Beiträge von Sandy Drobic

    Mit hoher Wahrscheinlchkeit sind die Tiere zuerst gestorben, bevor die Garnelen sich an die Überreste zum Futtern gesetzt haben. Hast Du wirklich in einem Blenny die Fridman und Kauderni gesetzt? Das wäre eine krasse Überbelegung in dem winzigen Becken. Außer einer kleinen Trimma oder Okinawagrundel würde ich da keine Fische einsetzen.

    Ich habe meine ab und zu in der Seriatopora hystrix gesehen, aber keine Schäden an der Koralle feststellen können. Foto ist schon ein paar Jahre alt:

    Meine Percnonkrabbe lebt seit gut einem Jahr in meinem 500l-Becken recht zurückgezogen und hat bisher keine Anstalten gemacht, aus dem Becken entwischen zu wollen. Ich füttere in dem Becken auch recht viel und sehe sie vor allem abends, wenn sie munterer wird.
    Ansonsten sehe ich mehr ihre Häutungen als die Krabbe selbst. An denen finden auch andere Gefallen:

    Wie war das? Ein Reporter weiß wie man scheiben muss, aber jemand mit Fachkenntnis weiss, was man schreiben muss?!?

    Arbeitszeit ist teuer und manuell recherchieren kann sich heute kaum noch jemand leisten. Also wird aus dem Brei an Beiträgen der Nachrichtendienste wie Reuter nur noch selektiert, was man übernimmt, eigene Beiträge kommen nur noch im Lokalteil, wenn überhaupt.

    Wenn die Priorität auf besonders leisen Lauf gesetzt wird führt kaum nohc ein Weg an einer Speedy vorbei. Nur bezweifle ich, dass die Priorität wirklich darauf liegt, da gleich dahinter das Preis-/Leistungsverhältnis so ausführlich erwähnt und nach Fernost-Pr odukten gefragt wird.

    Ah, jetzt verstehe ich Deinen Einwand. Du hast recht, der Notablauf sollte auf Höhe des Wasserspiegel, bzw. eine kleine Spur drunter sein, da der Stand im Ablaufschacht etwas geringer ist als der Wasserspiegel im Aquarium.

    Mein Hauptaugenmerk war da, warum ein Durso nicht nötig ist, wenn der Ablaufschacht richtig angestaut wird.

    Ich kenne sie leider nicht aus eigener Erfahrung. Soweit ich weiss ist es eine Pumpe, die nicht direkt von RE selbst hergestellt ist, sondern in Auftragsfertigung nach Spezifikation von RE hergestellt ist.

    Ich habe einfach gewartet, bis die Speedy 80W mal im Angebot war und dann zugeschlagen für 500 Euro. Allerdings sind meine Becken eine Ecke größer, für 300l ist die Pumpe schon ziemlich groß.

    Mache es doch einfach so: hole Dir die Jebao-Pumpe und teste sie aus, ob die Pumpe Dir genügt. Wenn ja, alles in Butter, wenn nicht ist es keine herausgeworfene Ausgabe, denn eine Pumpe zum Wasserwechsel oder als Notersatz für die RFP sollte man immer auf der Seite haben.

    Der 9410 ist ein Abschäumer mit anscheinend großer Varianz. Bei einigen ist er einigermaßen ruhig, andere haben ihn als quälenden Radaubruder erlebt. Ich gehöre zu den letzteren, das Mistding hat mir regelrecht den Aufenthalt im Wohnzimmer vermiest, so laut war es. Das war zumindest der Stand 2012, wo ich das Ding kaufte.

    Am Anfang meint man immer "ach so laut ist das Ding doch nicht, und es wird bestimmt noch leiser werden", aber die brummenden Pumpen summieren sich, bis der Lärmpegel so groß ist, dass man keine Lust mehr hat im gleichen Zimmer zu sein und überlegt, ob man den Abschäumer nicht lieber nachst abschaltet, um zwei Türen weiter schlafen zu können.

    Dann kam der Zeitpunkt, wo ich wegen Umbauten am Technikbecken den Abschäumer und die RFP abgeschaltet habe und nur noch die Tunze Stream 6105 am Laufen waren und plötzlich war der Lärmpegel zwar noch gut wahrnehmbar aber einigermaßen erträglich. Später wieder alles eingeschaltet und ich hatte endlich begriffen: mit so einem Lärmpegel kann ich einfach nicht leben.

