Beiträge von audioTom

    Und tatsächlich, ich sehe auch, dass es z.B. den Fischen ziemlich egal ist, ob das Wasser frisch, alt, gereinigt, mit Trübstoffen oder anders beschaffen ist.
    Ob es über Wasserwechsel geändert wird oder über maximale Entfernung und Beimischung.
    Wie kann es denn dann zu diesem Text kommen?

    „Damit sich die Fische im Laufe der Zeit nicht selbst vergiften, müssen diese Stoffe entfernt bzw. zu ungiftigeren Produkten umgewandelt werden.“


    Ein Fisch-Psychologe, wie mir scheint. Lass mich raten, deine "Erfahrung" zeigt dir das!?
    Messis leben auch in völlig verdreckten Wohnungen. Manchen merkt man die Verwahrlosung nicht mal an.

    Erklärt das die Funktion eines Abschäumers? Ist es notwendig über diesen Weg das Ca zu ersetzen?
    Wohl kaum, es wird gemessen wieviel Ca verbraucht wird, sei es über die Bewohner oder eben durch einen Abschäumer, um dann dieses Ca wieder zu ersetzen.
    Aus meiner Sicht, ist es ähnlich mit den „Spurenelementen“. Über Aktivkohle rausnehmen was geht und dann wieder beigemischt.
    Das kann mit einer ICP auch in anderen Becken beobachtet werden, auch bei Kohlefilterung ohne Sangokai oder was es da sonst noch für Methoden gibt.
    Aber diese Überlegung bringt im Zusammenhang mit Abschäumern nicht viel.

    Geht das mit dem Ca und Mg-Austrag wieder los? Das wurde doch schon erklärt, oder?

    Wenn du eine Evolution oder Revolution der MeWa-Aquaristik anstrebst, dann mach dich nützlich und kümmer dich um die Grundlagenforschung. Wenn du dafür kein Geld und/oder keine Zeit hast, dann warte ab ob sich dieser Sache mal jemand in der Zukunft annehmen wird oder nimm es so hin wie es ist.
    Die MeWa-Aquaristik funktioniert aktuell nämlich besser denn je. Da haben wir schon ganz andere Zeiten erlebt.

    Naja, so krude die Thesen dann auch sein mögen:
    Es stehen noch 48 weitere Meinungen zum Weißkehl-Doktor dort. Was passiert denn im Zweifelsfall? Jemand entscheidet sich gegen das Einsetzen eines solchen Tieres.
    Dem Tier schadet das sicher nicht, ist er doch sicherlich ein sehr anspruchsvoller Geselle, den jemand eben NICHT pflegen sollte, der sich nur anhand dieser einen Bewertung leiten lässt. Am Ende rettet das dem schönen Tier vielleicht das Leben :red_heart:

    Ich sehe keinen N-Wert. Nirgends. Bin ich blind?
    Phosphor liegt bei > 2µg und Phosphat bei 0,006. Zumindest an diesem Wert, ohne das Wissen um N, kann ich kein Korallenverhungern sehen.
    Aus meiner Sicht hat man hier eine Kombination aus fehlenden/zu niedrigen Spurenelementen, was dazu geführt hat, dass auch keine Makroelemente mehr "verbraucht"/ verarbeitet werden konnten.
    Ein so niedriger Kaliumwert ist schon ein Problem, vom katastrophalen Bariumwert ganz zu schweigen.

    Ich habe auch das Gefühl, Triton bewertet in der Analyse jeden Wert einzeln. Sollte man hier nicht anhand der Kombination aus Werten Schlüsse ziehen? Wenn ich in einigen Bereichen eklatante Mängel habe, wirkt sich das im Umkehrschluss auch auf andere (sonst verbrauchbare) Stoffe aus. Das ist das gleiche Prinzip wie bei Vitaminen, kein Vitamin K, keine Nutzbarkeit von Vitamin D.

    Wieso, bleibt die Technik von heute auf dem Stand stehen? :aetsch:
    In 10 Jahren haben wir vermutlich Pumpen die 10.000 L/h mit 40W drücken. Was will ich dann mit so nem alten Stromfresser noch anfangen?
    Für mich ist jedenfalls der reale Stromverbrauch ein schwerwiegendes Kaufkriterium, und das obwohl (oder weil) ich den Beckenverbrauch zumindest tagsüber mit einer PV-Anlage puffere. Der beste Strom ist nämlich immer noch der den man nicht verbraucht :smiling_face_with_sunglasses:

    Die ATK ist eine der zuverlässigsten Pumpen, die es gibt. Die Aussage, dass die Pumpe mit Sicherheit später zur Erbmasse gehört, ist absolut berechtigt. Sie ist Made in Germany, kann außerhalb des Beckens betrieben werden (keine Wärmeabgabe ans Wasser) und ist magnetisch entkoppelt. Die beiden Pumpen zu vergleichen, dürfte schon aus diesem Grund schwerfallen. Sie ist absolut wertiger als die JEBAO, die deswegen trotzdem ihre Rechtfertigung hat.

