Ich habe mich vorhin endlich aufgerafft und einmal die komplette Ablaufverrohrung gesäubert, um experimentell festzustellen, wie weit ich die 80W Speedy hochregeln kann, bis der 32mm Ablauf mit 32mm Membranventil und 1,20m Höhenunterschied (Technikbecken zu Schaubecken) übersättigt wird.
Nachdem alles wieder gesäubert und zusammengeschraubt war habe ich dann experimentell gefunden: bis die Speedy mit voller Leistung läuft und dann noch das Ventil zugedreht werden muss, um den Ablaufschacht anzustauen.
Alles bei optimierter Verrohrung für hohen Durchsatz. Laut Pumpenberechnung dürften da gut über 6000l pro Stunde jetzt durch das Technikbecken gehen. Das ist selbst für Triton mehr als genug.
Beiträge von Sandy Drobic
-
-
Hi Jürgen,
ich habe gerade mal nachgesehen mit Hilfe einer Verschraubung und eines PVC-Rohres: Da ist keine Verengung bei einer Verschraubung. Ich nehme an, dass Du dies mit einem Kugelhahn verwechselt hast.
Je nach Rohrstärke und der korekten Kombination von Verschraubung und PVC-Rohr gibt es nur einen kleinen Grat wie bei einer Muffe, der etwa 0,5-1,0mm hervorsteht. Wenn man perfektionistisch veranlagt ist, kann man ihn wegfeilen oder fräsen, wie der Klaus es empfiehlt, wenn es bei CL mit hohem Durchsatz um Optimierung geht. Das hatte ich bei meiner Verrohrung gemacht aber praktisch keinen Unterschied gesehen. -
Das die Verschraubung undicht wird ist ebenso wahrscheinlich/unwahrscheinlich wie dass die Verschraubungen vom Kugelhahn undicht werden. Die Dichtringe von Verschraubung und Kugelhahn schön leicht mit Silikonfett einreiben und nicht zu hart schließen, so ein hoher Druck ist da gar nicht drauf. Dann ist das auch schön wartbar.
So einen Schraub verwende ich z.B. auch für den Anschluß meiner RFP, den habe ich bei RE geholt, das war die einzige Möglichkeit, wo ich einen guten dicken, aber vibrationshemmenden Schlauch gesehen habe.
Hier sieht man das mit Verschraubung und Schlauch ganz gut:

-
Bei der Verrohrung für habe ich unter der Tankdurchführung tatsächlich bei allen Rohren zuerst eine Verschraubung gesetzt, um die Rohre für Wartungen oder den späteren Transport abnehmen zu können.
Oberhalb der Tankdurchführung (von oben im Ablaufschacht kannst Du die Rohre auch einfach nur einstecken ohne Verkleben, wenn es nicht zu sehr wackelt.Bei der Silikonverklebung gibt es einen schönen Bericht zum Kleben von Aquarien in der letzten Koralle, die solltest Du dir vor dem Scheibenkleben ruhig durchlesen, da stehen einige gute Hinweise drin. Unter anderem, dass ausdrücklich davon abgeraten wird, zum Glätten der Silikonnaht Spüliwasser zu nehmen.
-
Doch! Präzise Steuerung ist das Stichwort.
-
Als Scharnier nimmst So so was hier.
Ich habe tatsächlich 8 Befestigungen pro Platte verwendet. Wenn diese auch dafür da sein sollen Scherkräfte aufzunehmen würde ich keine Plastikteile verwenden, sondern besser doch die Metallwinkel mit metallenen Nutsteinen.
Du brauchst einen Nutstein pro Schraubverbindung ins Profil.
-
Hallo Dieter,
die einzige Aufgabe der Nutensteine ist es, eine Möglichkeit zum Verschrauben zu geben. Der Nutstein wird einfach in das Profil geschoben und damit hat man ein Gewinde, in das man eine Schraube reindrehen kann. Was man nun mit dieser Schraube befestigen möchte ist egal.
