Beiträge von Sandy Drobic

    Bis das Frostfutter im Laden, bzw. beim Endkunden ist, war die Kühlkette in den meisten Fällen schon öfter mal unterbrochen und deshalb gehe ich davon aus, dass von den ursprünglichen Vitaminen ohnehin schon der größte Teil zerfallen ist.

    Deshalb kümmere ich mich nicht darum, ob das Frostfutter angereichert ist und gehe lieber nach dem allgemeinen Zustand, ob es noch als Futter anzusehen ist oder eher als organischer Abfall.

    Frostfutter in gutem Zustand braucht keine Zusätze, das ist meine Überzeugung.

    Wenn der Abschäumer abgeschaltet wird verringert sich die Blasenzahl im Wasser deutlich? Dann würde ich versuchen, den Wasserstand beim Abschäumer auf 27cm zu erhöhen. Die Mini BK Serie verträgt meist etwas mehr, in der Bedienungsanleitung steht bis 30cm Wasserstand.
    Je höher der Wasserstand desto weniger Blasen dürften aus dem Abschäumer entweichen.

    Hallo Bernd,

    da ist leider einiges dran an dem was Du schreibst. Ich denke aber leider, dass der Wandel noch viel tiefer geht. Ob das Medium nun Foren, Newsgroups oder Mailboxen oder was auch immer ist, viel entscheidender ist eher die Kommunikationskultur der Teilnehmer.

    Heute sind deutlich weniger bereit, sich in ein Hobby wie die Aquaristik hineinzuknien und erst einmal monatelang die Grundlagen aus Foren, Büchern und Gesprächen mit Aquarianern sich anzueignen. Ständig weiter Wissen anzueignen und dieses Wissen auch wieder zu teilen in den Foren. Das ist ja eigentlich die Idee, dass der Wissensaustausch von Erfahrungen später auch anderen zugute kommt. Warum soll jeder die gleichen Probleme durchmachen.

    Es muss schnell gehen, Antworten müssen schnell kommen, am besten noch persönlich per Chat direkte Beratung machen für 1423 Fragen. Und das ganze natürlich für alle Neuankömmlinge. Am Ende macht man einen Halbtagsjob mit solchem Support, der von 12-24 Uhr geht und fragt sich dann am Ende des Tages, ob es das wirklich wert ist und was man selbst davon hat.

    Auch diskutieren muss gelernt werden. Ärgerlich ist es nur für das Forum, wenn sie ihre Hörner erst hier abstoßen und in der Zwischenzeit die erfahrenen Aquarianer mit ihren teils unter die Gürtellinie gehenden Beiträgen vergrätzen.

    Das ist nicht nur in den Foren so, es ist leider allgegenwärtig. Guter Diskussionsstil ist selten geworden.

    Hole Dir mal einen 50er 90°- oder 45°-Winkel mit etwas 50er Rohr. Kannst Du den Winkel dort einkleben?

    Alternative: man nehme eine kleine Säge oder eine Stichsäge und schnibbele nach Bedarf den Ausschnitt etwas größer. (^-^)
    Heilig ist diese Trennwand nicht. :grinning_squinting_face:

    Nur würde ich danach dann diesen Ausschnitt natürlich mit wasserfester Farbe abdichten, damit es nicht aufquellen kann.

    Okay, schmeiß den Müll raus!!

    Notablauf und Ablauf sind miteinander verbunden und münden einfach in ein Rohr. Das bekommst Du nicht ruhig, da saugt er entweder über Notablauf oder den kaputten Durso-Abklatsch immer Luft an.

    Sicherheitsmäßig ist das auch kein Gewinner, denn wenn irgendwo im Rohr unten was steckt wie eine dicke Schnecke fließt nichts mehr ab.

