Stillstehende Harzfilter produzieren nach dem Einschalten auch schlechteres Wasser. Der Effekt ist aber bei weitem nicht so krass. Kermitt999 hat nur ein Leitfähigkeitsgerät, dass das nicht anzeigen kann. Die einfachen Dinger reichen jedoch für RO- und VE-Wasser vollkommen aus.
Bei Reinstwasseranlagen wird z.B. diesem Effekt durch regelmäßiges Kreislaufpumpen durch den Harzfilter entgegengewirkt. So wird dann die Leitfähigkeit auf die physikalisch möglichen 0,055 µS/cm bei 25°C gesenkt. Tiefer geht es nicht, da das Wasser einen pH-Wert von 7,0 hat und somit ein winziger Anteil der Moleküle in H+ und OH- zerfallen, die die Restleitfähigkeit verursachen.
Beiträge von Burkhard Ramsch
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und zuletzt, wenn ich unter dem Becken dann die Verrohrung neu kleben muss, wie lange würdet ihr mit dem Wasserdurchlauf warten?
Minimum 2 Stunden. Volle Aushärtung nach ca. 24 Stunden.
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Kermit999:
je länger die Anlage am Stück läuft, desto besser. Kurzzeitiges Ein- und Ausschalten führt zu schlechterer Wasserqualität und ist somit die denkbar ungünstigste Betriebsweise. Deshalb muss ein Umkehrosmosetank immer mit einer 2-Punkt-Steuerung (Minimum und Maximum) ausgestattet sein, damit die Anlage zumindest 1-2 Stunden am Stück läuft. Stillstandszeiten sind kein großes Problem mit den Kunststoffmembranen. Wenn Wasser in der Anlage gammelt, kann täglich ganz kurz gespült werden. Gute RO-Steuerungen machen das automatisch.
Eine RO-Tank möchte ich nicht missen. Es gibt zwischendurch immer wieder Situationen, in denen man eben ganz viel Wasser benötigt.Wäre es denn eine Idee die obere Eröffnung zu vergrößern, damit man besser im inneren säubern kann falls nötig. Weil sind die runden großen Behälter nicht schwerer zu reinigen? Oder an welche hattest du gedacht?
Kann man machen. Leichtes Reinigen ist so lange möglich, wie die Arme lang sind. Die IBCs sind ganz schön hoch - da hängt man halb bis ganz drin. Große Grundflächen bei geringer Höhe sind da schon praktischer.
Meinst du hiermit bei beispielsweise 2 Pumpen diese jeweils auf einen unterschiedlichen Kreislauf zu hängen?
Ja.
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1000 Liter IBC Tank
die sind günstig, aber nicht leicht sauber zu halten. Bei so einem Projekt würde ich an einem professionellen Kunststofftank oder Glastank nicht sparen.
- kann man das Osmosewasser egal wie lange im IBC Tank lagern, ohne das es schlecht wird oder eine kleine Strömungspumpe hineinsetzen
wenn nichts anderes im Wasser ist, wird RO-Wasser nicht so schnell schlecht. Du willst es ja nicht monatelang lagern.
- Was für eine Lüftung würdet ihr empfehlen? Zudem habe ich oben im Badezimmer überm Becken auch einen kleinen Hohlraum der belüftet werden sollte?
wichtig: Be- und Entlüftung. So viele Teile wie möglich aus Kunststoff. Metalle oxidieren zu schnell. Große Durchmesser der Lüfter und Rohr verringern die Geräusche. Alternativ würde ich an eine Klimaanlage denken: Im Sommer wirst Du sie brauchen und in der restlichen Zeit kann sie als Trockner laufen.
- Muss ein Quarantänebecken durchgehend laufen (auch wenn kein Fisch aktuell drin ist) oder kann es auch bei Benutzung mit dem Wasser aus dem Kreislauf aufgefüllt werden und dann für sich laufen?
ich würde das Quarantänebecken mit an das Gesamtsystem hängen und bei Bedarf abkoppeln und mit eigener Technik laufen lassen.
