Beiträge von Sandy Drobic

    Hallo Marco,

    auf den Bildern sieht es aus nach einer Mischpopulation von Cyanos (dunkelrot) und Goldalgen/Kieselalgen (braun-gelblich). Diese kommen oft gemeinsam vor. Eine saubere Bestimmung nur mit Fotos ist leider nicht möglich. Das Auftreten ist aber ein Hinweis, dass das Gleichgewicht gestört ist, insbesondere bei den Nährstoffen.

    Das erste, was Du tun musst ist, verlässliche Werte ermitteln zu können. Die Dichte messe ich immer mit einem Aerometer, dies ist deutlich genauer als mit dem Refraktometer. Ich habe mit dem Refraktometer immer sehr ungenaue Werte erhalten. Wie immer gilt für alle diese Billiginstrumente: immer mit einem bekannten Wert vergleichen. Für die Dichte gibt es z.B. die Ati-Referenz zum Dichteabgleich.

    Thermometer gehen gerne mal 1-2 Grad falsch. Beim schmalen Band von 22-27°C kommt man schnell in einen falschen Bereich. Ich verwende ein Gastronomie-Fühler, der sehr präzise die Temperatur misst und gleiche damit die Themometer ab.

    Die Tröpfchentests kann man mit einer Multireferenz abgleichen, da sind die meisten interessanten Werte drin. Bei Phosphat muss man die Referenz meist auf einen passenden Wert verdünnen, da sie zur Stabilität oft in einem sehr hohen Bereich jenseits von 0,5 mg/l in der Referenz enthalten sind. Dann musst Du eben einen ml der Referenz mit 9 ml Osmosewasser msichen und abgleichen, wie genau der Wert dann passt (hier wären es dann 0,05mg/l).

    im zweiten Schritt solltest Du die Dichte auf den richtigen Wert einstellen.

    im dritten Schritt müssen die Nährstoffe auf ein sinnvolles Verhältnis eingestellt/erhöht werden. Nullwerte bedeuten, dass Du eine Nährstofflimitierung hast und die Korallen nicht wachsen können oder sogar sterben.

    Hallo Marco,

    als erstes würde ich abgleichen, ,ob die gemessenen Werte wirklich stimmen, denn sie passen nicht zueinander.
    Ich habe den Verdacht, dass Du mit einem Refraktometer gemessen hast und die 1026 die relative Dichte ist. Denn alle angegebenen Massenelemente wie Ca, MG usw. liegen deutlich unter den normalen Werten für so eine Dichte.

    Deine Nährstoffe sind nach Deinen Angaben nicht nachweisbar, da dürften die Korallen nicht gerade glücklich sein.
    Wenn ich zuhause bin aus dem Büro heute abend schaue ich mir die Bilder mal genau an.

    Ich würde als erstes die Werte unbedingt mit einer Meerwasserreferenz abgleichen.

    Hallo Daniel,

    die meisten LED-Lampen haben keine tatsächlichen UV-LEDs, sondern lediglich LEDs, die von 430nm-380nm reichen. Diese werden von den blockierenden Additiven im Glas durchgelassen.

    Die günstigen China-UV-LEDs sind tatsächlich sehr bekannt dafür, dass sie in kurzer Zeit dunkel werden und erblinden. Das ist tatsächlich die Folge von UV-Strahlen der LEDs, welche die eingebaute Kunststofflinse der LED zerstören.

    Ein Freund hatte bei einer LED-Lampe auch das Phänomen gehabt, dass die weisse Farbe der Platine rund um die UV-LED sich verfärbte durch die Strahlung. Diese strahlte bei 365nm, was bei einigen Plexiglas-Sorten schon Probleme machen könnte.

    Aber ohne dass man präzise nennen kann, welche LEDs verwendet wurden und ein gutes Spectrometer zur Messung der Strahlung ohne und mit Abdeckscheibe verwendet kann es sehr wohl sein, dass die UV-Strahlen geblockt werden und die UV-LEDs außer Hitze und Stromverbrauch keine Wirkung haben.