Für die Befestigung einer Seitenwand etwa kannst Du dann einen einfachen Winkel wie den hier verwenden. Nur würde ich statt der hier gezeigten normalen Schrauben wie schon vorgeschlagen Schrauben aus Edelstahl nehmen, damit diese nicht so schnell rosten. -
Bei mir sitzt eine große Quadratkrabbe drin, aber im Augenblick ist der kleinste Fisch ein Eiblizwergkaiser, der interessiert die Krabbe offenbar nicht und sie holt sich ihren Teil bei der Fütterung und beim Abgrasen der Rückwand. Der sycorax ist deutlich kleiner und zarter, und die Krabbe sehr flink und nachtaktiv. Hat jemand schon Erfahrung gemacht mit so einer Kombination?
-
Das wäre auch meine Befürchtung. Ich bin ebenfalls sehr angetan von dein aparten kleinen Scootern und habe auch schon überlegt, sie anzuschaffen. Leider kann ich hauptsächlich nur Flohkrebse und tropische Mysis anbieten als native Population, benthische Copepoden habe ich so gut wie gar nicht, zumindest sind sie mir bisher nicht aufgefallen.
Ich vermute, dass meine Mikrofauna zu dicke Happen sind für die kleinen Münder. -
Ah, das klingt deutlich besser. Oben klang es zuerst so, als ob das 1500l-Becken mit einem pH-Wert oder kH-Wert von 6,7 betrieben würde und ich wunderte mich schon ziemlich.
-
Ich nehme an, Du meinst einen kH-Wert von 6,7, nicht den pH-Wert?
-
Hallo Bugbear,
mein Chelmon hat fast ein halbes Jahr gebraucht, bevor er anfing, die Glasrosen zu vernichten, aber danach war er extrem zuverlässig und hat wirklich jede erreichbare Glasrose niedergemacht.
Jetzt habe ich erfreut gemerkt, dass mein Pärchen Rauchkaiser die Glasrosen entdeckt hat und diese dezimiert. Natürlich haben Rauchkaiser auch Nebenwirkungen und ich sehe schon ab und zu Knabberspuren an meiner Acro. Meist, wenn ich nicht genügend füttere.Bezüglich Muscheln habe ich es nicht probiert zusammen mit den Rauchkaisern. Frische Miesmuscheln jedoch sind eine Leibspeise der Rauchkaiser, dann wird der dicke Rauchkaiser heftig und lässt keinen anderen dran, nicht mal seine sonst liebste Genossin. Ich habe deshalb die Befürchtung, dass er sagen würde: "eine Muschel soll einziehen? Aber gerne! Wo war noch mal mein Besteck?!?".
-
Solange das Silikat keine Probleme macht ist keine Hektik angesagt. Sorge zuerst dafür, dass mit dem Verdunstungswasser nicht mehr neues Silikat nachkommt.
-
Eine gute LED-Lampe ist eine Langzeit-Investition, die sich lohnt, wenn man nicht mehr das Becken ändern möchte oder Probleme mit ins Becken abgestrahlter Hitze hat.
Funktionieren tuen beide, aber aus obigen Gründen würde ich zu einer ordentlichen T5 raten, das ist eine sichere aber relativ günstige Investition. -
Im Leitungswasser ist meist deutlich mehr Silikat enthalten als man denkt. Was hat denn der Salifert-Test ausgegeben für das Trinkwasser?
Vergleiche dies bitte mal mit der Analyse der Wasserwerke:
http://www.stadtwerke-bad-homburg.de/cms/Trinkwasse…_v.d.Hoehe.html
Es scheint da einige zu geben, deshalb bitte über Deinen Straßennamen die richtige Wasseranalyse suchen und den Silkatwert vom Wasserwerk ermitteln.Mein Verdacht ist nach wie vor, dass der Salifert bei Werten unter 1mg/l nichts taugt.
Als ich auf eine neue Osmose mit Harzsäule umgestiegen bin habe ich als erstes einen ICP-Test von dem Reinstwasser gemacht, um zu sehen, ob damit das Silikat-Problem gelöst war, welches ich vorher auch hatte.

-
Dem Silikattest von Salifert traue ich nicht so richtig. Hast Du das Osmosewassser durch einen ICP-Test checken lassen? Das wäre die beste Option, um das Ergebnis zu überprüfen.
-
Nein, die stärkere Durchspülung der Achse bei den Pro soll Verschmutzung und Verkalkung dort verhindern, ähnlich wie der Anti-Kalk-Bypass bei den RE-Pumpen.
