Beiträge von JStrassheim

    Gute Nachrichten von der Grundel!

    Gestern hat sie für mich nicht mehr sichtbar gekrampft, war aber sehr scheu. Außer gut gegessen hat sie.
    Habe Aquaforest Garlic Oil (ist auch mit Vitaminen angereichert) zum Futter gegeben die letzten Tage.

    Heute ist sie wieder dauernd zu sehen. Baggert auch zaghaft und es krampft nicht mehr.

    Habe auch einen kleinen, scharfkantigen Kunststoff Fremdkörper aus dem Sand gefischt. Ob es jetzt sowas war oder Vitaminmangel kann ich nicht sagen.
    Bin auf jeden Fall erstmal verhalten optimistisch.

    Danke nochmal für die Hilfe.

    Zeit für ein kleines Update.

    Insgesamt entwickelt sich das Becken sehr positiv. Alles wächst soweit... Einen leichten Cyano Befall, hab ich so gut wie überwunden. Die Baggergrundel, hat sie weggebaggert... :winking_face:
    So sieht es aktuell aus:

    Besonders fasziniert mich die blaue Koralle (Heliopora coeruela). Sie hat jetzt nach vielen Wochen endlich auch ihre weißen Polypen auf braunem Grund ausgefahren. Ich finde das sehr schön!

    Insgesamt gefallen mir die Weichkorallen und bewegten Korallen sehr gut. Daher mag ich auch diese Ecke hier sehr. Das Keniabäumchen weht, die gelben Krustenanemonen strecken sich, die rote Scheibe, hat ein kleines Kind/Ableger und natürlich Lisa unsre stolze Anemonenpartnerin.

    Es hat übrigens sehr lange gedauert, bis sich Anemone und Ocellaris gefunden haben.

    Bei den Einsiedlern bleibt alles beim Alten. Häuserkampf eben...

    Nur unserer Baggergrundel "Steini" geht es nicht so gut. Sie krampft und zuckt manchmal wie wild. Dann aber ist es wieder normal.
    Hoffe sehr, sie kommt durch. Hatte dazu ja schon einen eigenen Thread eröffnet.

    Und zum Schluß noch ein Bild vor dem Schlafengehen. Leider kann ich die Ricordeas gar nicht in ihrer Farbigkeit einfangen. Wie macht man so Blaulicht Fotos??? Die sind wirklich lila, Orange und in der Mitte neongelb. Verrückte Welt.

    Es gab noch einen kleinen Zwischenfall mit Loch im Überlauf. Dadurch sind 20 liter Wasser auf dem Boden gelandet und das Algenbecken war kurz trocken.
    Ist aber allen in allem noch sehr glimpflich gelaufen...

    Bisher bin ich aber sehr froh mit dem Becken und dem gewählten Weg das Becken zu betreiben!

    Danke für die Antworten!

    Also gesprungen ist sie nie. Schreckhaft war sie auch nicht. Erst seit sie krank ist, ist sie sehr scheu. Verschwindet in der Höhle sobald sie mich sieht. Sie hat artemien, cyclops, copepoden frostfutter gefressen.

    Und natürlich viel im Bodengrund gewühlt. Hat da auch viel aufgewühlt an Detretius. Daher auch was gefunden zu essen...

    Ich gebe jetzt mal garlic oil mit Vitaminen zum Frostfutter.

    Sonst noch Ideen?

    Kleiner Notruf,

    meine Maiden-Schläfergrundel ist seit ca. 2-3 Wochen bei uns. Hat das ganze Aquarium umgegraben und auch deutlich an Größe zugenommen.

    Seit ein paar Tagen fängt sie an auf einmal wild zu krampfen. Atmet dann nicht mehr, schwimmt kurz unkontrolliert umher, liegt dann schräg und verkrampft am Boden.

    Nach ca. halber Minute ist dann alles wieder vorbei und sie ist noch etwas platt, aber atmet und schwimmt normal.
    Sie frisst auch gut, lediglich Sand sieben macht sie nicht mehr so viel.
    Aber ihre Höhle bauen schon noch. Da spuckt sie den Sand ja vorne wieder aus...

    Was meint ihr? Kennt das jemand?
    Kann ich was machen?

    Allen anderen Fischen geht es prima und am Becken gibt es nichts auffälliges. Auch am Fisch selbst ist äußerlich absolut nichts zu sehen!
    Vielen Dank für Ideen!

    Hi, es gibt schon einiges an Nachzuchten.
    Aber ich habe leider negative Erfahrungen mit dem Versand gemacht.

    Von 7 bestellten Fischen, waren drei krank/ geschwächt und zwei sind dann auch nach wenigen Tagen verstorben. Eine Sendung kam mit 17grad Wasser Temperatur hier an.

    Bei einem Händler gab es keine Kulanz (nemo-aquaristik) bei dem nächsten eine sehr großzügige Regelung (seepferdchen24).

    Kann aber auch sein ich hatte einfach Pech oder habe sie nicht ganz ideal eingewöhnt. Da gibt es ja auch sehr vers. Vorgehensweisen.

    Versuche jetzt auch Nachzuchten vor Ort zu bestellen. Aber alle Händler die ich im Raum gießen/Frankfurt angeschrieben habe, a :thumbs_down: ntworten nicht einmal... :thumbs_down:

    Hallo Salzfreunde,


    kennt ihr so gemütliche Aquarienabende? Heute ist so einer. Einfach vor dem Becken sitzen ein bißchen im Forum rumlesen, knipsen und sich freuen an all dem Leben im Meer.


