Beiträge von Burkhard Ramsch

    Die Gehäuse sind oft aus ABS, was auch mit Tangit o.ä. geklebt werden kann. Aber ich vermuten, dass die Klebefläche zu klein ist und es wieder schnell abbrechen wird.
    (Und ehrlich: ich sehe auch nicht, wo etwas abgebrochen ist)

    LG Burkhard

    Wieso, geht doch. Wenn dieses Thema nicht gerade fleißig diskutiert wird, dann weiß ich nicht, wie ein Forum aussehen sollte.

    Es gibt immer wieder Aufs und Abs. Und Entwicklungen sind immer nur aus großer zeitlicher Ferne zu erkennen. Wenn ich da an die 70er denke mit Wasserstoffperoxid gebleichten Korallenskeletten.... Damals hat sich auch niemand vorstellen können, das die Meerwasseraquaristik sich weiter entwickeln kann.

    Fazebock ist immer für die schnelle, leichte Info. Diese weltweite Plattform ist enorm stark, wenn es um die Verbreitung geht - vielleicht sollte ich mich als Hersteller dort auch mehr umtun: von interessanten Diskussionen kann leider niemand leben, der Umsatz muss auch stimmen. Aber Qualität und tiefere Einblicke erwarte ich nicht von Fazebock, dafür sind Foren in meinen Augen unerlässlich.

    LG Burkhard

    Hi Rüdiger,

    mir ist auch nicht so ganz klar, was im unteren Teil des easy drains eingebaut ist. Mir scheint, dass die maximale Leistung des Ablaufs überschritten wurden und das Teil als Injektor fungiert und fleißig Luft einzieht.
    Einfach mal einen Versuch starten, bei dem die Rückförderpumpe stark gedrosselt wird und dann mal sehen, ob das Ding einstellbar ist.
    Mir ist das sehr verdächtig, dass Ablauf und Notüberlauf in einem Rohr enden. Wenn der Ablauf verstopft ist, wird der Notüberlauf auch nichts mehr ausrichten können.
    Ich persönlich würde das Kabelrohr ein wenig kürzen, unten ein Rohr dran und es als Notüberlauf verwenden. Den alten Notüberlauf noch verschließen und Ruhe ist auch bei höheren Leistungen zu erwarten.

    LG Burkhard

    Brenner kühlen oder nicht?

    So viel ich weiß, müssen alle Brenner (Niederdruckentladungslampen = T8, T5, "Leuchtstoffröhren", Energiesparlampen), HQI, Plasma etc. eine bestimmte Arbeitstemperatur haben, um ein optimales Spektrum und die angegebene Leistung zu erreichen. (Deshalb fallen Leuchtstoffröhre draußen immer im Winter aus: sie erreichen einfach nicht mehr die Betriebstemperatur, um bei "ausgeleiertem" Gas noch zünden zu können).
    Die Leuchte sollte so konstruiert sein, dass die optimale Temperatur am Brenner erreicht wird. Kühlen ist in dem Falle kontraproduktiv.

    Nur LED: kühlen, kühlen, kühlen!
    Und immer aufpassen bei passiv gekühlen LED-Leuchten, bei denen max. 25°C Raumtemperatur vorgegeben ist: die werden über einem Aquarium meist überschritten mit der Folge, dass gute Leuchten die Leistung reduzieren und schlechte Leuchten jede Menge LED-Schrott produzieren. Eine Temperatursteuerung oder besser -regelung ist m.E. das Wichtigste an LED-Leuchten. Bei eigenen Versuchen haben wir LED dauerhaft mit 200% der Leistung betrieben - das ging natürlich nur mit Wasserkühlung.

    LG Burkhard

    super, dass das geklappt hat.

    Aber das System wird immer noch sehr anfällig für alles Mögliche und Unmögliche sein, da die freie Fläche noch ein Vielfaches von der bewachsenen Fläche beträgt.
    Meiner Meinung nach passieren die meisten Einfahrunfälle durch dieses Missverhältnis. (Wir verkaufen keine Tiere und wollen nicht nur den Umsatz steigern).

    Aber ich drücke die Daumen, dass die Korallen wuchern und schnelerl als die Ungewollten sind.

