Jede Analyse kann mal daneben gehen, ob nun Teststreifen, Testtröpfchen, ionensensitive Messkette, Photometer oder ICP. Deshalb: bei einem Ausreißer gar nichts unternehmen. Später noch einmal nachmessen und gegebenenfalls mit Standards den Test überprüfen. Hat sich der Ausreißer bestätigt, dann - und erst dann - sollte man reagieren. Stefan, Du hast alles richtig gemacht. Wenn bei der nächsten ICP wieder der hohe PO4-Wert auftritt, beim Labor nachfragen.
ICP ist nicht der heilige Gral - nur eine genauere Testmethode. Aber auch ihre Genauigkeit hängt von vielen Faktoren ab: Verunreinigungen bei der Probennahme (bei PO4 kann es schon ausreichen, dass man mit dem Finger in die Probe geraten ist, um einen Ausreißer zu produzieren), beim Transport, bei der Probenaufbereitung, bei der Kalibrierung und, und, und.
P nicht mit der ICP zu messen, kann sich mir nicht erschließen. Nitrat ist klar, da kann die ICP nicht zwischen Luftstickstoff (im Wasser gelöst) und NO3, NO2, NH3 und TON unterscheiden.

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