Die Zwerglippfische der Gattung Cirrhilabrus sind keine Sandschläfer, springen aber leider auch oft aus dem Becken, wenn keine Abdeckung vorhanden ist.
Beiträge von Sandy Drobic
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Dann bist Du ja wirklich einer derjenigen, die noch eine Festplatte haben. (^-^)
Inzwischen wage ich gar nicht nach einem PC zu fragen, weil die Leute nur noch auf dem Handy am rumdaddeln sind.Bei mir im Firefox geht das so:
"Dateianhänge" anklicken
"Hochladen" anklicken
Bild auf Festplatte anklicken
Original einfügen
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Ich sehe auch nur schwarz. Sieht für mich aus wie ein Rechteproblem. Kannst Du das Foto nach Abload oder ähnliches hochladen und dann einen Link posten?
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Eine Ohrschnecke sieht auf den ersten Blick aus wie eine Nacktschnecke. Lasse ihr mal einfach etwas Zeit und schaue dann wie sie sich bewegt.
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Gib dem armen Vieh mal etwas Meerwasser und mache ein Bild, wenn es loskriecht. Kann es vielleicht einfach eine normale Ohrschnecke sein? Die Färbung der Stomatella ist recht variable.
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Ist von den Fotos nicht so gut zu erkennen, aber es könnte ein Leopardenstrudelwurm sein. Den würde ich lieber nicht zurücksetzen.
Vergleiche die Bilder mal mit Deinem Exemplar. -
Dann sollte die Beleuchtung ausreichen für nicht so empfindliche Korallen. Wenn Du den Platz im Unterschrank hast würde ich nachprüfen, ob es möglich ist, noch einen Vlieser wie den Theiling Rollermat oder ähnliches dazuzusetzen. Das ist allerdings etwas, was, was das Ansteigen der Nährstoffe verhindert, aber nicht bestehende Nähstoffe herausholt.
Nach der langen Zeit mit hohen Nährstoffen dürfte die Deko eventuell auch einiges an Phosphatdepots aufgebaut haben, wenn es aus Lebendgestein oder Totgestein ist und nicht künstliche Riffdeko auf Epoxidbasis. Dann wirst Du über längere Zeit das Phosphat abbauen müssen und wie bereits häufiger erwähnt: sehr schön langsam, sonst himmelst Du die übrigen Korallen.
Nimm Dir ruhig einen Monat, um den Wert auf 0,5mg/l Phosphat zu senken. -
Meinst Du als Abschäumer diesen hier? Der sollte locker ausreichen, daran dürfte es nicht liegen.
Beim Licht muss ich noch mal nachfragen: meinst Du EINE reef led 90? Das wäre etwas sehr knapp bei einem 120cm Becken. Für ein Korallenbecken wäre zumindest noch eine weitere Lampe sinnvoll.
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Was verwendest Du denn als Abschäumer und als Beleuchtung?
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Bevor Du neue Korallen einsetzt solltest Du die Nährstoffe und Wasserwerte kontrollieren. Phosphat mit Lanthan-basierter Lösung, am besten kombiniert mit einem Vlieser, der die Bildung der Nährstoffe direkt bremst durch das herausfiltern von nicht gefressenem Futter. Eventuell ein paar größere Wasserwechsel.
Wenn die Beleuchtung ausreichend ist für Korallen, dann bitte genügsame Weichkorallen wie Bäumchenkoralle und ähnliches einsetzen, die schnell wachsen und keine großen Ansprüche stellen. Es gibt immer wieder Angebote, wo Leute händeringend nach Abnehmern suchen für teils auch große Weichkorallen für wenig Geld.
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Hallo Pascal,
es hilft sehr, wenn man eine Einheit dazuschreibt. Ist das 50 schwarze Peter oder etwa mg/l, ebenso Phosphat, ist das mg/l oder µg/l oder was?
Wie haben sich die Werte entwickelt und wie ist der Fisch- und Korallenbesatz?
Was wird gefüttert und wie viel etwa?Welcher Abschäumer/Vliesfilter ist im Einsatz?
Welche Beleuchtung ist im Einsatz?
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Wenn Du möchtest, dass es den Fischen gut geht, dann würde ich auf jeden Fall Korallen mit einplanen, denn diese sind der beste Indikator, dass die Wasserwerte in Ordnung sind. Zusätzlich sind sie ein guter Nährstoffverwerter, sonst bleiben nur Algen als Wachstumsfaktor übrig und das sieht nicht so toll aus.
Plane Korallen an bestimmten Punkten und dort mit entsprechender Beleuchtung, dann halten sich die Kosten auch einigermaßen in Grenzen.
ich würde auch eine Filterung über einen automatischen Vliesfilter einplanen und überlegen, ob eine Phosphatfällung mit Lanthan nicht die bessere Alternative zu Adsorbern ist. -
Dann wird es keine tomentosus sein, die roten Augen sind ziemlich gut erkennbar. Eventuell eine Chlorodiella. Die löffelartigen Scheren deuten jedenfalls auf einen Algenfresser hin.
