Beiträge von Robin

    Hallo zusammen,

    Bei mir haben sie keinen erkennbaren Schaden verursacht. Ich habe sowohl kleine Schnecken, Einsiedler als auch eine Tridacna. Zwischenzeitlich hatte ich bestimmt 5+ davon im Becken (hab sie trotzdem immer mal wieder bei Gelegenheit rausgefischt). Die Viecher haben sich gierig auf Futtereste gestürzt (nachts), des Weiteren konnte ich auch das aktive Überwältigen und Fressen eines Borstenwurms beobachten. Falls Schnecken/Einsiedler gefressen wurden dann nur sehr sporadisch, was ich nicht vom natürlichen Ableben auseinanderhalten konnte. Vielleicht werden die Viecher v.a. bei Becken mit spärlichem Fischbesatz bzw. spärlicher Fütterung übergriffig?

    Grüße

    Robin

    ja wie ich eigentlich klar schrieb benutzte ich NOPOX, was auch hervorragend funktionierte, wie von vielen anderen Nutzern auch berichtet wird. Es wäre auch mehr als überraschend wenig es nicht funktionieren würde, da es hauptsächlich Alkohole enthält, welche nunmal Baktereinfutter sind. Ansonsten würde die Wodka Method etc ja auch nicht funktionieren. Meines Wissens enthält das NOPO von Microbe Lift ebenfalls Alkohole und ich glaube kaum dass noch eine andere Wunderzutat enthalten ist (lasse mich aber gerne eines besseren belehren, habe mich mit dem genauen Produkt nicht beschäftigt). Warum in einem individuellen System NOPOX mal scheitert, kann natürlich verschiedene Gründe haben, z.B. zu wenig PO4 um NO3 abzubauen etc.

    Hallo zusammen,

    ich glaube nicht, dass das eine Produkt deutlich besser funktioniert als das andere, das Prinzip ist ja bei allen Anbietern das gleiche (--> Bakterienfutter). Bei mir hat NOPOX hervorragend die PO4 und v.a. NO3 Werte gedrückt. Das war nicht das Problem, vermutlich eher der fehlende Ausgleich der Spurenelemente. Allerdings muss ich sagen, dass ich mit dem TM Bactobalance sehr zufrieden bin. Dem Geruch und der Konsistenz nach sind da auch eher Zucker/Polyalkohole drin als z.B. hochgiftiges Methanol in NOPOX. Bei letzterem dürfte eine versehentliche Überdosierung deutlich gefährlicher sein.

    Insgesamt gesehen halte ich es aber eher für wichtig, dass man sehr vorsichtig mit der Dosierung einzusteigt und die Werte regelmäßig mißt (und Spurenelemente dosiert wenn nicht bereits getan). Es kann 2 Wochen dauern bis man eine deutliche Abnahme feststellen kann. Wenn man dann ungeduldig die Dosierung vorzeitig erhöht, erfolgt ein rascher, möglicherweise fataler Absturz des PO4-Werts. Des Weiteren sollte man ohne UV Klärer/Abschäumer die erhöhte Sauerstoffzehrung mit bedenken. Eine Bakterienblüte kann sonst schnell den Fischbestand kosten bei zu hoher Dosierung.

    Liebe Grüße

    Robin

    Hallo Albi,

    wenn kein Phosphat mehr da ist, wird auch kein Nitrat mehr abgebaut. Das hast du ja eigentlich schon erkannt und dosierst deswegen nach. Ich würde sehr sehr vorsichtig mit NOPOX umgehen. Wenn du den Phosphatgehalt so schnell nach unten drückst, werden viele deiner Korallen Probleme bekommen (hast du den Adsorber dann wenigsten rausgenommen?). Viele verhungern dir sonst bzw. verkraften den schnellen Wechsel nicht!

    Ich habe mit NOPOX keine so guten Erfahrungen gemacht. Meine Euphyllias z.B. sind langfristig eingegangen, obwohl ich eigentlich genug Phosphat und Nitrat hatte. Im Nachhinein gehe ich davon aus, dass ich den Korallen essentielle Spurenelemente entzogen hatte. Man muss immer bedenken was man da macht: Man füttert Bakterien an, die entsprechend rasant wachsen (sich also teilen und vervielfachen). Dabei verbauchen sie ziemlich sicher sehr viele Spurenelemente, ich würde vor allem auf so Dinge wie Zink tippen, u.a. weil die Alkohole die NOPOX beigemischt sind (Methanol, Ethanol, etc) mit Zink-abhängigen Enzymen abgebaut werden. Entsprechend werden solche Enzyme von den Bakterien im großen Maße gebildet und Zink verbraucht. Ich nehme mal an, diesen Umstand hat z.B. TM erkannt und deswegen in dem analogen Produkt Bactobalance gleich solche Spurenelemente beigemischt. Auf jeden Fall würde ich also mit NOPOX noch gezielt Spurenelemente mitdosieren und generell keinen rapiden Absturz von Phosphat riskieren!