- Wie würdet ihr die Kreisläufe vom Strom organisieren? Welche Technik sollte über einen Sicherheitsschalter laufen? Was sollte auf einer Notbatterie laufen und wie sollte die Notbatterie sein?
Am besten einen eigenen Abzweig vom Hauptschaltkasten des Hauses verwenden, also direkt hinter der Hauptanschlusssicherung. Der Aquariumschaltkasten sollte durch jemanden gebaut werden, der etwas davon versteht (ich meine damit keinen zu Höherem berufenen Hobbyisten).
Jeder Stromkreis sollte mit Sicherung und FI geschützt sein. Redundante Systeme (z.B. doppelte Pumpen, doppelte Leuchten) immer an unterschiedliche Stromkreise anschließen.
Notstrombatterie solltest Du hier im Forum mal suchen. Da gibt es einige Einträge.- Welche Technik würdet ihr empfehlen?
Darf ich leider nichts zu sagen.
- Aus welchem Material sollte die Verkleidung der Becken sein?
Das Material sollte Wasser vertragen und kein Metall enthalten. Da steht dir die weite Welt von Kunststoff und Stein zur Verfügung.
- Sollte das große Becken aus Sicherheit an den Ecken verstärkt werden und am Beckenboden wie auch Beckenrand ein Eisenrahmen installiert werden?
Das sollte der Aquarienbauer Deines Vertrauens entscheiden. Wenn ein Rahmen verwendet wird, sollte er mindestens aus V4A sein und zusätzlich lackiert. Edelstahl ist nicht meerwasserfest! Duplex oder Titan würden auch gehen, fallen aber wegen der Kosten durch.
- Ist der Überlauf am großen Becken am Rücken des Beckens machbar und auf lange Sicht haltbar oder besser im Becken integrieren?
Eine Rücksackkonstruktion ist immer eine Schwächung der Rückscheibenstabilität (wie jede Bohrung auch). Auch das bitte mit dem Aquarienbauer besprechen.
Viel Erfolg mit Deinem Projekt. Dann kommt der Spaß von ganz allein.
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Wie sieht es eigentlich aus wenn die Fische nachts mit Licht gestört/geweckt werden ? Wie schädlich ist das ?
Da haben wir einmal extrem schlechte Erfahrungen gemacht. Aus Gründen, die ich nicht mehr weiß (Messe?), mussten wir mal ein Aquarium nachts abbauen und die Fische und anderen Tiere herausholen. Der Erfolg war ca. 50% Verlust bei den Fischen: schnelles Atmen und das war's.
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absolute Dunkelphasen
Der Fische wegen, würde ich nie mehr ein Aquarium absolut dunkel werden lassen. Gerade Neuankömmlinge können in Panik geraten und springen. In unserem Technikum ist es nachts tatsächlich zappenduster, weil kein Fenster vorhanden. Deshalb haben wir kleine Orientierungslichter ständig leuchten. Es ist so "hell", dass ein Mensch sich gerade noch so orientieren kann, wenn die Augen auf Dunkelheit adaptiert sind. Damit haben wir sehr gute Erfahrungen gemacht.
Wenn ein Mondlicht verwendet wird, sollte es auch die Mondphasen widerspiegeln. -
Wie gesagt, ich dosiere ja aktuell ein Produkt welches den Nitratwert senkt-quasi die Denitrifikation ankurbelt.
Könnte dieses den Ph so anheben?Heterotrophe Denitrifikation (die mit Alkohol oder ähnliches) erhöht den pH-Wert. Autotrophe Denitrifikation (die mit Schwefel) erniedrig den pH-Wert.
