Einmal bitte überprüfen, ob nach einer neuen Füllung der pH-Wert immer noch nicht befriedigend ist. Viele Kalkrührer sind so undicht, dass sie regelrecht CO2 durch Gaslecks aufsaugen, so die Kalkmilch "entschärfen" und nur noch zu geringem Effekt beitragen.
Beiträge von Burkhard Ramsch
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In nicht KH-haltigem Wasser kannst du natürlich mehr KH lösen. Doch im Reaktor ist eine hohe KH, nämlich die Konzentration des Auslaufwassers. Je höher die KH im Reaktor, desto weniger tief kannst du den pH-Wert fahren, desto weniger zusätlzliches KH kannst du lösen. Ich bin mir nicht sicher, ob das wirklich eine CO2-Ersparnis ist. Wenn ja, dann nur eine sehr geringe.
Aber frage mich nicht, wie du bei unregelmäßiger Verdunstungsrate eine regelmäßige Gelöstkalkversorgung mit dieser Fahrweise bewerkstelligen willst.
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Nicht nur Strom, auch Wasser kann gefährlich werden.
Wer kennt das nicht. Man hat die sicherste Technik gewählt und doch passiert es: ein Wasserleck! Wenn dieses nicht schnell gestoppt wird, kann es zu enormen Schäden an der Haussubstanz kommen. Um Umkehrosmoseanlagen sofort abzuschalten, bietet AquaCare nun einen Leckagesensor an, der an die BasiTech-Umkehrosmosesteuerung angeschlossen wird. Alternativ kann für RO-Anlagen ohne automatische Steuerung auch ein Magnetventil angesteuert werden, dass im Ernstfall die Wasserzufuhr zur Umkehrosmoseanlage schließt.
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Grundsätzlich würde ich keine Lösungen selber mischen, außer der Hersteller hat eine Empfehlung ausgesprochen. Da die Rezepturen in der Regel nicht öffentlich bekannt sind, kann niemand vorhersagen, was passieren wird. Also separat dosieren.
Lugol-Lösung: effektiver als Iodid-Lösungen, aber auch gefährlicher in der Anwendung.
Iodid-Lösung (auch hier liegt ein kleiner Teil als molekulares Iod vor!): einfacherer Anwendung, bei Überdosierung hat man eine größere Sicherheit. Für Anfänger würde ich immer diese Methode empfehlen. Profis sehen sofort an den Tieren, wenn etwas nicht wirklcih in Ordnung ist.
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Vielfachsteckdosen
Strom und salziges Wasser: keine gute Verbindung. Aber ohne Strom ist ein Aquarium nur schwer zu betreiben.
Und was an elektrischen Geräten alles zusammenkommt: Leuchten, Filter, Pumpen, Mess- und Steuertechnik, Dosiereinheiten und Vieles gleich doppelt und dreifach. Das ruft nach Vielfachsteckdosen. Und gerade mit diesem Bauteil kann man große Fehler begehen. Die Billigdosen sind zwar alle mit CE-Zeichen und einer Stromstärke von 16 A (entspricht ca. 3800 Watt) gekennzeichnet. Das bedeutet aber nicht, dass diese 16 A mit einer Dauerleistung betrieben werden dürfen. Und einen halben Tag zu beleuchten, ist eine Dauerleistung!
Hier ein Beispiel, wie eine billige Vielfachsteckdose bei nur 4 A (entspricht 960 Watt) nach wenigen Monaten aussehen kann. Immerhin: sie funktioniert noch

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Bei so unklarer Faktenlage, kann man eigentlich nur die Symptome behandeln. Wenn die Koralle ablaicht, dann alles auffahren, was zu einer Entspannung führen kann:
- gute Luftversorgung (Abschäumer), falls es nur eine überaus hohe organische Belastung sein sollte
- Ozon
- Aktivkohle oder andere Adsorber, die für organische Verbindungen konzipiert wurden
- großzügiger Wasserwechsel, ggf. mehrmals hintereinander (Tagesabstand)
Vorsorgliche Maßnahmen:
- sich von dem Tier trennen
- Tiergröße begrenzen
- bei Aquarien ohne Abschäumer: einen im Standby bereithalten
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Praktisch sind KR-Systeme, die keine pH-Messkette benötigen.
Ansonsten für Dauermessungen eignen sich die Messketten mit Flüssigelektrolyt besser als die Geltypen. Ist das Gel ausgelutscht, muss die Messkette weggeschmissen (Entschuldigung: entsorgt) werden. Flüssiger Elektrolyt ist nachfüllbar. Diese Typen sind aber auch teurer.
