Wenn Du die Osmose laufen lässt schaffe Dir immer einen Vorrat an, der auch reicht, um mal einen Wasserwechsel direkt mit zu erledigen. Die Qualität ist besser, wenn die Osmose länger läuft und Du hast immer die Möglichkeit, einen Wasserwechsel zu machen. Dafür habe ich immer ein paar 20l-Kanister auf Reserve. Für kleinere Becken reichen auch ein oder zwei Kanister aus.
Beiträge von Sandy Drobic
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Hallo Julia,
vielleicht sind es nur die kleinen Tricks bei dem Umgang mit der UO, welche noch nicht ganz klar sind.
Wie ist denn der Leitwert des Leitungswassers, bevor es in die Osmose kommt? Setze das mal in Verhältnis zum Ergebniswert.
Die Effektivität einer UO ist proportional zum Druck, mit dem das Wasser in die Osmose geht. Wenn Du im fünften Stock wohnst würde ich eine Boosterpumpe nehmen, dann ist der Druck gering und die Osmose arbeitet nicht so sauber.
Bei mir war ich am Anfang auch etwas frustriert über die häufigen Harzwechsel, deshalb habe ich einen Umschalter hinter der Osmose, so dass das Wasser erst dann in die Harzsäule geht, wenn die Osmose gut gespült ist. Das bringt schon eine Menge.
Nach der Wassergewinnung solltest Du die Osmose noch einmal spülen, damit das angereicherte Wasser vor der Membran herauskommt. Sonst diffundiert diese Ionensammlung nach der Wasserbereitung durch zum Harz und verringert dessen Lebenszeit.
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Wenn es darum geht, wie gut sich eine Koralle eindämmen lässt, wäre Briareum noch die einfachste. Sie streut keine Ableger und ist relativ harmlos, wenn man sie auf einen Solitärstein setzt und nicht ins Hauptriff. Sie nesselt auch nicht so stark.
Bei den anderen ist die Gefahr, dass sie Ableger durch das Becken streuen deutlich höher. Die Verbreitungsgeschwindigkeit hängt auch viel von den Wasserwerten ab, Sind eher reichlich Nährstoffe im Wasser können Rhodactis und Crasse erstaunliche Vermehrungsraten haben. Die lassen sich auch gerne mit der Strömung treiben, um einen neuen Standort zu finden, so dass sie oft unsichtbar an einer nicht einsehbaren Stelle sitzen.
Wenn Du Deine Fischer gerne gut fütterst sind solche Anemonen wie Rhodactis und Crassa wirklich mit Vorsicht zu geniessen. Letztendlich ist es Deine Entscheidung, aber jetzt bist Du wenigstens gewarnt, was passieren kann. (^-^)
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Einige deiner "Wunschkorallen" lesen sich fast wie ein Plagensammlung. Rhodactis, Xenia, Clavularia, Briareum haben alle das Potential, sich stark zu vermehren und im Becken verstreut zu verbreiten. Fehlt eigentlich nur noch eine kleine Crassa und Bäumchenkoralle, dann ist die Liste der Rifferoberer komplett. (^-^)
Außer ein oder zwei Zwerglippfische würde ich da keine Lippfische hinzusetzen. Der Dascyllus hat ein gutes Potential, sich als Beckenrüpel zu etablieren.Unterschätze bitte nicht das Potential von Weichkorallen, sich gegen Steinkorallen wie Montis durchzusetzen. Oft ist es dann nciht mehr möglich, SPS anzusiedeln, wenn zu viele Weichkorallen ihre Stoffe ins Wasser abgeben.
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Die Konzentrate werden durch starke Zentrifugen hergestellt, dann ist da recht wenig Phosphat drin, und das war ja zuerst das Problem. Auch als Zuchtansatz ist die Qualität nicht so gut wie ein normal dichtes Phyto.
Beim Konzentrat bin ich generell skeptisch wie viel von dem Phyto noch lebt. Versuche einfach mal, ein Abfülldatum und ein Verfallsdatum zu finden auf der Flasche. Meist ist nur ein utopisch fernes Verfallsdatum zu finden.Die Kälte schadet dem Phyto erst einmal nicht zu sehr, auch in der Arktis gibt es Phytoplankton! Aber sie reduziert den Lebenszyklus, was notwendig ist, da in der Flasche ja nur sehr wenig Sauerstoff ist. Damit das Phyto nicht erstickt muss es deshalb schön kühl gehalten und öfter mal gewendet werden.
