Beiträge von Burkhard Ramsch
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Das würde bedeuten ich müsste nach dem Abschäumer oder im Abteil der RFP Biobälle oder einen Filterschwamm reinpacken?
genau die beiden Möglichkeiten gibt es.
Schön, dass Du den Übeltäter gefunden hast.
Podeste sollten aus Kunststoffen gebaut sein, die schwerer als Meerwasser sind - sonst schwimmen sie irgendwo hin, wenn man den Abschäumer herunternimmt. Also PE (Polyethylen), PP (Polypropylen) und Schaum-PVC gehen nicht. Geeignet sind PMMA (Acrylgas), PVC-U (Hart-Polyvinylchlorid), PS (Polystyrol) und andere.
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Die gewünschte Strömung zu erzeugen ist eines der kompliziertesten Dinge in der Meerwasseraquaristik. Es spielen einfach viel zu viele Faktoren eine Rolle. Und wenn man letztendlich ein zufriedenstellendes Konzept hat, dann wachsen die Korallen und zerstören das schöne Strömungsbild.
Selbst bei Großaquarien, bei denen vorher eine Strömungsanalyse gemacht wurde, ist das Ergebnis oft ernüchternd: die Sedimentierung passiert nicht da, wo sie gebraucht wird, nämlich an den Bodenansauggittern; es bilden sich Kahmhäute an unerwarteten Stellen; die Wellenbewegung ist nicht groß genug und man kann von den Unterwasserscheiben "schön" die Decke der Halle sehen. Eine Veränderung oder Nachrüstung ist meistens erforderlich.Kermit, Deine Berechnungen in Ehren und die Hauptaussage stimmt ja, aber da muss wirklich die Praxis weiterhelfen.
Deine "Leistung" müssten Arbeit sein und als Einheit könnten man J (Joule) oder Ws (Wattsekunde) nehmen.Deshalb: ausprobieren und ein wenig herumspielen. Die Durchmesser zum und vom Aquarium müssen natürlich genau berechnet werden. An den Ausströmöffnungen darf dann gebastelt werden: Richtung, Neigung, Düsendurchmesser, "Expander". Die Position der Auslassöffnungen zu verändern ist fast unmöglich - und das ist meiner Meinung nach der Hauptnegativpunkt des eigentlich tollen CL-eEchnik.
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Jörgs Idee hört sich gut an. Patrick, mess doch bitte einmal den Abstand zwischen Einsaugöffnung und Glas.
Die Druckverrohrung hat nichts mit Kavitation zu tun. Sie ist leider ein wenig unglücklich konzipiert: Winkel statt Bögen und ich vermute mal ein zu geringer Durchmesser. Der Pumpenauslassdurchmesser hat nichts mit dem zu wählenden Durchmesser zu tun. Der richtige Durchmesser zum Aquarium ist allein abhängig von der gewünschten Förderleistung. Die jetzige Konstruktion verbraucht nur mehr Energie; das hat aber nichts mit Mikroblasen zu tun.
Zu Beginn eines Systems kann es auch einfach nur mit Gasen übersättigtes Wasser sein - aber nach 1-2 Tagen sollte sich das Problem gelöst haben. -
Ist der Pumpeneinlass verjüngt? Wenn ja, kavitiert die Pumpe und macht das auf die Dauer nicht mit.
Um das direkte Ansaugen von Luft von der Oberfläche zu verhindern und der Wasserstand kann nicht erhöht werden, ist es sinnvoll einen Winkel/Bogen in passender Größe auf den Pumpeneinlass zu stecken. -
Wenn ich könnte, würde ich immer eine Leitung OHNE FI zum Becken ziehen und dort eine kleine Unterverteilung mit mindestens zwei getrennten und durch FI abgesicherten Stromkreisen aufbauen. Ich denke, da stimmen wir überein.
Aber sowas von.
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Wow, tolle Konstruktion. Ich sehe mindestens 4 Lösungen, die nicht geeignet, um nicht zu sagen lebensgefährlich sind.