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Hallo Fischie, die aufgeführten Ventile sind NICHT meerwassertauglich. Die Edelstahlstößel werden recht schnell verrosten und blockieren dann die Funktion - im ungünstigsten Fall würde es dauernd offen sein.
Stickstoff ist reaktionsträge und macht gar nichts im KR, außer das CO2 zu verdünnen und damit die Leistung zu erniedrigen. Wie Sauerstoff mit HCO3 oder CO2 reagieren sollte, ist mir schleierhaft, obwohl es nicht reaktionsträge ist. Da passiert nichts im KR.
Ein Effekt der bei kalkhaltigen Neutralisierungsstufen auftreten könnte, ist Gipsbildung (CaSO4). Ob und in welchem Maße, weiß ich leider auch nicht. So würde Ca "verschwinden" und KH übrigbleiben.
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Erstens das. Und zweitens ordenlich Konkurrenz in das Aquarium bringen. Besorge Dir ein paar große Tiere (z.B. Weichkorallen), um die sehr großen nackigen Flächen mit Gewünschtem zu besiedeln. Später kannst Du diese Tiere gegen andere tauschen. Dein Aquarium und alle anderen sind ein Schlachtfeld und haben nichst mit harmonischer Natur zu tun. Der Stärkere überlebt und wenn Du nicht bestimmst, wer der Stärkere ist, dann siegen definitiv Algen und Cyanos.
Die Sandfläche wird immer von "Unschönem" besiedelt werden. Grabende Tiere sorgen für eine gewisse Pflege.
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So habe ich mir das auch vorgestellt und deshalb die Frage gestellt, was der Tropfentest überhaupt misst, oder auf was er reagiert.
Die exotischen Verbindungen sind nur von geringer Bedeutung (mengenmäßig). Ob sie im Tröpfentest erfasst werden oder nicht, weiß ich nicht. Aufgrund der Ungenauigkeit der Tests spielt das aber auch keine Rolle. In der ICP sollten sie gemessen werden, da kaum eine Verbindung im Plasma des Gerätes erhalben bleibt - es wird nahzu alles "kleingehauen", so dass die einzelnen Atome übrig bleiben und analysiert werden.
Aber verändern sich nicht die Bedingungen zB. wenn O2 aus dem Wasser gelöst wird und kleine Bläschen entstehen, die nicht unbedingt CO2 sind?
Die Blasenbildung in Kalkreaktoren wird ein Stickstoff-Sauerstoffgemisch sein - Fremdgase genannt. Wenn ein Reaktor konstant läuft, ist auch die Fremdgasbildung einigermaßen konstant, also auch die Bedingungen im Reaktor.
Werden die Fremdgase nicht regelmäßig entfernt, lässt die Leistung des Reaktor rappide nach. Es muss eine Entscheidung zwischen maximaler Leistung oder CO2-Recycling getroffen werden. Oder wie Dein Plan: regelmäßiges Entlüften (was die CO2-Recyclingrate reduziert!). Suche nach Kunststoffventilen (auch der Stößel darf nicht aus VA sein) oder nach Schlauchventilen. Wenn die ganze Bastelei nicht viel bringt - es gibt auch Kalkreaktoren, die automatisch regelmäßig entlüften.
P.S.: danke für die Blumen
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Nachdem ich dann zusätzlich einen Vliesfilter reingepackt hatte, habe ich das Gefühl das der Abschäumer nicht mehr viel rausholt.
Das ist normal. Gleiche Abschäumleistung wäre höchst verdächtig. Der Vlieser nimmt bereits einen Großteil der abschäumbaren Stoffe (bzw. deren Vorstufen) heraus.
Zwei Förderpumpen parallel: nur mit Rückschlagventilen betreiben, da bei Ausfall einer Pumpe fast der komplette Wasserstrom durch die kaputte Pumpe zurückfließt. Rückschlagventile müssen REGELMÄßIG gewartet werden, sonst wachsen sie fest und funktionieren nicht mehr.
Mein Favorit: eine hochwerte RFP und eine billige als schnellen Ersatz mit den gleichen Anschlussfittings zum schnellen Wechseln. Auch eine hochwertige Pumpe kann ausfallen.
RFP: ein Nummer größer wählen und dann die Leistung reduzieren: die Ohren und die Stromrechnung danken es.
