Beiträge von Sandy Drobic

    Ah ja, das hatte ich nach dem Sauerstoff übersehen. Sorry!

    Hast Du eine Möglichkeit, die noch lebenden Fische in ein Behandlungsbecken auszulagern? Da die meisten Medikamente Korallen schädigen ist eine Behandlung, wenn überhaupt, nur in einem Behandlungsbecken ohne Korallen möglich. Dieses muss ja nur mit wenig Technik versehen werden.

    Ich habe bei mir etwa 1,25m Unterschied zwischen Wasserstand Technikbecken zu Wasserstand Schaubecken, da braucht meine Speedy etwa 16 Watt, um den Höhenunterschied zu überwinden. Laut reinem Pumpendiagramm müsste da schon ganz gut Wasser flließen. Von daher vermute ich, dass deutlich weniger Wasser durchgeht als man nach Diagramm ablesen würde.

    Hallo Walter,

    kranke Fische ziehen sich häufig ins Gestein zurück, ist eine Instinkthandlung. Wenn man schwach ist sollte man sich nicht nach draußen ins Freiwasser begeben, wo die Räuber nach einem suchen. (^-^)
    Dadurch sind sie oft nicht sichtbar, wenn sie sterben. Dann muss man leider etwas suchen.

    Da Du jedoch auch recht große Fische in einem relativ kleinem Aquarium verloren hast würde ich vorsichtshalber auch auf Ammoniak und Nitrit testen, denn dies könnte als Folgeproblem ebenfalls auftreten, wenn man einen größeren Fisch nicht findet.

    Je nachdem, wie gelüftet wird in der Firma könnte eventuell auch Atemkalk interessant sein. Damit wird das Kohlendioxid gebunden und in Folge der pH-Wert stabilisiert und erhöht. Teilweise werden auch organische Ausdünstungen gebunden, wie sie manchmal in Arztpraxen auftreten können.

    Hallo Walter,

    mein Beileid zu Deinem Unglück. Deiner Beschreibung nach vermute ich, dass Du einen Parasiten im Becken hast, der sich über Schwärmer ausbreitet und die Kiemen befällt. Oodinium wäre ein Kandidat.
    Einige Fische leiden stärker unter solchen Parasiten als andere, einige Fische können dagegen auch Resistenzen entwickeln und sehen dann gesund aus, obwohl sie immer noch Wirt sind. Dadurch werden neue Fische angesteckt und sterben.

    Heraus bekommst Du dies nur, wenn Du einen gestorbenen Fisch mikroskopieren lässt, insbesondere die Kiemen.

    Was Du machen kannst:
    - erst einmal keine neuen Fische einsetzen und einen UVC-Klärer mit ordentlich Leistung im Becken installieren.
    - herausfinden, welcher Parasit es ist (ideal, wenn noch ein toter Fisch aufgehoben wurde im Tiefkühlfach zur Bestimmung des Parasiten)
    - sehr gut wäre es, wenn Du die Fische aus dem Becken in eine Behandlungsbecken unterbringen könntest, denn solange infizierte Fische im Becken sind, kann der Parasit sich dort halten. Ohne Fische sterben nach höchstens 6 Wochen alle Stadien des Parasiten ab.

    Hallo Maik,

    das ist mehr als Vermutung, denn ich habe den Clarisea im Einsatz gehabt und das Problem war der enge Zwischenraum. Dieser verursachte bei hohem Durchsatz Kavitationsblasen zwischen den beiden Vlieswänden.
    Dieser Filter hat noch weniger Zwischenraum und entsprechend wird die Kavitation noch schneller einsetzen.

    Auch wenn Du es offenbar nicht gerne hören willst. :face_with_tongue:

    Die Steuerung über BlueTwiled kann ich auch nur wärmstens empfehlen, es kommt kein Sirren durch PWM-Dimmung der KSQs und die Steuerung ist wirklich einfach.
    Wenn der Luftweg richtig gewählt ist kann man auch sehr ansprechend flache Lampen bauen, allerdings hat Burkhard völlig recht: das Kühlkonzept ist extrem wichtig, da die LEDs enorm unter Wärme leiden.

