Da die Pumpen auch einen happigen Preis mehr kosten kann man auch ein Kabel für 2€ zusätzlich mitgeben. Bei hochwertigen Pumpen anderer Hersteller ist das schon lange Standard. Aber ob dies wirklich der Fall ist solltest Du den Tunze-Support fragen, alle anderen können und werden auch keine Auskunft dazu erteilen. Tatsächlich fördere ich auch ausdrücklich solche Anfragen beim Support, nur so bekommt der Hersteller ein Feedback, wo es klemmt beim Kunden vor Ort.
Beiträge von Sandy Drobic
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Hallo Chris,
Du verwechselst Druck mit Durchfluß. Du kannst den Durchfluß jederzeit erhöhen durch die Verbreiterung des Querschnitts. Nimm also anstelle des 6mm Druckschlauches notfalls eine Nummer mehr als Durchmesser. Bei 1l pro Minute gehe ich aber davon aus, dass dies gar nicht notwendig ist. Habe gerade noch mal nachgesehen, hydrostatischer Druck ist etwa ein bar pro 10m Höhenunterschied, also alles gut in der Hinsicht.
Probleme könntest Du nur bekommen, wenn der Widerstand in der Leitung sehr hoch ist, da aber die Entnahme in kurzem Abstand mit wenig Höhenunterschied erfolgt dürftest Du auch hier im grünen Bereich sein.
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Leider nein! Alle Lippfische beginnen erst als Weibchen und wandeln sich einige Zeit später zum Männchen um. Wenn Du einen bereits großen erwachsenen kaufst dürftest Du ein Männchen haben. Ein kleiner dazugesetzter beginnt als Weibchen. Dann hast Du für kurze Zeit ein Pärchen. Früher oder später wird sie sich jedoch auch zum Männchen verwandelt und dann gibt es Mord und Totschlag.
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Ich glaube, das nennt man Dreisatz und lernt es in der Grundschule. (^-^)
(100-x) * 36,7 = 100 * 35,0
Daraus kannst die mit x die Zahl der Liter pro 100l Beckenvolumen berechnen. Ergebnis hat Chris ja schon genannt.
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Eigentlich ist das ein völlig falscher Gebrauch des Wortes "Kalibrieren", denn es wird gar nichts damit kalibriert. Du kannst mit dem Set nur bestätigen, dass die Messung einigermaßen im richtigen Bereich liegt und somit auch halbwegs in Ordnung sein sollten.
Aber das Ei stellt sich nicht über die Kalibrierflüssigkeit ein und erkennt auch nicht, dass es überhaupt ein Kalibriervorgang sein soll.
Von daher wäre eine passende Bezeichung eher "Prüfset" zur Überprüfung, ob die Messung des erwartete Ergebnis bringt. Mehr ist das nicht.
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Kann ich bestätigen, seit einem Dreivierteljahr ist auch bei mir Lanthan im Einsatz und weder die Muschel noch die Doktoren oder Chelmon weisen Probleme auf. Benutze es ebenfalls deutlich verdünnt.
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Der Wasserentzug wird wohl nix machen! Wenn man nur Granulat füttert ist auch kein Wasser drin! Ich mach Frostfuttermix (gut abgewaschen) wöchentlich in Plastikflasche mit Salzlösung , Vitamine, Knofi, und AminS dazu und verfüttere das über die Woche. Flasche Steht im Kühlschrank.(Momentan für 58 Fische)
Verfütterst Du das mit einer Dosierpumpe aus dem Kühlschrank heraus?
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Hallo Werner,
zu 2: auch der Vermehrungszyklus der Parasiten wird über die Temperatur beeinflußt. Je wärmer desto kürzer der Zyklus. So schnell kann der Fisch gar nicht heilen wie er bereits eine neue Ladung Schwärmer bekommt. Zellteilung können kleine Parasiten nämlich deutlich besser als höhere Tiere.

zu 3: mit einem guten modernen Salz sollte das nicht mehr so ein Problem sein, vor allem, wenn man dem Salz einige Stunden mit Umwälzung gibt, bis auch kleine ungelöste Partikel sich doch endlich vollständig im Wasser gelöst haben. Teilweise kannst Du auch gut den Zeitpunkt abpassen, wo die Parasiten sich vom Fisch für die Vermehrung lösen und dann einen großen Wasserwechsel machen. Das konnte ich bei mir einmal erfolgreich durchführen zusammen mit UVC und habe nur einen Fisch verloren.
zu 5: Bei Parasiten mit Schwärmerstadium ist UVC Pflicht, weil es die Schwärmer deutlich reduziert. Es ist auch eines der wenigen Mittel, die problemlos im laufenden Riffaquarium eingesetzt werden können. Der Abfluß ist dabei relativ egal, wo er hingeht, der Zufluß sollte nur komplett aus dem laufenden Becken sein, damit er die größtmögliche Konzentration von Schwärmern bekommt. Hier würde ich eher auf ausreichend Leistung und eine frische UVC-Röhre achten.
Generell würde ich aber eine Quarantäne bei so einem heftigen Ausbruch wie bei Dir als unumgänglich betrachten, denn den Parasiten wirst Du so lange nicht wirklich los, wie noch Fische im Becken verbleiben. Selbst wenn die noch überlebenden sich bekrabbeln bleiben sie weiter Träger des Parasiten und sorgen dafür, dass später neu eingesetzte Fische sich wieder anstecken.
In einem Quarantänebecken kannst Du dann auch die Hyposalinitätsmethode verwenden, um die Cryptocarion irritans endgültig zu entfernen, dies verkraftet er nämlich nicht im Gegensatz zu den Fischen, und das ohne Medikamente, auch wenn der Aufwand mit den häufigen Wasserwechseln nicht zu unterschätzen ist.
Dort kannst Du dann auch besser Medikamente verwenden, ohne auf die Korallen oder andere Wirbellose Rücksicht nehmen zu müssen. Notfalls sollte dafür auch eine Regentonne reichen.
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Das ist schon ein langer Latschen, selbst dieser kleine. Musst halt noch schauen, ob es in der Nacht zu hell wird dadurch.
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Dann sollte es auch bald aufwärts gehen.
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Die meisten Schnecken gehen nicht an diese langen Algen dran, die nehmen nur die feinen Aufwuchsalgen, die frisch nachwachsen. Die einzige Schnecke, die bei mir auch längere Algen vernichtet hatte war die große Turbo fluctuosus. Die Hat auch längere Fadenalgen niedergemacht.
Diese Analyse zeigt einige wichtige Parameter wie pH-Wert nicht an, Algen profitieren z.B. sehr von einem niedrigen pH-Wert, wie sie im Winter oft im Zimmer sind bei wenig Lüften. Hole Dir den ARKA myAQUA pH, der ist sehr billig und kann Dir einigermaßen anzeigen, wie der pH-Wert ist. Preis-Leistungsverhältnis ist nicht zu schlagen. Wenn Du ständig unter 8 bist brauchst Du Atemkalk, wenigstens im Winter, um den pH-Wert in die richtige Höhe zu liften.
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Für mich sieht das wie eine Mischinfektion aus, wie leider oft. Man kann über den Körper und den Flossen verteilt kleine Pünktchen erkennen, abgesehen von dem großen weissen Fleck. Dieser könnte auch eine Verpilzung als Sekundärinfektion von einer vorher offenen Wunde sein. Ob diese Pünktchen nun etwas anderes ist kann man anhand des Fotos kaum beurteilen, aber so gut sieht das nicht aus. Auch die Flossen selbst sehen etwas zerfranst aus.
Am besten kann man dies anhand von Mikroskop-Bildern sehen, was es ist. Die meisten Behandlungsmethoden sind ohnehin im Korallenbecken nicht ratsam.
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Habe auch sehr viel über mögliche Stellschrauben gelesen aber nichts darüber gefunden,
dass ein durch CO2-Eintrag verursachter niedriger PH-Wert Cyanos verursachen kann.
Da ich leider überhaupt nicht vernetzt bin mit Meerwasseraquarianern, stelle ich hier so eine eventuell naiv klingende Frage.
Freue mich über jede Hilfestellung.
Dumme Fragen sind bequem, sie haben meist eine einfache Antwort. Übler sind da die arglosen Sinnfragen, die eine stundenlange Erklärung nach sich ziehen, weil sie eben nicht so einfach und ohne viel Zusammenhang zu beantworten sind. Und weil dies eben nicht jeder machen möchte bekommt man eine kurze Antwort, aber keine Erklärung, warum das so ist, weil das oft sehr lange dauert. Das ist dann oft unbefriedigend für alle, aber Zeit kann man sich eben oft nur teuer kaufen, vor allem die Zeit von anderen.
Cyanos ist oft das erste Zeichen, das etwas "nicht richtig" ist. Klingt sehr vage, und ist es auch, weil es viele Ursachen für Cyanos gibt. Cyanos sind Primärsiedler, die als erstes zur Stelle sind, wenn es Siedlungsraum zu besetzen gibt bzw. vorhandene eine Schwäche zeigen. Dies kann sein, dass der pH-Wert stark schwankt oder zu niedrig ist, was viele andere Beläge nicht toll finden, dass die Spurenelemente stark gestört sind oder die Nährstoffe nicht im Verhältnis sind.
Deshalb ist der Weg zur Bekämpfung von Cyanos auch meist zweigleisig: stören der Cyanobeläge durch Absaugen, abwedeln und Fördern der normalen Beläge durch Stabilisieren der normalen Wasserwerte und Spurenelemente. Eine Besonderheit von Cyanos ist die Fähigkeit, Phosphat aus für andere Beläge und Korallen nicht verwendbarem Detritus zu erschließen, weswegen sie oft auf Sand und Gestein sitzen, wo sich Detritus abgelagert hat. Vorsichtiges abpusten mit etwas schwacher Strömung kann deshalb helfen, die Cyanos vom Gestein fernzuhalten. Dabei muss man natürlich Rücksicht auf Korallen nehmen, die zu viel Strömung gerne übel nehmen, sonst ist die Operation gelungen, aber der Patient tot.
Am Anfang solltest Du durchkommen mit der Beachtung von wenigen Werten wie Salinität, kH-Wert, pH-Wert, Temperatur, Calcium, Phosphat, Nitrat. Bei größerem Korallenbesatz brauchst Du ein System zur Erhaltung der Wasserwerte, was die verbrauchten Elemente wieder zuführt, dies hängt wiederum davon ab, welche Korallen hauptsächlich gepflegt werden.
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Wunderbar! Dann scheint die Messung ja zu stimmen und nur Deine Interpretation war daneben! Die Korrekte Dichte ist bei 35 Promille und die Dichte, die Du siehst ist die sogenannte relative Dichte.
Die absolute Dichte, mit der wir hier normalerweise messen, ist tatsächlich 1,023 kg/l, aber die relative Dichte ist dann bei 1,026-1,027. Vergesse diese idiotische Dichteangabe und halte Dich an die Promilleangabe.
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Ob wir so ein Becken kaufen würden ist eigentlich die falsche Frage, und irrelevant, da wir das Becken ohnehin nicht kaufen werden!
Die richtige Frage wäre "Kannst Du als Anfänger so ein Becken mit offensichtlichem Cyanoproblem in den Griff bekommen?" Und das hängt viel von Deiner Kenntnis und davon ab, ob Du kundige Bekannte hast, welche Dir helfend unter die Arme greifen können. Wenn Du nicht weisst, wie vorzugehen ist, kann ich Dir nur raten, es sein zu lassen.
Cyanos an sich sind eher ein Symptom von einem Ungleichgewicht bei Nährstoffen oder Spurenelementen und können immer wieder mal aufkommen, sind in einem laufenden stabilen Becken aber meist nicht kritisch. Das größere Problem ist, wenn man schon unsicher und unerfahren ist beim Betrieb eines Beckens und dort bereits Probleme sind kann das Becken auch schnell kippen. Die Ursache der meisten Probleme im Becken ist nämlich genau vor dem Becken, dabei sich grübelnd den Schädel zu kratzen.
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Ich kenne mich mit den Spurenelementen von Sangokai leider nicht aus, deshalb ist es schwierig für mich einen guten Ratschlag zu geben. In der Analyse sind die ganz kritischen Punkte: Dichte (30-> 35), Jod, Zink, Mangan und die Nährstoffe. Alles andere kann warten. Wenn Du keine Alveopora oder Goniopora im Becken ist ist Mangan auch nicht ganz so kritisch. Aber Jod und Zink sind schon sehr wichtig.
Schaue aber bitte vor allem nach einer wirklich korrekten Dichtemessung, ohne die richtige Dichte ist alles andere Makulatur.
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Hallo Ewald,
so etwas habe ich schon befürchtet, da sie ähnlich aussehen, ähnliches Nahrungsspektrum haben und mein Chelmon ohnehin sein Spiegelbild ab und zu böse anschaut. Dann kann ich nur hoffen, dass ich mir diese kleinen Wichte nicht einfange und bleibe erst mal bei meinen treuen fleißigen Chelmon.
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Chris hat recht, da sind so viele von den Makroelementen und auch Spurenelmenten daneben, dass nur noch mehrere größere Wasserwechsel Sinn machen. Noch wichtiger ist aber herauszufinden, warum es erst dazu gekommen ist. Dann stimmt etwas bei den normalen Messungen nicht. Ganz ganz wichtig ist da vor allem die Dichtemessung, da diese alle Werte betrifft.
Ich würde da auch nicht ganz zimperlich sein und volle 50% Wasserwechsel durchführen, um das System einigermaßen zu versorgen. Nächste Woche noch einmal 50%, damit bist Du bei insgesamt 75% und solltest dann einigermaßen gut stehen bei den Werten. Und hier kommt wieder die Regel, dass die Dichtemessung extrem wichtig ist, gerade bei Wasserwechseln in diesem Maße. Bei so großen Wasserwechseln würde ich mir auch die Zeit nehmen, das Wasser auf 25°C zu bringen und das Salz einen halben Tag mit Pumpe umwälzen zu lassen.
Was verwendest Du für die Dichtemessung? Kannst Du dies überprüfen mit einer Referenz?
Wie weit Dein Becken im Augenblick daneben ist zeigt eine einfache Rechnung am Beispiel von Natrium: Dein Becken / 35 = 9085 / 10700. Deine Beckendichte liegt also etwa bei 30 Promille.
Dein ganz großes Problem ist, dass die Korallen das Wachstum eingestellt haben und daher dann auch der kH so extrem angestiegen ist. Nährstoffe werden dann natürlich ebenfalls nicht mehr verbraucht und sammeln sich rasant an. Deshalb erst mal Tabula rasa und das Wasser wieder auf vernünftige Werte bringen.
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Der P. ocellatus scheint so eine Art Generalwaffe gegen kleine Anemonen zu sein. Meiner hatte früher auch die Seeaster gefressen als einer der wenigen. Weiss jemand zufällig, ob sich Chelmon und der Fünfbindenfalter vertragen? Krusten darf er bei mir fressen, wenn er möchte. Nur Acans und Euphyllia wären ein Abschreckgrund, ihn nicht ins Becken zu setzen.
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Es kann sein, dass die Zugabe die Lichtempfindlichkeit steigert oder die Ausfällung von einigen Spurenelementen wie Zink oder Vanadium zur Folge hat. Bei der nächsten ICP kannst Du ja mal checken, wie es bei den dynamischen Elementen aussieht.
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Dann dürfte die Osmosemembran wohl die Ursache sein, wenn diese verstopft ist würde es das Problem erklären.
Du kannst aber mit ein wenig Aufwand und etwas Schlauch auch methodisch die Komponente herausfinden, die so viel Druckverlust verursachen. Einfach etwas Schlauch nehmen und die in Frage kommenden Komponenten Schritt für Schritt überbrücken und überprüfen, ob der Druckabfall dann auftritt oder nicht. Dieser Aufwand dürfte gering und die Klärung wert sein. Die Wahrscheinlichkeit ist wie gesagt groß, dass es die Membran selbst ist, die verstopft ist.
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Ebenfalls lobenswert, dass nicht nur gemeckert, sondern auch berichtet wird, wenn etwas korrekt läuft.

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In einer vernünftigen UVC-Lampe wird die Wasserführung: Rotierend durch die Röhre geschoben,
Verweilzeit gut 3x so lang
Klingt auf den ersten Blick einleuchtend, erweist sich bei genauem Hinsehen aber als Milchmädchenrechnung. Die Röhre wird von allen Seiten gleichmäßig umflossen. Der entscheidende Faktor ist dabei, wieviel Wasser in den UVC-Klärer gepumpt wird. Das Volumen ändert sich nicht, ebenso nicht die Strahlung pro Fläche. Reduziere einfach den Durchfluß und Du hast genau das Ergebnis. (^-^)
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Kann es sein, dass genau das Spülventil sich zugesetzt hat? Bei mir kann ich das sehr einfach ersetzen, vielleicht ist das einen Versuch wert? Eventuell reicht es auch einfach, dieses Ventil einmal etwas zu spülen.
Bei mir ist dieses "Ventil" eigetnlich nur eine Umgehung des Durchflußbegrenzers, kann es sein, dass diese Umgehung bei Dir anders aussieht?
Meine Anlage ist gute 10 Jahre alt mit immer noch der gleichen Membran, nur musste ich das Netzteil der Pumpe tauschen. Bei einem geplatzten Druckschlauch hat dieses leider etwas Wasser abbekommen und einen Kurzschluß verursacht. Jetzt habe ich ein gedichtetes Meanwell-Netzteil drangesetzt.
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Ich drücke die Daumen! Meine Pumpen muss ich nach einem guten Jahr auch mal reinigen. Warte immer noch auf den Superreiniger von Claude.
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Hallo Werner,
es liegt an der Wärmeabfuhr. Sind sie in Reihe gekoppelt bekommt die zweite Röhre das bereits aufgeheizte Wasser der ersten Röhre und verschleißt schneller. Als grobe Überschlagsrechnung kannst Du annehmen, dass alles, was von der elektrischen Energie nicht in Lichtleistung umgesetzt wird in Wärme verwandelt wird. Damit die Röhre effizient und langlebig arbeitet muss sie gut gekühlt werden. Deshalb ist es sinnvoller, parallel die Klärer je mit frischem Wasser zu versorgen und dafür etwas langsamer als die UV-Klärer in Serie zu koppeln.
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Ist das eine Abschäumerpumpe oder eine RFP? Irgendwas verursacht jedenfalls eine Unwucht, entweder weil Dreck in der Achse/Rotor,Läufer/Schlagrad ist oder weil ein Stück weggebrochen ist und so die Symmetrie zerstört.
Meine Speedy hat kurz auch so ein schwebendes Summen von sich gegeben, vermutlich hat sich da irgendwas auch festgesetzt. Meine X40 läuft seit einem Jahr durch ohne Murren.
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Leider! Du müsstest mal den guten Klaus Jansen poltern hören, wenn es um die Leistung und Glaubwürdigkeit von UVC-Klärern geht.
Ich hatte gehofft, dass bei nur zeitweiliger Installation die Röhre auch mal etwas unbequem untergebracht werden kann. Ansonsten kannst Du nur parallel koppeln wie es im Bild von Ewald schon zu sehen war, der 2 x 80W gekoppelt hat. Dann wäre wohl der einzige Ausweg zwei parallel zu betreiben:
hw Wiegandt hw UV-Wasserklärer Modell 500 - Reefdepot.dehw Wiegandt hw UV-Wasserklärer Modell 500reefdepot.deDas sollte mit etwas gutem Willen und Geschick möglich sein.
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Scheint weder Fisch noch Fleisch zu sein. Für Schmieralgen mehr als ausreichend, aber für Parasiten mit Schwärmerstadium reicht es vermutlich nicht. Vermutlich, weil ich gar keine Leistungsdaten von dem UV-Gerät sehen kann. Bei Deltec habe ich übriges nur ein 39W-Gerät gesehen, kein 48W.
Das einzige Gerät mit Leistungsdaten und auch einem guten Ruf ist der Wiegandt.
hw Wiegandt hw UV-Wasserklärer Modell 4000 - Reefdepot.dehw Wiegandt hw UV-Wasserklärer Modell 4000reefdepot.deWermutstropfen ist die enorme Länge und die Kosten für die Ersatzröhren. Wenn Du Schwärmer bekämpfen willst würde ich da eine 200l-Pumpe dransetzen, weniger sollten es nicht sein, weil die Wärme abgeführt werden muss, damit die Effizienz und Lebensdauer der Röhre nicht leiden.
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PETG habe ich noch nicht ausprobiert, nur PLA und ABS. Wobei ABS schnell verzieht und ziemlich stinkt. Ich hatte zuerst Lichtrasterplatte ausprobiert für kleine Korallen, der Halter mit Saugnapf war aus PLA, das hält ein paar Monate, aber dann kommt die Zeit, wo die Teile relativ schnell brechen an den seltsamsten Stellen.
Mein Drucker hat kein Gehäuse, soll PETG aber gut verarbeiten, ich werde mal einen Druck ausprobieren zum Testen.
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Wenn die Sachen ins Aquarienwasser sollen ist PETG so ziemlich das einzige sinnvolle Material, alles andere wird bald mürbe und/oder gibt Sachen ans Wasser ab. Ist nicht so einfach zu drucken wie PLA. Aus PLA drucke ich die ganzen Halter, mit denen ich Controller und Netzteile an die Wand befestige.
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Im Gegensatz zu normalen LEDs sind UV-LEDs relativ kurzlebig, die energiereiche Strahlung greift oft sogar direkt die Plastiklinsen auf der LED an und führt so zum "Erblinden" der LED. Selbst die Farbe der Platine wird teilweise geröstet und das war bereits bei LEDs oberhalb der UV-Bereiche bei 365nm oder so. Das ist hinnehmbar bei kurzen Anwendungen wie dem Härten von Epoxy oder Klebern, aber nicht für den Dauereinsatz 24/7.
Die Effizienz von UVC-Klärern ist ziemlich mies, das beste an den Teilen sind die Werbeversprechen der Hersteller. Es werden sehr selten explizite Fakten erwähnt, die Eignung für Aquariengrößen ist eher als Werbung einzustufen als eine ernsthafte Empfehlung. Vor allem sollte der Anwender sich bewusst sein, was er sich davon verspricht und wie er es dann auch verbaut. Viel hängt hier von dem Verhältnis Aquariengröße, Strahlungsleistung des UVC-Klärers und Durchfluß durch den UVC-Klärer ab.
Beispiel mein Eheim Reeflex500 (9W). In der Beschreibung rühmt der Hersteller eine 1,8fach höhere Effizienz gegenüber herkömmlichen Geräten, eine Angabe, welche Leistung genau damit erreicht wird, gibt es nicht. Wenn wir jetzt eine realistische Effizienz von 10% für normale kleine UV-Geräte annehmen, dann wären dies für den Eheim reeflex500 im Glauben an die Werbeversprechung 18% von 9W Leistung, also etwa 1,6W UVC-Leistung. Der Durchfluß sollte jetzt an diese Leistung angepasst werden, so dass eine ausreichend hohe Leistung für die Bekämpfung von Cryptocarion erreicht wird.
Du kannst gerne mal etwas hier herumspielen mit den Daten, wenn ich das für den eigentlich viel zu hoch dimensionierten 9W auf 70l Aquarium anwende kommen da ein Durchfluß von maximal 5-10l pro Stunde raus, das ist meilenweit entfernt von den max. 400l pro Stunde welche Eheim empfiehlt. Entsprechend hat es auch gute zwei Tage gedauert, bis eine Schmieralgenplage im kleinen 70l-Becken sich langsam zurückentwickelte. Und das ist der beste Einsatz dafür mit Algen und anderen Erregern im Nanometerbereich. Beim Durchfluß gilt deshalb lieber etwas weniger als zu viel.
Wenn es an Erreger für Fischkrankheiten geht muss schweres Gerät ran, da diese Erreger deutlich größer sind und über die Leistung und Effizienz von kleinen Geräten nur lachen. Hier stellt sich die Frage, ob es vielleicht möglich ist, sich diese großen UVC-Klärer für ein oder zwei Monate zu leihen. Die Röhren verschleißen relativ schnell und der Stromverbrauch über 24/7 ist auch nicht zu unterschätzen.
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Genau deswegen habe ich bis jetzt nichts dosiert. Der KH ist jetzt erst in einen Normalen bereich gesunken, bei einer dosierung würde er ja wieder steigen. Oder?
Du brauchst keine Ballingflüssigkeiten zuführen, wenn kein Verbrauch vorhanden ist. Was Du tun musst ist den Verbrauch und damit das Wachstum zu fördern. Die alte ICP ist bereits zu lange her und hat nur noch wenig Aussagekraft. Einzig ein paar Störfaktoren wären interessant: ein paar Elemente wie Aluminium waren sehr hoch, ein paar größere Wasserwechsel wären dafür sinnvoll gewesen. pH-Wert niedrig, Kohlendioxid hoch ist eine Einladung für Algen und ein Hemmschuh für Korallen.
Wie die Situation jetzt aussieht werden wir ja nach der kommenden ICP sehen. Vorher macht es wenig Sinn, viele detaillierte Ratschläge zu geben.
Deshalb eher allgemeine Ratschläge für den Betrieb des Beckens:
- an Stelle von 10% Wasserwechsel alle drei Wochen lieber jede Woche Wasserwechsel machen, dies ist gerade für frische Becken, wo gemörtelt wurde, eine gute Empfehlung. Der hohe Aluminiumwert dürfte da herkommen. Es sorgt auch dafür, dass ein Minimum an Spurenelementen vorhanden ist
- mit den niedrigen Nährstoffen wirst Du wahrscheinlich eine Nährstofflimitierung bei den Korallen haben, für Wachstum werden Nährstoffe benötigt. Meine Empfehlung hier wäre regelmäßige Fütterung 1-2 mal pro Woche mit Staubfutter und gezielter Fütterung der LPS mit Frostfutter/LPS Grow und ähnlichem.
- pH-Wert im Winter ist wegen mangelnder Lüftung oft zu niedrig, hier würde ich im Winter wirklich Atemkalk anschließen, oder die Luftansaugung des Abschäumers nach außen verlängern.
Normalerweise würde ich bei so einem Fall eine Art "Reset" des Beckenwassers empfehlen, also mehrere große Wasserwechel von 20-50% oder so, um gute Wasserwerte gesichert zu etablieren. Das macht aber nicht viel Sinn, wenn Du gerade eine ICP am Laufen hast.
Dann die obrigen Punkte beachten und etwas die Cleaning Crew aufstocken, am besten mit einem Seeigel, der auch an längere Algen geht. Größere mexikanische Turbo fluctuosus gehen auch an längere Algen und räumen gewaltig auf, diese wären ebenfalls eine gute Ergänzung.
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Das Krankheitsauftreten deutet eher darauf hin, dass der vorhandene Altbestand der Krankheitsträger ist und lediglich eine gewisse Immunität dagegen erworben hat. Neue Fische, insbesondere Nachzuchten unter sterilen Bedingungen, die wenig Immunkräfte haben, werden dann schnell und heftig befallen. Obwohl ich auch diese Interpretation mit etwas Unsicherheit betrachte, da die Grundeln und Kaiser wohl eher Wildfänge waren, oder?
Diese Apathie und Taumeln könnte auch auf Sauerstoffmangel oder Vergiftung hindeuten, Abschäumer läuft normal, ist Aktivkohle im Einsatz?
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Meersalz besteht zu etwa 80% aus Natriumchlorid NaCl, was von den Korallen nicht verbraucht wird. Zu 20% aus anderen Salzen, unter anderem Magnesium, Calcium, Kalium, Sulfationen und andere.
Steinkorallen benötigen hauptsächlich Calcium und Karbonate für den Aufbau des Kalkskelettes, zusätzlich noch einige Spurenelemente. Sie entziehen dem Meerwasser also nur bestimmte Stoffe, die dann natürlich auch wieder ersetzt werden müssen. Magnesium wird übrigens meist wenig benötigt von Korallen.
Deshalb wird auch nicht Meersalz nachdosiert, sondern Calciumsalze und (Hydrogen)karbonate zusammen mit Spurenelementen.
