Beiträge von Sandy Drobic

    Ich denke, ich habe so langsam das Problem gesehen. Der Supermarin 160 gehört von der Bauart eigentlich in die Baureihe der Mini Bubble King, die auf Platz sparen gebaut sind. Den Bubble King Supermarin 200 haben sie jetzt wohl aus dem Programm genommen, der hätte nämlich auch noch den normalen Anschluß. Gab früher wohl auch den Supermarin 180, die hatte ich noch in Erinnerung.

    Bei den Minibubbleking werden die Töpfe einfach aufgesetzt, nicht aufgeschraubt wie etwa bei den Double Cone. Du kannst den Auslauf also schon anders positionieren, wie es Dir passt.

    Aber so ganz gefallen tut mir das nicht, vor allem hast Du dann ja noch die Frage, ob eventuell Garantieansprüche nach einer baulichen Veränderung erlöschen. Dann lieber direkt von RE vornehmen lassen, wenn es unbedingt dieses Modell sein muss.

    Ehrlich gesagt würde ich nach einem anderen Modell oder Hersteller suchen, der nicht erst umgebaut werden muss, um die normalen Anforderungen zu erfüllen.

    Die Nummer ist korrekt. Habe hier noch mal drei Modelle nachgesehen, die haben alle die gleiche Auslaufausstattung, egal ob das ein 150, 200 oder 250 ist. Alles andere macht auch keinen Sinn.

    Ich kann mir nur vorstellen, dass jemand einen Kater gehabt hatte nach dem langen Wochenende und die Gedanken noch etwas viereckig polterten und nicht rund liefen. Weisst Du noch, wer sich da meldete? Den Support von RE kenne ich nämlich aus langen Jahren als recht kompetent und um Lösungen bemüht. Da befremdet mich Dein Bericht doch ziemlich.

    Kannst den Support ja mal explizit auf die Auslaufgarnitur ansprechen, ob diese nicht dafür geeignet und gedacht ist.

    Das macht einfach keinen Sinn! Wenn die "billigen" DC-Modelle alle diesen Auslauf haben und dieser auch als Ersatzteil verfügbar ist und dort explizit auch steht für DeLuxe und Supermarin, dann sollte er auch direkt angeboten werden, denn ich gehe davon aus, dass die Bohrung dafür vorgesehen ist.

    Auslaufgarnitur Bubble King DeLuxe & Supermarin

    Bei einem Abschäumer für über 1000€ auf so einen Pinorkel zu verzichten, der selbst als teures Ersatzteil unter 30€ kostet ist extrem seltsam. Selbst wenn sie an Cent sparen wollen wäre es am einfachsten, auf das vorhandene Ersatzteil zurückzugreifen und dieses einzubauen.

    Bist Du sicher, dass Du mit dem RE-Support gesprochen hast und nicht mit dem Suppenkaspar vom Kindertheater? Sorry für den Sarkasmus, aber da bleibt mir langsam echt die Spucke weg!

    So sieht das Teil beim RE DC 200 aus. Im Topf ist ein Durchlass in dem ein Winkel (drehbar) eingelassen ist, An diesem Winkel ist ein Stück Silikonschlauch mit dem genannten Pfropfen. Du kannst den Silikonschlauch jetzt einfach durch einen längeren ersetzen und diesen in einen Kanister ablaufen lassen, wenn Du in Urlaub fährst. In der Praxis wirst Du aber trotzdem den Topf reinigen müssen, weil wegen der Dreck-Ablagerungen im Steigrohr nach und nach die Abschäumung behindert wird. Dafür wiederum ist der Skimclean Helix z.B., der innen ab und zu durchgeht und das Innenrohr abstreift.

    die Beschreibung war schon älter. Habe es aktualisiert :winking_face:

    Ich habe es mir schon fast gedacht. (^-^)

    Die Fische selbst "kennen" sich nicht aus dem natürlichen Umfeld, da einer im Pazifik und der andere im Atlantik ist, aber allein aufgrund des gleichen Nahrungsspektrums würde ich Konkurrenzverdrängung als gut möglich ansehen. Es ist auf jeden Fall ein Risiko mit Ansage. Ob es gut geht hängt von dein einzelnen Individuen ab. Wenn der Doktor ständig fett und träge ist kann dies etwas geringer sein, aber ein normaler Borstenzahndoktor, der schlank und ständig mit Steineablutschen beeschäftigt ist dürfte nicht erbaut sein über den Neuzugang, der sich an seinem Tisch bedient.