    Hallo Chris,

    Deiner Beschreibung nach kann ich nicht urteilen, ob dies mit der Luftzufuhr des Abschäumers zu tun hat, aber ich würde die Wahrscheinlichkeit als gering ansehen. Ich habe meinen Bubble King auch mit dem Atemkalk versorgt und der ist ganz ruhig ohne Mikroblasen und zieht wahrscheinlich eine Menge mehr Luft durch als Dein Abschäumer.

    Du wirst es nur herausbekommen, wenn Du methodisch die Komponenten abschaltest und beobachtest, ob die Blasen verschwinden. Schalte den Abschäumer einfach mal eine Stunde aus, ob dann die Mikroblasen auf einmal verschwinden. Wenn nicht musst Du eben weitersuchen.

    Besonders schädlich sind sie nicht, aber so bekömmlich eben auch nicht. Du wirst auch nicht sterben, wenn Du durch ein fettes Nebelgebiet mit hoher Feuchtigkeit gehst, aber angenehm ist es auch nicht.

    Irgendwo ist jedenfalls der Wurm drin. Bevor Du jetzt alles umbaust wäre es noch einen Versuch wert, den Aqua Medic Support anzurufen und um Rat zu bitten, wie das laute Gurgeln zum Schweigen gebracht werden kann und woran es liegen kann, dass der Ablauf so laut ist.

    Wenn sie den Ablauf so loben sollten die das Problem ja auch identifizieren und lösen können. Auf einen Versuch würde ich es jedenfalls ankommen lassen. Erst wenn das nicht zum Erfolg führt würde ich den ganzen Müll rauswerfen und normale Ablauftechnik installieren.

    Wie wäre es mit einem Kompromissvorschlag? Ein schönes großes Poster der Maxpect an die Wand, wo es schön aussieht und eine gute Leuchte über dem Aquarium?!?

    Aber mal Scherz beiseite: Maxpect ist bekannt/berüchtigt für seine hohe Bestromung der LEDs. Diese führt zu einer schnelleren Alterung der LEDs. In Zahlen: wenn die LEDs mit 80% oder mehr angesteuert werden sind die LEDs in etwa 3 Jahren hinüber, da sollte man direkt die Ersatz-LED-Pads mit einrechnen in die Kosten und diese auch rechtzeitig anschaffen.

    Ein zweiter Punkt ist die Clusteranordnung der LEDs. Sie ist gut dafür, dass sich das Licht der verschiedenen LED-Farben gut mischt, allerdings auch ein echtes Problem für eine flächige Beleuchtung, es sind halt Punktstrahler in der Charakteristik. Direkt unter dem Cluster sind enorm hohe Leuchtstärken, zum Rand hin fällt die Lichtstärke drastisch ab.

    Wenn man kein SPS-Becken plant und die Struktur der Dekoration schön niedrig ist, dann kann man mit so einer Lampe gut leben, mit etwas Wassersäule darüber verteilt sich das Licht bis dahin einigermaßen gut.

    Solltest Du vorhaben, hochwachsende SPS einzusetzen, dann wärst Du mit einer Hybrid- oder T5-Beleuchtung besser aufgehoben.

    Hallo Klaus,

    das ist natürlich ein sehr interessanter Aspekt: Reichweite gegenüber fundierte Reaktion.
    Kannst Du grob abschätzen, wie es grob mit der daraus erfolgenden Kunden-Aquise ist, wenn etwas hier im Forum gepostet ist gegenüber Facebook?

    Oder sind es schlicht unterschiedliche Kundenschichten, die angesprochen werden? Die älteren jangjährigen Aquarianer hier im Forum gegenüber den eher jüngeren aus der Facebook-Umgebung?

    Persönlich kann ich dazu leider nur einseitig Stellung nehmen: ich war nicht bei Facebook und werde es auch nicht sein...
    Whatsapp ist auch mehr ein Foto reinwerfen, aber weniger eine interessante Diskussion. Viel zu viel Hektik da drin, da kommt deshalb oft nur Smalltalk.