    Ich hatte früher auch gedacht, dass Tunze ein guter Hersteller ist, aber bei mir hat sich das als üble Fehleinschätzung erwiesen, sowohl die Strömungspumpen als auch der Abschäumer.

    Dann würde ich als Alternative mal die Ecotech Vectra S1 vorschlagen. Die hat mehr als genügend Leistung und kostet mit 299 Euro nur die Hälfte von der Speedy. Die sollte auch sehr leise sein, wenn sie ähnlich ist wie die M1 oder L1, die auch recht leise sind.

    Wenn auch das noch zu viel ist nimm die Jebao DCP-5000 eco. Diese ist immer noch nicht so nervig am Brummen wie die AM Viecher und kostet nicht einmal 100 Euro.

    Hallo Dieter,

    das ist mit dem Rücklauf wieder eine Sicherheitsüberlegung: wenn die Tankdurchführung undicht ist, dann läuft im schlimmsten Fall das gesamte Becken leer. Das passiert gerne, wenn man nicht zuhause ist. Am liebsten, wenn man gerade in Urlaub ist.

    Reparieren im laufenden Betrieb ist unmöglich, das gesamte Becken muss dann leergeräumt werden. Das ist ähnlich wie Closed Loop: wenn da die Tankverschraubung undicht wird muss auch das gesamte Becken leergeräumt werden.

    Ist die Tankdurchführung im Schacht undicht ist das nicht so kritisch, das kann man auch im laufenden Betrieb reparieren. Selbst das Rückförderrohr kann einfach oben nur eingesteckt werden und ist so für Wartung und Transport gut lösbar.

    Die Aqua Medic sind für mich alle viel zu laut, die Frage ist ähnlich wie: ist "unerträglich" besser als die Hälfte von "völlig unerträglich"? Dann schon eher eine Jebao DC, die ist wenigstens nur "ziemlich unerträglich". Ich kann Lärm nicht ausstehen.

    Bei einer Speedy wäre das: egal, sie ist auch bei voller Leistung nicht hörbar.

    Der Schacht ist bei mir mit schwarzem Silikon eingestrichen. Ein Dank an Ralf Lerbs für die gute Arbeit!
    Die Rückwand habe ich mit einfach mit einer Folie verkleidet, aber das Anbringen war eine Qual. So eine Arbeit sollte man nur bei kühlen Temperaturen machen, sonst bekommt man es nicht blasenfrei ans Glas. Im Sommer trocknet das viel zu schnell.

    Hallo Dieter,

    ein leiser Ablauf hat keine Luft mitgerissen, keine Kavitation an Abrisskanten und fließt laminar und nicht turbulent. In der Praxis bedeutet dies, dass Du keinen Schalldämpfer oder Durso-Ablauf benötigst.
    Das Wasser im Ablauf wird über ein Ventil aufgestaut, bis es praktisch genauso hoch steht wie das Hauptbecken. Dadurch gibt es keine Fließgeräusche in den Ablauf hinein.
    Der Ablauf selbst ist tief im Schacht und schön weit von der Wasseroberfläche entfernt, sonst saugt er Luft von der Oberläche an und das führt zu gurgelnden Geräuschen im Ablauf.

    Der Notablauf endet knapp über dem Wasserspiegel im Aquarium und nimmt das Wasser auf, wenn das Wasser nicht ganz durch den Ablauf geht. Meist wird das so geregelt, dass man den Ablauf so weit zudreht, bis eine Spur durch den Notablauf geht.

    Damit man das so einstellen kann empfehle ich ein Membranventil oder ein Schrägsitzventil, weil die Regelung ein Vielfaches feiner einstellbar ist. Ein normaler Kugelhahn hat eine Vierteldrehung (0-90°) um von geschlossen auf vollständig geöffnet zu steuern. Ein Membran- oder Schrägsitzventil stellt viele Umdrehungen zur Verfügung als Regelraum. Deshalb kann man dieses viel präziser einstellen.

    Das Rückführrohr außerhalb des Schachtes zu machen lohnt sich nur für einen außen liegenden Rucksackablauf, da hier das Rohr ohnehin außerhalb des Technikbeckens geführt werden muss. Ansonsten überwiegt der Sicherheitsaspekt, wo Wasser aus einem undichtes Rohr wieder zurück ins Technikbecken läuft und so nicht das Wohnzimmer unter Wasser setzt.
    An meinem 500l-Becken habe ich einen Ablauf von ca. 15x22cm und die Rohre sind im Dreieck angeordnet, die Abläufe hinten und das Rückförderrohr vorne.