    Ich verwende 4mm Alu-Platten als Kühlkörper, die von Lüftern gekühlt werden. Bei den LEDs verwende ich hauptsächlich Cree, die einen hohen Wirkungsgrad haben. Die Farbechtheit der LEDs ist dabei nicht sehr wichtig, da die Beleuchtung ohnehin eher blaulastig wird, auch wenn das Auge dies oft nicht richtig beurteilen kann.

    Das hebelt ja nicht die Ursache aus, warum das keine gute Idee ist. Ich denke, das ist ähnlich einzuordnen wie die Bedienungsanleitungen von Refraktometern für Meerwasseraquaristik, die mit Osmosewasser oder noch besser medizinisch reinem destilliertem Wasser auf Null kalibriert werden sollen.

    Hallo Ralf,

    das ist das Prinzip der Kommunizierenden Röhren, osmotische Kopplung. Auf diese Weise wird ja auch beim Wasserwechsel etwas Wasser im Schlauch angesaugt, und der Rest flließt dann automatisch nach unten.
    Das gleiche passiert, wenn im Kanister das Wasser gepumpt wird und der Schlauch ins Technikbecken mehr Höhendifferenz hat als der Schlauch im Kanister bis zum Wasserstand im Kanister.

    Bei mir ist das sogar extrem, da ich einen 60l-Kanister habe, der 40cm höher ist als der Wasserspiegel im Technikbecken. Ich habe ein Stück PVC-Rohr, welches so hoch wie der Kanister ist und wo der Schlauch oben ein kleines Stück eingeführt ist, wobei der Schlauch im Rohr etwas Platz hat, ,so dass Luft reinkommt.
    Wenn die Pumpe anspringt fließt das Wasser über das Rohr in das Becken, kann aber ohne Pumpe nicht weiterfließen, weil der Schlauch oben im Rohr endet.

    Ich kann leider nicht beantworten, ob der Atemkalk einen Einfluß auf die Luftfeuchtigkeit hat. Schaden dürfte es jedenfalls nicht.
    Bei einem Abschäumer mit Membranluftpumpe gehört der Atemkalk an die Ansaugung der Luftpumpe.

    Hallo Martin,

    bei mir geht ein Schlauch vom Schalldämpfer des Abschäumers zum Atemkalkreaktor, eine Pumpe ist nicht angeschlossen, da der Abschäumer seine Luft auch ohne eine Membranpumpe ansaugt.
    Ozon ist ein separater Anschluß.

    Nein, das sind keine Glasrosen. Auf Bild 3 ist eine kleine Anemone mit Bömmeln am Ende der Tentakel, diese könnte eine Corynactis sein. Die anderen Bilder sind nicht so scharf, da kann ich das nicht richtig sehen.
    Meist hält sich so eine kleine Korallenanemone nicht dauerhaft im Becken.

    Suche im Meerwasserlexikum mal nach "Spaghettiwurm", dann wirst Du ihn schnell finden. Ziemlich harmlos, kann eventuell sein, dass ein Koralle sich von den langen Tentakeln gestört fühlt und etwas die Polypen einzieht. Ansonsten ein friedlicher Detritusfresser.

    Ich möchte mich bei dieser Gelegenheit auch bei Robert und dem ganzen Team bedanken dafür, dass sie so ein Riesenwerk auf die Beine gestellt haben und ständig weiter daran arbeiten. Ohne Reklame, ohne große Spendenaufrufe, es ist einfach für jeden Interessierten da.
    Für mich sind die Kommentare oft hilfreich bei der Einschätzung und die meisten der Kommentare bemühen sich auch deutlich, Informationen über die Tiere und ihre Haltungsbedingungen herüber zu bringen. Einige Ausrutscher kommen leider immer mal vor, Menschen sind nun mal Menschen.
    Von mir deshalb Daumen nach oben und ein herzliches Danke Schön für Euer Werk! :thumbs_up:

    Hallo Torben,

    ich denke, man muss abwägen, was das kleinste Übel ist und man hat sich entschieden, dass viele von Teilnehmern erzeugte Inhalte besser sind als wenn man von einigen wenigen Editoren geschriebene Beiträge nur einstellt. In solchen Fällen ist das Interesse der Gemeinde zur Mitarbeit meist sehr gering.
    Das andere Ende ist die Wiki-Kultur, wo Teilnehmer viel selbst machen können, da wächst das Lexikon sehr schnell, läuft aber Gefahr, dass die Beiträge nicht gut geschrieben sind oder sogar Fehlinformationen verbreitet werden.

