Hallo,
wie steht es denn um die anderen Werte? Die Versorgungssysteme müssen immer an den jeweiligen Beckenverbrauch angepasst werden.
Was pflegst du denn so alles - Weichkorallen, SPS, LPS,...?
lg
Andreas
Hallo,
wie steht es denn um die anderen Werte? Die Versorgungssysteme müssen immer an den jeweiligen Beckenverbrauch angepasst werden.
Was pflegst du denn so alles - Weichkorallen, SPS, LPS,...?
lg
Andreas
Keine Koralle geht ein weil sie mal zwei Tage weniger Licht bekommt. Da wäre ja jede Sturmfront über einem Riff das Todesurteil.
Hast du aktuelle Wasserwerte? Vielleicht ist ein anderer Wert zu sehr vom vorherigen Beckenwasser abgewichen.
lg
Also wenn wir von der Entacmaea Quadricolor (Kupferanemone) sprechen dann ist das ein Luxusproblem.
Du kannst mit etwas Geduld und einer weichen Zahnbürste den Fuss der Anemone von der Seite her vom Stein lösen. Dann packst du sie in ein Sackerl und bringst sie zu einem Händler deiner Wahl. Bzw. hier im Forum findet sich wie oben sicher jemand der sich darüber freut.
Ich hatte vor ein paar Jahren in meinem Vorgängerbecken auch 15 - 20 dieser wunderschönen Tiere - die Händler haben eine riesen Freude damit und nehmen sie (so meine Erfahrung) gerne ab.
lg
PS: beim Ablösen braucht man Geduld, aber sobald sich der Fuss ein bischen löst ist es geschafft - man darf auch ruhig ein bischen festern anziehen bzw. kann man auch mit einem Zahnstocher vorsichtig nachhelfen.
Spannend. Hast du abgeklärt ob die Caulerpa-Art auch wirklich genießbar ist oder war es ein Selbstversuch?
Ich hätte mich ehrlichgesagt nicht getraut einfach so etwas zu essen, das ich nicht sicher als genießbar kenne. Wie bei Pilzen und anderen Pflanzen gibt es ja auch im Algenbereich sicher alles von ungiftig und gut bis hin zu giftig vielleicht sogar tödlich?
lg
Ich kann die Beobachtung von Markus so bestätigen. Ich habe in meinem Becken einen Putzerlippfisch aus einer Beckenauflösung - der ist ausgewachsen und hat sicher schon einige Jahre am Buckel. Das Becken aus dem er kam war definitiv zu klein (250 Liter), es gab keine größeren Fische.
Er hat sich von Anfang an in die Fischgemeinschaft integriert und war auch als Single nie lästig beim Putzen.
Vor ca. 2 Monaten habe ich es gewagt und einen sehr kleinen (2,5 cm) nachgesetzt. Mein Händler konnte mich auch noch bei der Geschlechterunterscheidung unterstützen.
Das erste Treffen war spannend zu beobachten. Es gab absolut keine Probleme zwischen den beiden. Der Große hatte tatsächlich eine riesen Freude, hat den kleinen umschwommen und sich an ihn geschmiegt. Seither sind die beiden gemeinsam im Miniriff unterwegs und suchen aktiv die Nähe zueinander.
Sie balzen auch regelmäßig - dabei verfärben sich beide im Rumpfbereich ins stark gelbliche und umkreisen sich über längere Zeit. Der Farbwechsel ist extrem in diesem Moment.
Was das Putzverhalten betrifft:
beide bieten ihre Dienste an - das wird auch immer wieder gerne angenommen. Allerdings sind sie nicht lästig und lassen nach einer eindeutigen Pose auch davon ab wenn notwendig.
Spannend ist, dass der kleine Putzerfisch auch die kleinen Fische putzen darf (Kauderni, Zwergkaiser). Diese haben sich vom Großen nie putzen lassen. Wie lange das noch geht ist allerdings fraglich, da der kleine mittlerweile auch stark gewachsen ist.