    Bei mir ist auf jeden Fall viel passiert. Aber erstmal ein kleiner Überblick.




    Die Anemone hat sich ganz einfach zu den Nemos aufgemacht. Wenn sie
    nicht kommen wollten, ist sie halt zu Ihnen geklettert. Und siehe da, es
    hat funktioniert. Verrückt.


    Es ist so süß, wie er kuschelt und sich voll reinlegt. Für mich geht da echt ein Traum in Erfüllung... :smiling_face:



    Außerdem gab es ja noch Cyanos. Die wurden immer schlimmer. Leuchtröhren
    tauschen hat nichts gebracht. Also musste eine Grundel her. Tja, aber
    welche.
    Ich habe jetzt eine kleine Maiden Schläfergrundel (Valenciennea
    puellaris). Sie wird evtl. etwas groß für das Becken. Da muss ich im
    Fall der Fälle evtl. dann eine Lösung finden... Jetzt ist sie noch sehr
    klein und absolut trollig! Und sie wühlt alles um, was den Cyanos echt
    nicht gefällt. Es sind aber immernoch ein paar da. Aber es sieht schon
    viel besser aus. Und mein Sand ist wieder weiß...




    Ansonsten wachsen meine Korallen. Wirklich verrückt. Hier mal die Ecke,
    die gerade stark wächst! Mit der roten Montipora digitata, der grünen
    Euphyllia glabrescens und der grünen Sinularia.


    Als Erkenntnis zu meinen Cyanos kann ich noch sagen, dass wohl die Ecken ein Problem sind, wo sich der Schmodder im Sand ansammelt. Werde daher auch noch weitere Kegelfechterschnecken (Conomurex luhuanus) einsetzen.
    Die fressen die Cyanos wirklich gerne und durchwühlen auch den Grund.


    Fröhliche Grüße!
    Johns

    Frohes Neues Jahr euch.
    Und frohes Neues auch an alle Cyanos im Becken. Die sind nämlich auf dem Vormarsch ;-(.

    Ja was soll man da machen?
    1. Absaugen, nervig aber mach ich. Wasser filtern und wieder zurück.
    2. Ich werde die Röhren mal tauschen. Was meint ihr dazu? Habe ja LED und zwei Röhren. Glaube aber nicht das es daran liegt.
    3. Ich überlege eine "Sandfressgrundel" ins Becken zu setzen. Könnt ihr da was empfehlen, was in mein Becken passt? Vom Nachzuchtgedanken muss ich mich da wohl entfernen. Hab da noch nichts gesehen...
    Außerdem noch zwei Fechterschnecken (Conomurex luhuanus). Die mag ich sowieso sehr gerne.

    Was habt ihr für Tipps für mich?
    Hoffe ich hole mir da nicht eine große Plage ins Haus.

    Ansonsten ist eigentlich alles bestens. Die Korallen wachsen super, die Werte sind im Rahmen. Mg ist etwas erhöht und die Nährstoffe sehrniedrig. Eigentlich nicht nachweisbar mit Salifert Tests.

    Das Leben im Becken ist echt wunderschön. Hier mal ein paar Bilder von den Schwämmen und Filtrieren an der Rückwand.

    Als erstes ein gelber Schwamm, der auf einer Schnecke wächst. Find ich immer witzig diese blinden Passagiere...


    Wenn dann noch ein Einsiedler drauf rum krabbelt...

    Hier auch wieder ein schöner rosa Schwamm, vor der Pocillopora damicornis.

    Und natürlich Einsiedlerin Skye mit XXL Haus. Wer hätte es gedacht, sie hat das Riesenhaus doch noch bezogen. Und klettert damit quer durchs Riff.

    So sieht meine Rückwand aus. Lauter kleine Würmer in Häusern, die mit ihren Tentakeln etwas aus dem Wasser filtern.


    Also ich hoffe auf euren Rat, was die Cyanos angeht. Mach mir da gerade etwas Sorgen...

    Hallo ihr lieben Nachzuchtexperten, vor allem auch Hallo an Torsten ;-),

    ich habe ein laichendes fridmanni Päärchen und ich würde sehr gerne ein paar wenige Jungtiere durchkriegen. Ich finde, wir müssen einfach mehr Fische privat nachzüchten. Das mit den Händlern, Zwischenhälterei, Versand usw. ist doch einfach Murks. Vom Wildfang will ich gar nicht anfangen!!!

    Allerdings bin ich was Nachzucht angeht ein totaler Anfänger und auch nicht mit unendlichen Geldressourcen ausgestattet. Zeit ist schon ein bißchen mehr da ab Januar.

    Also meine Idee, kriegen wir hier im Forum eine so einfache Nachzuchtanleitung hin, dass Anfänger wie ich es hinkriegen fridmanni zu züchten mit einfachsten Mitteln und geringen Kosten?
    Das könnte dann auch für viele Andere vielleicht eine Ermutigung sein.

    Und da ich bei Torsten's Beiträgen immer das Gefühl habe, er versucht es einfach und innovativ hinzukriegen, war meine Frage, ob er mich ganz besonders dabei unterstützen kann (Leider konnte ich das nicht per PN vorher klären, weil irgendwie Torsten81 irgendwie nur als "Gast" angezeigt wird)?

    Was ich schon habe:

    1. Ein 300l Meerwasserbecken mit separatem 50l Algenrefugium (näheres siehe Beckenvorstellung Link unten).
    2. Ein 50 L Aquarium, was hier noch rumsteht. Einen Heizstab. Eine kleine Strömungspumpe. Ein Luftheber.
    3. Futtermäßig: Sera Aufzuchtpulver (aus Süßwasser Zeiten), Söll Coral Food Staubfutter, Coral Sprint Pulver, Frostfutter alles mögliche.

