Beiträge von Sandy Drobic

    Inzwischen ist das Buch von Andreas bei mir eingetroffen. Ich hatte es über Amazon bestellt, es ist das aktuelle von 2013, auch wenn immer noch 1. Auflage dort drin steht. Das irritiert schon etwas. Das kann ich mir am Wochenende mal vornehmen.

    Ina, ich habe noch einen Link auf Deinen Beitrag bei SAIA:
    http://www.saia-online.eu/index.php/de/s…bt-und-gequaelt

    Da hast Du ja sehr schön und klar beschrieben, wie ein Doktorbecken aussehen sollte. Dann hat er mal eine Hausnummer. :smiling_face:

    Hallo Marc,

    wenn alle anderen Parameter gleich bleiben und nur die Pumpen sich ändern, dann kann man schon daraus Schlüsse ziehen, der Vergleich hinkt also nicht. In diesem Fall war es, dass nach einer Entkalkung die gleiche Tunze ziemlich laut war und die Fische dies durch Verstörung sehr deutlich zeigten. Ähnliches passierte, als ich einmal die Schrauben meiner Abschäumer-Speedy zu stark angezogen hatte und Vibrationen bis ins Hauptbecken die Folge waren.

    Bevor Du jetzt noch "Erdstrahlen" als Argument einführst wäre ich lieber an Beobachtungen anderer Leute interessiert, die dies ähnlich bemerkt haben oder bei denen die Fische solche Änderungen einfach ignorierten.

    Den Fischen geht es ähnlich wie Dir: plötzliche Geräusche oder laute Umgebung sind nicht förderlich für die Nachtruhe und auch tagsüber merkt man schon, dass sie etwas mehr gestresst sind bei schön lauten Pumpen. Das ist das, was ich bei mir beobachten konnte.
    Gestern erst kam wohl wieder mal eine Schnecke in einer Pumpe und hat die für ein paar Sekunden laut scheppern lassen, die Fische sind regelrecht gesprungen. Dezente Geräusche wie wenn eine regelbare Pumpe fließend mal etwas höher oder niedriger regelt scheinen kein Problem zu sein, zumindest nicht für die Fische.

    Die gleiche SPS in gleicher Wassertiefe hat jedoch sichtbar besseres Polypenbild, wenn mehr Strömung ist. Von daher mag es für die Korallen gerade besser sein, wenn die Strömung auch nachts in voller Stärke zur Verfügung steht.

    Hallo Ina,

    ich werde das gleiche Becken wieder neu einrichten. Über eine Vergrößerung habe ich tatsächlich nachgedacht, mich letztendlich aber aus zwei Gründen dagegen entschieden:
    - zum einen wohne ich zur Miete und habe lange Wochen kämpfen müssen, um das bestehende Becken durchzuboxen
    - zum anderen kostet das bestehende Becken schon reichlich Geld und jetzt kommt noch das 500l-Becken hinzu. Meine Stromkosten sind jetzt schon nicht lustig und werden nach der Umrüstung in Richtung schmerzhaft gehen. Ich träume von einem Becken mit mehreren Tausend Litern, aber es wird wohl ein Traum bleiben, wenn ich nicht im Lotto gewinne. Da ich nicht Lotto spiele ist das eine ziemlich hohe Hürde. (^-^)

    Komischerweise ist jedes Becken schnell zu klein, egal wie groß es ist. Die Nische, in der das Becken sich befindet, könnte in der Länge nur wenig mehr sein, vielleicht 20-30cm mehr, die Tiefe ist schon mehr als ausgenutzt, das einzige, wo ich eventuell noch aufstocken könnte wäre etwas in die Höhe von 60cm auf 70cm. Aber auch dann wäre es nur eine nicht wesentliche Steigerung. Die Kosten stehen einfach in keinem Verhältnis zum Gewinn an Beckenraum.

    Deshalb werde ich lieber zusehen, dass ich die Dekoration etwas besser gestalte (nicht mehr so hoch wie bisher, typischer Anfängerfehler). Immerhin werde ich dann besseres Licht haben und hoffentlich bessere Fotos machen können!

