Beiträge von Sandy Drobic

    Die Feile habe ich bisher noch nicht in meinen Becken gehabt und solange ich da viele LPS drin bunker wird sie wohl auch noch im Geschäft bleiben. Aber zumindest habe ich eine Feile sehr scön fotografieren können:

    ich bin hart geblieben und habe ihn im Geschäft gelassen.
    Dafür habe ich die rauchende Hoheit mitgenommen. Inzwischen ist es ein ziemlich bulliges Exemplar, das es jetzt auch als Paar bei mir gibt.

    Von vorne sieht man schön, was für breite Schultern diese rüden Rabauken haben:

    Vielleicht hätte ich vor der Fotosession die Scheiben putzen sollen?

    Nee, lieber nicht. Bei so einem Brechmann bekommt man sonst noch Angst...

    Mit hoher Wahrscheinlichkeit hast Du eben nicht nach Vorschrift die Schrauben angezogen. :face_with_tongue:

    Versuche es doch mal auf diese Art:
    Pumpe noch einmal öffnen und kontrollieren, ob das Lager und der Läufer wirklich richtig sitzt. Schau Dir ruhig den Teil der Bedienungsanleitung dazu an, das steht da gut erklärt.

    Danach dann die Schrauben erst ganz locker einschrauben und dann immer über Kreuz etwas weiter anschrauben, aber nicht wirklich festschrauben, nur so lange es locker bleibt. Wichtig ist, dass es nicht verkantet wird und gleichmäßig angezogen wird. Achte darauf, dass der Schlitz zwischen den beiden Teilen schön parallel ist und nicht etwa keilförmig.

    Dann weiter über Kreuz die Schrauben leicht anziehen, bis etwas, aber nur etwas Widerstand spürbar ist.

    Das reicht dann meist schon. Nicht mit Kraft festziehen, das ist auch der Fehler, den ich gemacht habe.

    Zusätzlich würde ich, um dieses "unerklärliche" Auftreten in Zukunft zu verhindern darauf achten, dass die Nährstoffe immer im messbaren Bereich sind. Du hast ja bereits angefangen Stickstoff zu dosieren, da Nitrat nicht nachweisbar ist. Dazu sollte es besser nicht mehr kommen.

    Um auf den Titel des Threads Bezug zu nehmen: diese Schmieralgen/Bakterien haben oft die Option, sich die Nährstoffe nicht nur gelöst aus der Wassersäule zu besorgen, sondern auch Depots von Detritus als Quelle zu nutzen. Von daher schaffst Du es vielleicht, die Korallen kaputtzuhungern, aber die Schmieralgen/Bakterienbeläge werden diese Schmalspurkost überstehen, wenn auch etwas verringert.
    Deshalb hilft es auch, den Sand zu reinigen oder zu tauschen.

    Die normalen grünen Aufwuchsalgen und Korallen haben da das Nachsehen und müssen warten, bis die Nährstoffe wieder normal verfügbar sind. Ich hatte auch eine Phase mit Bakterienbelägen gehabt und in der Zeit Staubfutter verwendet, um den Nitratwert zu steigern, als noch keine Fische im Becken waren. Das hat recht gut funktioniert, die Zugabe von Reefroids hat zudem eine Explosion von Kleinkrebsen hervorgerufen, aber leider auch eine recht hartnäckige leichte Bakterienblüte, die das Wasser ständig etwas trübte.

    Möglich ist das, aber wie genau willst Du das auslitern? Wenn Du einen Kugelhahn dort vorsetzt kannst Du zumindest den Durchlauf regeln, aber auslitern würde ich das nicht wirklich nennen.

    Solange Du die Tritonmethode nicht verwendest mit dem hohen Durchsatz durch das Technikbecken sollte es gehen, ansonsten wäre das eine ziemliche Bremse der RFP. Da wäre eine passend dimensionierte kleine Pumpe deutlich effektiver.

    Die Frage ist nur, welche Prozent optimiert werden sollen. Die Optimierung des Beckens auf ansprechendes Design oder die Optimierung der Effizienz der Technik?