-
Hallo Arne, die Pumpen-Controller haben insgesamt vier Anschlüsse. Zwei davon sind für die Stromversorgung der Pumpe. Du hast ein 2m-Kabel, welches von Pumpe zum Controller geht. Das nächste Kabel geht vom Netzteil zum Controller.
Auf der anderen Seite des Controllers sind zwei Anschlüsse für das Buskabel. Hier wird die Steuerleitung angeschlossen, der zweite Busanschluss ist dafür da, zum nächsten Geräte weitergeleitet zu werden oder ein Terminator beendet den Bus.
Wenn Du nicht einen besonderen Grund hast, alle Controller unbedingt in eine Kiste zu werfen ist die eigentliche Begrenzung von dem 2m-Kabel, dass der Controller diese 2m Bewegungsfreiheit hat und dann untergebracht werden muss. In einem sehr großen und tiefen Becken macht es Sinn, ein 5m-Kabel zu verwenden, aber in den meisten Fällen kommt man mit dem 2m-Kabel der Pumpe hin.
-
Es reichen auch zwei normale ECM42, da die Kabel bis zur Pumpe lange genug sind. Allerdings habe ich ein Buskabel von 5m zusätzlich dabei, um die Pumpen zusammen später steuern zu können.
-
Hallo Arne,
meine Tuningtests laufen in der Zukunft, sprich am nächsten Wochenende. Im Augenblick kommen da leider in paar Sachen dazwischen.
-
Hallo Hans-Werner,
ich denke schon, dass wir beide das gleiche meinen. Natürlich ist es nicht der Filter selbst, der das Nitrat erzeugt, er sorgt nur dafür, dass dort Nährstoffe hängen bleiben und bietet den Siedlungsraum für Bakterien. Diese zersetzen, wie Du schon gesagt hast, das hochwertige Futter und erzeugen so letztendlich das Nitrat. Dies alles findet unter sauerstoffreichen Bedingungen statt, nicht unter reduzierenden. Und so bekommen wir halt im Filter das Nitrat.
Das Ammonium eine energetisch günstigere Quelle für Stickstoff ist im Vergleich zum Nitrat ist schon klar. Nur ist jetzt die Frage, ob ich wirklich Ammonium zugeben und Nitrat dafür binden soll, denn so viele Fische kann man kaum ins Becken setzen, ohne das die Nährstoffe zu sehr steigen und die Korallen dadurch mit Ammonium als Stickstoffquelle bedient werden.
Wie sieht das eigentlich mit dem Verhältnis Ammonium/Nitrat in den üblichen natürlichen Riffbereichen aus?
-
Der soll mal zu meinen Rauchkaisern in die Schule gehen. Wenn es um frische Miesmuscheln geht, die es beim Aldi täglich gibt, schubst der Gatte selbst seine Liebste zur Seite und will alles alleine fressen! Und der Lippi lauert an der Seite und stürzt sich auf die Muschel, wenn der Kaiser auch nur eine Sekunde abgelenkt ist.
-
Diese biologischen Filter haben sich meist als Nährstoffproduzenten entpuppt. Der Dreck kommt herein und wird dann von Bakterien zerlegt und endet so als Nährstoffe Nitrat und Phosphat. Dies ist jedoch meist unerwünscht.
Also ist die Maxime, dass der Dreck raus muss aus dem Aquarium, möglichst, bevor er als Nährstoffe endet. Dies geschieht mit dem Abschäumer, aber auch physikalischen Filtern wie Filtersocken, Filterwatte und in letzter Zeit stark im Kommen die Fließfilter.
Allen gemeinsam ist aber, dass sie regelmäßig in kurzer Zeit gereinigt werden müssen, wobei der gefilterte Dreck dann entfernt wird.Sowohl Filterwatte als auch Schwämme sollten deshalb nicht im Becken bleiben, sondern nach kurzer Zeit entfernt und gereinigt werden.
-
Die Platte verteilt die Last ein wenig, aber nicht über die ganze Platte. Hier ist eine Seite, wo das sehr schon erklärt wird:
http://www.deters-ing.de/Statik/Lastverteilung.htm -
Hier ist ein Video, wo die Unterschiede genau erklärt werden:
Externer Inhalt www.youtube.comInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklärst du dich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt. -
Last verteilen und Füße drunter montieren schließen sich gegenseitig aus. (^-^)
Mittelstreben helfen nicht bei der Lastverteilung.
