Denke bitte auch daran, dass die Oberflächenspannung des Wassers nicht konstant ist. Sobald Du etwas fettiges Futter ins Wasser gibst ändert sich die Oberflächenspannung, der Schaum im Abschäumer bricht zusammen und im Ablaufschacht sinkt der Stand. Nach ein paar Stunden ist das wieder abgearbeitet, der Abschäumer arbeitet normal und der Stand steigt wieder.
Es ist also durchaus normal, dass der Stand etwas sinkt und steigt. Das größte Problem ist deshalb eher, wenn der Ablaufschacht vom Volumen sehr klein ist, so dass diese Änderungen eine deutliche Schwankung ergeben. Es hilft auch oft, wenn die Überlaufkante, wo das Wasser abläuft, groß genug ist. Bei mir ist diese Ablaufkante 50cm lang, das Wasser kann ohne Strömungsabriss einfach runterfließen, so dass es nicht wild am Plätschern ist, wenn der Wasserstand im Schacht ein paar Zentimeter sinkt. Das ruhige Ablaufen kommt meist im Laufe der Zeit, wenn die Biofilme sich stabil gebildet haben, manchmal ist also einfach etwas Geduld nötig.
Wenn es nicht mehr auszuhalten ist habe ich wie Eric bereits erwähnte auch einen groben Schwamm genutzt, um das Ablaufgeräusch zu unterdrücken. Der muss dann natürlich alle ein bis zwei Tage ausgewaschen werden, da sich hier eine Menge Detritus sammelt. Handschuhe sind auch nicht schlecht, da auch mit Borstenwürmern gerechnet werden muss, die sich dort einnisten.
Schau Dir am besten mal an, wo es Strömungsabrisse gibt, da ist es besonders laut. Als abschreckendes Beispiel kann ich mal ein Bild von meinem alten Refugium zeigen.
Da war jedes Toilettenrauschen noch Ohrenbalsam gegen.