Hallo Rainer,
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Original von Rainer
der biocellatus ist genau so einfach an Gefrierfutter zu gewöhnen, wie alle anderen Rotfeuerf./Drachenköpfe; es dauert halt nur länger.
----> Wiedermal: FULL ACK :];)
Ich fand sogar, dass die zwerge relativ leicht ans futter gehen. Vor allem krill, der mit der strömungspumpe vor ihnen übers riff getrieben wurde, kitzelte den jagtreiz. Mit den zwergen hatte ich keine probleme (zwei unterschiedliche arten á ein tier hab ich versucht), mit den großen rotfeuern erst recht nicht. Die gingen auf muschelfleisch los, als hätten sie jahrhunderte nix zum fressen bekommen. Lediglich drachenköpfe konnte ich nicht durchkriegen. Habe 3 stück gekauft, alle von der gleichen lieferung, doch jegliche art von futter worde nicht beachtet. Sie verhungerten, und als sie sehr schwach waren, kümmerte sich der steinfisch um sie (ich berichtete darüber in einem anderen thread).
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Aber das ist kein Problem, da all diese Tiere sehr, sehr lange Hungerphasen leicht überstehen. Liegt ja auch in der Natur der Tiere.
----> Eben. Bei allen aktiven räubern muss man das futterverhalten anpassen. Mal mehr, mal weniger, mal nichts. Diese räuber sind m.E. nicht jeden tag/abend erfolgreich bei der jagt.
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Ebenso kriegen sie sehr schnell mit, dass nur "tagsüber" gefüttert wird und sind im Aqu. daher sehr schnell "tagaktiv".
----> Wieder FULL ACK! Habe bisher noch keine skorpionfischart im becken gehabt, die nicht schon nach kurzer zeit tagesbesuche ausserhalb des riffs machte. Ausserdem gewöhnen sie sich an den fütterer, und kommen gerne aus dem riff, wenn man vor dem aquarium sitzt. Ein wenig wie hunde halt :D:D:D
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Nur bei den Mitbewohnern muss man halt gewisse Einschränkungen machen: Putzergarnelen werden gefressen, weil die Rotf.fische/Drachenk. die Literatur nicht kennen, Putzerfische werden nicht gefressen, aber irgendwann durch einen gezielten Angriff gekillt, weil sie nerven. Leierfische werden nicht beachtet, mit anderen "Kleinen" habe ich keine Erfahrung.
----> Die garnelen scheinen sowieso auf dem speiseplan ALLER raubfische zu stehen. Die rotfeuer haben sie genauso gefressen, wie der juwelenzacki. Letzterer hat auch vor putzerfischen keinen halt gemacht, was aber eher am reiz des jagens liegt. Potenzielle beute haut ab, zacki jagt sofort (getrieben vom instinkt) hinterher.
Auch bei leierfischen gilt bei meinem zacki die übliche "leier".... 
Ihr habt ausserdem ein kleines aber mögliches Problem vergessen: wer kümmert sich um das aquarium, wenn ihr weg seid? Möchte euch da ne kleine geschichte erzählen.
Ich war zwei wochen in hurghada beim tauchen. Ruft nach einer woche mein kumpel an, der sich um die tiere kümmert.
-"Ich habe eine gute und eine schlechte nachricht für dich... Die gute zuerst: ich habe deinen rotfeuer gerettet! Er ist hinter den steinaufbau geschwommen und kam nicht mehr raus. Dann habe ich reingelangt und ihn rausgezogen. Die schlechte: dabei habe ich drei stiche abbekommen..."
Wieso sollte ein rotfeuer in seine höhle gehen, und nicht mehr rauskommen können :D? Ich wusste in dem moment nicht ob ich lachen oder weinen soll... Trotz aufklärung über verhalten und mögliche gefahren, die von dem tier ausgingen, hat er einen rotfeuerfisch mit bloßer hand aus dem riff gezogen! Dabei wurde er zweimal im mittelfinger und einmal im ringfinger gestochen. Einer der stachel brach ab. Er wurde zwei tage lang krank geschrieben und bekam so ne art gips. Nach dem stich solls sich wie ein rauschzustand angefühlt haben 
Also nicht vergessen: ihr seid nicht immer da und es gibt auch tierpfleger, die manchmal auf dumme gedanken kommen :D:D:D