    Das ist aus meiner Sicht ein zu vernachlässigender Punkt. :smiling_face_with_sunglasses: Mein inzwischen verstorbener Vater hat auch noch Pumpen aus seiner MeWa-Zeit in den 90ern/Anfang 2000 übrig gelassen. Verwenden kann ich die nicht mehr, denn die Teile sind im Vergleich mit heutigen Durchschnittspumpen sehr Laut und absolut ineffizient. Die brauchen teilweise den doppelten Strom und mehr im Vergleich. :grinning_squinting_face:

    Da wirst du wohl noch eine DCT (oder noch älter) besessen haben. Die neueren DCP sind wohl ziemlich leise, wenn man den Meinungen der Besitzer glauben schenken darf.
    Es ist übrigens keine Kunst ein gut laufendes Becken mit günstiger Hardware laufen zu lassen. Und es ist keine Garantie für ein gut laufendes Becken wenn man nur die teuersten Gerätschaften hinstellt. Aber das sind Binsenweisheiten die schon immer galten.
    Ich für meinen Teil werde im neuen Becken sowohl Jebao als auch RE einsetzen. Es kommt immer auf den Einsatzzweck an :smiling_face:

    Vielen Dank Henning für die Grafik,

    auch hier sieht man (wie eigentlich auch nicht anders zu erwarten war) ein breites Lichtspektrum, keinesfalls eine
    reine blaue Beleuchtung und dann eben auch in sehr sehr geringer Stärke.

    Und des weiteren halten wir noch fest das auch Klaus Bestesstück ein Vollspektrum braucht :winking_face: :thup

    Das kann man so nicht stehen lassen. Entweder ich bin blind, oder ich bin zu doof um zu erkennen in welcher Wassertiefe sich das ganze abspielt.

    Hallo Immo,

    vielen Dank für die Antwort. Das zeigt schon recht ansehnlich was du vorher geschrieben hast. LED und HQI sind effektiv in den Kosten - will man die gleiche Intensität haben - relativ ähnlich.

    Ich habe noch eine andere Theorie warum LEDs manchmal hochempfindliche SPS "schädigen": die blitzartige Lichterzeugung.
    Seit meinem Wechsel auf rein T5 geht es der Shortcake wieder deutlich besser. Alle anderen LPS und SPS-Korallen haben relativ wenig Reaktion gezeigt.

    Warten wir mal ab was da noch kommt.

    Hallo,

    wo kann ich dazu Messungen finden? Du meinst hier PFD, ich finde meist immer nur Messungen in PAR, was ja zwei Paar Schuhe sind. Die PAR-Messungen die ich (auf die schnelle) bei Henning gefunden habe sprechen hier eine andere Sprache, zumindest in den relevanten "unter-Wasser-bereichen".

    Hallo,

    ist es möglich auf meine Frage eine Antwort zu bekommen?

    Photonenstromdichte

    Hallo,

    wo kann ich dazu Messungen finden? Du meinst hier PFD, ich finde meist immer nur Messungen in PAR, was ja zwei Paar Schuhe sind. Die PAR-Messungen die ich (auf die schnelle) bei Henning gefunden habe sprechen hier eine andere Sprache, zumindest in den relevanten "unter-Wasser-bereichen".

    HQI ansich ist halt leider unflexibel. Der hohe Stromverbrauch relativiert sich - wenn man denn auf die Optik steht - durch die Anschaffungskosten zumindest für die ersten Jahre. Eine gebrauchte HQI bekommste hinterhergeworfen, eine vernünftige LED ist für das gebotene in der Anschaffung schlicht zu teuer.
    Ich steh mittlerweile eh mehr auf die "ruhige" T5-Variante, das geflacker im Wohnzimmer kann auch manchmal nerven. :grinning_squinting_face:

    Funktioniert natürlich. Aber dafür benötigst du auch die Möglichkeit diese zu überdecken.
    Mittlerweile bilden sich bei mir aber Glasrosen an Stellen an denen mir diese Technik nicht hilft und ich auch nicht mit den Spritzen richtig rankomme.
    Die beste Methode ist halt einfach Aeolidiella stephanieae einsetzen und - so man sie denn wieder fangen kann - an andere Aquarianer weiterzureichen.

