Beiträge von Sandy Drobic

    Warten wir mal ab, was passiert, wenn die Grünen mit in der Regierung sitzen. Womit werden diese sich wohl profilieren wollen?

    Das Riffesterben ist in den letzten fünf Jahren mit beeindruckender Geschwindigkeit weitergegangen, die Frage ist da eher, ob wie es noch schaffen, dass einige riffe in 50 Jahren überhaupt noch existieren.

    Ich gehe davon aus, dass in nur 25 Jahren der Großteil des GBR veralgt ist.

    Ich hatte vor zwei Jahren mit einem MItarbeiter von Artemiafarm gesprochen, der sagte, dass die Mysis, welche sie vertreiben, vor der Küste von Kanada in flachen Bereichen gefangen werden und dann auf Kühlschiffen verarbeitet werden. Große Salzseen in China habe ich ebenfalls schon als Fanggebiet gehört.

    Hört sich danach an, als ob der Blockierschutz anschlägt und sich dann wieder löst. Kann es sein, dass da etwas drin ist, welches den Rotorlauf ab und zu blockiert/behindert, z.B. eine kleine Schnecke oder ein Steinchen?

    Wenn gleichzeitig die Heizung ausfällt hast Du im Winter praktisch schon verloren, eine normale Batterie kann das nicht lange leisten, da dies richtig Energie kostet.

    Es gibt einige Bastler, welche aus Autobatterien und Spannungswandler eine Notstromversorgung zusammengebaut haben. Diese ist meist aber nicht für den Innenbetrieb im Haus geeignet, da die Batterien ausgasen können.

    Die Batterie der Alarmanlage bei uns in der Firma hingegen sieht ähnlich wie eine Autobatterie aus (auch vom Volumen), ist aber für Innenbereiche zugelassen, dafür aber deutlich teurer.

    Billig ist dies jedenfalls nicht.

    Hallo Stefan,

    Du musst zwei Sachen beim Licht deutlich unterscheiden: Helligkeit und Strahlungsstärke. Hell wie wir Menschen Licht wahrnehmen wird in Lumen gemessen. Am besten nehmen wir Licht im grünen Bereich wahr. Königsblau etwa wird bei gleicher Strahlungsstärke wie Grün nur als 5 Prozent so hell wie das Grün empfunden. Wenn Du also eine 16K Maxpect jetzt mit der Nemo vergleichst sieht es für Dich dunkler aus, weil die Maxpect viel mehr Leistung im violetten bis blauen Bereich hat, bietet aber deutlich mehr LIchtleistung.

    Korallen brauchen einige Zeit, um sich an neue Lichtverhältnisse zu gewöhnen, und diese Änderung sollte auch nicht plötzlilch, sondern in kleinen Schritten geschehen. Jede Lichtänderung kann auch eine neue Einfahrphase einläuten, wenn das LIcht nicht graduell angepasst wird.

    Nebenbei hast Du dann auch länger etwas von der Maxpect. Wenn Du die so hoch aussteuerst ist sie in drei Jahren hinüber, weil Maxpect die LEDs sehr stark bestromt und die Langlebigkeitsempfehlungen der LED-Hersteller ignoriert.

    Mein Lippfisch ist ein echter Saubatzen, der wirft derart mit Sand um sich beim Aufschütteln des Beckens, dass kein Auge trocken bleibt. Auf dem Boden sich befindende Korallen hat der häufiger schon zugeschippt, und zwar mit Sand, welcher aus einem Reservoir daneben stammt, welches mit Steinen abgegrenzt war, um den Sand drinzuhalten. Da hat der marginatus nur drüber gelacht und die Korallen daneben zugeschippt.

    Zugegeben, nicht alle Lippis sind solche Miststücke wie mein Prachtregenbogenlippfisch, aber auch viele Korallen mit längeren Tentakeln räumen dann einen guten Kreis um sich frei, bei mir wären das die Wunderkoralle und eine große Goniopora. Auch die Euphyllias können ganz schon lange Tentakel bekommen. Wenn Du diese mit etwas Abstand zum Boden setzt könnte es aber gehen.

