Beiträge von Sandy Drobic

    He he!

    Der Theo hat einmal Fracksausen bekommen, als ich einen sehr großen Wasserwechsel gemacht habe. Stocksteif Alge spielend, kaum Atmung und die Färbung:

    Dabei sieht der normal eigentlich so aus:

    Ist übrigens kein quoi, sondern ein Scarus spinus.

    War das erste mal, dass ich den mit Schreckfärbung sah, sonst haut den geruhsamen Theo nichts so schnell um. Ich habe aber zugegeben noch kein Plakat von Heino aufgehängt...

    Klasse, der neueste Ami-Trend und alle sagen "muss ich auch".

    Da hat jemand eine Theorie "Durchmischung mit Luftblasen fördert den Gasaustausch" und sagt "Abschäumer allein reicht nicht". Jetzt frage ich einfach mal, ob das auch jemand gemessen und bestätigt hat? Den Sauerstoffgehalt im Wasser zu messen ist durchaus möglich ohne riesigen Aufwand. pH-Wert ist auch Standard und damit der Säuregehalt.

    Was hat dieser für einen Abschäumer als Vergleich genommen mit welcher Luftleistung? Wie groß sollen diese "Mikroblasen" eigentlich sein?
    Wenn man es ernst mein warum nicht die Pumpen nehmen, die dafür gedacht sind, nämlich Abschäumerpumpen mit den Nadelrädern, die die Blasen sauber erzeugen?

    Demnächst klebe ich ein Plakat von Heino neben das Aquarium und lasse seine Musik laufen. Dann begutachte ich das Wachstum und stelle fest "Klasse, das geht ja richtig ab!". Nächsten Monat findest Du dann ein Youtube-Video von mir mit der sensationellen neuen Methode, Korallenwachstum zu beschleunigen. Und gegen Erdstrahlen hilft es übrigens auch!

    Ein Fluch auf Deinen Aquabauer, der einen so dünn ausgestatteten Schacht da hingesetzt hat. Von der Decke gibt es auch keine Möglichkeit, ein Leerohr einigermaßen versteckt runterzubringen?

    Ohne den Notablauf als Puffer für kleine Schwankungen wirst Du häufiger am Justieren sein, selbst mit einem Membranventil, da die Ablaufkämme mal etwas mehr oder weniger veralgt sind usw. Diese kleinen Höhen- und Ablaufunterschiede können schnell 10 oder 20 cm im Schacht ausmachen, was dann laut hörbar ist.

    Irgendwie hört sich das nach dem Partner von meinem Beckenbauer an, der ist jetzt auch in Rente und ich erneuere die gesamte Verrohrung und wenn möglich auch den Ablaufschacht in den nächsten Wochen. Der ist jetzt übrigens auch seit zwei Jahren in Rente.

    Seine Methode, den Ablaufschacht ruhig zu bekommen war, ihn mit Biobällen vollzustopfen. Die veralgen dann stark und das Wasser, welches runterkommt ist dann recht ruhig, selbst wenn der Ablauf nur halb voll ist.

    Sollte der Ablauf aber mal tatsächlich verstopfen,was in so einer Situation durchaus mögilch ist wirst Du echte Freude haben, den Schacht auszuräumen und das Sieb vom Ablauf freizubekommen.

    Gehupft wie gesprungen, die Situation ist zurückhaltend formuliert "suboptimal".

    Genial wäre es, wenn Du einen kompetenten Glaser findest, der verbindlich zusagt, dort ein zusätzliches Loch reinzubekommen ohne das Becken zu zerstören.

    Um was für Kabel handelt es sich hier genau? Ist das nur die Stromversorgung für Abschäumer und die Red Dragon?

    In einem laufendem Becken dieser Größe würde ich nicht als Anfänger drin rumbohren. Der Schacht ist auch mitten im Becken, da kommt man also nur von unten dran, und da ist das Kühlen dann sehr schlecht mögich.

