Beiträge von Sandy Drobic

    Die Zucht von Phytoplankton ist natürlich immer jeweils eine Monokultur, aber die Verfütterung von Phytoplankton geschieht dann am besten als Mischung verschiedener Phytoplanktonarten.
    Beste Zuchterfolge waren wohl die Korallenzuchterfolge gemeint, nicht die von Phytoplankton-Zucht.

    Ich habe die Turbo schon mehrmals gepflegt allerdings noch nichts vorher von der Eignung zur Bekämpfung von Bryopsis gehört. Die Schnecke hat einen gesegneten Appetit und hat bei mir regelrechte Schneisen durch auch längere wachsende Haaralgen gepflügt. Wegen dieses Appetites braucht sie auch eine gehörige Portion Futter, sonst verhungert sie.

    Hallo Chris,

    diese Aussage von Claude hatte mich auch etwas irritiert, denn meiner Meinung nach ist das Auge so ziemlich das unzuverlässigste Mittel zur Beurteilung der Lichtqualität. Ich nehme eher an, dass Claude dies unter dem Blickpunkt seiner reichlichen Erfahrung mit verschiedenen Lampen sagt, er hat in seiner Anlage genügend Vergleichsmöglichkeiten für eine Abschätzung. Ob dies auch für Hobbyaquarianer gilt halte ich für gewagt. Die meisten Lampen sind einigermaßen tauglich, aber es gibt immer wieder jemanden, der sich mit verqueren Einstellung,, die er toll finden, in den Fuß schießt.

    Tatsächlich finde ich es immer wieder faszinierend, wieviel Geld Leute ausgeben für alle möglichen Sachen, aber nur nicht in das Messen der grundlegenden und existeniellen Werte des Beckens wie etwa die Lichtstärke.

    er hat eine 20 Watt UVC, da wird wohl eine 40 Watt Pumpe etwas übertrieben sein.

    Tipp: Wenn Du einen Wagen hast, der über 200 km/h schafft, musst Du das nicht ausnutzen! Ebenso kann die Dragon x40 gut runtergeregelt und so der Durchfluß angepasst werden. Die Pumpe ist wirklich nicht hörbar und sehr klein. Das Preis-/Leistungsverhältnis ist hervorragend.

    Die Sicce habe ich auch mehrere hier liegen, aber zufrieden bin ich nicht damit. Jede Pumpe mit 220V Betrieb, die ich hier habe, ist am Brummen, egal ob Sicce, Tunze oder Eheim, selbst die RE RD1 Mini 5000 etwas. Die Niedervolt-Pumpen von Aqua Medic und Jebao sind einen Versuch wert, bei mir hatte ich die Dragon X Pumpe aber noch hier liegen, da habe ich die sichere Variante genommen.

    Äh, was ist denn bitte "deutlich mehr Pflege"? Einmal pro Woche eine Handvoll Drahtalgen herausnehmen, dachte ich ...

    Erstaunlicherweise wächst nicht nur genau das, was man haben möchte im Refugium, sondern auch alles andere lichthungrige, wie Aufwuchsalgen ähnlich wie im Aquarium. Du wirst also regelmäßig die Scheibe putzen müssen. Zusammen mit der Strömung wird auch eine Menge Modder,, allgemeiner Detritus usw. mit eingebracht, die Algen verhalten sich hier ähnlich wie eine Filterwatte und setzen sich damit zu, gerade, wenn sie gut und dicht gewachsen sind. Auf die Algen selbst setzen sich auch gerne Haaralgen und andere Sachen.

    Und wenn Du sie im Becken hast sind Turbellarien absolut begeistert von solchen Orten wie einem Refugium: keine Fressfeinde und viel Licht und aller möglicher Schmodder, fast wie eine Festtafel für sie. Zeitweise hatte ich im Refugium ungefähr 99,5% Turbellarien unter all den Kleintieren. Du wirst staunen, wie viele Borstenwürmer in den Algen verborgen sind und wovon die nur leben können. Es ist im Prinzip ein zweites Aquarium, mit Licht, Strömung und den passenden Wasserwerten. Ein normales Refugium mit Licht von oben kommt mit weniger Putzen aus, aber ein Röhrenreaktor muss ständig geputzt werden, sonst bestrahlst Du nur die Aufwuchsalgen und Bakterienrasen.