    Ich kann das 50l Becken mit Plexiglas und Silikon auf jeden Fall auch unterteilen oder Einbauten machen.

    Ich würde es wie gesagt so einfach wie möglich halten. Kompliziert und teuer kann jeder ;-).

    Dazu ein paar Ideen.
    Könnte ich Copepoden aus meinem Refugium fangen (da gibts einige) und verfüttern? Würde mir gerne die Phytoplankton/Zooplankton Kultivierung ersparen.
    Artemia Zucht mit zwei einfachen Hobby Schalen oder sonstwie?
    Könnte man im Algenrefugium einen Aufzucht Bereich mit ganz feinem Netz abtrennen?

    Ich bin gespannt, ob wir gemeinsamen einen einfachen Weg finden! Fände ich Wahnsinn. :hopfire:

    Der Meiacanthus gramistes ist wirklich genial! Schwimmt munter überall rum. Ansonsten würde ich beim späteren Einsatz von Mandarinfischen auf die Lippfische, wegen der Nahrungskonkurrenz verzichten.
    Bei Seepferdchen und Mehr kann man die Meiacanthus übrigens ganz gut bekommen. Wenn du sie dann da noch abholen kannst, ist es perfekt :winking_face: (Bei Bremen).

    Ich betreibe mein Becken auch ohne Abschäumer, allerdings mit Algenrefugium und Ansätzen eines DeepSandBed. Kannst du dir ja mal anschauen, siehe Signatur. Würde dir auf jeden Fall im Becken auch einen Teil mit höheren Algen (Caulerpa oder Chaetomorpha linum - Drahtalgen) und evtl. auch einen Teil mit höherem Sand empfehlen.

    Der Abschäumer nimmt ja leider auch Spurenelemente (z.B. Jod) oder auch Kleinstfutter für die Korallen raus (Fauna Marin empfiehlt z.B. die Abschaltung des Abschäumers für 1h bei der Gabe von Coral Sprint). Daher sehe ich viele Vorteile im Abschäumerlosen Betrieb.
    Bei mir ist auch eher die Nährstofflimitierung ein Problem, obwohl ich inzwischen 1,5 Würfel Frostfutter und morgens ordentlich Flockenfutter reinwerfe.

    Viel Erfolg dir jedenfalls! Mag deinen Ansatz sehr...

    Hallo in die Runde,
    interessante Diskussion.
    Ich frage mich vielmehr wie Wildfänge so günstig sein können!

    Da wird ein Fisch auf den Philippinen oder sonstwo aus dem Riff gefangen (wie auch immer :frowning_face: ), gehältert, versandt, zwischengehältert, zum Händer transportiert, wieder gehältert usw. und am Ende kostet der 23€ (Bsp. Mandarinfisch).
    Das kann für mich nur mit Billigstlöhnen und/oder suboptimalen Haltungs- und Fangbedingungen funktionieren.

    Das wiederum ein in Europa gezüchteter Fisch ein bißchen was kostet, das finde ich normal. Ich will nicht wissen was der durchschnittliche Stundenlohn der Menschen hier im Forum ist. Und wir alle wissen, wieviel Arbeit die Nachzucht macht... Dann noch die relativ aufwändige Technik, die man dafür braucht.

    Ich glaube man sollte mal hinterfragen, was ein realistischer Preis ist. Ich zeige da mit dem Finger auf mich, weil auch ich natürlich immer schaue, wo ich die günstigsten Fische herbekommen kann.
    900€ für einen Abschäumer auszugeben fällt anscheinend leichter als 300€ für ein Paar Mandarinfisch Nachzuchten.

    Nachdenkliche Grüße
    Johns

    Hallo in die Runde,

    also bei mir war die Kupferanemone nach einer Beckenvergrößerung sehr beleidigt. Wochenlang auf Wanderschaft, sehr blaß und wurde immer kleiner. Vorher im kleinen Becken stand sie super.
    Ein Jahr halte ich auch für übertrieben, aber irgendwie hat sie sich im frischen Becken nicht wohlgefühlt.
    Noch jetzt ist sie blaß und überlebt nur durchs zufüttern. Wird aber langsam wieder...

    Ist aber nur meine bescheidene Erfahrung. Keine Regel.

    Hallo Markus,

    die Vorredner haben ja schon sehr viel Schlaues gesagt! Da ich selbst ein Anfänger bin, würde ich allerdings eins nach dem Anderen angehen. Und mit den einfachen Sachen anfangen.

    1. Also Dichte einstellen ist für mich erstmal das wichtigste. Nimm einfach mal dafür das Aerometer. Ist nicht das genauste, reicht aber erstmal völlig. Stell den Wert langsam auf 1,023 ein. In deinem Fall geht das über einen Wasserwechsel mit Wasser was etwas höher konzentriert ist. Allerdings darfst du da nicht versuchen mit 30 Liter alles auszugleichen, das Salz löst sich dann nicht. Sondern hole mal 30 Liter aus deinem Aquarium raus und erhöhe die Dichte auf 1,030. Dass mach jeden Tag oder jeden zweiten Tag. Ich würde das nicht über Wasserwechsel mit neuem Wasser machen, weil sonst deine Nährstoffe noch weiter runter gehen.

