Beiträge von Ralf D.

    Hallo Zusammen,

    ich habe zwar zahlreiche Beiträge im Forum zum Thema "Technikbecken auf gleicher Höhe" gefunden, aber meine Frage konte damit bisher nicht beantwortet werden. Daher das neue Thema....

    Ich werde in Kürze umziehen und im neuen Haus habe ich die Möglichkeit den Gebäudeversorgungsraum um Technik fürs Aquarium zu erweitern. Somit bin ich in der Lage, die vorhandene Dreambox und übrige Technik auf gleicher oder ähnlicher Höhe wie das Aquarium zu betreiben. Dieses steht nur durch eine Wand getrennt im Nachbarraum. Ich würde hier dann einfach ein größere oder mehrere Wanddurchführungen bohren. Das gefummel unter becken geht mir so gehörig auf den Keks, dass ich mich darauf extrem freue und das auch zwingend so umsetzen möchte.

    Nun ist es ja eigentlich so, dass bei dem derzeitigen Betrieb unterhalb des Beckens die Schwerkraft über den Ablaufkamm genutzt wird um die Box zu füllen und nach Kammerdurchfluss wird das Wasser über die Rückförderpumpe wieder ins Becken gepumpt. Ein selbstregulierender Kreislauf sozusagen.

    Wenn das Filterbecken aber nun auf gleicher Höhe ist, müsste ich ja das Wasser bereits ins Technikabteil mit einer Förderpumpe bringen und dann müssten beide Förderpumpen über die exakt gleiche Lesitung verfügen, damit das System nicht überfüllt wird oder leerläuft.

    Wie kann man das Problem lösen? Ich stehe da technisch ziemlich auf dem Schlauch....

    Danke vorab für Eure Rückmeldungen.

    Schöne Grüße

    Ralf

    Guten Morgen Zusammen,

    da ich vor einem ähnlichen Problem wie Johann gestanden habe, möchte ich gerne mal meine Erfahrungen und Vorgehensweisen zu diesem Thema schreiben.

    Leider habe ich keinen befreundeteten Aquarianer, der sich in Abwesenheit um mein Becken kümmern kann. Da ich aber, zumindest vor Corona, häufiger geschäftlich in Asien unterwegs bin und schon mal 10 Tage am Stück nicht Zuhause bin, war mir von vorneherein bei meiner Becken-Planung klar, dass ich ein möglichst pflegeleichtes Becken mit viel unterstüzender Technik benötige, um den Pflegeaufwand für meine Frau, die wenig mit meinem Hobby zu tun hat, so gering wie möglich zu halten. Dazu habe ich nahezu sämtliche Vorgänge automatisiert und redundant ausgestattet. Dosieranlagen, Abschäumer, Beleuchtung, Strömungspumpen, Ozon, UVC, Heizung, Kühlung, Futterautomaten, Nachfüllautomatik usw. werden alle von einem Profilux überwacht und über schaltbare Steckdosenleisten gesteuert. Sämtliche (kurzfristig) relevanten Wasserwerte überprüfe ich ebenfalls mit dem Profilux und bekomme die Werte mehrfach pro Tag übermittelt. Leckmelder und verschiedene Warnparameter ergänzen den Einsatz des Computers. Darüber hinaus überwache ich das Becken optisch mit Kameras, auf die ich ebenfalls jederzeit von unterwegs aus zugreifen kann.

    Bei meinen ersten Trips hat das auch ganz hervorragend geklappt. Es gab aber hin und wieder doch kleinere Probleme, wie z.B. ein klappern in einer Strömungspumpe, weil sich eine Schneckengehäuse verklemmt hatte. Das war nicht so einfach als Ferndiagnose mit meiner Frau zu klären, aber hat geklappt. Im Ergebnis habe ich daher weiter die Technik optimiert und z.B. die Strömungspumpen angepasst, auf Modelle die keine oder nur extrem selten z.B. ein "Schneckenproblem" haben.

    Nach rund anderthalb bis zwei Jahren Erprobung und dementsprechend stabilen Wasserwerten (!) habe ich mich dann das erste Mal getraut das Becken bei einem Familienurlaub für eine Woche komplett unbetreut zu lassen. Das hat ganz hervorragend funktioniert und habe ich mittlerweile bereits dreimal gemacht. Zur Sicherheit habe ich eine Firma kontaktiert, die die Betreuung und Pflege von Meerwasserbecken anbietet. Diese weiß, wann ich im Urlaub bin und steht bei einem Notfall zur Verfügung. Kostet natürlich.

    Jetzt im April werde ich das erste Mal knapp zwei Wochen nicht vor Ort sein. Da wird diese Firma mindestens einmal persönlich vorbeischauen, um nach dem Rechten zu sehen. Denn aktuell habe ich das Problem, dass die Nachfüllanlage nur für etwa 8 Tage reicht. Ich habe eine Dreambox mit integriertem Nachfüllreservoir, aber das hat nur 40 Liter. Mehr konnte ich platzmässig nicht unterbringen. Das ist also im Moment meine organisatorische Achillesferse.

    Der Fairness halber muss ich erwähnen, dass es bei uns noch NIE zu einem Stromausfall gekommen ist. In unserer Wohnsituation ist die Chance dafür sehr gering, wenn natürlich auch grundsätzlich nicht auszuschliessen. Dafür habe ich keine Lösung und hätte auch keine wenn ich vor Ort wäre. Ich arbeite daran, aber weiß noch nicht, wie ich das angehen soll.

    Mir ist natürlich auch bewusst, dass viele Aquarianer eine umfängliche Technik nicht besonders schätzen. Ich glaube allerdings, dass bei hochwertiger Qualität derselben und entsprechende Sicherheitsplanungen die Technik sehr zuverlässung eingesetzt werden kann.

    Alles in allem glaube ich, dass so wie ich es im Moment mache, zeitliche Abwesenheiten von ca. einer Woche problemlos zu machen sind. Längere Zeiten gehen aus meiner Sicht nur mit personellen Notfallplänen, die aber Ahnung von der Materie haben müssen. Das ganze funktioniert aber nur mit einem recht stabilen Becken, was meiner Meinung nach auch eine gewisse Größe haben muss und mit einem erheblichen kostspieligen Aufwand und Einsatz von Technik.

    Schöne Grüße

    Ralf

    Okay - dann kann ich nicht viel falsch machen. Aus einer Auflösung heraus bekomme ich ein Becken in 200x50x40cm. Das sollte ja dann in jedem Fall groß genug sein um 2 oder 3 Tiere aufzunehmen....

    Hallo Stefan,

    kannst Du mal berichten wie es mit den Anglern läuft?

    Ich hätte jetzt die Gelegenheit ein neues zusätzliches Becken zu bekommen und denke darüber nach ein Artenbecken einzurichten....

    Vertragen sich die 3 überhaupt? Es heißt ja immer man sollte sie einzeln halten. Das wäre mir aber auch zu langweilig, da ja sonst keine weiteren Fische ins Becken kämen. So 2 - 3 sollten es bei mir auch schon sein. Wie groß ist denn Dein Becken? Kannst Du vielleicht auch mal ein paar Bilder schicken?

    Schöne Grüße

    Ralf

    Hi Andreas,

    wenn Du noch gar nichts hast, würde ich direkt über eine Dreambox 4.0 nachdenken. Ich habe auch von einem normalen Filterbecken nach einem Jahr umgestellt und bin sehr zufriedfen. Kostet zwar was, aber die Vorteile überwiegen für mich die Investition.

    Schöne Grüße

    Ralf

    Hallo Zusammen,

    ich möchte meine Erfahrungen auch mit Euch teilen.

    Ich habe in meinem Becken sowohl 5 Stück Fridmani, als 1 Pärchen Gramma Loreto, 1 Pärchen Springeri und 3 Paare verschiedener Meiacanthus im Becken (und noch ein paar andere....). Alle Tiere bei mir sind übrigens Nachzuchten.

    Es gibt zwischen den Fridmani und Springeri hier und da kleine "Höhlen-Streitigkeiten" - aber nie etwas wildes. Die Gramma Loreto sind allerdings Sausäcke und attackieren alles und jeden der bei denen in die Nähe kommt. Wenn ich im Becken hantiere, greifen die sogar mich an und versuchen zu beissen.

    Also wenn ich noch einmal die Wahl hätte, würde ich auf die Gramma Loreto verzichten. Tatsache ist aber auch, dass die Zwergbarsche tendenziell eher versteckt leben. Ich habe daher noch einige weitere Pärchen Meiacanthus-Nachzuchten bestellt, die allerdings im Moment als Nachzuchten schwer zu bekommen sind.

    Der Vorteil für mich bei den Meiacanthus ist einfach das sehr stark im Becken aktiv schwimmen und somit immer zu sehen sind. Darüber hinaus sind sie untereinander extrem friedlich. Echt tolle Fische!

    Schöne Grüße
    Ralf

    Hallo Zusammen,

    vielen Dank für die zahlreichen Rückmeldungen.

    Ich hatte das Becken am Samstag abgesaugt. Daher sieht es vielleicht etwas besser aus als normalerweise.

    Ich werde jetzt mal die Ratschläge von Triton beherzigen und dann irgendwann später noch einmal vom Ergebnis berichten.

    Schöne Grüße

    Ralf

    Hallo Lilly,

    ich kann Dir empfehlen einige Meiacanthus einzusetzen. Die sind viel im Freiwasser unterwegs und äusserst freundlich zum übrigen Besatz.

    Darüber hinaus werden sie nicht zu groß und sind sehr unkompliziert in der Eingewöhnung. Im Handel sind auch sehr häufig Nachzuchten zu bekommen.

    Ich habe bei mir aktuell 3 Pärchen drin. Meiacanthus kamoharai, Meiacanthus grammistes und Meiacanthus nigrolineatus.

    Schöne Grüße

    Ralf

    Guten Morgen Rüdiger,

    das stimmt schon was Du schreibst - nahezu alle Korallen stehen gut da und wachsen ordentlich, aber die Cyanos bekomme ich einfach nicht weg....

    Ich folge jetzt mal der Triton-Empfehlung und habe bereits die Wassertemperatur auf 24.0° angepasst. Die Rückförderpumpe habe ich gestern Abend auf volle Leistung erhöht. damit bin ich bei 5000 Liter/Stunde abzüglich Verluste. Bei etwa 750 Litern Gesamtwassermenge sollte das eigentlich reichen, oder?

    Schöne Grüße

    Ralf

    und kann möglicherweise durch einen Harzfilter gesenkt werden

    Hi Rüdiger,
    ich betreibe bereits einen Harzfilter hinter der Osmose-Anlage. Eigentlich sollte das passen.

    Hier mal ein paar Bilder vom Becken - nicht 2 Stunden nach dem Aufwachen, aber 2 Stunden vor dem Schlafengehen....

    Beim Calcium solltest Du auch aktiv werden. Wird nichts an den Cyanos ändern, aber vielleicht am Wachstum der Korallen.


    Hi Reinhard,

    mit Calcium habe ich eigentlich keine Probleme - mein Hanna misst in der Regel zwischen 360-420, aber bei der ICP wird immer deutlich weniger angezeigt - warum auch immer.

    Die Korallen wachsen jedenfalls sehr gut.

    Schöne Grüße

    Ralf

    Hallo Zusammen,

    entschuldigt bitte, wenn ich das nicht genau genug erklärt habe. Ich habe zeitgleich eine ICP-Analyse von ATI (hatte ich noch da) machen lassen und die N-DOC von Triton.

    Bei der ICP wurden folgende Werte analysiert:

    Phosphor 22.77 µg/l
    Phosphat 0.07 mg/l

    Das passt auch, da ich bei meinen Hanna-Messungen für Phospat normalerweise zwsichen 0.03-0.1 mg/l liege.

    Bei der Auswertung der N-DOC-Analyse, soll man dann entweder den Phosphat- oder den Phosphor aus einer vorhandenen ICP-Analyse händisch eingeben. Das habe ich exakt so gemacht und dann ermittelt die Auswertung die oben gezeigten Tabellen (und noch ein paar mehr).

    Die Empfehlung sagt dann - Temperatur reduzieren, Filtration verbessern und bei Bedarf/zur Unterstützung CYA-NO von Triton bestellen und reinkippen (da habe ich mich aber gegen entschieden).

    @Burkhard Ramsch ich habe leider keine Messung der realen Durchströmungsmengen, aber ich betreibe das Becken mit einer RE Speedy mit 50Watt bei etwa 80% Leistung. Das würde rechnerisch etwa 4000 Liter pro Stunde entsprechen, vorbehaltlich der Verluste durch die Verrohrung.

    Schöne Güße

    Ralf

    Hallo Zusammen,

    Ich habe letztendlich den Sand entfernt... hast du das schon in Erwägung gezogen?

    Über den Sand habe ich auch schon nachgedacht, aber das kann ich nur sehr schlecht machen, da ich einige Bewohner habe, die zwingend eine Sandschicht benötigen.

    die Lösung ist einfach: Phospat dosieren, dann passt der Rest auch.

    Ehrlich gesagt verstehe ich das nicht. Mein Phosphat liegt bei 0.1 - also eigentlich schon eher an der oberen Grenze. Wie hoch soll ich das denn dosieren, damit es passt und ich dennoch keine neue Probleme durch zu hohes Phosphat bekomme?

    Warum bei Phosphor eine 0 steht verstehe ich daher auch nicht so ganz...

    Schöne Grüße

    Ralf

    Hallo Zusammen,

    ich kämpfe ja seit dem ersten Tag meines Beckens dauerhaft mit Cyano-Bakterien. Ich habe über die letzten 2,5 Jahre alles mögliche versucht, aber das Problem noch nie wirklich in den Griff bekommen. Ich denke das größte Problem war von Beginn an die Tatsache, dass ich ausschliesslich Riffkeramik verwendet habe.

    Nachdem ich auch einiges an Technik im Laufe der Zeit überarbeitet und angepasst habe, wie z.B. der Wechsel auf eine Dreambox mit Vliesfilter, habe ich mich als nächstes auf ein angepasstes Verhältnis von Phosphat und Nitrat konzentriert. Obwohl das seit Monaten eigentlich immer recht ordentlich nachgewiesen werden konnte (0,03-0,1 zu 5-10), hat sich an den Cyanos nichts verändert. Nun habe ich einen N-DOC Test von Triton machen lassen, aber ich habe Probleme mit der Interpretation, da ich insgesamt Verständnisprobleme der chemischen Zusammenhänge habe - ist leider nicht meiner Welt.

    Die Empfehlung lautet die Temperatur auf 24 Grad zu senken und keine Spurenelemente mehr zu dosieren.

    Hinsichtlich des stark erhöhten Stickstoffwertes, soll ich die Filtration verbessern. Das ist ein Punkt, den ich nicht verstehe. Ich betreibe einen Vliesfilter mit nachgelagertem Abschäumer. Wie kann ich das System auf diese Anforderung anpassen? Oder sollte ich Aktivkohle zur Filterung einsetzen?

    Über ein paar praxisorientierte Tipps würde ich mich sehr freuen.

    Liebe Grüße

    Ralf

    Hi Sandy,

    Du hast mich noch nicht vollständig überzeugt :winking_face:

    Klar - das vergessen könnte theoretisch passieren, aber das schliesse ich einmal für so einen wichtigen Vorgang eher aus.

    Wenn Du es dauerhaft parallel betreibst, müsstest Du dafür auch dauerhaft die Wasserwerte überprüfen und stabil halten, damit es im Notfall auch sofort einsatzbereit wäre. Das ist ja auch nicht ganz unproblematisch, oder?

    Und bei der UVC ist es doch so, dass man die dauerhaft mitlaufen lassen kann und im Falle einer Quarantäne/Krankheit eine, im Verhältnis gesehen für das kleinere Quarantänebecken, höhrer "Dosierung" nicht unbedingt störend wäre.

    Die Aussage von Hajo kann man in beide Richtungen auslegen - vielleicht kannst Du das noch einmal aufklären wie Du das machst @hajo?

    Schöne Grüße

    Ralf

    Wäre es eigentlich auch denkbar ein Quarantäne-Becken dauerhaft in den Gesamtwasserkreislauf zu integrieren und nur bei Bedarf zu trennen?

    Dann könnte man darüber z.B. auch dauerhaft UVC-Lampen betreiben, aber bei Neuankömmlingen schliesst man das Becken einfach aus dem Wasserkreislauf aus. Wenn dann die Quarantäne abgeschlossen ist und keine Probleme auftauchen, kann man das Becken einfach wieder in den Kreislauf aufnehmen.

    Hi Stefan,

    immer gerne :winking_face:

    Ich beneide Dich sehr!!!! Ich hätte auch sehr großen Spaß an einem Artenbecken für Angler, aber ich habe im Moment einfach keine Zeit dafür ein solches Projekt anzuschieben. Vielleicht im nächsten Jahr....

    Ich bin jedenfalls sehr auf Deine Berichte gespannt und hoffe, dass Du regelmäßig hier ein paar Infos teilst.