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Ich würde mich von dem Begriff Einlaufphase nicht so schnell trennen wollen. Das macht den Eindruck: Wasser rein, Korallen rein, Fisch rein und alles gut. Gerade bei jungen Becken können schnell und viele Probleme auftreten. Bei älteren Riffaquarien passiert das nicht mehr so schnell und meist auch nicht so drastisch.
Die Einlaufphase würde ich aber nicht mehr auf das Zustandekommen einer funktionierenden Nitrifikation reduzieren. Die Beziehungen zwischen vielen unterschiedlichen Mikroorganismen und den Makroorganismen (Fische, NT) müssen in der Einlaufphase erst noch gefestigt werden, so dass das Gesamtbild unserer Auffassung eines Riffaquariums entspricht. Und dieser Weg kann etwas holprig verlaufen. -
Vielleicht ein Lösungsansatz:
Umkehrosmosewasser ist nicht gleich Umkehrosmosewasser. RO-Wasser aus sehr hartem Wasser enthält aufgrund des Kalk-Kohlensäuregleichgewichts mehr CO2. Das rauscht ungehindert durch die Membran und kann im Reinwasser damit mehr kalkhaltiges Material auflösen. - Um da Klarheit zu schaffen, müssten man den pH-Wert des Reinwassers messen (ohne Spezialausstattung wie Durchflusssystem, Messkette mit Schliffdiaphragma leider nicht möglich). Auch im Aquarium wird CO2 produziert und kann Kalkmaterialien anlösen. Nach meiner Erfahrung geht dieser Effekt aber mit der Zeit zurück, weil die Kalkoberflächen sich belegen und somit nicht zur Verfügung stehen und die Verbraucher (Korallen) wachsen und immer mehr CO2/Gelöstkalk verbrauchen.
Weil die ganze Kalk-Kohlensäuregeschicht ziehmlich langsam ist, ergeben sich bei den oben gemachten Versuchen immer KH-Unterschiede, wenn genügend Zeit vergangen ist.
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Bei einem Stromausfall weiß man nie so genau, was alles auslöst - ein FI sollte eigentlich nicht auslösen.
Der FI als Schutz beim Wasserhantieren ist perfekt. Er löst aus, wenn man eine gezwiebelt bekommt und bleibt auch aus. Er muss von Hand wieder eingeschaltet werden. Die Ursache ist aber immer noch vorhanden, meist ein defektes Gerät. Auch "ohne" Erdung des Wassers kann ein defektes Gerät auslösen. Man weiß nie so genau, wo der Strom herfließt (zum Beispiel durch den Schutzleiter des Gerätes).
Wird das Meerwasser geerdet, dann löst der FI aus, weil das defekte Gerät den Fehlerstrom verursacht. Hat den Vorteil, dass man keine gezwiebelt bekommt. Der FI kann dann aber irgendwann auslösen, meist wenn man nicht da ist.
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FIs schalten nicht wieder selbstständig ein. Und warum sollten sie, wenn die Ursache (defektes Gerät) nicht entfernt wurde. Sie müssten sofort wieder auslösen.
Ob fest installiert oder als Kabellösung spielt keine Rolle. -
Da hilft nur eins: den Hersteller nerven. Erstens weiß der, wie es geht und zweitens werden Änderungen erst gemacht, wenn zu viele Aquarianer nerven.
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Ein FI oder ein Stromkreislauf bringt leider nicht viel. Wie von Daniel angesprochen passiert's immer, wenn keiner da ist.
Mindestens 2 FIs und 2 Sicherungen und die redundanten Systeme strategisch verteilen:
Rückförderpumpe mit Technikbecken auf FI 1, Strömungspumpen auf FI 2 (bei Ausfall eines Kreises ist immer noch ein wenig Strömung)
Beleuchtung auf FI 1, Heizung auf FI 2 (bei Ausfall eines Kreises wird immer noch ein wenig erwärmt)PVC ist nicht gleich PVC und die Betriebsbedingungen sind auch nicht die gleichen. Z.B. leiden Kabel, die von der Aquarienbeleuchtung erfasst werden mehr, als dunkel verlegte Kabel. Die Geräte kann man nur nach Gefühl tauschen oder die Geräte regelmäßig testen lassen (ca. 30 EUR). Wir als Firma müssen sowieso alles, was einen Stecker hat, jährlich testen. Prüfgeräte gibt's so ab 500 EUR. Z.B.:
https://www.benning-shop24.de/sicherheitspru…0308-p-661.html
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Oft genügt der Einsatz einer kleinen Kreiselpumpe. Nannochloropsis ist das egal - anderen "Viechern" nicht.