    Leider nicht. Wenn ich die gute Qualität der Eiblibilder von Ina und Sandy sehe verstehst du mich :winking_face:

    Hallo Torben,

    das ist auch viel eine Sache des Glücks. Von den Lippfischen etwa habe ich keine solche guten Fotos, die sind einfach zu flink und das Becken zu groß, um sie richtig zu erwischen. Von dem kleinen Eibli habe ich kein einziges Foto, durch das Objektiv sehe ich wenn überhaupt etwas nur seine Schwanzflosse beim Beschleunigen.
    Hier ein Bild vom H. marginatus, das war noch im Händlerbecken, wenn ich mich recht erinnere, bei mir ist er deutlich dunkler und größer geworden. Und er hat erheblich mehr Platz, um sich zu verdrücken. Da ist noch von 2013 ein Bild.

    Inzwischen ist es eine ausgeprägte Wühlmaus, welche öfter mal für Staubwirbel sorgt, wenn er mit Elan den Boden umpflügt. Er ist einer der Hauptgründe, warum alle Korallen angeklebt oder angenagelt sein müssen, sonst fliegen sie durch die Gegend. Er ist schrecklich neugierig und möchte unter jeden Stein schauen, ob da was Fressbares drunter verbirgt. Egal, was ich ins Becken setze an Futter, ob Algen, Flockenfutter oder anderes, er ist der erste, der reinbeisst und Vorkoster spielt. Nur beim Frostfutter ist der Chelmon dichter dran.
    Leider habe ich keine besseren Bilder von ihm, er ist wirklich flink und schwimmfreudig, meine 800l sind schon ziemlich eng für ihn.

    Ich habe ein 800l-Becken (200x70x60), das ich aber leider bald neu starten muss, die Seeastern sind einfach zu heftig und habe eine Menge Korallen auf dem Gewissen. Ein 500l-Becken für die Zwischenzeit geht gerade in Startposition.

    Im Becken sind noch ein Palettendoktor, zwei indische Rauchkaiser, drei Zwergkaiser (ein C. eibli und zwei C. bispinosa), zwei Lippfische (H. marginatus und H. melanurus) und der Punker, ein Falko's Korallenwächter. Oh, im Refugium leben auch noch zwei Okinawa-Grundeln seit zwei Jahren.

    Von dem Punker habe ich noch ein Foto:

    Er hat als Hobby das Beobachten des Wohnzimmers, wenn ich dort rumwusele. Dann sitzt er vor der Scheibe und glotzt: Big Brother is watching you! Er überlegt gerade, wegen Ideenklau den Produzenten zu verklagen.

    Hallo Ina,

    ich habe so einige Rabauken bei mir im Becken, das Problem ist meist nur, auch ein Foto von denen machen zu können. Von dem kleinen eibli im Becken etwa habe ich kein einziges Foto. Wie in der Natur sind die Zwergkaiser doch sehr scheu und kommen wenig aus der Dekoration heraus, da sie die kleinsten Fische bei mir im Becken sind.

    Mein schöner eibli ist leider Opfer eines Parasiten geworden. Ich habe einen kleinen eibi hinzugesetzt zusammen mit zwei Grundeln. Den hinzugesetzten ging es gut, der Altbestand hatte heftig gelitten, und genau der eibli war das einzige Opfer. Der kleine hinzugesetzte lebt vergnügt bis heute, aber leider sehr scheu. Ich vermute auch, dass es ein Mischling ist, da er doch recht dunkel ist.

    Mein Chelmon hat die Seuche zum Glück überlebt. Nach 10 Tagen der Futterverweigerung fing er langsam wieder an zu fressen und kreuzt weiter durch das Becken auf der Suche nach Glasrosen:

    Chelmi "die Bugwelle" rostratus mit vollem Namen ist der erste, wenn es Frostfutter gibt und hackt direkt in das Futtersieb rein, Zeit, bis das Futter vom Sieb freigespült wird hat er nicht. Bis heute ist er der einzige Fisch, der mir auf einzigartig deutliche Art die Leviten gelesen hat. Dass ich der Schuldige war, dass das Wasser am Sinken war, hat er sehr richtig zugeordnet und mich erlesen runtergeputzt. Ich habe es eingesehen und schnell wieder neues Wasser eingelassen.