    Meine Meinung ist, dass zuerst mal sowohl Technik als auch Design stimmen muss, aber ob diese mystische Beckenansaugung wirklich so viel besser ist? Optimal wäre eine Ansaugung und Rücklauf direkt ins Becken. Die winzigen Mengen an Plankton und Schwärmern fallen im Vergleich zum Füttern doch gar nicht als biologische Masse ins Gewicht, schließlich reden wir hier nicht von einem Notfall, wo mit riesiger UV-Anlage möglichst schnell das Beckenwasser so vollständig wie möglich durchgehen soll, sondern von einem Dauereinsatz als Prophylaxe.
    In diesem Fall würde ich ganz klar vom Technikbecken in das Technikbecken zurückleiten. Robust und ohne Überschwemmungsmöglichkeit. Dass die Strömung und RFP so ausgerichtet sein sollen, dass das Beckenwasser wirksam durchmischt wird ist eine Grundforderung, die schon für den Abschäumer wichtig ist. Wenn dies der Fall ist, sollte der Unterschied zwischen Beckenwasser und dem Wasser im Technikbecken unbedeutend sein.

    Ich denke, diese Anforderung "Ansaugung im Becken im unteren Drittel" kommt aus den Naturbeobachtungen, wo die Schwärmer gehäuft in den Bodenbereichen auftreten. Nur, dass eben diese Beobachtung sich nicht auf die Dimensionen und den Wasserkreislauf in unseren Aquarien übertragen lässt. Von daher halte ich den Ansatz im Becken im unteren Drittel ansaugen für eine fehlgeleitete Übertragung.

    Das hört sich so an als ob Du eine leichte Bakterienblüte hast, die kommt gerne, wenn z.B. zuckerhaltige Sachen zugefüttert werden oder bei einigen Sorten Staubfutter.
    Wenn es daran liegt ist das kein ernsthaftes Problem, was die Wasserqualität angeht, nur schluckt es eben Licht und kann bei einer Massenvermehrung zu sehr trübem Wasser bis zur Sauerstoffmangel gehen, wenn die Vermehrung wirklich explosiv stattfindet.

    Ich habe mir die Vista 400GPD Osmose mit Druckerhöhungspumpe von osmose-billiger.de geholt, da kostete sie noch 200€ und danach dann eine lange Harzsäule 3l von Gralla.
    Für einen 20l-Kanister brauche ich ungefähr 25-30 Minuten, wir haben hier ziemlich hartes Wasser mit einem Leitwert von über 500.
    In einer Stunde schafft die Osmose ungefähr 45l real, also wie üblich deutlich entfernt von den angepriesenen 1500l pro 24SStunden.

    Wenn ich mein 800l-Becken füllen möchte, muss sie also schon 17-20 Stunden arbeiten. Wenn eine neue Membran fällig wird werde ich eine 600GPD-Membran einsetzen, dann wird es noch mal etwas schneller werden, denn mit dem zusätzlichen 500l-Becken schaffe ich meinen eigenen Anspruch nicht mehr, im Notfall innerhalb eines Tages das Wasser komplett wechseln zu können.

    Hallo Rene,

    auch im 55er Würfel ist das kein Leben für einen Doc, auch nicht von einem kleinen Doc. Würfel sind nicht so ideal für Fische, insbesondere nicht Vielschwimmer wie Doktoren. Der wächst schneller als Dir lieb ist und stinkt dann schnell alle anderen Fische an.
    In einem Jahr ist der auch zu groß für einen 75er Würfel, der gehört in ein längeres Becken mit mindestens 1,50m Länge, besser noch mehr.

    Ups, ich habe gerade noch einmal nachgeschaut, der 3152 ist der Osmolator nano, ich habe aber die große Version, also auch den 3155.
    Der Sensor hat immer sehr gut funktioniert, da kann ich nicht drüber klagen, wenn man mal normale Verschmutzungen außer acht lässt, die ab und zu durch Reinigen halt beseitigt werden müssen. Er hält den Wasserstand sehr genau.
    Das macht der Aqualight STO-1 aber auch.

    Die Pumpe von dem Osmolator ist tatsächlich ziemlich nervig vom Geräusch, ich hatte in die Abdeckplatte von meinem Nachfüllbecken in der Mitte ein Loch gemacht und die Pumpe dort bis kurz über dem Boden hängend schweben lassen, dann war sie einigermaßen ruhig, die Pumpe des Aqualight STO-1 ist jedoch deutlich leiser ohne irgendwelche Klimmzüge.