Bei normalen Konzentrationen ist schon genügend Phyto drin, in Konzentraten halt deutlich mehr und entsprechend ist der Sauerstoffbedarf. Deshalb relativ schnell verbrauchen und nicht monatelang im Kühlschrank aufbewahren. -
Nimm aber bitte lebendes Phytoplankton, nicht das hochkonzentrierte!
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Füttere doch etwas Phytoplankton, dort ist immer eher mehr als weniger Phosphat drin.
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Warum Osmosewasser? Möchtest Du alles Leben auf dem Stein abtöten?
Der "Haufen" ist vermutlich ein Kalkgitterschwamm, der von Cyanos überwuchert wurde.
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Gleiche den Test mit einer Meerwasserreferenz ab. Das würde ich ohnehin empfehlen, wenn ein Test angeschafft wird und wenn der Test älter als ein Jahr ist. Schau auch bitte mal, ob nicht ein Verfallsdatum auf dem Test vermerkt ist. Chemikalien altern auch.
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Nimm den Hinweis auf die Giftigkeit bitte nicht auf die leichte Schulter. Da hat schon so mancher üble Erfahrungen mit gemacht. Ich finde sie aber auch schön. (^-^)
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Blöde Frage: knallt es denn bei Dir im Becken, wenn Du von Knallkrebs sprichst?
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Wenn der Sprungschutz gebraucht wird, dann ist der Lichtverlust auch von 5 Prozent kein Problem. Selbst eine ganz blankgeputzte Scheibe hat einen Lichtverlust von knapp zehn Prozent, egal ob Glas oder Plexiglas.
Normalerweise ist auch die zehn Prozent kein Problem, die Frage ist daher eher, ob zusätzlich die Verdunstung gestoppt werden soll oder nicht.
Die Lampen höher hängen hat eher negative Effekte.
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Meine beiden Percnons waren zuerst äußerst scheu, ich hatte sie am Anfang nur nach der Lichtphase gesehen. Das änderte sich erst nach etwa einem Jahr, da hatten sie inzwischen gemerkt, dass ihnen im Becken keine Gefahr droht und niemand ihnen etwas will.
Außerdem steht vor dem Becken so eine seltsame Person, die immer wieder leckeres Futter ins Wasser wirft!. Seitdem tanzen die beiden ganz verzweifelt und versuchen das Futter aus der Strömung zu erhaschen.
Dabei trampeln sie gnadenlos über alles und jeden hinweg!Wenn ich mal mit der Pinzette reingreife, um etwas vom Boden zu fischen, schnappen sie nach der Pinzette und rupfen daran rum, die kennen inzwischen keine Scheu mehr und untersuchen wirklich alles auf Fressbarkeit. Nur an lebende Tiere gehen sie nicht ran.
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Hallo Julia,
die meisten Silikattests sind die Anstrengung nicht wert, den Test überhaupt zu benutzen. Ich nehme zur Überprüfung der Osmosewasserqualität lieber einen Leitwertmesser. Kann ruhig ein billiger sein, das reicht, um die Wirksamkeit von Osmose und Filter zu sehen.
Ich frage jetzt mal ganz blöd: ist denn in dem Filter jetzt auch eine Füllung mit Harz drin?
Wenn Du mit Leitungswasser gespült hast dann ist das Harz bereits erschöpft und Du musst die Patrone neu füllen.
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Hallo Kurt,
eine sehr gute Lampe ist die Ati Hybrid. Entweder mit 4 x T5 oder 6x T5 plus die LED-Cluster. Oder soll es eine reine LED-Lösung sein?
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Hallo Julia,
einige Korallen können deutlich mehr Nährstoffe vertragen als andere, dazu gehören z.B. die Scheibenanemonen. Ich empfehle, bei den Nährstoffen in die Richtung von 0,04 mg/l Phosphat und 1-2 mg/l Nitrat zu gehen. Bis sich Staubfutter zersetzt hat zu Nitrat und Phosphat dauert es jedoch etwas, deshalb muss man etwas vorsichtig sein beim Steuern der Nährstoffe und sich am besten vorstellen, man steht am Ruder eines Supertankers, wo man eine Stunde vor dem Einlaufen in den Hafen anfängt zu Bremsen. (^-^)
Die winzig kleine Menge Staubfutter ist besser als mit Löffeln das Zeug reinzufeuern. So hat es nämlich auch nicht geschadet. Bei mir heute morgen habe ich den Abschäumer geleert, wobei mir der Schlauch für das Ableiten in einen Kanister abgerutscht ist. Also ist ein Teil der Suppe im Technikbecken ins Wasser gekommen. Sämtliche Korallen haben ihre Köpfe eingezogen und der Seeigel die Stacheln angelegt. ARGH!!