    Ich hoffe das hilft!

    LG Robin

    Hallo Mario,

    also ich habe die Red Sea 90, sind ja vermute ich mal vom Spektrum her gleich (?) wie die neuen160s. Die Lampen sind schon toll, allen SPS, LPS, Anemonen geht es prima. Ist halt sehr blaulastiges Licht, nicht jedermanns Sache. Wenn du aber etwas poppigere Farben magst und dir Blau/Weiß-Kanäle (mit tollem Schimmereffekt) mit "idiotensicheren" Einstellungensmöglichkeiten ausreichen, sind die Red Sea sicher eine tolle Wahl (Ok, mal abgesehen davon, dass die App anscheined von nem besoffenen Praktikant programmiert wurde. Aber ich glaube die größten Bugs sind langsam gefixt :base: ...)!

    Liebe Grüße

    Robin

    Hallo zusammen,

    hier meine Erfahrungen. ich hatte zuerst einen Meiocanthus grammistes der sich zunächst prächtig entwickelte, alles fraß und schnell wuchs. Später setzte ich einen zweiten hinzu, dieser wurde allerdings vom alten Fisch attackiert. Ich weiß nicht woran es lag (falsches Geschlecht? Vielleicht war es auch einfach wie bei anderen Arten eine schlechte Idee die Fische zeitversetzt einzubringen. Bisse waren keine dabei, aber jagen durchs Becken bis sich der Neuankömmling flach wie ne Flunder in die Scheibenecke quetschte.

    Nach 1-2 Wochen wurden die Aggressionen etwas weniger und ich freute mich schon, bis sich von heute auf morgen auch meine beiden Labroides dimidiatus auf den Meiocanthus stürzten (der Dominante wurde ignoriert). Diese waren bis dahin (und seit dem) völlig friedlich gegenüber allen anderen Fischen und sonstigen Bewohnern, attackierten den Meiocanthus aber weitaus heftiger als sein Artgenosse, so daß ich ihn leider wieder rausfangen musste (er kam zurück zum Händler).
    Wenig danach starb leider auch mein alter Meiocanthus 8nach ca. 1.5 Jahren im Becken). Das Problem war vermutlich seine Gefräßigkeit. Er bekam einen sehr dicken, aufgeblähten Bauch, was mich an meinen Salarius fascinatus erinnerte, der das gleiche Schicksal erlitt, d.h. falsche Ernährung. Ich fütterte Pellet und abwechslungsreiches Frostfutter.

    Was fressen eure Meiocanthus so? Habt ihr ähnliche Probleme mit den Vielfraßen?

    Lg Robin

    Hallo Daniel,

    Euphyllias kann man bedenkenlos untereinander mischen bis auf E. glabrescens (die vernesselt andere Euphyllia Arten, kann aber mit weiteren E. glabrescens Farbmorphen/Unterarten (?), z.B. golden Torch, in direktem Kontakt gehalten werden).

    generell würde ich niemals Gonioporas neben Euphyllias halten, das muss eigentlich schief gehen da beide recht aggressiv sind und über kurz oder lang mit Kampftentakeln aufeinander losgehen. Gonioporas untereinander habe ich leider wenig Erfahrung, könnte gut gehen, würde ich aber genau beobachten da es hier ja auch verschiedenste Arten gibt...

    Liebe Grüße

    Robin

    Hallo Andre,

    ich benutze seit längerem das verwandte (und in Pulverform deutlich kostengünstigere) Carbocalcium (ohne beigesetzte Spurenelemente). Ca messe ich schon lange nicht mehr, lediglich die KH. Mein Becken steht seit ca. 2 Jahren bombenfest trotz massivem Tierbesatz (viele Fische! KH-verbrauchende Korallen sind v.a. LPS und wenige SPS). Zusätzlich dosiere ich nur noch TM NP Bacto Balance (enthält K+ Spurenelemente) und die TM A- Elemente, wirklich groß ins Geld schlägt das mMn nicht.