    2. Check dein Osmose Wasser. Ein einfacher Schritt zu schauen ob du einen Harzfilter brauchst, sind die Wasserwerte von deinem Versorger anzuschauen. Ist Silikat im Leitungswasser (meist bei weichem Wasser, wegen Rohrschutz) dann brauchst du einen Harzfilter. Ein Silikat Test kostet auch nicht die Welt. Oder du nimmst Regenwasser wie ich, aber da ist nicht jeder Fan von. :winking_face:

    3. Vervollständige deine Putzcrew. Einsiedler sind toll, aber du hast nichts für den Boden oder eben die Rückwände. Toll sind Täubchenschnecken die vermehren sich selbst. Kann man oft in Meerwassergeschäften/bei Meerwasserfreunden umsonst bekommen. Ansonsten sing gegen Bodenbeläge Conomurex, Nassarius oder Nadelschnecken gut. Eine gute Putzcrew ist so wichtig! Sie durchwühlt auch den Sand und frisst die Algen.

    Übrigens die Algen an der Rückscheibe sind erstmal nicht dramatisch. Mehr zu den Algen/Bakterien insgesamt findest du unter Mathgame Plagegeister:

    http://www.mathgame.de/Aqua/FAQ_Plage…enBakterien.pdf

    4. Das korrekte Messen der Werte ist wirklich nicht so einfach. Da wurden dir ja schon viele Tipps gegeben. Da du aber fütterst und deine Korallen recht gut aussehen, kannst du dir da aber auch erstmal etwas Zeit lassen. Ich würde behaupten, dass man nur mit den sehr teuren Tests (Red Sea pro, Hannah Checker und den Labortests) genaue Werte für No3 und Po4 bekommt. Mit den Anderen sieht man nur grob die Richtung und die zeigt bei dir wohl im Moment Richtung nährstoffarm.

    5. Lass dir Zeit und lass dich nicht von ein paar Algen verrückt machen. Gerade bei einem neu eingerichteten Aquarium sind solche Beläge ganz normal. Etwas mehr Korallen und ein paar höhere Algen (Caulerpa oder Drahtalgen) können auch hilfreich sein, allerdings nicht ins Riff pflanzen ;-).

    Also happy Reefing. Das sieht doch für den Anfang schon mal gar nicht schlecht aus...

    Hallo in die Runde,

    hier mal wieder ein paar Eindrücke, nachdem ich in der Uni Gießen wieder ein paar Korallen geschenkt bekommen habe...

    Langsam wird es! Wenn da nur nicht der Ärger mit den Fischen wäre. Der fridmani ist doch schlimmer krank...

    Porites attentuata

    Montipora digitata.

    Die Farben sind einfach heftig.

    Hier sitzt Skye, unsere Einsiedlerin, gerne Nachts...

    Soweit mal ein paar Bilder. Bin doch erstaunt wie gut es läuft. Auch ohne große Technik/Filter/Spurenelementezuführung...

    Hoffe mal, dass es so weitergeht. Außer mit den Fischen natürlich.

    Hallo Tina,

    wie gravierend so ein Nickelwert ist, kann ich nicht sagen. Ich denke aber auch nicht, dass es daran liegt.

    Was aber definitiv hilfreich wäre um das Braunwerden zu beurteilen an deinen Korallen sind Bilder.
    Mach doch mal ein paar Möglichst Gute von den Korallen, dann kann man schon etwas mehr sagen. Auch eine Gesamtbeckenansicht ist hilfreich.

    Ach das nervt!

    Einer der wunderschönen gramistes lag jetzt tot im Becken. Dienstag gekommen gestern tot.

    Er ging nicht an die verschiedensten Sorten Frostfutter, pickte aber im Sand nach Tieren.
    Ich finde das sehr, sehr traurig und teuer ist es auch noch. Er war schon nicht sehr fit nach dem Versand und das Wasser in den Beuteln war auf 17C abgekühlt. Das hat er wohl alles nicht verkraftet, gejagt wurde er nie. Sind ja auch nur sehr friedliche Gesellen im Becken.

    Wie ist die Todesrate bei euch?
    Ich habe jetzt 7 Fische, alles Nachzuchten gekauft und zwei sind in den jeweils ersten Tagen verstorben. Das finde ich einfach gräßlich. Frage mich echt ob das so Sinn macht.

    Bei Korallen habe ich interessanterweise überhaupt keine Verluste!

    Ansonsten ist das Leben im Riff ja schon rauh genug.

    Mein Seeigel hat meine Mangrove knallhart gefällt. :weinen:

    Und meine Einsiedler machen wieder mal Häuserkampf (nicht das zwei dutzend leere Häuser im Aquarium wären...). Jetzt ist der eine ganz ohne und mit einer Schere und einem Bein weniger unterwegs, der arme Tropf.

    Nuja, es gab schon bessere Tage.
    Der neue fridmani frisst zwar gut, aber hat leichte dunkle Flecken. Ich hoffe der ist nicht krank...

    Also soweit mal von hier. Freu mich auf Ideen.

    sehr interessant! Danke!

    Jetzt wäre ja die Frage, wie wir trotz der Beschränkung im Aquarium eine möglichst große Vielfalt erhalten können.