    Dann wäre der Lerbs wohl schon etwas zu weit weg. Aquarienbau Emmel ist etwas näher, wenn auch immer noch 150km weg.
    http://www.aquaristik-emmel.de/

    Mein Freund hat ab und zu Becken von Emmel gekauft und war sehr zufrieden. Sehr saubere Verklebung und Verarbeitung.

    Ein Versand von meinem 500l-Becken hätte 200 Euro gekostet, deshalb habe ich das Becken selbst abgeholt. Große Aquarien schicken zu lassen kann richtig teuer werden!

    Hallo ????????,

    ein wichtiger Hinweis wäre der Wohnort, denn die Lieferung eines großen Aquariums ist nicht gerade billig. Was nützt Dir ein guter Aquarienbauer, wenn dieser in Hamburg sitzt und Dir mitteilt, dass er nur auf Abholung fertigt und Du in München hockst?

    Kannst Du das Becken abholen oder achtest Du auf den Preis der Lieferung? Wenn Abholung in welchem Radius um Deinen Wohnort?

    Weitere wichtige Details sind, ob Sonderwünsche dabei sind wie Glasstreifen auf den Fugen, Schwarzglas verbauen, Aufpreis für Weissglass für Scheiben usw.

    Dann dürfte sich das Feld der Aquabauer schon deutlich lichten.

    Der Unterschied zwischen Glas und Plexiglas XT und GS ist für die Lichtdurchlässigkeit in der Praxis vernachlässigbar, aber die Staub- und Salzbeschichtungen haben es in sich. Diese schlucken nämlich nicht nur 10 Prozent wie ein blitzsauberes Glas/Plexiglas es ideal tut, sondern gerne auch 30-50 Prozent oder sogar mehr!

    Das Verbiegen von Plexiglas durch Wärme und Wasseraufnahme kann beträchtlich sein, insbesondere bei größeren Becken, wo die Plexiglas-Scheiben mehr als 50cm groß sind.

    Zusätzlich ist Plexiglas sehr empfindlich, was Kratzer angeht, man muss also die Disziplin haben, das Plexi immer schön nass und ohne Druck abzuwischen, sonst kommen sehr schnell Kratzer in die Scheiben, die bei längerem Gebrauch das Material blind machen.

    Beim UV-Bereich tun sich die meisten nicht viel. Die meisten Sorten Glas und Plexiglas enthalten Additive, welche Licht unterhalb von 380nm blockieren, was für fast alle LED-Lampen kein Hindernis ist. Nur wenige Lampen haben LEDs verbaut, die unterhalb von 380nm strahlen.

    Die Stream 3 verbraucht relativ wenig Strom bei mir, da sie nur im niedrigen Bereich betrieben wird, das reicht für mein 500l-Becken schon aus. Wenn ich sie hochdrehe ist die Goniopora ziemlich beleidigt, die mag so viel Strömung nicht, ebenso nicht die meisten anderen LPS.
    Bei viel SPS mag dies anders sein.

    Die MP40 ist auch sehr leise und kann zusammen mit dem Reeflink Controller ein zeitgesteuertes Strömungsprofil erstellen und verwalten. Niederpreisig ist das allerdings nicht.

    Sehr leise sind die Tunze Stream 3, machen auch gute Strömung. Wermutstropfen dabei ist halt die Größe, die ein Klotz im Becken ist. Dafür ist sie absolut schlafzimmertauglich und hat ein unschlagbares Preis-/Leistungsverhältnis.
    Ergänzend eine MP40wQD. Ein Freund berichtet mir, dass er auch von der Nero 5 sehr angetan ist.

    Hallo Kenny,

    leider ist dies eine Erfahrung, die man mit vielen Händlern macht. Ich wage mal zu behaupten, dass es hier im Forum keinen gibt, der nicht schon einen Spontankauf gemacht und ihn später bereut hat.

