Beiträge von Sandy Drobic

    Hallo Martin,

    am Abwasserschlauch sollte bei Dir ein Druckbegrenzer sein, der das Abwasserverhältnis einstellt. Das Spülventil überbrückt diesen Druckbegrenzer und sorgt dafür, dass deutlich mehr Wasser durchläuft als im normalen Betrieb.

    Die Rückführung hinter dem Druckbegrenzer ist nicht mehr ganz gut sichtbar, aber auseinanderbauen möchte ich sie im Augenblick nicht. :face_with_tongue:

    Und jetzt geht es wieder zurück zu etwas genaueren Informationen: die roten Turbellarien kannst Du auch mit der Schnecke bekämpfen, aber nur, wenn Du zum einen keine Fische hast, welche diese als Speisezettelergänzung sehen (Lippfische!!) und wenn Du die Turbellarien nur unter Kontrolle halten möchtest, denn die Schnecke braucht diese Turbellarien als Nahrung und verhungert ohne:
    https://www.meerwasser-lexikon.de/tiere/754_Chelidonura_varians.htm

    Ob die Osmose reicht ist zum guten Teil auch eine Frage der Priorität. Ich hasse es, lange auf Wasser warten zu müssen und schätze den Luxus, schnell an große Mengen Wasser zu kommen. Wenn Dich das nicht so stört, dann würde ich gar nichts machen und nur das Harz öfter tauschen.
    Vom Preis her dürfte sich das jedoch im Laufe der Zeit als teurer erweisen, gerade wenn Du das teure Triton DI-Harz nimmst.

    Es ist nicht nur die Membran, sondern auch das Drumherum, was eine stimmige Anlage ergibt. Dazu gehört eine Druckerhöhungspumpe und unbedingt ein Rückspülventil, um die Membran regelmäßig freizuspülen vor und nach der Wasserproduktion.
    Erst, wenn der Spülvorgang beendet ist lasse ich das Wasser durch die Harzsäule laufen und verwende es. Dies erhöht die Lebensdauer des Harzes.

    Das Harz von Triton ist nicht ganz billig aber gut. Ich habe damit gerade auch die hinter der Osmose geschaltete lange 3l-Harzsäule von Gralla gefüllt und bin zufrieden. Eine ICP-Analyse des Reinstwassers hat auch bestätigt, dass kein Silikat mehr nachweisbar ist im Wasser. Ich Sepp muss heute noch die Säule leeren, weil ich beim Umfallen der Säule das Entlüfterventil zerbrochen habe und jetzt tauschen muss. :pouting_face:

    Für meinen Geschmack ist die Osmose eine Nummer zu klein, was die Geschwindigkeit betrifft, mit über 400l brutto ist Dein Becken nicht unbedingt ein Nano. Dies jetzt aber nicht auf die Qualität gemünzt, sondern in erster Linie auf die Geschwindigkeit.

    Wahrscheinlich kommt die angegebene Wechselempfehlung nach 12 Monaten auch durch die fehlende Rückspülung zustande. Dies verlängert nämlich die Lebensdauer der Membran auch um einiges.

    Hallo Martin,

    meine Membran läuft jetzt seit über 4 Jahren, eine Ersatzmembran liegt bereits bereit, aber bisher habe ich nur ab und zu die Filter ausgetauscht, diese sollten wegen Verkeimungsgefahr etwa alle sechs Monate getauscht werden. Bei einem Freund läuft die gleiche Osmosemembran ebenfalls seit dieser Zeit.

    Meine Osmose mit Drucklerhöhungspumpe reduziert den Leitwert von 500 auf 15 nach der Osmose und nicht mehr messbar mit dem einfachen Teil nach dem Harz.

    Ich kann jetzt nur mutmaßen, aber kann es sein, dass die Membran mal etwas trocken geworden ist? Dann können beim Trocknen Mikrorisse entstehen und so mehr durchlassen. Das würde erklären, warum mehr durchkommt aber mit schlechtem Wirkungsgrad. In dem Fall würde ich die Membran tauschen.