    Meine Ideen und Erfahrungen bisher:
    1. Wie Rüdiger schon sagt ein Refugium.
    2. Verschiedene Lebensräume im Aquarium schaffen. Fängt an bei Zonen mit unterschiedlichem Bodengrund, aber auch Vers. Strömungs und Lichtverhältnisse. Ich finde es jetzt schon interessant zu sehen wie unterschiedlich das Leben links im strömungsarmeren und lichtarmeren mangroven Teil, als rechts im RiffTeil ist.
    3. Ich lese immer wieder das höhere Algen ein wichtiger Lebensraum sind. Sehe z.b. an meinen halimeda und besonders in den Drahtalgen sehr viel Leben.
    4. phytoplankton oder ein Ersatz dafür (Staubfutter, ich nehme coral Sprint und söll coral food mini Flocken) scheinen einen regelrechten Boost an Kleinstleben zu geben.
    5. Eine Theorie von mir ist, das ein abschäumer und filterfreier Beckenbetrieb es auch unterstützen, weil so mehr verwertbare Partikel im Wasser bleiben.

    Was fällt euch dazu noch ein? Ich liebe am Meerwasser Aquarium auf jeden Fall ganz besonders diese Lebensvielfalt.

    Danke Sandy,

    das ist hilfreich deine Einschätzung.
    Was du sagst über die "Bakterien und Co." verstehe ich aber nicht ganz.
    Was genau passiert mit der Bakterienflora über die Zeit?

    Und wer ist "Co."? Meinst du das Zooplankton, Kronenkalkschwämme und Röhrenwürmer?

    Würde mich sehr interessieren wie sich das Leben im Aquarium verändert...
    Und wie kann man es lebendig und vielfältig halten?
    Danke schonmal für eure Hilfe!

    Hallo Meerwasserfreunde,

    hier wie versprochen mal ein paar Bilder der neuen Bewohner...

    Der Seeigel ist toll, vor allem seine Saugnäpfe. Aber er frisst auch gerne Mangrovenrinde. Ich hoffe die angeknabberte Mangrove überlebt das...

    Alte Bekannte. Auffällig ist wie gerne sich die Tiere im Becken im Mangroventeil aufhalten und nicht im Riff rechts. Auch in der Natur soll ja der Fischreichtum, vor allem an Jungfischen hier enorm sein.

    So sieht aktuell das ganze Becken aus.Wobei sich schon wieder einiges geändert hat... (Topf raus und zwei Steine mehr rein)

    Und hier die neuen Zebraschleimfische (Meiacanthus gramistes). Machne mir bisher viel Freude.

    Besonders ihre drehbaren Augen mit dem schwarzen Strich sind drollig.

    Die Anemone hat ihren Platz und erholt sich langsam. Ist aber noch sehr blass. Die kleinen Tiere im Algenbecken (Gammarus und Copepoden) vermehren sich enorm und gerade die Drahtalge ist dicht besiedelt...

    Korallen stehen top von SPS bis Weiche. Allerdings ist das Becken noch etwas kahl. Da muss noch etwas passieren.

    Was ich mich frage, wieviel Besatz braucht so ein Becken, damit man auch Nährstoffmäßig hinkommt. Bisher sind die Nährstoffe noch sehr niedrig und mit meinen JBL Tests ist Po4 und No2 nicht nachweisbar. Ohne Coral Sprint Zugabe stehen die SPS auch schlecht da...

    Was denkt ihr wieviele Fische sollten da noch rein?
    Hatte an noch zwei Mandarinfische gedacht (wenn das becken ein paar Monate steht) und evtl. noch Grundeln (z.B. Cryptocentrus Cinctus mit Knallkrebs). Ist das zuviel? zu wenig?

    Außerdem wieviel Sand brauche ich für Grundeln? Habe nur so 2-4cm im Hauptbecken.
    Danke für alle Unterstützung.

    Kurzes Update.

    Das Becken läuft stabil. Die Korallen gedeihen und ein neu eingezogener Seeigel (Mespilia Globulus) hat auch den Schwamm vom Affenhaar weggefressen.
    Leider ist der zweite fridmani nicht wieder aufgetaucht. Dafür hat die Anemone jetzt einen Platz gefunden. Sie ist noch sehr blass, aber auf dem Weg der Besserung würde ich sagen. Meine Garnelen Lysmata amboinensis ärgern sie immer wieder einmal sehr bewusst. Setzen sich auf sie drauf, picken an ihr rum.
    Habt ihr das schonmal erlebt?

    Meine Caulerpa haben sich vor zwei Wochen aufgelöst. Hat man ja schon öfters gelesen. Einfach so... Habe sie jetzt mit Drahtalgen ersetzt.

    Habe jetzt noch einen fridmani und zwei Säbelzahnschleimfische (Meiacanthus gramistes) bestellt. Die sind auch aus Nachzucht, das geht echt ins Geld. Hatte die Tage nochmal gelesen wie sonst Korallenfische gefangen werden (Gift oder mit Stangen im Riff wühlen usw.) und das hat mich dazu gebracht, doch weiter mehr Geld für Nachzuchten auszugeben.

    Wenn die neuen Bewohner da sind, dann mache ich nochmal Bilder.
    Bin insgesamt so froh, dass es so gut läuft! Bin gespannt wie es weitergeht...

    Hallo in die Runde,

    hier mal wieder ein kleines Update und ein paar Fragen zu einigen Bewohnern... Und danke auch für das Mutmachen. Vielleicht ist der zweite Fridmanni ja wirklich irgendwo versteckt. Wäre ein Hit. Ist allerdings bisher noch nicht wieder aufgetaucht.

    Insgesamt läuft alles bestens. Viel besser als ich erwartet hätte sogar. Die SPS wachsen wie verrückt und sehen so gut aus wie nie.
    Die Algenphasen sind endgültig vorbei und viele kleine Tiere wuseln im Sand herum. So sieht das dann nach dem Wasserwechsel aus...


