Stahlbearbeitung ist ein Gebiet, dass ich nur teilweise abdecken kann mit meinem Werkzeug, deshalb ist es sinnvoller, das Produkt direkt zu kaufen, wenn es bereits existiert, als erst das Werkzeug anzuschaffen und dann stundenlang die eigenen Nerven und Rückenmuskeln und dazu die Nerven der Nachbarn strapazieren. Habe ich heute schon mit Hämmern geschafft! ![]()
Beiträge von Sandy Drobic
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Hallo Daniel,
danke für den Hinweis. Inzwischen habe ich sie auch gefunden. Meine Tonne ist auch von Curtec. Auf der Homepage von CurTec habe ich auch den Lid Locker gesehen, den ich unbedingt haben möchte. Allerdings scheint der in Deutschland nicht zu bekommen zu sein. Meine Tonne ist die Weithalstonne 68l rund von CurTec. Wenn man die Kapazität nicht ganz ausschöpft, weil man den Deckel schließen möchte, sind es nur 65l. Ich hatte ähnlich wie Reeffloat AWC in dem Fall eine PUmpe verbauen wollen, aber gemerkt, dass das Fass sich wie eine billge Büchse zusammenknüllt, wenn ich sie tatsächlich auf Unterdruck betreibe, deshalb setze ich an einen Anschluß eine Pumpe und betreibe sie mit Druck. Nicht ganz so elegant, aber sehr effektiv.
Funktioniert ganz gut, aber man muss schon den Deckel gut und kräftig zudrehen, damit er auch bei Druck dicht ist. Da wäre der Lid Locker eine echte Hillfe. Scheine ich in Deutschland aber nicht zu bekommen.
Bei einer Neuauflage meine Wechseltonne werde ich das Eckige Fass 80l anschaffen, es passt schön auf meinen Möbelroller, den ich heute gerade neu bauen musste, weil der Aldi-Möbelroller zwar billig aber auch extrem empfindlich gegen Nässe war, das Brett sieht zwar aus wie eine Siebdruckplatte, ist aber ein schlechtes Chinateil, das weder so rutschfest ist wie Siebdruckplatte, noch vom Holz (Pressholz) so wasserresistent ist. Jetzt habe ich vier Einschlagmuttern M10, eine 40x40cm Siebdruckplatte 24mm mit den Rollen des Möbelrollers umgebaut und hoffe, endlich Ruhe zu haben. Beim Schieben der Tonne ins Wohnzimmer war sie nämlich mehrmals fast gekippt und mich traf nach dem Wasserwechsel beim Nachschauen fast der Schlag, als ich sah, wie das Brett aufgequollen war und die Rollen entsprechend schräg wegstanden.

Das war so die "Evolution der beweglichen Tonne", da bei 70kg ich keine Lust habe, dies mit dem Rücken zu heben.
Möbelroller mit kleinen Rollen und angetackerter Antiruschmatte, die eigentlich dafür gedacht war, einen Teppich vor dem Wegrutschen zu sichern. Funktioniert hübsch, aber die Rollen waren Mist, das kleinste Stück Teppich führte zur Dienstverweigerung. Der runde Zwilling vom Aldi war schon besser, große Rollen, weiße Antiruschunterlage angetackert hat gut funktioniert, bis das Brett aufgequollen war und fast zum Abwurf der Tonne führte. Die Tonne spielte schon "Schiefer Turm von Pisa" bei mir. Sieht aus wie Siebdruckplatte, ist es aber nicht.
Dritte Generation frisch heute eine echte Siebdruckplatte 24mm, Kanten und Fräsungen sind mit wetterfester Holzfarbe zwei Anstriche gedeckt und hoffentlich die letzte und endgültige Generation.Man sieht noch den Elektroanschluß oben von der Pumpe im Innern, aber jetzt nutze ich sie nur, um das Wechselwasser zu entsorgen im Bad. Jetzt kann ich wieder ans Werk gehen und Osmosewasser produzieren, das war jetzt wegen des Rollbretts ein paar Tage verzögert.