Vielleicht mit einer neuen Kultur anfangen; in Deiner treiben sich so einige Organismen umher.
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Daher Burckhard Danke schonmal hast wenn du in der Ecke mal bei mir bist nen Äppler gut!
Geht klar. Und danke für das Lob.
Ja, bald sind es 30 Jahre Meerwasseraquaristik und Wasseraufbereitung. Und keine Angst, ich lerne auch jeden Tag dazu (oder glaube es zumindest).Noch einmal zum Zinn: wie alt ist Dein Aquarium? Aquarienscheiben (eigentlich fast alle Scheiben) werden mit dem Float-Verfahren hergestellt, d.h. das flüssige Glas wird auf flüssigem Zinn aufgebracht und kühlt dann langsam ab, bis es nicht schwimmend weiter transportiert werden kann. Wenn der Aquarienbauer die falsche Glasseite nach innen gebaut hat, ist es wohl möglich, dass Zinn eine Weile an das Wasser abgegeben wird (einen richtigen Test haben ich dazu aber auch noch nicht gesehen).
Wenn das die Ursache sein sollte, dann regelmäßig Wasserwechsel und Kontrollmessungen und dann wird die Zeit das "Problem" schon lösen.Silikat: Silicium ist ein wichtiges Element und setzt eine ganze Nahrungskette in Betrieb: Si -> Kieselalgen -> Planktonfresser/Belagabweider ....
Spuren von Si sind überhaupt nicht schlimm, im Gegenteil: Si kann das Leben bereichern. Es wird nur unangenehm, wenn die Konzentrationen zu hoch sind. In einigen Trinkwässern sind mehrere mg/l enthalten. Die noch verträgliche Grenze für Aquarien würde ich so bei 0,5 mg/l Si ansehen. Aber es gibt viele Aquarien, die mit mehr Si super stehen und es gibt viele Aquarien, die bei unter 0,5 mg/l trostlos aussehen. Meist kommen Kieselalgen aber in Kombination mit anderen unliebsamen Bewohnern vor, z.B. mit Cyanobakterien, Dinoflagellaten und anderem Gesocks (ja, jeder Organismus hat das Recht zu leben, aber bitte nicht in meinem Aquarium
).
So richtig effektiv werden die Harze erst, wenn eine Säule von mindestens 60 cm vorhanden ist. Bei einem massiven Si-Problem sollte Abstand von den kleinen 10"-Filtern genommen werden und lange, schmale (abhängig von der gewünschten Durchflussleistung) Säulen verwendet werden. Normale Leitfähigkeitsmesser sind nicht geeignet, um sicher die Qualität des Reinstwassers beurteilen zu können, weil die Qualitätsgrenze (so ca. 3 µS/cm oder 1,5 ppm TDS) zu nah an der Ansprechgrenze der Geräte liegt. Aber etwas Bezahlbares bietet Hanna an mit einem Messbereich von nur 20 µS/cm aber einer sehr geringen Ansprechgrenze. - Für Normal-User mit geringem Si-Problem reichen die Standardgeräte vollkommen aus. -
Ein TDS hab ich mir dann mal zugelegt, nur nochmal ne Kurze Verständnis frage dazu: Es misst die Leitfähigkeit im Wasser heißt Schwermetalle Nitrat und Po4, Silikat aber nicht oder?