    Habe aber auch noch ein paar Fragen:
    1. Meine blauen Xenien werden von so einem weißen Belag verdrängt. Noch ist nicht klar, wie das ausgeht. Was ist das und soll ich was dagegen unternehmen?

    2. Es gibt einen weißen Schwamm oder Ähnliches in meinem Briareum hamrum (Affenhaar). Ist das schlimm und was ist das?

    3. Ansonsten hier noch ein besonderer Bewohner aus dem Mittelmeer. Eine Miesmuschel, die mir ein Freund mitgebracht hat aus dem Urlaub. Sie hält sich jetzt schon seit 2 Monaten. Hätte ich nicht gedacht. Liegt wahrscheinlich auch daran das ich nicht abschäume oder filtere...

    Interessant in dem Zusammenhang, trotz drei (vier) neuer Fische und dementsprechend füttern mit nicht ausgewaschenem Frostfutter, sind Nitrat und Phosphat im n.n. Bereich.

    Bin gespannt wie das weitergeht. Als nächstes muss ich
    Freu mich über Anregungen.

    Zum Abschluss noch ein Bild der grünen Sinularia, die ich einfach wundervoll finde.

    Hallo MW Aquarianer,

    hier jetzt auch noch ein paar Bilder und der erste herbe Rückschlag...

    An sich läuft es gut. Die Korallen stehen gut da. Der überarbeitete Überlauf funktioniert gut. Das Algenbecken wächst gut an, die zweite Mangrove ist gut drauf.

    Aber!!! Leider ist heute einer der zwei Fridmanni verschwunden. Ich denke er ist tot. Das ist sehr bitter. Hatte extra Nachzuchten bestellt und dachte die sind futterfest. Aber tatsächlich sind die Fische heute das erste Mal besser ans Futter gegangen und ich hab sie seit Dienstag und Montag wurden sie in den Versand gegeben.
    Das ist schon sehr bitter. Ich hasse das an diesem Hobby, dass doch immer wieder Tiere so sterben müssen. Dachte echt, dass wäre bei Nachzuchten besser! Nervt mich sehr.
    Komisch ist, dass ich den Fisch nirgends Finde. Rausspringen kann man nicht. Habe das Aquarium abgedeckt. Habe alles auseinandergenommen...

    Ach ja und die Anemone... Die sitzt gerade hinter der rechten Säule. Na toll. Aber ob sie da bleibt??? Wir werden sehen.

    Ein kleiner Zwischenstand nach knapp zwei Wochen.

    1. Es hat alles die Beckenvergrößerung überlebt, außer eine Mangrove, die die Umstellung auf das Salzwasser nicht gepackt hat. Das freut mich schon mal sehr. Die LPS und SPS stehen sogar so gut wie noch nie da. Die Weichen sind okay, aber etwas schwächer als vorher.
    Die Algenphasen waren ganz schwach ausgeprägt vorhanden auf dem neuen Bodengrund. Also erst Kieselalgen, dann Dinos und dann Cyanos. Von graun, nach braun, nach rot ;-). Aber wirklich nur ganz, ganz schwach, weil es doch viele Korallen und Algen schon gab. Dieses schnelle Besetzen scheint wirklich zu funktionieren.

    2. Der Überlauf wurde mit Ansaug-Löchern modifiziert. Der Durchmesser von 6x6 cm reicht jetzt locker um die Aqua Medic DC Runner 2.1 auf 50% laufen zu lassen, bei ca. 1,5-2,5 cm Höhenunterschied zwischen den Becken. Ein Ansammeln von Luft oben im Bogen des Überlaufes war jetzt in den zwei Wochen überhaupt kein Thema. Aber das kann ich durch die Scheibe oben im Überlauf auch sehr gut überwachen und tue das auch täglich.

    3. Morgen kommen die ersten Fische. Zwei Nemos (Amphiprion ocellaris) und zwei König Salomon Zwergbuntbarsche (Pseudochromis fridmani). Sind Nachzuchten von nemo-aquaristik. Bin sehr gespannt!

    Außerdem bin ich gerade noch am umräumen und daran mein Balling System auf das große Becken einzurichten.

    Es gibt natürlich auch Probleme! Meine Kupferanemone, findet einfach keinen Landeplatz. Sie wandert und wandert. Tontopf hilft nicht. Ich warte einfach ab und rette ihr immer mal das Leben. Oder hat da jemand noch ne Idee?

    Hallo,

    danke für die sehr einleuchtenden Anregungen Burkhard.
    Das eine U - Rohr ist aktuell nur als Notlösung! Ganz klar, dass kann so nicht bleiben.

    Also ich habe jetzt einen eckigen Überlauf mit 6x6cm Durchmesser. Den muss ich noch modifizieren, weil aktuell schafft der Überlaufkamm die Menge Wasser nicht. Das fließt nicht schnell genug nach. Das werde ich einfach duch Bohrungen unten noch modifizieren mit Gitter natürlich. Dann mal sehen was durchgeht.
    Gut ist, dass ich eine Sichtscheibe oben auf dem Überlauf habe. Dann sehe ich was da los ist.

    Trotzdem bleibt das ein Risiko. Ich muss da jetzt echt mal scharf überlegen was ich da mache... Gibt es noch andere Lösungsvorschläge außer Niveaukontrolle und Loch bohren?