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Meine Einheit für Wasserwechsel ist "Fass". Ein 65l Fass mit Weithals für einfachen Zugang zum Befüllen. Mit dem 800l-Becken etwas unterdimensioniert, aber ich habe kein gutes 80l-Fass gefunden. Lieber 2 x pro Woche Wasserwechsel als noch ein größeres Fass anschaffen.
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Mir ist es mit Tropic Marin noch nicht passiert und wird es hoffenlich auch nicht.
Bei den Behältern bin ich pragmatisch: die Kanister sind zum Wegwerfen zu schade und immer noch in Gebrauch bei mir als Wasserkanister.

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Ich hatte vor Jahren mal mein großes Becken mit NSW von Ati gestartet, da war kein Phosphat drin. Wenn ich mich recht erinnere wurde die Salinität etwas erhöht, da das Nordseewasser etwas geringere Salinität hat als der Ozeandurchschnitt.
Triton hatte wohl als erster das NSW angeboten, da lief die Speicherung in großen Kanistern mit mehreren tausend Litern jeweils, die im Hof standen. Dort konnte es teilweise durchaus passieren, dass eine Algenblüte auftrat. Damit konnte auf jeden Fall ein Blitzstart hingelegt werden.
Als ich vor einigen Wochen mein Becken normal mit Salz und Osmosewasser startete hatte ich noch Tage den typischen chemischen Geruch von scharfem Salz im Wohnzimmer. Wasserwechsel ist kein Problem, aber direkt Korallen und Fische in so ein Wasser zu setzen dafor scheue ich doch zurück, wenn es kein absoluter Notfall ist.
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Sauerstoff ist auf jeden Fall ein Thema, ebenso pH-Wert und Nährstoffe. Ich habe heute auch eine interessante Entdeckung gemacht, gerade für anlaufende Becken: pH-Wert und Nährstoffe sind NICHT unabhängig, da ohne Nährstoffe offenbar auch die Photosynthese nicht richtig läuft. Durch die laufende pH-Wert-Messung (leider ohne Aufzeichnung) sah ich gestern, dass der pH-Wert auf nur 8,1 im Laufe des Tages gestiegen war nach einem Abfall knapp unter 8 in der Nacht. Ich habe leicht Nährstoffe dosiert und heute 18 Uhr ist der pH-Wert schon auf 8,26 gestiegen. Das war auch die normale Steigerung (bis auf 8,35 abends), die ich normalerweise sehe.
Nebenbei habe ich gerade zwei Schnecken gleichzeitig beim Laichen beobachtet, ob das vielleicht ein Zufall war oder Folge des pH-Wert Anstiegs auf normale Level? Genau in entgegengesetzten Ecken quer durch das Becken eine vorne rechts, eine hinten links, beide kurz unter der Wasseroberfläche.


Demnächst werde ich wohl eine Schneckenzucht eröffnen können.Geruch ist selten gut bei Meerwasser, mache am besten häufige Wasserwechsel. Wenn Du allerdings gar keine Nährstoffe im Wasser hast, dann wird es schwierig für Deinen kleinen Tümpel, sich zu entwickeln. Von nichts kommt... nichts.
Dann zumindest eine Spur Nitrat und Phosphat zur Verfügung stellen. -
Ergänzender Hinweis:
Wenn der Notablauf auch seine Rolle erfüllen soll muss er auch die Kapazität haben, den Durchfluß des Hauptablaufs aufzunehmen. Schlließlich ist es nicht nur mir, sondern auch etlichen anderen so ergangen, dass eine fette Schnecke es schaft in den Ablauf zu kriechen und diesen zu verstopfen. Oder ein Fisch hängt vor dem Kugelhahn, nachdem er in den Ablauf gesprungen ist. Die gerne genommene Kombination 40-32-25 kann da schon extrem knapp werden (40mm für Ablauf, 32mm für Zulauf, 25mm für Notablauf).