-
Denke bitte daran, dass Füße bedeuten, das gesamte Gewicht geht durch diese kleinen Füße! Auch von der statischen Seite muss man das gut überlegen, nicht dass Hebelkräfte am Aquarium wirken.
-
Hallo Arne,
ich habe zwei ECM42 in Vorbereitung. Heute bin ich da leider nicht zu gekommen. Aber die zwei ECM42 reichen völlig aus bei der Beckenlänge und haben noch reichlich Reserven für den Zeitpunkt, wenn die Korallen deutlich größer geworden sind. Bei mir war gut Strömung schon bei 25-30 Prozent.
Unschön bei der Steuerung finde ich die Erklärung in der Software, teilweise werden da Abkürzungen verwendet, die schlicht nie erklärt werden. Seit dem Neudesign der Homepage ist sogar die komplette Hilfe verschwunden: Error 404. Das mag ich gar nicht.
Bei dem Wellenmodus gibt es mehrere Zeiten, aber was welche Zeit ist, steht nirgendwo mehr. Das bekommst Du nur durch Experimentieren und Entdecken heraus.
-
Balling, Triton, Ati und ähnliche sind eher für Steinkorallenbecken gedacht. Dosierpumpen und automatische Wassernachfüllung sind sehr sinnvolle Mittel für den Betrieb des Beckens, ,vor allem, wenn man berufstätig ist und abends dann gerne vergisst, sich ums Becken zu kümmern.
Die grundlegende Technik, die ich für ein Meerwasserbecken als unverzichtbar sehe sind Licht (T5), Strömung (Strömungspumpe) und einigermaßen konstante Wasserwerte (Dichte, Temperatur, kH, pH).
Meine Minimalliste wäre deshalb Lampe, Strömungspumpe, Heizstab, Oberflächenabzug (Eheim Skim 350).Als sinnvolle Bequemlichkeit wären dann noch automatische Verdunstungswasser-Nachfüllung (Aqualight STO-1) und eventuell Balling mit drei Dosierpumpen. Regelmäßige Kontrolle von kH, Ca, Dichte und Temperatur, dann kann man damit auch durchaus Steinkorallen halten.
-
Hallo Hans,
schön, dass Du es wieder probieren möchtest! In 15 Jahren sind enorm viele Fortschritte gemacht worden, vor allem bei der Beleuchtung. Was sich jedoch noch nicht wirklich geändert hat ist, dass immer noch ein Großteil der Energie nicht in Licht, sondern in Wärme umgewandelt wird und diese sich mindernd auf die Lebensdauer auswirkt.
Deshalb ist eine geschlossene Abdeckhaube nicht empfehlenswert für das Becken. Diese T8-Ersatzlampen sind nicht sehr leistungsstark, ich denke nicht, dass diese Deinen Erwartungen gerecht werden.Bei der Beleuchtung würde ich nach einer gebrauchten T5-Lampe suchen, diese ist zum einen deutlich leistungsfähiger als T8 und häufiger gebraucht zu bekommen, auch Verschleißteile wie Röhren oder Reflektoren bekommt man problemlos.
Bevor Du Einzelkomponenten kaufst würde ich empfehlen, erst einmal die verschiedenen Methoden, das Becken zu betreiben, zu studieren und Dich für eine Methode und die gewünschten Tiere zu entscheiden. Meist sind Dosierpumpen notwendig etwa für Balling, Triton, Ati und weitere, um die Werte im Becken konstant zu halten.
-
Hallo hajo,
ich wünschte, ich könnte das vernünftig als 3D-Strömungsdiagramm zeichnen, aber ich denke am einfachsten sieht man es dadurch, wenn ich z.B. Frostfutter in den Ansaugbereich der Pumpe gebe und diese das Frostfutter durch das Becken transportiert.
Eine laminare Strömung kann nur solange bestehen bleiben, wie es keine großen Hindernisse oder harten Umlenkungen gibt. An Hinternissen wird die Strömung immer mehr oder weniger turbulent.
Bei der sehr niedrigen Einstellung meiner ECM63 sieht es so aus, dass im Bereich um und unter der Pumpe fast keine Strömung herrscht, da die Ansaugung der Pumpe dafür zu niedrig ist.