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Die Bilder sind nicht sehr gut. Kontrolliere bitte mal, ob die Krabbe rote Augen hat. Dann würde ich auf eine Rundkrabbe Actaedes tomentosus tippen.
Solange sie genügend Futter hat und jung ist sind die Berichte meist positiv. Sie nimmt vorzugsweise Algen und ansonsten ist sie Allesfresser. Wenn sie Kohldampf schiebt kann sie in ihrer Verzweiflung auch Fische versuchen zu erhaschen. Diese Gefahr nimmt auch mit dem Alter zu, wenn sie grösser und stärker wird.Es gibt aber auch viele Berichte, dass sie friedlich im Becken mit dem Besatz koexistiert. Schmuddelbecken sind der Krabbe lieber als die steril blanken Becken, wo sie einfach weniger findet.
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Hallo Sven,
die Frage ist nicht, ob Du WLAN bei Dir hast, sondern ob dieses mit der DD-Pumpe zusammenarbeitet. Die H2Ocean arbeitet grundsätzlich nur mit einem 2.4GHz WLAN zusammen. Ein 5GHz WLAN ist nicht brauchbar. Sowohl das Handy/Tablet als auch die Pumpe müssen dann mit dem 2.4GHz WLAN arbeiten, das ist Grundvoraussetzung.
Die H2Ocean ist aber nicht nur pingelig, sondern auch launisch. Du kannst problemlos mit dem WLAN auf dem Handy ins Internet, aber glaube nicht, dass die Pumpe einfach mit dem WLAN funktioniert. Vielleicht wenn Du viel betest und Räucherstäbchen anzündest. Bei mir war das WLAN so voll in dem Bereich, dass ich keine Verbindung zu Pumpe bekommen habe. Handy und Notebook haben überhaupt kein Problem gemacht, aber die Pumpe hat mich zum Wahnsinn getrieben. Einmal hatte es geklappt, am nächsten Tag war die Verbindung wieder offline und ich habe sie frustriert in die Ecke gefeuert. Stelle Deinen Router mal auf 2.4 GHz ein und schaue, wieviele Geräte sich in dem Bereich auffinden. Wenn es mehr als ein halbes Dutzend ist bekommst Du wahrscheinlich Probleme. Ich verkaufe Dir gerne eine H2Ocean P4 Pro für einen guten Preis, die ich nie verwenden konnte.Der GHL ist superstabil bei der Verbindung mit LAN und USB, sehr einfach die Verbindung zu konfigurieren und zuverlässig dabei, die Verbindung wieder herzustellen. Wie gesagt, wegen der schlechten Erfahrungen mit WLAN allgemein habe ich es nicht einmal probiert, ich lege lieber ein LAN-Kabel und habe eine bombenstabile Verbindung.
Allein für den KH-Director brauchst Du aber drei der vier Kanäle von dem Doser, für Balling bleibt da nichts übrig. Da müsstest Du noch einen Slave mit anschliessen, um Balling zu betreiben.
Bei der Förderpumpe habe ich Dir ja die RE X40 für 195€ empfohlen. Die ist noch deutlich günstiger als die Red Dragon mini 3500, kann geregelt werden und ist mit 12V. Sind da noch Wünsche übrig?!?
Der Heizer sollte eigentlich gar nicht laufen, es ist nur die Absicherung, wenn der Raum unerwartet unterkühlt wird.
Bei den Lüftern sehe ich ehrlich gesagt keine empfehlenswerten. Die meisten Lüfter, welche für Aquarien angeboten werden, sind relativ klein und laut. Teilweise hatte ich auch schon einen Standlüfter, der auf das Becken gerichtet war, weil ich die kleinen Heuler einfach hasse.
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Eine stabile Verrohrung hat einen unschätzbaren Vorteil vor gekleisterten Lösungen: es ist wartbar und einfach zu lösen, wenn man mal etwas auseinandernehmen muss für die Reinigung.
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Reiner,
er hat ein Technik-ABTEIL, kein Technikbecken...
Da läuft nichts leer. -
Grundsätzlich passt das schon zusammen, allerdings ist das nicht so genial, wenn in der Druckleitung nach der Pumpe ein 90°Winkel gesteckt wird, das bremst die Strömung doch schon etwas ab. Ich würde statt des Winkels eher einen Bogen empfehlen. In einem 10cm Abteil sollte dieser reinpassen.
