Na dann - geben wir dem auch eine Chance...
Damit ich es nicht falsch verstehe... 1,5 Liter Beckenwasser, dort die Erde rein. Schütteln, absinken lassen und dann den klaren Teil komplett ins Becken?
Na dann - geben wir dem auch eine Chance...
Damit ich es nicht falsch verstehe... 1,5 Liter Beckenwasser, dort die Erde rein. Schütteln, absinken lassen und dann den klaren Teil komplett ins Becken?
Der Vergleich mit dem Zähneputzen hinkt etwas, aber ich weiß auf was du hinaus willst ![]()
Was macht dich so sicher, dass seine Antwort falsch ist?
Er hat es mir hier sehr ähnlich erklärt wie ich es auch bei Jörg Kokott gelesen habe. Absaugen macht dann Sinn, wenn man glaubt, dass die Cyanos zurück gehen. Weil dann kann durch das Absaugen Substrat für andere Siedler frei werden. Solange die Cyanos die Oberhand haben weil die Parameter stimmen werden sie dort immer wieder zurück kommen.
Aber wie du am Threadverlauf sieht bin ich offen für Vorschläge. Ich weiß es letztlich auch nicht besser - sonst würde ich nicht fragen. Aber ein Biologe (edit - er ist aber kein Meeresbiologe) hat für mich grundsätzlich schon eine gewisse Aussagekraft.
lg
Das Thema "Absaugen der Cyanos" habe ich letztens mit einem Biologen besprochen. Er fand die Idee recht witzig aber absolut sinnbefreit. Bakterien lassen sich nicht stören - egal wie oft und lang man wedelt, abstaubt, absaugt, was auch immer... wenn die Umstände für sie positiv sind, sind sie da.
Absaugen macht also nur Sinn, um Korallen zu schützen die sonst unter Druck kommen. Soweit hat mir seine Erläuterung dazu eingeleuchtet.
Ich bin noch von der HQI/T5 Fraktion
Aber hier habe ich schon div. Brennerhersteller und Kelvinzahlen durch - leider haben diese Änderungen nichts gebracht. Hatte hier neben den PO4 bzw. NO3 Anpassungen Hoffnung...
Mittlerweile sind wieder fast zwei Wochen vergangen... die Werte sind seit längerer Zeit stabil: PO4 <0,03, Nitrat ca. 1, auch der Rest im angestrebten Bereich.
Leider lässt das die Cyanos kalt. Der Anfang Mai erhoffte leichte Rückgang hat sich nicht bewahrheitet - die Belege sind dick wie eh und jäh... Einziger Vorteil: sie überwachsen meine Korallen nicht bzw. die wenigen Gefahrenstellen lassen sich mit absaugen im Griff halten.
Allerdings habe ich jetzt keine Ideen mehr. Seit fast einem halben Jahr habe ich vieles probiert und geändert (Licht, Wasserwerte, Strömung, Bakterien, Wasserwechsel bzw. Wasserwechsel aussetzen, Spuris dosieren/nicht dosieren, Beleuchtungsdauer/Blaulichtphasen lt. div. Empfehlungen, ...).
Mit dabei waren auch ein paar gewaltige Milieuänderungen wegen einer Fischkrankheit. Hier hat das verwendete Ektozon den Phosphatwert hochgeschossen, der Absorber hat ihn wieder runter gezogen,...
Keine Ahnung was ich jetzt noch probieren kann... von den Holzhammermethoden wie 100% Wasserwechsel wie im Thread vorgeschlagen mal abgesehen - das werde ich aber auch nicht machen.
Noch jemand einen Vorschlag?
Weil irgendwie rückt CyanoClean von Korallenzucht mehr und mehr in meinen Fokus ![]()
Hallo Stefan,
ich sehe es wie Reinhard (und darum habe ich es auch so gemacht): eine Quarantäne wo er alleine schwimmt hätte keine Krankheit erkennen lassen. Dass er stiller Patient ist und etwas Neues einschleppt kann aber natürlich immer passieren.
Um das zu verhindern könnte man ihn nur prophylaktisch behandeln.
Um diesen Thread für andere, die mit ähnlichen Krankheiten kämpfen noch weiter zu führen:
Es sind mittlerweile 1,5 Monate vergangen, nur in den ersten drei Tagen des Befalls sind Fische gestorben. Alle, die Symptome gezeigt haben sind wohlauf - die betroffenen Stellen an den Flossen wo man am schnellsten einen Befall erkannt hatte sind nachgewachsen.