    LG Robin

    Da reicht schon einfaches Mineralwasser für, als Turbo noch mit Kohlensäure versetzt.

    das kann aber auch eklig werden... Mein Kieferwurm fiel dann nur zur Hälfte raus, er hatte sich sozusagen über den Sprudel vor "Freude" zerissen, die andere Hälfte musste ich dann aus dem Stein hämmern und meiseln... :mauer:

    Hallo zusammen,

    da der Post ja an mich gerichtet war hier noch meine Kommentare/Einschätzung:

    Leider leben die Garnelen nicht mehr, das Männchen hat es nur 4 Monate gemacht, das Weibchen ist vor kurzem verschollen nach ca. 1 Jahr. Mehr dazu weiter unten. Vorneweg halte ich ein Zuchtbecken für Asterinas als nicht bzw. schwer realisierbar, da die Viecher wie bereits mehrfach erwähnt unfassbar gefräßig sind (Asterinas scheinen wirklich nur minimalst nahrhaft zu sein für die Harlekins). Mein Becken war nach ca. 2 Monaten zu 99% leergeräumt.

    Ich fütterte dann mit schockgefrosteten Seesternen zu, das ist aber nicht nur teuer sondern auch stressig (Tierbeschaffung/Tötung) und macht reichlich wenig Spaß. Aufgrund eines Tipps hier aus dem Forum und einens Berichts aus dem MeWaLe, versuchte ich gefrorenen Dorsch/Kabeljau - und tatsächlich, dieser wurde dankbar angenommen. Beide Harlekins griffen sich bereitwillig kleine Dorschbrocken (tiefgefroren von Lidl gekauft, teilweise angreichert mit etwas Lipo-Garlic von TM) und verspeisten diese über mehrere Stunden hinweg. Die Verabreichung war an sich relativ problemlos, da die Tiere ja eher in Abwehrhaltung übergehen als zu fliehen und bei langsamer Annäherung der Dorsch direkt aus meinen Fingern abgenommen wurde. Der Sättigungseffekt war dabei rein subjektiv nicht schlechter als mit einem Seesternarm, der auch nicht wirklich beliebter war oder nahrhafter schien (eventuell falsche Sorte?). Schwer abzuschätzen, ob die Ernährung mit Dorsch tatsächlich zu Mängeln führt (es wurden ja bereits in einem Vorpost angeblich essentielle Fettsäuren erwähnt). Ich denke eher nicht, dass meine Tiere an Hunger gestorben sind, das Weibchen wurde am Tag vor dem Verschwinden nochmal gefüttert. Probleme gab es aber mit folgenden Beckenbewohnern:

    1. Putzerlippfische (Labroides dimidiatus): Rotzfrech natürlich, klauten tagsüber den Harlekins das Futter aus den Pfoten. Leichte Problemlösung: Fütterung bei Nacht!
    2. Putzergarnelen (Lysmata amboinensis:frowning_face: Noch rotzfrecher, klauten tags- und nachtsüber das Futter. Problemlösung: Separate Fütterung mit Dorsch bevor die Harlekins dran waren.
    3. Großscheren-Einsiedlerkrebs (Calcinus laevimanus:frowning_face: ca. kinderfaustgroßer Kleingangster in meinem Aquarium. Prinzipiell nicht der schnellste, sodaß direkte Futterkonkurrenz nicht das Problem war, allerdings macht er sich auch gern mal über schutzlose Tiere her. Hab ihn schon erwischt, wie er einen frisch gehäuteten Porzellankrebs kaltmachte :mauer: . Ich vermute mal, er könnte auch den Harlekins zugesetzt haben (beide verschwanden spurlos).
    4. Porzellankrebse (Neopetrolisthes maculatus:frowning_face: Überaschenderweise erwiesen sich diese als schwer kompatibel mit meinen Harlekins. Ich habe das relativ spät erst bemerkt. Immer wieder fehlten den Harlekins Beinchen oder Fühler, ich konnte die Übeltäter dann mal in flagranti beobachten. Die Porzellankrabben (bei mir ansässig in einer Pymanthus crucifer), griffen die Harlekins bei Annäherung an das Wirtstier sofort an (Vielleicht war die Färbung zu ähnlich?). Ich konnte einmal direkt sehen, wie ein Bein abgeknapst wurde. Leider fliehen sie ja idR nicht, sondern drohen stattdessen, was die Porzellankrebse allerdings wenig beindruckte.