    Das hängt von den Reaktionen des Altbesatzes ab. Normalerweise sollten nach ein bis zwei Tagen Anfeindungen deutlich nachlassen und dann kann der Neue aus der Schwimmschule entlassen werden, am besten nach einer guten Fütterung.

    Ich würde schon einen Tag vorher damit beginnen, reichlich zu füttern und diese reichliche Fütterung auch durchziehen bis der Neue einige Tage im Becken ist, damit Futterangst nicht beim Altbesatz hochkommt. Das senkt Anfeindungen meist sehr effektiv.

    Wenn das alles an einem Tag ablaufen soll, dann gehe ich mal davon aus, dass die Fahrt nicht sehr weit ist und Du ein paar aktive Helfer hast, die tatkräftig anpacken, sonst wird es schwierig.

    Normalerweise würde ich vorschlagen:
    - reichlich neues Meerwasser in der neuen Wohnung ansetzen (mindestens 1/3 des Beckenvolumens als Reserve)
    - Wasser ablassen bis auf etwas für die Fische
    - Korallen von der Deko lösen und mit sauberem Beckenwasser in Tüten verpacken
    - Deko/Steine rausholen, in einer kleinen Wanne mit Beckenwasser etwas abspülen und in eine Styrobox zum Transport legen
    - restliches Wasser absaugen, bis die Fische gut sichtbar sind und schnell gefangen werden können
    - Fische mit sauberem Beckenwasser in Tüten verpacken (Paare zusammenhalten!)
    - ein bis zwei Handvoll Sand zum Animpfen des neuen Sandes

    in der neuen Wohnung dann Deko zurechtsetzen, dann mit Wasser auffüllen und die Korallen einsetzen.
    Danach Sand einfüllen und als letztes die Fische anpassen und einsetzen. Wenn das mehr als ein paar Stunden dauert, die Fische am besten in ein Zwischenhälterungsbecken setzen (Technikbecken mit laufendem Abschäumer eventuell), sonst wird der Ammoniumgehalt im Beutel zu hoch.

    Hauptsächlich in Preis und dem Zusatz "Premium", schließlich ist dies keine geschützte Bezeichnung. Aber egal ob Premium oder nicht, viel wichtiger ist, was auf dem Weg vom Produzenten zum Kunden geschieht, dort wird nämlich seltenst (sprich gar nicht!) mit einem gekühlten Transport gearbeitet.
    So erhalten wird die altbekannte und geliebte braune Pampe, wo eigentlich Frostfutter drin sein sollte anstelle von biologischem Sondermüll.

    Ich kann nur die Daumen drücken, dass mich einige meiner Fische so lange begleiten werden, schließlich sind die ältesten bei mir nicht einmal fünf Jahre im Becken. Einige meiner Fische werden hoffentlich zusammen mit mir in Rente gehen, dann sind wir zusammen alte Knacker. (^-^)

    Ich habe gerade noch gesehen, dass Du auch im Ablegerbecken diese Probleme bei der Monti hast. Ist das Ablegerbecken im gleichen Wasserkreislauf? Wenn ja, dann dürfte es ein Problem bei den Wasserwerten sein. Sonst gibt es kaum Gemeinsamkeiten.

    Die Asterina sind eher Folgeerscheinung des Geweberückgangs, nicht Ursache. Ich würde ich Ursache woanders suchen, etwa bei Strömungsabschattung oder halt Montiporaschnecken.

    Kommt bei einem Bad in Postcontrol oder ähnlichem etwas zum Vorschein?

    Seeigel fressen etwas von den Kalkrotalgen, aber nicht diese Mengen.

    Im Prinzip kannst Du nur die Pest durch die Cholera ersetzen, indem Du schnell wachsende Korallen dort aufsetzt wie Briareum, Krusten oder Weiche, aber ob das Heilmittel nicht schlimmer ist als die Krankheit möchte ich nicht beantworten. (^-^)

    Wenn Du die Lampe so verkleinern kannst, dass proportional etwa das gleiche Licht über dem kleinen Würfel hängt wirst Du die Umstellung auf jeden Fall minimieren, was die Einfahrphase reduziert.