    Hi Sebastian,

    die Schritte die du bisher unternommen hast, zeigen schon mal in die richtige Richtung. Würde auf jeden Fall die KH noch weiter senken.
    Deine Analyse bei Gilbers gibt mir Rätsel auf. Gesamtphosphat 4,6µg ist top, da is nix mit limitierung. CA ist zu hoch, Molybdän ist um ca. das 4 fache zu hoch und wenn ich das richtig lese (unter Abschluss Bemerkung) Bor: 5329 μg/L ???? Das würde ja um das ca. 1300-fache zu hoch liegen!
    Den natürlichen Wert für Rubidium kenne ich nicht, mir erscheint aber Rubidium: 187 μg/L zu hoch zu liegen.

    Aus dem Korallen-Wiki:

    Zitat

    Eine zu hohe Borkonzentration beeinträchtigt viele essenziell ablaufende Bio-Kreisläufe und wirkt auf Fische toxisch. Das Ergebnis einer zu niedrigen Borkonzentration ist das sehr langsame Wachstum von Korallen und Kalkalgen.

    Ich weiß jetzt nicht in wie weit dieser Wert dort korrekt sein kann....
    Ich würde vielleicht noch eine weitere Analyse zum gegencheck bei Triton oder ATI machen lassen. Sollte dort Bor auch so heftig überdimensioniert auftreten solltest du das Wasser austauschen (komplett...)
    Das ist jetzt auch erstmal die einzige Erklärung die ich hier hätte. Einen wirklichen Nährstoffmangel kannst man hier aus meiner Sicht ausschließen.

    Gruß
    Tom

    Hallo Sebastian,

    wo siehst du da einen Nährstoffmangel?
    No3 ist absolut nicht im Mangelbereich, und dein Phosphatwert auch ok. Vor allem wenn man hier nur das Orthophosphat gemessen hat, der Gesamtgehalt an Phosphor in der Wassersäule wird um einiges höher sein. (Zum Vergleich, mein per ICP gemessener Wert beträgt 0,03 Po4 und 10,93 µg/l Phosphor).

    Da wird aus meiner Sicht eher etwas anderes die Ursache sein. Vielleicht auch mal den KH-Wert senken (6,5 - 7) und eine Analyse machen lassen, vielleicht passen da ja ganz andere Werte nicht!?

    Gruß
    Thomas

    Den 1100er Wert habe ich mit meinem Salifert-Test bei diesem Salz und einer Dichte von 1,023 bekommen.
    Habe mit einer Fauna Marin Referenz gegen getestet, Salifert-test geht auf 20mg genau.
    Habe dann mein Becken mit Magnesiumchlorid-Hexahydrat rechnerisch auf 1350mg gebracht, der Test zeigte mir danach 1330 mg an.
    Insofern bin ich mit dem Test zufrieden.
    (Vor allem weil man kräftige Farben hat, im gegensatz zum Ca-Test von Tropic Marin.....)

    Hallo Hans-Werner,

    ich habe in der Tat einen Teil des Wassers mit der Classic-Variante aufgesalzt. Habe beide Mischungen zuhause da mein Vater schon in den 90ern das TM Salz benutzt hat und ich diese "Tradition" einfach weiterführe :grinning_squinting_face:
    Dann sollte ja eigentlich alles passen und ich mach mir einfach mal wenig Sorgen.
    Vielen Dank!

    Grüße
    Thomas

    Hallo Hans-Werner,

    ich habe gestern die Multireferenz von Fauna Marin bekommen. Mit dem Ergebnis, dass meine Salifert und Tropic Marin Test ziemlich genau messen.
    Das Becken steht nun seit 7 Tagen, Dichte (mit 2 Spindeln gemessen) liegt bei 1,024; KH bei knapp 10 !, Mg bei 1100mg und Ca bei 410mg.
    Ich bin etwas irritiert, insbesondere weil auch das neu angesetzte Testwasser (1 Liter Osmosewasser mit 35g Salz bei 25 Grad Celsius) den gleichen Mg-Wert brachte.
    Es war ein 4 KG Gebinde, kann sich dieses etwa "entmischt" haben?

    Gruß
    Thomas