    Ich möchte jetzt mal weg von den Allgemeinplätzen über Fahnenbarsche und etwas mehr das Augenmerk auf die Größe der Fische richten. Diese 4cm Zwerge waren noch weit weg von Geschlechtskämpfen, deshalb glaube ich nicht an die Dominanzkämpfe. Ein Verdängungswettkampf unabhängig vom Geschlecht findet auch statt, wenn wenig Futter verfügbar ist und die Fische wegen knapper Resourcen um ihren Anteil kämpfen. Das scheint aber bei Wolfgang nicht der Fall gewesen zu sein, nach den häufigen Fütterungen zu urteilen.

    Ist es denn wirklich "normal", wenn bei Anthias in wenigen Monaten 50 Prozent sterben und wir das als "natürlichen Schwund" ansehen?

    Hört sich eher an nach "Ich habe bereits eine Meinung und brauche keine zweite, danke schön!" :grinning_squinting_face:

    In diesen Fällen sieht man häufig den Verdrängungswettbewerb, wo ein Fisch aus der Gruppe weggemobbt wird, bis die Gruppe sich auf ein Pärchen reduziert hat. Das scheint hier aber dem Bericht von Wolfgang nach nicht der Fall gewesen zu sein. Denke deshalb, dass es eben etwas anderes war und auch viel zu schnell ging.

    Hallo Wolfgang, ich habe ähnliches erlebt mit einer Gruppe sqamipinni, ebenfalls deutlich kleiner als ich zuerst erwartet hatte, letztendlich hat von vier nachgesetzten kleinen Fischen nur einer überlebt und ist auf normale Größe herangewachsen, der größte unter den vier Minifischen. Ich hatte dies zuerst auf den immer wieder hörbaren Knallkrebs/Fangi geschoben, aber ein Kommentar von Jens zu sehr kleinen Nachwuchskaisern und deren Sterblichkeit hat mich noch einmal darüber nachdenken lassen. Bei führt wohl der Transport verbunden mit mangelnden Fettreserven als Jungfisch zu einer hohen Sterblichkeit, wenn sie als sehr junge Fische verschifft werden.

    Anthias sind aber exakt bekannt dafür, dass sie kaum Fettreserven haben und dieses Problem dürfte wohl noch verschärft vorliegen, wenn sie als sehr junnge Fische exportiert werden. Jedenfalls habe ich daraus die Lehre gezogen keine sehr kleinen Fische mehr anzuschaffen.

    Sandy Drobic Artemia leben bei bis zu 8% Salzgehalt. Sie stellen ab ca. 4-4,5% Salzgehalt die lebenden Jungtiere ein und legen stattdessen Dauerzysten ab. Wenn man die habe möchte, muss man Wasser verdunsten lassen. Wenn man ausreichend Eier hat, kann man wieder Wasser zugeben und sie bekommen wieder lebenden Nachwuchs.

    Interessant, das klingt ganz anders als die Empfehlung von Artemiafarm, da wurde explizit gesagt, dass es nicht mit Meersalz angesetzt werden und die Salinität reduziert werden sollte. Deren Teiche sind alte Bergbau-Entwässerungs-Becken. Die Dauerzysten-Erzeugung war dort eher auf die Temperatur zurückzuführen, nicht die Salinität. Bei denen soll es sich auch um Artemia franciscana handeln.

    Bezüglich Wasserwechsel wurde mir gesagt, Osmosewasser / destilliertes Wasser und dann Meersalz ohne Zusätze rein. Wie kommt dann neues Kalium/Magnesium/etc in den Tank? Da müsste ich doch dann mit extra Pulver supplementieren?

    Solange Du wenig Korallen im Becken hast hält sich der Verbrauch in Grenzen und Du kommst mit einem wöchentlichen Wasserwechsel von 20-25% aus. Osmosewasser ist sinnvoll, eventuell kannst Du darauf verzichten, wenn die Wasserwerte aus dem lokalen Wasserwerk gut sind. Meist sind diese im Internet veröffentlicht.

    Wenn Du Korallen pflegen möchtest wirst Du früher oder später wahrscheinlich etwas dosieren müssen. Weil die Pflege eines Meerwasserbeckens etwas aufwendiger ist als Süßwasser gibt es viele Automatismen, die sich aber für so kleine Becken einfach nicht lohnen.