Ein "TDS"-Meter misst eigentlich die elektrische Leitfähigkeit und rechnet sie nach theoretischen Werten in gelöste Feststoff also Salze um (Total Dissolved Solids). Die Einheit "ppm" ist fast gleichzusetzen mit "mg/l". Schwermetalle und Phosphat kann Du damit nicht messen, weil viel zu viele andere Salze in größeren Konzentrationen vorliegen (theoretisch werden diese ebenfalls mit erfasst). Dein TDS-Meter wird wahrscheinlch auf 1 ppm auflösen und ist somit weit unter der Zinnkonzentration, die Du hast analysieren lassen.
Ich deute die Analysen aber richtig das Zinn Höchstwahrscheinlich durch die Osmose ins Aquarium gekommen ist? Oder soll ich mal vorsichtshalber alle Technik Checken?
Das TDS-Meter kannst Du wunderbar zur Überprüfung der Umkehrosmoseanlage verwenden. Das Wasser vorher (Leitungswasser) messen und danach das Wasser aus der Umkehrosmosenanlage (Reinwasser= Permeat). Aber vorsicht: die RO-Anlage sollte mindestens 1/4 Stunde laufen, bevor Du ein realistisches Ergebnis bekommst. Die TDS vom Reinwasser sollten maximal 5% des Trinkwassers ausmachen. Wenn das der Fall ist, ist die RO-Anlage o.k. und Zinn kommt definitiv nicht aus der RO-Anlage.
Und zum Ausgangswasser wir hatten die Tage eine Meldung bekommen das dieses Abgekocht werden soll, daher die Vermutung weil ich habe auch 2 Liter Mischbettharz von ATI dahinter laufen.
Da wird wohl ein Fall von zu hoher Bakterienbelastung vorgekommen sein, deshalb die Abkochempfehlung. Zinn und andere Schwermetalle kannst Du damit nicht entfernen.
Wenn die RO-Anlage o.k. ist, dann werden diese Bakterien nicht durch die Membran kommen. Wohl ist es möglich, dass Bakterien von der Reinwasserseite zur RO-Membran wachsen und sich dort vermehren und damit das Reinwasser mit noch mehr Bakterien kontaminieren.
Ein Mischbettharz entfernt keine Bakterien, im Gegenteil ist ein herrliches Paradies für sie. Das Mischbettharz entfernt nur die Restsalze, die die RO-Anlage nicht entfernen konnte - mit Hängen und Würgen auch Silikat/Kieselsäure. -
Hallo Stefan,
was das Wasserwerk verlässt und was bei Dir ankommt können zwei Paar Schuhe sein. Rohrleitungssysteme und Armaturen können alle möglichen Schwermetalle abgeben.
Schwermetalle werden durch Umkehrosmoseanlagen sehr gut zurückgehalten. Wenn die Leitfähigkeit des Reinwassers stimmt, dann kannst Du davon ausgehen, dass die Anlage läuft und alle Schwermetalle im RO-Wasser nicht mehr nachweisbar sind.Eventuell würde ich mal frische angesetztes Meerwasser analysieren lassen. Auch Meersalzmischungen können Schwermetalle enthalten.
ICP-Analysen können ebenfalls Fehler enthalten.
Wenn die Tiere gut stehen, würde ich mir auch keine großen Sorgen um diesen einen Wert machen.
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Eric,
ich fürchte, dass sich die meisten "Anfänger" fast gar nicht informieren oder gar bei Facebook oder anderen dubiosen Quellen nachschauen. Eher wird mal schnell der nächste größere Tierladen mit Hund, Katze und Maus ("die Spezialläden sind ja so teuer") aufgesucht und nach einer billigen Lösung für den kleinen Anfang gesucht. Oft genug wird auch etwas Billiges verkauft ("wenn der Kunde schon mal angefangen hat, dann wird er auch wieder kommen") - leider beraten nicht alle Zoohandlungen so wie es das Meerwasserhobby eigentlich erfordert. Ich will hier kein Händer-baching machen; es gibt wirklich gute Leute, die ordentlich beraten.