Seitdem habe ich ein Ablaufsieb auf den Hauptablauf gesteckt, um genau das zu verhindern.Normalerweise wird der Notablauf kurz unter der Höhe des Beckenwasserspiegels gesetzt, um den erlaubten Maximalwasserpegel zu fixieren und zu verhindern, dass zu viel Wasser in das Hauptbecken kommt und bei Stromausfall dann das Technikbecken überläuft. Je kleiner der Ablaufschacht und die Überlaufkante, desto mehr staut sich vor dem Überlaufkamm und desto weniger Durchlauf sollte das Becken haben, um das Technikbecken nicht zu überfluten. Wenn er zu tief gesetzt wird, ertönt die Toilettenspülung als Dauergeräusch im Wohnzimmer.
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Heute ist bei mir wieder Wasserwechsel dran. In die Tonne mit Osmosewasser kommt eine Strömungpumpe und das Salz wird schön langsam eingestreut, so dass möglichst viel sich bereits in Schwebe löst. Das Osmosewasser ist auf Raumtemperatur und ich habe keine Ablagerungen in der Tonne. Nach dem Wasserwechsel wird einmal durchgespült mit Leitungswasser, alles sauber. Die Osmose wird dann angeworfen, um die Kanister für nächste Woche und Verdunstungswasser zu füllen. Dann kann das Wasser wieder auf Raumtemperatur kommen in den Kanistern.
Ich verwende meist das Tropic Marin Pro Reef. Von Ausfällungen habe ich weder in den Kanistern noch in der Tonne etwas gesehen. Vielleicht eine Temperatursache? Gerade im Winter ist das Osmosewasser teilweise richtig kalt.
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Die Bilder sind leider sehr niedrig aufgelöst, 640x480 Pixel ist etwas knapp.
Es sieht aber gar nicht schlecht aus. Besser für diesen Zweck etwas Algenbewuchs, dann gibt es hofentlich auch etwas Kleintierleben.Du wirst am Anfang auf jeden Fall Nährstoffe benötigen, denn ohne diese wird gar nichts passieren. Fütter mal mit Reefroids oder ähnliches, dann sollte in kurzer Zeit das Kleintierniveau explodieren. Leider kann es auch schnell zu einer Bakterienblüte kommen, wenn keine stabile Biologie dies auffängt.
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Wenn... ja wenn dieses Wörtchen nicht wäre. Die Wahrscheinlichkeit ist leider inzwischen sehr gering, ein gutes Stück LS zu bekommen, unabhängig vom Preis, deshalb würde ich das ein paar Monate weiterlaufen lassen und wenn es nicht viel zu sehen gibt das Experiment abbrechen und mit einem anderen Stück LS neu anfangen. Es ist halt eine kleine Wette, ob man ein gutes Stück LS erwischt hat oder halt eine Niete, und inzwischen sind die Chancen leider auch vergleichbar mit Lotto: viele Nieten und sehr wenige Treffer.
Möchtest Du das ganze bis in den bakteriellen Bereich beobachten oder eher was man mit dem blossen Auge sehen kann?
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In den meisten Fällen wird das in zwei Schritten gemacht: 1. Defizit ausgleichen, 2. Erhaltungsdosis täglich/wöchentlich anpassen an Zusatzverbrauch neben der normalen Dosierung.
Ich kenne das zumindest so vom Triton-System, welches hier eine Vorreiterrolle eingenommen hat.Bei Jod etwa ist das Gegenteil der Fall, es wird sehr schnell von Organismen aufgenommen und aus dem Wasser entzogen, so dass ein konstanter Jodgehalt sehr schwierig zu erreichen ist. Als bei mir einmal Jod nicht nachweisbar war hatten wir eine kleine Testreihe gemacht:
Jod nicht nachweisbar laut letzter ICP. Zur Jodaufnahme dann folgende kleine Messreihe:
Jodzugabe (Ausgleich Defizit)
Messung nach 30 Minuten zur Kontrolle der Menge: 60µg/l (Ausgleich Gehalt korrekt)
Messung nach 4 Std für Erstverbrauch: 45µg/l
Messung nach 24 Std für Tagesverbrauch: 30µg/lDas war schon ziemlich heftig für den Jodverbrauch, wenn das Becken ein Joddefizit hat. In der ersten Zeit verbrauchen die Korallen dann sehr viel Jod und nehmen täglich ziemlich viel auf, nach etwa zwei Wochen war der Nachholbedarf abgedeckt (täglich Erhöhung um 15µg/l) und eine normale Erhaltungsdosis von 3-5µg/l war ausreichend, wenn ich mich richtig erinnere. Auch nahm der Verbrauch deutlich ab, wenn der Gehalt unter etwa 30µg/l sank, dann lohnte sich wohl der Aufwand für die Koralle nicht.