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Es ist ein typisches Bild von Bewuchs im Aquarium. Eine Vielzahl von Organismen. Cyanos werden wahrscheinlich auch dabei sein - so wie ich das sehen, dominieren sie aber nicht.
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Das chemische CO2-Kohlensäure-Hydrogencarbonat-Carbonat-System ist sehr langweilig. Deshalb ist davon auszugehen, dass nie die maximale Lösefähigkeit im Reaktor erreicht ist. Solange sich die Bedingungen im Reaktor nicht ändern, kann nichts ausfallen. Sobald das Wasser den Reaktor verlässt (Neutralisierungstufe oder Aquarium), dann können alle möglichen Prozesse einen Teil des frisch gelösten CaCO3 ausfallen lassen oder die Einzelkomponenten reagieren mit anderen Ionen. Deshalb das mögliche Ungleichgewicht von Ca und KH im Aquarium.
Der Tröpfenchenmesserei ist auch nicht unbedingt zu trauen. Für den Messbereich sind die Tests nicht konzipiert und können Unsinn anzeigen.
Und noch ein bisschen Verwirrung: man kann davon ausgehen, dass die Komponente Ca und HCO3 und CO3 einzeln im Wasser vorkommen (dissoziiert) und nicht als CaCO3-Teilchen. Die Wahrheit im Meerwassser (hohe Salzdichte) liegt dazwischen. Es gibt geradezu exotische "Zwischenverbindungen".
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Im "normalen" Bereich entsteht Ca zu KH immer 1:1, genau das gleiche Verhältnis wie Korallen u.a. benötigen.
Zum Totlesen habe ich das hier:
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Meine auch nicht!
Der Lärm im Hintergrund stammt nicht vom Basic HangOn - im Technikum laufen einfach zu viel an diversen Aggregaten: Entlüfter, Trockner, Lüfter, einige Aquarien, Planktonröhrengeblubbere....
Das Plätschern wird bei der Version 2.0 nicht mehr auftreten. So ist das lauteste die Pumpe - und da gibt es ja auch super-leise DC-Pumpen.
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Neues aus der Forschungs- und Entwicklungsabteilung von AquaCare: der Basic HangOn Komplettfilter
Unsere kleinste Komplettfilteranlage für Meerwasser wird der Basic HangOn 25 werden. Der erste Prototyp wird gerade in unserem Technikum getestet. Noch läuft nicht alles so wie geplant. Auch der passende Abschäumer wird gerade entwickelt.
Viel Spaß mit dem Video.
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Der Zusammenbruch der Schaumsäule wird vom Phytoplankton Mix verursacht, welches ich gegen Cyanos einsetze.
Kurz nach der Dosierung stellt der Abschäumer den Dienst ein und fängt sich dann nach einiger Zeit wieder.
Dann legt er richtig los und schäumt sehr nass ab.
Hagen, da wird es doch schon produktiv. Sieht mir nach keiner Fehlfunktion des Abschäumers aus. Viele organische Produkte enthalten z.B. Vitamin E als Konservierungsmittel - Vitamin hört sich ja auch besser an als eine E-Nummer. Gerade Vitamin E ist ein regelrechter Schaumkiller, bei dem kein Abschäumer etwas entgegenzusetzen hat. Erst wenn die Vitamin-E-Konzentration im Wasser gesunken ist, kann der Abschäumer wieder einsetzen. - Es geht aber auch andersherum. Viele organische Produkte lassen den Abschäumer geradezu explodieren.
Alles eine Sache der Dosierung. Ich würde vorschlagen, die Dosierung so weit zu senken, dass der Abschäumer gerade noch "normal" arbeitet. Man kann die Dosierung auch auf mehrere Dosen pro Tag verteilen oder sogar mit eine Dosierpumpe ganz gleichmäßig dosieren. Die Dosiermenge bei dieser Vorgehensweise muss für jedes Aquarium und für jeden Abschäumer neu ermittelt werden. Vielleicht funktioniert es auch gar nicht und ich würde das Produkt wechseln.
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Nur nebenbei: eine ICP kann keine KH messen. In den Analysen wird die KH meist durch Titration (wie Tropfchentest) gemessen.
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Hagen, das war mein voller Ernst. Der Hersteller sollte es am besten wissen. So wie mir bekannt ist, soll der Service bei Tunze nicht schlecht sein. Erst wenn dieser Schritt nichts bringt, kann eventuell das geballte Wissen/Pseudowissen/Unwissen eines Forums helfen.
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Problem mit Tunze-Abschäumer -> Tunze fragen. Die sollten es am besten wissen. Die wenigsten Hersteller beißen am Telefon oder per email.