    Hallo Rüdiger,

    die Zeichnung von dem Ablauf hilft auf jeden Fall, danke!

    Gibt es unten im Technikbecken noch einen Kugelhahn zum Einstellen des Ablaufs oder wird das alles mit dem Pinorkel oben am Ablauf gemacht, indem der Ablauf mehr oder weniger zugeschoben wird?

    Ich denke auch, dass der Ablauf nicht für den Durchlauf der 5000er Jebao gedacht ist. Drossel den wie Burkhard schon sagte deutlich runter, dann kann man es damit versuchen.

    Wenn das nicht klappt würde ich den Ablauf rauswerfen und normale Verrohrung dransetzen.

    Ich bin etwas verwirrt, wie das überhaupt funktioniert.
    Das Rückförderrohr mit dem Luftloch ist noch einfach, aber die zwei anderen Rohre geben etwas Rätsel auf. Das schwarze dünne Rohr hinten soll wohl der Notablauf sein.

    Fraglich ist nur, wie das mit dem großen weissen Rohr aussieht und dem ominösen Pinorkel mit der Schraube drin. Sieht irgendwie aus wie ein halber Durso ohne Abdeckung und einer Verbindung unter der Wasseroberfläche.

    Wo genau fließt das Wasser eigentlich ab? Hat der weiße Ablauf irgendwo unter der Oberfläche Öffnungen?

    Hallo Rüdiger,

    das Mitreissen von Luft ist genau das Problem.
    - der Ablauf muss unter Wasser im Technikbecken enden, notfalls verlängern
    - der Ablauf beginnt auch oben im Technikschacht deutlich unter dem Wasserpegel im Ablaufschacht
    - Der Pegel im Ablaufschacht wird mit dem Kugelhahn so eingestellt, dass er etwas unter dem Pegel im Hauptbecken liegt
    - Der Notablauf sollte maximal auf Höhe des Wasserpegels im Hauptbecken sein oder kurz darunter

    Kannst Du mal ein Foto vom Ablauf oben einstellen, wie Pegel im Ablaufschacht ist und wie hoch der Notablauf ist?

    Hallo Robert,

    wenn es nur um die Lüfter geht wäre es nicht deutlich einfacher diese lauten Lüfter zu tauschen? Habe ich bei meiner China-Leuchte auch gemacht und jetzt hängt sie über dem Refugium schön leise.

    Wenn Du hohe Ammoniumwerte hast solltest Du warten mit dem Besatz von Korallen und anderen Tieren, denn dieses wandelt sich zum Teil in giftiges Ammoniak um. Darum sollte man vor dem Besatz dies sicherheitshalber prüfen.

    Bei den Nährstoffen kommt es auf das richtige Maß an. Wenn keine Nährstoffe (NItrat, Phosphat) vorhanden sind, kann auch nichts wachsen, weder Algen noch Korallen. Du kannst dann ruhig schon anfangen mit Korallen zu besetzen, solltest dann aber zumindest kleine Mengen an Staubfutter ins Wasser geben, um Nährstoffe ins Wasser zu bekommen.

    Inzwischen hat sich die Einsicht durchgesetzt, dass es nicht sehr sinnvoll ist, die ganze Grünalgenphase abzuwarten vor dem Besetzen mit Korallen. Dies bedeutet nämlich, dass die Algen fröhllich wachsen und gedeihen, bis keine Nährstoffe im Wasser sind bzw. ein limitierender Faktor auftritt, etwa dass alles Phosphat aufgebraucht ist, dafür noch reichlich Nitrat übrig geblieben ist.

    Besser, die Algen bekommen gar nicht die Gelegenheit, sich dominant im Becken zu etablieren und lieber robuste Korallen einsetzen, die nicht so schnell umzuwerfen sind.

    Nimm eine Wasserprobe zum Händler Deines Vertrauens mit, damit er auf Ammonium prüfen kann. Wenn nichts drin ist kannst Du anfangen Korallen einzusetzen.