    Hallo Martin,

    wie effektiv die Osmose arbeitet hängt viel vom Wasserdruck ab. Je weniger Druck desto schlechter das Ergebnis. Eine gute Osmose sollte mindestens 95 Prozent der gelösten Stoffe zurückhalten. Ohne Druckerhöhungspumpe klappt das meist nicht.

    Wenn Du noch einen Leitwert nach dem Harz messen kannst ist es bereits erschöpft. Das Silikat fängt bereits an durchzugehen.

    Hallo Jörg,

    ich nehme an, die Lampe hat keine Garantie mehr, sonst würdest Du Deinen Händler fragen. :face_with_tongue:

    Wie ich bereits geschrieben habe gibt es zwei Möglichkeiten:
    - LEDs verglüht
    - KSQ defekt

    Ohne dies mit etwas Grundkenntnis in Elektronik durchzumessen wirst Du nicht weiterkommen.

    Wenn Du Glück hast ist nur die KSQ durchgebrannt, wenn Du Pech hast funktioniert die KSQ und die blauen LEDs eines Clusters sind abgeraucht. Danach sind die anderen mit abgeglüht.

    Maxpect verwendet massive Parallelschaltung von LEDs, ob es Vorkehrungen gibt, die LEDs zu schützen, wenn aus der Parallelschaltung ein LED-Strang abgeraucht ist, kann ich nicht sagen.

    Hintergrund: Maxpect verwendet Konstantstromquellen (KSQ) mit 2600 mA, bei einer Parallelschaltung wird diese Stromstärke aufgeteilt auf die Zahl der parallelen LED-Stränge, wenn es alles gleiche LEDs sind, teilt sich der Strom gleichmäßig auf.

    Für die weißen Cree XT-E werden zwei Stränge parallel geschaltet, also je 1300mA. Bei den blauen sind es drei LED-Stränge, diese haben je 866mA. Da die blauen nur maximal 1000mA vertragen ist das schon recht viel.

    Wenn aus der Parallelschaltung ein Strang ausfällt werden die blauen plötzlich mit 1300mA betrieben, also 30 Prozent über dem erlaubten Limit. Die Chance, dass die übrigen LEDs dann durchbrennen ist gut. Wenn nur noch einer übrig ist, gibt es ein schnelles Aufglühen und das war's gewesen.

    Ohne die KSQ und die LEDs zu testen wirst Du nicht weiterkommen.

    Den Einsatz der PVC-Hartschaumplatten sehe ich eher skeptisch. Zumindest bei mir habe ich an den Wänden noch einige Sachen angeschraubt, die stabil sein müssen wie Steckdosenleisten, Controller, Kabelhalter usw. Das dürfte bei den Hartschaumplatten deutlich schneller ausreissen als in massivem Holz.

    Wer sich diese Stecksysteme mit Scheerwänden holt sollte darauf achten, dass die Kanten der Spanplatten abgedichtet werden. Diese sind nämlich völlig ungesichert, was dazu führt, dass die Ränder in der Nut aufquellen und dann später nicht mehr richtig reinpassen. Das habe ich jetzt mehrmals erlebt bei Umzügen, dass der Wiederaufbau und teilweise schon der Abbau eine Qual war.

    Etwas mehr Arbeit und Zeit reinstecken vor dem Aufbau wird mit mühelosem Abbau und Aufbau bei späteren Umzügen belohnt.

    ich muss dazusagen, dass ich die Sachen alle selbst gesägt habe und eine entsprechend gute Säge dann auch Voraussetzung ist für das Arbeiten.

    Das ganze ist extrem stabil und wirkungsvoll, da das Gewicht auch über die Siebdruckwände abgeleitet wird, nicht nur über die Alustreben. Dafür musste ich aber auch mit der Fräse die Siebdruckwände für die Nut bearbeiten.

    Wenn in den Steckprofilen Scherwände sitzen ist das kein Problem. Noch stärker sind die Boschprofile, die deutlich mehr Material haben, aber aufwändiger zu verbinden sind.
    Ich habe mein 500l-Becken auf Boschprofile gesetzt und zusätzlilch noch Siebdruckplatten als Scheerwände eingefügt. Das darf auch ein Elefant drüberrumpeln ohne Probleme.