Die billige Lösung wird im Allgemeinen nicht funktionieren und so wird hier und da herumgedoktert, ein Mittelchen hier, ein Filterchen da. Nach einer Weile werden dann Nägel mit Köpfen gemacht: eher selten wird ein richtiges System erworben, meist wird der ganze Krempel verkauft oder auf den Dachboden gestellt - die Fische sind ja sowieso schon tot und die "Pflanzen" kommen in die Mülltonne.
(Entschuldigung: nach 28 Jahren in der Branche hat man manchmal schon einen depressiven Anfall) -
Das ist eine gute Frage.
Solange die Ursache nicht gefunden ist, würde ich weiterhin Wasserwechsel mit KH-armen Wasser machen. Eine KH-Quelle muss mit der Zeit versiegen. -
Bei einer KH-Messung darf nur kristallklares Wasser ohne Bodensatz gemessen werden. Falls nämlich Kalkpartikel im Wasser sind verfälschen die das Ergebnis extrem.
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Die wichtigste Regel: nur Kalkmaterial als Bodengrund verwenden. Also Holland is nicht - die Nordsee hat fast ausschließlich Quarzsand.
Die unterschiedlichen Materialien haben alle so ihre Vor- und Nachteile.
Korallensand: nicht nachhaltig - man weiß nicht genau was drin ist
Kalkbruch (ist immer Calcit): gleiche Qualität - geringe Transportkosten (wird meist in DE abgebau) - weißer (wenn man es mag)Grob oder fein?
fein: eine Reinigungs-Crew sollte vorhanden sein, weil der Bodengrund schwer manuell sauber zu halten ist
grob: Grundeln, die auch Feinanteil benötigen, sollten nicht im Becken sein - leicht durch Absaugen sauber zu halten - weniger VerdriftungsproblemeDie im Video angesprochenen Nachteile der "künstlichen" Materialien, halte ich persönlich nur für einen Kurzzeiteffekt. Die Oberfläche (ca. 0,3 bis 0,5 m2/g) wird schnell beladen bzw. neutralisiert, so dass Adsorbereffekte schnell in den Hintergrund treten. Ob Spurenelemente überhaupt in bioverfügbarem Zustand freigesetzt werden, ist so viel ich weiß unbekannt. Eine RFA- oder ICP-Anlyse sagt da leider gar nichts aus.
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Theoretisch sollte die Flüssigkeit die gleiche Temperatur haben. Da aber nur 1-2 Tropfen aufgebracht werden, hat diese Minimenge ganz schnell die Temperatur des Refraktometers angenommen. Das Gerät selbst sollt immer Raumtemperatur haben.
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Robin, wenn Du unter entkeimende Wirkung Sterilisierung meinst, hast Du Recht. Um zu sterilisieren muss schon ein Redoxpotential von 600-700 mV im Wasser anliegen.
Die Keimanzahl wird durch Ozon jedoch reduziert. Allerdings ist die Wirkung sehr stark abhängig von dem zu entfernenden Keim und von der Gesamtzusammensetzung des Wasser und Leistung und Betriebsweise des Ozongerätes. -
Hallo Reiner,
meine Antwort war auch nicht ganz ernst gemeint. Mir ist schon klar, dass farbiges PMMA nicht wirklich viel Einfluss auf die Abschäumleistung hat.
An dem Grundprinzip haben wir bei der neuen Serie auch nicht herumgefrickelt. Was sich geändert hat ist die Basis, die nun aus 100% Acrylglas hergestellt ist (außer Anschlüsse). Dadurch konnte die gesamte Bauhöhe ein wenig reduziert werden und das war auch der Faktor, der den Preis reduziert hat. Die alte PVC-Basis hat sehr viel "Bastelarbeit" benötigt und die Halbzeuge mussten auch eingekauft werden.
Der ACF6000V (die Zahl ist bei unseren Abschäumern immer die maximale Beckengröße bei Riffaquarien) ist für mittelgroße Aquarien = große Hobbyaquarien. Der kleinste AquaCare-Abschäumer ist der ACF300A. Allen Abschäumern ist gemein, dass sie extern, im Filtersumpf und die kleineren Modelle auch als Hang-On betrieben werden können. Bei den kleineren Modellen kann das Blasenerzeugungssystem gewählt werden: "A" = Ausströmerstein aus Holz, "V" = Venturi / Injektor und "N" = Nadelrad. Alle Blasenerzeugungssysteme haben ihre Vor- und Nachteile, siehe http://aquacare-shop.de/Abschaeumer
Die Systeme einiger Abschäumergrößen können auch geändert werden.