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Tja, was ist das beste System? Marco, Du kannst mit allen Systemen voll auf die Nase fallen oder im anderen Extrembereich das schönste Becken haben. Nicht ohne Grund haben sich viele System etabliert. Leider gibt es keinen Tipp, der dieses oder jenes System favorisieren könnte - nicht zuletzt wegen unterschiedlicher Tier- und Technikzusammenstellung.
Geh Deinen eigenen Weg, entscheide Dich für ein System - zur Not auswürfeln - und versuche Dein Aquarium zu verstehen. Dazu gehört ein bisschen chemisches und physikalisches Wissen, die richtige Tierzusammenstellung und Ruhe. Beobachte Deine Tiere. Und wenn Du etwas änderst, dann bitte langsam (von Notfallmaßnahmen einmal abgesehen).
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Die Verlustwassermenge ist durch die erste Stufe definiert. Sie sollte bei "normalem" Wasser bei 3:1 bis 4:1 liegen. Das Konzentrat der 2. Stufe wird wieder verwendet - das ist ja schließlich besser als das Rohwasser aus der Leitung. Damit das so ohne Weiteres funktioniert, muss die Leistung der 2. Stufe ein wenig niedriger sein als die der 1. Stufe. Sonst baut sich nicht genügend Druck auf, um auch Konzentrat 2 zu produzieren.
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Eine Wunschanlage für einen unserer Kunden
Hier ist mal eine typische Umkehrosmoseanlage mit einigen Kundenwünschen. Das Ausgangswasser hat sehr viel Kieselsäure - also das volle Programm. Die Basis ist die zweistufe Umkehrosmoseanlage 2Excel7 mit einer Tagesleistung von 160 Litern. Nachgeschaltet ist ein Reinstwasserfilter, um letzte Kieselsäurespuren zu beseitigen. Der automatische Betrieb ist durch die BasiTech Umkehrosmosesteuerung realisiert.
Hier ein kleines Video:
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Oder T-Stück an einer hohen Stelle montieren. Die obere Öffnung nicht verscließen. So ist der Bann der kommunizierenden Röhren gebrochen.
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Der Einwand von Rüdiger passt schon. Schwämme nehmen zum großen Teil organische Partikel auf und gerade die entfernt der Vliesfilter sehr effektiv. Also Bypass neben dem Vliesfilter ist die bessere Wahl. Das Wasser sollte direkt aus dem Aquarium oder Korallenzuchtstufe stammen. Maximal eine Grobfiltrierung vor dem SpongeLoop (Filtersocke oder ähnliches) ist sinnvoll.
Der SpongeLoop sollte aber auch nicht mit Schlemmpempenwasser betrieben werden, da sich schwere Partikel unten im Filter absetzen. Diese kann man jedoch von Zeit zu Zeit vorsichtig mit Aquariumwasser in entgegengesetzter Richtung herausspülen. Die Schwämme sollten dabei so wenig wie möglich mit Luft in Kontakt kommen. Wann dieser Zeitpunkt zum Spülen gekommen ist, sieht man leider nicht - das Gehäuse ist lichtdicht. Versteckte Schwämme mögen's nicht wirklich hell.
Das der Filter vollständig mit Schwämmen zugewachsen ist, habe ich noch nicht erlebt. Es sollte möglich sein, dass man unter Aquariumwasser mit einem Rohr die Gänge im Filtermaterial freistößt. Das Filtermaterial kann aber ausgetauscht werden - man beginnt allerdings dann wieder von vorn.
Wie alle submers (zu jeder Zeit vollständig mit Wasser gefüllt) betriebenen Filter sollte man auch dafür sorgen, dass bei Stromausfall der Wasserdurchfluss gewährleistet wird. Gammelprozesse setzen ansonsten sehr schnell ein.
Animpfen passiert am besten mit frischem Lebendgestein. Die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass Schwammstadien dabei sind.
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Die Schwammschleife ist ein entscheidender ökologischer Prozess, der in marinen Ökosystemen, insbesondere in Korallenriffen, stattfindet. Er beinhaltet die Übertragung von Nährstoffen und anderen organischen Stoffen durch Schwämme an die Umgebung und damit an andere Organismen, einschließlich Korallen. In einrichtungsarmen Korallenriffaquarien steht nur sehr wenig nicht beleuchtete und konstant angeströmte Fläche zur Verfügung, so dass kryptische Schwämme nur spärlich wachsen und der Schwammschleifenprozess nur sehr eingeschränkt funktionieren kann.