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Größere Blätter führen oft dazu, dass große Stücke abgerissen werden und dann durch das Becken segeln. Teilweise werden sie gefressen, aber oft nicht. Ich falte sie deshalb vielfach, damit die Docs nur kleine Stücke rausreissen können und diese direkt verschlucken.
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Reef Roids habe ich ebenfalls bereits verwendet und gesehen, wie die Kleinkrebspopulation praktisch explodiert. Gerade am Anfang beim Beckenstart kommt leider auch gerne eine Bakterienblüte mit dazu. Wohl dem, der einen UVC-Klärer am Laufen hat.
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Der wichtigste Schritt ist geschafft, wenn ein Fisch mal an die Algen geht und immer wieder nascht. Der Futterneid wird dafür sorgen, dass auch andere Fische nicht widerstehen können. Inzwischen will selbst ein Chromi schon immer wieder reinbeissen, weil er sieht, wie andere daran gierig rupfen.
Du kannst die Algen auch durchaus etwas anregender gestalten indem Du sie beim Einweichen mit etwas Futter oder Staubfutter zusammen einweichst.
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Hallo Chris,
dann sind wir auf der selben Seite. Wenn die Korallen bereits degenerieren werden sie Futter kaum akzeptieren, dann ist es fast zu schon zu spät. Der Sinn der Fütterung ist natürlich, dass es gar nicht erst dazu kommt. Das ist leider ein typisches Problem von frisch besetzten Becken, wo keine Nährstoffe zur Verfügung stehen und oft auch gar kein Konzept für die Versorgung der Korallen und die Aufrechterhaltung der Wasserwerte angedacht ist. Dann kommt das Wachstum auch direkt zum Erliegen.
Natürlich ist es nicht gut, wenn gar kein Phosphat nachweisbar ist, und eine vorsichtige Dosierung gerade am Anfang ist besser als gar keine Nährstoffe. Das Problem beim Dosieren von Phosphat ist, dass man oft sehr schwankende Werte erhält, weil die Prozesse Zudosierung und Einlagerung oft schnelle Schwankungen auslösen und zusätzlich stark die Depotbildung fördern.
Gerade um diese Depotbildung einzuschränken gibt es ja partikuläre Produkte wie etwa Phos-Start und Phos-Feed. Ich denke diese Entwicklung geht in die richtige Richtung, auch wenn ich im Speziellen mit Phos-Start noch nicht sehr zufrieden war.
Von daher würde ich empfehlen, direkt vor dem Start des Becken sich zuerst zu überlegen, was der Hauptbesatz an Korallen sein soll und wie dieser versorgt wird und vor dem Einsetzen der Korallen diese Versorgung und Futter direkt bereits zur Verfügung haben. Viele Probleme entstehen leider dadurch, dass neue Aquarianer dies erst aufschieben auf die Zukunft und es in der Zukunft dann oft schon kurz vor Torschluß ist, weil die Versorgung in der Vergangenheit gefehlt hat.
Wenn die Korallen leiden und degenerieren, dann meinetwegen gerne eine geringe Menge Phosphat und Aminosäuren dosieren, das sehe ich ähnlich wie eine Transfusion für geschwächte Patienten, aber wieder zu Kräften kommen werden sie vor allem, wenn sie wieder aktiv passende Nahrung zu sich nehmen. Ich sehe eine Phosphatdosierung deshalb auch als vorübergehende Phase zu der eigentlichen Versorgung.
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Phosphat hat nur einen Zweck: es gibt der Koralle die Möglichkeit, Phosphor zu erhalten, und dieses wird benötigt, um organisches Gewebe aufzubauen. In der Natur bekommt sie praktisch kein Phosphat über das Wasser, sondern fängt Plankton und bekommt darüber einen Großteil der organischen Stoffe und Aminosäuren, die sie braucht.
Das Äquivalent dazu im Aquarium ist die Versorgung über Staubfutter/Pellets und Frostfutter/Flüssigplankton, deshalb ist es sinnvoll alle paar Tage die Korallen mit Futter zu versorgen, das Wachstum ist deutlich besser mit Fütterung. Lieber etwas wenig Füttern als zu viel, ich füttere einmal pro Woche Staubfutter und einmal pro Woche die LPS gezielt mit Pellets/Flüssigfutter.