    Etwas Sand mitzunehmen als Animpfung macht durchaus Sinn, nur solltest Du darauf achten, dass dieser Sand nicht zu viel Detritus enthält, da sonst beim Einbringen dieser die Wassersäule verschmutzt und die Wasserwerte durcheinanderbringt, insbesondere ein Peak an Ammoniak kann dann empfindlichen Geschöpfen wie Garnelen stark zusetzen. Deshalb nur etwas Sand mitnehmen und nicht zu stark aufwirbeln lassen im neuen Becken.

    Bei den Fischen wird es tatsächlich etwas schwierig, insbesondere, wenn Du ohne Abschäumer auskommen möchtest. In dem Fall solltest Du über die Strömungspumpe dafür sorgen, dass die Oberfläche für den Gasaustausch gut bewegt wird, um Sauerstoff ins Becken zu bringen. Auch ein Oberflächenabsauger wie der Eheim Skim350 wären dafür praktisch. Richtig eingestellt ist der auch sehr leise und zuverlässig. Problemursache waren bei mir fast ausschließlich Schnecken, die zum Abwaiden der Algenbeläge in den Skim reingekrochen sind und ihn verstopft haben. Irgendwann hatte ich die Nase voll und habe aus grobem Schaumstoff eine Abdeckung für das Ansaugrohr gebastelt, der die Schnecken dann ferngehalten hat, einmal wöchentlich säubern war dann ausreichend.

    Bei den Fischen kommen dann in erster Linie Schleimfische, Leierfische und Zwerggrundeln in Frage. Gerade bei den Leierfischen solltest Du aber darauf achten, dass sie nicht nur von Lebendfutter sich ernähren, sonst wird es eng bei so einem kleinen Becken.

    Du bekommst mit jeder Veränderung immer eine kleine Einfahrphase, aber wenn Du bestehendes Gestein und Wasser mitnimmst wird es immerhin deutlich verringert.
    An zwei Punkten wirst Du um eine kleine Einfahrphase nicht herumkommen:

    • neuer Sand bedeutet frische Siedlungsfläche und dort findet dann eine Einfahrphase statt. Hast Du bereits die Steine mit dem Wasser ist diese zumindest etwas begrenzt.
    • Das Licht wird sich ebenfalls deutlich verändern, da Du die Beleuchtung wohl nicht übernehmen kannst. Auch dies hat eine deutliche Auswirkung und das Beckenmilieu wird sich anpassen und entsprechend verändern.

    Okay, so langsam verstehe ich etwas mehr von dem Aufbau. Die großen weißen Teile mit der Aufschrift EVG SD-218-40 sind die elektronischen Vorschaltgeräte für die Röhren, ein EVG für je zwei Röhren.

    Mit anderen Worten, bisher sehe ich da gar nichts zu Steuerung der LEDs. Die KSQs dafür müssen wahrscheinlich auch gekühlt werden und sind irgendwo auf das Alu geklebt, um die Wärme abzugeben. Es kann sein, dass Du diese erst siehst, wenn der Kühlkörper abgenommen wird.

    Um die grundlegende Technik mal zu zeigen hier ein Bild meiner LED, die ich für das Algenrefugium gebaut habe:

    Unten rechts mit der blau leuchtenden LED ist der Arduino-Controller, mit dem ich die LEDs steuere. Die Kabel von dem Controller gehten zu dem Dimm-Port der KSQs. Die sechs KSQs bekommen von der rechten Seite Strom vom Netzteil und gehen auf der linken Seite zu den LEDs.

    So ähnlich funktioniert das bei jeder LED-Lampe: Controller -> KSQ -> LED-Kanal, nur dass Du bei kommerziellen Lampen halt eine Platine mit gedrucken Leiterbahnen hast anstelle von manuell gelöteten Verbindungen.

    Immerhin, mit sechs T5 Röhren kann Deine Lampe zumindest schon ganz gut Licht machen, selbst ohne LEDs. Die sind dann eher eine nette Beigabe als ein Leistungsträger.