    LG Burkhard

    Also ich finde eine gelbe Lythophyton 30 cm groß, mit 3-5 Stämmen die in der Strömung stehen, viel interessanter

    Hallo Klaus,

    wir gehören bereits zu den Dinosauriern. Zur Zeit ist Bonbon-Aquaristik angesagt. Aber zum Glück kann das jeder halter wie er will.
    Noch ein Beispiel für unterschiedlichen Wuchs bei genetisch identischen Tieren: ..01 = Schwachlicht; ..02 = mehr Licht


    LG Burkhard

    Je höher die Durchlaufgeschwindigkeit, desto höher die Adsorptionsleistung in einem Kreislaufsystem. Die Kohle sollte jedoch nicht im Fließbett betrieben werden, da sie sich sehr leicht abreibt und feinsten Staub produzieren kann. Deshalb sind im upstream-Verfahren (Wasser fließt im Filter von unten nach oben) nicht so hohe Geschwindigkeiten erreichbar verglichen mit dem downstream-Verfahren.
    Für den Aquarianeralltag kann auch das Filtersäckchen genommen werden, es sollte jedoch an einer gut durchströmten Stelle platziert werden, um überhaupt Leistung zu erreichen. Optimal ist natürlich der Einsatz in einem kleinen Filter. Die Adsorptionskapazität (es können dann keine weiteren Stoffe aufgenommen werden) ist schnell erreicht, so dass die Kohle nach 2-3 Tage spätestens ausgewechselt werden sollte (für die Entfernung von Giftstoffen, Medikamentrückständen...).
    Wird AK als Langzeitmedium verwendet - es wachsen nämlich prima Bakterien auf der Oberfläche und den großen Poren - sollte regelmäßig und kurzzeitig der Dreck von der Oberfläche gespült werden (höhere Durchflussgeschwindigkeit, damit sich die Aktivkohlestückchen bewegen = moving bed). Alternativ kann Luft unten in den Filter eingeblubbert werden, um die AK-Körner zu bewegen und den Dreck zu lösen, der dann herausgespült wird.
    Formkohle (Zylinderkohle) wird besser durchströmt als Bruchkohle.
    Das Material, aus der die Kohle hergestellt wird, spielt keine so große Rolle; der Herstellungsprozess ist da wesentlich wichtiger.
    AK für Aquarien sollte wasserdampfaktiviert und nicht säureaktiviert (Phosphorsäure) sein.
    Ak sollte nur geringe Mengen an Phosphat abgeben - vollständig phosphatfreie AK gibt es nicht (ist immer noch ein Naturprodukt aus Pflanzenresten, in denen bekannt Phosphor eingebaut ist).


    https://aquacare.de/index.php/aqua…aquaristik.html
    https://aquacare.de/index.php/aqua…aktivkohle.html

    LG Burkhard

    Hi Sven,

    wir hatten mal 10 Tiere in einem System (650 Liter - ging leider nicht anders). Der Musterwechsel von juvenil zu adult war wirklich interessant. Auch die Schwimmweise, wenn sie in schlängelnder Bewegung vorwärte und exakt den gleichen Weg wieder rückwärts schwammen, war ungewöhnlich (habe mal irgendwo gelesen, dass Fische nicht rückwärts schwimmen können - ha, ha, ha).
    Die Tiere wurden ca. 40 cm lang und dicker als ein kräftiger Männerdaumen. Besonders scheu sind sie mir nicht vorgekommen - großartigen Reibereien gab es nicht (nur im Transporteimer als Jungtiere sind sie sich an die Wäsche gegangen und haben teilweise die Schwanzflossen abgefressen - sind aber schnell nachgewachsen).
    Die Tiere haben gefressen wie die Scheunendrescher (Frostfutter, Flockenfutter, Pellets), sodass in dem System nur noch Weichkorallen gehalten werden konnten. Die Baggeraktivtät war erstaunlich - das Becken konnte in einer Nacht von der Sandfläche völlig umgestaltet werden. Die meisten haben sich zu zweit oder dritt (jeder wie er's mag) in selbstgegrabenen Sandhöhlen in Kombination mit den lebenden Steinen tagsüber zurückgezogen (außer zu den üppigen Mahlzeiten). Laichaktivität konnte ich nicht feststellen (hat aber nichts zu sagen).
    Leider neigen die Tiere zum Herausspringen.
    Woher die Tiere kamen kann ich leider nicht sagen.

    LG Burkhard

    wie ein verschmutzter Überlaufkamm das ganze beeinflusst?