Bei Zink glaube ich nicht, dass es Sinn macht, dies in großen Dosen einmalig zuzugeben. Ziel ist ja immer, die RICHTIGE Dosis möglichst konstant zu halten. Bei Faunamarin wird Caulastrea furcata als Zeigerkoralle empfohlen, um zu wenig Zink zu erkennen. Deshalb je nach eingesetztem System lieber etwas der täglichen Dosierung zuzufügen, wenn es möglich ist und sich langsam im Laufe von Wochen/Monaten an die richtige Zusatzdosis herantasten. Wenn täglich etwas zu wenig hinzugegeben wird kannst Du anhand von monatlichen ICPs zumindest sehen, wann ein Umschlag erfolgt und es nachgewiesen werden kann ohne das Becken auszuhungern.
Wenn Du eine Mangelsituation hast, wo kein Zink im Becken ist würde ich den Gehalt rechnerisch auf das Normalniveau heben und nach eine Woche über eine weitere ICP dann sehen wieviel davon verbraucht ist. Dann kannst Du besser die Erhaltungsdosis abschätzen. Mehr als die Hälfte des ermittelten Verbrauchs würde ich aber nicht pro Woche zugeben, denn das Defizit wird in der ersten Zeit deutlich mehr betragen und zu einem Überschuss führen, wenn diese erste Messung als allgemeiner Verbrauch veranschlagt wird. -
Ein paar Zahlen als Leitfaden für die Dimensionierung:
Abschäumer sollte etwa ähnliches Volumen an Luft pro Stunde einziehen wie das Beckenvolumen, bei starkem Fischbesatz bis zum doppelten. bei Dir also etwa 450-900l/std.
Wenn ein Vließfilter eingesetzt wird sollte der Abschäumer eine Nummer kleiner sein, hier etwa 300-400l/std.Der Durchsatz durch das Technikbecken sollte etwa 2-5faches des Beckenvolumens pro Stunde (NETTO!!) sein, mindestens der Wasserdurchsatz des Abschäumers. Bei dem Maxpect wären das etwa 1200l/std. Rechne bei normaler Verrohrung damit, dass etwa die Hälfte der Leistung als Förderhöhe und Widerstand durch die Verrohrung verloren geht. Dann kannst Du grob bei der doppelten Literzahl im Leistungsdiagramm sehen, welche Leistung etwa eingestellt werden sollte.
Dieser Durchsatz muss sowohl von Rückförderpumpe als auch Verrohrung machbar sein. Die RD-X40 ist wirklich leise und regelbar für die gewünschte Leistung. Wenn Du ohne harte 90°-Winkel arbeitest kommst Du sogar mit 20mm Verrohrung so gerade aus, besser aber 25mm Durchmesser, luxuriös wären 32mm für Deine Zwecke. Damit die passende Tankdurchführung durch das Loch in der Bodenscheibe passt sollte die Bohrung etwa 35mm Durchmesser haben.
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Hallo Rüdiger,
im Falle von Cryptocarion brauchst Du schon einiges an Leistung beim UVC-Klärer um wirksam die Schwärmer zu unterdrücken. Je nach Temperatur brauchen die Schwärmer 4-7 Tage für einen Vermehrungszyklus, nur während des Schwärmerstadiums befinden sich die Parasiten in der Wassersäule und können vom UVC-Klärer erfasst werden.
Geklaut aus Post von Daniel Rother, der sie ohne Quellenangabe gepostet hat. (^-^)Den ReeflexUV 500 habe ich an einem 65l-Becken laufen und dieser soll für die Bekämpfung von Schwärmern wie bei Crypto mit nur 400l pro Stunde laufen, da ist jede RFP stärker. Deshalb ist ein separater Abzweig notwendig für die passende Drosselung des Durchsatzes. Bei Wassertrübungen der doppelte Durchsatz. Für die Messung des Durchsatzes kannst Du gut den Aquacount von Gardena nehmen.