Hinter dem Austritt der Pumpe kommt dann ein ziemlich dicker laminarer Strahl aus der Pumpe, der selbst auf dieser niedrigen Stufe mühelos das Becken durchquert und dann auf die hintere Scheibe trifft. Dort spaltet sich der strahl nach allen Seiten auf, wobei ein Teil am Boden entlang wieder zurück zur Pumpe geht und ein anderer Teil die Seitenscheibe entlang geht, dort auf die Rückwand trifft und als relativ langsame turbulente Strömung dann an der Hinterseite des Beckens entlang strömt.Meine LPS möchten diese langsame turbulente Strömung, während meine SPS eher die Randbereiche der laminaren Strömung möchten, auch wenn der direkte laminare Strom mit 1m/s und mehr zu stark ist.
Vorteil der laminaren Strömung ist deshalb nicht in erster Linie direkt für die Korallen, sondern eher, dass durch die starke Reichweite das ganze Becken in Bewegung gesetzt wird und nicht nur der Teil vor der Pumpe, wie es bei der MP40 etwa der Fall ist, wo der Strahl sich schnell turbulent auffächert.
Ich werde deshalb sehen, ob nicht eine Kombination der beiden das Optimum ist: die laminaren die Längsseite entlang, um auch wirklich den ganzen Wasserkörper zu erfassen und die MP40 mit der turbulenten Strömung an die Rückseite, so das sie die Mittelzone des Beckens noch etwas beströmen auf niedriger Stufe. Dies gerade für die Zeit, wenn das Becken etwas dichter zuwächst. Dies gilt aber erst für den Neustart, wenn der Besatz wieder rüberwandert ins große Becken.Bei den Experimenten werde ich wohl noch einige Tage dranbleiben dürfen.
-
Hallo hajo,
in den letzten Tagen habe ich mir vor allem angeschaut, wie es mit der großen ECM63 im kleinen Becken läuft und habe vorhin kapituliert: ich muss erst mal die Korallen der Strömung entsprechend umsetzen, damit ich die Pumpen richtig testen kann. Die ECM63 muss eigentlich noch etwas stärker betrieben werden, damit auch auf der Rückseite des Beckens noch genügend Strömung herrscht. Dafür werde ich heute abend erst mal die Korallen hin- und herverfrachten, bevor ich morgen dann mit den Pumpentests etwas weiterkommen kann.
Auf 3 Prozent bringt die ECM63 schon einiges an Strömung und lässt die Goni am Ende des Beckens vergnügt wedeln, die Wunderkoralle hat deutlich dünnere Tentakel, da ihr der Rückstrom schon fast zu viel ist.
Dafür ist auf der Hinterseite des Beckens die Strömung etwas dünn und auf der schmalen Pumpenseite ist fast keine Strömung. Also müssen die Goni und die Wunderkoralle weichen und einige Umbauten an der Deko vorgenommen werden, damit mehr Strömung im Becken realisiert werden kann.
Jetzt habe ich gerade noch die ECM42 eingesetzt und die Programmierung von den Pumpen herauntergelöscht, da diese doch etwas hoch gesetzt waren für mein kleines Becken.
Einen kleinen Test habe ich jetzt doch schon einmal machen können, die ECM42 schaffen jedenfalls mühelos Strömung in dem kleinen Becken zu erstellen, und dies in ziemlich niedriger Einstellung von 20-30 Prozent für Strömung und Welle. Selbst diese Einstellung war für meine große Goni in der Ecke schon zu viel. Also muss ich morgen einen neuen Platz für die Wunderkoralle und die Goni finden.Hauptunterschied beim Einsatz der großen und kleinen Hydrowizard: die Auslassgeschwindigkeit. Wie man auf dem Foto sehen kann hat die große ECM63 einen ganz anderen Durchmesser und entsprechend breit und dick ist auch der laminare Strahl, der dort herauskommt. MIt weniger als 1m/s kommen aber die Fische sehr gut zurecht und stören sich nicht daran, sie kreuzen auch problemlos durch den Strahl oder schwimmen sogar im Strahl auf die Pumpe zu.
Heute lasse ich jetzt erst mal noch die große ECM63 auf 3 Prozent laufen, denn die Fische fanden das ganze Gemache gar nicht toll und sind schon ziemlich verstört. Das kennen die armen Viecher gar nicht mehr, dass ich stundenlang im Becken wüte.

