Beiträge von Sandy Drobic

    Ah, dann habe ich mich beim Anschaffungspreis vertan, ich hatte den bei 300-400 Euro noch in Erinnerung. Mein Parachaetodon ocellatus war auch bei 60 Euro, hat sich aber praktisch nicht an Korallen vergriffen, was mir sehr lieb ist. Ich habe einmal gesehen, dass er an der großen Goniopora gerupft hat im Vorbeischwimmen, mehr nicht. Nur die Seeastern hat er wirklich gut niedergemacht. Krustenanemonen würde er wahrscheinlich auch morden, die sind aber ohnehin nicht im Becken. Die Euphyllia lässt er in Ruhe, von deinen habe ich einige im Becken.

    Ich hatte schon bei meinem Becken mit den zwei Rauchkaisern, den zwei Zwergkaisern und dem kleinen Falter gedacht, dass ich eine Reef Unsafe Sammlung von Fischen hätte, aber drei Falter in einem Korallenbecken ist schon eine Nummer. Wie lange sind die Auriga bereits im Becken?

    Puh, dann ist ja alles gut, davor hatte ich nämlich wirklich Angst. :smiling_face:

    Der Falter selbst ist ja schon nicht gerade billig, aber die echten Kosten sind die Korallen, an dennen der gute Falter zu speisen geruht. Selbst wenn er mal Ersatzfutter annimmt wird er wohl weiter ab und zu an den Acros naschen, und dafür braucht man eben schon etwas stärkere Nerven und einen üppig wachsenden SPS-Bestand.

    Hoffentlich nur bei verantwortlichen Händlern, denn der Jens hat ja geschrieben, dass der gute Falter kein Ersatzfutter annimmt und sich statt dessen bei seinen Acros bedient.
    Da muss man schon starke Nerven und viel Liebe zum Fisch haben, wenn man den Falter bei der Arbeit sieht und beten, dass er irgendwann doch mal an Frostfutter oder wengistens Lebendfutter geht.

    In einem normalen Becken, wo nicht üppig wuchernde und groß gewordene Acros stehen hat so ein Falter nichts zu suchen, das ist sonst ein Todeskandidat. Ganz großen Respekt für Jens, dass er die Nerven behält und dem Fisch die Zeit lässt sich hoffentlich irgendwann umzustellen. :thumbs_up:

    Hallo Klaus,

    ich bin schon allein neidisch auf den Platz, den Du der Aquaristik zur Verfügung stellen kannst! Dass die Ausführung professionell und hochwertig ist kann ich mir anders gar nicht vorstellen. Schließlich möchte man Freude an der Sache haben und nicht ständig mit der Technik kämpfen.

    Auf den Endausbau bin ich gespannt. Hoffentlich wirst Du auch das Ableger-/Nachzuchtbecken dokumentieren.

    Dass bei mir im Ablauf ein 20cm Palettendoktor war habe ich erst beim vierten Mal hinsehen wirklich gemerkt. Ist gar nicht so einfach zu sehen bei der verwirbelten Oberfläche. Ich hatte erst eine Dose zum Durchsehen dort eintunken müssen.

    Bei der Größe kann der aber auch schon direkt bis zum Technikbecken durchgeflutscht sein. Ich hatte einen Sechsstreifenlippfisch erst nach Monaten im Algenrefugium wiedergesehen.

    Nö! Echte Cineasten verdunkeln ihre Bude für besseren Kontrast. Nur einen Minibeamer in die Dose zu bauen könnte schwierig werden. Vielleicht sind die Strudler ja nicht ganz so anspruchsvoll und ihnen reicht ein gutes wasserdichtes Handy mit hoher Auflösung?

    Ich stelle mir das wunderschön vor, wenn man es etwas auf die Spitze treibt:
    - jemand schluckt etwas Wasser als eine Welle beim Strandplantschen rüberschwappt: Krankenhausaufenthalt zum Retten des verschluckten Meerwassers auf Rechnung des Urlaubers plus Strafzettel

    Aber mal im Ernst, was ich bei Tieren, Pflanzen und auch noch dem Sand verstehen kann, hört beim Meerwasser nun wirklich auf. Demnächst gibt es noch Hustschleusen an der Gipfelstation, wo die Urlauber die gute Bergluft aushusten müssen, den die muss gefälligt oben am Gipfel gelassen werden!

    Wenn die Korallen mit etwas Lebendgestein mit herübergenommen wurden, dann hast Du auch mit Sicherheit Flohkrebse im Becken. Irgendwie habe ich nie ein Becken ohne Flohkrebse. Meist kommen auch noch Täubchenschnecke und ähnliches dazu.