Im AquaCare SpongeLoop-Filter fließt das Wasser von unten nach oben durch ein Spezialfiltermaterial, das mit der Zeit mit versteckt (kryptisch) lebenden Schwämmen besiedelt wird. Wichtig ist, dass die Durchströmungsgeschwindigkeit konstant bleibt. Zur Kontrolle ist ein Durchflussmesser im Zulauf installiert. Der Auslauf des Filters sollte direkt zurück ins Aquarium und nicht in den Abschäumer geleitet werden.
Zurzeit ist diese Weltneuheit in den Größen d110 und d250 mm in jeweils 3 Bauhöhen erhältlich. Spezialanfertigungen wie immer auf Anfrage.
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Wenn wir mal davon ausgehen, dass es sich um Bakterienrasen handelt, ist das im Aquarium meist ein Zeichen, dass die Nährstoffpfade nicht dort entlanglaufen, wo sie sollen. Zunächst sind Bakterienrasen nicht schlimm. Da diese Rasen recht viel Sauerstoff verbrauchen können, sollte man jedoch auf den Sauerstoffgehalt des Aquariumwasser achten - also nie den Abschäumer abstellen!
Außerdem würde ich keine organischen Präparate zusetzen (Achtung, subjektiv) - Fischfutter reicht in den meisten Fällen. Bakterien sind grundsätzlich schneller, organische Substanzen zu verbrauchen als höhere Lebewesen z.B. Korallen.
Nicht nachweisbare Werte von Phosphat und Nitrat müssen nicht zwangsläufig eine Unterversorgung der Korallen bedeuten. Der Spruch "Wo nichts ist, ist nichts" zählt leider nicht. Die gemessenen Konzentrationen sagen leider nicht viel über Ein- und Austrag aus. Das beste Beispiel ist Ammoniak/Ammonium. Es ist in der Regel nicht nachweisbar. Ammoniak ist die Stickstoffverbindung, die von allen autotrophen Organismen (Korallen, Algen, Pflanzen, viele Protozoen, Cyanos, Nitrifikanten und einige andere Bakterien) bevorzugt aufgenommen wird. Das von heterotrophen Organismen (z.B. Fische) produzierte Ammoniak wird in einem laufenden Aquarium jedoch so schnell wieder von den anderen aufgenommen, dass man es nicht im Aquariumwasser nachweisen kann. Das nennt man Fließgleichgewicht: es kommt viel rein, es geht viel raus, man misst jedoch nichts. Ähnlich beim Phosphat.
Die Crux dabei ist, dass bei nicht nachweisbaren Konzentrationen nicht entschieden werden kann, ob es eine Unterversorgung gibt oder nicht. Erst wenn mehr produziert wird als verbraucht, kann man den Stoff als Konzentration im Wasser nachweisen und man ist sicher, dass das "Aquarium" mit diesem Stoff versorgt wird.
Beim Start eines Aquariums ist leider alles durcheinander. Die Natur einfach laufen lassen, endet meist in einem Cyano-Algen-Desaster. Der Aquarianer sollte zu Beginn gleich das gewünschte "Gleichgewicht" auf Seiten der Korallen erzwingen. Mit drei Korallenstöpseln auf 100 Liter klappt das im Normalfall nicht, selbst mit bester Wasserqualität und eingefahrenem Inventar.
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danke: aero-amorotroph
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nutzen Phosphat als Energiequelle
fast

Phosphat wird zwar für die allgemeine "Energiewährung" der Zelle verwendet (Stichwort ATP - Phosphat ist quasi ein Akku). Energie beziehen die Zellen durch Licht (photoautotroph), einige anorganische Verbindungen (chemoautotroph), durch organische Verbindungen (chemotroph) oder durch Kombination der vorher genannten Quellen (mixotroph).
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Grundsätzliches zu Spülventilen:
- Ventil ohne Bypass: diese müssen im "geschlossenen" Zustand immer etwas Wasser durchlassen.
- Spülventil im Bypass zu einem Durchflussbegrenzer: diese schließen tatsächlich 100%ig ab. Die richtige Abwassermenge wird durch den Durchflussbegrener eingestellt.
Übrigens: es gibt auch anschlussfertige und getestete RO-Anlagen - nur mal nebenbei.