Für 500 Liter kommt der ACF700A oder bei großen Fischbesatz der ACF1000V oder ACF1000A in Frage. -
Purer Dreck wird am besten mit einem weichen Lappen oder Einwegtuch weggewischt.
Kommen kalkbildene Organismen, wie Röhrenwürmer, Foraminiferen und Kalkrotalgen dazu wird es kratzig. Dann ist die schonenste Weise erst den Schmutzt mit einem Lappen wegwischen, dann einen in Säure getauchten Lappen verwenden, bis die Kalkbeläge weg sind, dann wieder gründlich mit einem weichen Lappen und viel Wasser den Rest geben.Achtung! Nur mit Schutzausrüstung arbeiten: Brille, Einweghandschuhe und olle Klamotten oder Kittel. Wird mit starken Säuren gearbeitet, dann nur mit verdünnten Säuren, z.B. 10%ige Salzsäure. Keine konzentrierten Säure kaufen - der Umgang ist zu gefährlich.
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Von Schmirgelpapier würde ich abraten, weil damit die nicht nutzbare Adsorptionsfläche ansteigt.

Reiner, Schrift ist tatsächlich auf der Grundplatte und den Anschlüssen im Deckel. Gegen Aufpreis können wir auch gern eine Innenbeleuchtung einbauen. - Mal ganz ernst: würde das Auge nicht mitkaufen, wären wesentlich weniger schlechte Abschäumer unterwegs.
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Der neue ACF6000V-Hochleistungsabschäumer für ca. 6000-Liter-Aquarien ist nun optisch durch rote Farbakzente aufgepeppt. Kristallklares Acrylglas sorgt für ein edles Design. Neben den optischen Neuigkeiten wurde auch die Niveaueinstellung überarbeitet: durch einfaches Drehen des Entlüftungsrohrs kann der Wasserstand im Abschäumer millimetergenau eingestellt werden.





Weitere Vorteile der AquaCareFlotoren sind:- extrem lange Aufenthaltzeit der Gasblasen durch das Schwebestromprinzip, dadurch längere Adsorptionszeit und besserer Gasaustausch
- nur eine Pumpe ist erforderlich für Durchlauf und Betrieb des Injektors
- stabiler Betrieb ohne Überschäumen bei aquarienüblichen Belastungsschwankungen
- absolut gasdicht, so dass auch mit hohen Ozonkonzentrationen gearbeitet werden kann
- beim Abschalten der Zulaufpumpe läuft nur ein Bruchteil des Wasservolumens zurück - gerade bei kleinen Filterbecken ein wichtiger Punkt
- und natürlich "made in Germany"
Durch das angepasste Produktionsverfahren konnte auch der Preis deutlich reduziert werden.Hier ist noch ein kleines Video: http://aquacare.de/download/clips/ACF6000V.mp4
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Auch das kann ich nachvollziehen. Wenn ich den optimierten Durchfluss um 50% reduziere, habe ich theoretisch keinen zusätzlichen Nutzen, ganz im Gegenteil.
Danke Daniel, genau das.
lässt sich die Energie durch Spiegel um den Faktor 1,8 steigern indem sie Mehrfach wirken kann?
Die spiegelnde Fläche muss innerhalb des Außenrohrs aufgebracht sein, um überhaupt wirken zu können. Auf der Außenseite von Glas hat sie keinen Sinn, weil UV nicht bis dahin dringen kann. Üblicherweise wird mit Aluminium beschichtet, um einen Spiegel zu erhalten. Dann muss das Aluminium aber gegen Korrosion geschützt werden und zwar durch einen UV-festen und UV-durchlässigen Lack. (Gold und Silber fallen wegen der schlechten UV-Reflexion sowieso aus.) Würde mich mal interssieren, wie das Eheim gelöst hat.
