Beiträge von Robin

    Hallo,

    also wenn sie sich auflöst gibt es mMn nur noch eine kleine Chance durch schnelles (großzügiges) Abtrennen des geschädigten Gewebes (mit scharfem Messer oder besser noch steriler Rasierklinge). Gesundes Gewebe sollte mit einem Jodbad behandelt werden (ca. 5 Minuten) um Krankheitserreger abzutöten. Hierzu ein paar Tropfen Betaisondona (oder ein vergleichbares Jodpräparat) in ein kleines Gefäß mit Meerwasser geben und die Anemone dazusetzen.

    Selbst winzigste Fetzen einer Scheibenanemone können sich in wenigen Wochen vollständig erholen bei guten Bedingungen - vorausgesetzt die Stelle verheilt ohne Infektionen....

    LG Robin

    Hallo Stefan,

    also ich würde auch mal wie Michael ganz schwer auf Bakterienblüte mit einhergehendem Sauerstoffmangel tippen...Ich würde vermuten, dass das Plankton schon größtenteils zersetzt war und es dann eben den Bakterien als Futterquelle diente....Hast du Abschäumer/UV-Klärer im Betrieb? Ein so niedriger pH Wert könnte auch auf weitere Fäulnisprozesse etc. hindeuten (Gammelecken, tote Tiere etc.)

    LG Robin

    Hallo Reinhard und Elisabeth,

    vielen Dank für eure Antworten. Nächstes Mal plane ich gleich ein Artbecken für räuberische Würmer :thumbs_down: ....Kann mir noch jemand den Namen des Wurms sagen falls bekannt? Hab bei meiner Suche leider nichts konkretes gefunden.

    Oder noch besser: Muss ich das Viech jagen/entfernen? Ist bekannt ob es sich vermehrt im Becken bzw. auch zu anderen Korallen wandert?

    Danke und LG

    Robin

    1. Danke für die superschnelle Antwort. Einen Seeigel schließe ich aus, da keiner im Becken ist.
    2. Neeeeeiiiiiiiiiiiiiiiinnnnnnnnnnnnnnnnn. Bitte nicht noch nen Kieferwurm. :base: :angry3: . Hatte in den letzten Monaten schon 2 von den Viechern aus dem Gestein gemeißelt, ich hoffe du liegst falsch...

    ich sehe gerade auf meinem Bild, dass diese weiß-beige Gallertmasse eventuell von unten her zur Koralle gewachsen ist, sieht zumindest für mich gerade so aus (wird nochmal geprüft heute abend).

    Danke und LG

    Robin

    Hallo zusammen,

    vor kurzem bemerkte ich an einer Stelle meiner Goniopora eine weiß-beige Ablagerung. Als ich das Tier aus dem Becken holte und die Ablagerung entfernte, entdeckte ich, dass sich hier etwas oder jemand einen fast fingerförmigen Weg von unten nach oben durch die Koralle gefressen hatte. Das Kalkskelett war tatsächlich bis in eine Tiefe von ca. 0.5 cm aufgelöst, siehe Bild. Hat jemand eine Ahnung was das ist? Bakterien, Parasiten? Ich hab das weiß-beige Zeug (war weich) rausgepuhlt und alles mit Jod behandelt. Heute morgen stand die Koralle wieder gut da, die Polypen verdecken momentan die offene Stelle.

    Danke schonmal für eure Hilfe!

    LG Robin

    Hi Robert,

    Da Wodka letzten Endes ja nur verdünntes Ethanol ist, dürfte es vermutlich unproblematisch sein. Bei NOPOX z.B. wäre ich vorsichtiger, da hier wohl verschiedene Lösungsmittel enthalten sind, möglicherweise unverdünnt (Riecht nach Aceton, zudem ist Methanol drin). Diese Stoffe könnten schon den Schlauch angreifen und Bestandteile aus dem Plastik lösen. Statt Vodka würde ich dir aber das TM Produkt empfehlen (NP Bacto balance). Ich erziele damit tolle Ergebnisse und es enthält (vermutlich) keine Lösungsmittel (es riecht nach Zuckern, Polyalkoholen). Es beugt vor allem auch einer Zehrung der Spurenelemente vor, welche im Produkt bereits enthalten sind (Ein Unterscheid wie Tag und Nacht bei mir im Vergleich zu NOPOX, welches ich davor verwendete und dazu führte, dass manche Korallen trotz korrekter Dosierung und ausreichend PO4+ eingingen). Die Kosten sind eigentlich zu vernachlässigen, da es extrem hoch konzentriert ist (sehr vorsichtig dosieren, vor allem am Anfang!).