    Bei Algenrefugien ist es nicht nur Volumen, sondern vor allem Beleuchtungsfläche, welche die Effektivität eines Refugiums beeinflusst. Durchströmung ist dagegen noch recht einfach zu regeln.
    Für 600€ kannst Du schon fast ein neues Technikbecken mit eingebautem Refugium ins Auge nehmen.

    Grundsätzlich machen auch kleine Refugien durchaus Sinn, aber sie brauchen auch deutlich mehr Pflege als man sich am Anfang vorstellt.

    Schade, dass es so massive Unterschiede beim Service gibt. Hängt sicher auch an der Menge der Kunden.

    Es liegt vor allem an der Wirtschaftlichkeit. In der Zeit, wo beraten wird, verdient der Händler kein Geld, dies muss also als Mischkalkulation woanders herkommen.
    Denn am Ende des Tages muss der Händler auch seinen Lebensunterhalt verdienen, und mit so einem kostenlosen Service tut er dies nicht.

    Wenn er eine halbe Stunde braucht für die Beantwortung einer Email mit ein paar Fragen sind es 16 Kunden für einen Vollzeitjob, wo er keinen Euro verdient hat.
    Wieviel Zeit dabei drauf geht kann jeder selbst feststellen, wenn er einen ausführlichen Beitrag hier schreibt, wo man immer wieder hin- und herblättern muss, um Verweise zu suchen, wo Details zum Nachlesen stehen.

    Überprüfe am besten das Gesamtkonzept. Meist ist etwa ein Vliesfilter die wirksamste Option zur Reduzierung der Nährstoffe. Dein frisch gezapftes Phyto würde ich auch noch einmal unter die Lupe nehmen, ob das wirklich nährstoffarm ist oder dies nicht die Ursache der hohen Nähstoffe ist.

    Bei den Reaktoren haben wir für Granulatfilter gerne Zeolithfilter verwendet. Günstige musste man einmal täglich manuell auflockern, die teureren haben eine Pumpe, welche dies automatisch macht.
    Wenn Du es leise haben möchtest kannst Du auch einen Abzweig von der RFP nehmen und diesen mit einem Kugelhahn passend reduzieren. Meist ist die RFP leise.
    Für meinen UVC-Klärer habe ich jetzt eine Red Dragon X Pumpe genommen und diese sehr niedrig laufen. Schön leise.

    Eine halbe Stunde und viel Schwitzen und Wischen später: ich habe die blöde Prüflampe immer noch nicht gefunden.
    Die Videos auf Youtube sind herrlich ohne Worte und haben entsprechend wenig Nährwert. Wo die Prüflampe im Video sein soll kann ich nichts davon sehen.

    Alles noch einmal auseinandergebaut.
    Nachdem ich die UVC-Röhre wieder ausgebaut habe und noch einmal explizit geschaut habe merkte ich, dass die Röhre auch falsch herum eingesteckt werden kann. Genial, eine 50:50 Chance genau genutzt.
    Jetzt sehe ich auch, dass die Prüflampe im Fuß sitzt, ich hatte sie für eine Schraubenvertiefung gehalten. Im ausgeschalteten Zustand war diese nicht als blaue Prüflampe erkennbar.

    Dieses Problem gibt es auch an weiteren Stellen: der Fuß mit der Röhre kann nicht nur in einer Position eingebaut werden. Hoffentlich sind alles Positionen auch gültig.

    Nun darf ich den Schlauch wieder durch die Gegend ziehen hinter der engen Dreambox. Ich freue mich schon auf den Einbau... :pouting_face:

    Hi Sandy

    Für mich sieht es so aus, als ob eine von den oberen Verschraubungen Luft ziehen würde.