Zufälligerweise habe ich bei PVC-Welt.de genau so einen Bogen für 20mm Rohr gekauft. Er braucht 105mm Platz, Du kannst ihn also verwenden. -
Beim Thema Dosierpumpe habe ich auch kräftig und viel geflucht und einige Reinfälle erlebt. Teilweise sind diese Chimapumpen gar nicht so schlecht. Ob da nun das Label Ati, Aqua Medic oder Jebao dranklebt, die Pumpen sind so ziemlich alle die gleichen Chinadinger. Tatsächlich habe ich jahrelang gut mit einer Jebao 4-Kanal gearbeitet ohne besondere Probleme. Nur muss man eben immer wieder mal kalibrieren, und die Minimaldosierung nicht gerade in 1ml Schritten versuchen. 10ml pro Dosierung sollten es schon sein. Das schliesst z.B. das Dosieren von unverdünnten Tritonflüssigkeiten aus, weil diese zu hoch konzentriert sind, um so viel pro Dosierung zu verwenden.
Für Balling mit nicht so konzentrierten Flüssigkeiten reicht das normalerweise aus.Dann habe ich von DD die H2Ocean P4 Pro getestet. Sehr präzise, App auch gut, aber... Die Steuerung über die App ist miserabel einzurichten, und bei mir in meinem verseuchten WLAN habe ich nur einmal die Steuerung einrichten können im Laufe von Wochen. Für mich schlicht unbrauchbar. Aber Preis/Leistungsverhältnis ist hervorragend. Leider kann sie NUR über WLAN gesteuert werden, nicht an der Pumpe selbst und nicht über LAN oder USB.
Sie verwendet die Technik von Kamoer, welche im Medizinbereich einen sehr guten Ruf haben, und offenbar verdient, denn die Präzision ist hervorragend. Wenn sie denn mal nicht die Verbindung verliert.Letztendlich bin ich dann beim GHL Doser 2.1 SA gelandet, denn dieser ist extrem zuverlässig und flexibel bei der Verbindung: WLAN, LAN, USB. WLAN habe ich gar nicht versucht, habe direkt ein Netzwerkkabel verlegt und mit fester IP-Adresse gearbeitet. DAs funktioniert nicht so präzise wie die DD Pumpe, aber die Steuerung ist zuverlässig und immer erreichbar. Also habe cih diese genommen, weil auch die Steuerung über die Software sehr einfach und vielfältig ist. Dosierung wird mit Anzahl Dosierungen, Menge pro Dosierung und Startzeit festgelegt, den Rest des Zeitplans macht der Doser dann selbst. Die Pumpe ist richtig teuer, Preis-Leistungsverhältnis ist nicht sehr gut, aber es erfüllt die Vorgaben die ich benötige, da ich pro Dosierung teilweise nur wenige Milliliter zugebe.
Jedem das seine.
Bei der Rückförderpumpe gibt es neben Jebao und RE auch andere Möglichkeiten. Für die Dimensionierung orientiere Dich am 2-5fachen Beckenvolumen pro Stunde als Durchsatz durch das Technikbecken als grobe Richtschnur. Die Pumpe muss natürlich diesen Durchsatz schaffen, wenn sie das Wasser aus dem Technikbecken durch die Verrohrung drückt und dann gute 1000l etwa als NETTO-Durchsatz schaffen sollte. Rechne damit, dass etwa die Hälfte der Leistung locker durch das Hochfördern und die Verrohrung verloren geht. Dann kommst Du in die Ecke von 2000-3000l Förderleistung für die Pumpe, die sie schaffen sollte.
Zweiter Aspekt für die Dimensionierung der Rückförderpumpe ist der Abschäumer, der verwendet werden soll. Wenn der Abschäumer z.B. einen Durchsatz von 1000l Wasser pro Stunde hat, dann sollte auch mindestens so viel durch das Technikbecken gehen, denn selbst bei optimaler Wasserführung kaut der Abschäumer sonst das Wasser mehrfach durch, was nicht sehr sinnvoll ist. Der Nyos 120 hat zwar 500l Luftleistung angegeben,aber leider sehe ich nicht den Wasserdurchsatz. Anhand der Leistung von 8 Watt kann man aber abschätzen, dass er weniger als 1000l pro Stunde durchschiebt.
Alle anderen Geräte wie Medienfilter oder UVC haben einen geringeren Durchsatz.Was hier möglich ist wäre eine Jebao DCP-3000 für 80 Euro, oder wenn es ruhig sein soll eine RE Speedy-X40 für 200 Euro.
Beim Heizstab würde ich einen 200-250Watt nehmen. Im Normalbetrieb wirst Du ihn nicht brauchen, wenn das Becken in einem beheizten Zimmer ist, aber wenn Du mal in der kühlen Jahreszeit durchlüftest und "mal eben" weggehst, weil die Kinder krakeelen und das dann für ein paar Stunden vergisst, dann wird der 150W manchmal schon etwas schwach sein. der Heizer sollte ohnehin nicht anspringen, solange das Wasser über 23°C hat. Tagsüber sorgen die Geräte wie Beleuchtung schon meist dafür, dass das Wasser warm bleibt.