    Ach ja, ich will keine Schleichwerbung machen, wie gesagt nur die eigene Erfahrung, die man sicherlich nicht einfach verallgemeinern sollte.

    LG Robin

    ja, bei den paar Palys würde ich das auch als eher unwahscheinlich ansehen. Ich vermute sie sind aus dem Lebendgestein gekommen so wie sie aussehen? Nur zur Sicherheit: Hatten du oder andere Hausbewohner öfter Kopfschmerzen/Fieber/Schüttelfrost etc, vor allem nach arbeiten am Becken?

    "Palythoa toxica" kann z.B. angeblich relativ viel Gift produzieren (wobei Artbestimmung bei denen ja auf eher wackligen Beinen steht)....

    LG Robin

    Hallo zusammen,

    na gut, dann wage ich mich mal aus der Deckung :smiling_face:

    Ich hatte ja schon bei meiner Aquarienvorstellung etc. den (unangemessen hohen *hust*) Besatz meines 300L Beckens vorgestellt, u.a. hatte ich 5 Pseudanthias squamipinnis vor 3 Jahren eingesetzt. Ein Tier kam vor ca. 1,5 Jahren abhanden, scheinbar kerngesund von heute auf morgen (eventuell vom Eunice sp. verspeist). Dem Rest geht es immer noch blendend. Es gibt 2 mal täglich Futter, morgens Frostfutter, abends Pellets. Die wahre Fressschlacht beginnt aber im Dämmerlicht. Da füllt sich mein Aqarium (warum auch immer) mit hunderten kleinen Garnelenlarven (ca. 3 mM, Mysis?) die in der Strömung umhertreiben und meine 4 Fahnenbarsche bedienen sich allebendlich für ca. 2 Stunden daran. Sehr spektakulär! Krankheiten hatten sie bisher keine, sind kerngesund und auch keineswegs scheu. Sie schwimmern eigentlich den ganzen Tag herum. Abends pöbelt das Männchen manchmal bisschen rum, aber das ist wohl normal. Alles in allem hatte ich mit den Fischen absolut keine Probleme und ich habe auch nicht den Eindruck, dass sie sich in irgendeiner Weise unwohl fühlen im Becken...Heisst jetzt aber nicht dass man das in einem 300L Becken nachmachen soll....

    LG Robin

    Hallo Walter,

    aufgrund des wirklich prächtigen Polypenbildes deiner Korallen, würde ich ungünstige Wasserwerte wie Schwermetalle etc. auch eher ausschließen. O2 Mangel, z.B. durch Bakterienblüten, wäre eine Möglichkeit (z.B. wenn NOPOX, Wodka, Bacto Balance o.Ä. regelmäßig zugegeben wird). Da ihr aber Sauerstoff gemessen habt, ist das wohl eher unwahrscheinlich, wenn auch nicht ganz ausgeschlossen (ich nehme mal an ihr habt einen Abschäumer?). Von daher geht Sandys Vorschlag vermutlich in die richtige Richtung...

    --> Erregerbestimmung / UV-Lampe / Quarantänemassnahmen

    mehr fällt mir dann auch nicht ein...

    LG Robin

    Hallo Rainer,

    ich habe das kleinere Eheim (300L) und bin mit dem sehr schicken Becken eigentlich sehr zufrieden. Allerdings nicht mit den neuen PowerLED+ Balken. Die Lichtfarbe gefällt mir gar nicht, sowohl bei den weissen als auch den blauen Balken. Meiner Meinung nach kommen die Farben der Korallen durch das Weisslicht kaum zur Geltung (viel schlechter als z.B. bei meinen T5 Röhren davor). Desweiteren hat Eheim beim Umstieg von den PowerLED zu den PowerLED+ die blauen Röhren auf Royal-Blau umgerüstet (zuvor aktinisch). Gefällt mir optisch nicht (lila-Stich!) und soll ja auch für die Korallen nicht unbedingt optimal sein (sehr energiereich-->Lichtstress). Auf der anderen Seite sind die neuen Balken wesentlich besser verbaut und komplett wasserdicht. Zudem funktioniert die Kühlung hervoragend, sie erhitzen sich im Vergleich zu den alten Balken kaum. Schau dir die Beleuchtung auf jeden Fall mal vor dem Kauf mit den eigenen Augen (+ Korallen) an wenn irgendwie möglich, Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden :winking_face:

    Als günstige und quasi fantastisch leise Pumpe kann ich dir die neue AquaMedic DCRunner 5.2 empfehlen (Achtung, nicht 5.1). Man hört absolut nichts, kein Vibrieren, Brummen etc. Im Vergleich zu meiner vorherigen Eheim-Förderpumpe ein absoluter Traum!

