jürgen

    Hallo,
    also, Infusorien leben z. B. in Brackwasser etwa 1 Tag. Zum füttern von Guppy und Black Molly Wildfängen ideal, da bessere Zuchtergebnisse.
    Im übrigen habe ich auch nicht behauptet das es in Meerwasser funktioniert. War nur als Versuch zur Erlangung von wirklich winzigem Futter gedacht.
    Eine salzigen Finger wünscht widderchen24 Jürgen