    Hallo Ewald,

    der Siegerpokal geht doch an Dich! Heute habe ich endlich die Zeit gefunden, den UVC-Klärer auszubauen und gründlich durchzuprüfen. Dabei hat sich dann herausgestellt, dass die obere Dichtung tatsächlich etwas Luft ziehen konnte, aber erst tropfte, wenn ich den UVC-Klärer flach auf den Boden legte. Damit hat sich endlich das Problem gelöst, warum so viel Luft gezogen wurde, aber nichts getropft hatte. Jetzt werde ich ihn erst wieder einbauen, wenn wirklich alles sauber funktioniert. Wo war noch mal das Prüflicht der Röhre?!?

    Hallo Johannes,

    alle Korallen brauchen Nährstoffe, sonst können sie nicht wachsen. Du hast robuste Korallen erwähnt, was gut ist. Bitte beachten, dass Pilzlederkorallen teilweise richig groß werden können.
    Für Korallen kannst Du Staubfutter verwenden oder, wenn es nicht mehr reicht, auch Nitrat und Phosphat als Lösung zugeben (vorsichtig sein).

    Später kann es sein, dass eine Strömungspumpe nicht ausreicht, wenn es zuwächst. Dann solltest Du über ein Versorgungssystem wie Balling nachdenken.

    Schau Dir mal das Blenny Aquariium an, ob das Deinen Vorstellungen entspricht. Gibt es auch öfter gebraucht zu kaufen, wenn Du einen preiswerten Start suchst.
    Eine Alternative wäre z.B. das Red Sea Destop Peninsula Becken. Je nachdem, ob Du bereits einen Stellplatz hast oder einen Schrank dazunimmst.

    Hallo hajo,

    zu einem guten Teil kann ich Dir zustimmen, die meisten kleinen Krabbler sind im normalen Meerwasseraquarium eherBereicherung als Schädling. Ich kann mich noch gut an den Fangi erinnern, der mit dem LS bei mir eingezogen ist und den ich trotz großer Anstrengungen nie wieder zu Sicht bekommen habe, nur immer wieder zu Gehör. Da ich selten mal eine abgworfene Häutung sah und daran sehen konnte, dass es nur ein sehr kleiner Fangi war, hatte ich keine Angst, dass dieser anderen Bewohnern außer vielleicht Flohkrebsen oder sehr kleinen Schnecken gefährlich werden konnte. Nach etwa drei Jahren ist er verstummt und ich war eher traurig als erleichtert.

    Allerdings würde ich den Einsatz von Dip-Mitteln auch nicht als Dummheit bezeichnen, sondern vor allem als Teil von KISS: keep it simple, stupid! Natürlich gibt es auch für einige Problembewohner wie Turbellarien oder Montiporaschnecken auch Fressfreinde, welche diese eindämmen können, aber die Komplexität, wenn man solche Gleichgewichte im beschränkten Aquarienraum einrichten möchte, wächst enorm. Schließlich muss man ALLE Bewohner und Parameter im Aquarium berücksichtigen. Wo ein Tier im Riff sich aus dem Staub machen kann, wenn es ihm nicht behagt oder unangenehme Nachbarn ihm das Leben vermiesen ist das im Aquarium eine Death-Match-Arena ohne Timeout.

    Da setzt Du dann eine Scherengarnele gegen die Borstenwürmer ein und die Lysmata gegen Glasrosen und wunderst Dich, dass die Lysmata immer nur ein paar Wochen überleben, weil die Scherengarnelen sie bei der Häutung mit auf die Speisekarte setzen. Je mehr Problembeseitiger Du einsetzt desto mehr musst Du nachforschen, welche Nebenwirkungen dies hat oder ob ein bereits vorhandener (bisher) friedfertiger Genosse plötzlich den Rambo markiert und das Becken aufmsicht. Ganz zu schweigen von den richtigen Hälterungsbedingungen. Du hast ja bereits die meist beengten Verhältnisse im Aquarium angesprochen, aber schlicht die Biomasse der Fische kann früher oder später schlicht die Beckenkapazität überschreiten.