    Die fünf Sachen, die Du am Anfang regelmäßig mindestens ein Mal pro Woche messen solltest sind:
    Temperatur (Dauermessung und Überprüfen des Thermometers)
    Dichte
    kH-Wert
    Nitrat
    Phosphat

    Später, wenn Du einiges an SPS- und LPS-Korallen eingesetzt hast sollte auch noch Ca auf die Liste der regelmäßigen Messungen kommen. Wenn eher Weiche und Anemonen gepflegt werden ist der Wert nicht so kritisch.

    Hier noch ein erfreulicher Nachtrag:

    Heute habe ich eine Mail von Claude bekommen, dass sie diesen Thread gesehen haben und Tunze demnächst den Motorraum aus schwarzem und nicht mehr transparentem Kunststoff bauen wird. Ganz große Sahne! :thumbs_up:


    Zitat von Claude HUG


    Hallo Sandy,

    Ich habe unser Gespräch im "meerwasserforum.info" gelesen, bitte sage Deine Freunde, dass wir bei der nächste Charge an Motoren 6150 den Rotorraum aus schwarzem Kunststoff bauen. Diese Transparenz hat leider der Entwickler nicht als Problem geschätzt. Die Motorwicklung ist direkt auf dieses Teil "gestrickt", der Rotorraum enthält etwa 1,10 mm Kunststoff dicke, wirklich kein Risiko, sogar wenn ein bisschen Sand streifen sollte...

    Wir bleiben für jede Frage zur Verfügung und wollten leider nicht, dass die Stream3 solche Debatte verursacht!

    MfG,
    Claude HUG
    Design & Development
    Technical support

    Ein Hersteller, der auf Feedback reagiert und sein Produkt verbessert. Was will man mehr?!? :thumbs_up:
    Ganz großes Lob für Tunze!

    Hallo Raphi,

    was am Anfang regelmäßig gemessen werden sollte ist Dichte, Temperatur, Alkalinität (kH-Wert) und die Nährstoffe Nitrat, Phosphat, und eventuell Silikat. Ganz am Anfang mit LS sollte auch noch Ammonium und NItrit gemessen werden, gerade, wenn das Gestein etwas dreckiger ist.

    Das braune kann Kieselalgen sein, es deutet auf Restsilikat im Wasser hin. Wenn keine grünen Algen herauskommen kann dies auf sehr niedrige Werte bei Nitrat und Phosphat hindeuten, aber auch auf schwache Beleuchtung oder Strömung.

    Ein Putztrupp macht erst dann Sinn, wenn auch Grünalgen wachsen, sonst haben die nichts zu putzen und Du musst aktiv füttern. Garnelen sind als Erstbesatz nur begrenzt geeignet, wenn nicht gefüttert wird.

    Viel mehr kann ich ohne mehr Angaben nicht dazu sagen. :confused_face:

    Ich denke nicht, dass Joe dazu aufgefordert hat, Experimente mit schlechten Lampen zu machen, sondern eher darauf hinweist, dass Weiche eine erstaunlich große Anpassungsfähigkeit haben und selbst bei schlechtem Licht noch irgendwie weiterleben können, während SPS schon eine recht hochwertige Beleuchtung benötigen und ungenügendes Licht meist mit Absterben anzeigen.

    Wenn die Lampe hingegen anspruchsvolle SPS-Korallen gedeihen lässt ist dies ein deutliches Zeichen für hochwertiges korallengerechtes Licht. So habe ich seine Bemerkung verstanden. :smiling_face:

    Hallo Joe,

    es gibt ein Leben neben den SPS-Becken, auch wenn es nach Blasphemie klingt, wenn ich das dem SPS-Spezi sage. :face_with_tongue:
    Aber zugegeben sieht man die Wuchsform-Änderungen natürlich deutlich besser bei Korallen mit festem Kalkskelett.