-
Ein Grund ist sicherlich, dass der Weg zu einer perfekten Strömunssimulation steinig ist. Die Panta Rhei können sehr viel, aber die Controllersoftware würde jeden Usability-Test platzen lassen. Von daher steht mir morgen wahrscheinlich eine gehörige Ladung Frust bevor. Wie gesagt, der Weg ist sehr steinig...
-
Bei einer 70/30 Lösung hätte ich keine Bedenken mehr, da sollte auch der Aquabauer zustimmen. Aber hole Dir ruhig das Okay auch vom Aquabauer.
-
Das ist der Grund, warum ich innen überall die Schnellverbinder genommen habe, denn ich habe bei 65cm Tiefe ein Technikbecken, welches 55cm Tiefe hat. Abzüglich von 2 x 30mm für das Profil bleibt innen eine Nutztiefe von 59cm innen im Technikschrank. ich nutze die Tiefe also ziemlich aus.
-
Hallo Silvio,
das 45er Profil ist verglichen mit dem 30er Profil um Größenordnungen stabiler und steifer! Bei mir sind deshalb auch die Scherwände drin, zusätzlich habe ich eine senkrechte Strebe weniger als Du bei zwei Drittel von meiner Länge. Dass da ein Elefant drüberschlendern kann will ich gerne glauben!
Zusätzlich hast Du noch 5cm weniger Höhe, der Wasserstand bei Dir wird also etwa 40cm sein. Da kann man schon ein Poolbecken mit 12mm bauen. Da würde ich keine Bedenken haben, vor allem zusammen mit deinem kleinen Atombunker.
Die Unterseite vorne ist etwas länger, was ist der Hintergedanke bei der Konstrunktion?
-
Hallo Arne,
ob die MP40 die Länge des Beckens schafft hängt viel von der Struktur des Riffes ab. Bei Dir ist die für die MP40 möglich: Du hast ein Mittelriff im Becken, dieses bündelt den Strahl der MP40 wieder etwas.
Frei im Wasser würde die MP40 sonst nach einem Meter schon stark an Kraft verlieren, da die Strömung der MP40 sehr turbulent ist und sich schnell auffächert. Zwischen Mittelriff und Seite wird das einigermaßen weitertransportiert.Die ECM42 hat ähnlich wie die Tunze einen relativ stark gebündelten Strahl, der mühelos die Länge des Beckens schafft. Am Ende muss man dann sehen, dass das Wasser sich auch wieder dreht und auf der anderen Seite wieder zurückgeht. Der Unterschied zur ECM 63 ist, dass die 63 einen erheblich breiteren Strahl hat, einfach weil sie so riesig ist.
Wie sich das in der Praxis bei meinem Becken darstellt kann ich Dir erst Sonntag abend berichten. Am Sonntag nehme ich mir die Zeit und teste die zwei kleinen ECM 42 und als Vergleich die zwei MP40.
-
Hallo Dieter,
bedenke bitte noch dabei, dass mein Becken bei 12mm Glasstärke sowohl Längsstrebe an den Seiten als auch eine Querstrebe in der Mitte hat. Das ist schon etwas anderes als ein Poolbecken.
-
Ich habe keine Marke genommen, sondern alles einfach selbst gesägt und gefräst.
-
Ein Unterschrank mit Aluprofilen ist keine schlechte Lösung, ich habe meinen auch mit Aluprofilen gebaut und Scherwände aus Siebdruckplatten eingefügt, das ist äußerst stabil. Bei mir ist vorne auch eine Spanne von 95cm frei (bei 150cm Gesamtlänge), weil ich auch keine Strebe vor dem Technikbecken haben wollte.
Ich habe das mit dem Aquabauer, dem Ralf Lerbs abgeklopft und von ihm das Okay bekommen. und dann das so gebaut.
Da ist jetzt natürlich noch der Deckel drüber und ich habe noch eine Querstrebe oben eingesetzt, aber so sieht man die Konstruktion sehr gut.Teilweise habe ich Winkel und teilweise, besonders vorne und wo die Scherwände eingefügt sind, habe ich Schnellverbinder genommen.
Dies ist jetzt 30mm Aluprofil, 40er ist erheblich steifer, das 30er Profil kann man mit etwas drauflehnen deutlich durchbiegen.
