Beiträge von Sandy Drobic

    Mit dem System kannst Du ab 18 cm Tiefe alle Technikbecken bestücken! Die Kaskadenfilter haben eine Spanne von bis, wo man die Breite genau auf seine eigenen Bedürfnisse festlegen kann.

    150mm - 220mm
    230mm - 320mm

    Mit den beiden ersten Modulen kann man kombiniert oder einzeln von 150mm bis 640mm alles in Zentimeterschritten abdecken mit nur zwei Modulen.

    Ich habe z.B. die zwei Kaskadenfilter von Stephan gekauft, 2 x 230mm für mein 50cm tiefes Technikbecken. Da bleibt nur 10mm Spiel frei, wenn die beiden auf die Trennscheibe gesteckt werden.

    Wie kommst Du darauf, dass es bei Dir nicht geht?

    Hallo Ronny,

    den pH-Wert hatte ich auch jahrelang ignoriert und nicht gemessen. Ich dachte, wenn der kH-Wert ausreichend hoch ist sollte pH auch kein Problem sein. Pustekuchen! Das augenblickliche Becken ist im Bastelraum, da habe ich deutlich weniger gelüftet und was ich im Wohnzimmer lüfte kommt offenbar nicht ausreichend im Bastelraum an.
    Ärgerlicherweise hatte ich gleichzeitig noch Kupferbefürchtungen durch sichtbares Kupfer in der Tunzepumpe gehaft, was sich später als falsche Fährte herausstellte. Dadurch habe ich sämtliche Acropora und Euphyllia verloren, darunter auch ein wunderschönes sehr großes Exemplar toxic green. Viele andere Korallen haben auch stark gelitten, meine Milka ist halb eingegangen. Selbst der Mandarin hatte Probleme mit Wunden. Vielleicht ist der Falter auch deshalb gesprungen. Auch die Kleinkrebse haben enorm abgenommen.

    Jetzt erholt sich das Becken wieder, seit es an Atemkalk hängt. Der Mandarin konnte seine Wunden wieder abheilen.

    Meine erste Vermutung ist der niedrige Phosphatwert. Dieser ist sehr niedrig, da reicht es, wenn der Test nicht ganz sauber ist und man misst Phosphat wo keiner ist.

    Eine zweite Möglichkeit ist der pH-Wert, der war bei mir sehr niedrig durch nicht ausreichende Lüftung und ich habe es nur in den Griff bekommen, als ich Atemkalk an die Abschäumerluftansaugung angeschlossen habe.

    Ich würde auch zumindest einen Kostenvoranschlag einholen und dies vergleichen mit dem Aufwand an Werkzeug und Materialien, dem Risiko einer Fehlbehandlung und dem Aufwand an Zeit, um die Bearbeitung richtig zu lernen. Da ist auch nicht nur eine Platte erforderlich, sondern mehrere zum Üben.

    Und dann würde ich zum Vergleich einfach mal das Becken füllen mit Wasser, um zu sehen, wie sich die Kratzer im gefüllten Gebrauch überhaupt bemerkbar machen. Mit guter Wahrscheinlichkeit steht der Aufwand dann in keinem Verhältnis zu den Kosten und dem Grad der Verbesserung.

    Hallo Roli,

    das ist schon eine Menge Arbeit, solche Kratzer zu entfernen. Du musst vor allem schön großflächig arbeiten und nicht nur versuchen, die einzelnen Kratzer zu bearbeiten.

    Hier ist ein Video, dass Dir einen Eindruck geben kann:

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    Hi Sandy,

    gewöhnlich sind Bruchkanten besser mit Silikon zu verkleben als geschliffene Kanten. Geschliffene Kanten sehen zwar schöner aus, aber ich meine die Adhäsionsfährigkeit von Silikon auf Glas wäre um bis zu 30 % geringer, als bei reinen Bruchkanten. Habe ich mal irgendwo in einem Gutachten gelesen vor Jahren.

    Hallo Klaus,

    das beruhigt ja etwas. Solltest Du die Quelle noch einmal auftreiben wäre das klasse!