    Das fängt an, dass gegen Planarien ein Lippi eingesetzt wird und dieser dann Sand braucht für den gesunden Schlaf. Eigentlich wolltest Du Barebone ohne Sand, schüttest aber für den Lippi Sand rein, weil Du ja kein Tierquäler sein möchtest. Der Sand wird mit der Zeit schmuddelig und zieht Schmieralgen fast magisch an. Zeit für einen weiteren Problemlöser: Du setzt jetzt grabende Seesterne und ein paar passende Schnecken ein, damit der Sand bewegt und gesäubert wird. Der Seeigel findet Geschmack am grabenden Seestern und Du setzt ihn ins Technikbecken, stellst ihn zum Verkauf ein und später zieht ein Fuchsgesicht ins Becken, um dort die Algen kurzzuhalten. Dieser macht auch seine Sache gut, wird aber deutlich größer als gedacht. Er ist auch sehr verfressen und sorgt für deutlich mehr Nährstoffe.

    Und so langsam dämmert Dir: hättest Du von Anfang an alles einfach gehalten und das Konzept durchgezogen, wärst Du nicht ständig damit beschäftigt, ein Feuer nach dem anderen zu löschen. Dies gilt gerade für Becken, die frisch gestartet sind, noch keine stabile Biologie aufgebaut haben und so auch nicht die Resistenz gegen neue unerwartete Bewohner haben wie ein seit Jahren laufendes Becken mit gesundem gemischten Besatz.

    Die letzten Beiträge haben ziemlich Stimmung gegen das Dippen gemacht, deshalb als Gegengewicht dieser Beitrag zur Erhaltung der Meinungsvielfalt. (^-^)

    Ich habe vor dem Einsetzen der Korallen in das Quarantänebecken alle Korallen durch ein Coral RX-Bad gedippt. Die meisten Korallen waren davon unbeeindruckt, aber die Euphyllia fand es nicht so toll und hat Wochen gebraucht, sich von dem Stress zu erholen. Die meisten anderen LPS und SPS haben das Fünf-Minoten-Bad gut vertragen.

    Was hier auf der Strecke geblieben ist waren vor allem kleine Weichtiere wie die Schlangensterne und Schnecken, einige Flohkrebse, wenn diese auf den Korallen herumkrebsten.

    Durchgekommen waren dabei die Röhrenwürmer, einige Flohkrebse waren übrig geblieben und haben sich später wieder gut vermehrt.
    Auch einige Borstenwürmer, die sich wohl gut versteckt haben überlebten das Bad und zeigten sich dann später wieder. Wahrscheinlich haben diese sich in den Ablegersteinen verkrochen und so überlebt.

    Hallo Rüdiger,

    ich denke, Du hast das etwas daneben interpretiert. Es war eben kein wissenschaftliches Experiment, wo ein statistisch untermauertes Ergebnis erstellt werden soll, sondern ein Experiment für ein Aha-Erlebnis.
    Für ein wissenschaftliches Experiment fehlt die Dokumentation aller relavanten Parameter und des Versuchsaufbaus und natürlich die Reproduzierbarkeit, die allein schon wegen dem lebenden Material wie Korallen und LS nicht gegeben sind.
    Es ist ein Erfahrungsbericht, was bei unterschiedlichen Startbedingungen bei denen herausgekommen ist. Und es ist ähnlich relevant oder auch nicht wie der Bericht von jedem anderen Aquarianer, der eine Erfahrung gemacht hat.

    Natürlich kannst Du JEDEM Aquarianer, der nicht Wissenschaftler ist und seine Erfahrung mit exakt dem gleichen Aufbau in statistisch relevanter Zahl wiederholt, vorwerfen, dass die Aussage nicht relevant ist weil nicht wissenschaftlich gearbeitet wurde. Ich denke aber nicht, dass Du irgendjemanden einen Gefallen tust, das alles einfach als nicht wissenschaftlich haltbar komplett abzubügeln. Du kannst schon voraussetzen, dass das Experiment nicht von Hammeln ohne aquaristische Erfahrung durchgeführt wurde und die grundlegenden Parameter im vernünftigen Rahmen passiert sind.