    Dreck am Überlaufkamm lässt den Wasserspiel im Aquarium leicht ansteigen. Mit Notfall landet dieser zusätzliche Anstieg ebenfalls im Filterbecken - langsam aber stetig.

    vom Aquarienbauer

    Leider typisch Süßwasseraquarienbauer

    Woran kann es denn liegen, dass die Förderpumpe diesen Strudel entwickelt und Luft zieht, das ist ja unabhängig von der Filterbeckenkonstruktion.

    Strudel bilden sich immer. Die einzige Abhilfe ist ein aufgesetzer Bogen oder Winkel am Pumpeneingang. Man muss aber auf den Abstand Unterkante Winkel zum Boden aufpassen - eventuell den Winkel kürzen (so wie im Bild zu sehen).

    LG Burkhard

    Hallo Alexander,

    Du hast keine eigentliche Pumpenkammer, Dein gesamtes Filterbecken ist quasi eine einzige Kammer. Die Wasserspiegel in Deinem System beeinflussen sich immer gegenseitig bei jeder neuen Pumpeneinstellung und andauernd durch teilweise verschmutzte Filterwatter, die mal mehr oder weniger einen Widerstand erzeugt und damit die Wasserstände verändert.
    Wie schon Sandy angemerkt, sollte das gesamte Filterkonzept überdacht werden.
    Zum Beispiel: Einlaufkammer für Heizung, Abschäumerkammer, Multifunktionskammer für alles mögliche und Pumpenkammer für Pumpe und Nachfüllsensor. (ist jetzt nur eine von ganz vielen Möglichkeiten). Dein jetziges System wird Dich auf Dauer nicht glücklich machen.

    Es gibt einige Grundsätzliche Regeln, die eingehalten werden sollten:
    1. Heizungen sollten immer bis zur vorgegebenen Eintautiefe im Wasser stehen, egal was ausfällt (von vollständig unter Wasser betriebenen Heizunge bin ich kein Fan; irgendwann beginnen Kriechströme zu fließen und lassen den FI herausspringen)
    2. Abschäumer mit Nadelrad müssen unbedingt in einer Kammer stehen, die eine absolut konstante Wasserhöhe aufweist (Abschäumer mit Injektor oder Holzausströmer sind wesentlich robuster gegenüber schwankenden Wasserständen)
    3. Genügend Platz für Filtertechnik, die einmal vielleicht nötig ist (auch der Platz für einen Vliesfilter muss vorher unbedingt mit eingeplant werden)
    4. die letzte Kammer ist immer die Pumpenkammer; in ihr muss eine automatische Nachfüllung installiert werden oder so groß gehalten werden, dass bei manuellem Nachfüllenzyklus nichts trocken läuft.
    5. das komplette Reservevolumen muss so groß sein, dass bei Rückförderpumpenausfall (Stromausfall) das komplett abfließende Überlaufwasser aus dem Aquarium locker Platz darin findet - und zwar bei verschmutztem Überlaufkamm.

    LG Burkhard

    Hi Alexander,

    so ganz grob über den Daumen: bei Volllast und 1,7 m Förderhöhe wird die Pumpe so um die 5500 l/h machen - also ist sie gut dimensioniert.
    Wenn wir von 650 Liter Volumen ausgehen sollte die RFP so Pi-mal-Daumen 3200 l/h bringen - frag mich nicht, welche Einstellung das bei Deiner Pumpe ist. Die optimale Verrohrung hätte einen Durchmesser von d40 mm. Darunter wird zu viel Energie unnütz verheizt.

    LG Burkhard

    Hi Alexander,

    da steht leider gar nichts drin, was für die Auslegung wichtig ist. Hast Du die Eckdaten (maximale Fördermenge, maximale Förderhöhe), dann kann man zumindest eine grobe Abschätzung machen.
    Welchen Durchmesser hast Du für die Verrohrung?
    Wieviel Liter hat das Becken?
    Was für ein Type von Aquarium ist es denn? (SPS, butens Riff, ....)


    LG Burkhard

    Hi Alexander,

    die Rückförderpumpe hat normalerweise nichts mit der Strömung im Aquarium zu tun - dass sollte mit Strömungspumpen im Aquarium (oder Closed Loop System) durchgeführt werden.
    Die Rückförderpumpe sollte effektiv 3-5mal das Beckenvolumen pro Stunde durch das Aquarium bringen. Da musst Du in die Pumpenkennlinien sehen und die Förderhöhe Wasserspiegel Aquarium minus Wasserspiegel Filterbecken kennen. Wenn Du nicht klar kommst, Kennlinie einscannen und hier posten.
    Die Strömung im Aquarum durch Strömungspumpen je nach Einrichtung und Tieren das 5-20fache pro Stunde.

