Beiträge von Sandy Drobic

    Es ist eine Seeaster, eine furchtbare Plage. In nährstoffreichem Wasser können die sich mit einer unglaublichen Geschwindigkeit vermehren. Sie setzen sich ungerührt auf Krustenanemonen drauf, überwachsen und vernichten sie. Zoas haben keine Chance gegen die Seeaster.
    Sie lösen sich auch gerne von der Deko und treiben mit der Strömung zu einem neuen Platz, so können sie sich schnell durch das ganze Becken verteilen. Sobald sie das geschafft haben ist die Schlacht so ziemlich verloren. Viele haben schon ihr Becken ausgeräumt, weil sie gegen die Seeaster nicht angekommen sind.

    Der einzige Fressfeind, der zuverlässig gegen die Seeaster hilft ist der Fünfbindenfalter, Parachaetodon ocellatus. Deshalb bitte unverzüglich die kleine Anemone entfernen, bevor sie sich verdrückt und in einer unsichtbaren Stelle vermehrt. Am besten den gesamten Krustenstein aus dem Becken nehmen, großzügig die Seeaster mitsamt dem Stück Stein, auf dem sie sitzt, entfernen.

    Notfalls lieber den ganzen Krustenstein entsorgen als diese Plage im Becken lassen.

    Puh, es scheint, als würdest Du noch ziemlich am Anfang stehen bei der Überlegung zu Technik und Tieren.

    Um etwas allgemein auszuholen:
    Es gibt mehrere Vorgänge, welche laufend die Wasserwerte konstant halten sollen:

    • Verdunstung: Wasser verdunstet, also muss Wasser nachgefüllt werden. Einfach und ziemlich günstig über eine automatische Nachfüllanlage. Verdunsten tut fast reines Wasser, also muss auch das Nachfüllwasser reines Wasser sein. Das Nachfüllwasser wird sinnvollerweise mit Osmose/Harzfilter aufbereitet, da das Leitungswasser meist nicht den Ansprüchen für die Aquaristik genügt.
    • Nährstoffe: Es kommen mit dem Futter organische Stoffe herein, die Fische scheiden ebenfalls organische Stoffe ab. Dazu kommen absterbende Organismen und Co. Diese müssen im Gleichgewicht sein zu Wachstum von Korallen/Algen/Fischen und der Filterung zum Entfernen von Schmutz. Dies geschieht meist über den Abschäumer und über mechanische Filterung wie Vliesfilter, Filtersocken und ähnliches.
    • Ionengleichgewicht: Korallen entnehmen dem Wasser beim Wachsen verschiedene Stoffe. Damit das System nicht irgendwann ausgelaugt ist und das Becken kippt müssen diese Stoffe nachgeführt werden. Dies ist Aufgabe des Versorgungssystems.

    Je nachdem, welche Korallen gepflegt werden muss das Versorgungssystem darauf angepasst sein. Ein Becken mit Gorgonien und Weichkorallen und Anemonen verbraucht deutlich weniger Kalzium als ein Steinkorallenbecken. Systeme wie Triton oder Ati Essentials sind auf Steinkorallenbecken ausgelegt. Variablere Systeme wie Balling lite können auch Weichkorallenbecken verwendet werden.

    Welche Korallen gepflegt werden gibt somit bereits eine Richtung vor, welches Versorgungsystem geeignet ist und welche Wasserwerte angestrebt werden sollten.

    Im Normalfall kannst Du sagen, dass der Anschaffungspreis eines Fisches fast bedeutungslos ist, es ist die Menge an Korallen und deren Preis, die deutlich aussagekräftiger ist. Denn die Nährstoffe, welche ein Fisch verursacht über Futter und Abscheidungen muss von den Korallen und deren Wachstum ausgeglichen werden. Ansonsten kämpfst Du nämlich mit Wasserwechseln und großen Adsorbermengen dagegen an, um die Nährstoffe im für Korallen akzeptablen Bereich zu halten.
    Wenn ein Doktor 50-100 Euro kosten bei der Anschaffung brauchst Du Korallen im Bereich von 1000 Euro, um die Nährstoffe aufzufangen, wenn Du günstige Korallen kaufst. DAS ist der eigentliche Preis bei der Anschaffung eines Fisches.

    Ein Meerwasserbecken reagiert deutlich empfindlicher auf Nährstoffe als ein Süßwasserbecken. Deshalb verträgt es auch deutlkch weniger Fischlast als ein Süßwasserbecken. Bei Deiner Liste habe ich jetzt keine Probleme gesehen, aber leider hat wohl jeder schon einen Spontankauf im Geschäft vorgenommen, ohne genau zu wissen, was das für ein Tier ist und wie groß es wird. Berühmt-berüchtigt sind da die Verkäufer, die einem einen Fisch aufschwatzen mit dem Kommentar "Der passt sich schon dem Becken an in der Größe, das klappt schon."