Vor irgendeiner Aktion neue Pufferlösungen zum Kalibrieren verwenden. Die pH-Messkette wird es wahrscheinlich nicht sein, da die anschließenden Tests (pH7, pH9) gut aussahen. Wie lange braucht den Dein Messsystem, um z.B. von pH7 auf pH9 zu messen? Wenn das länger als ca. 2 Minuten dauert, dann die die Messkette "ausgelutscht". -
Wie alte ist die pH9-Pufferlösung? Stand der Puffer mal für längere Zeit aus Versehen offen? Alle Lösungen über pH7 verderben recht rasch.
Im Zweifelsfalle eine neue Lösung kaufen, bevor man an der Wasserchemie herumspielt. -
Eine allgemeine Aussage kann man nicht treffen. Jede Korallen hat ihr persönliches Strömungs- und Futtergrößeoptimum.
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Hallo Werner,
es gibt nicht die beste Salzmischung. Du kannst - wenn es gut kommt - die für Dein Aquarium optimale Mischung finden. Da hilft aber nur ausprobieren und die Tiere beobachten.
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Ich sehe das so:
- Iodid-Lösungen für Anfänger. Bei einer Fehldosierung passiert nicht gleich das ganz große Unglück.
- Lugol-Lösung für Aquarianer, die ein wenig Erfahrung haben. Tägliche Dosierung würde ich bevorzugen. Eine regelmäßige Kontrolle des Iodwertes ist Voraussetzung, um die Dosis anpassen zu können.
- Betaisodona o.ä.: da sehe ich keinen Nutzen für das mit enthaltene PVP. Würde ich nur einsetzen bei Behandlung von Hautschäden an Fisch oder Koralle. Dort hat das PVP seine Wirkung. -
UP ist eine aquabee-Bezeichnung = "Universal Pumpe"
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Es gibt mehrer Dinge zu beachten bei der Auslegung der Pumpe.
Preisklasse: nicht geregelte Pumpen sind erheblich günster als geregelte. Auch Ersatzteile der geregelten sind teuerer.
Sicherheit: die meisten geregelten Pumpen laufen auf geringer Spannung und sind somit sicherer.
Lautstärke: die geregelten Pumpen sind i.A. leiser. Wenn Sie gedrosselt laufen, sind sie flüsterleise.
Für 250 Liter würde ich das 5fache als effektive Leistung annehmen, also knapp 1300 l/h. Bei einer angenommenen Förderhöhe von 1,5 m wäre die aquabee UP2000/1 als nicht geregelter Typ ideal. Wenn es eine geregelte sein sollte, tendiere ich ebenfalls zur Red Dragon X40. Die aquabee UP5000e oder gar UP8000e sind viel zu groß; auch von den Baumaßen.
Der ideale Rohrdurchmesser für 1300 l/h liegt bei ca. 25 mm Außendurchmesser, ganz zur Not 20 mm. -
Hallo Ralf,
wie steht es denn überhaupt mit Deinen Volumenstromwerten? Wie oft läuft das Wasser pro Stunde durch Dein Filtersystem? Aber bitte nicht was auf der Pumpe steht, sondern der effektive Wert.
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Für kleinste Aquarien (Nano-Aquarien) werden auch kleine Filter benötigt. Aber bei Spezialanwendungen für große Aquarien können Kleinfilter ebenfalls gute Dienste leisten; z.B. kleine Gasfilter im Ansaugstrom vor Abschäumern, die das CO2 in der Luft entfernen und somit den pH-Wert im Aquarium anheben.
Die Smart-Filter-Reihe ist druckfest und kann somit auch für Spezialfilter bei Umkehrosmoseanlagen verwendet werden. Die Smart-Filter-Reihe wird komplett mit zwei Haltern und Befestigungsschrauben geliefert. Für den Kleinfilter KLFI gibt es 32 mm Wandhalter und Spezialhalter für die direkte Befesti-gung an anderen Rohren. Fertig konfektionierte Smart-Filter gibt es in den Versionen: Aktivkohle, CO2-Adsorber, Lufttrockner, Mischbett, Nitratharz, Phosphatadsorber und Partikelfilter.