    Ein großes Problem bei kleinen Meerwasserbecken ist auch Temperatur und Sauerstoff. Wenn es warm wird bei Dir in einer Hitzeperiode kann die Temperatur sehr schnell über die kritische Schwelle von den Bewohnern kommen. Je wärmer es wird desto weniger Sauerstoff kann Meerwasser aufnehmen, Fische und Garnelen können dann schnell ersticken. Hast Du eine Klimatisierung für Deinen Raum ist alles gut.

    Artemia wirst Du wahrscheinlich nicht dauerhaft etablieren können, und die Population in einem 5l Glas ist dann sehr klein. Die Kleinkrebse leben nur wenige Wochen und wären auf keinen Fall ausreichend, um eine Nahrungsgrundlage selbst für kleine Garnelen wie die Thorgarnele zu bieten. In meinem 70l Becken leben zwei Kuekenthali-Garnelen, und auch diese werden jeden Tag zugefüttert mit Frostfutter.

    Die meisten Meerestiere leben omnivor und nehmen alles, was sie bekommen und überwältigen können. Wobei sie je nach Art Vorlieben für Fleisch oder Algen haben. Aber in der Not frisst der Teufel halt auch Fliegen und Asterina-Seesterne auch mal Korallen oder Krustenanemonen.

    Die Frage ist hier auch eher, welche tägliche Pflege Du bereit bist in dieses Hobby zu stecken, denn von alleine läuft so ein Becken nicht. Meerwasser ist ein Gemisch aus vielen verschiedenen Ionen, die teilweise von den Tieren und Pflanzen auch verbraucht werden und entsprechend wieder zugeführt werden müssen. Wenn Du keine üppigen Steinkorallen pflegen möchtest kommt Du mit einem Wasserwechsel (angesetztes Salzwasser) pro Woche aus. Dazu natürlich noch eine Spur Futter und Verdunstungswasser.

    Wenn Du Leben im Becken wuseln haben möchtest, dann würde ich nach sogenannten tropischen Mysis suchen. Das sind Kleinkrebse ähnlich wie Artemia, aber nativ an Meerwasser angepasst, kommen manchmal mit Lebendgestein, nicht im Handel erhältlich, nur von privaten Aquarianern, wenn diese sie denn haben. Etwas Staubfutter und sie sind glücklich. Dazu dann kleine Schnecken wie Täubchenschnecken und kleine Turbos, Flohkrebse und Borstenwürmer als Ergänzung und wenn Du mutig bist ein oder zwei Kleinbleibende Einsiedlerkrebse und vielleicht eine Mithraxkrabbe.

    Nimm als Grundlage etwas Lebendgestein und hoffe, dass eine gute Copepodenpopulation sich entwickelt. Aber putze Dir das sich selbst erhaltende Meerwasseraquarium besser von der Backe, das wird nicht klappen.

    So, ich hab paar Fotos in weißem Licht gemacht. Aber wirklich besser hat das auch nicht geklappt. An beiden Euphyllien sind so kleine Käfer in dem abgestorbenen Ast. Ich tippe auf Flohkrebse, sind unheimlich schnell.

    Es wirkt immer noch kahl. Und die beiden Trochus kleben immer noch aneinander.


    Und der Abschäumer hat glaub zu viel Wasser und zu wenig Schaum, oder gehört das so?

    Außer der Riffsäule mit Stellflächen wirkt der Rest eher wie eine Trümmerhalde. Was Du brauchst ist noch Stellfläche, sonst hast Du nur Sand, wo kaum etwas wachsen kann. Du wirst auch etwas Riffzement brauchen, um die Teile vernünftig zu gestalten. Ein paar Einzelsteine, wo z.B. Acanthastrea oder Zoas wachsen können wären gut.

    Die Space Invader Chalice wächst sehr schnell und kann auch an der Rückwand gut positioniert werden.

    Habe ein Auge auf die vielen dicht beeinander stehenden Korallen ganz oben, die werden sich bald gegenseitig vernesseln.

    Eine gesunde Koralle sieht glänzend, fett und gleichmäßig durchgefärbt aus. Schimmel oder sonstige Beläge gehören nicht dazu. Das deutet eher in Richtung Besiedelung mit Bakterien oder Konkurrent wie Hydrozoa aus.