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Aus meiner Liste der absolut notwendigen Geräte:
- Temperaturregelung mit Steckdose Heizen/Kühlen
Da hast Du schon den ersten Controller, der aber laufend und groß die Temperatur immer anzeigt. Die Steckdose mit den zwei Anschlüssen für Heizen und Kühlen ist für den Heizstab und die Lüfterreihe, die im Sommer dafür sorgt, dass das Becken nicht überhitzt. Die Steckdose bitte an die Wand machen und nicht auf den Boden legen, wo sie feucht werden kann. (^-^)
- Verdunstungswassernachfüllung
Ich habe gute Erfahrungen gemacht mit dem Aqualight STO-2, aber der bringt.. wieder einen Controller mit. (^-^) Und der braucht nicht gerade wenig Platz mit den vielen Kabeln und Steckern an jeder Ecke. Etwas platzsparender ist der Aqualight Easy Refill, aber der braucht Platz an der Vorderseite des Technikbeckens und hängt da rum, auch nicht ganz so mein Traum. Klassiker ist der Tunze Osmolator, aber der hat auch einen Controller, der befestigt werden will. Die Kabel sind alle nicht wasserdicht verbunden, sie sollten deshalb nicht mit Spritzwasser in Berührung kommen. Mal den Abschäumer zum Säubern aus dem Technikbecken nehmen und dabei den Controller mit etwas Beckenwasser begiessen ist ein großes NO-NO!! Deshalb bitte diesen Controller so anbringen, dass er nicht mit den Geräten aus dem Technikbecken, die untergetaucht sind, in Berührung kommt.Einen Medienreaktor brauchst Du für den schnellen Notfall. Den hatte ich z.B. zwei mal, weil ich einen zu hohen Phosphatwert im Becken hatte und diesen wieder in den messbaren Bereich herunterbringen wollte.
Klebe zwei kleine Glasstreifen in den Überlauf zur Rückförderpumpe, dort kannst Du eine Lichtrasterplatte auflegen. Diese dient dann als Auflage für einen Schwamm oder etwas Filterwatte, wenn dies sinnvoll ist. Die Lichtrasterplatte sollte unter der Wasseroberfläche sein. Notfalls kann so ein Schwamm dann auch Überlaufgeräusche dämmen. Ohne diese Lichtrasterplatte wird ein Schwamm nämlich weggetrieben mit der Zeit.
Für Kabel gibt es ein Zaubermittel: Klettband. Es ist unglaublich, wieviel aufgeräumter die Kabel sind, wenn sie mit Klettbändern sauber zusammengefasst sind und nicht so im Weg herumfliegen. Dosierschläche von den Flaschen zur Dosierpumpe und dann wieder zum Becken? Bitte schön bündeln mit Klettband und an einen Dosierhalter setzen. Perfekt, wenn die Schläuche farbig sind, um sie einfach unterscheiden zu können und mit einem Dosierstab auf dem Dosierhalter oder in der Flasche sauber bis auf den Behältergrund gehen. Die Bündelung sorgt auch dafür, dass die Schläuche nicht so einfach verknicken.
Abschäumer: der Nyos Quantum 120 hat keinen Controller, aber andere mit einer regelbaren Pumpe haben einen Controller, der wieder Platz zum Anbringen benötigt.
Auch die Rückförderpumpe hat inzwischen meist einen Controller. Wichtiger ist, dass Pumpen mit Niedervolt deutlich ruhiger sind als 220V-Anschluss, die charakteristisch mit 50Hz brummen. Diese Niedervolt-Pumpen sind praktisch immer regelbar und haben einen Controller.
Heizstab: das Gerät, das gerne verrückt spielt, wenn man es nicht braucht und deshalb auch unter der Kontrolle des Controllers zum Kühlen/Heizen steht, um unsere Fische und Korallen nicht zu brutzeln. Ich bin kein Freund von Glasstäben, die springen können und in sehr gut leitendem Salzwasser sitzen. Dann lieber ein Titanstab, der nicht viel mehr kostet und robuster ist.
Plane am besten auch mit einr Abdeckung des Technikbeckens, damit es im Technikschrank nicht so feucht ist durch die Verdunstung. Das Salzwasser fördert auch extrem das Rosten von allen Eisenteilen in weitem Umfeld. Das Abdecken begrenzt dies.
Sämtliche Netzteile, die nicht tauchfest sind, bitte nicht auf dem Boden sammeln, sondern an der Wand befestigt unterbringen, denn früher oder später wirst Du mal ins Wasser fassen "um mal eben schnell..." und dann tropft es runter und auf das Netzteil. Meine ersten Netzteile für Selbstbaulampen waren nicht gedichtet und ich habe sie mehrfach mit Tropfen aus dem Technikbecken abgeschossen. Danach habe gewechselt auf gedichtete Netzteile und es wurde nicht mehr dunkel....
Das sind so die Anregungen, die mir einfallen für das Technkbecken/Technikschrank. Im Detail kommt sicher noch eine Menge mehr, aber das hängt dann auch von den spezifischen Geräten ab. Ganz wichtig, ich kann das kaum genügend betonen: saubere Kabel/Geräte-Verlegung und Verrohrung, auch mit den Klettbändern, das verhindert eine Menge Probleme direkt beim Start.
