Beiträge von Ruediger

    Hallo Ronny,

    ich rate dir erneut, die Ursache zu finden und zu beheben und dich nicht an den Auswirkungen aufzureiben.
    Cyanos sind nervig und schwierig, aber mit Geduld und dem passenden Nährstoffverhältnis wird es was!

    Viele Grüße,
    Rüdiger

    Ich möchte auch noch in den Raum werfen, dass viele Anfänger aus Kostengründen Tests von JBL verwenden und dabei außer Acht lassen, dass diese nicht für Meerwasser geeignet sind.

    Folgende Tests kann ich empfehlen:
    PO4 = Hanna Checker HI774
    KH = Salifert
    pH = Hanna Checker HI780
    Dichte = beliebige große Spindel, wichtig ist, wenn im Becken gemessen wird, alle Pumpen ausstellen!

    Ich würde zur Sicherheit mal eine ICP machen lassen und solange PO4 dosieren bis ich was nachweisen kann!

    Und dann engmaschig alle zwei Stunden PO4 nachmessen, sobald der Wert fällt, nachdosieren.

    Viele Grüße,
    Rüdiger

    Hallo Hajo,

    das Grundproblem ist doch in der Regel immer das Gleiche (jedenfalls war es bei den letzten 10 "mein-Becken-läuft-schei*e-Threads" so):
    Die Neulinge haben irgendwo gehört / gelesen / eingetrichtert bekommen, dass Nährstoffe Teufelszeug sind und nichts im Becken zu suchen haben.
    Das Gegenteil ist der Fall! Nährstoffe = Leben!

    Man sollte irgendwo am Eingang des Forums anpinnen, dass jeder zuerst seinen Phosphat-Wert überprüfen sollte, bevor er einen neuen Thread aufmacht. Sollte der PO4-Wert bei Anfängern unter 0,1 mg / Liter liegen ist der Fehler bereits gefunden!

    Viele Grüße,
    Rüdiger (Prediger der Kirche des heiligen Phosphatwertes)

    Hallo,

    Korallen sind in der Regel viel schwieriger umzubringen als man im Allgemeinen glaubt.
    Gut möglich, dass sie es schafft und sich regeneriert.
    Du könntest versuchen ein wenig zu füttern.

    Ansonsten hilft auch eine Halterung für Ableger.

    Viele Grüße,
    Rüdiger

    Hallo,

    ja das ist sehr gut möglich.
    Bei mir haben sie eine Catalaphyllia rasiert, die sieht nun so ähnlich aus wie deine Ricordea.
    An einer Galaxea waren sie auch schon dran.

    Inzwischen verscheuche ich sie mit einer Pipette oder dem Putzermagneten.
    Außerdem gebe ich immer ein paar Krümelchen vom Trockenfutter hinter das Riff.

    Viele Grüße,
    Rüdiger

    Hallo Ronny,

    deine gesamte De-Nitrifizierungs-Kaskade ist gestört.
    Auch Bakterien benötigen Phosphat für die Zellteilung bzw. für die Replikation der DNA.
    Je stärker Phosphat limitiert ist, desto eher setzen sich Bakterien durch, die Phosphat aus anderen Quellen beziehen können (Bodengrund, tote Steine), das sind die Cyanobakterien. Die reduzieren das im Becken vorhandene Phosphat weiter, produzieren außerdem Sekundärmetabolite welche andere Bakterien hemmen oder sogar töten können. Sicherung des eigenen Lebensraums nennt man das.

    Ich mache mal den Myth-Buster für dich:

    Und der Abschäumer soll das ja auch rausziehen und der ist ja täglich voll, richtig dunkel... Aber den kann man ja nicht ausschalten...

    1. Der Abschäumer bindet mit Hilfe der Adhäsion vor allem polare Moleküle wie Aminosäuren und Proteine an sich und transportiert sie auf dem Weg an die Oberfläche in den Abschäumertopf.
    2. Der Abschäumer entfernt KEIN Phosphat aus dem Aquarium! Auch kleine Moleküle wie Nitrat oder Nitrit werden durch einen Abschäumer nicht entfernt, auch andere Stoffe wie Kupfer, Spurenelemente oder Calcium werden dem Becken nicht entzogen!
    3. Man muss keinen Abschäumer betreiben, vor allem wenn man keine Fische im Becken hat, ist ein Abschäumer nicht unbedingt notwendig.
    4. Die zweite Hauptaufgabe des Abschäumers (neben der Entfernung von Eiweißverbindungen) ist die Anreicherung des Aquarienwassers mit Sauerstoff!