Ob es das Ektozon, die UVC-Anlage, der Knoblauch oder einfach nur Glück war was die Krankheit gestoppt hat - keine Ahnung. Vielleicht war es auch eine Kombination daraus.
Die UVC Anlage läuft weiter im Dauerbetrieb und wird aufgrund vieler Rückmeldungen bzw. auch dem Ergebnis meiner Umfrage wie ihr UVC einsetzt weiter im Technikbecken als Dauerläufer bleiben.
Aus einer Beckenauflösung habe ich vor fünf Tagen einen Fisch testweise eingesetzt. Er ist wohlauf und zeigt keinerlei Anzeichen einer Krankheit. Somit sollte das Thema jetzt fürs erste Mal erledigt sein.
Meinen Besatz lasse ich jetzt so wie er ist bis in den Spätherbst/Winter hinein. Den Neubesatz werde ich dann allerdings für einige Wochen in einem Quarantänebecken zwischenhältern bevor sie zu den anderen kommen. Wenn es irgendwie geht werde ich dieses Drama in der Zukunft so gut es geht vermeiden (der diese Woche zugesetzte Fisch schwamm viele Monate ohne Neuzugang in einem stabilen Becken - darum hier keine Quarantäne).
Ich habe einen ähnlichen Schwamm im Becken und denke dass es in diese Richtung geht:
https://www.meerwasser-lexikon.de/tiere/1937_Hexadella_pruvoti.htm
Er bewohnt bei mir nur die dunklen Bereiche. Als Plage ist er bei mir nicht aufgefallen.
Aufgrund der Rückmeldungen und auch Hinweise per PN werde ich jetzt meine Rückförderpumpe mit einer stärkeren Pumpe ersetzen um mein Beckenvolumen öfters durch das Technikbecken zu befördern (maximal 6 x pro Stunde in der Theorie. Aktuell habe ich auf 1x pro Stunde eingestellt da mein Abschäumer dafür ausgelegt wäre und sonst kein Mehrnutzen war).
Die UVC kommt ins Technikbecken. Sie bekommt eine eigene Pumpe, die knapp unter der vom Hersteller empfohlenen 1000 Liter/h arbeitet.
Danke für eure Hinweise und Ideen,
lg
Das mit der Temperatur ist ein wichtiger Hinweis - die 1 - 1,5 Grad mehr durch die UVC können im Sommer zum Problem werden...
Hallo Burkhard,
sehe ich wie du. Wenn man sich aber durch die vielen (unterschiedlichen) Empfehlungen im Web arbeitet dann liest man immer wieder, dass nur eine Einspeisung direkt aus dem unteren Beckenbereich sinnvoll ist. Mit der von dir erwähnten starken Umwälzung halte ich das mittlerweile auch für nicht mehr notwendig - dass es mehr so sehen zeigt ja auch das bisherige Umfrageergebnis.
Dietmar: was ist der Grund, dass du genau in den warmen Jahreszeiten die UV mitlaufen lässt?
Ich hab 15 Jahre lang zu denen gehört, die keine UVC im Einsatz hatten - leider hat ein Krankheitsausbruch vor ein paar Wochen hier meine Meinung geändert. Von daher freue ich mich über weitere Meinungen/Ideen. Über die Vor- und Nachteile kann man ja vieles nachlesen - interessant ist aber immer was dann in der Praxis gemacht wird.
Da ich gerade im Abwägen bin ob ich nach Bewältigung meiner Fischkrankheit die UVC im Dauerbetrieb weiter laufen lassen soll oder nicht, eine kleine Umfrage wie ihr das so handhabt.
Die Methlux Brenner (14.000K, 150 Watt) sind angekommen. Zwei Stück habe ich bereits verbaut. In der Mitte habe ich jetzt mal den 10.000 K Brenner gelassen um nicht zuviel ins Blaue zu fallen. Dies war aber unbegründet, die Brenner haben ein wirklich schönes Licht, nicht zu blau aber vor allem gehen sie nicht ins gelbe.
Den Lichtkegel des 10000K Brenners erkennt man auch nicht wirklich - das Licht "verschwimmt" perfekt ineinander.