    Hallo Andi,

    wenn das Becken schon voll in Betrieb ist schließt das sämtliche Bohrungen im Glas aus. Sollte etwas passieren, hast Du Land unter in Deiner Wohnung und Deine Frau wird vermutlich zu Godzilla mutieren, ganz zu schweigen von den Investitionen.

    Ich sehe jetzt unten im Ablauf unter dem Becken keine Verschraubung und keinen Kugelhahn. Diesen Ablauf würde ich zuerst verbessern. Es hilft Dir zwar nicht direkt beim Lärm, aber es ist die Voraussetzung, dass überhaupt oben Stille reinkommen kann.

    Mein Vorschlag: In das senkrecht ablaufende Rohr wird eine Verschraubung gesetzt. Diese kann für Wartungen und Änderungen später äußerst vorteilhaft sein.
    Danach dann statt des Winkels ein 90°-Bogen, dann ein Membranventil, der Kugelhahn, und am Ende, wo es über den Balken geht, wieder ein 90°-Bogen statt des Winkels.

    Dieses ganze Teil kann im Voraus geklebt und getestet werden. Wenn alles zur Zufriedenheit zusammengeklebt und getestet ist, dann muss einmal oben der Ablauf gedichtet, die Pumpe mit dem Kugelhahn geschlossen werden, so dass das Technikbecken abgetrennt ist und der Ablauf durchgetrennt werden kann.

    Dann wird die Verschraubung an den abgetrennten Ablauf gesetzt. Wenn Du schnell trocknenden Kleber nimmst kannst Du das Becken schon ein paar Stunden später wieder in Betrieb nehmen.

    Dann geht es oben weiter:
    der Ablauf muss sehr tief gesetzt werden, damit keine Luft eingezogen wird. Wenn ich den Schaum auf der Einlaufkammer des Technikbeckens richtig sehe, dann zieht der Ablauf gut Luft ein und ist entsprechend sehr laut.
    Schön wäre es, wenn der Ablauf nur gesteckt ist, aber wahrscheinlich ist er geklebt. Falls geklebt, nimm einen Rohrtrenner (brauchst Du ohnehin für die saubere Ablängung der PVC-Rohre) und schneide ihn schön tief ab. zumindest 30cm sollte er dann unter der Wasseroberfläche enden.
    Dort kannst Du dann einfach eine Kupplung und ein Siebrohr wie z.B. das von Aqua Medic einsetzen.

    Danach wirst Du vom Ablauf selbst nichts hören. Was Du jetzt noch hörst ist das Geräusch, welches das Wasser beim Einlaufen über den Kamm und beim Sturz in den Ablaufschacht macht. Hier kommt jetzt das Membranventil zum Einsatz. Das wird jetzt so weit zugedreht, bis der Schacht sich aufstaut und das Wasser dort fast auf Höhe des Schaubeckens ist.
    Diese Einstellung ist stabiler, wenn Du etwas Spielraum hast, wenn ein Überschuss an Wasser durch den Notablauf läuft.

    Deshalb würde ich djvaders Vorschlag, den Kabeldurchlauf als Notablauf zu nehmen unterstützen. Auch hier bitte mit Bögen arbeiten, damit das Wasser nicht hart plätschernd um die Kurve gezwungen wird, sondern sanft dem Bogen folgend ohne Lärm durchläuft. Die Gestaltung des Notablaufs würde ich mit Ausnahme des Membranventils wie den Ablauf nehmen, also Verschraubung, 90°-Bogen, Kugelhahn, dann am Ende noch einmal der 90°-Bogen.

    Ob die Pumpe rattert oder andere Komponenten für Lärm sorgen kannst Du erst danach wirklich feststellen fürchte ich.

    Ich hoffe, die lange Auflistung hat Dich nicht abgeschreckt, eigentlich ist es recht einfach durchzuführen.