    Bei mir ist alles in 32mm ausgeführt, die Abläufe an der Rückwand, um möglichst wenig Platz zu verschwenden, keine Winkel, nur zwei Bögen. Die Rückleitung vorne mit einem sehr langen Silikonschlauch, normalerweise nimmt man nur ein kleines Stück Silikonschlauch zur Entkopplung von der Pumpe, aber ich hatte ihn nun mal da gehabt.
    Das Membranventil ist am Ablauf und kann den aufgestauten Wasserstand im Schacht sehr fein regeln.
    Die Rückförderleitung geht gerade nach oben und oben in einem Bogen (nicht Winkel!) zurück ins Becken.

    Bei der Leitung habe ich alle Kanten und Grate im Rohr und dem Ventil mühsam entfernt, so dass es keine "Risse" in der Strömung gibt. Die Leitung ist absolut still. Ich kann die 80W Speedy auf volle Leistung aufdrehen, dann schaufelt sie bei meiner Förderhöhe mit den 32mm Rohr etwas über 6000l pro Stunde und es ist immer noch leise und der Ablauf schafft auch diese Leistung und hat noch Reserve, ein 40mm Ablauf bei 300l ist totaler Overkill und Platzverschwendung.

    Oben sieht es dann so aus:

    Hallo Klaus,

    mich interessiert die Herkunft dieser Fälschungen. Sind diese direkt in China oder Internet-Shops mit nicht erkennbarer Herkunft bestellt worden oder kamen diese auch von deutschen Geschäften?

    Bei einem Oberklasse-Produkt gehört der entsprechende Service dazu, Arbeitszeit in Deutschland ist nicht billig, all dies muss ja mit eingepreist werden. Da ich auch schon den Kundenservice von Euch genutzt hatte und äußerst zufrieden war war es den Preis mehr als wert.

    Von daher interessiert es mich schon etwas, ob die Käufer dieser Fälschungen dies hätten erkennen müssen nach dem Motto "was zu günstig aussieht kann nicht in Ordnung sein" oder ob es ein nicht so einfach erkennbarer Betrug war.

    Ich würde die vielen Luftblasen mal stoppen, wenn der Abschäumer läuft, dann sollte dafür keine Notwendigkeit sein. Falls Du irgendwo mal stehendes Wasser (verstopfter Filter z.B. ) ins Beckenwasser gegeben hast, dann würde ich Easy Life oder Zeolithpulver ins Becken geben zum Binden von Ammoniak. Ein Ammoniaktest wäre auch nicht falsch.

    Wenn Du irgendwo eine echte Gammelecke hattest, wo sich Schwefelwasserstoff gebildet hat, dann solltest Du es am fauligen Geruch beim Aufrühren merken (irgendwann in den Reinigungsarbeiten?), dann solltest Du grundsätzlich über Konzepte zur Vermeidung von Gammel nachdenken, also Filter, welche regelmäßig gelockert werden oder eine Pumpe zum Regelmäßigen Durchspülen der Filter, deutlich weniger Sand oder komplett auf Sand verzichten, Strömung so einstellen, dass regelmäßig der Detritus aufgewirbelt wird und dann vom Abschäumer erfasst werden kann usw.

    Zwischen vorher (alles in Ordnung) und nachher (Fische in Not) liegen Deine Wartungsarbeiten, alle Änderungen am Becken und Technik und dem Punkt, wo Du wiedergekommen bist und die Fische vorgefunden hast.

    Hast Du z.B. viel Sediment aufgewühlt, bestimmte giftige Korallen geärgert oder was auch immer. Ist die Aktivkohle neu oder schon aus bekanntem Fundus. Halt Informationen über ALLE Änderungen zwischen den beiden Zuständen. Aus den bisherigen Informationen kann ich nicht die Not der Fische ableiten, es liegt vermutlich irgendwo in den Änderungen oder als Folge dieser Änderungen.

    Die Notbelüftung sollte eigentlich in Ordnung sein.

    Ich würde auch auf Sauerstoffmangel zuerst tippen, aber die genaue Ursache ist ohne deutlich mehr Informationen nicht so einfach festzustellen.
    Das reicht von Parasiten, welche sich auf den Kiemen niederlassen über Gifte, welche sich anstelle von Sauerstoff an die Blutkörper heften über eine Bakterienblüte, welche den Sauerstoff mit hoher Vermehrungsrate verbraucht.

