Beiträge von Sandy Drobic

    Je mehr Leitungen desto schwieriger wird es, das für die einzelnen genau zu regeln. Drehst Du einen Hahn zu geht mehr bei den anderen durch. Und wenn zu viel abgeschnürt wird staut es in den Ablauf zurück. Mache nicht zu viele Abhängigkeiten für den Durchsatz rein.

    Mit den Scheren habe ich nur schlechte Erfahrungen gemacht, die schneiden gerade dünne Rohre nicht, es splittert oft. Auch andere Trenner mit eingebauter Rasierklinge führen diese nicht so gut wie der Rohrtrenner.

    Den sauberen Schnitt habe ich auf den Rohrtrenner bezogen, und es muss wirklich langsam immer tiefer geschnitten werden ohne zu starken Druck, gerade bei dünneren Rohren. Dafür geht es mühelos und sauber und ohne Späne. Ist nicht ohne Grund, dass ich diesen Rohrtrenner empfohlen habe, aber Eile und Hauruck-in-einem-Schritt funktioniert nicht. Priorität ist das Ergebnis und nicht die Schnelligkeit. Aber im Gegensatz zur Kreissäge kannst Du das auch notfalls spät abends mal weiterführen und nicht dabei den Nachbarn aus dem Bett donnern. Und keine Späne durch die Gegend schleudern.

    Eporeef ist nicht wirklich ein Faktor bei der Wahl der Versorgungssysteme.

    Ich bin vor einiger Zeit von Triton Core7 Other Methods (ohne Refugium) umgestiegen auf Balling Light von FM. Als ich die Dreambox geschrubbt habe ist mit eine Verkalkung rund um den Abschäumer deutlich aufgefallen, das war genau dort, wo die Dosierung eingeleitet wurde. Es hat also bei Triton Ausfällungen gegeben. Aber ich würde sie als relativ gering ansehen. Wenn man die Menge bedenkt, die ich da reindosiere müsste ich die Schicht in Zentimetern Dicke messen, um wirklich einen bedeutsamen Anteil an Ausfällungen zu haben.

    Ausfällungen können auch auf andere Ursachen zurückzuführen sein, vor allem kinetische Energie, und man soll ja gerade dort einleiten, wo viel Strömung ist.

    Meiner Erfahrung nach wirst Du um das Durchmischen vor dem Dosieren nicht herumkommen, weil auch Phosphatlösungen ohne partikuläres Phosphor sich gerne entmischen. Für solche Fälle kannst Du einen Magnetrührer vor dem Dosieren verwenden. Dies kann auch über die Dosierpumpen selbst gemacht werden, der GHL Doser etwa kann dies. Notfalls einfach mit Zeitschaltuhr steuern.

    Gebraucht gekauft? Dann hat der Verkäufer wohl hastig ein Kabel einfach zugepackt ohne es auszuprobieren. Inzwischen gebe ich es sogar auf, solche eigentlich einfachen Kabel im Laden zu kaufen, die Geschäfte haben Zubehör fast nicht mehr.

    Ich habe ja nur am Doser 1 usb - das andere Kabelende wo in den Rechner soll ist ja ein anderer Anschluss ( kleiner quadratischer) Ethernet ?? - Ich kenne mich nicht aus

    Hoffe es ist das richtige Kabel mit geliefert

    Du brauchst ein USB-A auf USB-A-Kabel, das billigste davon reicht. Was Du mit "quadratisch" beschreibst ist wahrscheinlich der falsche Anschluß, ein Druckerkabel.

    Du kannst ruhig mal andere USB-Anschlüsse ausprobieren. Je älter desto besser. Manchmal funktioniert es wirklich nicht im Zusammenspiel mit einigen USB-Controllern.

    Wenn Du mitten im Betrieb den USB-Anschluß wechselst und das GHL Control Center zusammenbricht hast Du zumindest die Bestätigung, dass es aktiv war. (^-^)

    Das sind meine Einstellungen. Da ich vieles mit Comx Geräten habe (Bluetooth) nehme ich lieber Auto. Verbindungstyp USB (Du hast den Doser eingeschaltet und mit USB-Kabel mit dem Computer verbunden?) Timeout auf 5000, weil es sonst häufig in den Timeout läuft.

    Das kommt leider häufig, die Software ist echt schlecht in der Hinsicht. Wenn es klappt dauert es oft eine Minute, bis der Doser erscheint. Über LAN ist die Verbindung zumindest etwas schneller.

    Erst wenn Du bis hier hin kommst kannst Du den Doser umkonfigurieren. Meiner war z.B. noch als Erweiterungsmodul im PAB definiert für die Kanäle 5-8.