Die Kleinfilter (KLFI) mit dem Durchmesser 32 mm können als Partikelfilter, Tropfenzähler oder als Blasenzähler verwendet werden. Kleine Partikelfilter sind besonders praktisch, wenn sie vor Einstellventilchen für Bypasssystem montiert werden, z.B. für Kalkreaktoren, Nitratfilter. Bei sehr geringen Durchflüssen verstopfen Einstellventilchen schnell, so dass die eingestellte Wassermenge kontinuierlich sinkt. Der Kleinfilter verhindert das Zusetzen des Ventils für mehrere Wochen bis Monate. -
- falsche Einstellung des Abschäumers -> unempfindlicher einstellen
- falscher Abschäumer -> austauschen
- etwas extrem leicht Abschäumbares im frischen Meerwasser -> mal anderes Meerwasser benutzen
- extrem kalte Temperatur des Frischwassers, so dass empfindliche Organismen im Aquarium eingehen und deren Reste abgeschäumt werden -> Temperatur anpassen -
Die Schuran-Politik, keine Poolbecken zu bauen, ist durchaus vernünftig. Wir haben ein Poolbecken 1,6 x 0,7 x 0,6 m x 15 mm mit Ablaufschacht in der Beckenmitte für eine Messe mal von ihm bauen lassen (von Schurans Seite immer mit der Betonung, dass es ein Versuch war!). Klappte gut...
Nach 2-3 Jahren traten die ersten Haarrisse an den Klebenähten auf. Nun hat es drei Streben bekommen, die Rissbildung hat gestoppt. -
Hi Janik,
das im beim Start immer das größte Problem: das Wachstum der" richtigen" Tiere zu fördern, damit die unerwünschten weniger Chancen haben. Je weniger Korallen (Anzahl, Größe) desto eher steigt die Wahrscheinlichkeit, dass Cyanos und Co. wuchern.
PO4 muss auf jeden Fall hoch: mehr Füttern, mehr PO4 dosieren. Aber vorsichtig die Dosierung erhöhen. -
Hi Janik,
sind überhaupt Niedere Tiere (Korallen) im Aquarium? Auf den Fotos sehe ich nicht viel - macht vielleicht auch das extreme Blau.
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Danke für das Lob

Wenn Fragen auftauchen sollten, wir sind nicht aus der Welt. -
Hi Sebastian,
ich würde eine Klimaanlage (Splitanlage) einbauen lassen. Die können auch auf Trocknerbetrieb im Winter umgeschaltet werden. Im Sommer wirst Du sowieso Probleme mit der Temperatur bekommen (ich gehe mal von einem stark beleuchteten Riffbecken aus).
Abluft vom Abschäumer auf jeden Fall nach draußen leiten.
Bei Deinem Platz würde ich immer hohe Abschäumer den niedrigeren Modellen vorziehen - einfach längere Kontaktzeit durch mehr Volumen.
Ein Tank mit Umkehrosmosewasser (kann man sich automatisch durch die RO füllen lassen) und ein Tank mit frischem Meerwasser sollten immer vorhanden sein. Behälter sollten über dem Filterbecken liegen: so kann man bequem Wasser ins Filterbecken leiten, ohne Pumpen benutzen zu müssen.
Ob man den Wasserwechsel manuell oder automatisch durchführt, ist Geschmacksache. Manuell muss man etwas tun, automatisch kann etwas ausfallen. Ein direkter Ablass vom Filterbecken in den Gulli ist auf jeden Fall sehr praktisch. -
Hi Andre,
die "Ungeschickten" bezogen sich auf den Beitrag von Reiner. Ja, Verbindungen zwischen Rohren und Gehäusen können brechen. Gerade bei langen Rohren ist der Hebel ungünstig. Beim ExFlow sehe ich die Gefahr nicht als sehr groß an, da der ExFlow ja nicht am Aquarium zementiert ist. Der ExFlow wird sich eher verschieben, als dass ein Anschluss abbricht. - Und: man kann Vieles reparieren, ist ja schließlich kein Chinaprodukt.