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Ja, man kann nicht mit einer 6W-UV-Funzel ein 10 Mio. Liter-Aquarium nennenswert behandeln.
Ja, biologische System können sich selbst langsam reparieren - deshalb im Winter im Tiefland keinen Sonnenbrand.
Ja, die Wirkung steigt mit höherer UV-Leistung.Mein Einwand sollte nur auf die eine Idee hier Bezug haben, den Durchfluss durch eine UV-Leuchte zu reduzieren, um eine höheren Effekt zu haben. Die Kenndaten der UV-Leuchte sollten natürlich nicht überschritten werden (meist ist es bei den kleinen Nenndurchmessern der Anschlüsse nicht ohne großen Energieverlust möglich, den Durchfluss großartig zu erhöhen).
Und mit den Empfehlungen ist das so eine Sache; nur mal zwei Beispiele (entnommen der entsprechenden homepages):
De Bary 55 Watt UV: Durchfluss 2000-6500 l/h, für 5000-Liter-Aquarien
Aquamedic 55 Watt UV: Durchfluss 600-1500 l/h, für 1500-Liter-Aquarien
(Je höher der Durchfluss desto niedriger die Aufenthaltszeit. Die verkrüppelte Beschriftung der Y-Achse soll "Abbauzeit" heißen) -
Bringt bitte Kreislaufsysteme mit Durchlaufsystemen nicht durcheinander. Die an vielen Stellen angegebenen UV-Dosen gelten für einen einzigen Durchlauf durch das UV-System. Im Kreislaufsystem kann die Dosis niedriger sein, weil der Delinquent (Alge, Bakterium, Farbstoff, Protozoe, Virus) mehrmals eins über den "Schädel" bekommt und letztendlich daran stirbt. Das ist bei vielen Vorgängen im Aquarium so:
- nicht die Calciumkonzentration eines Kalkreaktors zählt, sondern die Konzentration multipliziert mit dem Volumenstrom durch den Reaktor
- nicht die Phosphateliminierung eines PO4-Filters zählt, sondern die Eliminierung multipliziert mit dem Volumenstrom durch den Reaktor
- nicht die Stoffeliminierung eines Abschäumer zählt, sondern die Eliminierung multipliziert mit dem Volumenstrom durch den Abschäumer
- nicht die Nitratelimnierung eines Deni-Systems zählt, sondern die Eliminierung multipliziert mit dem Volumenstrom durch den Deni-Filter
- nicht die Killerquote einer UV-Anlage zählt, sondern die Eliminierung multipliziert mit dem Volumen multipliziert mit dem Volumenstrom durch die UV-Anlage -
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Hallo Robin,
den Durchfluss durch den UV-Klärer zu reduzieren, ist leider kontraproduktiv. Je mehr Wasser durch die UV-Leuchte geht, desto höher ist die Wirkung. Es ist zwar richtig, dass die Desinfektionsrate von z.B. Bakterien mit abnehmenden Durchfluss ansteigt. Die eigentliche Wirkung (Leistung) setzt sich aber aus dem Produkt Durchfluss x Desinfektionsrate zusammen. (Das Volumen der Leuchte spielt auch noch eine Rolle, kann aber normalerweise nicht verändert werden.)
Robin, lass Dich nicht verwirren: bei Durchlaufsystemen (z.B. Trinkwasseraufbereitung) ist Deine Folgerung vollkommen richtig. Unsere Aquarien sind aber Kreislaufsysteme, d.h. das Wasser wird immer und immer wieder durch die UV-Leuchte gepumpt. -
Statt einer Folie eine dünne farbige Plexiglasscheibe
Die Farbe kannst Du aber nur sehen, wenn Du ziemlich direkt auf die Rückwand siehst. Ab einem bestimmten seitlichen Blick (frag mich jetzt nicht wieviel Grad) wird die farbige Scheibe nicht mehr sichtbar sein. Erst wenn zwischen Rückwand und farbiger Scheibe Wasser bzw. ein Kleber ist, kann es wieder farbig sein. Wenn man noch flacher auf die Rückwand schaut, ist es dann endgültig aufgrund Totalreflexion vorbei mit der Farbenpracht.