    Noch einmal zur Geräuschlosigkeit eines Ablaufs: Lufteinzug und starke Verwirbelungen sollten durch einen tief unter der Wasseroberfläche sitzenden Ablauf vermieden werden. Ich habe einfach ein Ablaufsieb von Aqua Medik in die Tankdurchführung gesteckt. Das Sieb auch nur, um Verstopfungen durch dicke Algenbündel, Schwämme, Fische oder Schnecken zu verhindern.

    Der Notablauf dann fast auf dem Niveau des Schaubeckens. Wenn das Wasser dann nicht durch scharfe Winkel geführt wird, wo es plätschernd hin- und herspritzt, dann ist der Ablauf auch geräuschlos, wenn etwas Wasser über den Notablauf geführt wird. Bei mir habe ich da auch noch ein Krönchen draufgesetzt wie ein Mini-Ablaufkamm, um auch dort zu verhindern, dass Tiere dort reinkommen.

    Auch der Notablauf ist bei mir nur gesteckt und kann für Wartungen rausgenommen werden.

    Bevor jetzt große Vorschläge für eine Verbesserung kommen, wie ist eigentlich die Situation im Becken. Sind da schon Korallen und Fische drin oder ist da alles noch im Aufbau und kann auch mal etwas trocken gesetzt werden?

    Selbst wenn man nicht mit dem extremen 10fachen Durchsatz des Volumens wie bei Triton rechnet ist das sehr seltsam dimensioniert. Einen 32er Ablauf habe ich an meinem 500l-Becken mit einer Speedy 80W als RFP. Dort kann ich fast die ganze Leistung der Speedy nutzen, aber auch nur, weil ich auf Winkel verzichte und sauber mit Bögen das Wasser lenke.
    Zusätzlich sorgt dies für einen deutlich ruhigeren Ablauf, da die Strömung nicht um die Ecken gepresst wird. Bei so einem Becken hätte ich einen 40er bis 50er Ablauf erwartet.

    Anstelle der 12000er Red Dragon 1 lieber eine regelbare Speedy, die ist noch ruhiger und kann auf die gewünschte Leistung eingestellt werden. Die volle Leistung der Pumpe dann mechanisch mit einem Ventil zu drosseln ist enorme Verschwendung.

    Dass das Technikbecken die abfließende Wassermenge nicht aufnehmen kann ist eindeutig falsche Planung bei der Dimensionierung. Ein Stromausfall muss immer mit einkalkuliert werden. Ein Loch im Rückförderrohr knapp unter der Wasserlinie könnte hier einiges helfen, muss aber regelmäßig kontrolliert und geputzt werden.

    Das ist tatsächlich dumm gelaufen, der Doktor ist schon im neuen Becken.

    Stressbedingte Symptome und Krankheiten kann man nie ganz ausschließen, auch wenn man vermeintlich ruhiges Herumschwimmen sieht. Aber die Wahrscheinlichkeit dafür ist doch recht gering, denke ich.

    Das Problem ist nur, dass mir auch keine bessere oder wahrscheinlichere Erklärung einfällt. :frowning_face:

    Ich hatte den Lippi auch schon einmal vor dem Becken liegen gehabt, das ist allerdings anderthalb Jahre her und war mitten in der Nacht im Sommer ohne Abdeckung. Zum Glück war ich noch auf und konnte ihn direkt wieder vorsichtig ins Becken setzen.

    Das einzige, was dann noch so übrig bleibt ist das, was in der letzten Zeit sich im Becken geändert hat: Wasserwechsel (nicht seit einigen Wochen), Futter und... nichts sonst, nur die Triton Elementz wie seit Jahren. Auch das Futter hat sich in den letzten Wochen nicht geändert. Da ist Ursachenforschung ziemlich schwierig.

    Uh, das höre ich gar nicht gerne, denn Gift ist so ziemlich der letzte verzweifelte Versuch, so ein Geschehen zu erklären.