    Mein Tunze Osmolator ist seit Jahren schon ein Pflegefall. Der Stromstecker hat oft keinen sauberen Kontakt und ich muss hin und herdrehen und drücken, bis die Kiste wieder läuft. Einige Kabel sind ordentlich gedichtet, aber die Stromzufuhr ist natürlich einfach rausziehbar und nicht gedichtet. Für Meerwasser finde ich das nicht so prickelnd.

    Um präzise zu sein müsste man wissen, was genau Du planst für Dein Aquarium, insbesondere mit welchem System Du es betreiben möchtest.
    Die Triton-Methode etwa setzt den Einsatz eines Algenrefugiums voraus und benutzt die Algen als Regulationsmittel für Nährstoffe und teilweise auch als Produzent von organischen Verbindungen. Auch die Versorgungsstoffe sind darauf ausgerichtet, die Makroalgen im Refugium zu versorgen.

    Es hat alles Vor- und Nachteile. Nachteil ist z.B., dass sich dort gerne Detritus sammelt und es kostbaren Platz im Technikschrank belegt.

    Ich verwende es auch für kleine Rabauken wie die Okinawa-Grundeln, welche durch ihre Balz- und Beisswut die SPS des Vorbesitzers arg gestört haben.

    Die Aussonderungen der Algen helfen dabei, andere Makroalgen im Schaubecken zu unterdrücken.

    Vorsicht! Hier werden zwei verschiedene Dinge durcheinandergewürfelt. Um ein 40er Rohr in einer Tankdurchführung zu verwenden brauchst Du eine 55mm Bohrung.
    Der Mann schlägt also vor einen 40mm Ablauf und einen 25mm Zulauf zu verwenden.

    An meinem 500l-Becken mit 80W Speedy habe ich alles in 32mm gemacht: Ablauf, Notablauf und Zufuhr. Da bekomme ich über 5000l pro Stunde durch.

    Die STO-1 und -2 arbeiten mit einem Infrarot-Sensor, die -2 hat zusätzlich einen Schwimmerschalter, der die Pumpe abschaltet, wenn zu viel Wasser ins Becken kommt. Sie schreien auch ziemlich laut nach Wasser, wenn der Tank leer ist. Das Geräusch hat mich schon aus dem Nebenzimmer heraus aus dem Bett gehauen!

    Filtrierer kann gut hinkommen, denn ich hatte anfangs gesehen, wie er sich mit in der Strömung hängenden Armen etwas zu erhaschen versuchte.

    Von dem grünen Schlangenstern war mir das bekannt, deshalb hatte ich anfangs auch etwas Respekt davor, den einzusetzen. Aber in all der Zeit hat er sich keinen der Fische geschnappt. Nur bei den grabenden Seesternen bin ich mir nicht sicher, aber da gibt/gab es leider auch andere Riffpiraten, welche diese auf dem Gewissen haben könnten wie den Seeigel, den ich beim Mampfen eines Seesterns erwischt hatte.

    Was der Seestern absonderte hat zuerst das Wasser getrübt und später nur Schlieren im Wasser verursacht, es könnten also tatsächlich Geschlechtsprodukte sein.

    Jetzt kraucht er erst mal weiter in meinem 500l Becken vor sich her.

    Gerade, als ich ihn an das neue Becken angepasst habe ist mir sehr deutlich aufgefallen, dass er irgendeine trübe Flüssigkeit abgesondert hat, ich vermute, dass es Magensäfte waren. Hoffentlich war es nur eine Verteidigungsmaßnahme und nicht eine Auflösungserscheinung. Zumindest wirkte er noch sehr mobil und hat sich sofort auf die Socken gemacht, nachdem ich ihn ins Aquarium gesetzt hatte.

    Ob die Winkel ins Gewicht fallen kommt stark auf die Kapazität des Rohres an und wie schnell es durchströmt wird.

    Je höher die Geschwindigkeit, desto mehr macht sich das mit Strömungsgeräuschen und als störender Widerstand bemerkbar. Ich merke bei mir den Winkel in der alten Verrohrung schon, bei der neuen Verrohrung fließt das Wasser trotz der höheren Leistung und dem geringeren Durchmesser absolut lautlos.

    Hallo Leute,

    heute habe ich endlich mich dazu durchgerungen mein Becken stillzulegen und die Bewohner ins zweite Becken zu setzen. Dabei bin ich auf einen Überraschungsgast gestoßen, den ich vier Jahre nicht mehr gesehen habe und längst als tot abgeschrieben hatte.