    Das Silikat entfernt man übrigens BEVOR es ins Wasser gelangt, möglichst schon bei der Herstellung des Osmose- / VE-Wassers.
    @Burkhard Ramsch kann dich bei dem Thema ganz exzellent beraten! Auch beim Thema Abschäumer ist er der richtige Ansprechpartner.

    Ich hoffe, dass du A: Phosphat richtig misst und, falls ja B: soviel Phosphat ins Becken kippst, bis es nach 2-4 Stunden nachweisbar ist. Danach kannst du die Dosis erhöhen, bis es auch nach 6-8 Stunden noch nachweisbar ist. Diese Dosierung solltest du dann 3x täglich zugeben.
    Irgendwann ist dein Bodengrund und dein Gestein "gesättigt" und nimmt kein Phosphat mehr auf, da solltest du dann die Dosierung reduzieren.
    Wichtig ist, dass Phosphat dauerhaft und gleichmäßig verfügbar ist.

    Viele Grüße,
    Rüdiger

    Hallo Unbekannter,

    bei dir liegen mehrere Probleme vor:

    1. Beleuchtung: Deine Beleuchtung ist für die Beckengröße und den Besatz (Steinkorallen) sehr knapp bemessen, da brauchst du mindestens noch zwei weitere dieser Leuchten.
    2. Nährstoffe: Phosphat n.n. ist eigentlich immer der Grund bei derartigen Problemen. Versuche Phosphat auf mindestens 0,1 mg/Liter zu bekommen. Für Anfänger empfehle ich immer Werte zwischen 0,1 - 0,9 mg / Liter, für Fortgeschrittene Aquarianer, bei denen das Becken stabil läuft sollten es mindestens 0,05 - 0,1 mg / Liter sein.
    3. Totgestein: Hier gibt es häufig Probleme mit zu wenigen oder falschen Bakterien, außerdem bindet Totgestein häufig Phosphat, was dann zu Cyanobakterien und sterbenden Korallen führt.
    4. Biologie: Keine Fische, kein ökologisches Gleichgewicht! Cryptocarion hättest du vermeiden können, wenn du von Anfang an einen ausreichend dimensionierten UVC-Klärer eingesetzt hättest (und mit ausreichend meine ich nicht 9 Watt, sondern eher 11 Watt).
    5. Versorgungssystem: Ich empfehle dir DRINGEND, dir ein Versorgungssystem zu suchen, welches deinen Bedürfnissen entspricht und empfehle dir auch gleich Sangokai Start! Damit bekommst du Bakterien für die Denitrifizierung und als Konkurrenz zu den Algen ins Becken, außerdem führst du auf diese Weise Phosphat und Spurenelemente hinzu.
    6. Strömung: Ich sehe auf deinen Bildern eine einzige Strömungspumpe und ich sehe, dass es keine Tunze Stream 3 ist, vermutlich eine 6055 oder 6065. Da solltest du dringend aufrüsten, so dass wirklich jede Ritze im Becken Strömung abbekommt.
    7. Biologie die Zweite: Als Konkurrenz zu den sich ausbreitenden Algen empfehle ich dir schnellwachsende Korallen einzusetzen. Wo schon etwas wächst, kann keine Alge wachsen, klingt logisch, oder? Für den Bodengrund kannst du dir Babylonia-Schnecken besorgen, die graben den Bodengrund super um und halten ihn sauber.

    Mein ganz persönlicher Rat: Reduziere die Temperatur auf 23°C, so hast du viel mehr Zeit zu reagieren, wenn Werte aus dem Ruder laufen, da der Stoffwechsel der Korallen und Fische langsamer abläuft, die Korallen verbrauchen also weniger Phosphat. Fische leben übrigens länger bei niedrigeren Temperaturen.

    Viele Grüße,
    Rüdiger

    Hi Chris,

    geil sieht das aus! Bin richtig neidisch!
    Übrigens gibt es sehr wohl Korallen, die sich gegen Briareum durchsetzen können, Echinopora lamellosa zum Beispiel.
    Ich teste gerade, wer gewinnt, Briareum oder Phenganax parrini. Der Sieger bekommt die Rückwand.

    Gegen die kleinen Entacmaea Anemonen hat Briareum auch keine Chance.