    LG Robin

    Hallo Vera,

    nach meinen Erfahrungen reagieren insbesondere Caulastrea teils recht heftig auf Einsatz von Phosphatadsorber (sowohl auf Eisen als auch Aluminium-basierten). Ich habe mir hier einige schöne große Stöcke damit geschrottet (aufgrund fehlerhaften PO4-Tests und daraus resultierender Überdosierung von Adsorber). Ich hatte das später nochmal getestet und bereits 1-2 Tage nach erneuter Zugabe von Adsorber (wohlgemerkt mit durch den Hersteller empfohlenen Mengen), schrumpelten die Caulastrea Polypen zusammen. Nach Herausnahme des Adsorbers verbesserte sich das Erscheinungsbild sehr rasch.

    Mit den Eupyllias hatte ich auch schon meine Probleme. Zuletzt als ich NOPOX (Bakterienfutter ähnlich zur Wodka-Methode) in etwas größeren Mengen über einen längeren Zeitraum einsetzte. Ich war der Meinung, dass ich keine Nährstofflimitierung dadurch hatte (mit hochauflösenden Tests regelmäßig kontrolliert), aber offenbar sahen das meine Euphyllias anders. Ich weiß allerdings nicht ob die Tiere auf Bestandteile von NOPOX oder auf niedrige Nährstoffkonzentration so reagierten. Auf jeden Fall beobachtete ich vor allem bei den E. glabrescens rapiden Geweberückgang bis hin zum Tod, teils auch durch die Schwächung begünstigtes Brown Jelly. Auch manche andere "Anfänger-Korallen" (Zoas, Briareum) zeigten sich wenig erfeut (halb geschlossen, kaum Vermehrung). Andere Korallen blieben aber völlig unbeinträchtigt (Trachys, Favias, Montis, Gonioporas, etc.). Seit ich NOPOX abgesetzt habe sieht das wesentlich besser aus und meine Euphyllias erholen sich wieder. Das muss jetzt auf keinen Fall auf jedes System übertragbar sein aber ist vielleicht ein Lösungsansatz für dich!

    Das A und O ist ein guter Phosphattest! Leicht erhöhte PO4-Konzentrationen bringen keine Koralle um, sehr niedrige bzw. Nullwerte und rasche Konzentrationsänderungen hingegen schon!

    LG Robin

    Hallo Tobias,

    wie tief ist der Bodengrund? Da könnte beim Entfernen auch schnell mal ein Unglück entstehen, vor allem wenn es anaerobe Zonen im Boden gibt. Besser wäre es vielleicht den Sand über die nächsten Wasserwechsel hinweg mit einer Mulmglocke zu reinigen und ggf. schrittweise ganz abzusaugen.

    Ach ja, wie neu/verlässlich ist dein PO4-Test? Gönn dir auf jeden Fall einen hochauflösenden, verlässlichen Test (z.B. Rowa oder den Pro-Test von TM). Wesentlich schlimmer als ein PO4-Wert von 0.5 ist ein Nullwert durch Überdosierung von Adsorber (= Korallen tot). Ist mir aufgrund eines abgelaufenen PO4-Tests bereits passiert....

    LG Robin

    Hallo Kristian,

    danke fuer die Antwort. Eigentlich kommen sie auf den ersten Blick dem abgebildeten Tier recht nahe. Ich werde mal versuchen einen zu fangen und stell dann ein Bild rein. Irgendwie ein komisches Gefuehl mit den Dingern im Aquarium, wie eine tickende Zeitbombe... Na ja, vielleicht fressen sie ja meinen Baby-Kieferwurm den ich erst kuerzlich entdeckte :blauesauge: :mauer:

    LG Robin

    Hallo zusammen,

    jetzt mische ich auch mal mit. Mein Aquarium bleibt erfahrungegemäß von keinem Plagegeist verschont. Entsprechend stelle ich seit ein paar Wochen fest, dass auch bei mir ein paar Leoparden heimisch geworden sind (Jipiehh!). Ertsaunlicherweise konnte ich bisher keine Dezimierung meiner teils kleinen C. tricolor oder diverser Schnecken feststellen, obwohl die Leos schon relativ groß sind. Heute Nacht konnte ich dann tatsächlich einen bei der Jagd beobachten, sein Opfer: ein Borstenwurm!