    Sein Kollege Theo kam zusammen mit ihm vor drei Jahren aus einer Beckenauflösung in mein Becken und hat Chelmi geholfen, sich im neuen Becken zurecht zu finden. Chelmi hat lange Wochen gebraucht, sich an das neue Becken zu gewöhnen, Theo war da eher unproblematisch. Inzwischen sind beide alteingesessen und schwimmen gelassen durch die Gegend. Im Gegensatz zu den sonst erhältlichen quoi ist dies ein Scarus spinus. Nicht so bunt wie die quoi, aber dafür auch nicht so neurotisch, er stand noch nie mit aufgerissenem Maul vor der Scheibe wie ich das bisher bei fast allen quoi gesehen habe. Theo ist ein äußerst friedlicher Geselle, der viel Ruhe ausstrahlt, außer wenn er Kalkrotalgem von einem Pumpenkabel abknabbert, dann geht mein Blutdruck doch ziemilch hoch.

    Korallen rührt er nicht an, er ist nur an Aufwuchsalgen und Kalkalgen interessiert, sein kräftiger Schnabel hat sich noch nie in die Korallen gesenkt. Ganz am Anfang hat er tatsächlich den berühmten Scheimkokon gebildet, wenn er sich zum Schlafen gelegt hat, inzwischen hat er genau verstanden, dass in diesem Becken keine Bedrohung für ihn existiert und hat seinen Stammplatz in einer Höhle, aus der ich in abends immer herausschauen sehe. Ohne Kokon.

    Nur beim großen Wasserwechsel hat der Theo doch etwas die Fassung verloren, Schreckfärbung angenommen und sich stocksteif unter den Stein gelegt und Alge gespielt.

    Chelmi müsste jetzt etwa 6-7 Jahre alt sein, Theo kam schon erwachsen zum Vorbesitzer, aber ich hoffe, sie bleiben mir bis zur Rente erhalten. Mit etwas Glück und keiner Katastrophe (klopf auf Holz...) sollten die beiden die 17 Jahre schaffen. :smiling_face_with_sunglasses:

    Hallo Hajo,

    da kann man mal wieder sehen, wie relativ die Zeit ist: Bassleer: "Fischkrankheiten im Meerwasseraquarium" ist ein Vierteljahrhundert alt (1. Auflage 1991) und steht bei Dir noch nicht auf der ehrwürdigen Altersliste. Interessanterweise habe ich eine zweite Auflage gesehen, diese aber nur in Englisch. Ich habe sie mir bestellt und bin gespannt auf die 69 Seiten. Die Beschreibung hat mir sehr zugesagt.

    Beim Bildatlas der Fischkrankheiten habe ich jetzt ungefähr drei Versionen gesehen, von 1983 bis 2011. Kann es sein, dass der Bassleer in späterer Zeit seinen eigenen Verlag gegründet hat, um seine Bücher zu vertreiben? Dann müsste ich noch etwas genauer suchen, um die letzte Auflage zu finden.

    Das hilft mir jedenfalls schon sehr weiter! Danke!

    Hallo Hajo,

    es wäre hilfreich, wenn Du konkrete Angaben machen würdest, welche Literatur genau Du meinst, damit die Leute sich nicht durch Unmengen von Büchern und Zeitschriften quälen müssen und dabei erst beim Anwenden lernen, die Spreu vom Weizen zu trennen. Zwei oder drei Bücher mit guten Beschreibungen und Angaben zur Behandlung würde ich mir auch gerne zulegen. Genial wäre es, wenn Du auch noch Links auf Videos und Fotos hättest, wo man die Krankheiten/Symptome sehen kann.

    Der rote Fleck sieht eher wie die Folge von Vitaminmangel aus. Reichere das Futter mal mit Vitaminen an, dann sollte der Fleck relativ schnell verschwinden.

    Die Symptome, die Du berichtest mit der schlechten Atmung und den Intervallen, wo die Fische sich etwas beruhigen deutet schon auf einen Kiemenparasiten hin, der sich in Schüben vermehrt. Ich würde UVC einsetzen.

    Hallo Alex,

    ich drücke Dir beide Daumen und hoffe, dass die Sterbewelle bald aufgehalten werden kann. Einige Parasiten können durchaus auch mit Korallen, genau gesagt dem Ablegerstein, ins Becken kommen. Wenn Du z.B. vor ein paar Wochen ein paar Korallen ins Becken gesetzt hast, dann wäre es möglich, dass ein Parasit dies als Einfalltor verwendet hat. Zeigen die Fische außer der schweren Atmung noch andere Symptome?