    @Reinhard. Das stimmt wohl, 2000l/h nicht, aber aktuell läuft die Aqua Medic auch auf 10% und es gibt trotzdem das Problem. Je nach System (Miracle Mud Algenfilter, Triton oder DSB) sollte es aber schon die 4-6fache Menge des Beckeninhaltes sein. Daher hatte ich so mit 1200l geplant. Die Frage ist auch was fördert die Aqua Medic bei 10% Leistung bei gleichem Niveau, da kommt gerade auch jeden Fall viel mehr als 200l/h raus!

    Freu mich über weitere Anregungen.
    LG Johns

    So liebe Meerwasserfreunde,

    es ist vollbracht. Das Becken läuft und alles ist umgezogen...

    Gestern war es dann soweit. Bisher geht es allen Bewohnern gut. Erstaunlich gut sogar. Es ist alles noch etwas trübe vom Sand aufwirbeln. Aber das wird.

    Hier mal ein paar Bilder und danach ein paar Infos und dann einige Fragen... :winking_face:


    Jetzt zu dem wie ich das Becken betreiben will.
    1. Technik:
    Ich betreibe es mit Algenbecken und einem 10cm Sandbett (0,5-3mm Körnung) im Bypass. Kein Abschäumer. Ich will es gerne so natürlich wie möglich. Und auch leise und einfach. Das heißt auch ich verzichte aufs Technikbecken. Einzig zwei Pumpen (Rückförderpumpe und eine Strömungspumpe sind verbaut), ein Heizstab und Licht (China LED 110w, zwei T5 Röhren in einer Glo 80w, eine LED über dem Algenbecken und ein LED Spot für die Mangroven).

    2. Wasserchemie
    10% Wasserwechsel wöchentlich
    Balling mit einfachen Salzen und Stammlösungen, wenn nötig.
    Nach Aussehen der Korallen Mineralien (Preis Mineral Komplex) und Jod.

    3. Mangroven Ökosystem
    Wie oben beschrieben, soll das Aquarium ein Querschnitt der Mangrovenküste sein. Daher auch hinten eine Palme, dann die Mangroven im Kasten. Unten mit Nährstoffreichem Sand (Sand aus unserem Sandkasten mit Blättern usw.) und oben abgedeckt mit normalen Sand. Stehen die Mangroven nur so im Sand wachsen sie kaum, weil im Aquarium keine Nährstoffe sind.

    Der linke Teil bei der Mangrovenwurzel ist wesentlich dunkler. Hier sollen Schwämme, Kalkalgen, Weichkorallen wachsen. Praktisch auch den Schatten nachbilden. der Mangroven. Rechts dann ein ziemlich normales Riff...

    Jetzt ein zwei Fragen.

    1. Am 26.8. habe ich umgeräumt. Wann würdet ihr mit Fischen besetzen? Dachte an ein Clownfischpaar und zwei Pseudochromis fridmanni. Würde halt gerne Nachzuchten nehmen...

    2. Wie ihr auf dem letzten Bild seht, musste ich bei dem selbstgebauten Überlauf noch ein Rohr dazu nehmen, damit das Wasser gut zurückgefördert wird. Das lag wohl am Durchmesser des Abflusses. Bei einer RFP die maximal 2000l kann, wie groß muss da eurer Meinung nach der Durchmesser des Rohres sein? Man bedenke, es gibt nur 2cm Gefälle/Höhenunterschied, zwischen den Becken.

    Vielen Dank für euer Mitdenken. Ohne die Tipps die ich hier bekommen habe, wäre das nie etwas geworden!

    Also dann werde ich mal alles ins Becken schmeißen nach meiner Dienstreise. Und hoffen und beten, dass es gut geht.

    Das meiste ist jetzt auch fertig. Einiges fehlt aber auch noch. Bin mit dem "Innenausbau" noch nicht ganz fertig, auch Pumpen, Lampen, usw. sind noch nicht installiert!
    Aber soweit passt es sich ganz gut ein in das Zimmer ein und hat das Potential ein Schmuckstück zu werden... :winking_face:

    Bin sehr gespannt, wie das aussehen wird mit Wasser und Licht.
    Also danke für die Tipps, ich werde weiter berichten.

    So es wird ernst.

    Ich habe Urlaub und der Unterschrank samt Lampenhalterung ist fertig.

    Esszimmer wurde auch gleich umdekoriert...
    Ist jetzt doch alles nochmal etwas anders geworden, als die letzte hier gepostete Planung. Aber ich bin erstmal sehr zufrieden.

    Jetzt gehts noch an den Innenausbau. Also das Refugium unterteilen und den Mangrovenkasten bauen. Außerdem muss ich die zwei Becken miteinander verbinden. Und zwar so, dass in beiden auch noch ein Oberflächenabzug entsteht.
    Vorfreude steigt auf jeden Fall.

    Eine Frage habe ich. Wie würdet ihr den Umzug machen?
    1. Kleines Becken direkt komplett auflösen und ins große neue umziehen.
    2. Das Große erst mit ein paar wenigen Steinen und etwas Sand aus dem Kleinen eine Weile einfahren lassen??? Wenn zweites, wie lange?

    So sieht das kleine aktuell aus. Da sind auch alle lebenden Steine drin. Tote Riffsteine für das große werde ich dazu einbringen.

    Vielen Dank schon mal für eure Unterstützung...

    Hallo an die Meerwasser-Fraktion,

    es geht weiter. Ich habe heute alle noch fehlenden Dinge bestellt. Von Sand über Algenbecken bis hin zur Pumpe.
    Habe auch noch eine Lösung für das Algenbecken gefunden. Werde ein neues Becken kaufen, was 50x30x30 cm groß ist und somit noch neben das das 50cm tiefe Hauptbecken passt. Dann geht gerade so alles an die Wand bis das Fenster kommt.
    Also habe ich keinen Stress mit Verrohrung, hochpumpen usw. Schicke euch mal die Tage eine neue Zeichnung.