Von daher bin ich aufgrund der oben beschriebenen Erfahrungen der Meinung, dass eine Paarhaltung von diesen wunderbaren Fischen erstrebenswert ist - sofern das Becken und der Fischbesatz das möglich machen.
lg
Das ist ja extrem trüb - hast du Baggergrundeln im Becken? Normalerweise legt sich der Nebel der durch den Sand entsteht innerhalb weniger Tage - ausser eben er wird wieder aufgewirbelt durch zb. Fische.
Ich habe zwei Abläufe und lasse nur das Wasser aus dem Notablauf nicht über den Vlieser - also einen relativ kleinen Teil.
Hallo,
dein Becken hat zumindest lt. Signatur ähnliche Maße wie meines. Ich habe auch viel zu wenig Platz im Unterschrank und habe darum den Theiling Compact 1 im Einsatz. Ich habe jetzt keinen direkten Vergleich zu den von dir genannten Clari Sea - aber bei mir funktioniert er perfekt.
Ich lasse aber auch nicht 100% des Wassers in Technikbecken durch den Vlieser sondern zweige einen Teil davon vorher ab.
Vielleicht wenn es um Platznot geht auch eine Alternative.
lg
Andreas
Na ja, die Fischbecken aus den Anfangszeiten der MW Aquaristik mit den toten Korallen waren letztens nichts anderes. Die wurden auch immer wieder mal gewaschen ![]()
Aber wie geschrieben - ein schönes Weichkorallenbecken ist im Unterhalt RELATIV günstig. Da braucht man nicht die neueste LED Technologie oder Beleuchtungsstärken die den Stromversorger glücklich machen. Da kann man mit günstigen T5 ein wunderschönes Riff zum Leben erwecken.
Kosten für Glas, Abschäumer und Pumpen (die können dann auch schwächer ausfallen) braucht man in einer guten Qualität - ist aber eine einmalige Investition.
Man spart sich bis zu einen gewissen Rest auch die Messerei und Versorgung mit Ca, Mg, Kh & Co. Nitrat und Phosphat darf auch auch höher sein und lässt sich mit Abschäumer und Wasserwechsel im Griff behalten.
Weichkorallen sind wunderschön und kosten nicht die Welt (bzw. sind gratis - wenn ich nur denk was am Komposter landet weils keiner will).
Fischbesatz ist auch nicht so stark eingeschränkt wie im SPS Becken - von daher doch ein guter Weg ein naturnäheres Biotop (besser wie ein reines Fischbecken) zu schaffen das auch für das Auge schön ist ![]()
lg
Hallo,
lese dich mal zum Thema "Haltung von Weichkorallen" ein. Ich denke, das ist ein Weg den du dir ansehen könntest. Relativ geringe Ansprüche ans Licht (somit auch relativ geringe Kosten) und sehr tolerant was die Wasserwerte betrifft.
Ein Weichkorallenbecken ist wunderschön - und vom Aufwand her weit weg von SPS Becken. Hier kannst du die Werte mit einem guten Abschäumer auf Soll halten. Weiterer Vorteil: Weichkorallenableger bekommst du für wirklich kleines Geld und sie vermehren sich - oft mehr als einem Lieb ist ![]()
lg
Den Fall, dass ohne Zutun ein Kleines überlebt, hatte ich bisher zwei Mal.
Einmal im Becken - der war dann tatsächlich schon relativ groß und einmal im Technikbecken, allen Pumpen und der Dunkelheit zum Trotz.
Wakame und Nori ist getrocknet im Handel erhältlich - hier nur auf unerwünschte Zusatzstoffe achten.
In der Obst-/Gemüseabteilung sind Salate und Gurken bzw. auch Bananen immer ein guter Tipp. Bei den Salaten aber die inneren Blätter nehmen - nur für den Fall, dass (doch) etwas gespritzt wurde.
Wenn etwas nicht gleich genommen wird, öfters probieren. Es kann hin und wieder dauern. Bzw. fressen manche Fische manche Dinge nie...
In Kombination mit Flockenfutter, Artemia (das lass ich weg) und Mysis sollte sich da schon ein guter Ernährungsmix ergeben.