    Natürlich sollte man dieses Experiment auch nicht als einen gesicherten Beleg für diesen oder jenen Aufbau des Aquariums nehmen, sondern als eine Erfahrung unter anderen, wenn es um den Start eines Beckens geht. Denke einfach mal an die Experimente zur Cyanokontrolle, was da alles schon versandet ist.

    Den Start mit Totgestein und Korallen habe ich ja auch im Quarantänebecken und dort erlebt, wie verheerend so ein Start in einem frischen Becken ist, wenn eine Plage wie Kieselalgen, Dinos oder Cyanos ausbricht. Ein UVC-Klärer kann hier beim Start sehr wertvolle Dienste leisten. Bei mir haben die Korallen nur durch UVC überlebt.

    Allerdings habe ich auch bemerkt, dass viele Bewohner auch bei Bädern zum Korallensäubern von Schädlingen trotzdem einziehen, so habe ich Flohkrebse und Borstenwürmer im Becken, die trotz dieser Bäder mit den Korallen zusammen eingezogen sind. Inzwischen breiten sich auch viele Röhrenwürmer ohne Fressfeind stark aus.

    Mit den Schnecken ist wohl auch etwas von der Caulerpaalge als Spore mit eingezogen, was mich jetzt zum mühseligen Säubern zwingt.

    Beim letzten Kauf von Lebendgestein war nur sehr wenig Leben dort drin enthalten, außer Flohkrebse und Borstenwürmer gab es praktisch nichts da drin, und ich bin nicht überzeugt, dass diese nicht doch durch die Korallenableger eingezogen sind. Vor zehn Jahren war bei mir im Lebendgestein noch ganz anders etwas los, es gab Fangschreckenkrebse, Krabben, einige nicht identifierbare kleine Anemonen und sogar eine Steinkoralle, die aus dem LS kam abgesehen von viel Kleinkrebsen. Beides waren Importe aus Indonesien gewesen, aber die Qualität war wirklich nicht zu vergleichen.

    Das Problem ist deshalb auch immer, wie man an das gute und wirklich frische Lebendgestein rankommt. Außer einem Direktimport, wenn man einen Kontakt mit einem Großhändler hat, glaube ich nicht, dass dies noch möglich ist.

    Hallo Thorsten,

    die Bilder sind ziemlich niedrig aufgelöst, aber auf dem dritten sieht man auch einen dunklen Fleck im Bereich der Brustflosse. Ist das eine blutunterlaufene Stelle? War diese schon immer vorhanden?
    Was für andere Tiere hast Du noch im Becken, wie lange steht es und wie groß ist es?

    Wenn Du wirklich das Becken innerhalb des Hauses nicht irgendwo unterbringen kannst, dann löse den Bestand auf und bringe es trocken und gereinigt in die Garage. Problem erledigt.
    Wenn Du jemanden findest für die Korallen und Bewohner des Beckens hast Du vielleicht auch einen Händler, der sich bereit erklärt, die Tiere und Korallen für ein paar Monate zu parken, natürlich für eine Gebühr, Strom und Wartung und Zeit wollen bezahlt werden. Das habe ich schon mehrmals hier im Umkreis gesehen, dass ein Händler dies gemacht hat, wenn jemand umzieht oder ein Becken aufwändig ersetzt werden musste.

    Wie hajo bereits sagte ist UVC erst mal das beste Mittel der Wahl, allerdings sollte diese ausreichend stark sein, denn es ist deutlich mehr Leistung/Verweildauer erforderlich, wenn die Schwärmer von Cryptocarion unterdrückt werden sollen als zur Bekämpfung von Bakterienblüten. Kontrolliere bitte noch mal den Durchfluß durch den UVC-Klärer, ob dieser gering genug ist, um die gewünschte Verweildauer einzustellen.
    Zusätzlich solltest Du noch auf sehr gute Wasserqualität und Futterqualität achten, damit die Rahmenbedingungen für die Fische optimal sind. Ruhig etwas größere aber sorgfältige Wasserwechsel, um den UVC-Klärer zu unterstützen.