Würde ich einfach mal ausprobieren (Wasser muss dabei aber im Aquarium sein), ob es gefällt.Die Magneten müssen absolut meerwassertauglich, sprich dick beschichtet sein. Oder komplett eingegossen.
Eventuell einfach die Farbscheibe von hinten an die Aquariumscheibe hängen, indem aus zwei schmalen Streifen ein Halter geklebt wird. (Das Grüne soll Aquarium sein - klares Acryl ist natürlich absolut farblos) -
Hallo Stefan,
1. Dellen wirst Du mit Magneten nicht in Acrylglas bekommen. Kratzer werden Dein Hauptproblem sein. Acrylglasaquarien haben dickere Scheiben - also nachsehen, ob der Halter dafür geeignet ist.
2. Bei Acrylglas muss man bei organischen Reinigungsmitteln aufpassen. H2O2, Kochsalzsole, Chlor, Chlordioxid machen kurzzeitig keine Probleme. UV-Desinfektion (also mit UV-Strahlern, wie sie in Krankenhaus-OPs z.B. benutzt werden) sollte auf keinen Fall benutzt werden. Auf jeden Fall den Hersteller des Aquariums kontaktieren und die Desinfektion absprechen. Acrylglas ist nicht gleich Acrylglas.
3. Ich würde persönlich keine Kleberfolien nehmen. Falls sie mal entfernt werden soll, hat man kaum eine Chancen, das rückstandsfrei zu machen.Viel Spaß bei kristallklarer Sicht.
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nichts spricht dagegen
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Wenn der Stein mitbefestigt werden soll, dann den Kleber/Zement/Silikon an der Oberseite des Steins überlappen lassen. Dann ist der Stein quasi mit einer Zange befestigt. Auch im Aquarium sollte der Kleber nicht nur aufliegen, sondern fest in das Gestein hineinquellen, damit eine mechanische Befestigung erreicht wird.
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Also einfache Steuerung (nicht Regelung) mit z.B. einem Timer. Dann entfallen Seonsoren und aufwendige Elektronik.
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Rober,
eEin elektrisch angetriebener Kugelhahn ist nur Komponenten. Wenn Du regeln möchtest werden noch Sensoren plus Auswerteelektronik benötigt.
Was will Du denn eigentlich machen? -
Wir können das Optimum für Korallen nicht anhand eines oder zweier Werten festmachen.
- bei nicht nachweisbaren N und P können Korallen super leben, wenn sie mit Plankton versorgt werden (und ich meine nicht das Möchtegernplankton, was sich in einigen Produkten befindet)
- bei erhöhten N und P können Korallen super leben, wenn sie sich angepasst haben und z.B. die Beleuchtung nicht am oberen Limit ist
- jede Spezies reagiert unterschiedlich
- unterschiedliche Genotypen der gleichen Species reagieren unterschiedlich
- Korallen des gleichen Genotyps, die als Larven unterschiedlichen Bedingungen vorgefunden haben, reagieren im Erwachsenenleben ebenfalls unterschiedlich; selbst genetisch gleiche Tiere, deren Eltern unterschiedliche Bedingungen vorgefunden haben, reagieren unterschiedlich.
- Korallen, in denen Fische oder Krabben sich eingemieten haben, werden anderes versorgt
- die gesamten biotischen und abiotischen Faktoren spielen mit (das könnten ich bis heute Abend noch weiter aufzählen)Alle Konzentrationsempfehlungen sind nur Krücken. Schaut auf Eure Tiere, wenn diese gut stehen dann ist gut, ob nun N und P nicht nachweisbar oder in utopischen Höhen sind. Und nein, man kann nicht alle Tiere in ein und dem selben System halten - deswegen gibt es nicht nur einen optimalen Weg. Was schon dreimal kaputt gegangen ist, wird beim vierten Mal auch kaputt gehen (statistisch gesehen).