    Deshalb ist das Meerwasser-Lexikon als App zum direkten Nachschlagen noch im Geschäft eine absolute Pflicht als Kunde.

    Teilweise wissen es die Verkäufer wirklich nicht besser, aber bei relativ bekannten Fischen wie dem Picassodrücker dürfte Absicht dahinter stecken.

    Deshalb nimm beim Anfang am besten einen etwas erfahreneren Aquarianer mit zu Deinen Einkäufen, oder frage im Forum, ob jemand gemeinsam einkaufen gehen möchte und ähnliches.

    Hallo Tina,

    ich kenne leider nur die Quantum-Meter von Apogee, die einen ganz guten Ruf haben. Das fängt vom nackten Sensor an den man an das Multimeter zur Auswertung steckt und geht bis etwa 500 Euro für volle Geräte.

    Diese Geräte summieren die Lichtmenge zwischen 400nm und 700nm und geben den Wert in PAR an. Es sagt nichts über die Qualität oder Verteilung des Lichts aus, aber zusammen mit der Angabe von LED-Art, Zahl und Stromstärke kann man sich schon ein recht gutes Bild machen, wie das Licht über das Spektrum verteilt ist.

    Echte Spektrometer fangen bei etwa 1500-2000 Euro an und gehen danach aufwärts in Qualität und Preis.

    @muschelschubser: Wo hast Du einen PAR-Meter gefunden für so wenig Geld? Lux-Meter sind deutlich günstiger, da muss man aber wieder einiges rechnen, bevor man auf ein sinnvolles Ergebnis kommt.

    Hallo Tina,

    die einfachste Methode, so eine Diskussion zu einem Ziel zu führen ist ein paar Messwerte zu erheben. Frage doch bitte mal in den umliegenden Geschäften, ob ein PAR-Meter leihweise zur Verfügung steht.

    Für alles haben wir unsere Tröpfchen, Analysen und Messinstrumente, aber den wichtigsten Parameter LIcht stellen wir einfach mit Vermutungen ein. (^-^)

    So teuer sind die nicht, das sollte sich eigentlich auftreiben lassen!

    Hallo Tina,

    die Lampe mag zwar hell aussehen, ist aber relativ schwach für die Größe. Jetzt hast Du die Lampe auf 70 Prozent stehen.

    Dann kommt die Abdeckscheibe dazu. Diese schluckt in perfekt sauberem Zustand schon 10 Prozent. Jeder Schleier auf der Scheibe schluckt noch einmal deutlich zusätzlich.

    Wenn jetzt noch dazu eine Kahmhaut kommt, dann brauchst Du wirklich nicht mehr weiter suchen!

    Nach den Daten und den Bildern bin ich mir ziemlich sicher, dass es am Licht liegt. Du scheinst eine deutliche Kahmhaut auf der Oberfläche zu haben, diese schluckt einen beträchtlichen Teil des Lichts weg. Ich würde den Oberflächenabzug kontrollieren, ob dieser auch richtig arbeitet, ich glaube so ein Teil zu sehen bei der Gyre-Pumpe.

    Frage doch bitte mal einen Händler, ob er nicht so ein PAR-Meter mal ausleihen kann. Da kommt es nicht auf 50 PAR drauf an, nur um zu sehen, ob man bei 150 PAR oder bei 500 PAR ist.

    Hallo Tina,

    das Braun werden von SPS hat meist zwei Ursachen: entweder zu wenig Licht (Koralle lagert mehr Zooxanthellen ein und wird deshalb braun) oder zu viele Nährstoffe. Manchmal passiert dies auch bei zu vielen Spurenelementen/Aminos, aber in erster Linie die beiden oberen Ursachen.