    Nächstes Wochenende werde ich diesbezüglich vorbeikommen und Korallen für etwas mehr Strömung suchen. :smiling_face:

    Hallo Robert, dass die Lampe eine echte Wuchtbrumme ist, konnte ich schon an den Abmessungen und dem Gewicht sehen. Mit dem Controller habe ich mir schon gedacht, dass es nicht wie bei LEDs regelbar ist, auch in der Beschreibung steht ja, dass der Controller nur von 50-115 Prozent regeln würde. Darunter gibt es wahrscheinlich Probleme beim Anregen des Plasmas.

    Menschen sehen Helligkeitsstufen leider sehr schlecht, das kann man während des Fotographierens oft gut sehen. Wo wir mit dem Auge keinen Unterschied sehen, zeigt der Belichtungsmesser der Kamera hingegen deutliche Unterschiede bei der notwendigen Belichtungszeit.

    Eventuell könntest Du die Lampe noch ein paar Zentimeter runtersetzen, auf dem Foto sieht man recht gut, dass der Beleuchtungskegel schon auf dem Blendschutzrahmen beginnt.

    Interessant wird es vor allem aber bei dem eigentlichen Zweck, der Versorgung der Korallen. Bitte schreibe auch mal, wie sich der Verbrauch und das Wachstum der Korallen entwickelt, eventuell auch die Wuchsformänderungen.

    Es bleibt auf jeden Fall spannend und ich hoffe auf weitere Berichte über den Fortschritt. :thumbs_up:

    Hallo Alexander,

    willkommen im Club! Leider ist es ein sehr häufiges Phänomen, dass man auf den Aquabauer vertraut und dann anfängt, die ganze Technik umzubauen, weil man nicht damit zufrieden ist. Meine Vermutung ist, dass der Aquabauer nicht so viel mit Meerwasseraquaristik zu tun hat, sonst hätte er so eine Schwamm-/Watte-Konstruktion gar nicht vorgeschlagen.

    Mein Aquabauer hatte mir ein Refugium hingesetzt, das gar nicht durchströmt und insgesamt von der Handhabung eine Katastrophe war. Fast alles an Technik ist danach ersetzt worden.

    Zum Glück ist ein Technikbecken nicht so schlimm, meist reicht es, die inneren Scheiben rauszutrennen und nach den eigenen Vorgaben wieder einzukleben. Das bekommt man auch mit etwas Geschick als Amateur gut hin. Aufwand und Kosten halten sich da in Grenzen.

    Eine starke Förderpumpe kann teilweise bis zu 15cm Wasser überwinden und trotzdem im Strudel noch Luft von der Oberfläche anziehen. Am einfachsten ist es zu entschärfen, indem ein Schlitzrohr auf die Pumpe gesetzt wird, dann saugt die Pumpe zum einen das Wasser nicht mehr von der Oberfläche runter und zum anderen ist die Pumpe geschützt gegen Fische und Schnecken. Teilweise hat man das auch bei stärkeren Strömungspumpen.

    Die Pumpe sitzt schon weit unter der Oberfläche und zieht trotzdem noch Luft an.

    Hallo Daniel,

    das war ja auch der Grund, warum ich den Clarisea getestet hatte, weil ich auch gerne einen Vlieser einsetzen würde. Nur hat sich leider herausgestellt, dass ich mit dem Modell von Clarisea nicht glücklich sein werde.

    So ganz überzeugt der Theiling Rollermat mich auch nicht. Wenn alle Stricke reissen muss halt ein DIY-Teil her. So aufwendig sind die Teile ja auch nicht gebaut und die Oberfräse möchte mal wieder genutzt werden. :grinning_squinting_face:

    Den Atemkalk werde ich aber wohl beibehalten und nur noch sehen, ob ich nicht noch auf größere Reaktoren umsteigen werde. Die Algenexplosion bei mir im Becken dürfte auch mit pH-Wert zusammenhängen und dem gestiegenen CO2-Gehalt. Das dies das Wachstum von Wasserpflanzen fördert kennt man ja auch aus der Süßwasseraquaristik.

    Hallo Kristian,

    genau das hat mir bei den 2,5l und 5l Skim Breeze Reaktoren nicht so gut gefallen, dass der Deckel dort offenbar einfach nur lose aufgesetzt ist. Wenn man den mal umstößt gibt das eine Riesenfegerei mit dem Granulat.

    Bei Deiner Konstruktion frage ich mich, ob der Luftzug durch das viele Granulat gebremst wird, selbst mit der Erhöhung auf 20mm Schlauch. Was für ein Abschäumer ist dahinter und wieviel Luft zieht der pro Stunde durch? Habe gerade schon gesehen: ein BK 300, der hat ja noch mehr Einzug als mein BK 250, wenn der die größere 60W-Pumpe hat.

    Meine Bubble King haben ja auch einen recht hohen Lufteinzug, da werde ich wohl schnell auf die größeren Reaktoren umstellen müssen.

    Einen CO2-Messer für die Raumluft wollte ich mir auch noch anschaffen, allein schon, um eine Basis-Linie zu haben, wieviel gelüftet werden muss und vieviel es ausmacht, wenn man nicht dauerlüftet, sondern im Winter nur stoßlüftet. Welches Gerät hat Du Dir angeschafft?

    Hallo David,

    ich habe leider keine exakten Werte, da kein frischer Test vorlag zu der Zeit. Ich denke auch, dass der Vliesfilter nichts mit dem Korallenproblem zu tun hatte.

    Es könnte höchstens ein klein wenig dazu beigetragen habe, da ich denke, dass der Vlieser Einfluß auf das Schaumbild des Abschäumers hatte. Das war ja komplett zusammengebrochen in der Zeit, wo ich den Vlieser in Betrieb hatte. Vielleicht auch eine Folge des exzessiven Vliesdurchsatzes, wo innerhalb von knapp drei Tagen fast eine halbe Rolle durchging.

    Hallo Rainer,

    ich verwende den Skim Breeze Reaktor von Fauna Marin. Der hat unten ein Lochsieb, wo die Luft reingeht und oben einen Anschluß für einen Schlauch, Wahlweise 6mm für kleinere Abschäumer oder 10mm für größere.
    Bei meinem Bubble King hat der Schalldämpfer, vo die Luft für den Abschäumer eingezogen wird, einen Eingang mit 10mm Außendurchmesser.

    Also habe ich einen Silikonschlauch 10/14mm (Innendurchmesser/Außendurchmesser) geholt und den Skim Breeze dadurch an den Lufteinzug des Abschäumers angeschlossen. Ist noch nicht ideal, ich habe mir auch noch einen echten Unterdruckschlauch mit 3,5mm Wandstärke bestellt, der ist deutlich knickfester als der jetzt eingesetzte mit 2mm Wandstärke.

    Jetzt werde ich mal sehen, wie lange das Kilo Granulat reicht und mir gegebenenfalls noch den größeren 2,5l Reaktor zulegen. Gerade ist auch noch ein 5l-Kanister mit Atemkalk ins Haus geflattert.

    Wie Michael schon geschrieben hat löst sich über den Abschäumer nicht nur der gewünschte Sauerstoff, sondern auch das Kohlendioxid im Wasser. Das ist im Prinzip der gleiche Mechanismus, über den auch das Meerwasser im Ozean immer saurer wird, weil der Kohlendioxid-Gehalt in der Luft immer weiter ansteigt.

    Im geschlossenen Haus, wo wenig gelüftet wird, reichert sich das Kohlendioxid über den Stoffwechsel halt immer weiter an, und dies führt zur Versäuerung des Wassers durch die entstehende Kohlensäure. Dies kann dann auch zu einem pH-Wert von deutlich unter 8 führen.

    Der Atemkalk bindet das Kohlendioxid aus der Luft, so dass sich weniger Kohlensäure im Wasser bildet und der pH-Wert insgesamt sich auf einem höheren Niveau einregelt. Auch die Tag/Nachtschwankungen, welche durch Stoffwechsel/Fotosynthese verursacht werden, sind dadurch abgemildert.

    Für mich ist es eine Absicherung, dass das Becken nicht noch einmal kippt, wenn ich mal vergesse, ein paar Tage zu lüften oder in Urlaub fahre.

    Im Sommer, wo das Fenster offen steht, ist das kein Thema.

    Hallo David,

    unter den Korallen hat es leider einen ziemlichen Kahlschlag gegeben, sämtliche Acros und Euphyllias hat es erwischt, das sieht jetzt ziemlich traurig aus im Becken.

    Dafür habe ich wohl jetzt endlich die wahre Ursache der Probleme gefunden. Es war ein zu niedriger pH-Wert, Ursache war vermutlich nicht ausreichende Lüftung in dem Raum, wo das Becken steht. Jetzt achte ich auf deutlich mehr Lüftung und muss heute abend wieder den Heizstab einbauen, die Temperatur im Becken war heute morgen auf 22°C gefallen.

    So langsam bekrabbeln sich die geschundenen Überlebenden wieder, die niedrige Temperatur scheinen sie besser zu verkraften als den niedrigen pH-Wert.

    Gestern abend habe ich den Abschäumer an Atemkalk angeschlossen, nachdem ich den passenden Silikonschlauch endlich erhalten habe. Für die kalte Periode, wo das Lüften nicht so einfach ist, werde ich das auch beibehalten, damit das nicht noch einmal passiert.

    Wenn ich das nur früher herausgefunden hätte und nicht der falschen Fährte des sichtbaren Kupfers von der Tunze Stream 3 erst gefolgt wäre... ARGH!!!!

    Hallo Winfried,

    manchmal ist so ein eklatantes Schweigen im Walde auch schon ein Hinweis. Aber ein Googeln nach "Nemo Glass 3 Erfahrung" bringt immerhin ein paar Hinweise für das Vorgängermodell.

    Deshalb sind solche Erfahrungsberichte über Produkte wirklich nützlich, man hilft auch vielen anderen Suchenden mit so einer Beschreibung.

    Hallo Aynim,

    verstehe ich das richtig, dass diese Dreiecke Ausschnitte in der Trennscheibe sind, durch die das Wasser fließt? Dann würde die Schiebe außer der Fließrichtung nichts zum Wasserstand bewirken.

    Mein Rat ist, das ganze Konzept des Technikbeckens zu überdenken und dann die Scheiben neu zu kleben wie es sinnvoll ist. Die Wattekammer als Filter ist sehr aufwändig in der Pflege mit dem häufigen Reinigen, das dafür nötig ist. Dann eher überlegen, ob nicht ein Vliesfilter sinnvoller ist. Auch für einen Urlaub wäre das ein echtes Problem, da in dieser Zeit keine Pflege stattfinden würde.

    Hallo Aynim,

    im Augenblick spielen wir "Ich sehe etwas was Du nicht siehst und verrate das nur, wenn Du explizit genau danach fragst".

    Wie genau ist das "Dreieck" gebaut?
    Wie genau fließst das Wasser in die Pumpenkammer, geht das unten unter der Trennscheibe in die Pumpenkammer?
    Wie hoch ist das Dreieck? Von wo kommt das Wasser rein und wie genau fließt es wieder ab?

    Ich kann mir keine Vorstellung davon verschaffen, wozu das Dreieck gut ist, wie hoch es ist, ob das Wasser von oben, unten, seitwerts oder per Diffundieren durch die Scheibe weiterwandert. Das ist etwas frustrierend.