    Übrigens kann man die ganz wunderbar großflächig abreißen, wenn man etwas vorsichtig ist.

    Viele Grüße,
    Rüdiger

    Hallo Fabian,

    viele UVC kannst du einfach an den Schlauch der Rückförderpumpe anklemmen, dann läuft alles Beckenwasser automatisch an der UVC vorbei.
    Ansonsten schau mal bei Mrutzek, der hat alle gängigen Hersteller im Programm.

    Ohne deine Beckengröße zu kennen würde ich dir einfach mal diese empfehlen, da können Hajo oder Sandy sicher mehr zu sagen:
    https://www.shop-meeresaquaristik.de/Ozonisatoren-U…736::23921.html

    Viele Grüße,
    Rüdiger

    Hallo Fabian,

    UVC: ausreichend dimensioniert und DAUERHAFT!
    Wenn die nicht dauerhaft läuft, hast du alle paar Wochen das gleiche Spiel von vorn, bis der letzte Fisch verendet ist.

    Viele Grüße,
    Rüdiger

    Hallo Hans-Werner,

    sowohl am Geomar als auch an der Uni Gießen konnten bereits zweifelsfrei ausgestoßene Zooxhantellen im Becken nachgewiesen werden. Es gibt von Pohl ein Mittel, dass die Korallen gezielt zur Abstoßung der Zooxanthellen bewegt.
    Das haben wir auch an der Uni Kiel in Versuchen mit Aiptasien ausprobiert und nachvollziehen können.

    Korallen nehmen meines Wissens im Notfall auch andere Zooxanthellen als Symbiodinium auf.

    Viele Grüße,
    Rüdiger

    Hallo Frank,

    die Studie des Geomar ist schon richtig, allerdings gilt das nicht im Aquarium!
    Wie ich schon schrieb, geschätzt 90% der Dino-Befälle sind durch ausgestoßene Zooxanthellen ausgelöst, die restlichen 10% passieren genau wie du geschrieben hast über Einschleppung.

    Viele Grüße,
    Rüdiger

    Hallo Frank,

    Ja die Flagellaten sind schon ein Graus. Da ist es egal ob man „gutes“ oder „schlechtes“ Wasser hat. Meist schleppt man sich den Sch... ja mit Schnecken, Einsiedlern oder Korallen ein

    hier liegst du falsch!
    Die Dinos sind in unseren Aquarien in 99% aller Fälle ausgestoßene Zooxanthellen, die die Korallen in "Panik" abgestoßen haben.
    Unter günstigen Bedingungen nehmen die Korallen die Dinos wieder in sich auf, dann kann der Spuk genauso schnell vorbei sein, wie er begonnen hat.

    Es gibt auch Forschungsergebnisse, die belegen, dass Korallen die nachweislich ohne Zooxanthellen in ein Aquarium gesetzt wurden, diese dann im Freiwasser aufgenommen haben.

    Es ist also kompliziert und bleibt spannend!

    Viele Grüße,
    Rüdiger

    Abdunkeln ist keine gute Idee, da sind die Dinos immer im Vorteil, weil sie nur sich selbst versorgen müssen.
    Korallen, zumal sie schon vorgeschädigt / geschwächt sind durch Nährstoffmangel.

    Sie können zwar einige Zeit Mangelsituationen aushalten, weil auch Korallen sich "Polster" anfressen, diese sind aber in der Regel nicht sehr groß.

    Bakterien dagegen haben viele Möglichkeiten, Mangelsituationen zu überstehen. Sie können in Stasis gehen, eine Vermehrungspause einlegen, auf sexuelle Fortpflanzung umstellen, sie können sogar ihre Ernährung von phototroph auf autotroph umstellen und somit Nährstoffe aus der Umgebung aufnehmen.
    Sobald die Situation wieder besser wird werden sie sich wieder exponentiell vermehren und dann hast du die gleiche Situation wie zuvor.

    Viele Grüße,
    Rüdiger

    Hallo Fabian,

    Ozon ist eine Sache für die man Fingerspitzengefühl braucht!
    Reines Ozon ist sehr giftig und kann zu Atemwegserkrankungen bei Mensch und Tier führen (in hoher Konzentration).
    In niedriger Konzentration wirkt es keimtötend.

    Daumenregel: Wenn du es riechen kannst, ist es zu viel!