    Was heisst denn jetzt "genug Licht ist definitiv vorhanden..." in Zahlen? Wie hoch ist die Lichtstärke bei Dir?
    Das Auge ist dabei so ziemlich das schlechteste Instrument, um dies zu beurteilen.

    Hallo Daniel,

    so ganz verstehe ich Deinen Beitrag nicht, aber egal. Ich schreibe seit Jahren nicht im Nanoriffe-Forum.

    Sinnvoll ist es auf jeden Fall, einen zusammenhängenden Thread in einem einzigen Forum zu haben und ihn nicht über mehrere Foren zu streuen. Wenn man schon einen solchen Thread mehrfach in verschiedenen Foren postet sollte man dann auch zumindest die Zusammenfassung als Schlußfolgerung in allen beteiligten Foren posten.
    Nichts ist nerviger als Threads, die im Nirvana versanden.

    Viel mehr als Atemkalk bleibt da kaum übrig. Jetzt, wo es Winter wird und die Lüftung nicht mehr auf Dauerdurchzug betrieben wird könnte die Schwankung auch noch etwas größer werden.
    Eine Schwankung von 0,17 ist aber ohnehin sehr gering, wirklichen Handlungsbedarf sehe ich da nicht unbedingt.

    Dann solltest du mit dem 18W-Klärer auskommen. Als Pumpe würde ich eine nehmen, die etwa 400l Durchfluß netto hat, also nachdem die Verluste durch die Verrohrung abgerechnet sind, und die sich noch etwas im Durchfluß reduzieren lässt auf die Hälfte. Letzterer Fall wäre dann für Parasiten mit Schwärmerstadium.
    Mein Tipp ist, auf Youtube Produktvideos mehrerer Hersteller anzuschauen, wo der Lampenwechsel demonstriert wird. Der kann nämlich teilweise hakelig sein und ist alle 6-12 Monate spätestens nötig.

    Was für Fische möchtest Du denn pflegen, dass so eine UV für Dich interessant wird? Eventuell ist es für Dich auch eine Alternative, Händler zu nehmen, die bereits eine Quarantäne betreiben und die Fische später in gemischten Schaubecken mit Korallen haben. Dies zeigt nämlich, dass die Fische nicht mit korallenschädigenden Medikamenten (fast alle!) behandelt werden und bei normaler Dichte für die Korallen leben.

    Tut mir leid für die Unannehmlichkeit, aber leider ist meine Glaskugel gerade beim Polierer! Hellsehen ist deshalb ausgefallen und ein paar Angaben zum Becken wären nett.
    Generell ist die wichtigste Angabe die Beckengröße und ob ein Technikbecken vorhanden ist.

    Dann gibt es zwei Einsatzfälle:
    - Dauerbetrieb bei mäßigem Durchsatz, Prophylaxe, wenn neue Fische und Korallen ins Becken kommen
    - akuter Notfall bei Parasitenbefall oder starker Plankton- oder Bakterienblüte.

    In letzterem Falle suche nach einem Händler, der starke UV-Geräte zum Ausleihen anbietet. Für den Dauerbetrieb musst Du zuerst Dir genau den Einsatzzweck überlegen, denn es ist ein Unterschied, ob Du lediglich den Keimdruck für empfindliche Fische senken möchtest oder ob Du auf eine Quarantäne von Fischen verzichten möchtest und dafür dann Geld in direkte Parasitenbekämpfung in Form eine überdimentionierten UV-Anlage stecken möchtest.

    In den meisten Fällen musst Du ohnehin noch überlegen, wie der Durchfluß durch den UV-Filter hergestellt wird, ob über Abzweig vom Ablauf oder über eine separate Pumpe und welchen Durchfluß Du wirklich möchtest. Winzige Phytoplanktonalgen sind etwas anderes als große Schwärmer, die fast schon im sichtbaren Bereich sind.

