Beiträge von Sandy Drobic

    Wenn Temperatur und Dichte stimmen kannst Du die Cleaning Crew einsetzen, die langen Algenzossen solltest Du jedoch manuell entfernen, da gehen Schnecken und Einsiedlerkrebse nicht dran.

    Jetzt sollte das Licht komplett laufen und Korallen eingesetzt werden.

    Messe bitte auch Nitrat und Phosphat, diese sollten messbar, aber nicht zu hoch sein.

    Ich sehe etwas was Du nicht siehst, aber ich bin nicht so nett, ein Foto zu machen, sonst wäre das blinde Raten ja vorbei. (^-^)

    In der Einfahrphase kann viel passieren und Cyanos können auftreten. Diese würde ich erst entfernen, wenn es flächendeckende Beläge sind und/oder die Cyanos drohen, bereits eingesetzte Korallen zu überwuchern.

    Die Cleaning Crew kommt ins Becken, wenn grüne Algen anfangen zu wachsen, denn davon soll sich die Cleaning Crew ja ernähren und diese kurz halten.

    Einzelne Balken machen nicht viel Sinn, das Kühlkonzept ist deutlich schwieriger und für so eine Fläche nicht sinnvoll. Einfach ja, aber sinnvoll einfach.

    Nimm eine 4mm Aluplatte als Grundfläche des Kühlkörpers und setze das in ein Aluprofil-Gehäuse. Nimm Lüfter zur Kühlung, damit die Lampe langlebig bleibt.

    Ein Controller macht ab einer gewissen Lampengröße Sinn, weil durch Synergie die Mehrkosten gering sind.

    Vielen Dank für die erläuternden Kommentare!

    So hört sich das wieder normal an mit Quarantäne und Zuchtbetrieb getrennt. Natürlich können auch reine Korallenbecken nicht ohne Nährstoffe betrieben werden. Viele Betriebe setzen deshalb ja auch gerne Fische mit herein, welche für einen Teil dieser Nährstoffe sorgen und zusätzlich gegen Algen und Parasiten vorgehen.

    Mit 16.000 Litern hat die Anlage auch schon eine ganz nette Größe. Je nach dem Wasserstand der Becken ist das schätzungsweise eine Fläche von 40-50m², die beleuchtet werden möchten. Euer Stromlieferant begrüßt Euch wahrscheinlich mit Vornahmen und Kusshand, ober habt Ihr Möglichkeiten, über Tageslicht und/oder Fotovoltaik euch etwas zu entlasten vom Strompreis?

    Du hast bei der Osmose einen Eingang, wo das Wasser vom Wasserhahn in die Osmoseanlage geht und zwei Ausgänge:
    - Reinwasser
    - Abwasser

    Das Abwasser wird in den Abfluß gegeben, das Reinwasser zum Harzfilter (Resinfilter) geleitet und dort beim Einlauf verbunden. Das Reinwasser der Osmose läuft somit dann als zweite Stufe noch einmal durch den Harzfilter.

    Wo welche Anschlüsse sind sollte die Bedienungsanleitung zeigen, oft ist auch die Richtung des Wassers mit Pfeilen auf den Anschlüssen angezeigt.

    Das sieht nicht gut aus!

    Hier mal ein Bild von meiner Speedy Abschäumerpumpe:

    Entscheidend ist die Seriennummer der Pumpe, die fehlt und vorhanden sein MUSS. Auch die Schrifttypen sind nicht ganz gleich.

    Das ist mit hoher Sicherheit eine Fälschung. Ich würde RE den Abschäumer zuschicken mitsamt einer Kopie der Rechnung und darum bitten zu bescheinigen, dass es sich um eine Fälschung handelt.

    Dann kannst Du es im Guten versuchen, einen Ersatz zu fordern oder direkt das Ganze einem Anwalt übergeben und klagen.

    Warum treten Symptome immer in Klumpen auf?!? Ich warf auf dem Weg zur Tür zur Straßenbahn nur noch einen Blick ins Becken und bemerke, das fast keine Strömung herrscht. Ursache war der Seeigel, der die Strömungspumpe nach unten gegen den Boden gedrückt hat, der Sausack!
    Also fische ich hastig rum und ordne die Pumpe wieder provisorisch zur Seite, um es abends nach meiner Rückkehr es sauber zu richten.
    Etwas spät dadurch geworden, also ins Auto gesetzt und noch ein paar MInuten vom Weg einzusparen. Dummerweise haben die Bauarbeiter genau den Tag genutzt,die Brücke für den Autoverkehr zu sperren, ich sitze im Stau und komme nach langem Umweg eine Dreiviertelstunde zu spät ins Büro. Das war mal wieder ein gelungener Auftakt in die Woche!

    Ich hasse Montage...

    Hallo Sonja,

    die Wahrscheinlichkeit ist gut, dass eine Krabbe oder eben der große Eini Schuld sind an dem Anlegen des Friedhofs. Erstaunlich ist allerdings, dass alles an einem Ort versammelt ist, das spricht eher für einen Einsässigen um die Ecke und weniger die wandernden Einsiedler.

    Da wäre ich an Deiner Stelle etwas argwöhnisch, ob Du nicht eine räuberische Krabbe im Gestein sitzen hast, die nur nachts rauskommt.

    Das hat doch nicht wirklich Nährwert, dieses Vorgehen. Wenn Du verschiedene Tests holst, um sie auf Genauigkeit und Praxistauglichkeit zu prüfen, solltest Du schon vorher wissen, was das richtige Ergebnis ist. Erst dadurch kannst Du sicher sagen, welcher Test wieviel abweicht.

    Deshalb ist es sinnvoll, entweder zeitgleich mit einer Messung bei etwa Ati die Tests vorzunehmen oder eben diese mit einer Referenz zu vergleichen. Vielleicht ist der TM-Test ja korrekt und die anderen messen falsch?!?

    Hallo "Gruß",

    erst mal meinen Glückwunsch, dass Du ein 4000l-Becken so hoch installieren kannst von der Statik. (^-^)
    Mein Neid ist Dir schon mal sicher!

    Welcher reale Durchfluss soll denn verwirklicht werden? Bei einem normalen Verhältnis sollte dies etwa das 2-5fache des Schaubeckens sein, wir reden hier also von etwa 8000-20000 Liter pro Stunde, die da oben noch ankommen sollen. Dies ist wahrscheinlich besser mit zwei Pumpen in Reihe als einer einzigen realisiert.

    In der Leistungsklasse wäre dann etwa zwei RE Speedy 3 230W möglich. Die würden gute 10000l/h dann schaffen.

    Damit es nicht plätschert sollte der Notablauf nur ganz knapp unter dem Stand des Hauptbeckens sein. Die Bohrung sollte ein paar Zentimeter unterhalb des Notablaufs sein, damit die Bohrung bei normalem Betrieb immer unter Wasser ist.

    So sieht es im Betrieb aus:

    Der Ablauf ist nur leise, wenn das Wasser bis oben angestaut ist, deshalb darf das Wasser auch erst in den Notablauf, wenn der Schacht voll ist. Sinn des Notablaufs ist, zu verhindern, dass das Wasser im Becken sich zu hoch anstaub und eventuell sogar überläuft.

    Die Verrohrung im Ablaufschacht braucht gar nicht dicht zu sein. Sowohl Ablauf als auch Notablauf sind bei mir nur gesteckt. Einzig den Rücklauf ins Hauptbecken habe ich geklebt und selbst das würde ich jetzt nicht mehr machen.

    Nur die Verrohrung unter dem Becken zwischen Technikbecken und Tankdurchlauf muss dicht sein. Da die Verrohrung bei mir aber sinnvollerweise über dem Technikbecken verläuft ist es auch keine Katastrophe, wenn sie undicht wird. Dann tropft es halt ins Technikbecken. (^-^)
    Zusätzlich habe ich den Boden des Technikschranks mit Teichfolie abgedichtet, so dass sogar ein paar Zentimeter Wasser überlaufen kann ohne dass es ins Zimmer schwappt. Das hat mich schon ab und zu gerettet.

    Das Wasser im Schacht läuft sehr schnell ab, dazu läuft noch so viel Wasser aus dem Becken ab, bis das Wasser nicht mehr über den Ablaufkamm in den Ablaufschacht fließen kann. Sobald das Wasser im Schacht deutlich sinkt wird das Loch frei und zieht Luft.

    Ohne das Loch würde noch weiter Wasser aus dem Becken laufen bis das Ende des Ablaufs im Hauptbecken aus dem Wasser kommt und Luft ziehen kann.

    Hallo Andi,

    kann es sein, dass die Induktionsspitze beim Ziehen des Steckers aus der Steckdose den Controller himmelt? Ich benutze bei mir eine Leiste mit einzeln abschaltbaren Steckdosen, da geht die Spannungsspitze des Ausschaltens auf den Schalter der Steckdosenleiste.

    Hallo Dennis,

    am besten, Du machst die Analysen zugänglich für andere und postest den Link hier in der Problembeschreibung, vielleicht fällt einem ja etwas auf bei den Werten.

    Mir ist vor ein paar Monaten ähnliches passiert, nur war es bei mir die fehlende Lüftung im kühlen Winter, die zu hohen CO2-Gehalt in der Luft geführt hatte. Dies hatte das Becken übersäuert und den pH-Wert sacken lassen, bis Algen das einzige war, was noch wuchs, während sämtliche Steinkorallen starben oder kurz vor dem Exitus waren.

    Wenn möglich lasse mal den pH-Wert Deines Wassers beim Händler mit einem ordentlichen pH-Meter messen.

    Hallo Ralf,

    ich nehme an, dass dies weniger mit dem Händler zu tun hat als viel mehr mit der Jahreszeit, wenn die Ware gut ist. Der größte Teil des Qualitätsverlusts ist nämlich bereits eingetreten, wenn die Ware beim Frostfutter-Großhändler eintrifft, und die Ware ist nur deshalb gut, weil die Temperaturen in der letzten Zeit noch niedrig sind. Sobald ein bis zwei warme Monate gekommen sind haben wir unsere bekannte alte Matsche wieder.

    Das ist auch der Grund, warum ich Frostutter immer dann kaufe, wenn es ein paar Wochen schön kalt war.

    Ha ha! Wer kann diesem Blick schon widerstehen! Wer zu Norbert geht bleibt ohnehin erst mal ein paar Stunden kleben.

    In ein paar Wochen werde ich mal sehen, ob ich mir nicht auch ein paar Dekostücke von Norbert anschaffe für mein Becken.

    Du kannst direkt die Korallen mit den Steinen rübersetzen, beim Sand würde ich aber nur eine Handvoll mit rübernehmen, wenn überhaupt, da Du schon die Steine übernimmst.
    Im alten Sand ist zu viel Detritus enthalten. Beim Umsetzen würde dieser Detritus stark aufgewirbelt, was die Wasserwerte stark verschlechtern kann.

    Am besten auch die Steine noch etwas abspülen beim Rausnehmen. Je weniger Dreck Du mit ins neue Becken schleppst desto einfacher der Übergang.

    Dann ist es auf jeden Fall keine Seeaster, die hat kein Skelett. Eine LPS in dieser Art fällt mir nicht wirklich ein, nach einer Galaxea sieht es nicht wirklich aus, eine Rhodactis hätte auch kein Kalkskelett.

    Hast Du ein Foto von der Kalkscheibe mit eingezogenen Polypen?

    Ja, man kann sie ähnlich wie Glasrosen behandeln und wegspritzen, wenn man etwas geschickt ist.

    Das Wissen, wann man die Hände aus dem Becken lassen sollte und wann man besser schnell eingreifen sollte ist gar nicht so einfach zu erwerben. Aber bei Plagen gilt immer: wehret den Anfängen und bekämpfen, so früh es geht.

    Du hast ja bereits den Lippfisch im Becken, was bei 300l schon etwas grenzwertig ist. Da würde ich versuchen, nicht zu viele große Fische ins Becken zu setzen, allein schon wegen der biologischen Last.

    Ob so ein Lippfisch sich tatsächlich um die Turbellarien kümmert kann man oft lange nicht sehen. Bei mir hatte es auch einige Monate gedauert, bevor meine Halichoeres (melanurus und marginatus) die Viecher merklich reduziert hatten. Manchmal hilft es, wenn man den Fischen Hinweise gibt. Z.B. eine befallene Koralle mit etwas Osmosewasser zu beströmen aus einem Schlauch oder so, um mit dem osmotischen Schock die Strudelwürmer ins offene Wasser zu befördern. Lippis sind eigentlich sehr opportunistisch und holen sich dann gerne die treibenden Leckerbissen. Manchmal hat man Glück und sie lernen, wo die Dinger herkommen und dass sie schmecken.

    Natürlich kannst Du noch einiges probieren. Im Supermarkt gibt es viel Gemüse, welches man ausprobieren kann, von Brokkoli, Karotten mitsamt dem Grün über Kartoffeln bis Frühlingszwiebeln, roh oder blanchiert servieren. Ich würde es aber wenn möglich schälen sofern es nicht Biogemüse aus vertrauenswürdigem Anbau ist.

    Auch beim Frostfutter ruhig einiges ausprobieren, ich würde vor allem auch ein wenig frische Miesmuscheln ausprobieren. Nur solltest Du nicht zu viel Muschel füttern, da diese viel Phosphat enthalten können.

    Bei den getrockneten Algen vom Händler würde ich auch einige Sorten ausprobieren, meine Fische etwa fressen die roten Algen lieber als die grünen. Gerne auch Kelp und andere Tangarten.

    Du kannst auch ruhig etwas Flockenfutter, welches Algen/Kelb (Doktorenfutter) enthält, mit etwas Wasser zu Brei mischen und etwas davon auf einen flachen Stein als Paste streichen, trocknen lassen und dann vor den Seeigel setzen.

    Die Möglichkeiten sind vielfältig.

    Wichtig ist aber jetzt erst einmal, dass Du überhaupt etwas findest, mit dem Du sie zum Fressen bekommst.