Zitat
Original von Dole
Danke für die Antworten,
zunächst habe ich selbstverständlich eine Nachfüllautomatik - entsprechend sind die Wasserstandsschwankungen im Filterbecken nicht sehr groß.
Auch wird angestaut bis etwas Wasser aus dem Notüberlauf rinnt - ist schon klar.
Trotzdem kanns gut passieren dass zunächst das Wasser etwas rinnt - ein paar Stunden später kräftig läuft - und noch etwas später der Überlauf nur noch zur Hälfte gestaut ist....
hiho
so wie du das beschreibst scheint bei dir der Flushing-Effekt wirkung zu zeigen ...wass rinnt erst über die ablaufrohrkante ...dann gurgelt es kurz aber heftig und danach ist für ne gewisse zeit ruhe (logo weil der schacht ja bis untere rorheinlaufkante leergezogen wurde )....
Zitat: Matuta.com
Der Flushing-Effekt
Ein häufiger berichtetes Problem, das bei der Inbetriebnahme des Standrohres auftritt ist, was ich einen Flushing-Effekt nenne. Der Wasserspiegel in der Überlaufkammer fällt und steigt wieder an, in einem langsamen zyklischen Muster. Dieses hat einen anderen Grund als die oben beschriebenen, wo das Wasserniveau zu Tief bleibt. Dieses wird nicht durch die Größe der Bohrung in der Endkappe beeinflußt. Der Flushing-Effekt wird fast immer durch Rückstau in der Ablaufleitung verursacht. Gewöhnlich hat der Rückstau zwei Hauptursachen:
Abflußrohre im Technikbecken, die unterhalb der Wasseroberfläche zu weit versenkt sind. Ideal wären Abflußrohre, die nur ca. 1- 2 Zoll eingetaucht sind. Gerade weit genug um die spritzenden Geräusche im Sumpf verringern.
Irgendwelche Schleifen oder Knicke in den Ablaufleitungen, wenn flexibler Schläuche verwendet wird. Wenn Sie hartes PVC-Rohr für die Ablaufleitungen verwenden, überprüfen Sie, daß sie immer ein Gefälle haben und die Rohre nicht tadellos horizontal oder tadellos verlegt wurden.
Der Flashing-Effekt arbeitet so: Rückstau im Standrohr verhindert, daß Luft im Rohr durch die Ablaufleitung herauskommt. Anstatt, durch die Ablaufleitung herauszulaufen, versuchen die Luftblasen, in das Rohr zu steigen. Das verhindert den maximalen Durchfluß durch die Rohre. Das Wasserniveau in der Überlaufkammer steigt dann. Durch Ansteigen des Wasserpegels nimmt der enstehende Wasserdruck zu. Sobald genügend Wasserdruck in der Überlaufkammer besteht um den Rückstau zu überwinden, wird das Wasser und die Luft schlagartig in s Technikbecken gedrückt. Dadurch sinkt der Wasserpegel und der Wasserdruck verringert sich wieder. Dieser Zyklus wiederholt sich dann ständig.
oder hier nachzulesen http://www.matuta.com/blank.php?path…p&contentid=624
ZITAT ende :
habe bei mir am anfang (mit schuranüberlauf ) die gleichen probleme gehabt ..habe durch ausprobierem herausgefunden das wenn ich bohrungen kurz über der wasseroberfläche im technikbecken bohre der effekt verschwindet (habe bei mir 2x8mm bohrungen im 32 mm rohr drinne )
altenativ mal probieren den einlauf im technikbecken dichter unter die wasseroberfläche zu ziehen so 2-3 cm bzw den einlauf unter ne schräge ins tb zu machen ..sprich kein senkrechtes rohr bis direkt ins tb sondern kurz voher mit nem z.b. 15 oder 30 grad bogen ins tb gehen ...so das die luft zeit hat (welche mitruntergerissen wurde ) zu entweichen .
gruss dirk