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Besser zwei Kugelhähne, da beide Durchgänge reduziert werden sollen und es besser ist, wenn dies für beide reduziert und gelitert ist. Schießlich kannst Du ja mal die Pumpe wechseln oder am Controller den Durchsatz ändern. Zur Wartung den Kugelhahn sperren zu können ohne den Rest zu beeinflussen ist auch nicht schlecht. Theoretisch würde einer reichen, aber in der Praxis ist das zu fragil.
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So unterschiedlich sind die Fische. Meine Docs (Zebrasoma scopas, Zebrasoma xanthurum) haben ihn nur ungern gefressen, deshalb wucherte er auch ungehindert bei mir im Becken. Eventuell hängt es auch mit dem Alter der Docs zusammen, das war vor einem Jahr, als die Docs noch sehr jung waren. Vielleicht würden sie ihn heute nehmen.
Sei froh, wenn dein Gelber ihn frisst und hoffentlich entkommene Fitzel aus dem Refugium dann kurzhält.

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Mir läuft immer ein kalter Schauer über den Rücken, wenn ich den Meersalat sehe. Ich hatte im Becken Lichtrasterplatte für Ablegersteine und es war eine absolute Qual, den Meersalat da rauszupuhlen. Überall steckten Fitzel davon drin. Erst die Caulerpa brachipus hat ihn verdrängt. Halt Pest gegen Cholera eingetauscht. Wenn es ihm gut geht vermehrt er sich rasend. Meine Docs (Zebrasoma) haben ihn nicht gern gefressen.
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Hallo Familie Gisbertz,
den Unterschied sieht man am besten im Technikbecken selbst nach einiger Zeit. Wenn das Wasser aus dem Ablauf direkt in den Vliesfilter geschickt wird geht das GESAMTE Wasser durch den Vliesfilter, nicht nur ein Teil. Das ist zum einen effektiv und effizient. Es spart auch eine Menge Putzerei im Technikbecken, da es deutlich weniger verdreckt. Alles, was Arbeit erspart, bekommt den Faulenzerbonus und ist zu bevorzugen. Die Aquarienpflege ist schon aufwendig genug, man muss nicht unnötige Arbeit erzeugen.
Es spart vor allem aber auch eine zusätzliche Pumpe ein, die NICHT am Brummen ist und Strom verbraucht.
Jede Pumpe weniger ist eine Fehlerquelle und Lärmquelle weniger und damit immer die bessere Lösung. -
Der Seeigel, den ich auf den Bildern gezeigt hatte, war ein Astropyga radiata, das ist der normalerweise als "Roter Diademseeigel" beschriebene. Wenn sie klein sind, können sie schon etwas anders wirken, ich habe auch in Geschäften schon gerade junge Exemplare gesehen, die deutlich von dem Erwachsenenbild von meinem Seeigel abwichen. Warte einfach mal ein Jahr ab und gib ihnen gut zu fressen. (^-^)
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Hallo Klaus,
leider lebt er nicht mehr, er hatte sich wohl am Plastiknetz einer eingehängten Box bedient und dies nicht vertragen. Da hingen ein paar Aufwuchsalgen dran. Danach ging er auf Tauchstation und ich habe ihn nicht mehr gesehen. Ich konnte nur anhand des zerbissenen Netzes sehen und im adleräugigen Rückblick vermuten, wer sich da vergriffen hatte und warum. Ich hatte ihn da erst vierzehn Monate, war also nicht an Altersschwäche gestorben, auch wenn ich ihn schon recht groß gekauft hatte.
Insgesamt erstaunlich lebhaft und flink für einen Seeigel. Er turnte in kurzer Zeit quer durch das Becken. Nicht direkt Meter pro Sekunde, aber Meter pro Minute waren locker in der Mehrzahl drin.
Am Bild mit dem grabenden Seestern kann man gut sehen, dass er schon etwas größer, der Körper allein knapp unter 10cm, die Stacheln dann noch einiges dazu.