    Läuft denn der Abschäumer jetzt wieder?

    ich frage nach der Abdeckung, weil Chelmons sehr empfindlich sind und er durchaus an Sauerstoffmangel eingegangen sein kann. Dies passiert typischerweise in der Nacht, wo keine Fotosynthese stattfiindet und statt dessen alle Tiere, auch die Korallen Sauerstoff benötigen und Kohlendioxid abgeben.
    Gerade in üppig bewachsenen Becken sollte man das nicht unterschätzen.

    Die wichtigste Regel ist immer, dass Du mit einer längeren Zeit planst als es zuerst den Anschein hat und zusätzlich einige Kleinteile als Vorsichtsmaßnahme holst, die vielleicht nicht im ersten Moment als wichtig erscheinen wie zusätzliche Dichtungen und etwas Silikonfett für die Tankdurchführung, Verschraubungen und ähnliches. Kostet nicht viel aber erspart vielleicht einen kleinen Anfall, wenn die Dichtung sich nach dem Lösen als gealtert und undicht herausstellt.

    Für den Transport brauchst Du ein paar Styroporboxen mit Plastiktüten für die Fische und Krebse/Garnelen. Heatpacks für die kurze Zeit dürften nicht notwendig sein, aber ich schließe die Styroboxen mit Malerkrepp, das hält, löst sich aber schnell wieder.

    Die Korallen würde ich ebenfalls vom LS lösen und einzeln in Tüten verpacken mit gut Wasser und in Styroboxen transportieren.

    Wenn irgend möglich würde ich den Umzug am Freitag machen, so dass der Samstag noch für schnelle Einkäufe zur Verfügung steht. Seltsamerweise wird nach so einem Umzug immer irgendetwas dringend benötigt und man merkt es meist erst spät abends, wenn die Geschäfte geschlossen sind.

    Vorbereitend solltest Du gut 100l frisches Meerwasser auf Temperatur in der neuen Wohnung bereit haben, denn beim Umzug kannst Du nicht alles Wasser mitnehmen, da durch das Aufwühlen beim Fangen der Fische und dem Herausholen von den Tieren der Rest stark verschmutzt und mit Detritus belastet wird.

    Der eigentliche Umzug selbst beginnt mit dem Abbau des Technikbeckens und danach dem Ablassen des Wassers bis auf eine Handvoll, damit die Fische noch etwas Platz haben, aber einfach zu fangen sind.

    Jetzt können auch die Korallen und Schnecken und ähnliches heruntergeholt werden. Das LS dann etwas abspülen, um nicht zu viel Dreck mitzunehmen und mit nassen Handtüchern in Kisten zum Transport bereit stellen.

    Fische fangen sollte jetzt einfach sein. Den Rest des Wassers ablassen und das Becken säubern und Verrohrung lösen wäre dann der Schluß, wenn der Schrank nicht noch auseinandergebaut werden muss.

    Sobald Du das Becken wieder stehen hast und die Verrohrung drin ist kannst Du das LS wieder aufstellen und dann Wasser wieder ins Becken zurücksetzen und den Kreislauf wieder einschalten. Jetzt würde ich kurz verschnaufen und dann Ammonium/Ammoniak messen. Wenn nicht zu viel Detritus aufgewirbelt und mitgeschleppt wurde sollte das nichts zeigen.
    Plan B wäre in dem Fall Easy Life oder zumindest eine Handvoll Zeolith-Pulver, welches Ammonium bindet.

    Wenn das ganze länger als ein paar Stunden gedauert hat, dann solltest Du bei den Fischbeuteln auf Ammoniak acht geben, der pH sackt etwa um 0,1 pro Stunde Aufenthalt und das Wasser reichert sich zugleich mit Ammonium an. Messe mal ruhig das Transportwasser auf Ammonium, da bekommt man manchmal einen Herzanfall bei den Werten. Es wandelt sich nur nicht wegen dem niedrigen pH-Wert in das giftige Ammoniak.

    Hallo Arne, wenn Du den Theiling Rollermat meinst, dann schau mal auf den erlaubten Wasserstand.

    Von http://theilinggmbh.de/index.php?r=product/show&id=238

    Abmessungen: 42 x 45,5 x 23,5 cm (L x H x B). Beim Einbau müssen in der Höhe noch 10 cm dazugerechnet werden, damit die Rolle problemlos gewechselt werden kann. Bei Aufstellung im Filterbecken darf der Wasserstand im Betrieb nicht höher als 13 cm ansteigen.

    Insbesondere bei hohem Durchfluß wirst Du das nicht schaffen.

    Bei dem 600l-Becken komme ich auf knapp 30fache Umwälzung, wenn ich alles einfach summiere, das ist ganz im Rahmen von den 20-30fach, was ich erwähnt hatte.

    Wie Du es schaffst, die Pumpen im 100l-Becken so gegeneinanderzurichten, dass so viel Strömungsleistung vernichtet wird ist schon etwas bewundernswert. :face_with_tongue:

    In meinem 54l-Becken komme ich bei wenig Dekoration (Quarantänebecken) mit einer kleinen Koralia Nano 900 aus. Einzige Unterstützung ist der Eheim Skim 350 Oberflächenabzug.

    Ich würde auch Schädlinge vermuten. Am besten, eine stark geschädigte Koralle mal rausholen und in ein Bad wie FM Pestcontrol/The Dip oder ähnliches setzen. Dann sollte schnell klar werden, ob dort schlecht erkennbare Schädlinge herumlungern.

    Hallo Rainer,

    meinst Du das wirklich im Ernst?!? Ich habe die hundertfache Strömung mal in der Praxis ausprobiert und das Becken war wirklich am Kochen! In meinem 500l-Becken habe ich eine ECM 63 auf volle Leistung hochgejubelt, da war wirklich die Hölle los, alle Korallen, die konnten, sind nur noch in Deckung gegangen.

    Da muss man sich schon wirklich Mühe geben, die Pumpen so zu platzieren, dass die Wirkung zum größten Teil verpufft, wie etwa, alle Pumpen auf kurzem Wege gegen eine Scheibe zu richten oder bei schlechtem Closed Loop, wo wegen falscher Dimensionierung und Rohrführung nur ein Bruchteil der Leistung rauskommt, die möglich wäre.

    Realistisch sind 20-30fach auch für ein SPS-Becken genug, wenn die Leistung richtig eingesetzt wird.

    Das Problem wird sein, die Qualität sicherzustellen. Es gibt viele Minichecker von Hanna Instruments, aber nur zwei, von denen ich überzeugt bin. Einige sind leider praktisch unbrauchbar für Meerwasseraquarianer.
    Ich befürchte, dass es diesem Multitool ebenso gehen wird.

    Bei den Phosphattests habe ich wie viele große Probleme, die Blaunuancen zu differenzieren, deshalb ist der Hannachecker ULR dort eine enorme Erleichterung.

    Nein, die Hanna-Checker sind spezielle Fotometertests, für jeden Test ein anderer mit eigener Reagens. Die Tröpfchentests haben damit nichts zu tun. Tatsächlich benutze ich auch nur zwei der Checker für kH und PO4 ULR.
    Ansonsten komme ich auch mit den Tröpfchentest gut zureckt bei den anderen Werten wie Nitrat, Ca, Mg.

    Gilbers zeigt eigentlich sehr schön, wie übel es ist, wenn man auf eine Verbindung zum Hersteller angewiesen ist. Denn die Webseite ist seit langen Wochen nur mit der "bis auf weiteres geschlossen"-Meldung versehen. Ob sich das noch einmal ändert zweifle ich langsam an.

    Ganz nett, aber für mich gibt es zwei zu klärende Punkte:

    ich habe nicht eindeutig sehen können, ob wie bei den Hanna Checkern ein Reagens notwendig ist bei der Durchführung der Messung, ansonsten ist der Testverlauf sehr ähnlich: Blindmessung zur Kalbrierung der Probe und dann die eigentliche Messung mit dem Reagens.

    Warum braucht es einen Großrechner, für den jede einzelne Messung durch das Internet geschickt werden muss, wenn ein Minimalrechner beim Hannachecker den Wert ohne Internet direkt ausspuckt. Was kostet der Service dieser Werterrechnung und wie lange gibt es eine Garantie, dass der zwingend notwendige Rechner nicht einfach abgeschaltet wird, wenn das Verkaufsvolumen zu niedrig ist?

    Meine Vermutung ist eher, dass sie die Intelligenz auf den Rechner im Internet auslagern, um die Berechnung und Wertetabellen nicht dort abzuleben, wo ein Hacker sie aus dem Programm auslesen kann per Reverse Engineering.