    Die Fotos helfen schon etwas, aber da Du die Bauteile meist unkenntlich oder halb fotografiert hast, macht das die Sache deutlich schwieriger. Die Auflösung ist mit 640x480 auch sehr klein, ich kann die Schrift da leider nicht erkennen. Die vielen Detailfotos machen das Ganze zu einer Art Puzzlespiel. :face_with_tongue:

    Es sieht zumindest so aus, als ob Du Netzteile hast, welche mit voller 240V Spannung versorgt und dann über den 1-10V Eingang geregelt werden. Die schwarzen Teile sind Schaltrelais, welche die angeschlossenen Kanäle an oder ausschalten. Sehr komplex sieht das nicht aus, das müsste man herausbekommen können. Nur diese Fernhilfe macht es wirklich kompliziert. :unamused_face:

    Wie findet die Steuerung der LED-Kanäle statt, über Regler oder Software?

    Wenn Du am Ausgang des Netzteils 24V messen kannst ist das ja schon eine sehr gängige Spannung für die LEDs. Mit der Spannung werden dann etwa 6-7 LEDs in Reihe gesetzt. Gerne setzen die Hersteller auch mehrere solcher Stränge parallel. Wenn Du z.B. 12 LEDs pro Regler hast, dann werden es bei 24V mit hoher Sicherheit 2 x 6 LEDs sein, die an einer KSQ hängen.

    Kannst Du denn die zwei KSQs identifizieren, die für die Kanäle zuständig sind? Dort müssten ja auch die 24V messbar sein.

    Wenn möglich mache doch bitte ein Foto von der offenen Lampe, wo die Regler, KSQs usw. sind. Vielleicht wird es dann einfacher zu sehen, wo das Problem sein könnte.

    Eventuell auch das einfachste zuerst testen: ob irgendwo ein Stecker locker ist, der sich beim Transport losgerüttelt hat. Das wäre die einfachste Erklärung. Dies natürlich in stromlosem Zustand!

    Hallo David,

    ich habe etwas gesucht und lediglich eine britische Seite gesehen auf der Suche nach dem Hersteller. Ich vermute, dass die LEDs in Serie geschaltet wurden, die Amis sind da ganz große Klasse und schalten bis zu 30 LEDs in Serie ohne mit der Wimper zu zucken.

    In der Beschreibung habe ich gesehen, dass zwei Kanäle bei den LEDs geregelt werden können, das würde auf zwei unabhängige KSQs hindeuten. Wenn aber alle LEDs nicht mehr leuchten würde ich auf das Netzteil tippen.

    Erste Anlaufstelle ist hier aber der Händler und dann der Hersteller, bevor Du anfängst die Lampe auseinanderzubauen. Schließlich scheint das ein ziemlich teures Produkt zu sein und dann soll der Hersteller/Verkäufer auch entsprechend den Service liefern für so ein Produkt.

    Die Pumpe muss nicht zwingend angeklebt werden, aber man wird böse dran erinnert, warum dies so dringend empfohlen wird, wenn man zur Entkalkung die Wetside aus dem Becken holt und die Dryside (der Motor außen) dann auf einmal durch die Gegend knallt.

    Bei mir haben die zwei Füße immer nur kurze Zeit gehalten und haben sich dann gelöst. Nimm ein gutes zweiseitiges Klebeband und mache die Füßchen damit dran. Diese Füßchen kann man auch für wenig Geld bei Conrad z.B. holen. (Kabelhalter selbstklebend/Klebefuß für Kabelbinder).

    Hallo Stefan,

    ich habe die MP40wQD und die ist schon recht leise, wenn man sie nicht volle Pulle laufen lässt. Man hört sie schon etwas in den Modi, wo die Pumpe hoch- und runterfährt, aber das ist noch einigermaßen erträglich. Ganz wichtig bei der Vortech ist, dass sie genau richtig ausgerichtet sein muss. Wenn Unwuchten drin sind scheppert die unerträglich. Das kann durchaus etwas dauern, bis man sie genau ausgerichtet hat.
    Scheibe also gut reinigen, Dryside mit Motor außen an der Scheibe mit den Klebefüßen befestigen (Dryside hängt dann vom Kabel nach unten) und dann im AUSGESCHALTETEN ZUSTAND die Wetside möglichst sauber justieren (einmal von der Seite schauen, ob die Höhe richtig ist und einmal von oben, ob die Dryside und Wetside richtig übereinstimmen. Erst dann anschalten und prüfen, ob sie scheppert oder leise ist.