    Der Seestern wird allgemein als Gänsefuß-Seestern eingeordnet, da gibt es viele Arten von. Die meisten sind im Aquarium nicht weiter von Belang, sie können sich jedoch selbstständig vermehren im Becken. Wie die meisten Bewohner unserer Aquarien sind sie omnivor, sie nehmen eine breite Palette an Futter an, aber wenn vorhanden ziehen sie Oberflächenbeläge aus Bakterien und Mikroalgen vor. Sollten sie jedoch Kohldampf schieben können sie sich auch über Korallen hermachen, manche Berichte erwähnen etwa, dass sie Zoas fressen können. Bei mir sind reichlich von den kleinen Seesternen drin, habe aber auch reichlich Beläge und konnte sie nicht bei Schädigungen sehen.

    Seufz. Mal im Ernst, was soll ich mit einem Foto anfangen, wo das, wonach gefragt wird als Schmutzfleck im Hintergrund unscharf erscheint? Immerhin kannst Du auf dem Foto darüber sehen, was ich meine mit Gewebe am Stamm unter dem Polypen. Das sieht wesentlich gesunder aus so.

    Gegen Bohralgen ist kaum ein Kraut gewachsen. Diese stecken innerhalb des Kalkskeletts der Koralle, deshalb ist es so schwierig. Normalerweise ist die beste Methode, wenn die Koralle schneller wächst als die Bohralge die Koralle übernimmt. Durch Kürzen des Stamms bis in den Bereich, wo es hell ist und noch keine Bohralgen sind kann man sie loswerden.

    Nur ist in Deinem Fall der gesamte Stamm der Koralle befallen und der Kampf praktisch verloren bevor er beginnt. Deshalb sage ich ja, dass diese Koralle ein Todeskandidat ist.

    Vor kurzem war ich mal bei Fauna Marin auf einen Workshop, wo es um Korallenparasiten ging. Das Wichtigste, was ich dort mitgenommen habe, war nicht Wissen über Parasiten, sondern wie gesunde Korallen auszusehen haben.

    Es sieht etwas besser aus. Leider ist die Koralle grundsätzlich in keinem guten Zustand. Mittelfristig wird sie wahrscheinlich eingehen, auch bei guter Pflege. Dieser Zustand war schon vor Deinem Kauf so, um das mal deutlich zu sagen.

    Der Stamm der Euphy ist dunkelgrün und mit Bohralgen durchsetzt. Das Gewebe des Polypen ist reduziert bis auf den Polypenansatz direkt. Ein erfahrener Aquarianer hätte diese Koralle stehen lassen. Du kannst sie zwar weiter im Becken lassen, aber ich würde der Koralle wenig Überlebenschancen einräumen. Der untere Polyp ist wahrscheinlich aus gutem Grund bereits gestorben.

    Zumindest der Schlauch, aus dem Wasser gepumpt wird, muss oberhalb des Wasserbehälters enden. Sonst fließt das Wasser nach, wenn die Pumpe aktiviert wurde.

    Meist nimmt man ein Rohr, in dass der Schlauch der Nachfüllanlage endet. Darf aber nicht geschlossen sein, sonst siehe oben.

    Nein, ich hab nur einen Harzfilter. Mir wurde gesagt, dass ich da kein Abwasser habe und das auch viel schneller geht.

    Es verbraucht sich viel schneller so, das ist richtig. Je nach Härte des Leitungswassers passiert das schnell oder weniger schnell. Bezahlen musst Du das Abwasser, welches Du nicht produzierst übrigens auch. Es wird schlicht angesetzt, dass das Wasser, was Du entnimmst auch wieder als Abwasser entsorgt werden muss.

    Total dissolved irgendwas. Wofür das "S" steht habe ich schon vergessen. (^-^) Gesamtmenge an gelösten Stoffen (die elektrisch geladen sind). Letztendlich ist es aber immer nur die Leitfähigkeit, die gemessen wird. Silikat leitet aber fast nicht, wird deshalb auch nicht mit Leitwert-Geräten gemessen, vor allem nicht die günstigen China-Dinger, die man für ein paar Euro kaufen kann.

    Könntest Du machen, aber ich fürchte, es wird nicht viel Sinn ergeben. Schau Dir mal die Nachweisgrenze von diesen Tests an, die Grenzen bei Meerwasser sind eine Zehnerpotenz kleiner als die Süßwasserwerte, der wird Dir nichts anzeigen. Das TDS-Meter wird vermutlich auch nichts zeigen können.