Eine Sache nicht nur für sich selbst, sondern auch für eine Vertretung, die mal im Urlaub/Krankheitsfall die Sache bedienen muss: Dokumentiere Deine Technik, beschrifte die Geräte/Steckdosen und den Wartungsplan, wann was gemessen, gewartet, nachgefüllt, gefüttert wird und wie. Dosierflaschen ohne Beschriftung sind eine Katastrophe, die nur darauf wartet, falsch befüllt zu werden.
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Hallo Sven,
so ganz enthusiastisch bin ich nicht bei Deiner Planung. Die 9cm für den Ablaufschacht sind extrem knapp bemessen, eigentlich kann man direkt sagen: viel zu eng! In diesen Schacht müssen ja die Bohrungen für die Verrohrung und den Kabelschacht. Und diese Bohrungen brauchen viel mehr Platz als Du zuerst denken würdest. Mein Aquabauer hatte mir die Dimensionierung mal so erklärt: "Die Bohrung braucht zu allen Wänden und anderen Bohrungen mindestens 4cm Abstand." In einem 9cm Schacht wäre dann Platz für eine Bohrung mit 10mm Durchmesser, was ziemlich sinnfrei wäre.
Du wirst wahrscheinlich 32mm Verrohrung verwenden, Dann ist die Bohrung für die Tankdurchführung etwa 42mm Durchmesser. Du wirst Probleme bekommen, die Tankverschraubung festzudrehen, weil kaum Platz für die Finger neben Tankdurchführung ist.
Die Wartung des Schachtes stelle ich mir auch nicht ganz so einfach und bequem vor.
ich drücke Dir die Daumen, dass die ganze Planung funktioniert, aber etwas skeptisch bin ich da schon.
Zum Technikbecken:
Platz im Schrank und Platz über dem Technikbecken sind kaum mit Gold aufzuwiegen, so deutlich meine Meinung, 10cm Platz einfach zu verschenken. Warum eigentlich?!?
Dieser Platz ist sehr knapp und wird dringend gebraucht für :
- Steckdosenleisten
- Controller, Netzteile, Kabel
Du glaubt gar nicht, wieviele Geräte dort an die Wand gehängt werden wollen und wieviele Steckdosen dort benötigt werden. Es sind immer mehr als man denkt.
Wenn Du Balling machst brauchst Du eine Dosierpumpe und Platz für die Dosierflaschen. In einem Schrank mit 80cm Breite, 40mm Rohr für den Rahmen hast Du als Nettoraum noch 72cm übrig, neben dem Technikbecken sind als als absolutes Maximum 12cm, das wird richtig eng. Gute Planung ist hier wirklich erforderlich.Im Technikbecken würde ich mir anschauen, welche Geräte dort hineinkommen sollen. Der Abschäumer mit 45x45cm etwa ist sehr groß geplant, der von Dir mal glaube ich angesprochene Nyos Quantum 120 hat etwa 14x21cm Grundfläche. Rechne noch etwas Raum für Kabel und die 45cm sind wirklich sehr groß dimensioniert.
Eventuell sinnvoll, wenn Du Platz für einen Vliesfilter haben möchtest. Dann aber bitte genau planen, welcher wie dort reinkommen soll. Möglich wäre es auch, noch Platz für Medienfilter wie Phosphatadsorber oder Aktivkohle zu berücksichtigen. Wenn ja, welche und wieviel Platz brauchen diese?Den Überlauf von Abschäumerkammer zur Rückpumpkammer kannst Du nutzen, um dort eine Möglichkeit für Wattefilterung zu bauen. Allerdings bitte immer daran denken: wenn das Wasser zu tief fällt oder zu schnell fliesst kann es schnell zum Toilettengeräusch kommen, was extrem nervt. Beim Überlauf brauchst Du ein paar Zentimeter zwischenraum, damit es gut wartbar ist und einfach zu Putzen. Etwa 5cm sollten es sein.
Dieser Überlauf gibt auch die Wasserhöhe in der Abschäumerkamme vor, deshalb bitte an der sinnvollen Höhe für den Abschäumer orientieren. Angegeben sind etwa 22cm, aber ich glaube, der darf auch etwas höher. Was wäre eine Alternative zurm Nyos Quantum und welchen Wasserstand möchte dieser Abschäumer?Später wirst Du immer etwas finden, was Du nicht berücksichtigt hast, aber wenn Du die konkrete Aufstellung aller von Dir eingesetzten Geräte aufzeichnest, dann solltest Du zumindest keinen Schiffbrauch erleiden.
Denke hier bitte auch gerade an die Steckdosenleisten und die Controller von den Geräten, die ich oben erwähnt habe! -
Man sollte die Sache auch einfach von der praktischen Seite sehen.