    Jetzt muss nur noch der Schrank gebaut werden. Das wird allerdings noch etwas dauern. Denke im Juli könnte das Becken an den Start gehen. Bin nach den drei Monaten sehr positiven Erfahrungen mit dem kleinen MW Becken ohne Abschäumer usw. schon sehr viel zuversichtlicher, dass es wirklich funktionieren wird.

    Also denke auch das es am Licht liegt. Habe die Lampe etwas umgehängt und heller gemacht... sieht schon besser aus.

    Das mit der Halimeda ist interessant. Sie wächst seit der Veränderung jetzt auch mehr in die Breite. Hatte das zuerst auf einen größeren Wasser Wechsel zurück geführt. Licht macht aber mehr Sinn...

    Also ich habe jetzt schon einiges hier gelernt. Kalkrotalgen weiß = kh kontrollieren

    Halimeda schmaler wuchs stark nach oben und unverzweigt = Licht Mangel

    Milka polypen auf Lichtabgewandter Seite eingefahren = wahrscheinlich Abschattung / Lichtmangel

    Werde mal einen Thread dazu aufmachen wo man seine Bilder und die diagnostizierte Mangelerscheinung Posten kann.

    @ Sandy ich will ja nicht aufhören zu messen. Wobei es wirklich nervt. Aber ich lese immer wieder bei erfahrenen Usern: poste mal ein Bild der korallen, dass sagt mehr als die werte... dieses etfahrungswissen, würde ich gerne zugänglicher machen. Ach und ich habe keine Probleme mit kahmhaut :winking_face: ...
    Liegt an extremer Oberflächenströmung.

    Freu mich über die Rückmeldungen,

    auch wenn es an dem eigentlichen Gedanken des Threads vorbeigeht hier mal mehr zum Becken inkl. Wasserwerte.

    50 L netto, 40W LED (China LED - Stromverbrauch gemessen, kann ich aber noch höher drehen), Zwei Strömungspumpen 300l/h und 900l/h. Ansonsten kein Abschäumer, kein Filter, Balling nur ganz selten zur Erhöhung der KH nach Bedarf. WW 5l jede Woche.

    Werte: Kh 6, phosphat 0,05, Nitrat n.n., Calcium 400, PH 8,2. Werte sind seit ca. 8 Wochen sehr stabil.
    @Hans Werner: Ganz am Anfang war phosphat so hoch. Jetzt schon lange stabil.

    Die erste Woche nach einsetzen der Milka stand sie super. Dann vor zwei Wochen, Ungefähr gleichzeitig mit dem schlechteren Polypenbild war ein Wandern der Anemone. Dabei habe ich die Anemone sehr geärgert und ich vermute, dass sie dabei Nesselgift abgegeben hat. Allerdings in der ganz anderen Ecke des Beckens. Aber ist auch nur eine Vermutung. Sonst kann sie nichts vernesseln...

    Ich fände es halt spannend z.B. wenn es eine Zusammenstellung von nachgewiesenen Mangelerscheinungsbildern gäbe z.B. bei SPS oder einer Sorte SPS. Fraßspuren sehen ja anders aus als Lichtmangel. Und der wieder anders als Mineralienmangel würde ich tippen. Ich habe oft den Eindruck, es wird sehr viel an der Technik oder dem System abgelesen, aber keiner beschreibt wie eine Koralle wann aussieht. Klar das kann sehr viele verschiedene Ursachen haben, aber ich meine man kann den Bewohnern doch viel ansehen.

    Z.B. wächst meine Halimeda Kalkalge sehr gerade nach oben bei mir und verzweigt sich nicht und die einzelenen Platten sind sehr schmal. Das hat garantiert etwas zu sagen... :winking_face:

    Hallo ihr lieben Meerwasser Experten,

    mich interessiert es, wie ich den Korallen ablesen kann, was ihnen fehlt...

    Finde ich besser als die ganze Messerei...
    Habe hier einen besonderen Fall einer Milka (Stylophora piscillata).

    Koralle steht seit drei Wochen bei mir. Seit ca. 1 Woche ist das Polypenbild auf der abgeschatteten/lichtabgwandten Seite schlechter. Sprich Polypen fahren nicht richtig aus.
    Ein Einsiedler krabbelt öfters auch drin rum, aber eigentlich nicht so weit oben. Morgens sind tendenziell etwas mehr polypen draußen. Ich weiß es gibt jetzt bestimmt tausend Fragen zu Wasserwerten, welches Licht usw. Aber mich würde interessieren, was sagt ihr nur vom Sehen her...

    Bin gespannt auf eure Interpretationen...

    Mich würde insgesamt interessieren, ob es eine Art Guide gibt: So sieht der und der Mangel aus. Gab es im Süßwasserbereich für Pflanzen.
    Oder was sind gute Zeiger-Korallen?

    Fröhliche Grüße
    Johns

    PS: Benutze das kleine Becken um Steine zu hältern und Korallen groß zu ziehen für mein großes Mangroven Ökosystem Aquarium... Wen das Becken interessiert kann im Nachbarforum die Geschichte des Beckens verfolgen und auch genaueres zu Wasserwerten usw. erfahren ;-). https://www.aquariumforum.de/threads/151114…ch-harold-weiss