Die Leistung einer Pumpe kann man hochrechnen. Dazu benötigt man das Pumpendiagramm. Dort kann man nachschauen, wieviel Wasser bei welchem Druck fließt - der abgelsene Wert ist allerdings der Maximalwert, weil Rohrwiderstände nicht mit einberechnet wurden.
Bei 1200-1300 l/h würde ich auf keinen Fall den ExFlow 32 nehmen. Der 25er ist perfekt für Deine Leistung.
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- Sehr lange Überlaufkante (doppelte Länge der ExFlow-Breite; beim ExFlow 32 sind das fast 40 cm).
- Minimale Erhöhung des Aquariumwasserspiegels (typisch 5 mm, bei Maximallast 10 mm). Das ist besonders wichtig bei kleinen Technikbecken, die schnell mal überlaufen können, wenn die Rückförderpumpe stoppt.
- Wenn beide Überlaufsiebe verdreckt sein sollten, läuft der ExFlow immer noch und das Wasser im Aquarium steigt nicht an.
- Im Transferrohr kann sich keine Luftblase anreichern (wenn der Durchflussbereich nicht unterschritten wird).
- Überlaufsiebe zur Reinigung einfach herausziehbar.
- Überlaufkammmer abgedeckt, damit nichts in den ExFlow hineinspringen kann.
- Elektronisch absicherbar mit Schwimmerschalter.
- Skala zur Messung des Durchflusses.
Das Konzept beruht auf maximaler Sicherheit.Die Ablaufverschraubungen sind geklebt. Sehr "Ungeschickten" würde ich empfehlen, die Ablaufrohre an der Wand oder irgendwo am Aquariumunterschrank zu fixieren.
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Osmoseanlage: Sollte ich da was dazu kaufen wegen dem Silizium und so?
Hi Lilly,
wenn Du keine Probleme mit Kieselalgen im Aquarium hast, würde ich keinen Reinstwasserfilter nachschalten. Silicium ist ein wichtiger Stoff für die Nahrungskette.
Da würde ich mir lieber ein Leitfähgikeitsmessgerät besorgen, das auch im niedrigen Bereich gut misst (z.B. Hann Pronto). So hast Du immer schnell einen Überblick, ob die RO noch in Ordnung ist.Wenn Du nicht gerade in einem Haus lebst, in dem neue Kupferleitungen verlegt wurden, sollte Kupfer auch nicht im RO-Wasser sein. Kupfer wird sehr gut durch RO-Membranen zurückgehalten. Ich tippe eher auf einen Analysefehler - muss natürlich nicht. (Auch zur Enttäuschung einger Mitaquarianer: die ICP ist nicht allwissend und auf keine Fall 100%ig genau.)
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Der ExFlow 32 ist nun online. Er deckt den Bereich 1,6 bis 2,8 m3/h ab. Er ist für Beckengrößen bis 560 Litern gedacht, wenn von einer Umwälzung von 5 mal Beckenvolumen pro Stunde ausgegangen wird.
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Dein Leben im Aquarium liegt ganz weit auf der Seite der ungewollten Species: extrem wenige / kleine Korallen. Du musst sehr aufpassen, dass nicht noch die ganze Reihe der anderen Plagegeister Einzug findet: Algen, Cyanobakterien. Mein Rat: so schnell wie möglich mit größeren Tieren auffüllen, so dass diese die Oberhand gewinnen.
UV bringt nichts (nicht viel) gegen Beläge. Sollte das Wasser trüb werden, dann auf jeden Fall UV. -
Luft sollte sich eigentlich nicht in dem U-Rohr (Überlaufrohr) sammeln. Wenn das der Fall ist, fließt zu wenig Wasser hindurch und die minimale Wassergeschwindigkeit wird nicht erreicht oder das Gerät ist für den Anwendungsfall überdimensioniert.
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wird von den Bakterien auch Ammonium verbraucht?