    Du hast drei Möglichkeiten:
    - Vergiftung
    - Parasit
    - Sauerstoffmangel

    Sauerstoffmangel hast Du mit der Messung unwahrscheinlich gemacht.
    Die Vergiftung kann durch Verwesung(Ammoniak), anaerobe Reduktion(Schwefelwasserstoff) oder Schwermetalle erfolgen.
    Verwesung und Schwefelwasserstoff solltest Du eigentlich riechen können, die Schwermetalle sollte die Tritonanalyse zeigen.
    Bleibt als letztes ein Parasit.

    Welche Veränderungen bzw. Neuanschaffungen hast Du in den letzten vier Wochen vor dem Anfang des Fischsterbens vorgenommen? Die Wahrscheinlichkeit ist gut, dass dort ein Parasit mit eingekehrt ist.

    Ohne eine Bestimmung, welcher Parasit sein Unwesen treibt ist es schwer, einen passenden Ratschlag zu geben. Wenn ich dies jedoch richtig sehe, dann hattest Du noch Fische im Becken (die Grundeln), als Du die Nadeln und Seepferdchen nachgesetzt hast. Es gibt leider mehrere Möglichkeiten, woher der Parasit gekommen ist: zum einen kann er die ganze Zeit im Altbestand überdauert haben, wenn der Altbestand eine weitgehende Immunität entwickelt hat. Nicht umsonst sagt man, dass für das Absterben eines Parasiten mit Schwärmerstadium kein einziger Fisch im Becken sein darf, der als Wirt für weitere Vermehrungszyklen dienen kann.

    Wenn Du also das Becken weiter betreiben möchtest, dann müssen alle Fische raus und dann die Quarantänezeit eingehalten werden.

    Falls der Parasit mit den Neuankömmlingen eingeschleppt wurde, dann sollte auch der Altbestand betroffen sein. Die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass ein neuer Fisch auch Parasiten hat, wenn es sich um Wildfänge handelt, da auf den meisten Fischen in der freien Wildbahn ein paar Parasiten vorhanden sind. Im Aquarium mit der begrenzten Wassermenge können diese Parasiten dann sich unnatürlich stark vermehren..

    Ich hatte einmal ein ähnliches Phänomen und habe dabei einen Zwergkaiser vom Altbestand verloren, die übrigen Fische haben sich nach einem sehr großen Wasserwechsel und dem Einsatz eines UVC-Klärers erholt. Der UVC-Klärer kann jedoch nur einen Teil bekämpfen, er erwischt nie alles. Auch einige Monate danach konnte ich beobachten, dass ab und zu die Fische sich noch etwas kratzten und manchmal rieben, der Parasit war also immer noch im Becken, die Fische hatten sich aber größtenteils darauf eingestellt und eine gewisse Immunität entwickelt. Erst nach einem knappen Jahr konnte ich dies nicht mehr sehen und meine Fische zeigen inzwischen keine Symptome dieser Art mehr.
    Während der Befallzeit zeigten einige der Fische auch Vehaltensstörungen wie den Tunze-Kreisel (Fisch schwimmt ständig im Kreis um die Pumpe herum), Hospitalismus und einige andere Zeichen von Unwohlsein.

    Wirklich Ruhe und Gewissheit wirst Du erst mit einer kompletten Neueinrichtung bekommen, wenn Du keine von den alten Fischen in das neu gestartete Becken setzet.

    Das beruhigt mich zu hören. Ich würde auch dringend empfehlen, den Ablaufschacht mit Plexiglas abzudecken, am besten etwas abfallen, damit ein springender Fisch ins Becken zurückrutscht. Ich habe leider ebenfalls durch den nicht abgedeckten Schacht Verluste gehabt.

    Ansonsten hört sich das ja gut an. Ich würde noch einmal gut über den externen Ablauf nachdenken, der kann ja in der gleichen Ecke sein.

    Wenn der Aquarienbauer keine Erfahrung beim Design von Meerwasserbecken hat, dann würde ich mir gut überlegen, ob Du wirklich richtig aufgehoben bist bei ihm. Letztendlich musst Du nämlich dann genau das Design vorgeben und es scheint nicht, als ob Du viel Erfahrung damit hast.

