Beiträge von Sandy Drobic

    Hallo Andreas,

    das kann aber einige Jahre dauern! Bei guter Pflege kann so ein Zwergkaiser durchaus über 20 Jahre alt werden.
    Da wirst Du einen langen Atem brauchen. :grinning_face_with_smiling_eyes:

    Da Lippfische sich früher oder später vom Weibchen zum Männchen umwandeln bin ich inzwischen von der Paarbildung abgekommen bei Lippis. Die Chance für eine Paarbildung ist ziemlich gut bei Zwergkaisern, wenn Du einen jungen Zwergkaiser zum alten Fisch dazusetzt.

    Meine Entscheidung ist mir wirklich nicht leicht gefallen. Aber eine ungewisse eingeschleppte Schnecke, die sich rasant vergrößert hat und möglicherweise unkontrolliert vermehrt, ist ein Aquarien-Risiko, das ich nicht eingehen möchte. Schade.

    Hallo Werner,

    das ist aber gar nicht Aquarianer-Art! Normal wäre, dass die Zahl der Aquarien sich erhöht, um die Schnecke auch unterzubringen. (^_°)
    So vermehren sich Aquarien. :grinning_face_with_smiling_eyes:

    Hallo Ramon,

    ein normaler Unterschrank hat von den Schrauben nichts von seiner Festigkeit verloren. Wie Andreas schon schrieb bohre ich mit 2mm vor und schraube den Halter dann mit einer 12mm langen und 3,5mm dicken Edelstahl-Schraube fest. Wenn Du es wirklich gut machen willst nimmst Du einen sogenannten Zentrierbohrer, dann wird die Vorbohrung schön in die Mitte des Befestigungsloches vom Halter gesetzt. Viele der Halter drucke ich mit dem 3D-Drucker, wenn es keinen fertigen Halter gibt, das ist sehr praktisch und einfach.

    Solange der Halter richtig angeschraubt ist kommt die Feuchtigkeit auch nicht an das Holz vom Schrank. Bei normalen Eisenschrauben rostet diese aber nach kurzer Zeit, da es meist sehr feucht ist im Unterschrank. Edelstahl oder Kunststoff lohnt sich hier.

    Für Fälle, wo Du mehr Festigkeit benötigst oder die Teile ab und zu auseinandernehmen musst würde ich Einschraubmuttern verwenden. So habe ich bei meinem Unterschrank vom 500l Becken die Wände an das Profil geschraubt.

    Dann ist es zumindest sehr unwahrscheinlich, dass der ICP ein vernünftiges Ergebnis produziert hat.

    Ist halt so wie häufig, wenn man billig kauft kauft man zwei mal. Immerhin muss man schon genau hinschauen, auch bei den anderen Anbietern ist die Auswertung eine kombinierte, ICP zusammen mit anderen Auswertungsverfahren für Nitrat und kH etwa. Kann also sein, dass die ICP in Ordnung war, aber die Zusatztests nicht richtig kalibriert, oder jemand davor hat eine versaute Probe eingeliefert, welche die nachfolgenden Ergebnisse verfälschte.

    Hallo Klaus,

    ich hatte zwei Halichoeres melanurus bei mir im Becken. Die beiden waren wohl genau im falschen Alter, hatten somit beide nicht mehr den typischen zusätzlichen Augenfleck an der Rückenflosse, der das Weibchen markiert. Nach ungefähr einem Jahr kamen die Hormone ins Spiel und die beiden, die sich bisher gut toleriert haben, erkannten plötzlich, dass sie als zwei Männchen in einem Becken zusammen waren. Und das ging weiter nach dem Motto "es kann hier nur einen von uns geben".

    Sind traumhafte Tiere.

    Sollen Probleme mit Korallenfraß & Co, nicht oft erst im Alter von so 4 - 5 Jahren auftreten ?

    Nein, das steckt in den Tieren zum Großteil drin. Mein Nachzuchtkaiser war mit 6cm sicher nicht so alt, und er hatte vorher keine Korallen und Schwämme gekannt, aber der Geruch allein war wohl ausreichend, um ihn zum Reinbeissen zu bewegen. Auch das "Antesten" von möglichem Futter steckt drin.

    Je nach Futter und Gelüsten kann er aber durchaus später auch an anderen Tieren Gefallen finden. Wir kennen das ja auch, dass der Geschmack sich ändert im Laufe des Lebens.

    Wenn es um das Automatisieren geht gibt es zwar automatische Messungen etwa von kH und anderen Werten, aber so wirklich zuverlässig sind sie noch nicht, insbesondere wenn mehrere Werte neben kH gemessen werden und damit auch die Dosierung gesteuert werden soll. Die meisten verwenden diese deshalb nur zum Messen von kH und regeln die Dosierung dann selbst.

    Aber Temperatursteuerung, Nachfüllung, Dosierung, Fütterung, Beckenüberwachung mit Kamera ist alles seit Jahren Standard. Selbst Wischroboter gibt es ab und zu, aber der Bedarf dafür scheint gering. Eine Urlaubszeit von mehreren Wochen lässt sich durchaus machen ohne manuelle Eingriffe, wenn man nicht Fische anschafft, die sich nicht mit Pellets füttern lassen.

    Zu viel an Automatisierung kann das System auch fragil machen. Deshalb ist ein solider Mittelweg oft das Optimum.

    Floatglas ist das ganz normale Glas mit einem leichten Grünstich. Das fällt eigentlich nur ins Gewicht, wenn ein Raumteiler aufgebaut wird, wo man durch zwei Scheiben blickt, im ungünstigsten Fall auf eine weiße Wand hinter dem Becken. Weißglas ist etwas farbneutraler, soll aber auch nicht ganz so kratzfest sein wie Floatglas.

    Es gibt immer noch eine Nummer teurer. Die New Wave Becken in Zusammenarbeit mit RE sind etwa doppelt so teuer.

    New Wave Concept & Royal Exclusiv - systeme und Anlagen

    Auch ein schönes Acrylbecken von Schuran hat seinen Preis, ist halt alles eine Frage worauf man genau Wert legt und worauf man verzichten kann. Seeigel in Acrylbecken wären keine gute Idee und hektische Grobmotoriker beim Reinigen der Scheiben haben nicht lange Freude an den superklaren Acrylglasscheiben. Deshalb ist zuerst eine gründliche Überlegung, was einem lieb und teuer ist und wirklich wichtig ist und was nicht.

    Hallo Max,

    hänge Dich lieber nicht an der Technik auf, sondern widme Dich den tatsächlichen Neuerungen, den Erkenntnissen, wie Meerwasser-Aquarien funktionieren und sinnvoll gesteuert werden. Diese graduellen Änderungen bei Einfahrverfahren, Strömungstechnik, Nährstoffregelung sind letztendlich deutlich wichtiger als Technikänderungen. Ein erfahrener und umsichtiger Aquarianer wird auch mit billiger schlechter Technik noch gute Ergebnisse bekommen, ein achtloser Aquarianer, der keine Zeit und Sorgfalt ins Becken steckt wird auch mit der teuersten Technik Probleme bekommen.

    Gute Technik ist natürlich nicht verkehrt, aber die beste Technik ist immer die, welche genau Deine Bedürfnisse erfüllt und nicht die von irgendwelchen Technik-Gurus, die ein System aufgrund irgendwelcher Kriterien als das "absolut beste" küren. Deshalb stelle lieber DEINE Liste der Anforderungen zusammen und schaue, was genau diese Anforderungen erfüllt.

    Hallo Werner, eine gute Verbesserung! Was in Deiner schönen Auflistung fehlt ist noch die Stromversorgung, ein kleines Netzteil.

    Die KSQ ist ausreichend, um alle Deine "Taschenlampen" gleichzeitig zu versorgen. Du könntest sie also in Reihe schalten und zusammen versorgen und steuern.

    ... der Kaiser frisst sogar schon Mysis und Krill ...

    Grins! Der wird wahrscheinlich auch noch deutlich aufstocken und seinen Speiseplan deutlich erweitern. :face_with_tongue:

    Mein Samtkaiser hat überhaupt keine Zicken gemacht beim Futter und wirklich alles genommen, Flockenfutter, Pellets, Frostfutter und Nori. Zusätzlich hat er eine Geschmacksrunde ausgegeben und in alle Korallen gebissen. In dem guten halben Jahr bei mir hat er allerdings keine Koralle so stark geschädigt, dass sie dadurch eingegangen ist. Die Verbisse scheinen auch etwas zurückgegangen zu sein. Schwämme hat er allerdings immer noch auf seiner Favoritenliste stehen und langt gut zu. Er ist bisher gut gewachsen und hat deutlich zugelegt.