Meine Hoffnung ist jetzt, dass der 14.000K Brennerwechsel jetzt die Cyanos weiter zurück drängt - aber das ist eine andere Geschichte bzw. ein anderer Thread ![]()
Danke für eure Empfehlungen und Ideen
Dass die neuen Ocellaris innerhalb der wenigen Tage verhungert wären ist eher unwahrscheinlich.
Da ich auch gerade einen schweren Kranheitsverlauf im Becken hatte würde mich interessieren wo die oben eingefügte Darstellung der Erreger (?) herkommt bzw. die dazugehörige Legende.
Was ich bei meinen vielen Recherchen aber für mich mitgenommen habe ist, dass die UVC 24 Stunden durchlaufen sollte und mind. 2 Wochen benötigt bis sie Wirkung zeigt.
Danke Ewald, aber ich habe 3x150 Watt. Nach den Rückmeldungen hier im Forum habe ich jetzt die Methline Brenner mit 14.000 K bestellt. Mal sehen wie sie sich bewähren.
Vielleicht auch insofern nicht schlecht, weil Jörg Kokott ja empfiehlt, bei Cyanoplagen Rot- und Gelbanteile bei der Beleuchtung zu reduzieren. Vielleicht kommt mir das ja dann auch in diesem Bereich entgegen ![]()
Die Korallen hatten bei mir auch kein Problem mit dem blauen Licht - die sind super gewachsen ![]()
Aber das blaue Licht hat nicht unbedingt zu einer (nach unserem Gefühl) gesunden Raumatmosphäre beigetragen.
Ich habe auch schon oft gelesen, dass blaulastiges Licht in gewissen Wellenlängen zu einer Makulardegeneration führen kann. Bei den Fotos ist der Blauanteil übrigens stark aufgefallen.
In Summe waren das die Gründe, die Beleuchtung von den blauen 14.000K Brennern auf 10.000K Brenner zu tauschen. Anscheinend sind aber nicht alle 14.000 K Brenner gleich blaulastig...
Mein 10.000K Brenner ist mir auf der anderen Seite wieder zu gelblich.
Darum überlege ich jetzt entweder:
.) zwei 14.000 K Brenner mit einem 10.000 K Brenner zu kombinieren + T5 blau
.) drei 14.000 K Brenner mit T5 Tageslicht zu kombinieren
Wie gut "vermischen" sich die unterschiedlichen Farbtöne? Ist der Kegel dezidiert erkennbar oder fließt es ineinander? Denke, ich werde das beim Brennerwechsel antesten...
Hallo Jürgen,
du mischst über einem Becken verschieden blaulastige Brenner? Das habe bisher nicht getan, weil ich Angst hatte, dass die Lichtkegel zu unterschiedlich zueinander wirken. Wahrscheinlich ist der mittlere Brenner der andere?
lg
widderchen24: die Methline HQI Brenner habe ich auch gefunden gehabt. Der Preis hat mich sehr verwundert - allerdings gibt es durchwegs gute Erfahrungen damit.
Hast du den 14.000K im Einsatz? Wie blau ist er denn? Ich habe hier noch drei "Marken" Brenner mit 14.000 K rumliegen die ich maximal mit einer Tageslicht T5 einsetzen kann weil sie extrem ins blaue gehen...
Ich weiß, Licht zu beschreiben ist immer schwierig
Aber vielleicht kannst du ja deinen Eindruck schildern
Danke auch Rüdiger, für deine Links!
lg
Hallo,
ich gehöre zu denen die nach wie vor weiter mit HQI/T5 Kombinationen fahren (3x150Watt HQI + 2x58Watt T5). LED's hatte ich mal für ein halbes Jahr getestet, habe mich dann aber wieder für die genannte Kombi entschieden.
Jetzt steht in ein paar Monaten wieder ein Brennerwechsel an und ich musste feststellen, dass die Auswahl an HQI Brennern immer kleiner wird...
An die, die noch HQI einsetzen - wo kauft ihr eure Brenner und welche verwendet ihr (Kelvin, Hersteller)?
Andreas
Wieder mal Zeit für ein Update...
Ich habe jetzt meine Werte in den letzten Wochen weiter in die geplante Richtung bewegt.