Deshalb: lieber etwas zu wenig als zu viel. Aber alles mit Ruhe und schön langsam verändern. Staubfutter kann nämlich auch dazu führen, dass es eine Bakterienblüte gibt oder plötzlich Glasrosen sichtbar werden, die vorher nicht zu sehen waren.
Dass die Korallen sich in der Blauphase zusammenziehen ist normal. Dies gilt für viele Korallen wie etwa die Pilzleder.
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Hallo Julia,
erst einmal ganz ruhig und tief Luft holen und keine Panik an den Tag legen wo keine notwendig ist.
Grundsätzlich reicht die vorhandene Technik erst mal aus. Du hast einen Abschäumer, damit sollte auch genug Luftaustausch im Becken stattfinden, so dass es möglich ist, kleine Fische einzusetzen.
Du hast im Augenblick zwei bzw. drei Wasserwerte, die nicht optimal sind:
- kH, NO3 und PO4kH sollte etwas höher liegen bei etwa 7,5. Bitte langsam anheben und nicht mit einem Ruck!
Zum Erhöhen des Wertes kannst Du Kaisernatron aus der Drogerie nehmen. 3g Kaisernatron pro 100l erhöhen den kH um 1.
Wenn es Pulver ist statt 3g Tabletten brauchst Du eine Milligramm-Waage, die gibt es für 10-20 Euro bei Amazon oder Ebay.Bei den Nährstoffen NO3 und PO4 bist Du an der Nährstofflimitierung, und diese Werte sind schwieriger zu kontrollieren. Üblicherweise wird dies über das Futter geregelt. Natürlich immer schön langsam und nicht sofort klotzen mit großen Fischen.
Hier ist keine Hektik nötig, aber eine langsame Steigerung in den messbaren Bereich muss erfolgen.
Mölgichkeiten:- Staubfutter für Korallen (sehr kleine Mengen nur!)
- Futter für die Schnecken und Einsiedler (Algenblätter und Frostfutter/Tabs (sehr kleine Mengen nur!)
- Phytoplankton (hat meist mehr oder weniger Nährstoffe noch enthalten, vorher testen!)
- Besatzsteigerung (kleine Trimma, Garnelen)
Bisher ist der Besatz an Korallen noch recht klein, da reichen Wasserwechsel alle zwei Wochen 10 Prozent aus, wenn Du Kaisernatron für den kH-Ausgleich dazunimmst. Sollen die Korallen so stark wachsen, dass der kH-Abfall pro Tag deutlich messbar ist, dann solltest Du Dich um ein Versorgungssystem gedanken machen wie Balling oder anderes, welches kontinuierlich die durch Korallenwachstum verbrauchten Stoffe nachdosieren.
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Die Doktoren müssen ihre Rangordnung klären und anerkennen, erst danach kehrt wieder Frieden ein. Ob sie getrennt werden müssen hängt davon ab, wie heftig es dabei zur Sache geht.
- beissen oder schneiden sie einander wirklich mit Wunden als Folge
- können sie beide noch zumindest etwas fressen
- hat der Unterlegene eine Ecke, wo er in Ruhe gelassen wird oder wird er ununterbrochen und überall gejagtManchmal kann es Wochen dauern, bis die Rangfolge geklärt ist, besonders, wenn sie beide etwa gleich groß sind.
Manchmal wird der Streit so erbittert ausgetragen, dass der Unterlegene schnell schwächer wird, dann muss einer der Fische raus. Wenn man es trotzdem noch einmal versuchen möchte, sollte man lieber den Altfisch rausnehmen und dem Neuen so die Chance geben, sich im Becken zu etablieren, dann kann in ein oder zwei Wochen der alte zurückgesetzt werden, um zu sehen, ob der neue sich dann behaupten kann oder ob es doch keinen Sinn macht.
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Den Gedanken an den Blauringkraken solltest Du lieber wieder vergessen. Es ist ein Miniräuber, den kannst Du also nur mit Frostfutter von Krabben, Garnelen und Co glücklich machen, was nicht geeignet ist für einen Futterautomat. Du könntest zwar ein paar lebende Einsiedler, Futtergarnelen und Schnecken im Aquarium als Beute einsetzen, diese dann mit dem Futterautomaten füttern, um eine gewisse Zeit zu überbrücken, aber es besteht die hohe Gefahr, dass durch das Gift auch die übrigen Tiere direkt mit getötet werden, wenn er auf Beutefang geht. So ein Sera 130 ist ja nciht sehr groß.
Viel von ihm wird man wahrscheinlich nicht sehen, da er hauptsächlich nachtaktiv ist.Dazu kommt noch die sehr geringe Lebenserwartung von etwa 12-18 Monaten und der hohe Preis.
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und als Soforthilfe Easy Life oder zumindest etwas Zeolithpulver, welches Ammoniak binden kann und auch in Easy Life enthalten ist. Besser das Becken etwas einnebeln als den Fischen beim Sterben zuzusehen.
Hallo Hermann,
die Antwort hatte ich schon im Beitrag darüber direkt gegeben. Wenn Du jetzt eine Monstermenge Aktivkohle reinhaust gibst Du dem System den Rest. Wenn Du nichts davon hast ist ein großer Wasserwechsel eine brachiale aber auch noch mögliche Methode, den Ammoniakgehalt zu senken. Obwohl das jetzt wäre wie die Stalltür schließen, nachdem die Pferde schon ausgebüxt sind.
Hole Dir eine Flasche Easy Life und dosiere eine kräftige Portion, die bekommst Du in fast jedem halbwegs bestückten Aquarienladen.
Was ich noch vergessen habe: bitte kontrolliere in den nächsten Tagen weiter den Ammoniakgehalt und hole den Lifesand bis auf eine kleine Portion vorsichtig raus, wenn der Gehalt nicht stark sinkt in den nächsten Tagen.
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Hallo Hermann,
es gibt eigentlich nur zwei Gründe, weshalb die Fische gestorben sein können:
- Sauerstoffmangel
- VergiftungWenn ein Abschäumer am Laufen ist im neuen Becken kann ein Sauerstoffmangel nur auftreten, wenn Du eine starke Plankton- oder Bakterienblüte bekommst.
Meine Vermutung geht deshalb eher in Richtung Ammoniakvergiftung. Und hier habe ich trotz Deines Auswascheins den Sandboden in Verdacht. Selbst wenn man einiges auswäscht bleibt noch reichlich Schmodder im Wasser. Was genau der Grund ist, darum man beim Umzug eines Becken auch nur ein bis zwei Handvoll zum Animpfen nehmen soll.
Die andere Möglichkeit wäre ein vergammelter Filter, der dann ohne Reinigung angeschlossen wird. Die dritte Möglichkeit wäre eben vergammelter Lifesand, wie Du schon angeführt hattest.Aus dem Schmodder kommt halt als erstes die Umsetzung nach Ammonium/Ammoniak. Und wenn der Abschäumer den pH schön nach oben treibt gibt es im Gleichgewicht Ammonium/Ammoniak eben viel vom giftigen Ammoniak.
Meine Empfehlung ist deshalb, bei neu aufgesetzten Becken und auch solchen Beckenmigrationen einen Ammoniumtest zur Hand zu haben, und als Soforthilfe Easy Life oder zumindest etwas Zeolithpulver, welches Ammoniak binden kann und auch in Easy Life enthalten ist. Besser das Becken etwas einnebeln als den Fischen beim Sterben zuzusehen.
Die andere Methode wäre, den pH-Wert zu senken, damit das Verhältnis Ammonium/Ammoniak zum deutlich weniger giftigen Ammonium verschoben wird. Das wird aber nur der im Haus haben, der einen Kalkreaktor oder ein Süßwasserbecken hat. Zusätzlich hat die Absenkung des pH-Wertes auch Nebenwirkungen auf Korallen und Fische, deshalb kann es nur eine kurzfristige Sofortmaßnahme sein, wenn Verdacht auf Ammoniakvergiftung besteht.
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Ist das nicht grün?!?
