Beiträge von Sandy Drobic

    Was Du noch überprüfen kannst, ist wie stark die Schrauben der Pumpe angezogen sind. Häufiger Fehler ist, dass diese mit viel zu viel Kraft oder ungleichmäßig eingedreht werden! Wenn dies über längere Zeit läuft, kann dies auch zu dauerhaften Schäden am Läufer oder Gehäuse führen, das würde ich mir mal zuerst anschauen.

    Eine Unwucht kann auch durch rausgebrochene Zapfen auf dem Nadelrad der Pumpe entstehen, bitte auch das mal anschauen, wenn die Schrauben schon gelöst werden.

    Ist all dies in Ordnung, frage den Verkäufer nach seinem letzten Hörtest, ob dieser vielleicht Auffälligkeiten gezeigt hat. :face_with_tongue:

    Hallo Gregor,

    ich habe mehrere RE-Abschäumer, von denen ich wirklich begeistert bin, aber die Bubble King Mini-Serie gehört nicht dazu. Diese Pumpen sind nämlich noch mit 220V und brummen öfter recht vernehmbar. Das ist bei meinem BK 200 mini auch so.
    Wenn es keine Beckenauflösung ist, dann war dies vermutlich auch beim Verkäufer so. :loudly_crying_face: :uzi:

    Die Pumpen, die ich ohne Rückhalt empfehle sind die regelbaren Red Dragon 3 Speedy, die sind wirklich unhörbar. Diese verwende ich bei meinen Becken als Rückförderpumpe und als Abschäumerpumpe. Ich verwende die Double Cone 200/250, sind aber leider ziemlich dicke Brocken, die große Technikbecken brauchen, vom Preis mal ganz zu schweigen.

    Warum nicht ein 20mm Boschprofil nehmen? Das hat durchgehend eine Nut, in die man die Lampenaufhängung einschrauben kann, auch die Position der Lampe kann so schnell verschoben werden.
    Daraus ein wunschgerechtes Gitter zu bauen sollte kein Problem sein.

    Das würde mich wirklich interessieren! Wäre ja schade, wenn der Vorteil der passive gekühlten Gravita durch aktiv gekühlte Strahler reduziert wird. Aber man sieht ja, dass das Abfackeln der 300W der Gravita schon einen massiven Kühlkörper nötig macht, der Strahler hingegen sieht doch recht dünnblechig dagegen aus.

    Hallo Andre,

    wenn die Rückförderpumpe nicht mehr Wasser ins Becken pumpt als über den Ablauf ins Technikbecken wieder abfließen können wird wahrscheinlich der Kugelhahn zu stark zugedreht sein.

    Die übliche Taktik zum Einregeln ist, dass der Kugelhahn komplett offen gestellt wird und dann die Förderpumpe eingeschaltet wird. Wenn der Ablauf diese Menge schafft ist der Ablaufschacht praktisch leer und plätschert sehr laut.

    Jetzt den Kugelhahn langsam so weit zudrehen, bis das Wasser im Ablaufschacht langsam steigt und der Schacht sich füllt. Der Stand im Technikbecken sinkt entsprechend und wird so lange mit Meerwasser nachgefüllt, bis der Ablaufschacht vollgelaufen und damit leise ist und der Wasserstand im Technikbecken den gewünschten Pegel hat.
    Abgesehen von Verdunstungswasser sollte jetzt ein Gleichgewicht herrschen zwischen hochgepumpten Wasser und ablaufendem Wasser über den Schacht.
    Manchmal kann es etwas dauern, bis man dieses Gleichgewicht stabil herstellen kann, deshalb ist es einfacher, etwas Wasser über den Notablauf laufen zu lassen zur Stabilisierung.

    Jetzt kann die Nachfüllanlage so justiert werden, dass der Stand beigehalten wird.