    LG Burkhard

    Hi Alexander,

    wie ich das so erkennen kann, hast Du eine einzige Kammer mit geführter Strömung. Eigentlich ist dann nur ein Wasserstand einstellbar - nur der Filterwattefilter produziert einen gewissen Widerstand (vom Verschmutzungsgrad abhängig). Wenn Du einen Abschäumer mit Nadelrad hast, solltest Du das kleine Dreieck (Abschäumerkammer - Wattekammer) zukleben, damit dort der Wasserstand absolut konstant ist. Der Wattefilter wird leider sehr schlecht durchströmt - ist leider ein Konstruktionsfehler. Bei Wattefiltern ganz wichtig: sie müssen sehr oft gereinigt werden, um Gammelzonen zu verhindern.

    LG Burkhard

    Weißglas und Floatglas

    damit nichts durcheinander kommt: Floatglas ist eine Bezeichung des Herstellungsprozesses: das Glas kühlt schwimmend (=float) auf einem Zinkbad ab. Quasi alle Flachgläser werden heute so hergestellt und der Begriff sagt nichts über die Qualität aus.
    Der Unterschied zwischen Weiß- und Normalglas liegt in der mineralischen Zusammensetzung. Normalglas hat einen deutlichen Grünstich (deshalb für große Aquarien nur bedingt geeignet); bei Weißglas fehlt dieser, was bei Aquarien schon eine Menge ausmachen kann. Für Abdeckung - wie schon Sandy bemerkte - ist es egal ob Weiß- oder Normalglas Verwendung findet. Verschmutzungen (Staub, Salz) haben einen erheblich größeren Einfluss auf die Transmission.

    LG Burkhard

    Um die Tests mache ich mir nicht die Sorgen. Aber Algen können bei sehr niedrigem pH-Wert im Meerewasserbereich nicht super wachsen. Bis pH 9 ist für die meisten kein Problem, aber unter 7,5 kann es für einige kritisch werden - wobei Blaualgen (Cynobakterien) eigentlich sehr hart im nehmen sind. Mit der Synechococcus habe ich persönlich keine Erfahrung. Aber mit einer anderen (Xxx-8): diese ist sehr hart im nehmen (siehe Parameter Anhang), aber schnelle Änderungen mag sie nicht.
    Mit einer CO2-Düngung kann man sehr schnell unter 6,0 geraten - insbesondere wenn keine Nachtabschaltung installiert ist. Eine einfache pH-Reglung wäre perfekt.

    LG Burkhard

    Hi,

    die optischen Eigenschaften sind bei GS-(=gegossen) manchmal besser als bei XT-(=exrudiert)-Material. Hängt vom Hersteller und der Charge aber auch stark ab (bei unserem Lieferanten (Evonik) habe ich optisch noch keinen Unterschied zwischen XT und GS ausmachen können). Acrylglas ist im allgemeinen sehr resistent gegenüber UV-Bestrahlung. Welches Material tatsächlich leichte Vorteile hat, kann man nur in den Datenblättern ablesen. Eingesetzt als Abdeckplatte würde ich einfach nach dem Preis gehen.

    LG Burkhard

    Hallo Andreas,

    Meerwasser ist grundsätzlich mit gelöstem Calciumcarbonat übersättigt (andernfalls würden sich alle Kalkmaterialien mit der Zeit auflösen). Deshalb sind Kalkausfällungen immer mehr oder weniger vorhanden. Bevorzugte Stellen sind turbulente Strömungen (deshalb verkalken Pumpen besonders schnell), Rohre, Heizungen, Eintropfstellen von Gelöstkalklösungen (Balling) und Kalkwasser, und Stellen, die bereits verkalkt sind. Wenn sogenannte Kristallisationskeime vorhanden sind, lagert sich an ihnen sehr gern Kalk an.