    Viele Grüße,
    Rüdiger

    Hallo Hajo,

    hälst du Ozon in dieser Situation (offene Wunde) in Kombination mit Neuling / Erstanwender für eine gute Idee?
    Im schlimmsten Fall gibt er dem Fisch damit den Rest!
    Zumal Ozon in frischen Wunden wirklich unangenehm brennt.

    Viele Grüße,
    Rüdiger

    Hallo zusammen,

    Ich bleibe bei meiner These von freien Radikalen, Schwermetallvergiftung oder Sauerstoffmangel, ausgelöst durch Sauerstoff zehrende Prozesse.

    Nimm doch mal vorsichtig eine Tasse voll Bodengrund hoch, kipp den Inhalt in ein Küchentuch oder ein altes Handtuch und rieche daran.
    Wenn es faulig oder schwefelig riecht hast du den Grund gefunden.
    Im schlimmsten Falle hat sich eine anaerobe Zone gebildet, da bildet sich als Abfallprodukt Schwefelwasserstoff.

    Muscheln und Fische benötigen im Verhältnis zu anderen aquatischen Lebewesen extrem viel Sauerstoff, daher würde das Sinn machen mit dem Sauerstoffmangel.

    Viele Grüße,
    Rüdiger

    Hallo ???,

    der Grund für deine Dinos hat ziemlich sicher mehrere Gründe.
    Zum einen ist ein nicht nachweisbarer Phosphatwert oft ein Auslöser für die Abstoßung der Zooxanthellen, sofern sich diese dann im Becken an der Deko oder dem Bodengrund anlagern und vermehren hast du schnell eine Dino-Plage.
    Zum anderen ist eine PSU unter 33 schon sehr bedenklich, da solltest etwas erhöhen (auf 35).

    Nitrat 4 mg/Liter ist auch recht wenig, vielleicht kannst du dir mit einem Stickstoff / Phosphor-Präparat helfen.

    Bei einem 19 Jahre alten System kann es auch zum sogenannten "Old-Tank-Syndrom" kommen, dem kannst du mit Bakterienpräparaten und gezielter Fütterung der Bakterien entgegenwirken.


    Viele Grüße,
    Rüdiger

    Hallo Hajo,

    dieses Verhalten ist Teil einer Millionen Jahre alten Überlebensstrategie, bei der nur das gefressen wird, von dem man zu 100% sicher weiß, dass es verträglich und nicht giftig ist.
    Das schauen sich Fische von ihren Artgenossen ab.
    Das Eichhörnchen, welches auf unserem Balkon lebt frisst auch nur Haselnüsse und Walnüsse, Erdnüsse, Pekanüsse und Mandeln werden verschmäht, obwohl sie bei Eichhörnchen in anderen Breitengraden durchaus zum Speiseplan gehören.

    Viele Grüße,
    Rüdiger

    Hallo Ina & Andy,

    das hängt wohl mit der Wasserqualität und der Lichtintensität zusammen.
    Meines Wissens bedeuten kurze Tentakel starkes Licht und lange Tentakel weniger starkes Licht.
    Außerdem spielen da noch Nährstoffe und Strömung eine Rolle.

    Viele Grüße,
    Rüdiger

    Moin!

    Für mich ist das jetzt ein bisschen Rumgerate:
    - Sauerstoffmangel
    - (Schwer)Metallvergiftung
    - Ozon
    - irgendwelche Radikale (Sauerstoffradikale oder Nitratradikale)

    Du könntest versuchen, mit Aktivkohle zu filtern, damit bekommt man die meisten der von mir genannten Schadstoffe raus.

    Wie lange hast du den Phosphatadsorber schon drin?
    Wie lange ist der PO4 Wert schon so wie er ist? Hast du den kürzlich "schnell" gesenkt?

    Noch ne Frage: Lassen sich Korallen "leicht" abbrechen? Also leichter als sonst?

    Viele Grüße,
    Rüdiger

    Hallo Fabian,

    ich könnte mir vorstellen, dass dein Silikatwert zu hoch ist.
    Das tentakelige an deiner Koralle ist eine Wurmschnecke, die von deiner Koralle umwachsen wurde.

    Kannst du mal bitte alle deine Wasserwerte posten?

    Mich interessiert vor allem PO4, KH, pH und Si.
    Außerdem würden mich deine Beckemaße und dein restlicher Besatz interessieren.

    Viele Grüße,
    Rüdiger

    Liebes Tunze-Team,

    ich habe mir einen Tunze Osmolator + Calcium Dispenser für mein Aquarium zugelegt.
    Leider kommt es regelmäßig (immer) vor, dass die Pumpe eine kurze Zeit (deutlich hörbar) pumpt, aufhört und danach erneut länger pumpt. Das macht sie bis zu 6x in 5 Minuten, danach wurde das gewünschte Wasserlevel anscheinend erreicht.

    1. Frage: Wie bekomme ich diese Pumpe leiser? Meine alte Nachfüllanlage habe ich so gut wie gar nicht hören können
    2. Frage: Wie bekomme ich das in den Griff, dass die Pumpe alle paar Sekunden pumpt?

    Meine Frau ist kurz davor, das Aquarium zu verkaufen, helft schnell!

    Viele Grüße,
    Rüdiger

    Wow, einfach nur wow!
    Wie dreist kann man sein?

    Ich finde es super, dass du den Fehler mit den Impellern entdeckt hast, das wird sicher vielen Aquarianern helfen, wenn die Pumpe zu laut ist.

    Das Verhalten von RedSea allerdings ist unter aller Sau.

    Viele Grüße,
    Rüdiger

    Hallo Willi,

    falls du Englisch kannst, schau dich mal in den englissprachigen Foren um.
    Dort gibt es sehr viele schöne Do-It-Yourself Anleitungen, unter anderem tolle Projekte mit einer bestimmten Art von Bauschaum + Epoxidharz.
    Sieht gut aus, hält ewig und bisher habe ich nix negatives darüber gelesen.
    Mein zweites Becken hatte eine 3D Rückwand aus Bauschaum, der bis zur Auflösung des Beckens drin geblieben ist.
    Das Gute ist, du kannst darin prima Rohre für z.B. Closed Loop verstecken, auch Ansaugöffnungen kann man prima einbauen.
    Am besten baust du dir mit Lichtrasterplatten grob die Struktur, wie es am Ende werden soll, verlegst alle Rohre wie sie sein sollen und schäumst es dann ein.
    Wenn es hart ist kannst du mit dem Messer modellieren.
    Anschließend kann man es mit Epoxidharz streichen, muss man aber nicht machen.
    Ich habe aussen eine Silikonfuge um die ganze Rückwand gezogen, damit nix dahinter läuft.
    Auf das Epoxidharz kannst du Bodengrund streuen.

    Viele Grüße,
    Rüdiger

    Hallo Sebastian,

    das ist leider die Realität!
    Die Ozeane sind so sehr mit Plastikmüll verschmutzt, dass man ihn praktisch überall findet, im Korallenbruch, im Inneren von Fischen, eingewachsen in Korallen, selbst in der Tiefsee.
    Ich habe sogar schon Lebendgestein gehabt, in dem eine dicke Angelschnur + Haken eingewachsen war, gab eine böse Überraschung, als ich in den Haken fasste...

    Viele Grüße,
    Rüdiger

    Hallo Marco,

    nochmal: Das Glas stand definitiv unter Spannung, das ist ein Herstellungsfehler!

    Dich trifft hier keine Schuld, das Becken wäre sowieso irgendwann gerissen!

    Viele Grüße,
    Rüdiger

    Hallo Daniel,

    so wie er den Sachverhalt dargelegt hat, stand das Glas bereits vorher unter Spannung und ist auf Grund dieser Tatsache gerissen.
    Für mich hört sich das plausibel an.

    Im Zweifelsfall würde ich es sogar auf einen Rechtsstreit ankommen lassen (allerdings wohl nicht bei so einem kleinen Becken).

    Viele Grüße,
    Rüdiger

    Wenn du das Becken erst vor Kurzem gekauft hast, hast du auf jeden Fall noch Garantie!
    Da das Becken jünger als sechs Monate ist, liegt die Beweislast sogar beim Verkäufer, dass die Risse nicht seine Schuld waren.

    Viele Grüße,
    Rüdiger

    Hallo Marco,

    wäre ich an deiner Stelle Stelle würde ich mich jetzt 1x richtig derbe ärgern und dann ein neues Becken bestellen.
    Lieber 1x Geld in die Hand nehmen und auf der sicheren Seite sein, als das es später tropft.
    Lass das neue Becken nach deinen Wünschen vom Aquarienbauer bauen und dann hast du Ruhe!

    Kannste unter "Lehrgeld" abhaken :winking_face:

    Viele Grüße,
    Rüdiger