    Eine weitere wichtige Sache: Mache Dir Gedanken um die Wärmeentwicklung im Sommer und die Luftfeuchtigkeit. Wenn Du tagsüber arbeitest, um das Geld für das Becken zu verdienen, dann wird in dieser Zeit wahrscheinlich nicht gelüftet und Du kommt heim in eine Sauna, wo das Wasser von den Scheiben tropft und der Schimmel hinter dem Schrank vor der Außenwand aufblüht.

    Im Sommer kommt es dann zum Hitzestau, weil die Wärme der Kilowatt-Beleuchtung das Zimmer aufheizt und die Korallen durch die Wärme Probleme bekommen.

    ich würde deshalb in eine Klimaanlage investieren, die die Luftfeuchtigkeit neben der Wärme regulieren kann. So kommt dann eins zum anderen, deshalb so große Becken teuer werden.

    Für so eine Wanne sollte zuerst die Statik geklärt werden, zusammen mit dem Technikbecken ist das schon eine enorme Flächenlast, die entsteht.

    Suche Dir ein gutes Buch, um die technischen Grundlagen für ein Meerwasserbecken zu verstehen. Rückförderpumpe, Abschäumer, Strömung, Licht, welche Filter wie verwendet werden und welchen Zweck die Geräte haben, welche Möglichkeiten zur Automatisierung sinnvoll sind und welche Wasserwerte eingehalten werden sollen und wie sie kontrolliert werden.

    Dann kontrolliere Dein Budget und überlege, was mit diesem Budget zu realisieren ist. Wichtig ist da vor allem, welche Lautstärke man ertragen kann. Und denke immer daran, dass Du finanzielle Reserven brauchst. Ich kenne niemanden, der ein Becken aufsetzt und später nicht doch das eine oder andere austauscht, weil er unzufrieden ist.

    Und ganz wichtig: lasse Dir Zeit, bis Du den Durchblick hast, sonst wird das ganze eine enorme Fehlinvestition. Ein 1000l-Becken mitsamt aller notwendiger Technik und der notwendigen Ausstattung zum Betrieb kommt gerne auf 10000 Euro, die Daumenregel 10 Euro pro Liter Beckeninhalt gibt es nicht ohne Grund.

    Hallo Torben,

    das sieht gut aus! Ganz kleine Fische habe ich ohnehin nicht, so eine Maschenweite reicht locker aus für mich.

    Ja, diese Garnele ist enorm scheu, das kenne ich so extrem nicht von den Putzergarnelen. Wenn ich eine passende Gefährtin finde werde ich sie dazusetzen. Hoffentlich wird sie etwas mutiger, wenn ein Kollege zur Seite steht.

    Etwas ähnliches habe ich vor Jahren mal bei meiner Palette gesehen, da lag es eindeutig am schlechten Futter. Zu der Zeit hatte ich kein vernünftiges Futter gefunden und zu wenig Algen verfüttert. Der Zustand hatte sich erst gebessert, als ich wieder hochwertiges Frostfutter bekommen konnte und er anderes Flocken-/Algen-Futter bekommen hatte. Zeitgleich kamen auch die Löcher im Kopf, die von Vitaminmangel zeugten.

    Wenn sich das Futter vom Hersteller nicht geändert hat, gab es vielleicht Unterschiede bei der Qualität oder hat der Dok weniger Algen gefressen?

    Hallo hajo,

    da ist sicher etwas dran, vor allem in Becken wo alle paar Monate neue Fische einziehen und potenzielle Parasiten/Krankheiten mitbringen.

    Fluchtdistanz sollte bei mir nicht das Problem sein, das was ich gesehen habe ist dies bei den Fischen nur ein knapper halber Meter etwa, bei kleinen Knuffern zur Rangordnung "hüpfen" die Fische meist sogar nur 30-40cm zur Seite und kommen oft direkt zum Ursprungsort wieder zurück. Zusätzlich ist bei mir ein Mittelriff, welches den Sichtkontakt zu anderen Fischen unterbricht, oft schwimmen die Fische auch ins Riff und tauchen dort unter.

    Da ich reichlich füttere gibt es auch praktisch keine Streitigkeiten zum Futter und allgemein wenig Zwist, deshalb gehe ich nicht davon aus, dass Anfeindungen zwischen den Fischen zu einem Hüpfer geführt haben.

    Nächtliche Schreckanfälle wegen Krabben wäre eventuell möglich, ich habe seit dem Beckenstart auch zwei Percnonkrabben im Becken, die eifrig und schnell durch die Gegend huschen, aber normalerweise nur kleine Bewegungen machen.

    Seufz, letztendlich werde ich es wohl nicht mehr herausbekommen, was bei mir nach acht Monaten plötzlich zu dem Springertod geführt hat. Eigentlich hatte ich geplant, dieses Wochenende einen Vliesfilter zu installieren, eben wegen der guten Fütterung.

    Ich fürchte auch!

    Einen "Anreiz" für das Springen könnte ich mir eventuell noch vorstellen: im Augenblick plätschert es etwas im Technikbecken, da ich zur Steigerung der Dichte die Osmosewasser-Auffüllung abgeschaltet habe. Aber das ist schon etwas weit hergeholt, denke ich.

    Das Netz ist etwas unbequem für das Füttern und zusätzlich möchte ich nicht, dass das Meerwasser an das Aluminium kommt, aus dem meist die Netz-Rahmen sind. Deshalb denke ich, dass Acrylglas die einzig dauerhafte Lösung ist. Wenn auch ziemlich aufwändig.

    Hallo Burkhard,

    Die Lampe liefert auch über Nacht ein sehr schwaches Licht, das so eben ausreicht für die Orientierung. Ganz dunkel ist es also nicht. Im Augenblick scheint die Mondphase sogar etwas heller zu sein.

    Tatsächlich vermute ich, dass er erst relativ spät an diesem Morgen gesprungen ist, denn er war nicht ausgetrocknet. Da war die Lampe dann schon leicht am Laufen in der Blauphase.

    Steffi: im Augenblick habe ich nur eine Weißbandputzergarnele, die kaum aus dem Gestein herauskommt. Tatsächlich hatte ich am Anfang nach dem Einsetzten zuerst gedacht, dass sie schon eingegangen war, bis ich sie Wochen später dann durch die langen Tastborsten entdeckt hatte. Sie ist sehr scheu und schwimmt nicht im Freiwasser herum. Die Fische bedrängen sie immer, dass sie gefälligst putzen soll, aber auch das macht sie nur sehr selten.

    Hallo Leute,

    heute morgen erschien mein Falter nicht zum Frostfutter-Buffet, was extrem ungewöhnlich ist. Gefunden habe ich ihn dann hinter dem Becken. Ich habe ihn noch schnell hervorgeholt und ins Becken gehalten, leider vergeblich.
    Er war jetzt nur acht Monate im Becken und es gab keine Anfeindungen von anderen Tieren.

    Inzwischen stellt sich bei mir das aus dem Becken springen als häufigste Todesursache ein, noch vor Krankheiten. Bitter ist es insbesondere, wenn es ein gutmütiges und gut fressendes Exemplar wie mein kleiner Parachaetodon ocellatus ist.

    Jetzt werde ich mich am Wochenende erst einmal daran machen, einen Sprungschutz zu bauen, denn ich habe die Nase endgültig voll von Selbstmördern, die meinen, sie müssen aus dem Becken springen. Ich werde es wohl aus Plexiglas bauen.

    Kleiner Falter, R.I.P. Du hast mir die Seeastern so schön niedergemacht, ich hätte Dich gerne noch 20 Jahre weiter gehalten.

    Stelle die Förderpumpe ab, mache sie gut sauber und lasse im Becken die Schwebeteilchen sich setzen. Wenn das Wasser einigermaßen klar ist nimm einen 10l Eimer, mache ihn mit Beckenwasser voll und setze die Förderpumpe (verbunden mit der Rückleitung ins Becken) rein und schalte sie ein.

    Wenn jetzt Schwebeteilchen auftauschen liegt es an Pumpe/Rückleitung. Wenn nicht, dann liegt es an Technikbecken/Ablauf. Auf diese Weise kannst Du wenigstens schon eine Hälfte der Möglichkeiten ausschließen und die Ursache einengen.

    Was Klaus gemeint hat war wohl folgendes:

    Wenn die Pumpe 4000 Liter einen Meter hoch fördert in einer Stunde, dann kann die Leistung so bereichnet werden:

    4000l * 1,023 * 9,81 * 1 / 3600 = 11,15 Watt
    Volumen * Dichte * Erdbeschleunigung * Höhe / Zeit (sek) = Leistung

    Das ist die ideale Leistung ohne Verluste bei der Umsetzung von elektrischer in mechanischer Arbeit, ohne Reibungs- und Strömungsverluste im Rohr. Einfach nur die rein mechanisch berechnete Leistung.

    Es gibt leider einige Möglichkeiten für diesen Dreck. Meist ist es eine Mischung aus Mikroblasen und Detritus, der durch tief fallende Übergänge an Trennscheiben im Technikbecken aufgewirbelt wird. Die RFP-Kammer sieht wirklich so aus, als hätte sie einen sehr niedrigen Wasserstand. Wenn in der Verrohrung noch harte Knicke und Übergänge mit Kanten sind können auch durch Kavitation noch Mikroblasen entstehen.

    Hallo Klaus,

    das ist eigentlich erstaunlich, dass solche Qualitätsprodukte keinen Markt finden. Schließlich ist RE ja auch eine Firma, die genau nicht auf Geiz-ist-geil setzt, sondern die Kunden mit Qualität begeistert und entsprechend einen guten Ruf aufgebaut hat.

    Für meinen externen Ablauf am 800l-Becken würde ich gerne auf Tankdurchführungen mit Silikondichtungen zurückgreifen und einen entsprechenden Aufpreis bezahlen, wenn ich dafür viel ruhiger schlafen könnte. :smiling_face_with_heart_eyes:

    Teuer ist etwas, wenn kein Gegenwert für das Geld vorhanden ist, sonst ist es einfach nur gut.

    Hallo Roli,

    der Durchsatz durch das Technikbecken sollte als grobe Daumenregel etwas das 2-5fache des Beckeninhalts pro Stunde sein. Dies sollte natürlich auch auf den Abschäumer und seinen Wasserdurchsatz angepasst werden. Die Pumpe sollte also etwa 2000-5000 Liter pro Stunde NETTO schaffen. Also echten Durchsatz, nachdem die Verluste durch das Heben vom Technikbecken und die Verrohrung abgerechnet sind.
    Wenn die Pumpe im Keller ist, dann ist braucht sie natürlich eine ganz andere Leistung als wenn sie in einem Technikbecken neben dem Schaubecken arbeitet.

    Eine Abyzz100 oder eine RE Speedy 80W sollte völlig ausreichend sein. Letztere verwende ich in meinen Becken und regele sie etwas runter passend für die Beckengröße.

    Der Jürgen hat schon recht, wenn er auf die Feuchtigkeit im Unterschrank und die Auswirkungen auf die Elektronik hinweist. Die RE-Controller sind dicht, da macht das nichts, aber die meisten anderen Controller sind eben nicht dicht und leiden unter der salzigen Feuchtigkeit.
    Einzige MIttel dagegen ist, das Technikbecken so weit wie möglich abzudecken. Perfekt ist da eine Dreambox mit RE-Komponenten, dann bleibt es auch im Unterschrank trocken. Leider auch ziemlich teuer. Wer sich das nicht leisten möchte muss mit eigener Arbeit sehen, wie weit er das Becken abdecken kann. Es hilft eine Menge.

    Der Knackpunkt ist leider das klimaschädliche Kühlmittel, deshalb darf man das nicht selbst verfüllen, sondern muss dies von einem Fachmann vornehmen lassen. Die Anlage aus Deinem Link ist vorgefüllt und kann so angeschlossen werden. Nur ist sie eine Lärmbüchse, mit der ich nicht leben könnte.

    Immer wenn Luft komprmiert wird, entsteht Hitze, wenn Unterdruck erzeugt wird, kühlt es ab. Die kältere Luft kann nicht mehr so viel Feuchtigkeit aufnehmen wie warme Luft, also kondensiert die Feuchtigkeit und muss abgeführt werden. Das ist ja im Winter das Problem mit der trockenen Luft. Die kalte Luft kann nur wenig Feuchtigkeit aufnehmen, wird dann von der Heizung auf Raumtemperatur gebraucht und dann hat man nur noch 20 Prozent relative Luftfeuchtigkeit, spröde Lippen und trockenen Husten.

    Vor all dem bewahrt uns das Aquarium, leider nur etwas zu gut bei größeren Becken. Im Augenblick habe ich nur das 500l-Becken laufen, da geht es noch mit der Luftfeuchtigkeit. Wenn das 800l-Becken demnächst dazukommt wird es richtig schwül, dann eröffne ich wieder die Sauna.
    So wirklich habe ich leider noch kein Konzept dagegen gefunden, ich plane deshalb für den Sommer die Anschaffung einer Split-Klimaanlage, brauche dafür aber erst mal eine neue Terassentür mit Durchführung für die Kabel.

    Hallo Bluemelinchen,

    der wichtigste Tipp wäre, uns das Helfen etwas zu erleichtern mit einigen wichtigen Informationen:
    - welche Turbellarien sind es, am besten ein paar gute Fotos einstellen.
    - Beckengröße und Besatz

    Schließlich macht es keinen Sinn, einen Lippfisch zu empfehlen, der dann in einem 20l-Mikro-Nanobecken sitzt und nur für Becken ab 500l empfohlen werden sollte.

    Am besten fährt man mit einer Split-Klimaanlage, wo die Luftfeuchtigkeit einstellbar ist. Während der heißen Phase im Sommer hatte ich ein kleines Monoblock-Klimagerät laufen, das nur wenig kühlte, aber immerhin die Luftfeuchtigkeit deutlich senkte. Teilweise konnte ich alle 24 Stunden einen knappen 20l-Kanister voll mit Kondensationswasser entleeren.

    Wenn das nicht möglich ist kann man sonst nur Feuchtigkeit vermeiden: Unterschrank schließen, Becken abdecken, aber für den Abschäumer frische Luft zuführen für den Gasaustausch, eventuell auch über Atemkalk.

    Verlasse Dich besser nicht auf die Anzeige, die sind notorisch ungenau. Meines hat noch nie mehr als 84 Prozent angezeigt, auch wenn defintiv die Sättigungsgrenze schon erreicht war. Wickel das Gerät mal in eine feuchtes (nicht tropfendes) Handtuch und schau nach einer halben Stunde nach, ob es auch nur annähernd bei 100 Prozent ist.

    Es wird zumindest kräftig dazu beitragen. Wenn das Becken offen betrieben wird und am besten auch noch das der Unterschrank mit Technikbecken offen ist verdunsten da gerne 5l pro Tag bei einem Becken Deiner Größe. Da muss schon dauerhaft gut gelüftet werden, damit es nicht zu hoher Luftfeuchtigkeit kommt.

    Die Schimmelgefahr darf man tatsächlich nicht auf die leichte Schulter nehmen.

    Technisch kann ich das beim besten Willen nicht nachvollziehen. Egal, welcher Aufsatz vorne ist, hinten gehen die gleichen 50000Liter maximal hinein. Das ist dann wohl eher eine Frage der Definition, wo die zusätzlichen 100000l herkommen sollen.

    Für mich viel interessanter wäre die Beantwortung, wie die Strahlcharakteristik der Pumpe sich dann ändern. Offenbar fächert der Strahl sich deutlich stärker auf, wenn ich mir die nach außen gehende Rundung anschaue, aber ein Bild mit der Strömungscharakteristik wäre sehr nett.

    Ich glaube auf dem Video von Mrutzek ist das gezeigt mit dem PVC-Rohr. Das geht natürlich, aber diese Perlenkette hat meist eine sehr geringe Korallenstellfläche. Schöner ist meist, wenn man mit einem Stützwerk die Steine in Position hält und das dann mit schönen Überhängen mörtelt.

    Die Höhe ist wirklich wichtig! Sie muss unvollständig wirken, da ja erst die darauf wachsenden Korallen das Bauwerk ergänzen.

    Überhänge und kleine Höhlen sind sehr wichtig, das sind dann nämlich die Zufluchten für die Fische. Abends, wenn die Fische sich schlafen legen sollte kein Fisch mehr zu sehen sein und das Becken leer wirken. Später biegen größere Korallen Zufluchten für Fische wie Chromis, Fahnenbarsche und andere Riffbarsche.

    Vor ein paar Jahren habe ich mein Labendgestein teils auch in Säulen verarbeitet mit Mörtel. Das war aber am Anfang beim Beckenstart, nicht später zusätzlich. Die RRR sind aber trocken und lassen sich deutlich besser mörteln als nasses LS mit Algenbelägen. Letztere muss man dann an den Kontaktstellen notfalls freikratzen.

    Habe natürlich auch den Anfängerfehler Nummer 1 direkt begangen und die Säulen zu hoch gebaut. Das merkte ich aber erst, nachdem die Koralle an der Wasseroberfläche war.

    Ich hatte die 63er spaßeshalber mal in mein 500l Becken gesetzt um damit ein wenig zu spielen. Die hat auf 3-4 Prozent wunderbare Strömung gemacht. Nur dass sie eben so ein fetter Trümmer ist, der so groß in das Becken ragt.
    Allerdings veralgte sie sehr schnell und ich konnte dann für die gleiche Strömung problemlos auf 15 Prozent setzen.

    Das war dann in einem 150x65x50 Becken. Dafür war sie natürlich völlig überdimensioniert. Und trotzdem hat mir die Strömung sehr gut gefallen, weil sie im Vergleich zur ECM42 eben so einen breiten Strahl hat.

    Dass dort nichts im Strahlweg stehen darf ist klar, auf dem Display war glaube ich 1,2m/s als Strömungsgeschwindigkeit angegeben, da legen alle Korallen die Ohren an.

    Ich würde die auch nicht mit 100 Prozent laufen lassen, ab etwa 30 Prozent war sie doch deutlich zu hören, und so etwas gefällt mir dann nicht. In etwas lauterer Umgebung mag es ja gehen, aber ich liebe es ruhig.

    Es war aber wirklich Wahnsinn, was die Pumpe an Detritus hochreisst, wenn man sie etwas höher stellt.

    @Diddi: Mit der Welle hast Du recht, da kann heftig was aus dem Becken schwappen und mit etwas Pech auch einfach die Scheibe komplett sich lösen. Dass so ein Becken verstärkte Verklebung haben sollte ist klar und auch einen entsprechenden Abstand Wasserstand zur Beckenhöhe.

    Manchmal frustrierend aber insgesamt genial bei den Einstellmöglichkeiten sind die Möglichkeiten mit dem Controller und der Überlagerung Welle/Strömung.

    Wenn Du wirklich mit Strömungsumkehrung arbeiten möchtest, dann brauchst Du mindestens 4 Pumpen plus Controller, je 2 Pumpen pro Richtung und pro Richtung eine Pumpe hinten und vorne.
    Möchtest Du mit Wellenschlag arbeiten, dann muss zuerst das Becken dafür geplant werden und ich würde dann mit 2 x ECM63 und 2 x ECM42pro arbeiten. Die dicken ECM63 hinten, je Richtung eine und die ECM42pro vorne eine pro Richtung.

    Sei Dir dessen bitte bewusst, dass die ECM sich schnell mit Algen zusetzen und recht häufig gereinigt werden müssen. Die Leistung bricht dann sehr zusammen, deshalb würde ich direkt planen, die Pumpen gegen Lichteinfall zu schützen, damit die Algen nicht so wachsen können.