    Mein Rat wäre deshalb, Dir ruhig noch etwas Zeit zu lassen und vielleicht mal Aquarianern mit Meerwasserbecken zu besuchen, um ein Gefühl dafür zu entwickeln, wie laufende Becken besetzt sind und welche Technik und Pflege sie bekommen.

    Denke auch bitte an die Kosten (grobe Schätzung etwa 10 Euro pro Liter für die Anschaffung mit ordentlicher Technik, ohne den Besatz zu rechnen) und die Statik, die bei so einer Größe gerne auf eine Flächenlast von 800 kg/m² kommt, was in einem normalen Haus von der Statik meist nicht klappt.

    So eine dicke Investition sollte schon gut geplant sein, um so wenig wie möglich davon in den Sand zu setzen.

    Ich würde das nicht so pauschal sagen. Es kommt viel mehr auf das Plankton und auf das Flies an. Zeige mir bitte mal das Vlies, welches Nannochloropsis mit 2-5nm Größe filtern kann.
    Aber insbesondere größeres Zooplankton mit teils 200nm und größer wird bestimmt gefiltert, von Artemia und Co mal ganz zu schweigen.
    Auch Staubfutter kann dann im Filter landen.

    Zumindest der Clarisea SK5000 Mk II hat eine Bypassklappe, die man für Fütterzeiten öffnen kann, so dass ein großer Teil des Wassers ungefiltert dort durchgeht. Trotzdem vertragen sich Vliesfilter, die für den automatischen Dauereinsatz gedacht sind und Planktonfutter nicht sehr gut.

    Ähnlich ist es auch bei mir gewesen. Heute abend tausche ich die ECM 42 wieder gegen die gereinigte Stream 3. Solange die ECM42 nicht mit höherer Leistung betrieben wird ist sie auch sehr leise, aber sie verliert ziemlic schnell an Leistung, wenn sie veralgt, und das teilweise dramatisch. Die ECM 42 würde sehr profitieren von dem Deckungswinkel von Korallenwelt, um sie vor Licht abzuschirmen und so den Algenwuchs zu hemmen.

    Den Grässlin gibt es schon sehr lange, ich kenne ihn noch aus meiner Süßwasserzeit vor 20-30 Jahren. Da hat er in der Tat Probleme mit Luftfeuchtigkeit gehabt, das Flockenfutter verpappte schnell und heftete sich dann auch noch an die Schaufel, so dass kaum etwas im Wasser landete. Workarounds waren dann z.B. erst eine Prise Sand in die Schaufel, dann Futter, dann noch einmal eine Prise Sand. Das klappte einigermaßen gut, nur dass man den Fischen halt immer ein Schippe Sand auf die Rübe kippt.

    Dann gibt es noch den Eheim xxxx, dessen Zahlen ich mir nie merken kann. Das Teil rotiert den Futterbehälter zur Fütterungszeit, das Futter fällt aus einem Schlitz auf der Oberseite.
    Ich habe es mit verschiedenen Granulatsorten und -größen probiert. Insgesamt funktioniert es ganz gut, aber die Futtermenge lässt sich schlecht abschätzen und hängt auch stark vom Füllstand ab. Bei vollem Behälter kommt deutlich mehr raus als man zuerst denkt. Mit sinkendem Füllstand sinkt auch die Menge, die herauskommt.
    Gut ist jedoch der Schutz vor Feuchtigkeit von aufsteigendem Dunst aus dem Becken, da die Öffnung oben ist und nicht unten wie beim Grässlin.

    Empfehlung: Schlitz so klein wie irgend möglich und lieber 2 Drehungen oder mehr Fütterungszeiten ansetzen als zu weit offen lassen. Das muss man trocken erst durchlaufen lassen um zu sehen, wie gut es rauskommt.

    Schön und wirklich notwendig wäre auch ein Futterautomat für Frostfutter. Fische wie Falter nehmen leider kaum ein anderes Futter.

    Hallo hajo,

    ich bin tatsächlich sogar etwas skeptisch, ob das in 800l sich realisieren lässt. Ich habe so ein Becken ja im Wohnzimmer stehen (200x70x60) und versuche gerade, dies so in Zahlen zu münzen, dass es sich in dieser Beckentiefe ermöglichen lässt. Ich argwöhne, dass es bei 70cm Beckentiefe schon etwas zu schmal ist, mehr als 40-45cm freie Tiefe lässt sich da kaum einrichten.