    Einige Punkte, welche Du gut überlegen solltest:

    • Weißglas oder Floatglas: wenn es ein Raumteiler ist würde ich Weißglas empfehlen, da Du durch zwei Scheiben dabei siehst und der Grünstich bei so einem großen Becken dann doch stört. Bei einer Aufstellung an der Wand kann man über Floatglas nachdenken, aber ich würde trotzdem zu Weißglas raten für alle Scheiben, durch die man in das Aquarium schaut.
    • Ablaufschacht Position: der Ablaufschacht wird mit Vorliebe von scheuen Fischen genommen, um dort hereinzuspringen. Wenn der Ablaufschacht hinten in einer Wandecke ist, versuche mal dort bis auf den Boden zu kommen und dann stelle Dir vor, dass Du dort einen panischen Fisch wieder herausholen musst an den Rohren vorbei, welche dort stecken.
      Weitere Überlegung: die Strömung wird durch den Ablaufschacht im Becken meist sehr ungünstig beeinflußt, wenn möglich empfehle ich einen externen flachen Ablaufschacht. Mache einen Kamm über die Breite des Beckens und lasse das Wasser in ein flaches Becken einlaufen, wo die Rohre eingesetzt sind. Das beseitigt das Problem mit dem Fische fangen und der Wartung und auch die Strömungsknicke mit dem Ablaufschacht. Dafür brauchst du dann etwa 12-14cm mehr an Länge für das Becken.


    • Strömung, Wellengenerator und Algenreinigung: wenn Du jemals daran denkst, mit zwei Pumpen eine Resonanzwelle aufzubauen, dann solltest Du sichergehen, dass das Becken diese zusätzliche Belastung auch aushält, viele Aquarienbauer schließen dies sogar explizit aus bei ihren Becken. Einige Aquarienbauer setzen Glasstreifen auf die Silikonnähte, um zu verhindern, dass man beim Algenentfernen mit dem Scheibenkratzer zu tief in den Silikon kratzt, das kann ich nur empfehlen. Zusätzlich vergrößert es die Silikonfläche, über die der Druck des Wassers aufgefangen wird.


    • Scheibendicke: bei 70cm Beckenhöhe und 80cm Tiefe mit 2m Länge solltest Du bei 15mm Scheiben landen, 12mm sind da schon sehr niedrig angesetzt. Dies erhöht den Preis jedoch schon deutlich.
    • Gewicht: zusätzlich zum Preis kommt auch noch das deutlich größere Gewicht. Mit weniger als 6 kräftigen Männern würde ich es nicht wagen, so ein Becken aufzustellen, die Transporteure liefern das Becken nur bis vor das Haus, wenn nicht explizit etwas anderes ausgemacht wurde.
    • Statik: bei der Aufstellung eines derart großen Beckens muss zwingend vorher die Statik des Gebäudes geprüft werden, alles andere wäre grob fahrlässig und zieht bei einem Bruch teils sehr teure Konsequenzen nach sich. Das kann mehrere Zehntausend Euro kosten, wenn die Wohnung überflutet wird und für die ganze Etage der Boden neu renoviert werden muss. Läuft die Suppe danach noch etwa in die Wohnung des Nachbarn unter Dir wirst Du richtig Freude haben. So ein Becken hat eine Flächenlast, die jenweits aller normalen Zulassungen ist. Normale Flächenlasten von Wohnungen sind bei etwa 300kg/m², da ist schon die Aufstellung eines Wasserbettes statisch zu prüfen. So ein Aquarium kommt schnell auf eine Flächenlast von 900kg/m².

    Ich hoffe wirklich, dass diese Abwägungen bereits von Dir abgeschlossen sind.

    Ich würde einen 40mm Ablauf, ebenso einen 40mm Notablauf und einen 32mm Zulauf empfehlen. Wenn Du sicher weisst, dass Du nie Triton verwenden wirst, dann kannst Du auch eine Nummer kleiner nehmen (32mm, 32mm, 25mm). Die Bohrungen im Glas dazu sind natürlich größer (55mm, 55mm, 43mm bzw. 43mm, 43mm, 35mm), aber das sollte auch bei der bestellten Tankdurchführung genau dabei stehen, wie groß die Bohrung sein soll.

    Na ja, ich hatte schon gehofft, dass es auf ein technophiles Publikum zugeschnitten ist und dieses anspricht. Hier könntest Du ein beliebiges Produkt reinstecken und nur den Text etwas ändern und es würde fast nicht auffallen. Ich habe normalerweise ein gutes Gedächtnis, habe aber echte Probleme, mich daran zu erinnern, was ich da eigentlich noch gesehen habe, und es ist kaum 24 Stunden her, dass ich mir den Trailer angeschaut habe. Gehirnbleiche pur...