    Wenn Du kein Technikbecken einrichten willst solltest Du über ein Technikabteil nachdenken. Eine zusätzliche Trennscheibe einkleben kann man auch als Laie ohne Spezialwerkzeug. Dann musst Du Dich nur damit befassen, was genau Du an Technik dort unterbringen möchtest. Spätere Änderungen sind dann deutlich schwieriger zu bewerkstelligen.

    Leider haben die meisten Meerwasseraquarianer die Erfahrung gemacht, dass die ursprüngliche Erstaustattung aus verschiedenen Gründen schnell ersetzt wurde nach dem Motto "Wer billig kauft, kauft zwei mal." Die Wahrscheinlichkeit, dass Du direkt von Anfang an die richtige und korrekt dimensionierte Technik anschaffst ist sehr gering. Das Mehr an Platz im Technikbecken hat bei Meerwasser einen guten Grund.

    Na ja, ich drücke Dir die Daumen, bin aber etwas pessimistisch nach dem, was ich bisher so gelesen habe.

    Ozon greift wohl die Weichmacher in Kunststoff an, deshalb sind die Schläuche hart. Hatte vorher auch einen Schlauch dran, der ozongeeignet sein sollte, aber er war schnell ausgeblichen und zerbröselte. Ein ungeeigneter Schlauch wird schnell aushärten, undicht werden und nicht viel mehr als ein Politikerversprechen taugen.

    Der Sander Ozoflex hat zwar ein "flex" im Namen, aber ist hart wie sonst was.

    Wenn Du den Schlauch testest befühle ihn gut und prüfe das nach ein paar Wochen noch einmal, ob das sich anders anfühlt oder am Anschluß bereits anders aussieht. Ozon ist halt sehr aggressiv.

    Der RE-Schlauch mit 6mm Innendurchmesser ist ja bereits als Teil vorhanden, von der Pumpe zum Anschluß oben am Abschäumer. Sehr steif und in der Tat nicht ganz dicht. Ich habe bei mir den Sander Ozoflex Schlauch verwendet für den Anschluß des Ozongenerators. Ist auch sehr steif und muss mit heißem Wasser weich gemacht werden, sonst kriegt man ihn nicht auf die Anschlüsse drauf.

    Vielleicht ist da ja noch ein Mehrwert drin für Spezialisten? Etwa viele Glasrosen für jemanden der Berghia züchten will? Oder reichhaltige Copepoden oder sonstige Kleinkrebse?

    Wenn da außer unerwünschten Algen nichts drauf ist kannst Du es direkt entsorgen, das will selbst geschenkt niemand mehr haben.

    Ich hatte vor längerer Zeit auch mal Waminoa und das reichlich, gerade auch auf Euphyllia gerne. Ich habe dagegen Regenbogenlippfische eingesetzt, diese haben dann tatsächlich irgendwann sich um die Waminoa gekümmert, insbesondere der Prachtregenbogenlippfisch. Die werden aber für kleine Becken viel zu groß und haben zudem noch die Unart, dass sie dies häufig nur in der Jugend tun. Wenn sie erst mal groß und träge geworden und an das zuverlässig gelieferte Futter gewöhnt sind stellen sie diesen Korallenpflegedienst leider oft ein.

    Am einfachsten und verträglichsten ist es, wenn Du sie einfach abspülst mit einer Spritzflasche und etwas Wechselwasser. Manchmal kümmern sich auch Barsche um die "fliegenden" Waminoa. Ansonsten halt in einem Eimer.

    Hey, habe diese beiden Produkte und mit zooplankton angeimpft.


    Es reicht den Korallen dann doch nicht, da ich sehe wenn Phosphat gegen Null geht. Goniopora bleibt zu/halb offen und die seriatopora hat die Polypen drin.

    Sind für Deine Situation anscheinend nicht das richtige. Coral Dust von Fauna Marin etwa enthält partikuläres Phosphat. Ein Spezialprodukt in dieser Richtung ist das Phos-Feed von Tropic Marin, welches genau den Phosphatmangel überbrücken soll. Du kannst es oft nicht messen im Becken, aber es hilft den Korallen das Phosphat über die Partikel direkt aufzunehmen. Damit soll die berüchtigte Depotbildung gehemmt werden.

    Die von Dir genannten Produkte sind eher der Snack obendrauf, wenn der Rest bereits stimmt.

    Die Skimclean Helix werden von Aquadriver.de hergestellt. Der Vorteil, wenn RE das selbst anbietet ist schlicht, dass sie auch Support aus einer Hand dafür anbieten können. Der Deckel hat übrigens mehr Luftöffnungen als der Originaldeckel.