    Es gibt viele Möglichkeiten:

    - Fenster öffnen
    - Unterschrank öffnen
    - Raum klimatisieren
    - Raumtür öffnen
    - Fenster und Raumtür öffnen und Durchzug herstellen

    Leider hast Du nichts über den Raum selbst gesagt, deshalb ist es schwer, exakten Rat zu geben.
    Hilfreich wäre schon zu wissen, sie sich die Raumtemperatur und die relative Luftfeuchtigkeit im Tagesverlauf entwickelt und ob dieser im Keller, Erdgeschoss oder sonstwo ist.

    Du hast wahrscheinlich den Ausgang vom Schlauch der Osmosepumpe zu tief hängen. Selbst wenn die Pumpe ausgeschaltet ist fließt langsam Wasser raus, bis ein Ausgleich stattfindet zwischen dem Wasserstand im Osmosebecken und der Höhe vom Schlauchausgang.

    Lösung: den Schlauchausgang höher hängen als den Wasserstand im Osmoseabteil. Du kannst einfach ein Stück Rohr verwenden, um das Wasser ins Becken zu lenken. Es muss nur Luft zwischen dem reingesteckten Schlauch und dem Rohr sein, sonst ist das Rohr nur eine Schlauchverlängerung.

    Hallo Peter,

    die Rechnung ist nicht ganz richtig. Anstelle von Chemikern ist hier jemand notwendig, der Mathematik für den Hausgebrauch kennt. (^-^)

    Gemessen wird in der Analyse nur atomares Silizium, dieses wird mit 0,436 mg angegeben.

    Silizium hat als Atomgewicht 28u, Sauerstoff hat 16u. Silikat mit der Formel SiO4 hat als Atomgewicht 92u.

    Hier das einfache Verhältnis:
    Silikat / Silizium = 92u / 28u = 3,28

    Wenn alles Si als Silikat angenommen wird bekommst Du 0,436mg *3,28 = 1,43mg.

    Hallo Tobias,

    wann hast Du diesen Wert gemessen? Kurz vor der Beleuchtungsphase wäre der Wert noch einigermaßen akzeptabel. Abends am Ende der Beleuchtungsphase wäre er eine Katastrophe.

    Du kannst ja mal versuchen etwas mehr zu Lüften. Wenn das nicht den pH in den Bereich von 8.x hebt würde ich Atemkalk empfehlen.

    Ich bin immer so furchtbar neidisch, wenn ich sehe, wie jemand einen kompletten Raum nur für die Aquariumstechnik zur Verfügung stellen kann. Der Normalfall ist ja, dass man immer am Schimpfen ist, wie die ganze Technik im Technikbecken und im Unterschrank überhaupt untergebracht werden soll.
    Und dann sieht man so eine geräumige Konfiguration und wird einfach nur noch grün im Gesicht... AARGH!!!

    Es sind tatsächlich Asterina Seesterne. Wenn sie keine Algen zu fressen finden müssen sie halt suchen, was es an Alternativen gibt für die Speisekarte. Bekannt sind sie dafür, dass sie Krustenanemonen als Ersatz niedermampfen, aber in der Not frisst der Teufel halt auch Fliegen.

    Ich würde aber trotzdem ganz genau hinschauen, ob sie wirklich auf den Resten der Acans sitzen oder doch auf dem Kalkskelett der Acans, ,wo sich nach dem Sterben der Koralle gerne und schnell Algen niederlassen.

    Hallo Bernd,

    was hast Du für Licht über dem Refugium? Davon hängt das Wachstum der Algen entscheidend ab.
    Seit ich da eine Chinaleuchte mit 100 Watt drübergehängt habe explodieren die Algen regelrecht und ich hole spätestens alle zwei Wochen Algen raus, weil ich einfach ausdünnen muss.

    Zweiter Faktor wäre Strömung, notfalls eine kleine Pumpe mit ins Refugium setzen, damit die Algen gut durchströmt werden.

    Wenn Du aber die Pflege des Refugiums einfach leid bist, dann kannst Du ruhig die restlichen Mittel einfach aufbrauchen, ich denke nicht, dass sich in einem laufenden System plötzlich ungewöhnlich Algen im Hauptbecken ausbreiten werden ohne Refugium. Das Problem hatte ich nur ohne Atemkalk.

    Seufz...Nährstoffarmut... lass mich mal im Totalfremdwörterbuch nachschauen, was das für ein sagenhafter Zustand ist...