    Um es direkt mit zu erwähnen: zwischen den Fischen gab es keinerlei böses Blut oder Fehden, die leben seit einigen Jahren zusammen und sind alle erwachsen. Da es mittem am Tag geschehen war schließe ich auch ein "Schreckmoment und mit Wucht gegen die Steine/Scheiben gestürmt" mit hoher Wahrscheinlichkeit als Todesursache aus.

    Organversagen durch Giftfang sollte nach vier Jahren auch recht unwahrscheinlich sein.

    Hallo Leute,
    gestern habe ich etwas erleben müssen, was ich mir nicht erklären kann. Plötzlich hörte ich, wie etwas unter die Beckenabdeckung klatschte, dann sah ich, wie mein Regenbockenlippfisch wie eine Rakete ohne Steuerung im Zickzack durch das Becken fegte, um dann zu Boden zu sinken und mit kleinen Zuckern im Sterben lag. Kurz vorher war er noch ganz ruhig im Becken herumgeschwommen.

    Vor vier Jahren hatte ich etwas ähnliches erlebt, da ging es auch um einen Lippfisch, allerdings einen kleinen Sechsstreifenlippfisch. Der schoss genauso durch die Gegend und sank dann tot zu Boden. Da hatten wir vermutet, dass es vielleicht ein Fangschreckenkrebs wäre, weil ich es auch knallen gehört hatte. Allerdings gab es jahrelang danach keine Verluste dieser Art bis eben heute. Das typische Knallen habe ich auch nicht gehört, deshalb bin ich mir ziemlich sicher, dass es kein Fangi oder Knalli war.Ich habe auch seit längerer Zeit keine neuen Korallen oder Fische ins Becken gesetzt, so dass ich mir sicher bin, dass kein neuer Parasit oder mit LS eingeschleppter Räuber im Becken ist.

    Als ich ihn letztendlich aus dem Becken holte konnte ich auch keine äußeren Verletzungen sehen. Der Fisch war jetzt fast vier Jahre bei mir und immer gut dabei ohne Krankheiten und Auffälligkeiten. Kurz zuvor hatte ich gefüttert, ich kann mir nur vorstellen, dass er dabei auch etwas aufgeschnappt hat, was giftig war oder dass er dabei an eine Protopalythoa oder ähnliches gekommen war, die Gift abgesondert hat.Einige davon habe ich im Becken.

    Ist jemandem schon etwas ähnliches passiert und hat jemand vielleicht eine Erklärung für so einen plötzlichen Tod? :loudly_crying_face:

    ich denke, dann würde ich einfach einen 3mm starken Aluminiumstreifen nehmen, den schön glatt schleifen und passende Bohrungen reinsetzen. Ein langer Streifen verkantet nicht wie die Nutsteine. Damit sollte es einigermaßen gehen, aber leichtgängig wäre das nicht.
    Da würde ich aber trotzdem eher schauen, was z.B. für die Aquarienunterschränke als Schiene für oben eingehängte Rolltüren verfügbar ist. Motedis oder marinesystems.de hat die glaube ich im Programm.

    Wenn Du für Wartungen die Lampe über dem Aquarium einfach wegschieben kannst ist das ein schöner Luxus.

    Theoretisch ja, aber in der Praxis dürfte das Schieben nicht so gut funktionieren. Was für eine Lampe soll den genau dort verschiebbar gestaltet werden? Meine LED-Lampen sind ähnlich groß wie die Becken, da müssen dann direkt mehrere Aufhängungen gleichzeitig schiebbar sein.

    Ich habe bei meiner neuen Lampe jetzt die normalen Seilaufhängungen benutzt und in die Nutsteine einfach eingeschraubt. Funktioniert sehr schön.

    Alu rostet nicht. Wir bauen viele Lampen mit Aluprofilen, meist die Boschprofile, wo man mit Nutensteinen schön einfach verschrauben kann.