    Darüber bin ich natürlich sehr glücklich, da in meinem Becken etliche Borstis am Werk sind. Allerdings habe ich eben auch viele andere, etwas höher geschätze potentielle Leo-Opfer, darunter Tidacna maxima. Spannend wäre es zu wissen, ob es hier verschiedenen Leo-Arten mit abweichendem Beutespektrum gibt oder ob es nur eine Frage des Angebots und/oder Leo-Größe ist? Weiß darüber jemand Bescheid?

    LG Robin

    hehe, schön wie ihr alle um die kleinen Gangster besorgt seid :smiling_face: Ich werde nächste Woche mal anfangen mit dem zufüttern. Zur Not, falls FroFu verschmäht wird, wäre ich auch skrupellos genug einen lebenden zu verfüttern :boxerkrabbe: :boxerkrabbe: :boxerkrabbe:

    LG Robin

    Hallo Nils,

    danke für den Einblick. Ja ich habe ein Päärchen bekommen, denen geht es noch sehr gut. Sie haben sich mittlerweile gut eingerichtet und sind immer mal wieder im Becken unterwegs. Mir ist klar, das, ich bald anfangen muss gefrorenen Seestern zu verfüttern, momentan gibt es aber nocht reichlich Asterina, auch größere Exemplare :smiling_face:

    LG Robin

    Also meine Valentini Dame beisst gerne in den Riffaufbau rein und v.a. in Montipora Platten, das reicht ihr wohl aus...Spezielles Futter gibts keines, sie frisst v.a. gerne Mysis und Artemien...Gefrorene Schnecken könnte gehen, habe ich nie versucht. Sind aber halt Charaktertiere, von daher immer ein bisschen Zufall dabei wie sie sich verhalten und in was sie gerne reinbeissen...

    LG Robin

    Hallo zusammen,

    nach reiflicher Überlegung werde ich mir nun ein Paar anschaffen und notfalls mit gefrorenem Seestern nachfüttern. Werd sie dann wohl mit flüssigem Stickstoff schockfrieren, dann müsste man die Arme einzeln abbrechen können. Ein bisschen gruselig ist das ja schon :traurig_gruen:

    Abschliessende Frage: Sind die Garnelen eher schüchterner Natur? Hab ja doch ein relativ belebtes Becken...

    LG Robin

    danke für die Tipps!!

    nur musst du dir imKlaren sein, dass die Zeit der Asterias bald vorbei sein wird

    deswegen wollte ich erst fragen, ob jemand seine Garnele abgeben will aufgrund von Futtermangel. Verhungern lassen werd ich die Tiere sicher nicht, momentan schätze ich aber dass ich gut und gerne um die 1000 Asterinas in meinem Becken habe, teilweise aber sehr kleine (Häppchen). Mal schauen wie schnell sie verputzt werden :smiling_face:

    LG Robin

    Hi Hajo,

    danke für die Rückmeldung. Ich habe bei meinen Recherchen diesbezüglich keine klare Antwort erhalten und viele Händler bieten die Tiere ja auch einzeln an. Wandeln die Tiere das Geschlecht? Oder muss man zwingend Männchen und Weibchen haben? Läuft die Verpaarung idR problemlos ab? Ich stelle es mir sonst schwer vor ein Pärchen zu erwerben, oder hat hier jemand Tipps? Vielleicht frag ich mal bei Mrutzek an...

    Danke und LG

    Robin

    Hallo zusammen,

    da meine Asterina-Plage langsam überhand nimmt und mittlerweile zu viele meiner Zoanthiden abgeknabbert werden, würde ich mir gerne eine Harlekin-Garnele zulegen. Hat zufällig jemand eine abzugeben? Preislich werden wir uns sicherlich einig...

    Danke und LG

    Robin

    Hallo Hajo,

    hab ich dann gemacht, keine Sorge. Mir ging es im Ausgangspost eher darum, ob es noch Resthoffnung für die Muschel gibt, oder ich einen offensichtlichen Fehler begangen hatte.