    Die Bakterien- und Microalgen/-faunatätigkeit hängt viel von der Oberfläche und Struktur ab. Im Laufe der Zeit verringert sich die aktive Oberfläche jedoch stark, die Porenstruktur der lebenden Steine schließt sich durch Detritus, Algen und Kalkalgen. Auch das Mikroleben wird dünner, da einige sich durchsetzen, andere dafür nicht überleben im begrenzten Aquarium. Die Biodiversität nimmt also ab und damit auch viele Tätigkeiten, die von diesem Leben herrühren, verschwinden.

    In den ersten Wochen nach Einsetzen der Steine ist der Höhepunkt der Biodiversität, da hast Du Copepodenschwärme, alle möglichen kleinen Kleinkrebse und Würmer, viele Arten von Algen, Schwämmen, manchmal Seescheiden, unidentizierte Schnecken und ähniches. Im Laufe der ersten Wochen und Monate verschwindet das meiste davon, da die notwendige Lebensgrundlage nicht gehalten werden kann.

    Denke bitte immer daran, dass in der Natur ein Riff eben keine geschlossene Welt ist, sondern sich im konstanten Wassertausch mit den umliegenden Ozeanen befindet. Das können wir im Aquarium einfach nicht abbilden.

    Als ich einmal mit mehreren Sorten von Staubfutter experimentierte im Hälterungsbecken von den lebenden Steinen hatte ich auf einmal eine Explosion von Kleinkrebsen verschiedener Arten. Genauso hatte ich aber auch schon damit eine Bakterienblüte und eine Algenblüte provoziert, die sich fröhlich gehalten hatten, solange ich Staubfutter ins Becken gab.
    Am Anfang hat man eben ein sehr fragiles System, welches kaum biologische Belastung verträgt.

    Sei bitte sehr vorsichtig mit dem schnellen Nachsetzen von Fischen. Im Augenblick wird ein guter Teil des biologischen Umsatzes noch über Bakterien, Microalgen und Microfauna abgewickelt. Der Anteil der Korallen am Verbrauch dürfte recht gering sein.

    Der Anteil der Bakterien und Co wird jedoch im Laufe der Monate deutlich nachlassen und dann hast Du ein Becken, welches seine Nährstoffe nicht los wird und wo Du gegen die Nährstoffe ankämpfst, wenn Du in der ersten Phase zu viele Fische eingesetzt hast.

    Deshalb meine Empfehlung: nur spärlich nachsetzen, wenn die Korallen noch spärlich sind. Erst, wenn die Korallen deutlich mehr Masse haben darf man etwas gelassener beim Beatz sein.

    Der Sand reicht völlig aus für die Grundeln. Wichtig ist, dass sie im Sand auch ab und zu etwas finden.

    Keine Ursache.

    Erst einmal muss man Zeit haben, um sie sich nehmen zu können, wie es bei so einem etwas komplexeren Thema wie hier nötig ist. Ich habe auch oft nur die Zeit, eben schnell ein paar Zeilen zu schreiben und zu hoffen, dass dem Betroffenen weiterhilft. :winking_face:

    Hallo Klaus,

    Atemkalk bindet Kohlendioxid, bevor die Luft in den Abschäumer kommt und es dort zum Gausaustausch kommt.
    Gerade im Winter wird deutlich weniger gelüftet und deshalb sammelt sich in der Wohnung Kohlendioxid in der Luft an.

    Wenn dieses Kohlendioxid mit Wasser in Kontakt kommt bildet sich Kohlensäure, welche den pH-Wert runterzieht. Genauso wie es im Meer geschieht versauert unser Becken dann und die Korallen sterben, wenn dieser Zustand länger anhält.

    Technisch ist das ein Behälter, wo unten Luft einströmen kann durch ein Lochraster und oben ein Schlauchanschluß ist, über den das ganze zur Lufteinsaugung des Abschäumers geht.

    Die Auswirkung ist, dass der pH-Wert deutlich stabilisiert wird und Probleme durch mangelndes Lüften abgefedert werden. Durch die Verfärbung des Granulats kann man sehen, wie viel bereits aufgebraucht ist.