    Meine Osmose hat bereits eine Druckerhöhungspumpe und läuft nur, wenn die Pumpe Strom bekommt. Außerdem schaltet die Pumpe ab, wenn der Widerstand zu hoch ist (Ventil geschlossen). Bei mir würde es reichen, wenn ein Schwimmer ein Magnetventil öffnet.
    Sauber ist das aber nur automatisiert, wenn die Osmose vor und nach dem Lauf selbstständig spült, sonst bekommt man mit vielen kleinen Chargen sehr viel unerwünschte Stoffe durch die Osmose.

    ich würde zuerst die Doktoren veräußern, dann die Wasserwerte durch große Wasserwechsel verbessern und dann erst etwas anspruchsvollere Korallen reinsetzen. Bei den Nährstoffen würde ich erst mal zusehen, dass diese stabil runterkommen, und dafür müssen zuerst die großen Doktoren raus.

    Aber ein Lob an Martin, dass er lieber die Doktoren vernünftig versorgt als sie hungern zu lassen und dafür bessere Wasserwerte zu haben.

    Meine Mini Red Dragon 5000 läuft normal wieder an, wenn mal der Strom weg ist. Das ist also kein Serienmerkmal, sondern ein echter Fehler.
    Ich würde die Pumpe einmal richtig penibel reinigen und aufpassen beim Anziehen der Schrauben, dass diese nicht zu stark angezogen werden.
    Interessant wäre auch, ob Du ein Schlitzrohr zum Pumpenschutz verwendest und ob Du kleine Schnecken im Becken hast. Kannst Du auf dem Läufer des Magneten Ablagerungen sehen?

    Bei der Hydrowizard ECM 42 kannst Du mit der Hand die Strömung im Becken ertasten, so stark ist sie. Solange Du die Strömung spürst darf die Strömung nicht an eine Koralle gehen.

    Je nach Koralle vertragen einige mehr und andere weniger. Bei LPS sieht man es meist recht gut, wenn sie zu viel bekommen, das Polypenbild ist dann deutlich schlechter. SPS vertragen da deutlich mehr und können einiges an Strömung abbekommen. Im Prinzip ist alles an Strömung außer dem direkten Anstrahlen in Ordnung.

    Hallo Udo,

    Anemonen wirst Du nicht festkleben können, die werden sich eher früher als später lösen und wegwandern, wenn es ihnen dort nicht gefällt. Weichkorallen reicht es, wenn sie an einen Stein gedrückt werden, z.B. mit einem Gummi oder befestigt werden mit einer Spritzenkanüle. Steinkorallen kannst Du gut mit Sekundenkleber befestigen, Schnittflächen trockentupfen und dann ein Tröpfchen Kleber, warten bis trocken und dann rein.
    Riffmörtel zum Verkleben von Korallen muss geübt werden, sonst gibt es nur Mörtelwolken im Wasser. Nimm am besten dafür einen Eimer warmes Meerwasser und über das unter Wasser ankleben. Die ersten Versuche werden mit hoher Sicherheit daneben gehen.
    2K-Kleber ist da schon etwas besser, aber auch dieser staubt gerne und hält oft schlecht. Experimentieren ist angesagt, aber in Grenzen, denn durch zu viel Kleber hat schon so mancher sein Becken gehimmelt, häufig bei kleinen Nanobecken, was Deines zum Glück nicht ist. Auch der Abschäumer kocht dann gerne über beim Einsatz von Kleber, darauf solltest Du gefasst sein.

    Das ist leider gar nicht so einfach, weil die LED-Lampen sehr unterschiedlich gebaut sind. Fast alle haben z.B. mehr oder weniger stark bündelnde Reflektoren/Linsen. Es gibt nur sehr wenige LED-Lampen, die eine flächige Ausleuchtung haben, die man bei T5 direkt bekommt. Von daher muss man bei vielen Lampen auch die Ausleuchtung berücksichtigen und wo welche Lichtstärke sein soll. Was nützt Dir eine Ausleuchtung von 60cmx60cm, wenn dies nur auf dem Boden ist und oben in der Mitte des Kegel 1000 PAR herrschen, aber 20cm daneben ist Finsternis, weil die Lampe eng gebündelte Cluster verwendet, die billiger zu produzieren sind. Somit ist die Ausleuchtung auch sehr spothaft bei den meisten.