Ammonium (besser das Ammoniak) ist eine universelle N-Quelle. Erst danach werden Nitrit, Nitrat oder organisches N verarbeitet. Also auf Deine Frage ein eindeutiges JA.
Einige Spezialisten u.a. Cyanobakterien sind sogar dazu in der Lage, molekularen (gasförmigen) Stickstoff aufzunehmen; früher gern auch mal als Reinwasser-Cyanos bezeichnet.
Wenn wir einen Wert nicht messen können (wie oft genug beim Ammoniak), dann heißt das nicht, dass kein Ammoniak umgesetzt wird. Gebildetes Ammoniak wird im intakten Aquarium schneller umgesetzt (von anderen aufgenommen) als dass man es im freien Wasser nachweisen kann (ein Beleg dafür ist, dass im Riff Korallen mit Fischen als Untermieter besser wachsen). Dieser Ammoniak-Umsatz ist für uns Aquarianer eine black box - wir wissen nichts. Erst aufwendige Radioisotopenmessungen könnten Klarheit schaffen.
Deshalb bin ich ein Befürworter, dass Nitrat als "Notration" im Wasser nachweisbar sein sollte. Alternativ ist eine gezielte Fütterung mit N-haltigem Futter (z.B. Aminosäuren) sinnvoll, wobei man nie genau weiß, ob die gezielte Fütterung bei den eigenen Tieren quantitativ klappt. -
Mein Regenwasser hat 0,1mg/l. Das ist natürlich nicht gut.
Einige Topfentests haben Probleme bei sehr niedrigem Salzgehalt (ist bei Regenwasser der Fall) und zeigen etwas Falsches an. Ob der PO4-Test dazugehört, weiß ich nicht. Da kann nur eine ICP tatsächlich Klarheit schaffen.
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Die hohen Abschäumer der 2000er-Reihe sind nun im Standardprogramm von AquaCare; das bedeutet kürzere Lieferzeiten. Auch diese Serie wird jetzt aus hochwertigem Acrylglas (PMMA) gefertigt: glasklarer Look, Flansche mit Entlastungsring, niedrigere Basis, ozonfest. Die ACF2000-130 gibt es als Injektormodell oder für den Betrieb mit Holzausströmern. Ohne Probleme können die Modelle vom einen zum anderen Blasenerzeugungstyp umgebaut werden. Injektor bzw. Holzausströmermodul sitzen weit oben, um eine Wartung ohne große Wasserplanscherei durchführen zu können. Aufgestellt werden die ACFs im Technikbecken oder extern.
Als Zubehör gibt es passende Universal-, Industrie- und Energiesparpumpen, Spüldüsen und Spülsysteme für den Abschäumertopf, größere Grundplatten für den gemeinsamen Aufbau von Abschäumer plus Pumpe, Ozongeneratoren für den verstärkten Abschäumerbetrieb und zur Erhöhung des Redoxpotentials, Abschaltung bei übervollem Schaumtopf, Messkettenanschluss für die Redoxmessung, Ansauggarnituren für den direkten Betrieb am Aquarium.
Wie die gesamte AquaCare Abschäumerserie von 0,2 bis 420 m3/h Wasserleistung zeichnen sich die 2000er Modelle durch eine extrem lange Aufenthaltszeit der Luft aus. Das Schwebestromprinzip (suspended flow) lässt den Luftblasen im Hauptrohr lange Zeit, adsorbierbare Stoffe aufzunehmen, und ermöglicht einen maximalen Gasübergang: Sauerstoff und ggf. Ozon werden in das Wasser und überschüssiges Kohlendioxid aus dem Wasser gebracht. Regelbare Größen für den Betrieb sind der Wasservolumenstrom, der Luftvolumenstrom und der Wasserstand im Abschäumer mittels Easy-Adjust-System, das eine millimetergenaue Höheneinstellung ermöglicht. Bei Ausfall der Treibpumpe verbleibt der Großteil des Wassers im Abschäumer und lässt nicht das Technikbecken überlaufen - insbesondere bei knapp bemessenen Becken ein nicht zu vernachlässigender Vorteil.Infos rund um die Abschäumung:
Rund um die Abschäumtechnik - Prinzip der Abschäumung
Qualitätsmerkmale eines Abschäumers
Abschäumer für Turkuazoo, Istanbul, Türkei
FAQ: Abschäumer -
Gedrosselte Pumpen sind leiser, benötigen etwas weniger Wartung und haben eine bessere Effektivität.