    Solarpanels würde ich auch gerne verbauen, in einer Mietwohnung allerdings utopisch. :loudly_crying_face:

    Was Du bei Solarpanels vor allem brauchst ist ein Zwischenspeicher, der die Energie in sonnenreichen Zeiten aufnimmt und bei Bedarf zur Verfügung stellt, um die Nacht oder eben das Laden eines Elektroautos zu ermöglichen. Das geschieht dann vielleicht nicht mit 120 kW/h, aber für den üblichen Gebrauch reicht es, wenn das Auto über Nacht geladen ist. Solange man nicht jeden Tag 100km hin und wieder zurück pendeln muss sollte das auch mit erheblich weniger Solarfläche als die 600 m² an Panels klappen.

    Hallo Andreas,

    das ist völlig richtig. Ich gehe davon aus, dass dieser Generator auf die Hintergrundstrahlung reagiert, die überall mehr oder weniger zu finden ist. Die für mich wichtige Frage ist daher eher, ob diese Strahlung ausreicht, um brauchbare und verlässliche elektrische Leistung zu erzeugen oder ob wir für eine effektive Energiegewinnung das Teil ins All befördern müssen, weil das Magnetfeld der Erde zu viel ablenkt davon.

    Ich würde zuerst überlegen, ob ein 60x30x30 Becken etwas taugt für Meerwasser, wenn man alle Korallen halten möchte. (^-^)
    Die 4mm Scheiben sind sehr anfällig für Vibrationen, die durch die vielen Pumpen im Meerwasseraquarium leider häufig aufkommen und entsprechend zu Lärm führen.

    Deshalb wäre mein Rat zuerst mal ein Becken mit dickeren Scheiben ins Auge zu fallen, dann das mögliche Budget zu betrachten und in Gedanken zu verdoppeln, denn es wird immer mehr als man zuerst denkt.

    Ganz am Anfang solltest Du also die Prioritäten Kosten, Lärm, Komfort anschauen und Dir selbst gegenüber ehrlich sein, ob Du z.B. jeden Tag gewissenhaft Dosierungen und Wassertand vornehmen wirst oder doch besser das mit Dosierpumpen und automatischer Nachfüllung machen lassen möchtest, um auch mal ein paar Tage wegfahren zu können.

    Ohne solche Rahmenbedingungen ist eine vernünftige Beratung nicht möglich.

    Ich sehe in den Wasserwerten abgesehen von dem sehr niedrigen Nitratwert keine Probleme, die die Acros so treffen könnten. Silikat interessiert die Acros nicht, es kann nur eine Steilvorlage für Kieselalgen sein, die wiederum gerne Dinos und Cyanos hinterherziehen. Der Wert ist aber noch harmlos, andere Becken mit Milligramm pro Liter Silikat laufen prächtig.

    Deshalb geht meine Vermutung mehr nach Bakterien oder sehr kleinen Schädlingen.

    Der von Dir ausgesuchte Treiber könnte die LEDs nur in Serie betreiben. Theoretisch könntest Du einfach alle Kanäle in Reihe verbinden, dann ginge es. Wenn Du einen blauen Kanal abtrennen würdest bräuchtest Du einen zweiten Treiber.

    Dazu kommt aber noch der Kühlkörper, der nötig ist, um die Wärme abzuführen, einiges an Kleinmaterial, eine Plexiglas Abdeckscheibe und zwei Schaltsteckdosen. Dann hättest Du eine zusammengefrickelte Lösung für über 100 Euro mit Ein-/Aus-Steuerung ohne Regelung.

    Für das Geld bekommst Du bereits fertige Lösungen mit Controller, welche deutlich besser aussehen und steuerbar sind.

    Früher wurde es "Nyos Reef Pepper" genannt. Es erfüllt seinen Zweck ganz gut und kommt der Microwelt und den LPS besonders zugute.
    Eine weitere gute Alternative ist Polyplabs Reefroids. Das hat bei mir auch die Kleinkrebse sehr stark gefördert. Wer einen pingeligen Chelmon hat sollte das mal probieren.