    Generell waren es superschöne, aber vor allem auch sehr stressige Tierchen, ich fütterte 2-3 mal die Woche per Hand. Der Dorsch war eine große Erleichterung, aber natürlich bleiben Fragezeichen, ob eine Langzeitfütterung ohne Seesterne erfolgreich sein kein...

    LG Robin

    Hallo Tina,

    die kleinen grünen Dinger sind Tunikaten/Ascidien, freu dich über die hübschen harmlosen Tiere (sind Filtrierer). Bei der Koralle bin ich nicht sicher. Hat sie ein Skelett oder ist sie weich? Könnte so etwas wie eine Pocillopora sein (hat ein Skelett), diese vermehren sich auch auf diese Weise, dafür erscheinen aber die Polypen recht lang.

    Das rote könnten Algen oder Schwämme sein, da bin ich leider kein Experte. Scheinst ja tolles Lebendgestein einegsetzt zu haben, wenn das alles so fröhlich spriesst :smiling_face:

    LG Robin

    Hallo Robert,

    es gibt ein Markensalz welches ich dir NICHT empfehlen würde: Das Red Sea Coral Pro. Es ist zwar meiner Erfahrung nach einwandfrei, ergibt allerdings nach Mischung mit Osmosewasser bei gängigen Dichtegraden eine Alkalinität/KH die für ein frisches Becken eher ungünstig ist (ca. 11-12 nach Herstellerangaben, ich habs nicht nachgemessen). Für ein laufendes Becken mit KH Verbrauch ist es hingegen unproblematisch/vorteilhaft bei Teilwasserwechsel (könnte z.B. bei regelmäßigigem Wasserwechsel und geringem Besatz an KH Verbrauchern Balling o.Ä. ersetzen).

    LG Robin

    Hi Timo,

    Scheibenbewuchs ist ja normal, mit UV-Klärer putze ich alle 2-3 Tage, ohne muss ich jeden Tag ran. Generell ist grüner Scheibenbewuchs ja eher ein gutes Zeichen. Aber ohne UV fällt mir kein gutes Mittel ein den Aufwuchs zu reduzieren. Ich denke aber, dass sich dein Becken erst mal wieder einpendeln muss, kann also gut sein dass der Scheibenbewuchs bald wieder etwas zurückgeht.

    LG Robin

    absolut korrekt Hans-Werner... wie der Zufall so will schreibe ich gerade einen Übersichtsartikel u.a. über pathogene Vibrionen und probiotische marine Bakterien. Es gibt da übrigens hervorragende Kandidaten (aus der Gattung Roseobakter) die Biofilme bilden und Antibiotika produzieren, welche v.a. solche Vibrionen zur Strecke bringen.

    Sind solche Roseobakter in eurem Nitrobiotic mit drin? Reine Interessensfrage, vermute mal das ist eh ein Betriebsgeheimnis :winking_face:

    LG Robin

    äußerliche Symtome müssen ja auch nicht zwingend vorhanden sein bei einer ansteckenden Krankheit, vielleicht kam die Samtkrankheit ja auch sekundär beim geschwächten Tier hinzu. Vermutlich müsste ein fachkundiger Tierarzt o.Ä. sich mal einen toten Fisch ansehen (auch innen). Beachtlich ist die hohe Virulenz des Erregers wenn es denn einer ist.

    Solche Sachen wie Sauerstoffmangel kann man ausschließen? Abschäumer vorhanden?

    LG Robin

    Hi,

    so einen ähnlichen Fall gab es erst vor kurzem hier im Forum glaub ich. Ich würde schwer vermuten, du hast so etwas wie "Dauerausscheider" unter deinen resistenten Fischen, d.h. der Keimdruck in deinem Becken dürfte für die neu zugesetzten Fische zu hoch sein trotz UV Klärer. Natürlich nur Spekulation. Weitere Fische würde ich nicht verheizen, das wird immer das gleiche Ende nehmen!

    Eine Möglichkeit könnte sein die alten Fische in einem separaten Quaräntebecken zu behandeln, aber dann müsste man sich bezüglich Erreger/Krankheit schon sicher sein...

    LG Robin

    Hallo,

    also ich würde auch Nährstoffmangel (konkret NH3, PO4) schwer vermuten, du hast ja keine Fische im Becken, das würde ich schleunigst ändern. Korallen und Anemonen sind auf diese Nährstoffe (Futter-->Fischkacke) dringend angewiesen und verhungern sonst jämmerlich, egal wie gut das Licht und andere Wasserwerte sind....Die paar Schnecken und Einsiedler sind sicher nicht ausreichend, fütterst du überhaupt zu? Wenn die Anemone schon schlecht da steht, wird gezieltes füttern auch nichts bringen, bei einer gesunden Anemone ginge das. Man kann nur hoffen, dass sie sich langsam erholen wird....