Beim Salat macht es Sinn den selber anzusetzen - dann weiß man was man füttert. Pflücksalat bietet so 3/4 des Jahres eine sichere Quelle.
lg
Andreas
Hallo Ralf,
gib nicht auf, der nächste Wurf kommt bestimmt. Meine Erfahrungen waren, dass alles was eingehängt oder angehängt wird zu Problemen neigen kann.
Die beste Erfahrung bei mir war die Kleinen im Technikbecken unter zu bringen. Dort ist erstens einiges an natürlichem Futter vorhanden, auf der anderen Seite brauchst du dich nicht extra um die Wasserqualität zu sorgen.
lg
Auch wenn das Einstiegspost nicht unbedingt perfekt gelungen ist - es könnte eine sehr interessante Diskussion werden.
Allerdings wären da einige Fakten notwendig - zb. wie ressourcenintensiv Nachzuchten von Korallenfischen wirklich sind, ob es nachhaltigen Fang von Korallenfischen gibt (also einer, der auch wirklich das Wort "Nachhaltig" auch verdient und nachweisbar ist) usw.
lg
Andreas
Hallo Reiner,
vielen Dank für den Link. Geht in Richtung Pink Zipper - zumindest wenn man die Blaulichtfotos vergleicht. Leider fotografiert heute anscheinend jeder seine Becken nur noch bei Blaulicht ![]()
lg
Andreas
Hallo Reinhard,
du beziehst dich auf den möglichen hohen Gehalt von Palytoxin. Der ist meines Wissens in einer anders aussehenden Krustenanemonenart so extrem hoch. Diese habe ich auch im Becken, interessanterweise vermehrt sich diese Art aber nicht wirklich sondern stagniert bzw. wird sogar etwas weniger.
Aber um es genau sagen zu können brauche ich eine ID von der im Foto abgebildeten Art. Wenn sie nämlich a) schwach giftig b) schwach nesselnd ist dann gibt es keinen Grund sie aus dem Becken zu entfernen. Sie bildet einen sehr schönen Bodendecker - und somit weniger Platz für Cyanos ![]()
lg
Hallo,
kann jemand die im Foto zu sehende Krustenanemone genauer identifizieren? Sie kommt langsam in die Nähe von SPS Korallen.
Der Gorgonie und den Elefantenohren (grüne Scheibenanemone) hat sie nichts angetan... kann aber natürlich bei den SPS anders ausgehen.
Darum würde ich mich über eine ID bzw. Infos zum Verhalten in Kontakt mit SPS freuen.
Die Bedenken, dass das Becken für den geplanten Besatz nicht geeignet ist hat eigentlich jeder Threadteilnehmer dargebracht. Es wurden aber auch Alternativen vorgeschlagen die Tim jetzt annehmen kann oder nicht.
Ich bin auch der Meinung, dass ein größeres Becken der bessere Weg wäre - vor allem wenn man bedenkt, dass das Glas letztlich das günstigste an unserem Hobby ist. Aber wenn es fix vorgegeben zu sein scheint, dann ist das so.
lg
Andreas
Eventuell auch geeignet sind Seepferdchen ...
Nein, für Seepferdchen ist ein 60 Liter Becken genauso wenig geeignet wie für alle anderen Fische (von den genannten kleinen Grundeln abgesehen). Ausserdem sind Seepferdchen sicher kein Anfängertier.
Grüße
Andreas
Hallo Robert,
hast du den Thread hier im Forum schon entdeckt? Weiter unten sind ein paar wunderschöne Fotos aus einem Aquarium angehängt:
Holacanthus Clarionensis
Ein traumhafter Fisch - habe ich nicht gekannt gehabt. Von daher danke fürs darauf aufmerksam machen ![]()
lg
Hallo Tim,
letztlich kommt es bei der Technik auch viel auf den geplanten Besatz an. Hast du schon eine Idee welche Korallen du einsetzen möchtest?
Weichkorallen, Krusten- und Scheibenanemonen brauchen um einiges weniger an Licht wie zb. Steinkorallen. Ausserdem sind die erstgenannten auch was die Wasserwerte betrifft um einiges pflegeleichter und erlauben hier weitaus andere Bereiche wie empfindliche SPS Korallen.