    Eine gute Möglichkeit, dieses Kleingetier, was ich übrigens auch sehr gut finde, zu unterstützen ist ein kleines Algenrefugium. Dort vermehren sich die Kleinkrebse sehr gut.

    Aus leidvollen Erfahrungen im Laufe der Jahre habe ich bei mir ein paar Details verbessern und bin im Augenblick recht zufrieden mit meinem Ablauf im 500l-Becken. Der Durchsatz durch das Technikbecken ist relativ hoch mit starkem RE DC200 Abschäumer und deshalb ist die Gefahr für lautes Gurgeln nicht zu unterschätzen.

    Der Ablauf bei mir hat kein Rohr, sondern ich habe ein Ablaufsieb direkt in die Tankdurchführung gesteckt. Das verhindert, dass der Ablauf durch einen übergesprungenen Fisch oder eine Schnecke verstopft wird.
    Nachteil ist, dass er regelmäßig gereinigt werden muss, denn das Sieb setzt sich im Laufe der Zeit sonst zu. Im Prinzip etwa alle 2-3 Wochen muss das Sieb rausgenommen werden zur Reinigung.

    Auf dem Notablauf habe ich ein Krönchen gesetzt für das Abwehren von Schnecken. Vor kurzem hatte eine große und wirklich kräftige Turbo fluctuosa meinen Zulauf ins Becken fast aufgestaut, das Wasser sprudelte in einer kleinen 15cm Fontäne nach oben weg statt lautlos unter Wasser ins Becken. Die RFP, eine RE Speedy 80W lief dabei wie immer mit 50 Watt.

    Beim Ablaufkamm gibt es tatsächlich große Unterschiede, die sich auch bei der Wartung bemerkbar machen. Je höher der Durchfluß und desto kleiner die Ablaufkämme desto empfindlicher macht sich dies bemerkbar.
    Algen lieben diese Stellen mit hoher Strömung und setzen diese schnell zu. Deshalb kann es schnell dazu kommen, dass das Wasser vor dem Ablauf sich 1-2cm höher anstaut, weil der Durchfluß durch den Kamm/Ablaufsieb behindert wird.
    Einige Herstelle wie Aqua Medic etwa bieten einen Kamm mit gerundeten Zinken und größeren Abständen zwischend en Zinken an, diese sind deutlich unempfindlicher gegen Veralgung, sowohl durch Grün- als auch Kalkalgen.

    Mein Notablauf endet etwa auf gleicher Höhe wie die Ablaufkante, so dass fast kein Gefälle ist zwischen Becken und Ablauf, dann gurgelt es auch nicht.

    Was man da genau braucht ist auch eine Frage, welche Tiere man pflegt und wie das Verhältnis Beckenhöhe Ablaufhöhe ist. Generell wird oft Ablaufhöhe = Beckenhöhe -5cm gemacht. Wenn sich das Wasser 2cm vor dem Ablauf staut, was schnell passiert gibt es nicht mehr viel Reserve nach oben. Schließlich möchte man nicht bei jedem Platscher oder Flossenschlag das Wasser über die Beckenkante fliegen sehen, von einem Wellenmodus mal ganz zu schweigen.

    Die Verrohrung sollte wenn möglich mit Bögen statt Winkeln ausgeführt werden, da dies den Durchfluß doch ziemlich stört. Ich habe nur 32mm für alle Rohre verwendet, was völlig ausreichend ist, wenn es keinen Bremser gibt. Hatte das ganze auch schon mit der 80W Speedy auf voller Leistung getestet ohne Probleme bei einer Förderhöhe von 1,20m.

    Wie genau die Details aussehen hängt dabei aber von der Art des Betriebs ab und was man sich bei der Pflege verspricht. Allgemein das perfekte Zusammenspiel gibt es nicht, nur das für genau das eigene Becken in der vorliegenden Konfiguration.

    Der kleine Fünfbindenfalter, den ich von Joe Anfang des Jahres gekauft hatte, bekam auch direkt seit dem Einsetzen zwei mal pro Tag Frostfutter, obwohl ich natürlich gehofft hatte, dass er sich auch um meine üppig gedeihenden Seeaster-Wiesen kümmern würde.

    Hat auch ein paar Monate gedauert, bevor er sich an diese Arbeit gemacht und aufgeräumt hat, mir war es jedoch noch wichtiger, dass er Frostfutter akzeptiert und auf Dauer haltbar ist. So ist er gut gewachsen und weiterhin gut dabei.

    Da die Garnelen noch enger vom Nahrungsspektrum sind kann ich nur empfehlen, die Futterversorgung so schnell wie mögilch auf sichere Füße zu stellen.

    Hallo Robin,

    trotzdem würde ich JETZT anfangen etwas zu füttern, vor allem auch, um sicherzustellen, dass sie gefrorene Seesterne nehmen.
    Wäre ja nicht so schön, wenn sie Deine Seesterne nicht nehmen und Du dann in böse Zeitdruck kommst, passendes Futter zu suchen.

    Hallo Janine,

    den von Dir gezeigten Werten nach ja! Du musst nur aufpassen, dass die Nährstoffe nicht völlig verschwinden. Auch zooxanthelle Korallen brauchen Nährstoffe.
    Wie gesagt, ich würde die gleiche Lampe noch einmal daneben hängen, auch Weiche mögen viel Licht.

    Hallo Jörg,

    ich vermute immer mehr, dass es eher ein automatisches Script ist, welches sich anmeldet und dann ein paar allgemeine Floskeln an ein paar zufällige ausgewählte Beiträge antwortet.

    Mein Urteil: Turing-Test nicht bestanden! :grinning_squinting_face:

    Meistens handeln Fische gemäß ihrer Art und den Umständen entsprechend durchaus rational. Sie sind keine aggressiven Biester und handeln durchaus logisch, wenn man die Gründe hinter den Handlungen zuordnen kann.

    Futter ist nicht der alleinige Grund, aber eben ein sehr häufiges Motiv für aggressives Verhalten bei den Fischen.

    Wenn die Fische nicht ordentlich gefüttert werden kann fast jeder Fisch zum Biest mutieren. Sehe ich doch schon bei meinem Kollegen, dass das Gemüt nach der Mittagspause meist viel friedlicher wird. :face_with_tongue:

    Wer Sorge hat Kohldampf schieben zu müssen fährt halt die Ellbogen aus und reagiert verbiestert. Gutes Abfüttern der Fische, wenn Neubesatz hinzukommt kann oft einiges abmildern.

    Virus ist unwahrscheinlich, eher eine Art Chatbot oder so, der später vielleicht mit Spam das Forum zumüllen soll.
    Da die Antworten überhaupt nichts mit dem Thema zu tun hatten könnte es vielleicht auch ein Versuch zum Thema "Künstliche Unintelligenz" sein. :grinning_squinting_face:

    Ich gehe jetzt nur von mir aus, aber für mich wäre der Preis kein Argument. Der Fisch ist gesund und ohne Probleme, allein das ist schon eine Menge wert! Die Angst von Aquarianern mit einem schönen Altbestand an Fischen sollte man nicht unterschätzen.

    Und die Unterhaltskosten sind deutlich höher als der Anschaffungspreis, auch bei Fischen für 100 Euro und mehr.

    Joe: der kleine P. ocellatus, den ich bei Dir gekauft habe Anfang des Jahres ist Gold wert! Jetzt ist der Falter nicht mehr so klein und hält die Seeastern schön in Grenzen. Er frisst wirklich alle, an die er herankommt und lässt den Rest der Korallen weitgehend in Ruhe. Schön gesund und weiterhin ein putziger Genosse.

    Hallo Janine,

    ich nehme an, Du hast die 100cm Variante. Wenn Du noch eine zweite dieser Art daneben setzt, sollte das Licht schon gut und auch ausreichend für normale Steinkorallen einschließlich robuste Acropora sein.
    Es hilft auch allgemein, denn das Licht ist der Antrieb für den Großteil der Biologie, insbesondere für die Korallen.

    Das ist ähnlich wie Frostfutter, wo ein Haltbarkeitsdatum von vier Jahren in der Zukunft steht. Bis dahin ist es auch komplett wertlos, wenn es nicht unter -30°C gelagert wird, und wer hat schon so eine Gefriertruhe.

    Wenn ein Händler das auf Ware für den menschlichen Verzehr setzen würde hätte er ganz schnell eine Anzeige am Hals. Die winzigen Garnelen des Frostfutters sind dabei sogar noch viel empfinlicher als Garnelen für den menschlichen Verzehr.

    Plankton im Kühlschrank zu lagern ist nicht optimal, deshalb würde ich das nur für den Backup-Zuchtansatz empfehlen. Und immer schön zu warten, bis der Ansatz wieder langsam Raumtemperatur hat ist auch nicht so praktisch für die Handhabung. Deshalb nimm lieber einen zweiten Reaktor als Fütterstation. Dann kannst Du bequem jeden Tag füttern.