    LG Robin

    Hallo Andrea,

    vielen Dank für den ausführlichen Bericht!

    Ich hätte noch ein paar Fragen:

    1. Wird die Lampe warm/heiss?
    2. macht der Lüfter Geräusche?
    3. Gefällt dir das Licht rein optisch, also im Vergleich zu anderen LEDs oder T5? (natürlich sehr subjektiv)

    Danke :smiling_face:

    LG Robin

    Hallo Andrea,

    1. Augen- und Mundschutz beim Schneiden ausserhalb des Wassers (manche Palys ziehen sich zusammen --> verspritzen ihr Gift sobald sie ausser Wasser sind)
    2. Handschuhe
    3. nicht ausführen, wenn man offene Wunden im Handbereich hat. Sollte man sich schneiden, Wunde gründlich auswaschen
    4. Raum gut belüften
    5. NIEMALS den Stein abkochen / mit heissem Wasser behandeln um restliche Palys abzutöten oder ähnliches (dann entsteht ein recht tödliches Aerosol des Gifts)
    6. Kinder/Haustiere haben nichts in der Nähe der Krusten verloren
    7. Symptome einer Vergiftung können sein: Metallischer Geschmack im Mund, Kopfschmerzen/Fieber, Übelkeit, Bauchkrämpfe...

    aber keine Panik, eher die aus Lebendgestein gewachsenen Palythoas cf. toxica sind öfter problematisch (siehe https://www.koralle-magazin.de/pflege/291-pal…sundheitsrisiko). Wenn man obiges beachtet, dürfte wenig Gefahr drohen

    LG Robin

    Hallo Daniel,

    ich habe das gleiche Problem mit der Aquamedic DC Runner 3.2, sie arbeitet nicht konstant, warum auch immer...Übrigens ist das schon meine zweite Aquamedic DC Runner 3.2, bei der ersten dachte ich noch das wäre eine Montagsproduktion....Die neue habe ich noch nicht so lange, mal sehen ob es auch Schwankungen nach oben gibt, oder ob die Leistung kontinuierlich zurück geht...

    LG Robin

    Hi Stefan,

    ich benutze es seit ca. 1.5 Jahren und bin hochzufrieden damit! Den Korallen geht es prima und es ist wirklich kinderleicht zu handhaben. Einziger Nachteil bisher: Wenn man es nicht kühlt wird die Lösung bei mir manchmal etwas trübe bzw. es bildet sich Bodensatz, ich vermute schwer durch bakterielles Wachstum. Im Kühlschrank habe ich damit aber kaum Probleme. Desweiteren dürfte man bei hohem Besatz an SPS wohl schnell an die empfohlene Höchstdosierung stoßen (in meinem 300L Mixed-reef mit wenigen SPS sind es derzeit 35 ml pro Tag, 75 mL wäre das Maximum), also wird man langfristig damit auch nicht an einem Kalkreaktor vorbeikommen.

    LG Robin

    Hi Tade,

    starkes Vermehrungspotential passt zu Rhodactis (hat sich das Tier geteilt oder ist es nur weiter aufgegangen?). Ich vermute mal, dass das was du als Skelett ansiehst eher der Stein ist, auf dem die Scheibenanemone festgewachsen ist (oder alternativ der weiche Fuss der Anemone der sich auch etwas strecken kann, je nachdem wie tief er in einer Spalte verankert ist). Ich habe übrigen auch eine Rhodactis mit sehr langen Polypen (bis zu 2 cm). Aufpassen muss man unbedingt mit der Nesselkraft der Tiere. Diese kann teils erheblich sein, meine Rhodactis haben mir auch schon Steinkorallen angebrutzelt. Am besten du lässt sie isoliert auf einem Stein wachsen, es ist teilweise sehr schwer die Tiere an der Ausbreitung zu hindern, da selbst kleinste Gewebefetzen sich oft vollständig regenerieren.

    LG Robin

    noch was: Auf dem zweiten Bild sieht es so aus, als wäre eine Euphyllia glabrescens in unmittelbarer Nähe der Anemone. Diese Korallen sind ja berüchtigt für ihre Aggressivität. Eventuell wurde die Anemone mit Kampftentakeln vernesselt (obwohl ich vermuten würde, dass sich die Anemone dann rasch ein neues Plätzchen suchen würde)?

    LG Robin