Er hat eindeutig Algen bevorzugt, aber wenn er Kohldampf hatte nahm er was er erwischen konnte. Teilweise hat er Korallen regelrecht zerlegt, eine Sinularia hat er in mehrere Teile zerbissen, aber nicht zielgerichtet aufgefressen. Einige Gorgonien hat er auch abgeerntet, eine Fungia wurde von ihm wie mit einem Fräser quer durchgegraben, aber wiederum nicht systematisch aufgefressen. Wenn er mal über eine Koralle lief konnte es halt sein, dass er eine Furche reinfraß. Viel gefährlicher fand ich, dass er sich gerne mal fallen ließ, wenn er irgendwo hochgeklettert war und dabei darunterstehende Korallen regelrecht zerlöchert hatte.
Sein Appetit war gewaltig, ein faustgroßes Knäuel Algen hat er durchaus an einem Tag niedergemampft, und ich meine eine große Männerfaust.
Ich hatte ihn aus dem Algenrefugium bedient, da im Becken selbst viel zu wenig Algen waren. Gerne raspelte er auch die Kalkalgen von Steinen und Deko ab und hat dabei auch gerne Teile der Schachtverkleidung abgebissen. Nichts für ein Plexibecken, das hätte er zerbissen.Schnecken schien er nicht auf dem Kieker zu haben, zumindest habe ich ihn nie dabei erwischt, wie er eine vernascht. Aber die grabenden Seesterne waren definitiv auf seiner Speisekarte, die hat er wiederholt attackiert.
Ist also wie viele Seeigel omnivor mit einer Präferenz für Algen.
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Du hast das Zeug zum Politiker!! Wenn die Vernunft in einer Blutlache in der Ecke liegt und röchelt und dies als Sieg gefeiert wird habe ich keine Enwände für so eine Laufbahn.

Mal im Ernst, wirklich ZWEI rote Diademseeigel?!? Nur einer davon hat mein 800l-Becken mal so richtig aufgemischt und nicht genügend Futter gefunden. Wunderschön, er glüht regelrecht unter tiefroter LED-Beleuchtung, aber er ist wirklich nicht ohne und hat einen gesegneten Appetit, der gestillt werden möchte.

Aber wie schon erwähnt, er frisst, was er erwischen kann, wenn nicht genügend Algen vorhanden sind. Du bist gewarnt.

Aber wirklich wunderschön. Hoffentlich stehen Dir nicht bald die Tränen in den Augen, was die anrichten.

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Hallo Harry,
Dein pH-Test kannst Du vermutlich nur mit einer Prise Salz genießen, wenn er keine Schwankung anzeigt. Selbst im leeren Becken kann ich bei mir eine Schwankung von knapp 0,15 Unterschied zwischen Tag und Nacht feststellen.
Hast Du beim Phosphat eine Zehnerpotenz unterschlagen, das weicht deutlich ab von dem Ergebnis der ICP-Analyse. Wenn die Caulastrea nachts ihre Tentakel zeigt kannst Du versuchen, sie mit etwas Frostfutter zu füttern, vielleicht hat sie einfach zu wenig zu fressen.
Das Fuchsgesicht habe ich zuerst für eine schlechte Halluzination gehalten. Ich kann Dir nur raten, den Fisch dringend in ein größeres Becken abzugeben, denn der ist dafür bekannt, dass er sich nciht "an das Becken anpasst", sondern dessen ungeachtet einfach seine volle Größe erreicht. Ein 20-25cm Fisch hat nichts in einem 50cm Becken zu suchen.

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Du hast den Werdegang unterschlagen. Korallen bevorzugen konstante Werte. Teilweise können sie sich dabei an Werte anpassen, wo jedem Korallenzüchter die Ohren fast abfallen. Aber Veränderungen mögen sie gar nicht. Deshalb hatte ich auch geschrieben "Lauf ICP sind die Werte nicht so kritisch, wenn der Phosphat nicht plötzlich und drastisch gestiegen ist." Genauso wenig mögen es die Korallen, wenn plötzlich der Wert reduziert wird, wenn sie einen hohen Phosphatwert gewöhnt sind.