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Hallo Chris,
es handelt sich um eine Galaxea, vermutlich Galaxea paucisepta.
Die Tentakel haben es wirklich in sich, die können extrem lang werden und alles in Reichweite vernesseln. -
Eine graduelle Änderung von Werten ist immer besser, Ausnahme ist nur eine Vergiftung.
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Hallo Chris,
wenn es Dir etwas gebracht hat freut es mich. Hebe den Ca ruhig noch etwas mehr an auf 420mg/l. 390 mg/l ist wirklich Minimum.
Bei dem Messen der Wasserwerte sollte man vorsichtig sein, wenn man absolute Werte von den Tests erwartet. Dafür lohnt es sich, eine ICP-Analyse zu machen, diese zeigt viele wichtige Werte mit hoher Genauigkeit an. Für den Hausgebrauch sollte man darauf achten, dass das Haltbarkeitsdatum noch nicht abgelaufen ist und die Tests mit einer Meerwasserreferenz gegenprüfen.
Die meisten Tests liegen mehr oder weniger daneben und müssen mit einem Korrekturfaktor versehen werden, wenn man die richtigen absoluten Werte sehen möchte.
Relative Änderungen hingegen sind meist ausreichend präzise. -
Hallo Chris,
so einfach kann man das nicht sagen mit dem "sinnvollen Verhältnis". Nehmen wir mal das Beispiel kH und Ca: ich hatte ja oben schon erwähnt, dass der Verbrauch von kH ein Maß für die Bioaktivität ist, und zwar der gesamten Biomasse, nicht nur Korallen oder Fische. Gerade am Anfang in der Einfahrphase wird der Großteil des kH-Verbrauchs von Bakterien und Algen verursacht und wenig von Korallen.
Ca hingegen wird zum großen Teil durch Korallenwachstum verbraucht. In Zeiten, wo Korallen also deutlich weniger wachsen kann der Verbrauch von kH und Ca deutlich auseinanderdriften.Auch die Art der Korallen spielt eine große Rolle. Weichkorallen wie etwa die Pilzlederkoralle verbauen deutlich weniger Kalzium als Steinkorallen wie Acropora oder Montipora. Von daher kann man nicht jedes Becken mit dem gleichen Rezept bedienen und erwarten, dass alles wie in der Werbung beschrieben funktioniert.
Die meisten dieser ähnlich Balling zusammengestellten Produkte wie Triton, Ati Essentials oder eben das Aqua Medic Zeugs sind für Steinkorallenbecken konzipiert mit wenig/keinen Anemonen oder Weichkorallen.
Diese Ballingmischungen bieten meist ein ganz gut passendes Verhältnis von Massenelementen und Spurenelementdosierungen, aber Ausnahmen bestätigen immer die Regel.
Wenn Deine Korallen wachsen sollte es erst mal keine besonderen Probleme geben, aber den kH mit Kaisernatron zu stabilisieren ist schon sinnvoll.
Beim Verhältnis kH, Ca, Mg solltest Du nur ein paar Grundsätze im Auge behalten:
Mg sollte einen Mindestwert von etwa 1200 nicht unterschreiten, da es hilft, Ca in Lösung zu halten und dies sonst als Kalk ausfallen könnte. Ebenso können Ausfällungen die Dosierung verfälschen, wenn Mg über 1500 mg/l steigt. Schädlich für die Tiere ist ein Ausreisser über diese Grenzen im Allgemeinen aber nicht.
Ca sollte nicht unter 390 oder über 470 mg/l sein, wobei ein zu niedriger Wert empfindliche Korallen verschnupft reagieren lassen kann, während ein zu hoher Wert eher zu Ausfällungen von Kalk führen kann durch Verbrauch von Karbonaten. Bei hohen Ca-Gehalten ist es deshalb schwierig, den kH-Wert hochzupuschen.
kH würde ich bei 7-8 halten und vor allem so konstant und ohne Schwankungen wie möglich. Dosierst Du einmal pro Tag oder mehrmals? Wenn nur einmal würde ich empfehlen, es zumindest auf 4-6 Dosierungen pro Tag zu verteilen. Die meisten Dosierpumpen kommen mit Dosierungen von 10-15ml pro Dosierung gut hin, ohne allzu ungenau zu werden.
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Hallo Christian,
es gibt zwei Gründe für den Verbrauch von kH:
- biologische Aktivität/Wachsen von Lebewesen wie Korallen, Algen, Muscheln, Bakterien usw.
- chemische Ausfällungen, z.B. bei hohem Ca-Gehalt als Kalziumkarbonat.Bei der dürftigen Information hier kann man viel rätseln, man kann es aber auch sein lassen.
- Ist das Becken gerade frisch gestartet? Wie lange steht es denn jetzt?
- Was ist an Korallen drin? Ein Foto mit Gesamtansicht wäre hilfreich, um zu sehen, wieviel Deko, Sand, Korallen im Becken sind.
Anstelle von "Werte sind topp." würde ich Zahlen bevorzugen wie: Ca 420 mg/l, Mg 1350mg/l, pH morgens 8,0, abends pH 8,35.
In der Einfahrphase kann der kH-Verbrauch z.B. durch Bakterienaktivität sehr hoch sein, das sollte sich aber bald legen. Fehler beim Dosieren (Flüssigketen gleichzeitig dosieren, zu wenig Strömung an Dosierstelle) führen oft zu Fällungen.
Wie genau dosierst Du (Taktung, Abstand Dosierflüssigkeiten) und wo?
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Hallo Bernd,
optimal ist, wenn der Aschäumer stetig neues Wasser und nicht bereits abgeschäumtes Wasser noch einmal vorgesetzt bekommt. Dafür sollte man zuerst darauf achten, dass der Abschäumer das gesäuberte Wassser in Richtung RFP weiterschiebt. Der Durchsatz durch das Technikbecken sollte sich dann am Wasser-Durchsatz der Abschäumerpumpe orientieren. Ist er zu gering bei wenig Nährstoffen kann sonst die Schaumsäule zusammenbrechen.
Wenn das Wasser nährstoffreich ist kann der Durchsatz auch etwas geringer sein.
Die RD3 hat bis zu 3000l/h Durchsatz, aber die meisten haben die Pumpe bei 25-35 Watt laufen. Ein Durchsatz durch das Technikbecken von real 2000-2500l/h reicht also gut aus. Real in diesem Fall abzüglich Verluste durch Höhendifferenz und Widerstände der Verrohrung.
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Schnecken und andere niedere Tiere wie Schnecke, Seestern, Schlangenstern, Garnele reagieren teils extrem auf den Dip, die Sterberate ist hoch. Ich würde das nicht riskieren. Das Endergebnis dürfte sein: "Operation gelungen ( evtl. Turbellarien tot), Patient ebenfalls tot."
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Leider nicht.
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Die Wahrscheinlichkeit des Geschlechtswandels ist praktisch 100 Prozent, die Frage ist nur wann es geschieht.
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Hallo Daniel,
dann ist sie wahrscheinlich nicht mit PWM gedimmt sondern mit einem, guten alten Stromteiler-Widerstand. Dort wird dann die Stromstärke tatsächlich reduziert. Das macht man aber nur bei geringen Leistungen, wo Effizienz und Stromverbrauch nicht wo wichtig sind.
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Leute, da verwirrt ihr mich jetzt aber etwas. Bei 100 Prozent gibt es keine Dimmung und die LED wird nicht über das Dimmsignal abgeschaltet, sie läuft einfach durch. Wie soll da etwas Flimmern?!?
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Das Problem mit den Lippfischen ist leider, dass sie früher oder später sich vom Weibchen zum Männchen umwandeln. Dann gibt es keinen Frieden mehr und sie kämpfen bis einer das Feld räumt, meist durch einen Sprung aus dem Becken.
Verschiedene Arten kommen meist recht gut miteinander aus, sprich: sie leben parallel nebeneinander ohne sich viel zu beachten.
Auch, wenn einige wie der Sechstreifenlippfisch den teils berechtigten Ruf haben, ein Stinkstiefel zu sein. Mein Sechstreifenlippi hatte einen deutlich größeren Prachtregenbogenlippfisch wochenlang immer in eine Ecke des Beckens getrieben, bis langsam Ruhe einkehrte. Danach war alles gut, und der kleine Sechstreifenlippi hatte seine Vorherrschaft etabliert.
Zwei junge Regenbogenlippfische in einem Becken ging etwa anderthalb Jahre gut, dann wurden sie geschlechtsreif, waren beides Männchen und sie kämpften fast ununterbrochen, bis der eine aus dem Becken gesprungen war in der Nacht und ich es zu spät gesehen hatte.
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Vielleicht solltest Du noch erwähnen, wie Dein Becken aussieht. Viele Lippfische brauchen kein Sandbett aber andere schon. Auch sind viele Lippfische regelrecht auf der Suche nach lockeren Korallen, weil genau darunter bestimmt einige nette Würmer und Kleinkrebse sind.
Möchtest Du Lippfische, weil sie hübsch aussehen oder weil Du Dir Hilfe für Probleme wie Turbellarien erhoffst?
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Die Dimmung per PWM scheint wohl deutlich effektiver zu sein. Billige PWM-Chips haben nur 256 Dimmstufen, da kann man dann schon etwas vom Flackern mitbekommen, wenn tief gedimmt wird. Die besseren PWM-Chips haben über 1000 Dimmstufen. Der BlueTwiled/Cooltwiled etwa hat 4096 Dimmstufen, da bekommt man kein Flimmern mehr mit. Dafür dürfen die Kabel nur kurz sein, sonst kommt es zu Problemen.
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Das ist eher eine Frage der Definition. LEDs werden gedimmt, indem sie zeitweise ausgeschaltet werden. Die Frage ist nur nach der Taktfrequenz, in der der Controller den Strom ab- oder anschaltet. Wenn Du eine Kamera hast, die im Bereich von weniger als 1/1000 einer Sekunde aufnimmt, dann kannst Du immer sehen, wie einige LEDs abgeschaltet sind.
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Hallo Honk,
ich habe bereits einige LED-Lampen gebaut, auch größere und verschiedene Bauformen. An Anfang kamen die Rippenkühlkörper, die mordsmähig Gewicht mitbrachten. Später haben wir den Kühlkörper auf eine Aluminiumplatte reduziert, wobei die Dicke der Platte eine Optimierung zwischen Stabilität und Gewicht war. Platten von 4-5mm haben sich als guter Kompromiss herausgestellt.
Von entscheidender Bedeutung für die Langlebigkeit ist die Kühlung. Der Luftweg muss sauber definiert sein, damit die Wärme der LEDs gut abgeführt wird.
Das Grundprinzip unserer Lampen war:
Bosch-Alu-Profile als Rahmen, in die Nut die Aluplatte und Plexiglas als LED-Schutz/Deckel oben und unten. Oft auch mit gelaserten Schlitzen für die Lüfter. Steuerung dann mit Bluetwiled.Die Klebepads sind recht teuer im Verglich zum Wärmeleitkleber, außerdem sollte die Leistung der LEDs nicht zu hoch werden. Deshalb haben wir immer Wärmeleitkleber verwendet. Meine ersten Lampen habe ich mit KLebepads verbaut, die haben fast fünf Jahre gut gelaufen. Funktionieren tut es also durchaus.
Von Linsen habe ich nicht so eine gute Meinung, die Linsen schlucken zuerst mal viel Leistung und holen durch die Bündelung dann ein wenig mehr heraus. Dafür nimmt die Rundumstrahlung deutlich ab. Wenn, dann lieber Reflektoren anstelle von Linsen. Das schluckt deutlich weniger Licht.
Einige Wellenlängen, die Du aufgeschrieben hast, brauchst Du nicht als Einzel-LEDs, da diese durch das Spektrum der weißen LEDs bereits eingebracht werden.
Beim Spektrum kannst Du mit http://www.ledspecs.com etwas spielen, auch wenn die LED-Arten schon einige Zeit nicht aktualsiiert wurden.
Insgesamt ist Lampenbau mit Cree-LEDs keine billige Sache, die Vorteile sehe ich eher darin, dass Du eine Lampe bauen kannst, die wirklich gut ist.
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Ich hätte auch gerne einen Mercedes, aber gereicht hat es nur für einen Golf...
So ist leider das Leben.Die Kunst ist eben, das Optimum aus dem Machbaren heraus zu holen. Schön ist ein Becken, wenn es für seine Größe stimmig eingerichtet ist.
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Hallo Bernd,
Deine Frage war: "in der Bedienungsanleitung steht man soll ihn die ersten Stunden ohne Topf laufen lassen.....hat das eine Bewandnis auf sich ??"
Darauf habe ich geantwortet. Was ist jetzt Deine Frage?