    Hallo Klaus,

    die Wahrscheinlichkeit ist hoch, das dies Flugrost ist und die Ursache ein Phosphatadsorber auf Eisenbasis. Soweit ich mich erinnere sind die Dinger aus Titan und absolut rostfrei.

    Das Wasser ist normal, tatsächlich haben die größeren Speedy sogar eine Spülung, die verhindern soll, dass sich dort Kalk bildet (Alti-Kalk-Bypass).

    Das Phytoplankton braucht Nährstoffe zum Wachsen, also werden beträchtliche Mengen Dünger zum Phytoplankton hinzugefügt. Wenn Du jetzt aus dem frisch gedüngten Planktonreaktor etwas direkt für das Becken entnimmst düngst Du Dein Aquarium mit heftigen Mengen Nährstoffen.

    Also wird ein Reaktor so lange vermehrt, bis er die volle Dichte erreicht hat und gewartet, bis die Nährstoffe verbraucht sind. Erst dann kann er ins Becken verfüttert werden.
    In der Zwischenzeit wird ein zweiter Reaktor aufgepäppelt, bis er auch volle Dichte erreicht hat.

    Deshalb sind mindestens zwei Reaktoren erforderlich. Und bitte nicht vergessen, ein Backup im Kühlschrank zu lagern, falls die Zucht einmal zusammenbricht.

    Hallo Janine,

    beim Licht würde ich etwas vorsichtig sein, gerade bei Deinem hohen kH-Wert. Solange der nicht wieder unter 8.5 sich einpendelt würde ich das Licht lieber nicht 12 Stunden brennen lassen.
    Ich würde das erst einmal auf langsam im Laufe von zwei Wochen auf 10 Stunden steigern lassen und sehen, wie es sich einpendelt.

    Dass die Cyanos noch nicht komplett weg sind kann ich mir vorstellen. Zumindest sollten sie jetzt gut reduziert sein. Jetzt hast Du Zeit gewonnen für die Phase, wo Du die Wasserwerte korrigieren solltest, um normale Bedingungen zu schaffen und den normalen Biofilm zu fördern.

    Nährstoffe kommen gerne mit Phytoplankton ins Becken, weil die Kulturen oft noch Reste von Dünger enthalten, teilweise sogar enorme Mengen an Dünger.

    Wie sicher bist Du Dir, dass es tatsächlich Manjanos sind und nicht etwa Protopalythoa? Stelle mal lieber ein gutes Foto ein, denn letztere außerhalb des Beckens mit einer Zahnbürste zu traktieren kann ganz böse Folgen für die Gesundheit haben. Stichwort: Palytoxin.

    Mit Süßwasser würde ich die Steine nicht behandeln, das zerstört die Biofilme auf dem Stein und führt zu einer lokalen Einfahrphase. Lieber mit etwas Meerwasser spülen.

    Hallo hajo,

    das ist schlicht eine Abwägung von verschiedenen Faktoren. Eine Garnele wird vielleicht von dem Becken so getragen, dass sich ein Gleichgewicht Asterina/Fressdruck Garnele einstellt, wo es für ein Paar definitiv nicht reichen würde. Der Robin hat, wenn ich die Signatur richtig sehe, nur ein 300l-Becken.

    Da stellt sich dann die Frage, ob die Garnelen auch mit Tiefkühlkost zurecht kommen oder ob es nur Lebendkost sein darf. In letzterem Fall ist der Druck dann doch ziemlich hoch, Asterina aus anderen Becken zu erbetteln oder schöne lebende Seesterne wie die Archaster zu verfüttern, was mich auch nicht so begeistert.

    Wenn das der Fall ist werde ich lieber die Garnele am Leben halten als Einzeltier als sie traut zu zweit verhungern zu lassen. Oder noch besser die Garnele dann lieber gar nicht erst anschaffen, wenn sie zu kritisch bei der Futteraufnahme ist.

    Hoffentlich ist das verständlich.

    In ein bis zwei Monaten dürfte das Becken bis auf sehr versteckt lebende Asterina leergefressen sein.

    hajo: meinst Du mit Sandseesterne die grabenden Seesterne (Archaster angulatus)? Die sind eigentlich zu schade, um als Futter für die Garnelen zu enden. Sie scheinen aber auch eine Menge Feinde zu haben. Bei mir allein waren es schon der Rote Diademseeigel und der Rauchkaiser.

    Sind die Harlekingarnelen ähnlich wie viele Falter, wo sie im Riff auch als monogames Pärchen leben, aber auch gut alleine zurecht kommen oder sind sie deutlich schlechter haltbar, wenn sie nicht als Paar leben können?