    Hallo Thomas,

    für den hohen Durchsatz gibt es mehrere Gründe, aber ich würde mich trotzdem nicht festbeissen an der Vorgabe 10x Beckeninhalt pro Stunde.

    Triton ist ein Versorgungssystem für vorwiegende SPS-Becken mit niedrigen Nährstoff-Werten und starker Abschäumung. Allein daher kommt schon eine hohe Mindestvorgabe: wenn ich für ein 1000l-Becken einen Bubble King mit 4000l/h Wasserdurchsatz nehme, dann sollte der Abschäumer auch immer schön frisches Wasser zugeführt bekommen und nicht bereits gesäubertes Wasser wiederkäuen.

    Dies bededeutet, dass die Wasserführung im Technikbecken entsprechend gelenkt werden muss und dass netto mindestens 4000l pro Stunde zum Abschäumer kommen. Wenn jetzt noch die ganzen Verluste der Pumpe und der nicht immer optimalen Wasserführung im Technikbecken dazu bedacht werden, kommst Du zu einer minimal angesetzten Pumpenleistung von gut 6-7000 Liter pro Stunde, ganz unabhängig von Triton.

    Algen wachsen ganz hervorragend bei viel Strömung. Schau Dir nur mal Deinen Ablaufkam an, der bei Lichteinwirkung im Nu verstopft, oder deine veralgten Strömungskumpen. (^-^)

    Von der Größe her wäre sonst noch der Rotfleck-Kardinalbarsch möglich, aber dieser ist dafür berüchtigt, extrem transportempfindlich zu sein, sprich, häufig ein Totalausfall ohne Überlebende.

    https://www.meerwasser-lexikon.de/tiere/1552_Ost…us_parvulus.htm

    Den würde ich nur nehmen, wenn der Händler ihn in einem Korallenbecken (keine Medikamente, normale Dichte) vor Ort hat und sie dort länger als zwei Wochen schwimmen und der Weg zum heimischen Becken relativ kurz ist (nicht mehrere Stunden).

    Hallo Jörg,

    ich würde eine kleine Ati Hybrid nehmen.

    Auf dem Sommerfest von Royal Exclusv habe ich die Straton aus der Nähe gesehen und mal gefühlt, wie heiß die Lampe wird. Deutlich heißer als mir lieb ist! Bei den Temperaturen wird die Lampe schneller als nötig in der Lichtleistung nachlassen, da die LEDs umso schneller altern je wärmer sie sind.

    Von der Optik her ist die Lampe absolut genial.

    Hallo Torsten,

    vor den Riffbarschen habe ich auch Respekt, die setze ich auch nur mit viel Vorsicht ein. :fearful_face:
    Auch Lippfische würde ich eher als Einzelfisch einsetzen.
    Du kannst aber normalerweise problemlos Zwerglippfische, Leierfische und Kardinalbarsche zusammen einsetzen, ohne dass diese sich bekriegen.
    Wenn Riffbarsche eingesetzt werden brauchst Du klare Reviergrenzen, so dass die Riffbarsche dort Quartier beziehen können.

    Hallo Torsten,

    ohne jetzt eine präzise Art zu nennen würde ich folgende Gattungen vorschlagen:
    - Kardinalbarsche
    - Riffbarsche
    - Leierfische
    - Zwerglippfische
    - Feenbarsche

    Welche Arten darunter es sein sollen hängt viel ab, wie das Becken gestaltet wird, ob Frostfutter kein Problem ist und wie das Microleben sich entwickelt.

    Bevor Du jetzt Nährstoffproduzenten einsetzt solltest Du Nährstoffkonsumenten einsetzen, sprich Korallen. Der Preis für Fische wird immer in Korallen oder Phosphatadsorber gerechnet. Der Anschaffungspreis der Fische ist ein Klacks dagegen. :grinning_squinting_face: