Es kann gut sein, dass es hauptsächlich vom Reinigen der Scheiben kommt, dann dürfte es eher ein Argument für Schutzstreifen über dem Silikon sein und weniger ein Problem der Fertigung.
Beiträge von Sandy Drobic
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Sind die falschen.
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Ja, die Größe passt, meine waren auch nur etwa 5-7mm groß und sehr flink.
Die kleinen Mysis von aquapro scheinen nicht die richtigen zu sein, da sie Brackwasser-Garnelen sind. Oft können sie sich nicht fortpflanzen, wenn sie in voller Dichte gehalten werden.
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Wäre sehr daran interessiert einen Trupp für eine Ansiedlung zu bekommen!
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Ab und zu ja, denn etwas ist nur Verschwendung, wenn es unnütz herumsteht. (^-^)
Meist für Plastikbearbeitung oder bei Ablegersteinen, Korallen ist im Augenblick noch nicht so häufig, habe ja gerade erst das Becken gestartet dieses Jahr.
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Soweit ich weiss gibt es diese nicht kommerziell zu erwerben, das sind fast immer Zufallsbewohner beim Kauf von Korallen. Zwei mal habe ich eine tropische Mysis bereits dabei gehabt und ins Hauptbecken gesetzt, aber bisher hat es noch nicht geklappt, sie zu etablieren. Im 500l-Becken hatte ich über längere Zeit eine gute Population gehabt, auch wenn keiner der Fische interessiert war, habe wohl zu viel gefüttert. (^-^)
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Vor Jahren habe ich die Inland für etwas unter 400€ gebraucht gekauft, sie hat mir bereits gute Dienste geleistet, braucht aber auch ab und zu neue Sägeblätter, die teuer sind als man denkt. Da kostet ein Diamant-Blatt locker 30€.
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Der Gedanke ist gar nicht schlecht und sehr interessant. Aber wenn ich das richtig verstehe wird da nur der 3D-Druck des Bausatzes angeboten, zu einer betriebsbereiten Säge fehlt noch die ganze Latte an den teueren Bauteilen, die den Preis noch deutlich in die Höhe treiben.
Lieferumfang:
- 3D gedruckte Teile
- Polyamidschrauben mit Mutter zum fügen des Rahmens (22 x M8, 8 x M6)
- 4 Kugellager Igus© 6802
Empfehlung für zusätzlich benötigte Komponenten :
- Motor Bauform XD 3420 kurzer Schaft in 12/24V
- PWM-Regler 12/24V mit Wattzahl passend zum Motor
- Dosierpumpenkopf ähnlich Kamoer
- Netzteil 12/24V mit DC Connector
- Bandsägeblatt 958mm oder 37,7 x 1/8 Zoll
- HTD 3M Riemen 9mm 73 Zähne oder angepasst ans Ritzel
- Motorritzel 14 Zähne 9mm Bohrung 8 mm oder passend zum Antrieb
- Schlauch 3/5 mm für Sägeblattkühlung
- Kabel zur Verlängerung des Motors und weiterer Verkabelung
Ohne Motor, Netzteil und Sägeblatt würde ich das als sehr zahnlos betrachten. Die 165€ ist also nur der Plastikbausatz, wo all der Rest noch dazu kommt.
Wenn dann all diese Teilchen noch dazugezählt sind würde ich gerne wissen, wieviel der Unterschied zu einer Inland DB-100 ist oder der alten Bezeichnung DFS-100. Da die Funktion die gleiche ist wie die Inland sieht sie auch ähnlich aus.
Wirklich sinnvoll wäre ein Komplettset, wo alles schon zusammen ist, denn mit dem Set der 3D-Teile allein kann man wirklich nichts anfangen.
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Wie ich das gestern schon voller Trauer bei meiner Tricadna maxima sehen durfte picken die auch von lebenden Muscheln sich ihre Stücke aus. Die haben auch kein Problem damit artistische Verrenkungen zu vollführen, wenn sie auf diese Weise ihren Schnabel tief reinstochern können.
Es dürfte deshalb reichen, wenn die Muschel einen Spalt offen ist und der Duft durch einen Schnitt austritt. Also nicht Schalenhälfte sondern ruhig die ganze kleine Muschel etwas geknackt. So kann der Chelmon dran, währen die anderen mit stumpfen Maul nicht drankommen. Andere Fische sind auch ziemlich scharf auf die Beute, im vorigen Becken haben die Kaiser sich sehr energisch bei der Muschel gezeigt.
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Meinen jetzigen Chelmon habe ich seit anderthalb Jahren, ich hatte ihn gekauft im Geschäft, weil ich gesehen habe, dass er aus der Wassersäule Frostfutter fraß. Davor hatte ich einen Chelmon nach einer Woche zum Geschäft zurückgebracht, weil ich ihn nicht wirklich fressen sah, in meiner Gemeinschaft von Doktoren und Fahnenbarschen/Chromis habe ich keine Chance gesehen, dass er rechtzeitig fressen würde.
Wie ich heute morgen bemerkte geht der Chelmon meist auf die größere Beute und verschmäht eher die kleinen Artemia, das ist ihm wohl zu viel Mühe für zu wenig Ergebnis. Sie nimmt er nur, wenn sie gerade bequem aufschnappbar sind und nichts größeres in Reichweite ist.
Schlafen sehe ich ihn fast nie, beim kleinsten Hauch von Licht fängt er bereits an zu stöbern und steckt überall seine spitze Schnauze rein. Leider auch in die Tridacna maxima, wie ich voller Trauer gesehen habe, ich werde sie also wohl bald herausnehmen müssen. Bisher habe ich ihn zumindest noch nicht auf frischer Tat ertappt, Korallen zu schädigen, aber gerade die Euphyllia glabrescens, dabei auch einige teure Torches und Holy Grails sind immer wieder stark eingezogen, vermute also, dass er die Nahrungspalette auf einige Korallen ausgedehnt hat. Ist halt ein Falterfisch.
Hoffentlich begleitet er mich noch bis zur Rente und ärgert mich, welche Korallen er auf die Speisekarte setzt.
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Eine Sache noch: Staubfutter wie Reef Roids von Polyplab oder Coral Sprint von Fauna Marin lassen in kurzer Zeit die Population von Copepoden und anderen Kleinkrebsen deutlich ansteigen, was dem Chelmon ein reiches Pickfutter gibt. Deshalb würde ich vorschlagen, jetzt bereits alle paar Tage Staubfutter ins Becken zu geben, kleine Mengen reichen da bereits von.
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Heute ist leider eine echt schlechter Zeitpunkt für Ratschläge, da alle Geschäfte auf Tage dicht sind. Der kleine Chelmon hat keinerlei Reserven und muss erst mal aufgepäppelt werden.
Leider geht er nicht einfach an Futter, was andere attraktiv finden, dass ein Chelmon Pellets nimmt ist ganz selten, der große Knackpunkt ist, dass er eigentlich erst lernen muss, das Frostfutter aus der Wassersäule zu holen, sonst schnappen sich die anderen Fische das Futter, bevor der Chelmon es als Futter auch nur erkennen kann.
Ich würde deshalb mit Lebendfutter wie lebende Artemia und Mysis anfangen, die sich im Wasser bewegen und vielleicht den Chelmon reizen, danach zu schnappen. Mit etwas Glück kannst Du dann anfangen, etwas hochwertiges Frostfutter unter das Lebendfutter zu geben, um ihn darauf umsteigen zu lassen.
Miesmuschelfleisch und andere Meeresmuscheln aus der Fischtheke sind eine gute Ergänzung, ruhig auch noch in der Muschel und halb zu. Es wird schnell schlecht und hat oft viel Phosphat, also besser sparsam mit der Menge sein.
Nutze die Zeit, wo der Fisch noch kontrolliert in Quarantäne ist, um zu sehen, was erfolgreich gefüttert werden kann, um ihn aufzupäppeln. Hier kannst Du vieles versuchen und den Fisch in Ruhe probieren lassen, ohne dass schnellere und gierigere Fische ihn zur Seite schubsen.
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Das ist nicht die richtige Frage. Stelle erst mal die Frage, was Du Dir von der Quarantäne erhoffst? Dann kannst Du überlegen, wie Du diess verifizieren kannst. Quarantäne ist kein Selbstzweck sondern soll ja den Sinn erfüllen zu überprüfen, dass der Fisch
a) keine Gefahr für die bereits vorhandenen Fische darstellt durch Krankheiten
b) dass er überleben kann, weil er Futter aufnimmt und im Becken gepflegt werden kann
a) sollte erfüllt sein, wenn er 2-3 Wochen kein Anzeichen von Krankheit zeigt
b) sollte erfüllt sein, wenn er das Futter frisst, was Du normalerweise an Frostfutter/Lebendfutter verfütterst unter ähnlichen Bedingungen, wie sie im Becken herrschen (Strömung?),, sonst musst Du das Futter anpassen und die Art wie gefüttert wird.
Habe die Geduld, dem kleinen Chelmon beizubringen, dass er gute Mysis und Krill fressen kann und warte, bis er dass wirklich begriffen hat, sonst musst Du nämlich im Hauptbecken so viel Futter reinwerfen, dass auch der langsame Chelmon noch genügend mitbekommt um nicht zu verhungern. Baue ruhig ein paar Futtersteine, wo er reinpicken kann, die für andere Fische nicht so einfach zu plündern sind.
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Es gibt meines Wissens nach kein Gerät, welches günstig und verläßlich alle relevanten Werte misst. Meist bekommt Du je kleines Gerät einen Wert angezeigt.
Hanna 98319 für Salinität
Hanna Checker 736 für Phosphor (Phosphat)
Hanna Checker 782 für Nitrat
Hanna 772 für kH
Aqua Medic pH-Monitor für pH
Das ist meine Ausstattung mit der ich regelmäßig arbeite. Ca muss ich weiterhin mit einem Tröpfchentest messen, dem Hanna traue ich nicht dabei.
Es gibt zwar Tausendsassa wie Reef Bot, die vieles messen, aber was davon Müll ist kannst Du mit etwas Googlen schnell herausfinden.
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Ich habe viele 12mm-Löcher in die Deko gebohrt, das ersparte mir viele Klebereien, teilweise aber auch normal eingeklebt mit Gel- oder Sekundenkleber oder die Zweikomponentenkleber.
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Innerhalb einer Gattung ist es leider oft anders, da das dominante Tier immer wieder die Dominanz festigen wird und die anderen dann zur Ordnung niederprügelt. Weil nicht nur Menschen vergesslich sind, auch andere müssen immer wieder erinnert werden. Gerade macht der scopas seit zwei Tagen den anderen Dok nieder, um genau diese Rangordnung wieder in Erinnerung zu rufen. Nicht sehr schön anzusehen.
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Korallenkleben ist immer wieder eine Wissenschaft für sich und unter Wasser kleben die Königsdisziplin.
Ich verwende im Augenblick drei Kleber:
- 2-Komponentenkleber Silbermann Korallenkleber violett
- Sekundenkleber Fauna Marin Frag Fix
- Gelkleber Modern Reef Super Glue Gel Extra Thick
Der Silbermann ist lange Zeit verwendbar und trocknet nicht so schnell ein, FM Frag Fix ist ein brauchbarer Sekundenkleber, wenn er nur so gut Korallen kleben würde wie die Finger.
Größtes Problem ist, dass nach wenigen Anwendungen von Frag Fix die Spitze dicht ist, ich habe verschiedenes Werkzeug verwendet, um an den noch flüssigen Kleber innen zu kommen, aber normalerweise sind 80-90% des Klebers zum Wegwerfen, wenn man keine Massenablegeraktion vor hat. Wäre echt genial, wenn die eher 5 x 4g Kleber in kleinen Tuben anbieten würden als eine große. Andere Sekundenkleber gibt es ja auch in 1-3g Tübchen.
Der Gelkleber ist gut um schnell ausladende Ablager zu fixieren, trocknet sehr schnell fest.
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Beobachte mal, ob die Flecken wandern. Ich vermute Turbellarien. Du kannst auch mal versuchen, mit einer Pipette oder Spritze etwas Osmosewasser dort anzustrahlen, ob es sich löst.
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Wenn die Steine schon lange beim Händler im Wasser standen und dadurch biologisch aktiv wurden sollte das wirklich gehen.
Bei mir sind die squamipinni sehr friedlich und nur untereinander am agieren, da sind die Chromis noch eine Spur schärfer gegenüber anderen Fischen.
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Hallo Wolfgang,
in Deinem Fall bedeutet dies, dass nur eine Woche verstrichen war, bevor Futter in das Becken kam (für die Garnelen) und eine weitere Woche später deutlich mehr Futter ins Becken gebracht wurde mit den Fischen. Das hört sich schon ganz anders an.
Wenn in einer Woche dann tatsächlich Fahnenbarsche einziehen und damit genügend Nährstoffe reinkommen kann das funktionieren. Aber warum es darauf ankommen lassen und nicht erst direkt mit den Fischen auch eine Cleaning Crew mitnehmen?
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Die brauchst Du bestimmt nicht füttern - die finden schon etwas bevor Du es siehst

Genau, sterben können die auch alleine, das ist dann der "natürliche" Schwund in der Schneckenpopulation.
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Habe es ja schon ein paar mal gezeigt, aber eventuell kann es auch mal etwas Herzhafteres sein.

Ein Seeigel lebt nicht nur von Gemüse allein.

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Vor der Scheibe ist meist ungenutzter Schwimmraum, der mehr genutzte freie Raum ist bei mir über dem Riff. Aber der am meisten genutzte Raum von den Fischen ist immer noch der Raum im Riff, da fühlen sie sich am wohlsten und sicheresten. Vor der Frontscheibe ist eigentlich nichts für die Fische interessantes, deshalb ist es nur Durchgangsraum, wo sie relativ schnell durchschwimmen ohne zu verbleiben. Im Riff ist, wo sie sich normal aufhalten.
Für die Strömung sind breite freie Passagen wichtig auf allen Seiten, wenn man eine Ringströmung einrichten möchte. Andere Strömungskonzepte sind deutlich trickreicher und energieintensiver.
Bei der Höhe würde ich vorschlagen, den sehr hohen Aufbau etwas zu reduzieren, diese Höhe wird eigentlich von hochwachsenden SPS gebraucht. Meine Faustregel ist, nur die Hälfte der Beckenhöhe für die Deko zu verwenden, der Rest wird durch die wachsenden Korallen gemacht.
Dies würde auch den Schwimmraum freimachen für flinke Fische und die Strömung kann dort für SPS frei und stärker sein.
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Mache doch mal ein Foto von der Seite, so sieht das alles sehr an die Rückwand gedrängt aus.
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Du bist mit der Deko bereits ziemlich hoch, so dass die Korallen oben relativ dicht unter der Lampe sitzen. Die 60% Einstellung dürfte schon ganz gut sein. Ich würde nur die Beleuchtungszeit behutsam an etwas längere Zeiten gewöhnen, so dass die Hauptbeleuchtungszeit in einem Monat bei etwas 8-10 Stunden ist.
Interessant wird es im Laufe der Zeit, wie die Lichtstärke sich entwickelt in den unteren Bereichen. Die oberen Korallen dürften gut wachsen, dann werden sie relativ schnell die unteren Bereiche abschatten. Teilweise bekommen sie über die Reflektion der Seitenscheiben noch einiges an Licht, solange diese gut geputzt sind. Irgendwann würde ich dies nachmessen, es gibt zum Glück PAR-Meter zum Ausleihen für humane Preise.
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Jeder weiss, die perfekte Antwort ist.. "42".
Verrate aber mal, warum Du eine Zeit von 6 Stunden ansetzt? Und für welches Becken überhaupt? Und für welche Korallen?
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Squamipinni können schon recht groß werden, und das schnell. Habe vor kurzem mal ein Bild mit meinen Fischies gemacht, die neu eingesetzten Fahnenbarsche sehen aus wie eine andere Art, so winzig sind die.
Die drei kleinen in der Mitte hinten sind die neuen, der rote der fette Bock davor und rechts und links die älteren Fahnenbarsche.
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Hallo Oliver,
herzlichen Glückwunsch zur Beförderung zum aktiven Meerwasser-Aquarianer, das ist immer ein Riesenschritt, wenn erst mal Wasser im Becken ist. Ja, Glasheber sind immer sehr nützlich, habe die seit Jahren bei mir herumfliegen und möchte sie nicht missen. Selbst wenn man nur das Technikbecken durch die Gegend schubst sind sie hilfreich. Sind auch gar nicht so teuer. Damit habe ich mein 500l-Becken alleine auf den Schrank gehievt. Geht durchaus mit etwas Überlegung und Technik. Selbst größere Becken lassen sich mit etwas Geduld, einem Wagenheber und verschiedenen Balken und ähnliches langsam aber sicher in die Höhe bringen.
Wenn Du jedoch keinen Streit bei Fischen provozieren möchtest ist ein Schwarm Riffbarsche eine echte Herausforderung. Meist sind Riffbarsche nämlich sehr territorial, besetzen ein Revier und sehen zu, dass kein anderer Fisch sich Frechheiten herausnimmt in "ihrem" Revier. Meist sind diese Reviere relativ klein und es hilft, wenn die Dekoration "natürliche" Reviergrenzen darstellen, etwa Riffsäulen oder ähnliches. Ein Schwarm wird sich im Aquarium aber nur sehr selten bilden, eher eine Verteilung von Pärchen, die alle ein Revier besetzen und ein Aquarium ist da sehr eng, wenn zu viele sich dieses teilen müssen.
Nicht umsonst ist die Rede von "Riffbarsch = Riffarsch".
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Sieht aus wie eine Palythoa, bin aber kein Experte für Zoa. Wenn Du sie leicht berührst, kannst Du eine Schliere sehen,die abgesondert wird? Wenn ja würde ich vorsichtig sein, sie können teilweise sehr giftig sein.
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Ja, genau so etwas habe ich auch in meinem Ecotech Set drin, aber natürlich deutlich überteuert, wie sich das gehört. Einzig gute daran ist das Setbehältnis.
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Die Polypen haben ein zusammenhängendes Gewebe, dadurch kann man sie als Teppich abziehen, wenn man vorsichtig ist und nicht zu stark zieht, so dass das Gewebe möglichst nicht reisst und so viel wie möglich in einem Stück abgeht.
Je länger Du es herauszögerst, desto schwieriger ist es, sie sanft zu entfernen. Wenn Du kannst, dann nimm den Stein heraus und ziehe sie außerhalb des Beckens ab, aber ich würde trotzdem den Stein in einem Becken unter Wasser halten, es kann beim Zusammenziehen der kleinen Anemonen nämlich ziemlich spritzen. Handschuhe, Brille und Mundschutz ist eine sinnvolle Vorsichtsmaßnahme. Anderen Korallen hatte es nicht dauerhaft geschadet, aber sie waren nicht begeistert, als ich die Viecher abgezogen habe, haben viele die Ohren angezogen.
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Mit etwas Geduld und einer guten Pinzette kannst Du sie packen und Stück für Stück abziehen. Manchmal kann man recht große Flächen im Stück abziehen, je nach Untergrund.
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Grins! Doch, das Innere vom Vliesfilter! Das bietet sogar ideale Bedingungen für kryptisch lebende Schwämme und andere Lebewesen. Fortwährender absolut konstanter Durchfluß und jede Menge Futter.
Das Technikbecken ist auch der einzige Ort, wo Röhrenwürmer überleben können. Der Chelmon jagd da wirklich 24/7/365 hinter den armen Tieren her.
Hatte nicht schlecht gestaunt, was da alles abgeht drin, als ich vor kurzem mal ein neues Vlies einziehen musste.
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Bei den meisten Frostfutterarten kann man anhand des braunen Auftauwassers schon sehen, wie viele Verwesungsprodukte entstanden sind durch (teils mehrfaches Auftauen). Da ist ein Auftauen und dann in Salzlake einlegen eine Kombination der schlechtesten Eigenschaften von Frostfutter und in Salzlage eingelegtem Futter. Besser wird Frostfutter durch weitere Aufbereitungschritte leider nicht.
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Erstaunlich! Bei mir hat er nur Frostfutter genommen, dies aber ohne Probleme, praktisch sofort. Korallen hat er bei mir wenig angegriffen, dafür aber kleine Anemonen, unter anderem auch die Seeaster, an die sonst kaum ein Fisch geht. Flockenfutter oder Pellets hat er verschmäht, auch Nori oder andere pflanzliche Kost.
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Wir können uns auch gerne mal treffen, entweder irgendwo in Düsseldorf oder direkt bei mir, wenn Du magst.
Meine Frau würde bestimmt auch mehr darüber erfahren.
Am einfachsten wir treffen uns bei mir, kann ich ich direkt zeigen, was viele Sachen in der Praxis sind. Später dann bei Dir, um auf Dein Becken einzugehen.
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Nein, nur selten gehen Fische sehr viele Korallenarten an. Die Kunst ist dabei dann, die nicht angegriffenen Korallen zu etablieren und auf die gefressenen Arten zu verzichten. Dies kann sich teilweise aber erst nach einiger Zeit zeigen und durchaus auch später ändern.
Ich habe beispielsweise einen Chelmon rostratus bei mir im Becken und jetzt auch eine Riesenmuschel (Tridacna maxima) eingesetzt. Das kann lange zeit gut gehen, aber ich muss darauf gefasst sein, dass der Chelmon irgendwann die Muschel so attackiert, dass ich sie rausnehmen muss.
Gefährlich wird es oft, wenn das Futterangebot für die Fische so knapp ist, dass sie anfangen, sich nach "Nahrungsergänzung" umzuschauen. Dann geht das Fuchsgesicht etwa an die teuren Holy Grail Euphyllia und treibt mit die Tränen in die Augen und mehr Futter ins Becken.
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Das Plankton von Fauna Marin ist ja so ein Futter, ich nehme es deshalb auch nur in homöopathischer Dosis ab und zu. Sonst können die Fische vielleicht tatsächlich Probleme mit dem Salzgehalt bekommen. Als Vorbereitung für eine automatische Fütterung ist das natürlich verlockend, dürfte aber wegen des hohen Salzgehaltes mit Vorsicht zu genießen sein. Aber dennoch besser machbar als gefrorenes Futter.
Ich bin gespannt auf Berichte über die Praxis!
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Sind leider extrem vermehrungsfreudig und schweben durch das ganze Becken und besiedeln so alle Ecken. Wenn sie sich einmal ausbreiten ist der Kampf verloren. Selbst der Fünfbindenfalter als Fressfeind kann dann da nicht gegen ankommen.
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Puh, da hast Du Dir ja eine nette Liste zusammengestellt, wo einige Korallenfresser dabei sind. Auch ein paar Problemfische, die nicht so einfach zu halten sind.
Grundsätzlich empfehle ich Dir, die Meerwasser-Lexikon-App zu installieren, dann kannst Du im Geschäft direkt schon nachlesen, was zu dem Tier berichtet wird und was andere bei der Pflege beobachtet haben. Was der Verkäufer nämlich sagt ist meist etwas ganz anderes als im Lexikon zu lesen ist, der ist in erster Linie nämlich nur am Verkaufen interessiert. Grundsätzlich zeigen lassen, dass der Fisch frisst und normales Futter nimmt, sonst kannst Du ihm beim Verhungern zusehen.
Mal die Tiere der Reihe nach:
Mandarinfisch: https://www.meerwasser-lexikon.de/tiere/242_Sync…_splendidus.htm
Dieser Fisch verhungert häufig im Becken, weil er oft kein Frostfutter nimmt und sich von den Kleinkrebsen und Turbellarien aus dem Lebendgestein ernährt, benötigt also ein Becken mit guter Mikrofauna. Gut strukturiertes Becken mit viel Lebendgestein.