Phosphat ist jetzt mit meinen Tröpfchentest nur noch schwach nachweisbar (also lt. Skala <0,03 - minimalst verfärbt)
Nitrat ist zwischen 0 und 1 - auch hier ist eine Verfärbung nur minimalst erkennbar
Die Cyanos sind tatsächlich etwas schwächer geworden - allerdings immer noch mehr als nur zuviel. Was sich gebessert hat ist, dass die Korallen aber nicht mehr überwachsen werden.
Hoffnung ist, dass die Cyanos in den nächsten Wochen/Monaten weiter weniger werden. Nitrat darf noch ein bischen steigen - vielleicht gibt ihnen das dann den Rest.
Weiters möche ich die doch noch vielen freien Stellen mit SPS Ablegern belegen - unter den Korallen sind die Cyanos nämlich zuerst verschwunden.
Es geht also bergauf - wenn auch super langsam ![]()
Hallo Stefan,
wie ich es gelöst habe steht hier: Notstrom für Pumpen mit dem Tunze Safety Connector
Und im Thread von Tina stehen auch gute Lösungsansätze - mit einem Wechselrichter: https://www.meerwasserforum.info/index.php/Thre…fety-Connector/
lg
Hallo,
danke Rüdiger und Reinhard für den Input.
Der Fischbesatz wird jetzt einmal bis in den Spätsommer/Herbst nicht ergänzt. Ich will zuerst sicher gehen, dass die Krankheit überstanden ist. Sobald aber neue Fische geplant sind wird sie wieder temporär zugeschaltet.
Mein Plan wäre, sie jetzt mal bis Mitte Mai laufen zu lassen - oder ist das zu kurz?
Zwei Wochen sind jetzt vergangen seit Ausbruch der Krankheit. Es waren wahrscheinlich alle Fische davon betroffen, Todesfälle gab es aber "nur" in den ersten vier Tagen (6 Fische von 16).
Es läuft jetzt seit zwei Wochen die UVC im Dauerlauf mit, jeden Tag wird eine Futterration mit Knoblauch versetzt. Zusätzlich habe ich am ersten und vierten Tag Ektonzon direkt im Becken eingesetzt.
In der ersten Woche waren die Putzergarnelen schwer gefragt, mittlerweile werden sie wieder ignoriert.
Der letzte Fisch, der noch Symptome auf der Haut gezeigt hatte, war der P. hepatus. Aber auch hier ist die Schleimhaut jetzt ohne Auffälligkeiten. Einige der Fische haben allerdings noch zerfranste Schwanzflossen - dieses Bild dürfte sich aber verbessern.
Ich bin jetzt mal guter Hoffnung, dass sich auch die verbliebenen zerfransten Schwnanzflossen in den nächsten Wochen regenerieren. Dann werde ich auch die UVC wieder wegschalten.
Danke an alle für eure Beiträge und Hilfestellungen
Danke Fabian, das Video ist wirklich sehr interessant!
Es hat mich auch darin bestärkt, dass es vorrangig nötig ist meinen Nitrat und Phosphatwert in den Griff zu bekommen. Die beiden Werte sind bei mir ja verkehrt hoch. Nitrat ist nicht nachweisbar, Phosphat zu hoch.
Leider ist mir jetzt die Erkrankung meiner Fische dazwischen gekommen. Das eingesetzte Ektozon hat wie erwartet den Phosphatwert extrem angehoben - die Cyanos haben das auch mit extremen Wachstum bestätigt.
Danke auf jeden Fall noch einmal für das Video!
Euch ist schon klar, dass wir hier von ca. 100 kg Steinen reden die nicht in 20 Minuten umgesetzt sind...
Zum Thema Quarantänebecken von Hajo: ja, das stellt keiner in Abrede, dass dies gut und sinnvoll ist. Nur mein Fischbesatz hat sich in den letzten fünf Wochen nicht verändert. So lange waren die Fische optisch gesund und es gab keine Veränderungen. Dh. wenn diese letzten Neuzugänge die Ursache waren - selbst dann hätte die Quarantäne die Krankheit nicht erkennen lassen.
Was das frühe Erkennen der Krankheit betrifft: ich beobachte meine Tiere sehr genau. Allerdings ist auch das aus vielen Gründen nicht jeden Tag möglich. Ja, vielleicht waren sie auch vor Samstag oder Sonntag schon angeschlagen und ich habe es nicht gleich erkannt. Ich denke aber, dass die Krankheit sehr schnell zuschlägt. Ich habe das zb. beim Weißkehl mit ansehen dürfen.
Wenn ich jetzt anfange alle Steinaufbauten zu entfernen um dann mit viel Stress die Fische zu fangen riskiere ich zusätzlich noch die Steinkorallen. Nein, das ist leider absolut keine Option. Vor allem, da noch nicht einmal sicher ist welche Behandlung dann die richtige wäre und wie gut die Chancen auf Erfolg sind.
Ich bleibe jetzt bei UVCund gutem Futter mit Knoblauch versetzt. Weiters lasse ich die Finger aus dem Becken - auch wenn die Cyanos weiter wachsen...
Die Fische heraus fangen zu wollen ist eine Illusion. Ich habe nicht einmal die schwer angeschlagenen Feenbarsche erwischt. Die drücken sich, sobald man mit dem Kescher nur in die Nähe kommt in die Steinkorallenstöcke.
Ich kann jetzt nur hoffen, dass die noch vorhandenen Fische das ganze überstehen. Wenn ich hier jetzt anfange die fangen zu wollen wird das extrem stressig, Aussicht auf Erfolg ist geringst. Ich habe vor zwei Monaten das Kaudernimännchen fangen wollen wegen der Jungen - das hat mich Stunden gekostet und war für alle stressig. Und Kaudernis sind ja von allen noch die langsameren Fische...
Aber grundsätzlich sehe ich es wie ihr - ein Quarantänebecken macht - wenn möglich - Sinn. In dem Fall schwimmen die Fische aber in 1000 Liter und sind nicht wirklich fangbar.
Es ist zum Verzweifeln... alle Fische sind befallen.
Heute ist mein Lieblingsfisch, der Weißehldoktor, verstorben. Weiters die beiden Feenbarsche und zwei Phalena Grundeln.
Wenn es so weiter geht räumt es bis Ende der Woche das Becken leer.
Hallo Hajo,
ja, es ist noch ein langer Weg bis man sieht ob die Fische über den Berg sind...
Die UVC hat 36 Watt und ist für die Entkeimung von Aquarien mit 1500 - 3000 Liter gedacht (lt. Beschreibung). Rein rechnerisch sollte das hier mit meinen 1000 Litern passen.
Ektozon ist leider das einzige was ich im Riffbecken halbwegs sicher anwenden kann. Die Korallen sind davon begeistert... leider auch die Cyanos (die ich aktuell nicht absauge um die Fische nicht noch mehr zu stressen).
Mal abwarten wie es weiter geht...
Status 24 Stunden nach starten der Maßnahmen:
1 Phalaenagrundel ist gestorben
Feenbarsche und die zweite Phalaenagrundel sind schwer angeschlagen
Weißkehldoc und Kauderni zeigen leichte Symptome
alle anderen haben es sicher auch, allerdings merkt man es nur im Verhalten bzw. am Flossensaum
Bis auf die Feenbarsche und die Phalaena fressen alle, die drei erstgenannten nur wenn es zufällig ins Maul schwimmt...
Noch eine Frage zu Ektozon:
hat jemand Erfahrung wie es sich in welchen Dosen auf Seesterne auswirkt? Alle Korallen stehen perfektest da. Aber die Seesterne sind seit der Dosierung nicht mehr so mobil. Sie sind zwar unterwegs, aber eben anders im Verhalten.
Hallo Hajo,
danke für die Hinweise. Ich habe die Beschreibung von Marubis über Brooklynella gefunden gehabt. Das entspricht sehr genau dem was ich leider hier sehe. Die möglichen Therapien lt. dem Dokument entsprechen dem, was ich jetzt gerade mache. Von daher bleibt jetzt nur noch abzuwarten wie es sich weiter entwickelt.
Den Fisch selbst erwische ich nicht - der hat sich in die Korallen verzogen.
Eine Phalaena Grundel hat auch noch relativ starke Symptome - aber die schwimmt noch frei und ist absolut unmöglich zu erwischen.
Bei den andern Fischen fällt auf, dass sie sich bei den Weißband-Putzer-Garnelen anstellen und sich putzen lassen. Hier ist aber noch nichts zu sehen. Ich hoffe, dass die Maßnahmen zumindest die Fische ohne bisher sichtbare Symptome retten ![]()
Danke für eure schnellen Antworten!
Ich habe es gestern zum ersten Mal beim Feenbarsch gesehen. Das Problem ist, dass die andere Fischseite relativ normal aussieht und er hat sich mit der schlechten Seite in die Korallen gedrückt.