    So ziemlich das einzige, das ich mir gemerkt habe ist das Foto von dem Klotz und die Frage, wie ich die Pumpe ausrichte, wenn der Strahl nicht einfach parallel die Scheibe entlang gehen soll.

    Der Film ist der Wahnsinn! Vor lauter sich-selbst-auf-die-Schulter-klopfen habe ich fast vergessen, worum es hier eigentilch geht. Informationsgehalt geht eher ins Negative, wenn das überhaupt möglich ist.
    So etwas würde ich eher bei MTV erwarten als in einem Trailer zu einem technischen Produkt. Dazu passen auch die Schnitte allle 0,5 Sekunden.

    Das Problem wird weniger sein Schwimmbedarf sein als sein Wachstum und die entstehende Größe mit dem damit verbundenen hohen Futterbedarf. Um die Wasserwerte einigermaßen zu halten muss das Becken einfach eine gewisse Größe haben. Schwierig wird auch die Vergesellschaftung, da nur große Fische nicht als Futter angesehen werden, was wiederum die Futterproblematik steigert.
    Wenn Du ein Artenbecken einrichten möchtest ohne viele Korallen, dann wirst Du wohl bei 500-700l Möglichkeiten finden, ansonsten brauchst Du wohl ein Becken von gut über 1000l und einen starken Abschäumer, zusammen mit einer starken Beleuchtung, um durch Wachstum einiges der Nährstoffe in Biomasse umsetzen zu können.

    Hallo Jens,

    ich brauche da keine wissenschaftliche Studie zu machen, ich sehe genau, wie mein H. marginatus überall hineinschiesst, auch wenn in vielen Bereichen im Becken nur 1cm Sand auf dem Boden ist. Lernen tut er nicht und versucht es seit Jahren weiter. Soll ich da jetzt ernsthaft Schmiergelpapier reinlegen, um daraus eine Studie zu machen? Das meinst Du doch nicht im Ernst?!?

    Da ich ein Freund von Lippfischen bin, die sich gerne in den Boden eingraben, finde ich so eine Idee ziemlich grausam. Im Endeffekt hat man nämlich einen Boden, der auch als Schmiergelpapier dienen kann und wo die armen Viecher dann mit Karacho gerne reintauchen wollen.

    Solange Du keine Lippis hast, die sich zum Schlafen in den Sand einbuddeln mag das gehen. Da Du so eine Entscheidung aber wohl nicht im laufenden Becken rückgängig machen kannst solltest Du Dir das gut überlegen.

    Das hört sich doch gut an. Ich habe das Peroxid von Höfer auch schon verwendet, das funktioniert ganz gut und es lässt sich mit der Konzentration auch gut arbeiten, da man nicht direkt verätzt wird, wenn mal etwas auf die Finger kommt. Schutzbrille ist aber trotzdem Pflicht! Verdünne es auf 3-4 Prozent, dann kann man damit auch größere Eimer mit Gestein bearbeiten und es ist trotzdem noch effektiv. Warte, bis die Sprudelei fast aufgehört hat, dann ist das Peroxid erschöpft oder es ist nichts Oxidierbares mehr vorhanden. Letzteres mit etwas frischem Peroxid testen. Das dauert teilweise schon ein paar Tage.

    Setze das TS doch einfach mal in Osmosewasser mit einer kleinen Pumpe und messe nach 24 Stunden den Phosphatwert. Das gibt Dir einen Anhaltspunkt, ob eine Reinigung mit H2O2 überhaupt notwendig ist.

    Hallo Paul,

    ich habe eine ähnliche Erfahrung gemacht und vermute, dass es eine Bakterienblüte ist. Teilweise konnte ich schon den Zeitpunkt absehen, wenn nach etwa 2 Wochen der RowaPhos langsam erschöpft war und rostbraune Beläge begannen, sich im Filter auszubreiten. PO4 geht dann relativ schnell auf 0,2 mg/l mit Tendenz steigend und die Trübung verschwand erst dann, wenn ich das Technikbecken säuberte und den Adsorber wechselte. Mit dem Gilbers ist mir dass dann nicht mehr passiert, deshalb war ich erst mal beim Gilbers Diakat B hängengeblieben, auch wenn er nicht so effektiv war wie der RowaPhos.