    Maßnahmen:
    - KH nicht in utopische Höhen anheben zu wollen, aber deutlich über 7°dH (damit der pH-Wert nicht zu stark schwankt). Je höher der pH-Wert, desto niedriger ist der zu erreichende KH
    - für genügend Mg sorgen (Magnesium ist ein Ausfällinhibitor und verhindert ein wenig die Kalkausfällungen - ist bei Dir aber o.k.
    - Bei Heizungen grundsätzlich den Typen bei gleicher Leistung wählen, der eine größere Oberfläche hat (längere Bauart)
    - Eintropfstellen so weit wie möglich von der Rückführpumpe oder anderen Pumpen einrichten, aber an einer gut durchströmten Stelle
    - nur nachts dosieren, wenn der pH-Wert niedriger ist
    - bereits vorhandene Verkalkungen entfernen (bei Pumpen ist das normale Routine; die Steigleitung von Technikbecken zum Aquarium ist da schon komplizierter zu reinigen - ich hoffe, dass die Verrohrung auseinander genommen werden kann. Wenn nicht muss die Steigleitung chemisch vor Ort gereinigt werden. ACHTUNG! Es darf nur gaaaaanz vorsichtig und seeeehr langsam Säure in das Rohr eingefüllt werden. Das Steigrohr wirkt als Luftheber und wenn zu hastig Säure eingefüllt wird, schießt das Wasser-Schaumgemisch mit Schmackes oben aus dem Rohr - ein artesischer Säurebrunnen macht wirklich keinen Spaß! Schutzbrille, Handschuhe nicht vergessen. - Alternativ das Rohr erneuern.

    LG Burkhard

    Glasrosen kommen grundsätzlich immer wieder, wenn nicht mal ein absoluter chemischer Super-GAU im Aquarium passiert war.
    Also stetige Bekämpfung entweder chemisch/mechanisch (Glasrosen-Ex und wie die Produkte alle heißen) oder biologisch. In einem Nanobecken kommt da eigentlich nur Aeolidiella stephaniae infrage. Aber sind die Glasrosen weg, ist auch wenig später die Schnecke weg, weil sie ein absoluter Nahrungspezialist ist. In einem Nanoaquarium können auch die passenden Garnelen eingesetzt werden (abhängig von der Beckengröße). Glasrosenfressende Fische sind meines Wissens alle zu groß.

    LG Burkhard

    Sollte es bis Montag mittag keine Reaktion geben kann ich davon ausgehen, dass das mühsam ausgefüllte Formular auf der Homepage ohne Zeremonie ins digitale Nirvana geleitet wurde und ich werde anrufen.

    Hallo Sandra,

    auch wenn Du eine ITlerin bist, anrufen ist immer schneller und vor allem verbindlicher. Und wenn man dann noch einmal nach dem Namen des Gegenübers fragt, funktioniert es am besten.

    LG Burkhard

    Hallo Stefan,

    da sind wohl einige Faktoren auf einmal ins Negative gerutscht. PO4 und NO3 sind am oberen Limit oder schon leicht darüber. Da muss nur noch eine Kleinigkeit dazukommen, um das erste empfindliche Tiere zu schädigen.
    Versuche erst einmal die technischen Probleme in den Griff zu bekommen, Wasserwechsel, Aktivkohlefilterung.

    LG Burkhard

    Der Trend liegt heute bei Bonbon-Becken: jede Koralle ist bunter als die andere und braune Tiere sind geradezu verpönt. Richtig farbige Korallen gibt es nur selten in Meer. Selbst um Palau ist die Farbvielfalt und -ansammlung nicht mit einigen heimischen Aquarien zu vergleichen. Ist eben eine Modeerscheinung - wie einige Hunderassen nicht wirklich viel noch mit dem Wolf zu tun haben.
    Man muss ja dem Trend nicht folgen, alles eigene Entscheidung.
    Kritisch wird es erst, wenn versucht wird die Farbtöne insbesondere die Fuoreszenz durch tricky Beleuchtungseffekte ins Extreme zu steigern. Der übermäßige Blauanteil hat mit natürlichen Riffen nichts mehr zu tun. Der nutzbare Energieeintrag von Blaulicht gegenüber weißem Licht ist gering und man muss höllisch aufpassen, dass die Korallensymbionten noch ausreichend Energie abbekommen.

    LG Burkhard

    Die geöffnete Fläche im Ventil ist ziehmlich die gleiche. Nur die Geometrie verändert sich, könnte aber bei kleineren Schnecken helfen. Das Grundproblem (Schnecken) wird bleiben: die großen werden sich weiterhin dort ansammeln. Um das zu verhindern muß an einer leicht zu erreichenden Stelle ein Sieb / Ansaugkorb /Schwamm oder dergleichen vor dem Ventil installiert und regelmäßig gewartet werden.

    LG Burkhard

    Das man mit dem Spektrum nicht spielen kann, finde ich eher vorteilhaft.