Wie gut und praktisch sind die Tröpfchentests? Ca etwa von Salifert ist ein Standardtest, der gut funktioniert und relativ gut zu messen ist. Von daher ist der Leidensdruck, sich nach etwas anderem umzusehen nicht sehr groß. Wenn der Ca Hanna Checker nicht so robust ist, dass er ähnlich zuverlässig misst wie der Tröpfchentest, halte ich da auch für rausgeworfenes Geld.
Beim Phospor ULR von Hanna ist die Sache anders: er misst recht robust und zuverlässig auch in sehr niedrigen Bereichen und zeigt dies als Zahl schön an. Bei den Tröpfentests für Phosphat tue ich mich recht schwer, die Blautöne zu beurteilen und kann nie wirklich entscheiden, ob ich nur 0,03 oder 0,15 Phosphat im Wasser habe, so schlecht kann ich die Blautöne zuordnen.
Der kH-Checker von Hanna ist für mich sein Geld absolut wert, weil er sehr einfach und schnell misst und es der wohl häufigste gemessene Wert ist bei mir. Deshalb sehe ich die Investition als sehr sinnvoll ein, obwohl auch die meisten Tröpfchentests gut und recht präzise funktionieren.
Nitrat etwa messe ich nur ab und zu und es reicht mir zu beurteilen ob zu viel, genug, oder vielleicht zu wenig drin ist. Meine letzte Messung von gestern etwa konnte ich nicht wirklich zuordnen, den Farbton habe ich nicht so auf der mitgelieferten Skala finden können. "Genug" war das Urteil, aber in einer Zahl könnte ich das nicht wirklich fassen. Wenn der Test diese elende Farbzuordnung ersetzen könnte wäre es einen Versuch wert.
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Der arme Fuchs scheint einen deutlichen hellen Belag zu haben, aber auf den Fotos kann ich es nicht deutlich sehen, ob das Oodinium oder eine Verpilzung ist. Ich kann Dir nur die Daumen drücken, dass er es schafft, aber das sieht schon ziemlich heftig aus.
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Bei hartem Wasser ist das ein teures Vergnügen, bei meinem Becken würde eine 10l-Harzfüllung nicht einmal für eine Beckenfüllung reichen. Deshalb läuft bei mir die Osmose vor der Harzsäule.
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Es muss immer alles zusammen passen:
- Gasaustausch findet bei laufendem Abschäumer hauptsächlich über diesen statt. Wenn kein Abschäumer läuft sollte auch das Becken nicht abgedeckt werden -> hohe Verdunstung. Zusätzlich wie hajo schon bemerkte sollte die Oberfläche gut bewegt werden, um einen Ausgleich für den Abschäumer zu schaffen.
- bei hoher Fischlast sollte ein Abschäumer evtl mit Vliesfilter laufen, sonst kann das Becken eutrophieren. Bei geringer Fischbelastung des Beckens muss der Abschäumer eventuell nicht wegen der Nährstoffe laufen.
Aber es ist eben ein Abwägen von Verdunstung/Abdeckung, Oberflächenbewegung/Abschäumung, Fischlast/Beckengröße.
An einer Größe allein kann man das nicht festmachen. -
Die erste Aktion sollte ein Befreien der Korallen von den Belägen sein. Nimm einen weichen Silikonbackpinsel oder ähnliches, nur bitte nichts mit Metall, das rostet. Ein leichtes Abpinseln dürfte reichen, um die Korallen wieder von den Belägen zu befreien. Solange, bis Du die Beläge im Griff hast solltest Du die Korallen gut beobachten und notfalls einmal am Tag die Beläge abpinseln. Eventuell reicht es auch, eine kleine Strömungspumpe mit weichem Strahl zu verwenden, um die Korallen freizupusten ohne sie in die Ecke zu feuern.
Als unterstützende Aktion wie schon erwähnt die Nährstoffe einpegeln, so dass Phosphat mindestens 0,05 mg/l gut nachweisbar ist und kH nicht stark schwankt im Bereich 7-8.
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Wo genau wird der Druck gemessen? Zwischen Druckerhöhungspumpe und Osmosemembran sollten etwa 5bar sein, hinter der Membran kann es deutlich weniger sein.
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Wie wäre es mit einem Feuer-Korallenwächter oder einem hübschen Säbelzahnschleimfisch aus der Gattung Meiacanthus oder ein Blenny? Alles sehr interessante und unterschiedliche Fische.
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Bei mir ist etwa 1:2 angegeben, aber in der Realität eher 1:3 oder sogar 1:4. Praktisch ist mir eine gute Osmoseleistung aber deutlich wichtiger als das Abwasserverhältnis. Bei den Kosten sind die Wasserpreise eher vernachlässigbar, selbst bei der Befüllung eines größeren Beckens.
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Hallo Sven,
in der Not frisst der Teufel halt auch Fliegen und ähnlich ist es mit "Ersatzanemonen" und Clownies. Wenn Du eine Anemone nicht riskieren möchtest würde ich die Clownies lieber sein lassen.