    Viel Vergnügen mit den tollen Tieren.

    Schöne Grüße

    Ralf

    Hallo Zusammen,

    ich möchte mir ein Pärchen Koumansetta rainfordi ins Becken setzen.

    Allerdings finde ich zur Pärchenbildung unterschiedliche Aussagen.

    Die Frage wäre nun, ob es sich um Geschlechtswandler handelt, oder das Geschlecht von vorneherein feststeht?

    Kann jemand diese Frage beantworten?

    Danke vorab!

    Schöne Grüße

    Ralf

    Hi,

    ich messe auch mir dem Hanna-Checker und bin sehr zufrieden damit. Ich hatte aber auch schon mal Probleme damit, als ich destilliertes Wasser "von der Tanke" verwendet habe.

    Ich habe mir dann von Hanna das ionisierte Wasser besorgt und damit waren die Probleme vorbei. Ob es daran liegt - keine Ahnung :confused_face:

    Könnte aber eine Spur sein.

    Schöne Grüße

    Ralf

    Hi Stefan,

    die sind in Kürze (per Voranmeldung) bei Coralaxy als Nachzuchten zu bekommen.

    Ich denke auch darüber nach vielleicht ein kleines Artenbecken dafür zu machen.

    Was denkst Du welche Beckengröße und -technik mindestens erforderlich wäre?

    Schöne Grüße

    Ralf

    Hi Lilly,

    ich habe bei mir zwei Cryptocentrus cinctus drin und bin damit sehr zufrieden, da sie relativ dezent buddeln, cool aussehen und darüber hinaus auch als Nachzucht zu bekommen sind (z.B. bei Coralaxy oder Mrutzek).

    Schöne Grüße

    Ralf

    Hallo Zusammen,

    ich möchte dieses Thema noch einmal hochholen.

    Ich habe mich bisher geziert die Lederkoralle abzuschneiden und umzusetzen. Es kam hinzu, dass diese Koralle über ein paar Monate etwas geschwächt war (irgendein komischer Befall), aber das ist ausgestanden und sie steht besser denn je...

    Aber genau das ist auch das Problem. Sie wird größer und größer.

    Ich wollte also nun den Umzug in Angriff nehmen, aber habe doch noch ein paar offene Fragen.

    Ich habe hier in alten Beiträgen gelesen, dass es bei dem Abschneiden von Lederkorallen zu Vergiftungen kommen kann, die den gesamten Fischbestand innerhalb weniger Minuten töten können. Kann das wirklich stimmen?

    Darüber hinaus schätze ich den Fuss der Koralle auf einen Durchmesser von 8-10 cm. Das heißt, dass ich selbst bei einer Teppichmesserklinge mindestens zweimal ansetzen muss. Ist das nicht problematisch?

    Zu Guter Letzt habe ich noch keine Ahnung wie ich die abgeschnittene Koralle dann wiederum so befestigen kann, dass sie nicht durch Becken treibt. Ich habe eine passende Muschelschale aus Riffkeramik. Ich denke für Schnellkleber ist die Klebefläche zu groß und üblicher Korallenkleber braucht zu lange zum trocknen und wenn ich versuche die Koralle mit Schnur oder Gummibändern zu fixieren, ist das doch auch für die Polypen störend, oder?

    Ich würde mich sehr über ein paar Tipps und Tricks freuen.

    Schöne Grüße

    Ralf

    Hi Lilly,

    ich stehe auch auf Kriegsfuss mit den Tröpfchentests. Deswegen hatte ich fast alles auf die Hanna Checker umgestellt. Die sind sehr einfach in der Anwendung. Ich habe mit Referenzlösungen gegengetestet und die Abweichungen der Geräte sind minimal. Die Kosten liegen bei rund 60 Euro je Checker.

    Schöne Grüße

    Ralf

    Hi Stefan,

    sehr spannend - ich habe auch sehr lange mit dem Gedanken gespielt mir von Hanna einen Photometer zu holen, aber da ich nirgendwo direktes Feedback von einem Aquarianer bekommen habe, habe ich letztendlich darauf verzichtet und mir ein halbes Dutzend Checker gekauft.

    Was hast Du denn geholt 83300 oder 83303.

    Bitte berichte mal ein bisschen darüber - interessiert mich sehr.

    Schöne Grüße

    Ralf