Da es jedoch klar ist, dass der Flöte etwas querliegt ist eher die Frage, was dies ist. Ohne diese Frage zu beantworten kann man durch hektische Änderungen (die Korallen nicht mögen) eben mehr verschlimmbessern als helfen.Da die ICP nicht wirklich kritisches gezeigt hat liegt es wahrscheinlich eher bei etwas, was NICHT in der ICP sichtbar ist. Das kann (Bereich/Schwankungen bei) pH-Wert oder kH-Wert sein, Strömung, Licht oder Temperatur. Oder schlicht die Nachbarkoralle, die sie belästigt.
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Es bringt im besten Fall eine Verschlimmbesserung. Der Abschäumer sorgt nicht nur für die Entfernung von Nährstoffen (indirekt), er bringt auch einen deutlichen Gasaustausch mit der Raumluft. Was auf der ICP z.B. nicht sichtbar ist, ist der pH-Wert. Lüftest Du nicht genügend den Raum kann das Becken versauern, weil die Raumluft mit zu viel Kohlendioxid angereichert ist.
Ist das Becken abgedeckt werden die Tiere ohne Gasaustausch unter Sauerstoffmangel leiden.
Lauf ICP sind die Werte nicht so kritisch, wenn der Phosphat nicht plötzlich und drastisch gestiegen ist.
Wenn Du nicht weisst, was Du machen kannst, mache einen Wasserwechsel. Mit einem guten Wasserwechsel machst Du jedenfalls nichts kaputt.
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Kein Wunder! Die Katze ist offenbar abgefüllt und der Abschäumer läuft eben über. Bitte auf Verfettung achten und nicht tot füttern!
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Interessant fand ich es auch, aber die Fehlversuche am Ende stimmen doch etwas bedenklich, denn ohne den Vergleich mit dem Apogee wäre dies nicht aufzudecken. Wenn die Messung nicht aus sich heraus überprüfbar ist, dann ist sie nicht für produktive Zwecke nutzbar.
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Die kriechen aber wirklich überall rein. Regelmäßig muss ich den Eheim Skim 350 auseinandernehmen, weil die kleinen Biester in die Pumpe gekrochen sind und/oder das Loch zur Pumpe versperren. Selbst die MP40 scheppert ab und zu, weil sie von einer Schnecke blockiert ist. Die kennen wirklich keinen Schmerz oder Tabu.
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Bei mir sind die Täubchenschnecken sehr produktiv, ich sehe immer wieder Gelege an der Scheibe, und auch die winzigen Nachwuchsschnecken. Nicht nur Täubchenschnecken, auch Turboschnecken vermehren sich bei mir im anderen Becken.

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Ich würde gerade die Gefahr des Klingenreinigers nicht ausschließen, da im Meerwasser auch Kalkalgen wachsen, die deutlich hartnäckiger sind als die gewohnten Aufwuchsalgen. Die Silkonnaht wird dadurch deutlich breiter, bei mir ist sie etwa 3cm dick. Der Glasstreifen ist dabei fast unsichtbar.
So sieht das bei meinem Becken aus, da hat der Klingenreiniger schon ein paar Millimeter unter das Silikon gehauen und die Algen drängen dann direkt hinterher.

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Ja, besonders übel sind mir die Maxpect mit den Rotationsrollen dabei aufgefallen. Ein Post, den ich gerade abgeschickt habe, wurde mir gerade als moderiert gemeldet. Was das wegen der Bearbeitung des Threads?
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Insgesamt durchaus in Ordnung, nur Phosphat ist ziemlich hoch. Kann es sein, dass dieser Wert deutlich gestiegen ist in letzter Zeit?
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Eventuell mit Ozon, da ist ja noch ein Anschluß dran!
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Fantastisch, wie still sie die Katze bekommen haben! Jetzt verstehe ich auch den Luftschlauch zur Pumpe, aber wie wird die Katze gefüttert?
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Ja, den Thread hatte ich auch noch im Hinterkopf, und mein Ergebnis liefert jetzt eine teilweise Antwort darauf, denn außer Bakterien ist ja nichts im Becken bei mir!