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2,5 mg/h Ozon auf über 300 Liter Aquariumvolumen ist wirklich nicht sehr viel. Ozon verändert jedoch definitiv das Wassermilieu und jedes Tier reagiert anders. Ob das veränderte Verhalten des Seesterns sich tatsächlich auf die Ozonzugabe bezieht, ist gar nicht so einfach zu ermitteln. Oft genug sehen wir einen kausalen
Zusammenhang, obwohl der reine Zufall oft genug die Hände im Spiel hat oder ein ganz anderer Faktor vorhanden ist.
Eine Reaktion, dass Ozon oxidiertes Kupfter wieder reduziert und damit bioverfügbar macht, ist mir nicht bekannt. Halte ich eher für unwahrscheinlich.
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Ein typischer Fall von KI = künstlicher Id (entschhuldigt die Schreibweise; Zensur) iot.
Von Kondeswasser ohne weitergehender Behandlung würde ich abraten. Da kann ganz schön Dreck drin sein. Jeder der einen Wassertank bei seinem Trockner hat, weiß wie schnell der verdreckt mit Bakterienschleim.
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Strömungsumkehr gibt es zwei Möglichkeiten.
1. eine Pumpe mit automatischem Kugelhahn. Hatte man früher gemacht, da es noch keine geregelten Pumpen gab, bzw. es utopisch teuer wurde.
2. zwei Pumpen, die elektronisch entgegengesetzt geregelt werden. Hat auch den Vorteil, wenn eine Pumpe ausfällt, gibt es mit der anderen Pumpe immer noch Strömung (Redundanz).
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"Helico" und "Manta" düften Kieselalgen sein. Wenn sie nicht in rauhen Mengen vorkommen, sind sie absolut nützlich und ein wichtiger Bestandteil der Nahrungskette. Den "Wurm" tippe ich auf Nematode. Kommen überall vor. Würde ich erst einmal nicht als schädlich einstufen (A...loch-Nematoden gibt es natürlich auch).
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Alles sehr eigenartig!
Gegen die Pumpentheorie spricht: Bei Synchronpumpen (die einfachen Aquaristkpumpen) dürfte es nur bei Frequenzschwankungen unterschiedliche Leistung geben. Fällt die Spannung, zieht die Pumpe einfach mehr Strom, um die gleiche Leistung zu bringen. Frequenzschwankungen sind aber sehr gering und werden extrem gut geregelt - ansonsten gibt es Chaos im Stromnetz.
Bei DC-Pumpen sind meist Netzteile mitgeliefert, die einen großen Spannungsbereich abdecken: z.B. 100-240V. Da spielt die Spannung keine Rolle. Wohl gibt es aber sehr unterschiedliche Regelung an den Pumpentreibern, so dass einige Pumpen nicht wirkliich konstante Fördermenge produzieren. Das gibt wangsläufig Probleme am Aquariumablauf mit dem Drosselventil.
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Schöne Größe.
Bitte nicht weniger als 6 m3/h durch den Kreislauf jagen. Über einem Turn Over von 0,5 Stunden kann es in dieser Größenordnung schnell zu Problemen kommen.
Den Vliesfilter würde ich im Bypass direkt aus dem Aquariumablauf beschicken.
UV im Bypass an die Druckseite direkt zurück in das Aquarium - muss man abhängig machen vom empfohlenen Durchsatz der UV.
Zusatzfilter können super als Bypass in die Druckseite der Pumpe eingebaut werden. So spart man sich die Extrapumpen.
Ich würde mir auf jede Fall eine Ersatz-Rückförderpumpe zulegen. Es muss nicht gleich die RD sein. Da reicht eine ganz einfache Pumpe aus, die aber sofort mit den gleichen Fittings ausgestattet werden sollte, um ganz schnell einen Pumpenwechsel vornehmen zu können. Pumpen krepieren grundsätzlich, wenn man auf Urlauf oder Dienstreise ist.

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Schwarzer Freitag
Wir haben zwar nicht vor, am Black Friday die New Yorker Börse zu crashen. Wohl aber fallen die Preise unserer Abschäumer von Freitag bis Sonntag (24.-26.11.2023) um 10%. Wer schon immer einen AquaCare-Abschäumer, ob Injektor-, Nadelrad- oder Luftausströmertyp, haben wollte: diese drei Tage sind der richtige Zeitraum. Einfach diesen Gutschein-Code eingeben: JU0G5S0KZDAX18HW55KKNDYR
Viel Spaß beim Shoppen.
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Geile Umfrage: kein Wer, kein Warum, kein Wofür.
Die Mitmach-email-Adressen bitte direkt zu mir.