    Einen Schlauch musst Du z.B. ohnehin anschließen, wenn Du Atemkalk verwenden möchtest. Die bessere Alternative ist es aber, die Ansaugung von außen machen zu lassen. Der Schlauch auf dem Abschäumer darf nicht zu lang sein. bei mehr als 2-3m würde ich auf einen deutlich größeren Durchmesser gehen. Ich werde für mein 500l Becken z.B. ein 40mm Rohr bis zum Schrank verlegen und dort erst einen Anschluss für den Schlauch setzen. Sonst wäre die Strecke mit gut 3m etwas lang.

    Hallo Leonardo,

    Es ist ein frisches Becken welches die häufigen Anfangsfehler zeigt. Anfangsfehler insbesondere auf die Planung der Entwicklung des Korallenwachstums und das kein Raum für Entwicklung wirklich vorgesehen ist. Korallen untereinander arbeiten nach dem Highlander-Motto: "Es kann nur einen geben!!" Die rote Montiplatte etwa kann das gesamte obere Riff in einem Jahr vollständig übernehmen, wenn die richtig wächst. Setze diese z.B. lieber an die Rückwand, da hat sie Platz und sieht toll aus, wenn sie sich ausbreitet.

    Denke an die Wuchsgeschwindigkeit von verschiedenen Korallen, gerade Seriatopora, Montipora, Stylophora sind schnellwüchsig und werden andere Arten schnell verdrängen.

    Ähnlich die Röhrenkoralle unten am Fuß, die verbreitet sich schnell wie Glasrosen und zieht schnell das Riff nach oben. Lieber auf einen separaten Stein mit etwas Sand als Trennung.

    Die beste Methode ist, Dich zu fragen, wie Du das Riff in zwei Jahren siehst und die Korallen dann aussehen.

    Das nennt man dann "stilles Update" bei der Produktentwicklung. Ist aber noch harmlos im Vergleich zu anderen Firmen. Bei einem Neukauf sollte es aber reichen einfach zu sagen "passend zu dem bestellten Abschäumer" und einfach RE den schwarzen Peter zuschieben. (^-^)

    Wenn Du dann noch einen Skimclean Helix dazu haben möchtest, dann kommt dieser wieder mit einem eigenen Deckel und die ganze Sache fängt von vorne an.

    Der Double Cone 200 ist ein solides Arbeitspferd, aber wenn Du wirklich das beste haben möchtest ist das eindeutig die DeLuxe Reihe. Diese ist nicht so anfällig für den Wasserstand und kann sich automatisch etwas daran anpassen. Kostet aber auch entsprechend.

    Die beste Möglichkeit, Nährstoffe zu reduzieren ist leider, die Arbeit reinzustecken und den Schmodder aus dem Becken, Technikbecken und Ablauf zu entfernen. Danach kommt den Vlieser richtig einzustellen und den Abschäumer richtig zu warten und justieren.

    Erst danach kommt größerer Abschäumer und weniger füttern.

    Apropos Acros: es gibt auch einige sehr robuste Acros, die haben gar keine Probleme mit hohen Nährstoffen! Was sie nicht möchten sind ständig schwankende Nährstoffe. Dann können sie durchaus mit höheren Nährstoffen leben.

    Letztendlich kommt alles auf Dein Gesamtkonzept an, welcher Abschäumer passt. Früher gab es keine Frage, welcher Abschäumer da reinkommt, es wurde ein BK 300 reingesetzt bei Becken ab 1000l, und das passte meist. Jetzt hast Du auch andere Möglichkeiten und oft wird der Fischbesatz stark reduziert, um Korallen bei niedrigen Nährstoffen zu halten. Auch Vliesfilter helfen oft, die Nährstoffe niedriger zu halten.

    Es hängt aber eben nicht nur am Abschäumer, sondern auch an der Beckenpflege, der Strömung und eben dem Besatz und der Fütterung. Bei größeren Becken ist die Versuchung oft unwiderstehlich, große und viele Fische reinzusetzen, und das macht sich dann auch bei großen Abschäumern bemerkbar.

    Wenn Du den Wasserstand beim Abschäumer stabil halten kannst läuft auch ein Double Cone stabil und zuverlässig. Du musst den Wasserstand im Rückförderabteil eben so einstellen, dass genügend Pufferraum vorhanden ist, um das aufgestaute Wasser des Vliesers aufzunehmen, ohne dass im Abschäumerabteil der Wasserstand steigt. Darum ist der Stand dort auch niedriger und Wasser wird erst nachgefüllt, wenn die RFP kurz vor dem Luftansaugen ist.