Bei 60 Liter einen Abschäumer im Becken zu haben kann optisch wie auch platztechnisch eine spannende Sache werden. Die Alternative sind dementsprechend oft durchgeführte Wasserwechsel.
Zur Umkehrosmoseanlage hat Reinhard schon eine eindeutige Antwort geschrieben - du würdest dich hier ohne unglücklich machen. Eine UO kostet nicht wirklich viel Geld und du sparst dir neben den tourlichen Kosten bei Fertigwasser vor allem auch die Schlepperei.
lg
Hallo Tim,
ich kenne jetzt deine Möglichkeiten nicht. Aber hast du nicht vielleicht doch die Chance das neue Becken etwas größer zu gestalten um zumindest auf 120 - 150 Liter zu kommen?
Es braucht zwar ein bischen mehr Platz, kostet aber im Unterhalt nur unwesentlich mehr wenn du keine lichthungrigen Korallen als Besatz vorsiehst. Dein geplanter Fischbesatz wird es dir danken und letztlich wirst auch du mehr Freude am Becken haben.
Ich kann nur bei G. loreto mitreden. Die waren bei mir sehr schwimmfreudig, haben auch relativ schnell eine gewisse Größe und ich kann sie mir in 60 Liter absolut nicht vorstellen.
lg
Andreas
Guter Hinweis @Sandy Drobic - erinnert mich daran, dass ich den Atemkalk jetzt im Herbst antesten wollte.
Gibt es Empfehlungen zu einem bestimmten Produkt? Ich hätte die Ansaugluft des Abschäumers durch dieses hier gefiltert: Spherasorb Atemkalk
lg
Andreas
Hallo Kirsten,
wie einfach/schwer lässt es sich denn mechanisch entfernen? Kann man die Büschel ernten um zumindest die Ausbreitung weiter einzudämmen? Alles was sich mechanisch entfernen lässt muss ein möglicher biologischer Gegner nicht vernichten.
lg
Ja, das ist mir aus Erfahrung bekannt ![]()
Aber es ist einfach wunderschön und von daher das Risiko wert. Korallenkleber machts (meistens) wieder gut.
Hallo Ralf,
danke für den Hinweis, bei der Echniopora lamellosa hätte ich nicht damit gerechnet. Wäre mir aber lieber wie meine bisherigen Korallen auf der Kontrahentenliste ![]()
Ich überlege auch, ob ich nicht mal einen Silikonstreifen (lebensmittelechtes Silikon von einer Backform oä) mit HIlfe von Korallenkleber als Barriere einklebe. Weil da sollte sich das Gewebe sehr leicht ablösen lassen. Was am Korallenkleber selber nur bedingt funkioniert und ab und dann eine Erneuerung der Barriere notwendig macht.
lg
Goniopora könnte tatsächlich auch funktionieren - wäre einen Versuch wert.
Das mit den Ablegern geht grundsätzlich ja wunderbar. Das Problem ist nur, die in der Menge auch abgeben zu können. Die Realität ist, dass vieles davon am Kompost landet.
Danke,
Andreas
Hallo,
ich weiß, die Meinungen zu Briarium gehen auseinander - manche geben es ja überhaupt nicht ins Becken (weil es extrem schnell wachsen kann).
Mir gefällt es aber sehr und ich habe einen großen Flecken davon entlang der Scheibe. Natürlich ist es auch hier passiert, dass es auf einen Stein gewachsen ist. Seit vielen Monaten halte ich es mit einer Korallenkleberbarriere aus Korallenkleber erfolgreich auf (siehe Fotos). Am Glas bzw. am Sand ist es leicht einzudämmen.
Das funktioniert grundsätzlich also sehr gut. Man kann es entweder vom Kleber ablösen oder notfalls die ganze Barriere wegbrechen wenn es wieder mal über die Stränge schlägt.![]()
![]()
Meine Frage:
Gibt es eine Koralle die man hier als natürlichen Gegner einsetzen kann? Galaxea fascicularis vielleicht? Die hätte ja nette Kampftentakel...