Wie auch immer - ich habe jetzt nach Rücksprache mit meinem Händler folgendes getan:
UVC Anlage mit 36 Watt läuft (Wasserentnahme vom unteren Bereich)
Ektozon-N in der Dosierung lt. Anleitung für Meerwasser
Leider erwische ich den Feenbarsch nicht, sonst würde ich noch das Bad lt Anleitung durchführen.
Ich werde jetzt noch die HQI abschalten, vielleicht erspart das auch noch Stress.
Hallo,
bei meinem Feenbarsch waren gestern schon Anzeichen von einer Krankheit zu sehen. Ich habe vorsorglich angefangen mit Knoblauch versetztes Futter zu geben, das wurde - wenn auch widerwillig - genommen.
Heute Früh sieht der Fisch aber extrem schlimm aus. Die Flossen haben sich teilweise aufgelöst, die Schuppen sehen aufgequollen aus. Leider haben auch die Phalaena Grundeln jetzt ähnliche Symptome - wenn auch jetzt noch sehr schwach ausgeprägt.
Ist das die Pünktchenkrankheit? Foto ist angehängt, auch ein Auge ist eingetrübt.
Das etwas unverständliche ist, dass die andere Seite normal aussieht. Dort sind die Schuppen so gut wie in Ordnung?
Hätten nicht auch die Phalaena Grundeln ähnliche Symptome würde ich sagen, dass er sich vernesselt hat.
Ein kurzes Statusupdate:
nach 8 Tagen zudosieren von derAmmonium/Nitrat (siehe Beitrag Nr. 83 oben) ist Nitrat immer noch so gut wie nicht messbar (keine Verfärbung). Ich habe jetzt die Dosierung verdoppelt - in einer Woche wird wieder gemessen.
PO4 ist mittlerweile dank Absorberwechsel auf <0,03 gesunken. Dh. durch die angepaßte Dosierung von N sollten jetzt die Werte langsam in die gewünschten Bereiche kommen. Ob es die Cyanos beeindruckt werden wir dann sehen.
Die Vorschläge von Kerplunk habe ich natürlich auch gelesen. Nur ein Totaltausch des Wassers ist aktuell keine Option - alleine schon aus logistischen Gründen.
Ziel ist jetzt PO4 knapp unter 0,03 zu halten und Nitrat auf ca. 1 zu bekommen. Dann sehen wir weiter.
Die Methode per Zahnstocher habe ich bisher noch nirgends gelesen - ist aber einen Versuch wert. Danke dafür.
Tangfeilenfisch lasse ich entweilen noch. Es sind noch nicht so viele. Das Risiko ist mir zumindest jetzt noch zu hoch, dass ich einen erwische der keinen Appetit auf Manjanos hat ![]()
Tangfeilenfische habe ich als möglichen Fressfeind per Suche auch gefunden. Hier würde mich interessieren wie weit er mit anderen Bewohnern kompatibel ist:
Caulastrea
Scheibenanemonen
Krustenanemonen
SPS wird er wahrscheinlich in Ruhe lassen. Muscheln könnten noch ein Problem werden - habe ich aber aktuell nicht.
Das andere ist, dass ein SPS Becken natürlich nicht unbedingt der bevorzugte Lebensraum von Tangfeilenfischen ist, fürchte ich.
lg
Hallo,
ich denke, die am Foto abgebildeten Tierchen sind Manjanos... neben den Cyanos mein zweites Betätigungsfeld im Becken ![]()
Wie kann man die im Zaum halten - gibt es effektive Fressfeinde? Oder bleibt nur das wegspritzen oder zupflastern?
Danke für eure Infos,
Andreas
Ein kurzes Update zu meinen als Cyanobekämpfer eingesetzten Phalaena Grundeln:
die beiden haben sich von Anfang an gut in den Besatz integriert. Kurzfristig haben sie meiner Zitronengrundel den Partnerkrebs ausgespannt.
Das tolle ist, dass diese Grundel tatsächlich büschelweise Cyanos frisst. Einziger Nachteil ist, dass ich wahrscheinlich 20 bis 30 davon bräuchte um ein sichtbares Ergebnis zu erzielen ![]()
Auf jeden Fall ein wunderschöner Fisch welches als Pärchen gehalten super interessant zu beobachten ist.