    Hallo hajo,

    ich hatte den Fünfbindenfalter acht Monate im Becken, bis er heraussprang. In dieser Zeit hat er sich wunderbar um die Seeastern gekümmert und meines Wissens nach keine Koralle geschädigt. Da ich zwei Rauchkaiser und zwei Zwergkaiser zusätzlich im Becken habe ist dies aber nicht eindeutig auszuschließen.
    Jetzt habe ich nach der Installation eines Sprungschutzes seit kurzem wieder den ocellatus eingesetzt und hoffe, dass er sich ähnlich wie der Vorgänger brav um die Seeastern kümmert.

    Um die Glasrosen haben sich übrigens auch vor dem Falter schon meine Rauchkaiser gekümmert. Glasrosen waren bei mir deshalb eher nebensächlich.

    Im Augenblick ist der Paracentropyge multifasciata der einzige nachgewiesene Stinkstiefel, der besonders gerne offenbar an rote Korallen wie die Acanthastrea geht. Typisch Zwergkaiser hat, einer geht immer an Korallen.

    Das geht aber noch einigermaßen, ich würde es nicht als groben Ausrutscher ansehen. Schließlich haben die Geräte an sich schon eine kleine Toleranz und man selbst ist ja auch nicht auf 100,00 Prozent präzise.

    Ich würde dieses Ergebnis eher als einen guten Hinweis sehen, wenn Du z.B. bei sehr geringen Werten misst, denke dann an die Spanne dieser Messung.

    ich habe gerade noch ein Becken zerschnitten, welches ich nicht mehr brauchte und staunend gesehen, dass die Bodenscheibe keine geschliffenen Ränder hatte, an einer Stelle sogar grob krause Bruchkanten einfach mit zusätzlichem Silikon gefüllt wurden. An einigen Stellen hatte sich der Silicon auch verdächtig gut gelöst...

    Im Nachhinein wohl eine gute Entscheidung.

    Mal sehen, ob ich bei meinem Rucksackablauf richtig gearbeitet habe und das Teil dicht ist.

    Leider sind die meisten Kugelhähne bzw. Verschraubungen nicht kompatibel, d.h. jeder Hersteller hat seine O-Ring-Größe beim gleichen Bautteil bei gleicher DN.

    Seufz, und schon wieder eine Illusion ärmer! Im adleräugigen Rückblick hätte ich es mir denken können, denn bei den Tankverschraubungen geben die Hersteller ja auch etwas schwankende Durchmesser für die notwendige Bohrung bei gleichem DN an.

    Hallo Klaus,

    wäre das letztgenannte denn nicht etwas, was Du ins Programm aufnehmen könntest? Diese werden nur für relativ wenige Größen gebraucht und benötigen wenig Lagerplatz. Ich wäre sehr froh, wenn ich eine Anlaufstelle dafür hätte. Auch der Bedarf ist hier viel höher, da wohl fast jeder Aquarianer Tankverschraubungen, Kugelhahn/Ventil und Verschraubungen hat, unabhängig von CL.

    Hierfür ein Upgrade bei den O-Ringen für den guten Schlaf in gewohnter RE-Qualität zu haben würde ich sehr dankbar nutzen! :winking_face:

    Hallo hajo,

    ich hatte mir den Bericht aus Deinem letzten Link noch einmal durchgelesen, da stand auch drin, dass die Okinawa ein Hermaphrodit ist, da sollte das Nachsetzen ganz gut klappen. Wenn möglich werde ich mir ein recht junges Exemplar besorgen.

    Ob das vorhandene Tier ein Männchen ist kann ich nicht sagen, ich kenne leider die Unterschiede nicht. Es ist auf jeden Fall das mutigere Tier, welches öfter zu sehen war, während das andere jetzt verstorbene Tier mehr bei den Gelegen war und versteckter lebte. Deshalb hat es auch einige Zeit gedauert, bis ich stutzig wurde, weil ich sie länger nicht gesehen hatte.
    Meine Vermutung ist deshalb, dass die jetzt noch lebende Grundel ein Männchen ist.

    Dann werde ich nach Weihnachten mal einen Versuch starten und hoffen, dass sie sich zusammenraufen.

    Ich muss den Thread noch einmal auffrischen.

    Vor ein paar Wochen muss meine blasser gewordene Okinawagrundel jetzt doch gestorben sein, jedenfalls habe ich sie beim Ausräumen und Säubern des Refugiums nicht mehr gesehen, nur die kräftig gefärbte zweite Grundel war auffindbar und lebt jetzt alleine im Refugium. :loudly_crying_face:

    Die arme Grundel einfach alleine im Refugium zu lassen ist natürlich nicht schön. Wie sieht es mit der Vergesellschaftung zwischen Korallengrundeln aus, kann man anhand von Merkmalen das Geschlecht bestimmen und eine zweite Grundel gut nachsetzen oder sollte ich lieber davon Abstand nehmen?

    Die Grundeln lebten seit gut viereinhalb Jahren bei mir im Refugium, vorher beim Bekannten für ein knappes Jahr oder so und waren dort schon am Laichen. Den Berichten nach hier hat die Grundel noch einiges an Lebenserwartung vor sich, sollte ich da einen Versuch einer erneuten Verpaarung wagen?

    Ich bin unschlüssig, ob ich sie nach oben ins Schaubecken setzen soll, da sie jetzt jahrelang nur unter sich waren und die verbliebene Grundel sich recht normal verhält unten im Refugium.

    Was heisst hier "schon scheitern"?!? Das ist der kritische Punkt bei fast allen Meerwasser-Nachzuchten. Bevor Du anfangen kannst mit dem Aufziehen brauchst Du fast immer die richtigen Futtertiere in der richtigen Größe. Deshalb musst Du auch zuerst bestimmen, was für eine Art es ist, um die passenden Futtertiere zu servieren.

    Es gibt nur sehr wenige Arten, die Du im Aquarium selbst, bzw. dem Refugium hochziehen kannst. Meist sind dies Mailbrüter oder Fische mit sehr großen Larven, die man mit angereicherten Artemia-Nauplien füttern kann.

    Am besten, Du schaust auf IFMN nach, welche Deiner möglichen Arten schon nachgezüchtet wurden und welches Futter dabei verwendet wurde.

    Die Frage ist ja immer, was für Bakterien Du da mit dem LG eine Wachstumsgrundlage geben möchtest. Eine der bekanntesten und am meisten verhassten Bakteriengattung sind die Cyanobakterien, diese betreiben begeistert Fotosynthese und freuen sich über viel Licht.

    Der Sinn des LGs im Technikbecken ist normalerweise, es als Grundlage für die Ansiedlung von Bakterien zu nehmen, die im Stickstoffkreislauf mitwirken. Nitrosoma, Nitrobakter und Konsorten. Sie ernähren sich also nicht von Licht, sondern von Nitrat, Nitrit, Ammonium. Dafür brauchen sie kein Licht. Tatsächlich wird teilweise LG aus tieferen Bereichen hochgeholt, da dort tatsächlich mehr die nicht lichtabhängigen Bakterien enthalten sind und weniger die Anemonen, die viel Licht brauchen und uns den Aquarienalltag vermiesen wie Glasrosen und andere Anemonenarten.

    Gutes LG ist sehr porös und bietet damit insgesamt eine sehr große Oberfläche, wenn die Steine nicht mit Detritus verstopft sind.

    Bei der Ballingmethode werden ja nicht pure Ionen verwendet, sondern immer Salze. Die Salze sind so gewählt, dass die nicht gebrauchten Komponenten NaCl ergeben, also reines Salz.

    Nebeneffekt ist dadurch aber, dass im Laufe der Zeit die Dichte steigt, denn es wird ja bei den Salzen immer auch das NaCl mit hinzugegeben. Die ansteigende Dichte kann man einfach durch entsprechende Entnahme von Beckenwasser und Ausgleich mit Osmosewasser ausgleichen.

    Zusätzlich erhöht sich jedoch schleichend der Anteil von NaCl im Beckenwasser, so dass bei gleichbleibender Dichte weniger Mg, Ca, K, SO4 usw. enthalten ist. Das ist die Ionenverschiebung.

    Als Gegenmaßnahme wird dann ein regelmäßiger Wasserwechsel durchgeführt, um diesem Effekt gegenzuwirken. Regelmäßige Wasserwechsel 1-2 mal pro Monat von 10 Prozent sollten ausreichen.

    Ohne Wasserwechsel geht das durchaus einige Zeit gut, bis plötzlich irgendwann die Korallen zicken und nicht mehr wachsen. Danach geht es dann richtig abwärts. Wenn der Wasserwechsel mal eine Woche oder auch drei Wochen ausfällt ist das noch nicht kritisch. Interessant wird es, wenn Du das lange Monate unterlässt nach dem Motto "ist doch alles gut gegangen bisher, brauche ich doch gar nicht!".

    Die, die ich im Becken habe, auch nicht. Aber es ist keine genaue Artbestimmung, in der Gattung Euplica sind noch viele Arten, die nicht im MeWa-Lex enthalten sind, wenn ich mich recht erinnere. Zusätzlich halte ich meine Scheiben nicht sehr sauber, so dass meistens dort Algen dransitzen, welche die Schnecken abraspeln.

    Die einzige Alternative, die mir einfällt ist eine Nadelschnecke (Gattung Cerithium). Dazu könnte auch das im Sand leben passen.

    Sobald ich eine vernünftige pH-Sonde habe werde ich auf jeden Fall den Wert am Ausgang des Abschäumers messen. Vielleicht wird das ja später mal ein Standard. Hinter dem Abschäumer die Säule mit Kalkgranulat als kombinierter Mini-Kalki. :grinning_squinting_face:

    Ich nehme aber an, dass der pH-Wert bei weitem nicht so niedrig ist wie der Ausgang des Kalkis. Auch geht dort ein Vielfaches des Durchsatzes an Wasser durch bei einem DC 200. Von daher dürfte die Verweildauer in der Kalkgranulatsäule nicht annähernd ausreichend sein, um einen Effekt zu zeigen.

    Hallo Hans-Werner,

    bei mir war der Griff zum Atemkalk schlicht eine Notwendigkeit. ich hatte vorhin noch einmal durchgelüftet, da war die Anzeige bereits auf fast dem vierfachen des normalen CO2-Werts gestiegen. Es geht auch nicht um besseres Polypenbild, sondern schlicht um das Überleben der Korallen!
    So ein hoher Wert zieht anscheinend den pH-Wert so weit runter, dass die Korallen echte Probleme bekommen.

    Wenn ich eine vernünftige pH-Wert Messung mit Daueraufzeichnung ergattere werde ich mal den Atemkalk für kurze Zeit absetzen und beobachten, wie tief der Wert ohne Atemkalk fällt. Ich hatte gar nicht mehr auf den Indikator schauen müssen, als der Atemkalk vor kurzem erschöpft war: die Wunderkoralle war direkt deutlich zusammengeschrumpelt und hatte sich stark zurückgezogen. ich meine damit nicht von stark expandiert zu normal, sondern von normal expandiert zu fast in den Fuß zurückgezogen.

    Ist im Grunde eine logische Entwicklung, wenn man sich einmal hinsetzt und überlegt, was während so einer langen Einfahrzeit im Becken geschieht.

    Im Prinzip werden so lange die Algen wachsen, bis sie von Nährstoffmangel oder einem anderen limitierenden Faktor gestoppt werden. Dann sterben die Algen langsam ab. Dann hat man ein Becken, wo viele Algen drin sich wunderbar ausgebreitet haben und bei zukünftigen Nährstoffen sofort den "Lazarus lebt wieder" spielen.

    Deshalb wird jetzt nur geprüft, ob etwas gegen den sofortigen Besatz spricht (viel giftiges Ammonium aus Verwesungsprozessen) oder schlechte Salzcharge (ICP-Analyse) und dann wird nach wenigen Tagen begonnen mit dem Besatz der ersten Korallen, damit sich das Milieu direkt auf die Korallen einstellt und nicht auf die Algen.

    Sobald die ersten Grünalgen sprießen kommt die Cleaningcrew rein, die diese direkt kurz halten soll.

    Bei der Deko wenig Sand (setzt sich viel mit Detritus zu) und relativ wenig Gestein als Grundlage für die Korallenansiedlung. Nur so viel, dass für die Fische ein paar Schlafplätze vorhanden sind.

    Was ich an diesen schonungslosen Berichten so schätze ist, dass ich die Chance habe, aus diesen Beschreibungen zu Lernen und die Augen aufzuhalten, ob ähnliches bei mir auftritt.

    Etwas ähnliches war passiert bei einem Bekannten, der sich ein große Kelle mit RowaPhos gegönnt hatte, natürlich ohne zu spülen, denn in der Beschreibung stand ja, man soll es nicht waschen. Es kam dann genau so wie man es sich denken kann: der viele feine Staub des Adsorbers hat das verfügbare Phosphat nahezu schlagartig gebunden, den Phosphatwert praktisch direkt auf Null gezogen und über Nacht waren die empfindlichen Korallen deutlich angegriffen, ein oder zwei Echinata direkt gestorben.

    Auf der anderen Seite habe ich genau die entgegen gesetzten Erfahrungen gemacht: eine günstige AM Runner 2.5 war unerträglich laut und selbst für 25 Euro (AM Sommerabverkauf, also Neuware) noch zu teuer.

    Meine RE Speedy laufen derart leise, dass ich sie vor dem Becken stehend (offener Unterschrank) nicht hören kann, vom Bubble King höre ich nur das leise Rauschen der Luftblasen. Zugegeben, die BK Mini-Serie mit den RD1 Pumpen war nicht der große Wurf, aber die Speedy sind einfach nur klasse.

    Bei den Tunze-Pumpen ist das Ergebnis etwas durchwachsen: viele der Pumpen müssen sich erst einmal einlaufen, sprich, die kleinen Unwuchten müssen sich auslaufen. Das kann Tage, aber auch Wochen dauern. Manche Pumpen bleiben auch unterträgliche Rappelkisten. Das war meine Erfahrung mit den 6105, den 6055, 6015 und 6085. Ärgerlich ist, dass man sich einfach nicht darauf verlassen kann, dass sie leise sind. Ist wie eine Verlosung, man kann eine Niete ziehe oder den großen Treffer. Meist aber sind es Trostpreise oder kleine Treffer.
    Genau das gibt es bei den Speedy nicht, die sind sofort leise, weil sie äußert passgenau gefertigt sind.

    Ausnahme war hier die neue Tunze Stream 3, die 6150: direkt von Anfang an absolut leise und nicht hörbar. Veralgt auch nicht so schnell und kann gut angepasst werden mit der Regelung. Nur zwei kleine Mankos, wobei ich hier auf hohem Niveau jammere:
    - Die Pumpe ist ein mächtig großer Klotz im Becken
    - Die Magnete und die Silikonpuffer halten nicht so gut zusammen, bei jeder Reinigung/Entnahme aus dem Becken fliegen mir die Silikondämpfer grundsätzlich entgegen oder ich kann im Becken auf dem Boden/zwischen den Steinen rumstöbern.

    Schau auch ruhig mal auf den pH-Wert. Ich hatte gerade jetzt in der Winterzeit nicht ausreichend für Belüftung gesorgt und der erhöhte CO2-Wert hat mir das Becken etwas untersäuert. Das hatte mich sämtliche Acros und Euphyllias gekostet. Die Belüftung kann ich als Berufstätiger im Erdgeschoß leider schlecht verbessern, aber Atemkalk hat das Problem gelöst.

    Da war ich leider auch wegen einiger falscher Fährten erst recht spät drauf gekommen.

    Wenn sonst nichts kommt außer diese Beiträge, geben "wir vom Volk" das lesen eben auf und das Forum wird immer seltener aufgerufen und es bleiben zum Schluß die (10) Personen über und dann ist es kein Forum mehr sondern eine kleine elitäre Diskussionsgruppe.

    In dem Fall wären die normalen Aquarianer im Forum alle stumm und passiv. Was wäre das dann für ein Forum? Da wäre die Ursache für das lähmende Schweigen aber nicht eine abgehobene Diskussion, sonden viel eher wohl eine ätzende Atmosphäre, wo Fehler oder Fragen mit Spott oder bösen Worten überhäuft wurden.

    Eine abgehobene Diskussion wäre definitiv nicht die Ursache.

    Hallo Dieter,


    Zuviel Qualität (auch das gibt es meiner Meinung nach), wenn überspitzt nur mehr 10 Leute über Sachen diskutieren die kein Normalsterblicher mehr versteht, würde ein Forum killen.

    genau in dem Punkt bin ich völlig anderer Meinung! :face_with_tongue:

    Schließlich muss man nicht zu jeder Diskussion seinen Senf beitragen oder jeder alles verstehen. Aber wenn diese 10 Experten nicht ab und zu mal eine etwas abgehobene Diskussion führen, was hält diese Leute dann im Forum?!? Was haben diese Leute dann vom Forum?

    Wenn andere das Thema nicht interessiert können diese ja über andere Sachen schreiben. Nämlich die Sachen, die diese Leute interessieren. Wo ist da das Problem? Ich kann beim besten Willen nicht sehen, warum hochqualitative Fachdiskussionen das Forum killen könnten. Im Gegenteil, es hält das Forum am Leben!

    Hallo Dieter,

    die Größe eines Forums sagt nicht unbedingt etwas zur Qualität der Antworten aus. Siehe die Facebook-Gruppen. Ganz wichtig ist, dass es eine genügend große Gruppe von erfahrenen Aquarianern gibt, welche aktiv schreiben und Hilfe geben. Wenn nämlich nur noch die weniger erfahrenen schreiben und den Anfängern dann Ratschläge geben bricht das alles sehr schnell zusammen.

    Hallo hajo,

    ich sehe die Stärke dieses Forums in der Breite des Wissens der Teilnehmer. Egal, ob es um das Vergemeinschaften von Tieren, deren Lebensbedingungen oder die notwendige passende Technik geht gibt es immer jemanden, der sich dazu äußern oder auch anderer Meinung sein kann. Viele Prinzipien des guten Aquarienbetriebs können dargelegt und erklärt werden.

    Es gibt Themen, die beschäftigen Dich nur einmal, und wenn diese Frage gelöst ist, hast Du das Thema für Jahre abgehakt. Dazu zählen viele technische Details wie Beleuchtung, Pumpen, Aquariengröße usw.

    Andere Themen jedoch kommen immer wieder hoch, meist rund um die Tiere im Aquarium, und das sind für mich die Butter- und Brotthemen, die mich bei der Stange halten.

    Aber der wahre Grund, warum ich hier im Forum bin ist, dass es hier einige Aquarianer gibt, die wirklich leidenschaftlich bei der Sache sind und ebenso leidenschaftlich hier diskutieren. Die mir neues Wissen und neue Aspekte der Meerwasseraquaristik in Diskussionen aufgreifen.

    Mal ein paar Anwendern bei ihren Problemen helfen oder eine Hilfestellung bei der Beckenplanung mache ich eher nebenher, da ist ein Forum so gut wie das andere.

    Grundsätzlich ist es schon so, dass jeder Einfriervorgang das Gewebe schädigt, wobei dieses Schockfrosten deutlich besser ist als das langsame Einfrieren, wenn wir die Artikel bei uns in einer Haushaltseistruhe einfrieren.

    Aus diesem Grunde sollte das Frostfutter auch immer schön unter Wahrung der Kühlkette transportiert werden. Die Probleme des Frostfutters entstehen auch nicht auf dem Weg vom Händler zum Kunden, sondern schon viel früher auf dem Weg nach Deutschland, beim Zoll, wo die Ware erst mal zwischenlagert usw.
    Bis die Ware beim Großhändler ist, hat sie schon den bekannten gehassten Braunton.

    Deshalb bin ich auch so bitter, was Frostfutter betrifft. Die Ware wird sorgfältig beim Hersteller/auf Fangschiffen schockgefrostet und tiefgekühlt und dann wird sie auf dem Transportweg zum guten Teil ruiniert.

    Jogi: das Anreichern nach dem Auftauen kurz vor dem Verfüttern ist natürlich das richtige Verfahren, um wenigstens noch etwas an Vitaminen ins Futter zu bekommen.

    Hallo Jörg,

    eines der wichtigsten Kriterien für den Zustand des Frostfutters ist, in wie viel braunem Wasser dieses Frostfutter rumschwimmt. Es ist ein deutlicher Indikator dafür, wie sehr die Kühlkette unterbrochen wurde und der Verwesungsprozess fortgeschritten ist. Vor Jahren hat es mal einen richtigen knackigen Winter gegeben, wo wochenlang großflächig in ganz Europa Frost herrschte. Da gab es plötzlich schneeweisse Mysis ohne jeden Gammel mit klaren Augen und nicht zermanschten Körpern.

    Laut Vorschriften müsste das Frostfutter ebenso wie Ware für den menschlichen Verzehr ohne Unterbrechung der Kühlkette transportiert werden. Die Praxis sieht völlig anders aus und das Frostfutter ist entsprechend immer mehr oder wenig angegammelt.

    Von daher hat man nur ganz selten die Wahl zwischen gutem und "gutem" Frostfutter, meist bleibt nur die Wahl zwischen "gutem" und nicht mehr verwertbarem Frostfutter.