Die Clownfische sollten kein Problem bei der Ernährung sein, benötigen aber die Anemone für eine artgerechte Haltung, diese wiederum benötigt ein einigermaßen stabil laufendes Becken und passende Strömung. Mehr als ein Pärchen würde ich nicht ins Becken setzen. Da die Anemone wandern kann vernesselt sie dabei oft alles im Umkreis.
Die drei Zwergkaiser sind grundsätzlich durchaus haltbar in einem Becken Deiner Größe, gehen aber alle mehr oder weniger an Korallen dran. Meine Zwergkaiser etwa haben allesamt das Keniabäumchen benagt, aber zum Glück nur nippend immer wieder etwas. Bei der Ernährung nehmen sie eigentlich alles an, auch viele Korallen im Becken.
Der Rotmeer-Doktor ist mit Auge zusammenkneifen so gerade noch für ein Becken dieser Größe möglich, aber bei der Zusammenstellung mit anderen Fischen teils kritisch, weil oft sehr dominant. Den Weisskehldoktor würde ich direkt rauslassen, auch dieser ist oft sehr dominant und braucht viel Schwimmraum, mehr als in Deinem Becken ist. Beide möchten eigentlich ein Becken ungefähr doppelt so groß wie Deines.
Die Gelbschwanzdemoiselle ist kein Schwarmfisch, sondern ein revierbildender Barsch, der ein Territorium besetzt und dieses teils sehr barsch gegen andere verteidigt. Riffbarsch = Riffarsch ist dabei gut zu beobachten, sowohl untereinander als auch gegen andere Fische.
Putzerlippfische habe ich selbst bei meinem 800l-Becken noch rausgelassen, da sie im begrenzten Beckenvolumen oft mehr die anderen Fische belästigen durch unerwünschte Putzversuche als eine nützliche Dienstleistung anbieten, dann lieber die Garnelen als Putzer einsetzen.
Der Orangeflecken-Feilenfisch ist definitiv out, Du wirst ihn nicht ernähren können. So viele Acros wirst Du gar nicht ins Becken setzen können wie dieser gerne frisst.
Der andere Seegras-Feilenfisch ist gerne als Glasrosenfresser eingesetzt, nimmt aber auch gerne andere Korallen auf seinen Speiseplan auf.
Ähnlich auch der Chelmon rostratus, er ist leider auch ein Hungerkandidat, weil er oft das angebotene Futter verweigert und dann in wenigen Wochen verhungert. Unbedingt zeigen lassen, dass er Frostfutter nimmt. In einem 500l-Becken kann er sich nicht aus dem Becken ernähren, dafür sind zu wenig Kleinkrebse und Würmer drin.
Bennetts Falterfisch wird auch größer als angemessen für Dein Becken. Aber Du kannst für ihn das gleiche Futter besorgen wie für den Orangeflecken-Feilenfisch.

Der Fähnchen-Falterfisch sollte zumindest kein Problem mit der Futteraufnahme haben, aber Korallen werden trotzdem schnell verschwinden.
Die Harlekin-Garnele ernährt sich ausschließlich von Seesternen, ist also Nahrungsspezialist.
Kardinalsgarnele sollte nicht viele Probleme bereiten, aber die Anemonengarnele dürfte sich mit den Anemonenfischen prügeln und den kürzeren ziehen.
Die Liste der Korallen werde ich nicht einzeln durchgehen, die werden nicht lange existieren und müssen eher als eine Kategorie Futter angesehen werden. (^-^)
Auch die Pflege dürfte bei der Fischlast sehr schwierig sein, gerade für die SPS.
Grundsätzlich sind einige der Fische möglich, aber mit deutlichen Einschränkungen und dem Wissen, dass der geringer Preis der Anschaffung mit dem vielfachen Preis für den Aufwand der Pflege bezahlt wird. Wenn dabei noch Korallen leben sollen ist der Aufwand nicht zu unterschätzen.
Denke auch bitte an die nächste Ferienzeit, viele der Fische die Du aufgeführt hast, nehmen wenn überhaupt nur Frostfutter und dafür gibt es keinen Futter-Automaten, um Wochen zu überbrücken. Eine Ferienvertretung für Fütterung und Pflege ist dann absolute Pflicht.