Ein Freund hatte in einem Scubacube auch Zwergkaiser mit drin, das ging durchaus, solange er genügend fütterte. Das kann aber schnell zu hohen Nährstoffwerten führen.
Bei ihm hatte eine fette Anemone das halbe Becken weggenesselt. (^-^)Bei Zwergkaisern gibt es immer die Gefahr, dass sie an Korallen gehen, früher oder später. Das Polypenbild ist nie so wie ohne Zwergkaiser. Bei meinem Keniabäumchen sind alle Kaiser und Zwergkaiser am Nippen gewesen, das sieht man da sehr gut, weil sich das Keniabäumchen an der gebissenen Stelle zusammenzieht und das mit einem Farbwechsel deutlich zeigt. Das war eben meine Opferkoralle. Wenn es nicht überhand nimmt verkraften die Korallen das einigermaßen, aber sie sehen halt schöner aus ohne Zwergkaiser im Becken.
Wer einen Zwergkaiser ins Becken setzt hat meist schon eine Vorauswahl getroffen: erste Prio ist der Fisch, danach erst die Korallen. -
Hallo Sven,
der Gramma loretto macht keine Probleme, aber beim Clownie musst Du immer die Anemone berücksichtigen, die als Heim für die Clownsfische dient. Die Anemone kann wandern und so wird ein Würfelbecken schnell zu einem Artenbecken mit Anemone, die die gesamte Umgebung vernesselt. Wenn die Anemone nicht gerade in einer Ecke sitzt, dann ist die Anemone und Umgebung mit 30cm Radius schnell das Gebiet, welches bei einem Gelege erbittert gegen andere Fische verteidigt wird. Sitzt sie in der Mitte des Beckens, dann ist praktisch das ganze Becken das Revier der Clownies.
Was an Fischen reinpasst wird durch das Wachstum der Korallen bestimmt, Du bezahlst also die biologische Kapazität des Beckens über die Korallen, die notwendig sind, um die Nährstoffe aufzunehmen.
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Alge ist nicht gleich Alge, von daher kann man nicht einfach Algenfresser für jede Alge reinwerfen und Wunder erwarten. Kleinere Schnecken und Einsiedler sind nur gegen nachwachsende Aufwuchsalgen hilfreich, nicht gegen größere Algen, dagegen hilft nur ein Seeigel oder eine Krabbe. Gute Erfahrungen hier habe ich gemacht mit Pfaffenhut und Kugelseeigel. Beide neigen leider dazu, sich mit losen Korallen und Krempel zu dekorieren. Wer also kleine Zoas lose irgendwo deponiert sird sie dank der Seeigel wild in der Gegend abgelegt sehen.
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Eine grobe Daumenregel sagt eine Schnecke/Einsiedler pro 10l Beckenvolumen. Natürlich ist eine Turbo fluctuosa mit 6cm Größe ein anderer Kaliber als eine kleine Turboschnecke, die nur 1,5cm Größe hat und ein 10cm Seeigel wäre locker 15 Schnecken wert.
Deshalb würde ich eher Wert darauf legen, dass es kleinen Rabatz innerhalb der Cleaningcrew gibt und die Größe so wählen, dass das Becken sie dauerhaft ernähren kann. Richte Dich darauf ein, dass in der Anfangsalgenphase Du selbst kräftig mitrupfen darfst, um gerade die groben Algen manuell zu entfernen. Die Cleaningcrew ist vor allem dazu da, dass nach der ersten dicken Phase die Algen etwas gebremst werden beim Nachwachsen.
Ich persönlich bevorzuge Schnecken, weil diese sich nicht untereinander massakrieren, wie dies oft die Einsiederkrebse tun. Teilweise ist nach wenigen Wochen nur noch die Hälfte der Einis am Leben. Wenn beides dann würde ich die Kombination große Schnecken und kleine Einis wählen und immer daran denken, dass Einis gerne eine Auswahl an Alternativen bei den Häusern sehen. Also bitte ein paar Schneckenhäuser verteilen in der passenden Größe. -
Ein ausführlicher Bericht zu den Erfahrungen in der Praxis würde mich auch sehr interessieren.
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Menschen sind auch nicht für Fastfood von Natur gedacht, aber es wird trotzdem gierig aufgenommen, auch wenn es nicht gesund ist. Beim Blenny ist das ähnlich.
Siehe Haltungsinformationen: https://www.meerwasser-lexikon.de/tiere/66_Salarias_fasciatus.htm -
Perfekt wären Mysis, die selbstgezüchtet sind, aber das ist leider nicht so einfach wie Artemia.
