Am einfachsten zu pflegen wäre aus meiner Sicht folgendes Setup:
- Dennerle Nano Cube
- Tunze nanostream 6040
- Hagen Aquaclear 70 mit Umbau auf den Impeller vom Hagen Aquaclear 20
-> du kannst einen kleinen Abschäumer einbauen (Sander Piccolo)
-> du kannst das Teil als Algenrefugium nutzen
-> du kannst eine Nano-Heizung unterbringen
-> es erzeugt ein wenig zusätzliche Strömung und bewegt die Oberfläche
- Beleuchtung von LEDaquaristik
- Lebendgestein (gern auch aus Aquakultur)
- ein wenig Sand aus der DSB-Anlage von Mrutzek
- die von mir genannten Korallen (je mehr unterschiedliche Arten, desto besser!)
- Knallkrebs + Grundel
- Trimma-Grundeln
- Okinawae Grundeln
- Seenadeln
- 10% Wasserwechsel alle zwei Wochen oder 5% jede Woche
- Nano-Nachfüllanlage (z.B. D-D H2Ocean Compact ATO Nachfüllautomatik)
Und dann einfach laufen lassen, in der Größe und Ausstattung hast du nicht viel Arbeit mit dem Becken.
Ich würde außerdem zusehen, dass ich möglichst viele Korallen gleich zum Start einsetze. Dieses ganze Warten und einlaufen lassen ist immer kacke.
Dann solltest du noch ein KH-Messgerät und ein PO4-Messgerät von Hanna kaufen (Hanna-Checker).
In den ersten Wochen muss man recht engmaschig messen und auch hin und wieder PO4 / Stickstoff dosieren. Das pendelt sich aber schnell ein, vor allem wenn du Fische im System hast.
Generell sind Becken ohne Fische VIEL schwieriger zu pflegen als Becken mit Fischen.
Einsiedler und Schnecken koten zwar auch, aber das reicht bei Weitem nicht als Nahrung für deine Korallen.
Wenn du ein Becken ohne Fische aufbaust, dann sollte dir klar sein, dass du vermutlich IMMER PO4 / Stickstoff zudosieren musst. Dafür wird dann wieder eine Dosieranlage fällig.
Du siehst also, dass ein Becken, dass nur ein kleines bisschen größer ist als das idiotische Limit von 35 Litern im Endeffekt sogar günstiger im Betrieb ist.
Viele Grüße,
Rüdiger