    Das kommt meist auf den Zweck an. Grundsätzlich ist es eine gute Idee, da die Korallen von den Nährstoffen profitieren, die durch Fütterung und Ausscheidungen entstehen. In den meisten Zuchtanlagen sind einige Fische deshalb auch enthalten.
    Doktoren, um aufkommende Algen kurz zu halten.
    Lippfische und Leierfische für Parasiten wie Strudelwürmer.

    Was genau für Fische hängt auch viel von Bestand und Beckengröße ab.

    Bin ich der einzige, der das Gefühl hat, dass wir von zwei völlig verschiedenen Dingen reden?

    Die Blasen dürften gar nicht erst dort hinkommen, das ist das Problem! Und sie kommen dort hin, weil das Rohr nicht bis in den Innenraum führt! Dieses Problem ist zu lösen, nicht ein völlig irrelevantes Problem, das einzig als Folge des falschen Zusammenbaus entstanden ist.

    Grrr! Ich hoffe, Du kriegst ein schlechtes Gewissen, ich habe gerade meinen Bubble King (Double Cone) 250 auseinandergenommen und notgedrungen das Innenleben gereinigt, weil er total im Dreck stand.

    Hier ist mal die Einleitung in den Reaktionsraum:

    Wie Du siehst muss das Rohr, welches das Luft/Wassergemisch von der Pumpe führt, bis in das innere Reaktionsrohr durchgeführt werden. Im äußeren Mantel gibt es nur das ablaufende Wasser. Bei Dir ist mit hoher Wahrscheinlichkeit das Rohr im Außenbereich.

    Der Abschäumer ist falsch zusammengebaut. Genau gesagt, das Rohr, welches von der Pumpe das Blasen-/Luftgemisch in den Abschäumer bringt, geht nicht in den Inneren Reaktionsraum, sonden nur den äußeren Rückflußmantel.

    Beim Zusammenbau bitte genau hinschauen, Auch für den inneren Reaktionsraum gibt es noch ein passendes Loch für das Pumpenrohr, wo dieses dann reingeht.

    Nein, es ist nicht ein dringendes Problem. Nur wenn Du schnell Wasser brauchst und keines hast, dann ist die Geschwindigkeit der Osmose ein Problem. Bis Dein Tank gefüllt ist vergehen mehr als drei Tage.

    Solange Du alles so regeln kannst, dass keine großen Wassermengen gebraucht werden ist alles gut. Gerade am Anfang, wenn man sich in die Materie einarbeitet können passiert jedoch immer wieder etwas, was eine größere Wassermenge erfordert. Ein Beispiel dafür wäre, dass die Wasserwerte ziemlich daneben hängen und durch große Wasserwechsel wieder reguliert werden sollen. Große Wasserwechsel sind im Bereich von 20-50 Prozent des Gesamtvolumens. Dann reden wir plötzlich von 1000 - 2500 Liter, die in einer Woche anfallen.

    Dann kommt die Leistung sehr gut hin, ich hatte ja bereits erwähnt, dass meine 400 GPD etwa 40-45l pro Stunde macht. Wenn Deine 100 GPD also 10 Liter pro Stunde produziert ist das ziemlich genau, was man von einer Membran dieser Klasse erwartet.

    Besorge Dir einen günstigen Leitwertmesser um zu sehen, wieviel die Osmose zurückhält. Damit kannst Du dann auch schnell sehen, ob die Osmose weiterhin gut funktioniert.

    Mittelfristig würde ich definitiv eine Leistungsstärkere Osmose anschaffen. Für einen 10 Prozent Wassewechsel muss die Osmose volle zwei Tage laufen, das ist wirklich lange.

    Sorry,

    ich kann auf dem Foto nicht wirklich sehen, wie das Wasser durchläuft. Läuft das Wasser von links aus der Leitung in die blauen Topffilter und dann in die Osmose?

    Die blauen Töpfe sind jedenfalls kein normales Format wie sie heute zu finden sind, die heutigen Filtertöpfe sind sind länger. Meist ist ein Sedimentfilter dabei, der kleine Partikel ausfiltern soll, bevor sie zur Membran kommen. Danach dann ein Aktivkohlefilter, welcher Chlor und organische Verbindungen ausfiltern soll.