    Wenn Du es wirklich wissen willst kannst Du z.B. mit der ICP Total von Fauna Marin auch einen Osmosetest dazu erhalten. Damit kannst Du dann mit ICP das Osmosewasser durchtesten lassen.

    Jetzt muss ich nochmal nachfragen - bringst du dein Wechselwasser nicht auf Temperatur bevor du es ins Aquarium gibst .

    Das Salz löst sich doch auch in temperiertem Wasser besser .

    Nein, verglichen mit den 800l im Aquarium macht das nicht viel, ob das nun 20 oder 25°C ist. Nur im Winter, wenn die Temperatur weniger als 15°C ist heize ich das etwas auf oder lasse es im Wohnzimmer warm werden, bevor ich es reinhänge. Notfalls lasse ich die Pumpe etwas länger laufen beim Anmischen.

    Das dauert mir einfach etwas zu lange, bis die 110l Tonne auf Temperatur ist. Bis so ein 300W-Heizer das aufgeheizt hat dauert das Stunden.

    Wenn der Hanna nicht auf Wassertemperatur ist lasse ich die Messung laufen, bis er eine Minute keine Temperaturänderung zeigt. Die Sonde ist eben sehr träge. Das sollte einem die richtige Anzeige auch wert sein. Schließlich misst Du ja nicht nur das Wechselwasser, sondern auch das Beckenwasser durch, und das wird oft eine andere Temperatur haben.

    Ich nutze den digitalen Hanna Salinitätsmesser HI98319 , geht ratzfatz und ist genau - ich bin sehr zufrieden

    Das Gerät ist durchaus brauchbar, ich nutze es auch, aaaaaber...

    ratzfatz misst man nur Mist. Der Hanna hat an der Seite eine dicke Temperatursonde, und wenn diese nicht auf der Wassertemperatur ist kann es teils Minuten dauern, bis die Sonde sich an die Temperatur angeglichen hat. Sie ist leider ziemlich träge. Die Temperatur wird auf dem Display angezeigt und erst wenn diese sich nicht mehr ändert für einige Zeit ist die Messung brauchbar. Gerade wenn man frisch Osmosewasser produziert hat ist dieses oft nur 10°C oder sogar noch kühler.

    "Ratzfatz" geht es also nur, wenn das Osmosewasser aus dem Kanister kommt, der bereits auf Raumtemperatur ist, das Hanna 98319 im gleichen Raum ist und deshalb gleiche Temperatur etwa hat, nur dann geht es einigermaßen schnell. Sonst lieber ein paar Minuten Zeit nehmen, damit die Sonde sich angleichen kann.

    Wie lange ist denn eigentlich a. frisch gemachtes Osmosewasser und b. frisch angerührtes Salzwasser haltbar?

    Wie sauber arbeitest Du und wie sauber sind die Behälter, sind diese staubdicht oder offen? Im Allgemeinen ist Osmosewasser Monate lang brauchbar, wenn es in geschlossenen und sauberen Kanistern aufbewahrt wird. Meerwasser ist ebenfalls Wochen lang brauchbar, teilweise auch Monate.

    Viele spülen auch nie ihren Osmosebehälter aus, erst wenn Bakterienbeläge schleimig sich ausbreiten. Aber ab und zu sollte man es durchaus richtig waschen, vor allem, wenn es oben offen ist.

    Wenn Du auf dem Refraktometer (Schätzeisen) 35,0 von 34,9 nicht sauber unterscheiden kannst brauchst Du keine Gramm abwiegen. Ich kann darauf nicht einmal 34,5 von 35,0 unterscheiden.

    Wenn das Salz etwas Wasser aufgenommen hat ändert sich das schon.

    Im Aquacalculator stehen auch von Martin selbst gemessene Werte, die sich oft von den Herstellerangaben unterscheiden (beide sind aufgeführt).

    44ml verdunsten und 100ml für Tests. Ich will das halt ganz genau machen 🙈

    Auf diese Art kannst Du es leider nicht genau machen, besonders wenn später die Korallen anfangen zu wachsen und Dosierungen hinzukommen. Wenn der Abschäumer läuft geht Salzwasser aus dem Becken mit dem Flotat, dafür kommt Salinität hinzu mit den Balling-Lösungen.

    Letztendlich führt alles zur Messung der Salinität im Becken und dem Angleichen der Salinität bei Abweichungen.