    Ich habe die starke Vermutung, dass ein Großteile der Steinkorallen kaputt geht, weil einige Aquarianer andauernd mit dem Spektrum spielen und die Tiere keine Chance haben, sich anzupassen. Die ewige Adaptation geht auf die Reserven, bis sie verbraucht sind und das Tier immer weniger wird.
    Je älter die Tiere sind, desto schlechter können sie sich anpassen.

    LG Burkhard

    Hallo Eugen,

    bei so einem großen Becken würde ich die Technik in einem Technikbecken unterbringen (unterhalb des Aquariums oder optimal in einem Nebenraum) - damit ist man wesentlich flexibler als wenn die gesamte Technik im Aquarium untergebracht ist. Volumenleistung Aquarium-Technikbecken ca. 5000 l/h effektiv.
    Technik: Abschäumer (eher überdimensionieren), POC-Filter ("Pelletfilter"), Nachfüllautomatik, Feinfiltration nach Geschmack (Vliesfilter holt alles heraus inkl. des wichtigen Planktons; oder Filtersocken); alles weitere nach Bedarf und Betriebsweise.
    Aquarium: die einzusehenden Scheiben in Weißglas (guten Aquariumbauer suchen - Billigschnäppchen bringt meist nur Ärger); Überlaufschacht.
    Strömung: Closed Loop oder mit Pumpen innerhalb es Beckens (Gesamtleistung so ca. 10.000 bis 30.000 l/h, hängt von der Gestaltung ab), wechselnde Strömung ist vorteilhaft
    Beleuchtung: eher stark als schwach - dimmen kann man immer noch. Welche Art Beleuchtung: da streiten sich die Geister (LED Flächenleuchten, LED Clusterleuchten, LED+T5, T5).
    Einrichtung: bei einem so großen Becken würde ich auf Riffkeramik gehen

    Und: wirklich lesen! Learning by doing ist Mist.

    LG Burkhard

    So allgemein kann man nur sagen: lesen, lesen, lesen. Die gute alte Aquarienliteratur würde ich dabei bevorzugen, da es im Internett ganze nette Sachen gibt, die überhaupt nicht für Anfänger geeignet sind.
    Z.B. die Buchreihe von Fossa & Nilsen.

    Als erstes muss sich entschieden werden, welche Art von Riffbecken.
    Dann die Größe (und bloß nicht vergessen, die laufenden Kosten für eine 1000-Liter-Badewanne vorher zu berechnen; ansonsten wird an falschen Stellen gespart und das Projekt ist dem Untergang geweiht).
    Und dann kommt alles andere.

    LG Burkhard

    Gerade bei Doktoren und Verwandte spielt die Darmflora eine extrem wichtige Rolle. Sind die nützlichen Bakterien für z.B. Braunalgen abhanden gekommen (weil es lange Zeit keine Braualgen zu fressen gab), haben die Tiere Probleme, wieder an die passenden Bakterien zu gelangen, wenn es wieder Braunalgen gibt. Wenn ein Doktor nach langer Fehlernährung (z.B. auch nach langer Zwischenhälterung bei suboptimalen Großhändlern im In- und Ausland) wieder abwechslungsreich gefüttert wird, kann es durch aus sein, dass er trotzdem mickert - einfach weil die richtigen Darmbakterien fehlen. Gut fressen ist eine Sache, gut Verdauen eine ganz andere.
    Das Verhalten, dass Doktorfische die Ausscheidungen anderer Doktorfische durchaus gern mal fressen, könnte ein Anhaltspunkt dafür sein, dass er mit diesem Verhalten seine Darmflora aufpeppen kann - Yakult für Fische.

    LG Burkhard

    Genau das Material kann zum Problem werden, wenn es mit Wasser in Kontakt gerät. Ich persönlich würde immer mal zwischendurch eine ICP-Analyse machen lassen und den Aluminiumwert im Auge behalten. Wenn der Rahmen immer trocken bleibt, ist so eine Abdeckung eine Alternative zu kompakten Acrylglasscheiben, die durchbiegen, schnell mit Salz verschmutzen und keinerlei Luftaustausch zulassen.
    Andere Werkstoffe scheiden leider aus: Edelstahl (nicht meerwasserfest und ein Profil wäre zu teuer), die üblichen Kunststoffe biegen zu schnell durch und Hochleistungskunststoffe sind ebenfalls nicht bezahlbar.

    Bei Starteck wäre das Problem leicht mit einem Ebene-10-Kraftfeld zu lösen - die Stromkosten wären allerdings suboptimal. :smiling_face_with_sunglasses:

    LG Burkhard