    Ich habe dafür immer den Futtermodus verwendet am Controller, um sie abzuschalten, zu justieren und wieder einzuschalten.

    Die TM-Spindel verwende ich selbst und sie sollte auch sehr genau sein. Zu genau jedenfalls, um drei Promille beim Salzgehalt daneben zu liegen. Bitte auch daran denken, dass die Temperatur hier auch eine Rolle spielt und gegebenenfalls auf 25°C umgerechnete werden muss!

    Ati bietet dafür auch eine Referenzlösung mit genau definierter Dichte, um die Spindel zu überprüfen. Ich meine, sie bieten auch kleine Gewichtsringe an, um die Spindel abzugleichen.

    Hallo Chris,

    wenn Du drei Mal einen 50 Prozent Wasserwechsel vorgenommen hast, dann ist das Wasser zum größten Teil ausgetauscht und die Mängel beseitigt, fast als würdest Du neu aufsalzen.

    Wasserwechsel 1: 50 Prozent ausgetauscht, 50 Prozent altes Wasser (Beispiel Nitrat 70 -> 35)
    Wasserwechsel 2: 75 Prozent ausgetauscht, 25 Prozent altes Wasser (Beispiel Nitrat 35 -> 17,5)
    Wasserwechsel 3: 87,5 Prozent ausgetauscht, 12,5 Prozent altes Wasser (Beispiel Nitrat 17,5 -> 8,75)

    Ebenso mit Mängelerscheinungen, die ebenfalls beim Austausch angeglichen werden. Die Korrekturempfehlungen auf Basis der Analyse sind dann hinfällig.

    Danach hast Du eine gute Startbasis und solltest die wichtigsten Werte regelmäßig kontrolleren (Dichte, Temperatur, kH, Nitrat, Phosphat, Ca), den Rest siehst Du auf Analysen, die Du regelmäßig machen solltest (nicht nur, wenn sichtbar Probleme im Becken sind), denn es ist immer billiger und besser, Probleme zu korrigieren, bevor sie ein Problem werden.

    Ich würde auch die Tests überprüfen mit einer Meerwasserreferenz und eine Messung durchführen, wenn Du eine Analyse einschickst, dann kannst Du die Werte der Tests mit der Analyse vergleichen.

    Da Du viele Weiche im Becken hast würde ich das Tropic Marin Salz empfehlen, (nicht das Pro Reef oder Bio Active, sondern das einfache Classic Salt), das hat nicht so viel Ca und passt für ein Mischbecken deutlich besser. Das ATi Coral Ocean ist auf ein Steinkorallenbecken ausgelegt und hat deutlich mehr Ca schon drin.
    Da Du ein Becken mit Mischbesatz hast verbrauchst Du nicht so viel Ca.

    Bevor Du aus der Hüfte geschossen irgend etwas anschaffst und später nachfragst ob dies das richtige ist würde ich die Reihenfolge umdrehen: zuerst fragen und Meinungen hören und dann entscheiden und kaufen. :face_with_tongue:

    Hallo Chris,

    da sind wirklich genügend Werte daneben, dass ich einen Reset empfehlen würde. Dieser Reset wären drei Wasserwechsel von je 50 Prozent des Beckenvolumens, je einen Wasserwechsel pro Woche. Dann hast Du fast alles Wasser ausgetauscht und gleichzeitig zu hohe und zu niedrige Werte behoben.

    Ich habe keine Ahnung, wie Du es geschafft hast, aber die Werte zeigen den deutlichen Anfang einer Ionenverschiebung (Cl zu hoch und Na zu niedrig), das kommt normalerweise nur, wenn man mit Ballingflüssigkeiten arbeitet und lange keine Wasserwechsel macht.

    Das wäre dann ein Workaround für einen Workaround. Solange der Chelmon im Becken ist werden die Glasrosen unterdrückt. In der Zeit sind dann die Muscheln im Käfig. Sobald der Chelmon wieder raus ist fangen die Glasrosen wieder an, sich auszubreiten, bis dass der Chelmon wieder anrücken muss und die Muschel wieder in den Käfig rückt.

    Kommt mir das nur so vor oder ist das die aquaristische Umsetzung des berüchtigten Schweinezyklus?!?