    Ich hoffe, Dein Exemplar wird sich auch gut entwickeln und nicht Deinen Pott auf den Kopf stellen. Meiner war übrigens sehr verträglich bisher zum Rest der Fischgesellschaft.

    Eines der wichtigsten Prinzipien von robuster Aquarientechnik ist, es einfach zu halten. Einfache Technik ist gut wartbar und überschaubar. Je komplexer eine Struktur ist, desto eher wird etwas zusammenbrechen, was man vorher nicht bedacht hat.

    Deshalb wäre es wahrscheinlich effektiver, das Becken gut zu dokumentieren und einen Kontakt mit einem erfahrenen Aquariener oder Händler zu hinterlegen, den die Tochter im Notfall hinzuziehen kann. Als ich eine Woche im Krankenhaus gelandet war hat meine Mutter die Fische gefüttert, der Rest lief normal weiter. Wenn etwas aus dem Ruder gelaufen wäre hätte sie das ohnehin nicht regeln können und das war uns auch beiden klar. Eine absolute Sicherheit gibt es leider nicht.

    Nein, sehe ich nicht als sinnvoll an. Zumindest nicht, wenn man täglich einmal ins Becken schauen kann. Solange die Strömung etwas läuft wird das Becken den Tag überleben und Du kannst Dich darum kümmern, wenn Du wieder zuhause bist. Solltest Du etwas länger vom Becken weg sein, wäre eine Kameraüberwachung und ein Kontakt vor Ort, den man aktivieren kann, deutlich besser.

    Es gibt eine Menge anderer Probleme, die eine höhere Wahrscheinlichkeit haben als eine robuste Rückförderpumpe ohne Elektronik.

    In Düsseldorf selbst gibt es nur noch zwei Shops, das erwähnte Zooland und den Megazoo Düsseldorf.

    Leider sind auch für den Megazoo Düsseldorf die Tage angezählt,, wo die Meerwasserabteilung noch existieren wird. Hotte ist eigentlich bereits schon in Rente, führt die Abteilung aber noch weiter bis... ja, bis es eben zu Ende geht. Nachfolge scheint nicht in Sicht zu sein.

    Hotte ist bekannt dafür, dass er teilweise echt grenzwertige Fische dort in den Becken hat. Wer nach ausgefallenen Fischen sucht findet dort ab und zu Exoten, die man sonst nie zu Gesicht bekommt. Wo sieht man sonst schon Fledermausfische oder Stachelmakrelen?!? Dafür sollte man schon selber besser wissen, was für ein Fisch in das eigene Becken passt, sonst landet ein unschuldig tuender Fisch in der Tüte und passt nach zwei Jahren nur noch längs in das Becken.

    Das wären eher die Kosten für ein SPS-Becken, wo wöchentliche Wasserwechsel, häufige ICP-Analysen und viele Spurenelemente eingesetzt werden, für ein Weichkorallenbecken kommst Du mit deutlich weniger Pflegeaufwand aus.

    Untergraben ist nicht in erster Linie ein Risiko für die Standfestigkeit, sondern vor allem, damit bodengrabende Tiere sich nicht selbst erschlagen oder in die Falle setzen. Das passiert leider öfter als man denkt. Dies gilt auch für relativ kleine Brocken, die man arglos auf den Sand legt als Grundlage für Zoas oder Affenhaar.

    Detritus sammelt sich im Strömungsschatten, das kann man nicht verhindern, nur immer wieder mal beim Reinigen absaugen.

    Hallo Tolga,

    das wird wahrscheinlich nicht mit 1500€ machbar sein, wenn es neue Artikel sind. Du kannst aber nach gebrauchten Komplettaquarien aus Hobbyaufgaben suchen, die dürften dann locker in den Preisrahmen passen und Du wirst eine Menge von dem ohnehin nötigen Kleinkram mitbekommen.

    Du wirst wahrscheinlich noch etwas mehr benötigen, z.B. eine Dosierpumpe mit Dosierbehältern und automatischen Verdunstungsausgleich. Insgesamt wird es deutlich einfacher, wenn Du dann doch eine Version mit Technikbecken nimmst.

    Aber am wichtigsten ist, dass Du jemanden findest in der Nähe, der Dir hilft bei der Planung, eventuellem Umzug/Aufbau/Transport von dem Becken und den üblichen Anfangsproblemen, die beim Meerwasseraquarium normal sind.

    Und dann musst Du Dich daran machen, die Grundlagen der Meerwasseraquaristik zu lernen, gerade am Anfang ist das sehr mühselig, da viele Dinge zu beachten sind und man diese erst nach und nach lernen und einordnen kann. Das ist genau, warum jemand mit etwas Erfahrung so wichtig ist.

    Setze am besten noch den Wohnort in das Profil, dann können Leute direkt sehen, ob sie in der gleichen Gegend sind und werden schneller Hilfe anbieten können.

    Hallo Oliver, das wird auch nicht helfen. An einer 25mm Leitung wirst Du nicht mit einer stärkeren Pumpe ein gutes Ergebnis bekommen. Das Grundproblem ist wohl eher, dass das Leitungsdesign etwas verkorkst ist. Ich habe bei meiner kleinen Dreambox auch zuerst die 25mm Druckleitung durch eine 32mm ersetzt.

    Der Mittelsteg löste sich nach dem Transport und erst Stunden nach der Wiederbefüllung.

    Hallo hajo,

    mir ist etwas ähnliches passiert, war allerdings meine eigene Blödheit. Meine Lampe ist selbst die Abdeckung über dem Aquarium und ich hatte den Scheibenputzer auf dem Mittelsteck vergessen. Ein paar Stunden, nachdem ich die Lampe wieder runtergefahren hatte, knallte es und der Mittelsteg war geborsten.

    Danach war deutlich zu sehen, dass die Frontscheibe sich etwas ausbeulte. Ich durfte die Stücke aus den Korallen fischen und erst mal eine große Schraubzwinge über dem Becken aufspannen, um den Druck auf der Mitte des Beckens aufzufangen.

    Eine gute Woche später konnte ich erst die Ersatzscheibe einkleben, eine Woche danach endlich die Schraubzwinge wieder abnehmen. Bin sehr froh, dass ich einen Glaser hier in Düsseldorf habe, der so kleine Sachen tatsächlich fertigt.

    Denke bitte auch daran, dass die Oberflächenspannung des Wassers nicht konstant ist. Sobald Du etwas fettiges Futter ins Wasser gibst ändert sich die Oberflächenspannung, der Schaum im Abschäumer bricht zusammen und im Ablaufschacht sinkt der Stand. Nach ein paar Stunden ist das wieder abgearbeitet, der Abschäumer arbeitet normal und der Stand steigt wieder.

    Es ist also durchaus normal, dass der Stand etwas sinkt und steigt. Das größte Problem ist deshalb eher, wenn der Ablaufschacht vom Volumen sehr klein ist, so dass diese Änderungen eine deutliche Schwankung ergeben. Es hilft auch oft, wenn die Überlaufkante, wo das Wasser abläuft, groß genug ist. Bei mir ist diese Ablaufkante 50cm lang, das Wasser kann ohne Strömungsabriss einfach runterfließen, so dass es nicht wild am Plätschern ist, wenn der Wasserstand im Schacht ein paar Zentimeter sinkt. Das ruhige Ablaufen kommt meist im Laufe der Zeit, wenn die Biofilme sich stabil gebildet haben, manchmal ist also einfach etwas Geduld nötig.

    Wenn es nicht mehr auszuhalten ist habe ich wie Eric bereits erwähnte auch einen groben Schwamm genutzt, um das Ablaufgeräusch zu unterdrücken. Der muss dann natürlich alle ein bis zwei Tage ausgewaschen werden, da sich hier eine Menge Detritus sammelt. Handschuhe sind auch nicht schlecht, da auch mit Borstenwürmern gerechnet werden muss, die sich dort einnisten.

    Schau Dir am besten mal an, wo es Strömungsabrisse gibt, da ist es besonders laut. Als abschreckendes Beispiel kann ich mal ein Bild von meinem alten Refugium zeigen.

    Da war jedes Toilettenrauschen noch Ohrenbalsam gegen.

    Hallo Thomas,

    auch im Meer sind Korallen gegenseitig fast immer auf Krawall gebürstet. Wenn es um Siedlungsraum und Licht geht gönnen die sich gegenseitig nichts. Einige vernesseln sich vielleicht nicht direkt, überwachsen sich aber dann gerne und nehmen sich gegenseitig das Licht weg. Dazu gehören auch allelopathische Stoffe, die anderen Tieren das Dasein schwer machen.

    Im Aquarium haben wir eine Korallendichte und Vielzahl, die in der Natur nicht vorkommt, daher ist es sinnvoll, mit Ozon oder Aktivkohle die organischen Stoffe im Wasser zu beseitigen. Das sind nicht nur Nesselstoffe, sondern auch sogenannte Gelbstoffe, welche das Licht blockieren. Zusätzlich gibt es das Problem des sehr begrenzten Wasservolumens, wo das gleiche Wasser immer wieder zurückkommt, nicht wie im Riff, wo die Strömung praktisch ständig frisches Wasser liefert.

    Hallo Martin,

    die natürliche Grenze für die Kühlung per Luft ist die relative Luftfeuchtigkeit. Die Kühlung erfolgt schlielich nicht durch einfachen Wärmetausch zwischen Luft und Aquarienwasser, sondern über die Förderung der Verdunstung. Wenn die Raumluft eine so hohe Luftfeuchtigkeit hat, dass kein Wasser mehr verdunsten kann, verliert der Effekt an Wirkung und die Aquarientemperatur steigt.

    Das hatte ich regelmäßig im Sommer gesehen, als ich mit einem Lüfter das Aquarium gekühlt hatte. Da außerhalb 30°C im Schatten waren konnte ich auch nicht einfach mit Lüften arbeiten, dann würde es noch heißer im Zimmer werden. Deshalb verwende ich eine kleines Klimagerät um die Luft zu entfeuchten und nach draußen zu befördern. Ist bei mir aber ein 800l Becken, das ist eine andere Größenordnung als ein 150-250l Becken.

    Hallo Martin,

    das Problem mit der Temperatur wird leider immer wichtiger, auch hier in Deutschland kämpfen wir bereits im Sommer regelmäßig mit dem Problem. Bei einem recht kleinen Becken wie von Dir bisher angestrebt gibt es keine Bedenken, wenn im Sommer mit Lüftern gekühlt wird. Anders würde das bei einem Becken deutlich über 500l sein, da ist es oft am sinnvollsten, direkt das Zimmer zu Klimatisieren, denn Luftkühlung würde das Zimmer in eine Sauna verwandeln und irgendwie müsste die Feuchtigkeit auch mal abtransportiert werden.

    Bitte beachten, dass je nach gewünschtem Besatz die maximale Temperatur auch deutlich unter 28°C liegen muss. Trachyphyllia etwa sind notorisch dafür bekannt, nur bei recht niedrigen Temperaten haltbar zu sein.

    Keines von beiden, ich gebe das direkt aus der Flasche in das Becken. Bin dabei aber ziemlich sparsam. Die eine 250ml Flasche ist für ein halbes Jahr ausreichend bei mir. Das ist teils wirklich dick, das Zeug.

    Wenn Du das automatisiert dosieren willst kannst Du ja mal schauen, ob die Dosierpumpe einen Rückzug hat. Der GHL kann das auf jeden Fall, dann dürfte auch nichts müffeln.

    Hallo Chris,

    ich habe nicht so große Bedenken bei hohen Nährstoff-Werten an sich. Wo meine Bedenken sind ist die plötzliche und starke Änderung von Werten.

    Wo ich aber Bedenken habe ist die ruckartige Steigerung von Null auf fette Werte. Das ist im Meerwasser eigentlich nie eine gute Idee.

    Moderate Werte bei den Nährstoffen sind zu bevorzugen, wenn man diese stabil halten kann.

    Eine Sache noch zu unproblematischen Steigerungen: es ist überhaupt kein Problem, wenn der Nitrat auf 15-20 geht oder sogar noch deutlich höher, es gibt auch Acrobecken, die dabei noch gut aussehen.

    Wo ich aber Bedenken habe ist die ruckartige Steigerung von Null auf fette Werte. Das ist im Meerwasser eigentlich nie eine gute Idee. Deshalb wäre mein Vorschlag sich erst mal heranzutasten. Erst auf 5mg/l Nitrat steigern, Korallen beobachten und wenn die Korallen mitmachen auf 10mg/l steigern. Wenn Du bereits bei 10mg/l Nitrat bist, wäre eine Steigerung auf 20mg/l nur eine Verdoppelung. Aber den 10fachen Wert auf einen Schlag halte ich für bedenklich.

    Andreas hat recht, dass es bei niedrigen Werten oft schwierig ist zu bemerken, ob man bereits in einer Limitation ist und es deshalb ratsam ist, die Werte im deutlich nachweisbaren Bereich zu halten.