Hat jemand Vorschläge oder Erfahrungen zu diesem Thema?
lg
Andreas
Der größte Einflußfaktor auf die Lebenserwartung bei Grundeln ist in vielen, wenn nicht in den meisten Fällen ein fehlender Springschutz. Wenn du vorhast welche einzusetzen sorge dafür, dass der Springschutz flächig ist und den kompletten Rand abdeckt (oder du hast eine dementsprechend hohe Umrandung - aber eine wirklich hohe).
lg
Andreas
Du arbeitest mit drei Säulen Mischbettharz - die Idee dahinter verstehe ich und macht Sinn. Aber wäre nicht eine Alternative um Silikat komplett zu entfernen eine Füllung von Säule 3 mit Duresin Silikatharz?
@Burkhard: ist nicht der Grund für den Einsatz von Mischbettharz das Entfernen von Silikat und Kieselsäure?
Ich wollte vorher Duresin Silikatharz verwenden um das Silikat nach der RO zu entfernen. Habe dann eigentlich aber überall gelesen, dass hier Mischbettharz zum Einsatz kommen sollte.
Hallo Stefan,
rein aus Interesse - wie groß ist dein Antennarius wenn der Neue mit 6 cm zu klein wäre?
lg
Andreas
Ich denke, dass meine geplante Technik kein billig Zeug ist...
Falls es so rüber gekommen ist tut es mir leid - das habe ich damit eigentlich nicht gemeint.
hi,
wenn du keine wasserwechsel planst, ist natürliches meerwasser nur zum zeitpunkt des einfüllens "im optimum".
mehr oder weniger.
ein raumteilerbecken hat in bezug auf die gestaltungsmöglichkeit und als wohnumfeld für unsere fische einen absoluten vorrang, zumindest auf meine erfahrung bezogen.
Ich sehe das wie Joe. Sobald das Becken läuft werden Elemente verbraucht die künstlich zugeführt werden müssen. Somit geht dieser (wenn vorhandene) Vorteil von natürlichem Meerwasser innerhalb kürzester Zeit verloren. Persönliche Meinung ist, dass das Geld in Technik usw. besser angelegt wäre. Aber vielleicht kommen hier noch mehr Rückmeldungen und Argumente.
Was den Raumteiler vs. Becken an der Wand betrifft: es ist von der Gestaltung her etwas ganz anderes, aber auch für die Fische. Nachdem bei mir der Raumteiler zwischen Wohnzimmer und Esszimmer/Terrassentür steht sind sie mitten drin im Familienleben. Da das Riff jetzt über die gesamte Mitte aufgebaut ist haben sie auf beiden Längsseiten durchgehenden Schwimmraum.
Das hat dazu geführt, dass die Fische ein komplett anderes Verhalten an den Tag legen als zuvor beim "Steinhaufenkonzept". Wenn das Loriculus Paar abends "ihr Ding" durchzieht haben sie mit einer stärkeren Kurve 4 Meter fast gerade zur Verfügung. Und das wird dann auch fleißig genutzt. Seither sind aber generell alle Fische viel mehr im freien Wasser unterwegs und dadurch auch viel besser zu sehen.
Was wäre der große Unterschied zwischen künstlich hergestelltem Meerwasser (ich gehe jetzt mal von guter Ausgangslage UO + Mischbettfilter) und "natürlichem" Meerwasser, der einen Unterscheid bei den Wasserwechseln machen würde?
Ich habe im jetztigen Becken (welches deinen Maßen entspricht) ca. 30 kg Real Reef Rocks und 25 - 30 kg Lebendgestein noch aus meinem alten Becken (das war damals frisch aus der Box gekauft).