    Wenn Du so eine Cluster-LED-Lampe mit einer flächigen wie z.B. der Orphek 3+, der Triton Lani oder der Onescape NextOne vergleichst, dann wird es sehr schwer, eine Beschreibung und Messmethode zu finden, die beiden gerecht wird.

    Wenn Du das USB-Interface nicht direkt mitbestellt hast, dann darf kein Profil auf der Pumpe hinterlegt sein, sonst kannst Du die Pumpe nur aus- oder einschalten.
    Löschen kannst Du das Profil ebenfalls nur mit dem USB-Interface.
    Für die Einstellung von Wellenmodi brauchst Du ebenfalls das USB-Interface.
    Ebenso, wenn Du einen Tagesverlauf mit unterschiedlichen Strömungen haben möchtest -> Profil anlegen.

    Von der Technik her ist die Pumpe recht einfach, wenn man einmal die ganzen Kabel verbunden hat und die Pumpe eingesetzt ist (nicht zu dicht unter der Wasseroberfläche, sonst saugt sie Luft an), dann kann man mit dem Magneten spielen und die Strömung in vielen Stufen stärker und schwächer einstellen.

    Die Pumpe hat einen relativ engen Strahl, der sich durch das ganze Becken auch mehrere Meter weit durchpflügt. Dadurch ist sie sehr gut geeignet für lange Becken. In diesem Strahl sollten dann auch keine Korallen stehen, was eigentlich logisch sein sollte. Nach relativ kurzer Zeit geht die Strömung dann auch durch das ganze Becken und fängt am, im länglichen Kreis zu rotieren.

    Bei den Wellenmodi muss man aufpassen, dass man nicht zu hohe Wellen produziert, sonst schwappt es ganz schnell aus dem Becken heraus. Auch sollte das Becken stabil gebaut sein, wenn man eine Resonanzfrequenz in der Welle erwischt, denn der rhythmische Schwapp gegen die Scheibe erzeugt einen Druck, der eine schwache Silikonnaht durchaus früher oder später zum Reissen bringen kann. Notfalls den Aquabauer fragen, ob er das Becken für Wellen geeignet erklärt.

    Die Software finde ich nicht so ganz toll gelungen, viele Parameter werden nicht erklärt, einige sind sogar nur als Abkürzung sichtbar, natürlich ohne Erklärung...

    Von der Grundfunktion her, Strömung zu erzeugen ist sie genial, und die Lautstärke ist praktisch nicht wahrnehmbar. Nur eine Eigenart hat sie, bei der sie deutlich klackt: einmal pro Stunde wechselt ruckhaft für ein paar Sekunden sie die Drehrichtung des Impellers, um anhaftende Algen und ähnliches abzuschütteln, und das klackt dann wahrnehmbar. Diese Funktion scheint sich auch nicht abschalten zu lassen. Mir würde es auch reichen, wenn es nur ein oder zwei mal pro Tag käme. Jede Stunde finde ich etwas viel.

    Hallo Dietmar,

    zumindest die Reaktionszeit des Service scheint in der Tat etwas notorisch zu sein. :face_with_tongue:

    Im Augenblick läuft bei mir eine ECM42 als kleiner Test. Bisher bin ich von der Lautstärke und den Basisfunktionen extrem begeistert, von der Dokumentation und der Software eher weniger, einige Abkürzungen sind mir völlig unverständlich. :loudly_crying_face:

    Na ja, eignet sich dieser Kommentar für eine qualifizierte Beurteilung oder nur für ein "Marcah-Artenforum"?

    Als Außenstehender, wo man nur eine Seite gehört hat, finde ich das schon eine gewagte Sache, so einen Kommentar abzugeben.
    Es ist immer möglich, dass man einen Mitarbeiter in einer pampigen Stimmung erwischt hat oder auch man selber gar nicht merkt, wie aggressiv man selbst herüberkommt, und so eine Antwort ist definitiv nicht in Ordnung, aber bevor ich hier Breitseiten feuere, würde ich doch gerne auch unabhängig die zweite Seite hören wollen.

    Bis dahin halte ich mich mit Kommentaren dazu lieber zurück.

    Förderpumpen:
    Ecotech Vectra M1
    Royal Exclusiv Red Dragon 3 Speedy 80W

    Strömungspumpen:
    Vortech/Ecotech MP40wQD
    Tunze Stream 3
    Panta Rhei Hydrowizard ECM 42 + USB-Interface

    Abschäumer:
    Royal Exclusiv Bubble King 200 mit Speedy 50W Pumpe
    Bubble Magus Curve 7 oder Curve 9

    Die MP40 ist keine schlechte Strömungspumpe, ganz und gar nicht, aber ich denke inzwischen, dass eine allein nicht ausreicht. Deshalb werde ich wohl noch eine zweite dort hinzusetzen.

    Als Förderpumpe verwende ich aus Überzeugung nur noch die Speedy, die ist einfach klasse. Sie hat jedoch einen 32mm Anschluß, den wirst Du beim Reefer wahrscheinlich nicht haben, dann würde ich die Ecotech Vectra M1 nehmen.

    Zum einen hat er wohl eine Pumpe drin (ich habe zumindest eine dort am Anfang gesehen, da missbraucht er anscheinend eine winzige Förderpumpe als Strömungspumpe. Dann wird er den Deckel wohl nicht drauf lassen, sonst würde das System ersticken. Und etwas füttern muss er auch wohl. Ich habe diese Wackelkamera nur eine Minute ausgehalten und dann abgeschaltet, die Kameraführung ist furchtbar.
    Bis dahin habe ich auch nur kleine Fitzel von Korallen gesehen und ein paar Algen.

    Das ist eben genau der Punkt: es funktioniert nicht auf Dauer! Schon nach einigen Wochen ist das "Ökosystem" ruiniert.

    Selbst im echten Riff hast Du kein geschlossenes System, das Riff ist auf die Strömung angewiesen, die Plankton und Nährstoffe aus dem Ozean herantransportiert.

    Ob sie den Preis wert sind kommt viel auf Deine Lärmempfindlichkeit an. Ich reagiere gereizt auf zu viel Radau und habe deshalb die RE-Sachen gekauft. Die Teile sind massiv gebaut, die Pumpen wiegen mehrere Kilo und sind gerade wegen ihres Gewichtes und der Präzision bei der Fertigung auch extrem laufruhig. Deshalb sind sie aus meiner Sicht ihren Preis wert. Selbst ohne Türen vor dem Schrank hört man von den Pumpen nichts, vom Abschäumer wegen der Blasen ein ganz leichtes Rauschen. Auch die übrige Fertigung ist sehr wertig. Meist sagt man, dass die Pumpen sich einlaufen müssen. Das ist bei den RE-Pumpen nicht der Fall, sie sind direkt vom ersten Einschalten an still, weil sie sich eben nicht erst einschleifen müssen. Anschalten, Ruhe, verblüfft nachschauen, ob die Pumpe auch wirklich am Arbeiten ist (sieht man nur am Controller und dem laufenden Wasser, hören tut man nichts).

    Wenn Du mit etwas weniger Abschäumeffizienz leben kannst und nicht so empfindliche Ohren hast, dann kannst Du es auch gerne mit einem Bubble Magus Curve 7 oder Curve 9 probieren, er kostet deutlich weniger (ein Drittel), ist einigermaßen leise und sollte auch für so ein Becken etwa ausreichen, wenn Du nicht zu viele Fische reinsetzt. Doktoren würde ich dann aber lieber nicht ins Becken setzen, wegen der Größe ohnehin nur wenn überhaupt recht kleine Doktoren. Der Abschäumertopf ist deutlich kleiner, der muss dann eben häufiger geleert werden.

    Eine gute Alternative zur RE Speedy wäre noch die Vortech Vectra M1, diese ist auch sehr leise, regelbar und kostet nur 400€ statt über 600 Euro.

    Könntest Du genau auflisten, was Du von dem Händler empfohlen bekommen hast? 3000 Euro mögen viel Geld sein, aber für ein großes Meerwasserbecken ist das kein besonderer Preis.

    Ein Reefer Becken mit den Maßen 150x60x60 habe ich auch nicht gefunden. Das, was dem am nächsten kommt wäre das Reefer XL 525 mit 150cm x 57,5cm x 55cm Becken.
    Mein zweites Becken ist etwa vergleichbar in der Größe (150x65x50), da habe ich eine RE Speedy 80W als Rückförderpumpe und einen RE Bubble King Double Cone 200 mit Speedy als Hauptausstattung. Dazu dann noch Dosierpumpen und Flließfilter.

    Strömungspumpen bin ich mit einer Vortech MP40QD nicht ganz zufrieden, da wird wohl noch eine zweite dazukommen.

    Weichkorallen ist kein Problem, die sind meist recht robust, bei den SPD-Korallen bin ich am Zweifeln. Kompromissvorschlag: das Konterfei von Gabriel in Plexiglas eingegossen oder ein paar nette rote Plastikkorallen.

    Wie sieht es mit meiner allerersten Frage aus, Budget und Lärmempfindlichkeit? In welchem Größenbereich hast Du grob gerechnet für die Ausstattung des Beckens mit Technik? Normalerweise rechnet man grob über den Daumen mit etwa 10 Euro pro Liter Beckengröße. Das würde bei Dir bei 5000 Euro um den Dreh rauskommen. Es geht einiges günstiger, insbesondere wenn man bereit ist zu warten und die Sachen dann gebraucht kauft. Günstiger wird es auch wenn man nicht so lärmempfindlich ist.

    Beispiel Strömung:
    - Tunze 6085 (120 Euro) : ratter ratter ratter...
    - Maxpect Gyre 150 (300 Euro): "Hört sich wie ein Motorboot an..." (meine Mutter)
    - Vortech MP40QD (400 Euro (+ Reeflink-Controller: 140 Euro): bis 30 Prozent sehr leise, ab 50 Prozent wird die Pumpe deutlich hörbar
    - Panta Rhei Hydrowizard ECM42 (500 Euro + 250 Euro Controller): praktisch lautlos

    Ähnlich sieht es mit der Beleuchtung aus.

    Wie ist Dein Budget und Deine Lärmempfindlichkeit? Davon hängt sehr viel ab.

    "Mal eben umstellen" funktioniert nicht, dafür braucht man schon etwas Verständnis für die Technik und wofür sie da ist.

    Billige Technik, die mehr oder weniger am Brummen ist (meist mehr), kostet für ein paar Strömungspumpen 200-250 Euro. Du kannst aber auch problemlos das Vielfache davon ausgeben, wenn Du gute Wellenbildung und Lautlosigkeit haben möchtest.
    Ebenso beim Abschäumer und Rückförderpumpe. Du kannst mit einer Royal Exclusiv Förderpumpe und einem RE Bubble King mit Speedy arbeiten, aber es geht auch billig mit Jebao DCT 6000 Förderpumpe und Bubble Magus Curve 7.

    Ich würde vorschlagen, Du schaust Dir erst mal an, was für ein Becken Dein Ziel ist (SPS-Becken mit Fahnenbarschen z.B., oder LPS-Becken oder halt ein Becken mit Gorgonien/Weichen). Dann kann man Vorschläge machen, wie so ein Becken am besten zu betreiben ist und wo Du Doch dann einarbeiten kannst, wie das mit welchre Methode funktioniert.