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Phosphatquellen im Regenwasser:
- wenn zufällig vor dem Regnen Felder in der Nähe mit phosphathaltigem Dünger behandelt wurden, kann ich mir sehr gut vorstellen, Phosphat im Regenwasser wiederzufinden
- bei Gefäßen und Schläuchen aus Kunststoffen, die mit Weichmachern behandelt wurden, ist Phosphat keine Seltenheit -
Hi Johns,
Schwankungen ansich sind im Meerwasser nie prickelnd (Extrembiotope mal ausgeschlossen).
Nitrat: Solange organischer Stickstoff regelmäßig dem Korallenriff zugeführt wird (Fütterung), kann eigentlich nichts passieren. Man kann aber schlecht überprüfen (außer, dass bei Mangel viele SPS heller werden), ob diese Fütterung ausreicht. Deshalb ist ein wenig Nitrat im Wasser als letzte Reserve sinnvoll.
Phosphat: langsam mit Adsorber und/oder Wasserwechsel und/oder der Kalkwassermethode senken. Für viele SPS ist Dein Wert definitiv zu hoch.
Dein Punkt "2" ist eine gute Idee. -
Wieso trägt Phytoplankton Nährstoffe ein? Liegt das an dem Dünger den man einer Phytoplanktonkultur zuführt?
Wie könnte man eine Pyhtoplankton-Probe auf Nährstoffe/Giftstoffe prüfen?Reste vom Phytoplanktondünger. N und P werden nicht - wie einige immer glauben - im Redfieldverhältnis also N:P = 16:1 (mol:mol) verbraucht. Das bedeutet, wenn der Dünger nicht exakt auf die Bedürfnisse des Phytoplankters abgestimmt ist, bleibt entweder N oder P in der Aufzuchtsuppe übrig. Ob vor dem Versand durch Filtration oder Zentrifugation die Reste entfernt werden, möchte ich bezweifeln. Dann der Versand: der Phytoplankter kommt von einem lichtdurchfluteten Aufzuchtsystem in eine dunkle Flasche. Nach spätestens einem Tag beginnt die Kultur ganz langsam aber sicher zu sterben und lässt wieder N und P frei. Wichtige Nährstoffe wie HUFA (u.a. Omega-3-Fettsäuren) nehmen rasant in ihrer Konzentration ab.
Testen: Nase, NO3- und PO4-Test. Wichtig: nur den klaren Überstand der Kultur testen, wenn die Algen sedimentieren. Wenn sie nicht sedimentieren, dann muss eine Probe gefiltert werden - Kaffeefilter sollte reichen. -
Hallo Pascal,
hast Du doch schön zusammengefasst.

Mein Senf:
Zu viel Phytoplankton würde wahrscheinlich PO4 und NO3 runterziehen, was den Korallen zusetzen würde.
Grundsätzlich richtig. In der Praxis haben Phytoplanktonkulturen so viel N + P, dass es oft genug zu einem rapiden Anstieg kommt. Also das genaue Gegenteil.
Grundsätzlich führt jede Fütterung zu einem erhöhten Eintrag von N + P. Ob und in welchem Maße dieser Eintrag vom System vertragen wird, muss man individuell ausprobieren. Sobald N + P über das gewünschte Maß ansteigen, sollte die Planktondosierung wieder reduziert werden.Dann wäre ja eine generelle Zugabe mit Strömung besser
Die Planktonaufnahme von Korallen (ich vermute, dass es ähnlich bei anderen sessilen Filtrierern ist) ist stark strömungsabhängig. Jede Spezies hat ihren persönlichen Wohlfühlbereich. Das Gleiche gilt für die Größe des Planktons. Nicht jeder Polyp kann jede Größe des Planktons aufnehmen. Der Größenbereich von Plankton ist sehr groß, nämlich von unter weit 1 µm bis 3 m (die größten Quallen).
Die Algen konsumieren ja auch Nährstoffe.
Das ist grundsätzlich richtig. Doch gibt es auch die Möglichkeit, dass in der Algenkultur aufgezogenes Phytoplankton im Aquarium nicht wächst. Eigene Versuche zeigten bei ultrafiltriertem Aquariumwasser (alle Partikel kleiner 40 nm wurden herausgefiltert), das reichlich N und P enthielt, dass das Wachstum von Phaeodactylum tricornutum mit zunehmenden Anteil von Aquariumfiltrat weniger wurde. Fiel der Anteil wieder, stieg die Wachstumsrate. - Eigentlich wollten wir in einem stark belasteten Aquarium, das Wasser zur Phytoplanktonkultur verwenden und einen geschlossenen N+P-Kreislauf bilden. Tolle Idee. Wow, ist das daneben gegangen.

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Das Material sollte schon etwas härter sein. Normale PE-Dosen werden vom Magnetrührer mit der Zeit durchgeschabt - Mikroplastik. Glas wäre ideal, muss aber sehr dünn sein, damit der Magnet überhaupt sicher rühren kann. Ein Becherglas aus dem Laborbedarf wäre perfekt: dünner und ebener Boden.
Alternativ sind Acrylglas (PMMA) oder Polycarbonat (PC) geeignet. -
Ja, man kann mit extrem niedrigen P und N viele SPS (nicht alle) zum sogenannten "colourful bleaching" = farbiges Ausbleichen bekommen. Wenn nämlich zu wenige Nährstoff im Polypen ankommen, werden die Zooxanthellen teilweise oder vollständig abgestoßen. Als (wahrscheinlich) Licht-Schutz werden Farbpigmente gebildet, die das Gewebe und die übriggebliebenen Zooxanthellen schützen. Dieser Zustand kann eine Weile im Aquarium aufrecht gehalten werden.
Man muss sich aber immer darüber klar sein, dass die Korallen kurz vor dem Verhungern sind und ganz schnell den Löffel abgeben können.
Diese Methode "Bonbon-Korallen" zu ziehen ist absolut nichts für Anfänger, da selbst die kleinste Unregelmäßigkeit ganz schnell die Korallen zum Sterben bringen. -
Ob Fischbecken oder Korallenbecken: beide haben ihre Tücken und Herausforderungen.
Für reine Fischbecken wichtig: guter Abschäumer mit Ozoneinsatz.
Für Korallenbecken wichtig: sehr gute Beleuchtung und sehr gute Strömung. Strömung würde ich bei der Größe immer mit einem Closed-Loop machen (ist aber auch Geschmacksache).
Bei der Sichttiefe sollten beide Möglichkeiten mit einem Vlieser ausgestattet werden. Bei Fischbecken in der Größenordnung kann auch ein vollautomatischer Sandfilter installiert werden. -
Als Anfänger würde ich nur Weich- und Lederkorallen einsetzen. Denen sind zu hohe N+P-Wert (fasts) egal. Im Gegenteil: bei erhöhten Werten wachsen diese ausgezeichnet. Mit ein bisschen Glück pendeln sich die N+P-Werte in einem "normalen" Verhältnis ein. Auch Anfänger-Unfälle nehmen diese Tiere nicht ganz so übel.
Wenn dann ein wenig Erfahrungen vorliegen und die N+P-Werte im empfohlenen Bereich liegen, würde ich erst mit Steinkorallen anfangen und da zuerst nur robuste einsetzen. -
alles wächst und steht gut da
never change a running system