Somit solltest du - abhängig von der Dichte der geplanten Steine - mit den 50 kg auskommen. Allerdings ist bei mir der Aufbau nie höher wie 30 cm wie du an den Fotos bei meiner Beckenvorstellung erkennen kannst: Raumteiler Riff
Die fehlenden Höhen müssen bei mir jetzt die Korallen ausgleich - und das dauert ![]()
Ich habe Becken schon auf diverse Arten gestartet. Zum aktuellen Zeitpunkt wäre meine Wahl eine Mischung aus:
Hauptteil Riffkeramik (ich habe zb. gute Erfahrungen mit Real Reef Rocks) - Vorteil: tolle Formen, Aufbauten lassen sich im trockenen vorbauen, greifen gut ineinander, optisch ansprechend und überwachsen gut mit Kalkrotalgen
dazu noch ein paar Brocken Lebendgestein: es gibt aktuell wieder wirklich frisches. Allerdings wirklich nur ein paar Brocken um Leben/Bakterien ins Becken zu bekommen. Gut auf Glasrosen & Co absuchen - das sollte sich aber machen lassen. Wenn Krabben dabei sind - finde ich - ist es ein Gewinn
Wasser: selbst ansetzen mit Umkehrosmose + Mischbettfilter. Ist nicht nur wirtschaftlicher sondern auch umweltfreundlicher
Wenn es dir um die lebenden Bestandteile geht (sofern die da noch drinnen sind) kannst du ja ein paar Liter davon dazu leeren.
MIt jedem Korallenableger kommt dann eh wieder neues Leben ins Becken - das sollte auch für eine gewisse Vielfalt an Bakterien sorgen.
lg
Hallo Hajo,
dass sie auch bei höheren Temperaturen haltbar sind will ich gar nicht abstreiten.
Ich habe aber bei meinen Recherchen in den letzten Wochen auf einigen US Seiten Berichte gelesen, dass sich dies auf die Lebensdauer auswirken könnte (Stoffwechsel?).
Ob es so ist kann ich nicht sagen, es waren auch Foreneinträge und keine wissenschaftlichen Studien.
Da aber bei vielen Beschreibungen (auch im Meerwasser-Lexikon https://www.meerwasser-lexikon.de/tiere/333_Geni…mifasciatus.htm) Temperaturbereiche angegeben werden die ich nicht einmal annähernd halten kann lasse ich einfach, den Fischen zu Liebe, die Finger davon. Warum etwas riskieren ![]()
lg
Andreas
Ich habe mich die letzten zwei Monate weiter mit den von @hajo vorgeschlagenen Genicanthus Arten beschäftigt und meine meinung bezüglich "Geschmackssache" revidiert ![]()
Spätestens wenn die Kauderni Nachzuchten das Becken verlassen haben möchte ich gerne noch eine Fischart zusätzlich haben. Die Genicanthus sind tatsächlich in allen Berichten als perfekt geeignet beschrieben - von daher sollte das auch bei meinem Besatz passen.
Genicanthus semifasciatus wäre meine erste optische Wahl gewesen - fällt aber wegen der Wassertemperaturen flach. Der für diese Fische angegeben Temperaturbereich ist mit HQI nicht zu schaffen ![]()
Aber die Bedingungen für G. melanospilos kann ich erfüllen - von daher werde ich mich hier um ein Paar umsehen.
lg
Wenn kein Mikroskop vorhanden ist lassen sich Cyanos auch mit dem Alkoholtest bestimmen. Hochprozentiges mit etwas Belag aus dem Becken mischen und stehen lassen.
Färbt sich der Alkohol rot sinds Cyanos.
Ausser das ist einer der vielen Mythen die sich so halten - bei mir wars zumindest so als ich es probiert habe ![]()
Hallo,
ich würde sagen nicht eine Alge oder ein Schwamm ist dein Problem - sondern Bakterien. Suche mal nach Cyanos.
lg
Andreas
Gratuliere Ralf. Es ist toll, wenn sich jemand die Zeit dafür nimmt diese wunderbaren Fische aufzuziehen. Aus eigener Erfahrung weiß ich, wie viel Zeit hier notwendig ist um eine so große Zahl durch zu bringen.
Leider hat Sandy aber recht was die Abgabe betrifft. Obwohl Nachzuchten schwer gefragt sind war es zumindest mir nie möglich gewesen, alle an Private abzugeben. Somit muss man den Weg zum Händler antreten.
Wenn man dann hört wie viel man pro Fischlein bekommt und für wie viel die dann über den Ladentisch gehen ist das meistens etwas deprimierend. Vor allem, weil die ersten Fische meistens gleichzeit mit einem selbst durch die Tür rausgehen - nur eben mit einem anderen Besitzer ![]()
lg
Andreas