    Cheers

    Robin

    ja per PN gerne, denke aber den Verkäufer trifft wenig/keine Schuld. Ich vermute es lag daran, dass sich die Muschel selbst teilweise ins Trockene gelegt hatte während dem Transport (Tüte aufgeschlitzt).

    Grüße

    Robin

    Hallo Janine,

    da hast du ja so einige Probleme. Generell würde ich nicht zögern mit Phosphatadsorber zu arbeiten, ich mag ganz gerne die flüssigen Komplexbildner (z.B. Tropic Marin ElimiPhosp). Das empfiehlt sich bei dir, da dein NO3-Wert ja relativ niedrig ist (Wäre dein NO3-Wert auch sehr hoch, würde ich eher Kohlenstoffdosierung wie NOPOX versuchen. Dabei ist es natürlich essentiell einen Abschäumer zu haben, ansonsten droht Sauerstoffarmut wie du ja schon schmerzlichst feststellen musstest). Mit den Flüssigmitteln kannst du den Wert sehr schnell senken (nicht zu schnell, lieber in 2-3 Dosen), ich denke alles bis ca. 0.1 wäre doch schon gut. Ein PO4-Wert von 0.5 sollte leicht korrigierbar sein. Nicht übertreiben, Weichkorallen haben mMn auch bei etwas höheren PO4-Werten keine größeren Probleme und das Wichtigste ist es immer keine zu drastischen Maßnahmen in kurzer Zeit anzuwenden.

    Dann würde ich auf alle Fälle möglichst viele robuste Weichkorallen, Scheibenanemonen, etc. sobald es geht ins Becken bringen als Konkurrrenz zu Cyanos etc. Dazu eventuell Bakterienpräparate (MicrobeLift oder z.B. konkurrierende "gute" Cyanobakterien wie Synechococcus kann man auch kaufen). Letzendlich soll die meiste Oberfläche in deinem Becken mit" guten" Bakterien, Kalkrotalgen (Kalkrotalgen plus von Microbe Lift finde ich hier z.B ein hilfreiches Mittel) oder Korallen zuwachsen, dann bekommst auch kaum Cyanos mehr ;). Um zu verhindern, dass Korallen durch Cyanobeläge absterben, jeden Abend die Beläge abpinseln und wenns geht mit feiner Filterwatte aus dem Becken entfernen. Du musst aber auch darauf achten dass du PO4-Produzenten im Wasser hast, sprich Fische, Krebse, Schnecken etc. oder notfalls über Korallenfutter, gerade Weichkorallen benötigen ja oft auch eher mehr als weniger Nährstoffe.

    Danach sollte gelten: so wenig wie möglich eingreifen und das Becken einpendeln lassen. Das kann lange dauern. Es ist dabei essentiell, dass du hochwertige PO4 und NO3 Tests hast, bei den billigen ist es mehr Raterei teilweise. Die Werte müssen nicht perfekt sein, es gilt erstmal nur Extremwerte zu verhindern (d.h. Nullwerte und extrem hohe, wie z.B. PO4 >1 etc.).

    Hoffe das hilft dir weiter...

    LG Robin

    Hallo Michael,

    danke fuer die Antwort. Das braune Wasser fiel mir nicht negativ auf vom Geruch, heute hat die Muschel den Geruschstest allerdings leider nicht mehr bestanden und ist aus dem Becken geflogen. Echt bitter fuer so ein schoenes Tier. Da muss dann das Loch im Beutel und der Transportstress wohl zu viel gewesen sein:(

    Danke nochmal und LG

    Robin

    Hallo zusammen,

    ich braeuchte mal schnelle eure Ratschlaege. ich habe mir vor zwei Tagen eine Tridacna maxima uebers Internet bestellt bei einem guten Haendler, als sie ankam musste ich aber leider feststellen, dass ca. 1/3 des Wassers aus der Tuete ausgetreten war und das Wasser im Beutel braun gefaerbt war (Zooxanthellen?). Ich habe daher die Tuete nur auf Temperatur gebracht und dann die Muschel in mein Becken umgesetzt, da ich das Transportwasser auf keinen Fall ins Becken bringen wollte. Beim Umsetzen schoss die Muschel dann nochmal einen dicken Strahl braunes Wasser durch die Wohnung. Zu meinem Erstaunen schien es der Muschel anfangs gut zugehen, sie war geoeffnet und zeigte tolle Farben. Am naechsten Morgen dann der Schock, die Muschel war geschlossen, Mantellappen die herausragten wurden von den Einsiedlern abgefressen. :traurig_gruen: :traurig_gruen: :traurig_gruen:

    Ich vermute mal schwer die Muschel ist tot, oder besteht da noch ein Rest Hoffnung? Ansonsten nehme ich sie wohl schweren Herzens heut mittag aus dem Becken. Hat jemand schonmal aehnliche Erfahrungen gemacht beim Muschelkauf? Waren das braune Wasser durch Dinos verursacht oder Anzeichen fuer den Tod der Muschel? Habe leider im Netz keine Infos dazu gefunden...An meinem Wasser sollte es nicht liegen, eine wesentlich kleinere T. crocea steht seit mehreren Wochen direkt daneben im Becken und sieht blendend aus...

    Danke schonmal und LG

    Robin

    Hallo Dieter,

    ja, Hammer und Meisel hört sich für mich gut an. Da Zoas je ordentlich fetgewachsen sind, könnte man höchstens versuchen ein paar Polypen vorsichtig abzutrennen und am neuen Stein festkleben. Normalerweise erholen sich die wieder wenn die Bedingungen passen. Bei der Arbeit das potentiell vorhandene Palytoxin bedenken (Raum gut lüften, Augen/Mund/Handschutz), vor allem wenn man sie ausrupft o.Ä....

    LG Robin

    Hallo Burkhard,

    danke für die schnelle Antwort. Da verstehe ich die Vorsicht natürlich... Veröffentlicht wird das demnach dann wohl auch eher nicht... schade, aber danke für die Information, spart mir in Zukunft Geld.

    LG

    Robin


    Vor kurzem stellte sich heraus, dass ein bekannter Anbieter durchsichtige Gelkugeln mit nur Wasser anstatt mit Bakterien verkauft hatte.

    Hallo Burkhard,

    darf man das Kind hier nicht beim Namen nennen (ich kenne eigentlich nur einen Anbieter dafür...)? Kann man die Ergebnisse dieser Untersuchungen irgendwo nachlesen, bzw. sind die veröffentlicht? So was macht mich ja schon stinksauer...

    Danke und LG

    Robin

    Hallo Hans,

    der besagte Kleber ist schlicht eine Katastrophe mMn, ich habe ihn einmal benutzt und nie wieder, Klebkraft kleiner/gleich Kaugummi (trotz Vorreinigung de Gesteins etc.). Leider trifft das für manche Kleber zu. Ich habe einige ausprobiert. Zufrieden war ich z.B. mit dem Aqua Medic Reef Construct oder Giesemann Aquascape. Achtung: kann in größeren Mengen giftig für die Fische sein wenn man ihn nicht lange genug vorhärten lässt. Meine Erfahrung: mindestens noch eine halbe Stunde nach verkneten an der Luft härten lassen, je nach Menge auch mal mehr. Erst dann an den Ableger und ins Wasser. Wichtig ist dann, dass der Kleber auch in die Ritzen etc. eindringt, man muss den Ableger also relativ fest andrücken und je nach schwere und Position (Überhang etc.) auch noch einige Minuten unter Wasser fixieren. Eventuell kann man Sekundenkleber zur Unterstützung nehmen.

    Mein Favorit ist neuerdings der HoldFast Epoxy Kleber Stick von InstantOcean (z.B. von Amazon). Braucht nur 5 Minuten zum Vorhärten, lässt sich super verteilen und bildet keine milchigen Schwaden wie andere 2 Komponentenkleber. Klebkraft ist auch gut! Gibt sicher auch noch andere Optionen, aber damit fahre ich am besten. Ganz kleine Ableger mache ich mit Sekundenkleber, hier ist mein Favorit das Pattex Sekundenkleber Ultra Gel. Zwar kein Meerwasserprodukt aber ich habe damit überhaupt keine Probleme, vor allem die Gel-Konsistenz verhindert das Abtropfen unter Wasser etc. was mir bei flüssigeren Klebern manchmal passierte. Einmal hat mein Kugelfisch in so einen Tropfen reingebissen, sah wohl nach nem leckeren Happen aus. Das Ergebnis war, dass ich ihn fangen musste um sein komplett zusammengeklebtes Maul zu befreien (Der Vielfraß hat es glücklicherweise ohne Schaden überstanden).

    LG Robin