    Vor gut zwei Jahren habe ich zehn Turbo fluctuosa eingesetzt, von denen sind im Laufe der Zeit wohl drei oder vier gestorben, der Rest robbt weiter durch das Becken mit den fetten Fischklöpsen und dem vielen Füttern. Auch die drei Seeigel sind alle seit Herbst 2016 dabei, zwei Pfaffenhut und ein Lanzenseeigel, vermutlich Phyllacanthus imperialis der sich nur bei Nacht aus seinem Versteck wagt. Dazu noch ein Pärchen Percnonkrabben, da habe ich eine ziemlich umfangreiche Algenfressertruppe.
    Ob ich den Papagei dazuzählen sollte bin ich mir unschlüssig. Der steht mehr auf Norialgen und ab und zu beisst er in die Steine, um sich zu verewigen und ein paar Algen abzuschaben.

    Seit mein Lippfisch nicht mehr im Becken ist erscheinen auch endlich wieder ein paar kleine Schnecken, aber die Rauchkaiser oder die Percnonkrabben sind wohl auch keine Kostverächter und halten sie kurz.

    In der Not frisst der Teufel Fliegen.

    Da ich im Augenblick alle zwei Tage spätestens die Scheiben sauber kratzen muss von den Algen sollte für die Schnecken genügend da sein, da würde ich das eher als kulinarische Forschungsreise zuordnen. Sonst kenne ich die Schnecken nur als Aufwuchsalgen-Fresser.
    Ist mir vor kurzem erst wieder aufgefallen, dass die Scheiben schon nach sehr kurzer Zeit einen leichten grünen Schleier aufweisen, den man von der Seite gut sehen kann, auch wenn man vor der Scheibe meint, dass sie noch sauber ist.

    Ohne mikroskopische Aufnahmen ist es schwierig zwischen Dinos und Kieselalgen zu unterscheiden. Aber im Allgemeinen kommen beim Start eines Beckens zuerst Kieselalgen, bis das Silikat aufgebraucht ist. Je nachdem wieviel Silikat das Nachfüllwasser enthält kann dies natürlich auch Monate dauern. Hier in Düsseldorf haben wir Mengen an Silikat im Wasser, da kann ich nur Osmose mit Harzfilter dahinter zur Wasseraufbereitung empfehlen.
    Wenn Du also erst vor kurzem das Becken gestartet hast sind es mit guter Wahrscheinlichkeit Kieselalgen.

    Schnecken können mit dem SeraCrab nicht viel anfangen, da würde ich eher auf Norialgen gehen, Etwas Staubfutter kann das Mikroleben steigern und auch die kleinen Anemonen glücklich machen.

    Mir sind im alten Becken viele Schnecken wegen Hunger gestorben, da hatte ich auch zuerst eine Nährstofflimitierung.

    Okay, wenn im Technikbecken dann noch ein Abschäumer läuft sollte Sauerstoff kein Problem sein.

    Dann erst mal ein paar Fragen zum Werdegang des Beckens.
    - wann wurde das Becken mit Lebenden Steinen gestartet?
    - wann sind die Schnecken eingesetzt worden und was für welche sind es?

    - Wie sieht das Becken bei Licht aus, damit man mal sehen kann, wie die Steine wirklich aussehen und wieviel grün man erkennen kann.

    Meine großen Turbo fluctuosa stehen übrigens auch auf Algenblätter, die eigentlich für die Fische gedacht waren. Dass sich ein Seeigel auf die Algen setzt und sie niedermampft kannte ich ja schon, aber einige Schnecken verschmähen diese auch nicht.

    Die Milka würde sich sicher freuen, wenn sie auf die Steine geklebt wird und nicht nur im Sand liegt.

    Sonst sind übliche Verdächtige nur noch Verwesungs- und Faulungsprozesse. Etwa im hohen Sand.

    Dann hättest Du die großen Ursachen:
    - Sauerstoffmangel (fehlender Luftaustausch, Kiemen blockiert etwa durch Parasiten)
    - Vergiftung (Faulung/Verwesung oder giftige Dinos)
    - Verhungern, weil kein verwertbares Futter für die Tiere im Becken ist.
    - Räuber wie Leopardenstrudelwurm führe ich der Vollständigkeit halber auch noch auf, obwohl dies her offensichtlich nicht der Fall ist.

    Nur etwas Abstand bedeutet immer noch, dass der Luftaustausch sehr stark eingeschränkt ist. Wenn sich dann noch eine Kahmhaut bildet, weil kein Oberflächenabzug vorhanden ist, würde ich gar nicht weiter suchen.
    Oder hast Du einen Oberflächenabzug in Form eines Ablaufs zum Technikbecken oder anders gestaltet?

    Was für Futter wirst Du herein und für wen?