    Das Bild hinzu zu fügen ist schon mal gut, den Thread in der Kategorie "Anregungen zum Forum" reinzusetzen weniger.
    Leider hast Du äußerst wenige Informationen hinzugefügt.
    Wie lange läuft das Becken bereits?
    Hast Du einen UVC-Klärer?
    Wie groß ist das Becken?
    Wie lange hast Du die Fische schon?
    Hast Du neue Fische in letzter Zeit hinzu gesetzt?
    Wie lange hast Du den Belag auf den Fischen beobachtet?

    Ich vermute es ist Cryptocarion, aber es kann auch durchaus eine Mischform zusammen mit Oodinium oder Lymphocistis sein.
    Oodinium ist meist tödlich und das schnell.

    Lm/W kannst Du mit dem Spritverbrauch des Autos vergleichen x Liter Sprint pro 100km. Es ist erst einmal nur ein Wert dafür, wieviel Licht Du für welche Helligkeit erhälst.
    Bei den blauen und violetten LEDs macht diese Angabe auch keinen Sinn mehr, hier wird die Energie dann in mW angegeben und ist deutlich besser vergleichbar mit der Energie, die Du als elektrische Leistung reingibst.

    Grundsätzlich jedoch hast Du recht. Alles, was nicht in Lichtenergie umgesetzt wird, ist im Ergebnis dann Wärmeenergie, die über die Kühlung abgeführt werden muss. Wenn die Kühlung dies nicht schafft erhitzt sich die LED und dies geht deutlich auf die Lebensdauer.

    Mir ist es ehrlich gesagt egal, da ich es nur als Referenzwerk für die Salzwerte benutze und ich dafür nichts zahlen muss.

    Mich befremdet allerdings auch etwas die Aussage, dass eine Realität zwischen Freeware/Shareware verschütt gehen können soll.
    Wenn die App etwas Geld kostet habe ich nichts dagegen, es würde im Gegenteil dafür sprechen, dass weiterhin Entwicklung und Support funktionieren werden.
    Diese Pflege kostet Zeit und Geld und so mancher hat schon auf guten Willen gesetzt und gestaunt, wie wenig davon vorhanden ist.

    Wenn man nur sicher sein könnte, dass tatsächlich 200 oder mehr PAR bei der Koralle ankommen. Wie willst Du sicherstellen, dass nicht nur 100 PAR oder weniger ankommen? Ein Datenblatt ist flach und passt auch für fünf Jahre alte Lampen?
    Genau! Eben nicht, und deshalb ist es schon sinnvoll, dies auch messen zu können. Das menschliche Auge ist absolut ungeeignet, die Lichtstärke einer Lampe zu beurteilen.
    Ich hatte gestaunt, als meine Lampe nur noch unter 100 PAR anzeigte, wo vor vier Jahren noch 230 gemessen wurde. Zu heiss gelaufen in der Zeit.
    Die Apogee messen etwa 400-700nm, das reicht für fast alle Lampen. Nur sehr wenige haben LEDs unter 400nm verbaut.

    Ich habe den Ablaufschlauch ziemlich tief runtergeführt, damit es nicht beim runterlaufen plätschert. Bei einem Test habe ich auch den Durchlauf einmal stark reduziert, um Kavitation auszuschließen.
    Was mir beim Abschalten jedoch aufgefallen ist: das Wasser aus dem oberen Ende läuft ab, was nur beim Luftziehen wirklich möglich ist.
    Meine Vermutung jetzt ist, dass die Röhre nicht ganz dicht ist, so dass dort Luft gezogen wird. Eventuell bei der Gummidichtung der UVC-Röhre. Wegen dem Schließmechanismus kann ich dies leider nicht im engebauten Zustand sehen.