    Ich vermute, dass es sich um einen schwarzen Schlangenstern Ophiocoma erinaceus handelt. Die Box ist etwa 40x60cm groß, die Arme also schon länger als 30cm. Alles in allem ein ziemlich fettes Exemplar.

    Ursprünglich hatte ich gehofft, noch ein paar grabende Seesterne zu finden, aber dieser Schlangenstern war völlig unerwartet. Frage ist, ob der Schlangenstern vielleicht sich an den grabenden Seesternen gütlich getan hat. Den Fischen scheint er nicht auf die Pelle gerückt zu sein, wohl auch, weil ich viel füttere.

    Ich habe ihn übrigens vor vier Jahren schon in ziemlich ordentlicher Größe (Arme etwa 5-10cm kleiner) eingesetzt.

    Iich glaube nicht, dass diese PVC-Sorte geeignet ist. Dort steht zum einen dass es PVC, aber nicht PVC-U ist und zum anderen, dass sie nicht druckfest sind. Soviel habe ich zumindest den ersten Link entnommen. Da der zweite Link die gleichen Standard erwähnt gehe ich stark davon aus, dass auch der zweite Link das gleiche nicht druckfeste Material enthält, also kein PVC-U.

    Klaus Jansen von RE hat ja auch schon berichtet, dass er jede Menge China-Produzenten von weißen PVC-U-Teilen gefunden hatte, aber keiner davon ihm die Zusage machen konnte, ohne gewisse Zusatzstoffe zu arbeiten, welche das Extrudieren erleichtern.

    Bis der Klaus dazu kommt gute Teile in GF-Qualität anbieten zu können wird aber wohl noch etwas Zeit vergehen. Bisher bietet er nur die 90°-Winkel an, aber leider nicht die Bögen.

    Wenn Du sicher stellen kannst, dass der Ablauf nicht komplett versperrt ist, dann nimm den 32mm als Notablauf. Die Abyzz würde sonst unnötig gedrosselt.
    Deshalb würde ich über Schlitzrohre und ähnliches sicherstellen, dass keine größeren Sachen in den Ablauf kommen und diesen verstopfen können. Bei mir am Ablauf habe ich ein Aqua Medic Ablaufsieb eingesetzt, um dies zu verhindern. Die Kür ist dann, auch den Ablaufschacht selbst noch mit Plexiglas oder Lichtrasterplatte dicht zu machen, um auch die Fische draußen zu halten.

    Das 32er Membranventil bei mir wiegt auch schon fast ein Kilo. Ich würde vorschlagen, die Rohre mit Rohrklemmen zu befestigen und das Ventil von unten nur mit einem Klotz zu stützen. Auf diesem Klotz würden dann auch die Rohrklemmen befestigt. Der Klotz wiederum kann an der Wand angebracht werden. So bekommst Du das Ventil einfach raus, wenn es mal gewartet werden muss.

    http://www.shop-meeresaquaristik.de/PVC-Fittings-R…25040::521.html

    Hallo Rene,

    Du brauchst auf jeden Fall von der Leistung her die Nyos Viper 5.0, die kleinere hat zu wenig Listung, wenn man den Leistungsverlust durch die Förderhöhe berücksichtigt.
    Ich hoffe aber, dass Du etwas leidensfähig ist, denn die leisesten sind die Nyospumpen nicht. Gut entkoppelt im geschlossenen Technikschrank sollte es einigermaßen gehen, aber in einem stillen Zimmer wirst Du sie deutlich wahrnehmen.

    Das Schrägsitzventil oder ein Membranventil kommt immer in den Ablauf, weil das Ventil dafür verwendet wird, das Wasser im Ablaufschacht so anzustauen, dass es fast so hoch ist wie im Aquarium, dann wird der Ablauf leise. Denke bitte auch daran, einen Notablauf einzu planen, es sind also drei Bohrungen notwendig im Ablaufschacht.

    Pi mal Daumen nehme ich einen Millimeter pro 10cm Breite, die die Scheibe überbrücken muss. Wenn das Technikbecken 50cm breit ist, dann würde ich auch 5mm nehmen. 5mm habe ich auch für mein 55cm Technikbecken genommen, das sieht ganz gut aus.
    Leider hat das PVC-U einen kleinen Blaustich, deshalb würde ich für das Schaubecken einfaches Glas nehmen in 4-5mm. Lasse Dir Löcher reinbohren zum Reingreifen und dann sollte es gut sein.