Ansonsten hast Du noch die Möglichkeit, die Artemia anzureichern durch passendes Futter. Dies erhöht den Wert der Artemia deutlich. Easyreef Easybooster etwa ist eine Mischung als hochwertigem Phytoplankton, welches die Artemia deutlich aufwertet und auch als Korallenfutter verwendet werden kann. -
Lebendfutter gibt es bei mir praktisch nie, ich versuche es zumindest zu vermeiden, da es meistens nur Artemia als Lebenfutter gibt, die wenig Nährwert haben. Bei Frostfutter nehme ich Mysis, Artemia und weisse Mückenlarven, Artemia nicht zu viel. Ganz wichtig ist die Qualität des Frostfutters, die im Sommer oft sehr schlecht ist. Das lässt sich nicht an der Marke festmachen, sondern an der kriminellen Art des Transports. Das Futter wird meist ungekühlt transportiert und entsprechend ist es auf den verschiedenen Etappen des Transports teils mehrmals aufgetaut und wieder eingefroren worden.
Was hierzulande als Frostfutter verkauft wird müsste man normalerweise als verdorbenen Abfall entsorgen.Dies ist besonders kritisch für Arten, welche nur Frostfutter nehmen wie ein Chelmon oder andere Falter.
Die Zwergkaiser nehmen meist alles an Futter von Lebendfutter, Frostfutter als auch Pellets, Flockenfutter und Algenfutter. Gerade letzteres sollte man nicht vergessen. Von Nori über die Gemüsetheke, teilweise blanchiert darf ruhig alles mal ausprobiert werden.
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Wenn beide Werte stimmen (ph und Ammonium), dann bist Du mit einem Ammoniakwert von 0,22 mg/l bereits an der Grenze zum roten Bereich. Dann sollte der pH-Wert nicht viel steigen.
Ich würde deshalb zuerst die Messung überprüfen, ob diese wirklich stimmt. Kannst Du an eine Referenz kommen oder eine Lösung mit definiertem Ammoniumgehalt?
Zeolith bindet Ammonium, das wäre ein Workaound, um das Symptom zu unterdrücken, aber das wichtige ist, die Ursache zu finden. Wenn der Wert stimmt ist irgendwo etwas am Gammeln, und da würde ich in erster Linie die Sammlerecken des Beckens prüfen, wo sich der ganze Detritus anreichert.
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Das Problem mit der Verwandlung vom Weibchen in ein Männchen ist bei den Lippfischen eher das Problem, nicht bei den Grundeln. In den meisten Fällen werden Baggergrundeln im Aquarium nur wenig älter als ein Jahr, dann gehen sie ein.
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Geht das gut? Also wegen der Größe? Weil weiter oben ja gesagt wird das ist nicht so optimal…? Ich frag nur aus Neugierde nicht als Vorwurf bitte nicht falsch verstehen
Es kann gut gehen, aber die Wahrscheinlichkeit ist desto geringer je kleiner das Becken ist. Der Grund ist, dass viele Bedingungen stimmen müssen, damit ein Fisch sich wohl fühlt: Schwimmraum, Struktur der Deko, Fischgesellschaft, Wasserwerte, Futter usw.
Chelmons werden meist einzeln im Becken gehalten, die wenigsten haben die Möglichkeit, ein Pärchen zu bilden. Mit anderen Fischen verträgt sich ein Chelmon meist gut. Genau gesagt, er lebt parallel neben anderen, ist aber meist wenig an anderen Fischen interessiert, aber eben auch nicht aggressiv gegenüber anderen.
Beim Fressen hat der Chelmon jedoch gewisse Nachteile gegenüber etwa Doktoren. Wenn man z.B. etwas Frostfutter ins Becken gibt, dann sieht man oft das große Piranja-Gemetzel. Die Doktoren und Lippfische schiessen regelrecht durch das Wasser und betätigen sich als Staubsauger. Sie sind es auch im Riff gewöhnt, Plankton aus dem Wasser zu fischen.
Ein Chelmon dagegen stöbert im Riff den ganzen Tag in allen möglichen Spalten und Fugen, um mit seinem spitzen Maul an versteckte Leckerbissen zu kommen. Beim Fressen aus der Wassersäule muss er erst mal darauf kommen, dass dort Futter sein könnte, denn fischt im Riff nicht Plankton aus der Strömung.Meist ist er auch deutlich langsamer beim Fressen als etwa Doktoren. In der Zeit, wo der Chelmon gerade ein paar Happen gefressen hat, sind die Doktoren schon mit ihrer Beckenreinigung fertig und denken gar nicht daran, dem Chelmon etwas übrig zu lassen. Also muss bei der Fütterung Rücksicht auf den langsamen Chelmon genommen und etwas mehr Frostfutter serviert werden. Das führt dann schnell zu zu hohen Nährstoffwerten, wenn reichlich gefüttert wird.
Und hier kommen wir wieder auf die Beckengröße: je kleiner das Becken, desto schneller geht das in die Hose, wenn die Nährstoffwerte aus dem Ruder laufen.
Ein Chelmon ist ein toller Fisch, keine Frage. Er war auch mit Abstand mein Liebling und frass praktisch aus der Hand, was kein anderer machte. Aber er ist eben auch ein Spezialist, der besondere Aufmerksamkeit braucht und man muss ich auf ihn einlassen und die Bedürfnisse berücksichtigen.