    Es liegt nicht an der oberen Verschraubung. Ich schiebe ja mit Druck das Wasser von unten nach oben durch den UVC-Klärer. Sollte dort oben an den Verschraubungen etwas undicht sein, würde dort Wasser austreten, aber nicht Luft angezogen werden.

    Die Blätter von C. brachypus sind deutlich kleiner als C. serrulata. Nicht mehr als 3-4cm bei brachypus. Die Blätter von C. serrulata sind oft über 10cm lang. Wenn es C. brachypus ist bitte direkt entfernen, es ist Teufelszeug, an das kein Fressfeind wirklich drangeht. Die Zackung bei brachypus ist auch ziemlich fein, nicht so grob.

    Er zieht oben keine Luft, auch im UVC-Klärer ist es am Blubbern, deshalb kann es nur Kavitation oder Undichtigkeit innerhalb des Gerätes sein.
    Ich habe den UVC-Klärer jetzt auch einmal auseinandergebaut, aber die Dichtringe scheinen richtig verbaut zu sein.

    Es ist definitiv keine Luft, die verblieben ist, die Luftblasen kamen so stetig und längere Zeit, das kann keine Restluft sein.
    Kavitation könnte sein, wäre aber etwas seltsam bei relativ geringem Durchsatz.
    Es glubbert schon heftig in dem Teil.
    Zustrom ist unten, die Luft kommt dann oben raus.

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    Nachdem ich heute den UVC-Klärer einmal an die Pumpe angeschlossen habe stehe ich vor einem Rätsel.
    Obwohl alles trocken bleibt ist es kräftig am blubbern und eine Menge Luft kommt aus dem Ausgang des UVC-Klärers raus.
    Im Eingang ist klar zu sehen: keine Luft im eingehenden Wasser.
    Am Ausgang sind kräftig Luftblasen und es blubbert auch im UVC-Klärer kräftig.
    Alles bleibt trocken und nichts ist verändert.
    Was zum Teufel ist da blos los?!? Das kann doch nicht normal sein!!
    Wie kann der so viel Luft ziehen ohne zu tropfen?!?

    Gerät ist JBL Pro-Crystal UVC 36W.

    Passiert leider häufig, dass man drei Messungen macht und drei verschiedene Ergebnisse erhält.
    Üblicherweise verwendet man eine Referenz, um diese Ergebnisse zu überprüfen. Suche mal nach Meerwasserreferenz, dass sind Lösungen, wo einige Werte mit guter Genauigkeit bestimmt sind. Damit kannst Du dann messen, welche Abweichung Deine Messungen haben und entsprechende Korrekturwerte für Deine Tests verwenden.

    Das ganze dann mit der Temperatur abgleichen und auf 25°C umrechnen für die Normaldichte. Ist bei Refraktometer nicht notwendig, aber diesen Mülldingern traue ich definitiv nicht über den Weg. Und bitte beim Refraktometer aufpassen, dass nciht die relative Dichte abgelesen wird.

    Für die Pumpe oder das Becken?
    Die Pumpe lasse ich vorerst mit konstanter Geschwindigkeit laufen und später dann im Reefcrest Modus. Ich hoffe, sie wird noch eine Spur leiser.
    Das Becken ist jetzt aufgesalzen, aber ich habe noch keine Korallen drin, erst muss die gesamte Technik durchgecheckt und die Wasserwerte überprüft werden.

    Hallo Olli,

    der von Dir genannte Fisch ist nicht ohne Grund als "Falscher Putzerlippfisch" geführt.
    Lies Dir den Eintrag bitte noch einmal gut durch: https://www.meerwasser-lexikon.de/tiere/3002_Asp…s_taeniatus.htm

    Die meisten Baggergrundeln etwa der Valencienna Gattung werden ziemlich groß und deshalb auch für etwas größere Becken empfohlen.
    Ich würde sie nicht in ein Xenia 100 packen. Eine Möglichkeit wäre eine Krabbenaugengrundel, aber die ist doch etwas heikel und könnte untergehen im Becken.