    Eine Art Mittelweg wäre, wenn die Beiträge/Kommentare moderiert würden und erst nach Freigabe durch Moderator erscheinen. Das benötigt ein gutes und breit aufgestelltes Moderatoren-Team, welches Beiträge schnell sichtet und bearbeitet, sonst kommt schnell Frust auf und Gerüchte über Trägheit, Willkür und Zensur.

    Meine Vermutung ist, dass für moderierte Beiträge schlicht das Team zu klein ist, schließlich haben diese auch noch ein Leben neben dem Lexikon, wie z.B. eigene Aquarien oder gar Familie! :face_with_tongue:

    Von daher dürfte die Messlatte, wo ein Kommentar gelöscht wird, ziemlich hoch sein. Etwa, wenn ein Beitrag beleidigend ist oder eindeutig falsche Behauptungen aufstellt. Mich persönlich hat am meisten die Selbstdarstellung als großer Experte gestört und dass der Nutzwert der Beiträge fast Null war. Wenn ich jedoch unterstelle, dass andere Leser dieser Kommentar nicht verblödet sind dürften diese das ähnlich einordnen und die "Gefahr" sollte nicht so hoch sein.

    Bezüglich des Korallenfutterns von Doktoren hatte ich meine Palette auch schon kräftig an einer Gorgonie rupfen sehen, bis wirklich ein Zweig der Gorgonie komplett niedergemampft war. Ich habe es als Notruf gedeutet und das Futter mehr den Bedürfnissen von Doks angepasst.

    Was ist denn im Wasser, womit Du das neue Becken animpfen möchtest?

    Vergleichsweise enthält es nur sehr wenige der gewünschten Bakterien und kaum etwas vom sonstigen Mikroleben, was meist substratgebunden in Sand und Steinen enthalten ist.

    Die übliche Empfehlung ist eine Handvoll Sand oder ein paar Gesteinsbrocken, welche das gewünschte Bakterien- und sonstige Mikroleben enthalten.

    Zum Umzug kann ich keine Empfehlung geben, da nicht genügend Informationen dafür vorhanden sind, von Beckengröße zu Unterschrank-Bauart und dem Aufbau im Becken etc.

    Täglich lüften wie oft? Wenn Du Dich auch nur ab und zu in dem Raum aufhälst steigt der CO2-Gehalt rapide. Im Prinzip müsstest Du etwa alle zwei Stunden lüften.
    Gemessen habe ich den CO2-Gehalt der Luft und mit einem nicht kalibrierten pH-Meter.

    Nach dem Einsatz von Atemkalk konnte ich wieder die Korallen halten, die mir vorher eingegangen waren wie Cata, Euphyllia und Co.

    Bei mir hatte das erst im Herbst angefangen als es kühler wurde.

    Kann es sein, dass dort irgendetwas in der Luft ist, was sich negativ auf das Becken auswirkt, vielleicht eine Baustelle in der Nähe? Bei so etwas dürfte Atemkalk ebenfalls eine Möglichkeit sein.

    Bei mir ist ähnliches passiert wegen einer Versauerung des Beckens. Sprich: zu viel Kohlendioxid verursacht durch zu wenig Lüften führte zu einer pH-Wert Absenkung, welche die Korallen hat sterben lassen und dazu dann eine regelrechte Algenflut.

    Lösung war Atemkalk an die Abschäumer-Luftansaugung anzuschließen, das hat den pH-Wert sauber hochgezogen, die Korallen stehen wieder gut und die Algen sind nach einigen Wochen wieder komplett zurückgegangen.

    Bei mir in Düsseldorf habe ich hartes Wasser mit Leitwert um 500, die Osmose drückt den Leitwert auf etwa 10 herunter. Dieses Wasser geht dann in eine 3l-Säule. Von der Geschwindigkeit bekomme ich etwa 40-50l pro Stunde. Damit komme ich gut aus.

    Früher hatte ich mal einen Vollentsalzer mit 10l ohne Osmose davor. Da war das Harz so schnell verbraucht, dass ich ständig am Schauen war, wann das Harz gewechselt werden musste. Da hatte ich mir 50l-Säcke gekauft, aber der Aufwand des Harzaustausches fand ich doch etwas lästig. Alle ein bis zwei Monate musste das Harz gewechselt werden.

    Ich habe das ganze auch noch etwas hübsch verpackt, weil ich keine Lust hatte zu fummeln:

    Letztendlich ist es aber Deine Entscheidung, welchen Stellenwert Du der Wasseraufbereitung gibst.

    Hallo Rainer,

    das Problem ist die Qualität des Wassers, welches man nie garantieren kann. Harz und Osmose sind zwei verschiedene Verfahren mit jeweils Schwächen und Stärken. Beides zusammen ist eine gute Kombination, die fast alles erwischt.

    Bei der Wasseraufbereitung muss man nicht nur auf Schwermetalle achten, was den meisten bereits bewusst ist, sondern auch auf Nährstoffe wie Nitrat, Phosphat, Silikat als auch Sachen, an die man zuerst weniger denkt wie Hormone, Medikamente und Keime. Wer gibt schon Medikamente beim Abfallhof unter Sondermüll ab, ist doch viel bequemer das einfach die Toilette runterzuspülen!

    Deshalb würde ich auch empfehlen, Osmose mit Harzfilter in Kombination zu betreiben.

    Hallo Hans,

    ist das Becken aus Deinem Profil das aktuelle? Welche Scheibenstärke hat das? Bei 12mm Scheibenstärke verwende ich den Tunze Care Long für 10-15mm Scheiben mit dem Plastik für normale Beläge (1-3 Tage). Wenn ich diese auch mit der Klinge nicht beseitigen kann, greife ich ins Becken und verwende von innen den JBL Aqua-T Triumph mit der breiten Klinge. Ab und zu ist das notwendig.

    Diese könnten für Dein Becken aber schon etwas Overkill sein.

    Es ist eher die Toleranz, die sinkt und man will alles was möglich ist. Ich hasse Brummen und Dröhnen, also gebe ich sehr viel Geld für leise Pumpen und Geräte aus. Der Ablauf ist mit Kugelhahn oft schlecht einzustellen, also kommt ein Membranventil herein usw.
    Bei Filter meine ich sowohl einen mechanischen Filter wie den Rollermat als auch Filter mit Adsorbern wie Phosphatadsorber oder Aktivkohle. Gerade für diese Filter gibt es oft keine leisen Pumpen.

    Zusätzlich habe ich inzwischen aus böser Erfahrung einiges an Ersatzgeräten hier stehen, gerade Strömungspumpen, Förderpumpen und Dosierpumpen. Alles zusammen geht schon richtig gut ins Geld.

    Ja, so habe ich es auch gemacht. Mit der 1l-Säule den Effekt getestet und dann die große Säule geholt. Da demnächst aber noch mein zweites Becken startet wird dieser Vorrrat nur ein knappes halbes Jahr halten...

    Die RE Speedy sowohl als Rückförderpumpe als auch am Abschäumer sind einfach klasse, kann ich nur empfehlen. Damit machst Du nichts verkehrt. Bei den Pumpen meinst Du vermutlich die ECM42 von Pantha Rei. Wenn sie nicht auf hoher Leistung läuft ist sie tatsächlich sehr leise und kann sehr detailliert programmiert werden, wenn man den Controller dazuholt.

    Noch leiser selbst bei größerer Leistung ist die Tunze Stream 3, kostet die Hälfte ist aber leider ein ziemlicher Klotz im Becken. Wenn Du die ECM42 holst nimm bitte die Pro, diese hat stärkere Rippen und zerbricht bei der Reinigung nicht so schnell.

    Mir geht es übrigens auch ähnlich wie Ronny. Anfangen tut es ähnlich wie bei Dir, dass man es versucht mit dem Licht, merkt, dass es nicht ganz so wie gewünscht funktioniert und dann fängt man an, sich eine Lampe nach der anderen zu kaufen, ohne dass man eine findet, die alle Wünsche erfüllt.

    Ich suche immer noch den perfekten Filter und habe da auch schon etliche durchprobiert...

    Hallo Sandy: Na ich hoffe es reicht etwas länger, so wenigstens 4 Wochen. Weniger wegen der Kosten, aber aller 2 Wochen Filtermaterial wechseln. Mal schauen.
    Natürlich wäre es so oder so den Einsatz Wert, wenn es insgesamt einen stabileren PH Wert ermöglicht.

    Ich habe mir deshalb auch direkt die 5l-Säule geholt. Bei mir arbeitet ein Bubble King mit bis zu 1500l Luft pro Stunde, da dürfte der Verbrauch entsprechend hoch sein. Das Lüften ist auch nicht so einfach, wenn das Becken zuhause und ich im Büro bin.

    Ich habe mir direkt einen Vorrat gekauft, damit sind die Kosten auch sehr überschaubar.

    Hallo Rainer,

    wenn die LEDs innerhalb der Abdeckung sind, dann sehe ich zwei zusammenhängende Probleme beim Betrieb: diese 200 Watt sind nicht unbedingt reichlich für ein Meerwasserbecken und sehr abhängig von der Qualität und Wellenlänge der LEDs. Da sie innerhalb der Abdeckung sind heizen sie das Becken kräftig auf, im Sommer kann dies sehr schnell kritisch werden. Wenn im Sommer 26°C im Zimmer sind, dann ist das Becken flink bei guten 30°C.

    Zusätzlich altern die LEDs deutlich schneller, wenn sie sehr warm sind. In wenigen Jahren sind die LEDs regelrecht verheizt.

    Wenn der Raum nicht klimatisiert ist würde ich das nicht riskieren mit der Beleuchtung in der Abdeckung.

    Hallo Ronny,

    bei mir hatten sich Unmengen Algen entwickelt zur schlimmsten Zeit, das ganze Becken war voll damit. Einige Wochen nach Einsatz von Atemkalk haben sich diese Algen alle zurückgebildet und inzwischen sind sie völlig verschwunden, ohne irgendeine Aktion von mir.
    Die Erhöhung des pH verschiebt das Milieu offenbar sehr zugunsten der Korallen. Dies betrifft auch die Algen bei mir im Refugium, wie ich feststellen musste. Diese wachsen jetzt deutlich langsamer.

    Je nach Lüften und Lufteinzug des Abschäumers ist der Verbrauch an Atemkalk grob etwa ein Liter Atemkalk alle zwei Wochen. Ein kleiner Preis, wenn die Korallen dafür gut stehen.

    Das ist leider sehr unterschiedlich. Einige Arten können für Stunden an der Luft bleiben, was nötig ist, um während der Ebbe, wenn die Korallen trocken fallen, die Zeit überstehen zu können. Gerade die gut schleimenden Acros sollten das schaffen. Andere hingegen sind nicht dafür gerüstet und sollten nicht mehr als 5-15 Minuten aus dem Wasser bleiben.

    Du kannst die Zeit etwas verlängern, indem Du mit einem Blumensprüher alle 5-10 Minuten Meerwasser über die Korallen nebelst. Dann sollten ein bis zwei Stunden möglich sein.

    Auch der Raum sollte natürlich auf 23°C etwa geheizt sein.

    Bei vielen Korallen kann das trotzdem schon kritisch werden, denn es dauert immer länger als man denkt. Ich würde deshalb lieber über ein Konzept nachdenken, wie Du die Korallen nach und nach ankleben kannst. Z.B. indem Du Löcher in passende Stellen bohrst und bei den Korallen passende Zapfen anklebst.
    Und dann in einem Rutsch sämtliche Korallen mit schnellem Gelkleber in der Keramik befestigst. Mit dem Einstecken brauchst Du nicht bis zum Trocknen festhalten und kannst richtig schnell arbeiten.