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Flotat ist die naheliegende Antwort, allerdings ist die Sache bei mir nicht so einfach, denn eigentlich ist nach GAR NICHTS im Becken!!Außer dem EpoReef ist noch nichts im Becken, Licht und Strömung laufen und ich habe vor ein paar Tagen Nitrat und Phosphat ins Becken dosiert, da ich nicht mit Lebendgestein starten werde (außer den kleinen Ablegersteinen der Korallen, die aber noch gar nicht eingesetzt sind).
Zu meinem Erstaunen habe ich eine dicke Brühe im Abschäumer gesehen, die ich nicht so erwartet hätte, denn bisher hat das Becken noch gar nicht den Startschuss erhalten, schließlich ist noch nicht alles durchgecheckt.Nach dem Dosieren der Nährstoffe hat sich flink ein Belag auf der Scheibe eingestellt, es scheint also schon Bakterien zu geben, welche sich vermehren. Dieser Belag ist jetzt aber statisch und vermehrt sich praktisch kaum noch.
Wenn der Abschäumer nicht die Nähstoffe Nitrat und Phosphat direkt abschäumen kann, muss er entweder die Bakterien oder die Stoffwechselprodukte der Bakterien abgeschäumt haben, anders kann ich es mir nicht erklären.
Wer hat hier eine gute Erklärung dafür? -
Bei mir ist alles blank, weil es das Quarantänebeccken ist.

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Bodengrund?!? Was für Bodengrund?
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Hallo Sandy und vielen Dank für deine Antwort!
Die Dichte betrug am Sonntag (Tag der Probenentnahme ICP) 1,0225. Ich habe den Wert etwas angeboben. Ziel: 1,023.
Deshalb sagte ich ja, dies solltest Du noch einmal überprüfen. Dem Natriumwert nach dürfte die Dichte be knapp 1,0217 liegen, also am unteren Rand der akzeptablen Salinität. Womit misst Du die Salinität? Hast Du eine Referenzlösung zur Überprüfung der Messung? Ich quäle mich auch ziemlich ab mit der richtigen Salinität.
Ich mache wöchentliche WW, jeweils ca. 5 bis 10%. Welches Vorgehen würdest du mir für die Reduktion des Gesamtphosphatwertes empfehlen? Soll ich bei dem Volumen bleiben oder mal einen großen WW machen?Ich würde einen 30% Wasserwechsel machen und danach 10% pro Woche und kein vorerst Phosphat dosieren. Erst wenn wieder Wachstum einsetzt vorsichtig dosieren.
Bitte nicht wild den Boden durchquirlen mit so eine Mulmglocke, das würde eher das Problem verschlimmern und den ganzen Mulm in die Wassersäule holen. Behutsam mit einem kleinen Röhrchen oder Schlauch absaugen, so dass nichts davon im Wasser vermischt wird. Sinn ist es schließlich, unerwünschtes zu entfernen und nicht alles durch den Mixer zu jagen. -
Eigenschaften für eine geeignete Alge:
- muss sich leicht entfernen lassen, wenn sie ins Hauptbecken kommt (wenn, nicht falls!)
- muss schnell wachsen, um dominant im Refugium zu sein
- sollte nicht empfindlich gegen Pflegemaßnahmen wie Kürzen sein
- sollte nicht wie einige Caulerpa-Arten einen Zyklus haben, wo die Alge massenhaft stirbtDie Drahtalge bietet all dies, auch wenn einige Caulerpa im Refugium haben.
Wann immer ich mehrere Arten im Refugium parallel versuchte zu etablieren hat sich die Drahtalge immer durchgesetzt am Ende. -
Eine ICP-Analyse kann nur atomares Phosphor messen und rechnet dies um zu Phosphat. Der dort angegebene errechnete Phosphatwert ist, wenn alles gemessene Phosphor als Phosphat vorliegen würde.
Schaue bitte auch mal genau auf die Dichte, der Natriumwert deutet auf eine zu geringe Dichte hin, kontrolliere diese bitte noch einmal ganz genau.Bei Deinem kleinen Becken kannst Du prima mit Wasserwechseln die verschiedenen Probleme korrigieren. Sauge Gammel im Rahmen der Wasserwechsel ab und korrigiere gleichzeitig und langsam die Dichte.
Dosierst Du Balling oder ähnliches oder machst Du das nur mit Wasserwechseln?