    Wenn es als Funktionsfisch eingesetzt werden soll würde ich jenseits von Fischen schauen. Bei Sandboden wäre ein grabender Seestern möglich, wenn genügend Schmodder im Boden ist.
    Für Putzerdienste würde ich eher auf Garnelen setzen. Dann sollte es auch keine besonderen Probleme mit den Clownsfischen geben.

    Die Korallen sehen wirklich nicht gut aus, das dürfte nicht nur an den geringen Nährstoffen liegen. Der UVC-Klärer war schon eine gute Wahl.
    Bei kH 9 gehe ich davon aus, dass das Wachstum der Korallen praktisch nicht mehr stattfindet und entsprechend auch die Dosierung mit Reef Complete sehr gering ist?

    Mein Rat wäre, einen Wasserwechsel normal zu machen und im Zuge des Wasserwechsels die Beläge so gut wie möglich abzusaugen. Das normalisiert auch etwas die Spurenelemente, die Du nicht misst aber wahrscheinlich auch durch Bakterien verbraucht werden.
    Zusätzlich brauchst Du etwas Futter für die Korallen. ich verwende in meinem Becken ohne Fische z.B. Reef Roids (sparsam dosieren), AF Power Elixir, AF Power Food.

    Die Ursache bekämpfen wäre am sinnvollsten. (^-^)

    Leider hast Du nicht viele Hintergrundinformationen gegeben, insbesondere was Du unter "quasi neu aufgesetzt" verstehst. Was hat sich geändert, was ist gleich geblieben? Insbesondere Sand, Steine und ähnliches und auch Tiere, Korallen, Futter.
    Misst Du pH-Wert regelmäßig?

    Ich vermute, Du hast viel Sand und Steine ausgetauscht beim Umzug und diese binden jetzt erst mal den Großteil der Nährstoffe.
    Was für ein System zur Erhaltung der Wasserwerte verwendest Du und welche Wasserwechsel nimmst Du vor?
    Was für Futter und wieviel für welcheTiere?

    Wenn die Nährstoffe nicht nachweisbar sind musst Du zumindest Nährstoffe für die Korallen in Form von Staubfutter und anderem Korallenfutter zugeben.

    Die neue MP40 ist eingesetzt und ebenfalls ziemlich leise. Wenn ich sie auf 100% laufen lasse höre ich sie deutlich wie einen winzigen Bootsmotor, so eine Art Surren. Unter 70% geht das Geräusch deutlich zurück und es wird eine Art hydraulisches Geräsch wie Wasser ohne Luft durch ein Rohr. Unter 50% ist praktisch nichts zu hören. Dabei stammt der Großteil der Geräusche nicht vom Motorblock, sondern der Wetside, welche das Wasser befördert. Das erklärt dann auch die Art des Geräusches.

    Ich habe sie noch nicht in den verschiedenen Strömungsmodi ausprobiert, aber mit diesem ersten Test bin ich erst einmnal zufrieden und sie wird in die produktive Phase übernommen.

    Die Wasserkapazität liegt hier bei rund 5 Liter, man kann bei vielen Geräten aber auch einen Schlauch anschließen. Und nicht von Phantasiewerten der Geräte blenden lassen. Je nach Luftfeuchtigkeit und Temperatur wird der Luft auch nur 5-10 Liter Wasser pro Tag entzogen und nicht 25. Das ist schon physikalisch bedingt.

    Das dies von der Temperatur und der relativen Luftfeuchtigkeit abhängt ist schon klar. Meinen alten Monoblock habe ich übrigens auf einen Stuhl gewuchtet, damit ich anstelle des kleinen Kondensatbehälters einen 20l-Kanister verwenden kann. In den schlimmsten Zeiten wurde der auch wirklich in einem Tag fast abgefüllt. Kühlwirkung ist fast zu vernachlässigen, aber die Entfeuchtung klappt damit sehr gut.