Hallo Daniel,
Silikat gehört wie Joe schon geschrieben hat nicht zu den Schadstoffen, sondern zu den Nährstoffen. Und hier gilt wie immer bei den Nährstoffen: alles in Maßen, nicht zu viel und nicht zu wenig.
Silikat kann Kieselalgen als Nahrungsgrundlage zur Massenvermehrung dienen, tut es im eingefahrenen Becken aber nicht, das passiert meist nur in der Einfahrphase.
Das Reinwasser-/Abwasser-Verhältnis der Osmose ist mehr eine Frage des Wassersparens, nicht der Ergebnisgüte. Da sind die Anlagen mit mehr Abwasser besser, wie Burkhard schon gezeigt hat.
Die Osmose lässt meist einen guten Teil des Silikats durch, aber das Harz dahinter sollte eigentlich das verbliebene Silikat restlos schlucken. Wenn es das nicht tut ist entweder das Harz erschöpft (schlecht aufbereitet) oder die Harzkartusche funktioniert nicht richtig und das Wasser geht zum guten Teil am Harz ungefiltert vorbei.
Mit den üblichen 10 Zoll Töpfen war ich immer ziemlich unglücklich und undicht und hatte auch Probleme mit schlechten Rückhalteraten. Da ich ohnehin mehr Wasser brauche habe ich mir eine lange 3l-Säule geholt. Seitdem ist alles gut.

Bei mir habe ich einen billigen Inline-TDS-Meter für die Überwachung der Qualität reingesetzt, das genügt mir völlig, auch wenn es keine realistische Aussage in den niedrigen Bereichen gibt. Aber es zeigt mir vor allem, wie das Ergebnis hinter der Osmose und hinter der Harzsäule ist.
Ich habe dann nur noch ein paar Abzweige gesetzt, um das Wasser erst durch die Harzsäule zu leiten, wenn die Osmose freigespült ist. Ebenso schließe ich den Hahn, nach der Reinwassergewinnung. Das verlängert die Lebensdauer des Harzes um einiges. So eine kleine Ergänzung zur Osmose ist nicht teuer und recht einfach zu machen.