    Vermuten könnte ich schon einiges, aber es würde helfen, wenn vor dem Foto mal das Licht angeschaltet wird. Ich kann dort wirklich nichts erkennen drauf.

    Insbesondere würde ich fragen, wieviel Algen und Bakterienbeläge im Becken sind, wovon sich die Schnecken ernähren können. Es kann nämlich durchaus sein, dass sie schlecht drauf sind, weil sie verhungern. Wenn die Wasserwerte bei NItrat und Phosphat stimmen sind auch kaum Nährstoffe im Becken.

    Eine weitere Möglichkeit ist, dass kein Oberflächenabzug im Becken ist (Kahmhaut) oder eine Abdeckung den Luftaustausch behindert und die Tiere ersticken.

    Noch eine Möglichkeit ist, dass das braune auf dem Sand giftige Dinoflagellaten sind und die Schnecken/Einis dies gefressen haben und dies die Ursache ist. Vielleicht sind es aber auch nur harmlose Kieselalgen.

    Da fehlen einfach noch ein paar Informationen zum Becken.

    Es hatte hier einen Bericht gegeben, wo in der Quarantäne Fische imer wieder Probleme mit der Atmung bekommen hatten, die selbst mit vielen großen Wasserwechseln nicht verschwanden und erst durch das Entfernen der Weichkorallen gelöst wurden. Ob es Absonderungen des anhaftenden LS oder der Weichkorallen war konnte nicht herausgefunden werden.
    Muss irgendein organisches Gift gewesen sein.

    Konnte den Thread aber leider nicht mehr wiederfinden.

    Die von hajo angesprochenen biologischen Folgen kann ich leider aus eigener Erfahrung sehr eindrucksvoll bestätigen: breites Korallensterben vor allem bei den Steinkorallen, wuchernde Algen in einem vorher fast algenfreien Becken, Wunden und Entfärbungen am Mandarinfisch, verheerender Zusammenbruch der Population bei den Kleinkrebsen wie Flohkrebsen, tropische Mysis und andere Kleinlebewesen.
    Das Becken stand kurz vor dem totalen Kollabs.

    Jetzt nach gut zwei Monaten mit Atemkalk erholt sich langsam alles, ich habe wieder ein paar Flohkrebse und tropische Mysis gesehen, obwohl es immer noch nicht die rauhen Mengen wie vorher sind. Aber zumindest tanzen die Mysis an einigen Stellen im Refugium und im Hauptbecken wieder herum und bei der Algenernte sehe ich wieder viele Kleintiere.

    Hallo Micha,

    ja, der Schlauch hat innen 10mm, aber bei Silikon darf es auch ruhig 9mm sein. Der durchsichtige ist ein 10/14mm Schlauch.
    Bei mir am Bubble King habe ich einen 5l-Reaktor angeschlossen und der ist jetzt nach 7 Wochen in den letzten Zügen. Dieses Wochenende kommt wieder ein 5l-Kanister rein.

    Einfach mit einem Silikonschlauch auf den Schalldämpfer aufstecken:

    Zumindest die Atemkalkreaktoren von Fauna Marin haben zwei Anschlüsse zum Einschrauben: 6mm und 10mm Anschluß. Für die Schalldämpfer des Bubble King sind die 10mm perfekt.
    Beim Silikonschlauch solltest Du einen Schlauch nehmen, der eine gewisse Wandstärke hat, sonst knickt er zu einfach. Hier ist 2mm oder 3mm Wandstärke.

    Hallo Helmut,

    ich verstehe das mit dem Loch schon, vermute aber stark, dass die Tankverschraubung deutlich tiefer sitzt als der übliche Stau vor dem Ablaufkamm. Auch mit dem Loch läuft sehr viel Wasser ab.

    Ich habe Dein Bild etwas ergänzt. So ist das Rohr im Augenblick angebracht, da ist der Durchlauf deutlich tiefer im Wasser (mit dem schwarzen Pfeil der Unterschied angedeutet) als das Wasser, was sich sonst vor einem Ablaufkamm anstaut.

    Sonst müsste man den Wasserspiegel deutlich tiefer legen, um dieses Problem zu umgehen.

    Ich habe zur Zeit 500l, allerdings einige rabiate Beckenbewohner wie ein großes Pärchen Percnonkrabben, die mir vermutlich schon die Mitraxkrabben getötet haben. :loudly_crying_face:
    Von meinen Rauchkaisern ganz zu schweigen.

    Im Refugium wohnt bereits seit Jahren meine Okinawagrundel, sonst hätte ich sie dort aufgenommen.

    Zur Zeit bin ich deshalb leider ausgebucht. :unamused_face: