Beiträge von audioTom

    heutzutage hat man diese "modernen" hilftsmittel - hat's was gebracht?

    :winking_face:

    Ach du, wenn ich das ganze mit den Becken aus den 80er/90ern vergleiche, dann erübrigt sich die Frage eigentlich ziemlich eindeutig. Wer will, fährt heute Korallenhaltetechnisch Kreise um die die Korallenhaltung von damals. Und das auf einem Rad, Blind und ohne Atmen :winking_face:

    Touché !

    Gruß
    Hajo

    Da ist überhaupt nichts Touché. Ich könnte genauso andersrum argumentieren: wenn der Ersteller als Bedenkenträger hinsichtlich der Energiewende auftritt, mag er sich eventuell ein energieloses Hobby suchen.
    An mir wird es ganz sicher nicht scheitern, ich habe 10kWp auf dem Dach, inklusive Selbstbauspeicher und habe eine Autarkiequote von aktuell 71%.
    Trotzdem überlege ich eher noch eine dritte CoralCare übers Becken zu hängen, jeder hat ja dann am Ende andere Ansprüche an sein Hobby.

    EINE Straton auf 50% sind grob 120W. Du haste ne PV-Anlage laufen. Was bitteschön willst du am Licht (=Leben für die Korallen) denn noch sparen? Damit der Stromversorger sich über paar Watt extra freuen kann?
    Sorry, das sind absurde Überlegungen. Wenn man schon darüber nachdenken muss/will eine 120W Beleuchtung für ein MW-Aquarium weiter runter zu drehen, hat man sich wohl das falsche Hobby ausgesucht. Dann doch besser ein Malawibecken mit einer 4W-Strömungspumpe und einer 10W-LED drüber. :kissing_face:

    Da wirst du kaum jemanden finden, das sind halt eher so Nischenprodukte. Ist halt schade wenn man nach Hilfe fragt, entsprechende Fragen gestellt bekommt um herauszufinden was derjenige benötigt und dann "irgendwas" gekauft wird.
    Hättest du noch einen Moment gewartet, wärst du sicher bei gängigeren Modellen gelandet - die ihre Wertigkeit schon nachgewiesen haben - und für die es genügend vorgefertigte Lichteinstellungen gibt. So bleibt mir nur der Hinweis mal nach den Sangokai A-Z zu suchen und deine Lampe gemäß der dortigen Angaben einzustellen.

    Hallo,

    das wichtigste zuerst:
    Was soll denn gehalten werden? Soll es ein Weichkorallenbecken, ein LPS-Riff, ein SPS-Riff, ein Mix, ein Fischbecken etc. pp. werden.
    Es macht keinen gesteigerten Sinn eine Straton (pro) über ein Fischbecken zu knallen. Das wäre mit Kanonen auf Spatzen schiessen!
    Wo liegt dein Budget, wie wird sie verbaut (offen, oder verdeckt), muss sie Lüfterlos sein oder seid ihr/du nicht Lautstärkeempfindlich.
    Alles Fragen die vorher beachtet werden müssen.

    Hallo Rüdiger,

    das ist interessant, ich sehe aktuell eher gegenteiligen Trend bei meinen hohen pH-Werten:
    Insbesondere Milleporas wachsen schnell und bilden eher schlankere Äste.

    Hallo Hajo,

    mir geht es auch nicht um die Abnahme der fotosyn-effizienz bei sinkenden pH-Werten, sondern eher bei steigenden. Das ein ansteigender Co2-Gehalt Wachstum bremst und auch zum erliegen bringt, ist ja wissenschaftlich Usus.
    Für mich bleibt fraglich ob bei geringerer fotosyn-effizienz durch hohen pH-Wert eben eine Abnahme der Kalzifikationsrate / Wachstum einhergehen könnte. (EDIT: auch weil ja ein Teil der Versorgung im Meer durch "Beutefang" stattfindet, das ist ja unter Laborbedingungen nicht der Fall) Ich würde das bei meinem Becken verneinen, seither hat sich mein Verbrauch verdoppelt (abzüglich dem was durch po4-Ausfällung verloren geht vermutlich eine steigerung von 70-80%)
    Dazu gab es auch einen interessanten Beitrag in Koralle 130 bei dem Dr. Brockmann die Kopplung Fotosynthese / Kalzifizierung auch in Frage stellt. Das ganze ist ein interessantes Thema.
    Hätte ich einen Profilux mit dem ich ne Menge steuern könnte, würde ich vermutlich neben meiner Kalkdosierung auch noch wie ein Süßwasseraquarianer eine Co2-Flasche anschließen um den Tagsüber deutlichen pH-Anstieg zu begrenzen um einen konstanten Wert um 8,3 zu halten.
    Sollte ich wirklich mal ausprobieren :schock:

    Gruß
    Thomas

    Hallo Hajo,

    die Frage ist, ob der Rückgang der fotosynthetischen Effizienz gleichzusetzen wäre mit einem Rückgang im Wachstum, der Ausfärbung oder der Dichte des Korallenskeletts.

    Ich glaube Bulk Reef Supply hat mal so einen Versuch auf Youtube gepostet, ich meine da wurden bei verschiedenen pH-Werten das Wachstum anhand Gewichtszunahme bestimmt...

    Naja, das der pH-Wert eine essentielle Rolle im Korallenwachstum spielt, ist ja nicht erst durch die Versauerung der Meere bekannt.
    Ich habe pH-Werte von bis zu 8,7 bei mir. Das Wachstum ist in der Tat förmlich explodiert. Aber ob es einen messbaren Wachstums-Vorteil oberhalb der 8,3 gibt, das kann ich nicht beantworten, das müsste man in Laborversuchen mal eruieren.
    Ich kann Kalk - ob als Haupkomponente wie bei mir, oder als pH-Booster durch Kalkwasser - nur empfehlen, zumindest dann wenn man nicht ständig an der Nachweisbarkeitsgrenze von po4 rumkrebst, hier gibt es nämlich Ausfällungen.

    Naja, Antimon als Halbmetall entsteht ja nicht durch Beleuchtung mit einer UV-Anlage. Dazu müsste es ja ein Ausgangsstoff geben analog Brom -> Bromid.
    Da kann es nur sein, dass irgendetwas in der Anlage das Antimon abgibt (aber in so hoher Konzentration?).

    Ozon ansich hilft nicht gegen eine Algenblüte.

    Hallo Hans-Werner,

    danke, sind ja noch ein paar Wochen bis dahin :winking_face:
    Kannst du etwas zur Dosierung sagen?
    Aktuell halte ich meinen Po4-Wert mit Dosierungen von Kaliumdihydrogenphosphat auf 0,04-0,05, allerdings steigt mir das Kalium dadurch zu hoch.
    Gibt es da einen Richtwert an den man sich halten sollte?
    Kann dieses Produkt bei den heutigen Nährstoffmangelbecken allein ausreichen?

    Gruß
    Thomas

    Hallo Hans-Werner,

    nach nunmehr > 3 Monaten kann ich ein kleines Zwischenfazit ziehen.

    Ich bin mit den Elements nach wie vor sehr zufrieden, ich habe eine Verbesserung in nahezu sämtlichen Bereichen feststellen können. Inwiefern das auf die Elements zurückzuführen ist, ist natürlich schwierig zu sagen, da ich ja gleichzeitig auch meine Kalkversorgung von Ballinglösungen auf übersättigte Kalkmilch umgestellt habe.
    Bisher ein großes Kompliment an euch!

    Allerdings ist bei mir die Zugabe von K+ und A- auseinandergedriftet, ich muss mehr K+ dosieren und bin trotzdem oft im n.n. Bereich.
    Wenn es interessiert, ich habe mal meine ICP von gestern beigefügt. Bis dahin war die Zugabe K+ 16ml und A- 14ml pro Tag.
    Bin jetzt auf 18ml bei K+ gegangen. Wasservolumen 700L (nicht wie in der ICP 800L).
    Jod ist deutlich erhöht, das hängt aber mit der Algenfütterung zusammen.

    Hallo Max,

    erst einmal gute Genesung, hoffe es ist nichts ernstes!
    Zur (Fern-)Überwachung eignet sich sicher auch das Zeug von Reef Factory. Alternativ geht das ganze auch mit GHL (über den Leitwert). Habe gerade Zugang als Urlaubsvertretung zu nem Profilux 4, KH Director und 2 Dosern. Das ist übers Netz schon extrem angenehm zu steuern und einzustellen. Nachteil: Ersteinrichtung ist bei GHL leider "pain in the ass" :grinning_squinting_face:

    Gruß
    Tom

    Die Salinität der ICP wird errechnet, wenn die Messwerte nicht exakt passen, stimmt auch die Salinität nicht mehr.
    Ich habe zig verschiedene Varianten ausprobiert (Refrak, TM Spindel, Hanna Salinity Checker)
    Am besten passt die Spindel zu den käuflichen Referenzen.
    In Sachen Salinität und po4 vertraue ich nicht auf die ICP. S

    Ich wiederum kann die These nicht bestätigen. Ich habe - als ich rein Sangokai genutzt habe - die KH bei 6,7 - 7 gehalten. Seitdem ich auf Kalkslurry und Tropic Marin Elements umgestiegen bin habe ich die KH auf 8,1 gesteigert und insbesondere meine Gorgonie war noch nie so prächtig offen wie aktuell. Das ist sogar meiner Frau aufgefallen :face_blowing_a_kiss:

    Acroporen stehen polypentechnisch unverändert, das liegt aber eher an den Kaisern :face_with_rolling_eyes:

    Beim Sangokai Basis ist ein n.n. NO3-Wert auch voll ok.
    Genau wie mit dem Mittel von Tropic Marin wird ja auch kein Nitrat dosiert, sondern einfacher zu verwertende Stickstoffverbindungen.
    Die Korallen nehmen diese bei dir wohl schnell auf, wenn sich übermäßig die Beläge auf den Scheiben bilden, dosierst du zu viel.
    Ich würde es ganz eindeutig als Vorteil ansehen hier keine No3-überschüsse zu bilden, der Stickstoffumsatz stimmt also.

    Hallo Stefan,

    das ist die wichtigmacherische Bezeichnung der Händler für zwei- oder mehrfarbige, gemischte Farbformen von Korallen.
    Da manche dieser Leute wohl nicht mehr der deutschen Sprache so richtig mächtig sind, sich als besonders "modern" gebärden wollen oder die Kompetenz zur Artbestimmung nicht ausreicht, kommen immer mehr "denglische" Bezeichnungen statt fachgerechter lateinischen Artennamen.

    Gruß

    Bernd

    :kissing_face:

    Die "Grafted"-Varianten kommen wie so vieles aus den USA, gibt es da für dich eine zwingende Notwendigkeit einen vorhandenen Begriff einzudeutschen und das ganze "gepfropft" zu nennen?
    Ich bin ja auch eher auf der Seite lieber deutsche Begrifflichkeiten zu verwenden, aber hier "Wichtigmacherei" zu vermuten ist schon eher so.... :haeh:

    Die Meerwasseraquaristik ist im steten Wandel. Man muss nur aufpassen, dass man nicht vorschnell auf einen künstlich aufgeblähtem Hype aufspringt, denn nicht alles was neu ist, ist auch automatisch gut.


    Hallo Klaus,

    d'accord.
    Alldieweil kann ich hier keinen Hype erkennen, wird dieser doch in den meisten Fällen eher von Firmen zur Gewinnmaximierung forciert. Hier wird eher Wissensaufbau von Hobbyisten für Hobbyisten betrieben. Lieblingsspruch dabei: "it's your money, not theirs" :grinning_squinting_face:

    Hallo Bernd,

    für die von dir in deinem dritten Absatz genannten Probleme habe ich u.a. schon Lösungsansätze oben beschrieben. Es entsteht kein Bodensatz an Kalk, sondern die Milch bleibt konsistent (beim mir als Beispiel: Dosiercontainer 19L mit einer Jebao SLW20 drin).
    Carbonate entstehen durch Co2, auch richtig. Eine Untersättigung findet nicht statt, da dies ja gemonitort wird. Natürlich muss man irgendwo einen Riegel vorschieben, wir brauchen keine Werte von pH8,6 oder höher.

    Für diese ganzen Probleme gibt es bereits Lösungen. Wer da mal Bock drauf hat andere Gedankengänge zu hören:
    - Telegraham auf Youtube und Instagram
    - Mahina_Corals und Rob Bucek auf Instagram
    - Chris Meckley in Videos von "ReefDudes" auf Youtube

    Natürlich alles Englisch. Es sind interessante Denkansätze dabei, aber es erfordert eben noch Arbeit/Feintuning.
    Übrigens hatte ich ja nie behauptet das es "neu" sei. Eher: sie wird mit neuem Leben gefüllt :thup

    Gruß
    Thomas

    Hallo Thomas,

    umgekehrt wird -hier- ein Schuh draus: Geschäfte macht man mit den krass überteuern 2- und 3-Partlösungen, blos nicht den Kunden darauf bringen das ganze für einen Bruchteil betreiben zu können. Die Amis habens da gut, die haben da nen Lebensmittelreinen Kalk für 40 Dollar / 25kg. Das reicht viele Jahre....
    Dazu noch die Traces von Hans-Werner und etwas Kalium, fertig ist die Laube.

    Gruß
    Thomas

    Hi Bernd,

    zu viel um es jetzt alles aufzuschreiben aus den ganzen Videos.
    Im Grunde genommen ersetzt Kalk (und das ein oder andere weitere Hydroxid) ja den Kalkreaktor vollständig (wenn man keinen echten Korallenbruch nimmt, sondern künstliches Material): Alkalinität und Calcium werden zugeführt, der pH wird erhöht.
    Wie du ja richtig schreibst und ich auch schon angeführt hatte, ist reines Kalkwasser (so wie man es von früher kennt) bei höherem Verbrauch der Korallen nicht nutzbar, man würde durch die hohen Wassermengen schlicht die Salinität verändern.
    Es spricht aber auch nichts dagegen den Grad der Kalkzugabe zum Osmosewasser signifikant (!) zu erhöhen. Das kann man durchaus bis zu 10% des Wassersvolumens machen (1L Wasser, 100g Kalk).
    Diese Kalkmilch kann man dann wunderbar im TB dosieren, wie jede andere Flüssigkeit. Wichtig ist hier eine sehr sehr gute Umwälzung, und der Dosierbehälter muss stetig umgewälzt werden. So, entsteht auch keine Gefährdung der Tiere.
    Wer Interesse hat, ich habe hier eine Excel-Tabelle aus der man sich die verschiedenen Konzentrationen und Dosierungen rausziehen kann.

    Ich hatte vergeblich versucht meinen pH-Wert mit der Ansaugung von Aussenluft zu korrigieren. Hatte trotzdem morgens immer nur 7,8.
    Nach 1 Woche Kalkmilch (und Traces von Tropic Marin) kam ich morgens auf 8,15, tagsüber auf 8,3. Tendenz steigend. Dummerweise hab ich mir vorgestern neuen Live-Sand eingebracht, der hat mir alles wieder durcheinander geworfen. Jetzt bin ich morgens wieder bei 8,0 :wacko:

    Ich bin da noch in der Startphase, bei mir muss das alles noch (auch durch ICPs) validiert werden. Aber im Grunde habe ich nur adaptiert was andere schon ein Jahr praktizieren. Chris Meckley dosiert grundsätzlich nur noch nachts, sobald sein APEX einen pH von unter 8,3 feststellt, wird dosiert um ihn oben zu halten.

    Moin Bernd,

    an Kalkwasser ist - wie an E-Autos - nichts neu. Man "entdeckt" es nur neu, weil gewisse Gegebenheiten dazu führen (steigende Co2-Belastung in der Atmosphäre gilt hier für beide Punkte unisono)
    Es handelt sich aber nicht nur rein um Kalkwasser, denn dies hat einfach gewisse (Dosier-) Limits, die man verschieben muss um Becken mit hohem Bedarf zu versorgen.

    Was dir nichts sagt: es ist vermutlich nicht der stabile KH der "gejagt" werden sollte, sondern der stabile pH. (hier kommt der dir unbekannte Chris ins Spiel, welcher Korallenimporteur und Korallenfarmer in den USA ist. Er hat immer Wert darauf gelegt seinen KH zwischen 8,1 und 8,6 zu halten. Seitdem er davon komplett abgekommen ist, wird der pH stabil gehalten. Wachstum und Farben haben sich seither wohl enorm gesteigert, was ja als Korallenfarmer effektiv mehr Einnahmen bedeutet :winking_face: ) Das ist jetzt eine Kurzzusammenfassung des knapp 2 stündigen Videos, es gibt aber noch zig andere Personen weltweit die die gleichen Erfahrungen machen, Vernetzung über youtube, instagram und facebook machen's möglich.


    Unser Hobby ist einem stetigen Wandel unterworfen, sei es aus Innovationsfreude oder aus technischer, materieller oder finanzieller Notwendigkeit. Produkte die für gestern wunderbar funktioniert haben, werden abgelöst von Produkten die für das morgen Probleme lösen. Ja, man kann Becken auch heute noch mit 1000W HQI und T8 beleuchten, macht aber kaum noch jemand, da es andere - fortschrittlichere (und energetisch günstigere) Lösungen gibt. Da ist ja absolut nichts schlechtes bei, am Ende sorgt es doch dafür, dass unser Hobby
    a) einfacher zu handeln ist
    b) wir mehr Einsicht bekommen (ICP OES und MS, Aquabiomics Test)
    c) wir mehr außergewöhnliche Tiere halten, ausfärben und vermehren können

    Es freut mich sehr das deine Korallen munter weiter gedeihen! :smiling_face: Die Frage die - zumindest ich mir stelle - gibt's nicht noch Variationen die es uns erlauben die Korallen noch besser zu halten? Die gibt es mit Sicherheit, man muss sie nur finden :thup

    Gruß
    Thomas

    Man muss das Becken aber auch nicht zwanghaft mit einem hohen pH-Wert von 8,3 betreiben. Wichtiger ist, starke Schwankungen zu minimieren, wobei tageszeitliche Bewegungen auch normal sind. Über 0,5 pH-Einheiten sollten sie aber nicht hinausgehen.
    Allmähliche pH-Schwankungen in dieser Bandbreite im Tagesverlauf machen weder den Fischen noch den Korallen etwas aus. Davon, diese durch eine zu hohe Alkalinität (über KH :smiling_face_with_sunglasses: stabilisieren zu wollen, würde ich abraten.
    Grundsätzlich wären mir stabile KH-Werte wichtiger als minimale langsame Schwankungen des pH-Wertes.
    Nicht ganz nachvollziehen kann ich die beschriebenen Messprobleme bei der Ermittlung des KH-Wertes. Alle von mir bisher verwendeten Tropftests haben bei richtiger Anwendung (sauberes Testgefäß, genau gleiche Menge des Testwassers und gleiche Tropfengröße) innerhalb des gleichen Produkts recht identische Werte erbracht. Große Abweichungen zwischen den angebotenen Marken habe ich auch nicht festgestellt. Allerdings sollten die verwendeten Tests nicht überaltert sein, weil die Säuren in den Tests nicht ewig stabil bleiben.

    Gruß

    Bernd


    Hallo Bernd,

    pH 8,3 ist nicht hoch, sondern natürlich. Es ist absolut erstrebenswert den pH auf diesen Wert, gerne auch noch ein stück höher (8,4) zu steigern und - das ist der Schlüssel - auch konstant dort zu halten.
    Dazu muss man den pH natürlich kontinuierlich tracken und entsprechende Maßnahmen ergreifen. Hier kommt Hydroxid ins Spiel (hauptsächlich Calcium- und teilweise auch Kaliumhydroxid).
    Dabei ist "chasing numbers" im Hinblick auf KH tatsächlich irrelevant, pH matters.
    Interessante Einsichten dazu im letzten Video von ReefDudes ("Coloring up Corals - Keeping Healthy Corals!" mit Chris Meckley von ACI Aquaculture. Aus meiner Sicht sind Kalkreaktoren und Alkalinität per Natriumcarbonat und Natriumhydrogencarbonat
    "von gestern", da bei den meisten Produkten der pH vollkommen außer acht gelassen wird.

    Hallo Reinhard,

    aus eigener Erfahrung kann ich jetzt sagen: ansaugen von aussenluft (dorfluft) bringt nicht zwingend etwas. Wichtig hierbei: ist die Gesamt-Wasseroberfläche sehr groß und es ist viel strömung im Spiel, so ist selbst die Ansaugung über eine RE nicht ausreichend um den durch die Oberfläche aufgenommenen Co2 so weit zu drücken das der pH signifikant steigt. Auch aussenluft + atemkalk (5L) reichen im Winter kaum.
    Hilfe kann hier Kalkwasser schaffen.

    Hallo Hans-Werner,

    herzlichen Dank für die Erklärung. Das macht es mir schon einfach eine entsprechende Rechnung aufzustellen.
    Hintergrund ist, dass ich gerne mal Versuche mit "Kalk-Slurry", also stark übersättigtem Kalkwasser, resp. Kalkmilch starten will.
    Und da ist tatsächlich euer Produkt das einzige mit "allem" außer Kalium, und damit im Vergleich einfach kosteneffektiv, vor allem weil es auch in großen Gebinden zu haben ist!
    Danke dir
    Gruß
    Thomas

    Hallo Hans-Werner,

    ich habe eine Rückfrage zu den Dosierungsgrößen bei steigendem Verbrauch, vielleicht kannst du mich hier erhellen.

    Als Grunddosierung sind 1ml/100L pro Tag angegeben, maximal steigerbar auf 2ml.
    Nun macht es ja aber einen (Verbrauchs-)Unterschied ob mein Becken tgl. nur 0,3dKH oder 1,5 dKH verbraucht, anteilig werden ja auch Spurenelemente mehr verbraucht/eingebaut.
    Gibt es denn hier eine Rechnung die mir aufzeigt bei welchem Carbonat/Calcium-Verbrauch ich welche Menge A- und K+ Elements im richtigen stöch. Verhältnis zugeben muss?
    Das wäre ja für Nutzer von Kalkreaktoren oder Kalkwasser recht interessant.
    Danke
    Thomas

    Hallo,

    ein höherer pH-Wert ist grundsätzlich von Vorteil. Du solltest auf Atemkalk mMn insbesondere im Winter nicht verzichten. pH Werte um 8,3 sind "natürlich" und geringere po4-konzentrationen wie die von dir genannten/gemessenen Werte ebenso.
    Das Thema pH-Wert ist eins für sich und aus meiner Sicht wird dem ganzen von viel zu vielen Personen nicht genügend Rechnung getragen. Für mich persönlich ist der Wert genauso wichtig wie Alk, Ca und po4.

    Ein ordentlich wachsendes SPS-Becken kann man unmöglich nur mit Wasserwechseln im Zinkbereich oben halten. Zink ist an vielen biol. Prozessen beteiligt und wird von so vielen verschiedenen Organismen benötigt, da kommt man um eine zusätzliche Supplementierung nicht drum rum. Im Regelfall ist dies aber in Versorgungssystemen auf die ein oder andere Art vorgesehen und beigemischt.

    Fehlt Zink, kann die Nährstoffverwertung gestört werden, was durchaus dazu führen könnte, dass die Korallen von unten her absterben. Das machen sie ja auch gerne wenn ein po4-Mangel vorherrscht der nicht anderweitig gedeckt werden kann. Einen Zusammenhang könnte es daher schon geben.

    Überlaufkamm DeLuxe.
    Abgesperrtes System mit Bypass und Notüberlauf in der Kammer.
    Rucksack-Ablauf komplett verschlossen.
    Am tiefsten Punkt also direkt unten am Filter Feinregulierventil einbauen und den Wasserstand bis zum Bypass, anstauen.
    Membranventil verwende ich nicht, die Membranen sind aus Gummi und verhärten mit der Zeit in Salzwasser



    Hallo Klaus,
    sind denn alle Teile auch zum rausnehmen? Wichtig, da sich ja mit der Zeit eine Menge Dreck im Ablaufschacht ansammelt. Seit dem ich einen "Rucksack" habe ist die Reinigung herrlich einfach, aber man sieht dann erst mal welche Mengen an Schmutz sich da trotz hoher Absaugleistung des Rohres ansammeln kann.

    Also morgens habe ich 22 Grad im Becken. Unter 22 Grad geht ein Titanheizer mit 600 Watt an, damit die Temperatur nicht weiter abfällt. Wenn die 2 ATI Hybid 8x80 Watt + 4 x 75 Watt abends ausgehen, hat mein Wasser 24 Grad. Das Ganze bei ca 19 Grad Raumtemperatur. Das heißt die Lampen haben über Strahlungswärme ins Wasser und über Eigenwärme der Lampen ( Lüfter blasen Warmluft in den Raum ) 1800 Liter um 3 Grad aufgeheizt. So gesehen hat Thomas Recht, dass man Lampen mehr oder weniger auch als Heizer, btw. Aufheizer bezeichnen kann, auch wenn sie explizit nicht als Heizer verkauft werden

    Grüße. Klaus


    Mensch Klaus, dann heiz doch wenigstens den einen Raum mal mehr (wenn du nicht gerade mit Strom heizt) :grinning_squinting_face:
    Ich habe bei mir nur LED drüber (PCC G2) und keinen Heizer. Delta bei mir aber nur 1 Grad.
    3 Grad fänd ich definitiv zu viel... Keep it in line! :ycool


    Hatte bis vor kurzem noch einen Tarif mit 25ct/kwh, wurde jetzt auf 30ct erhöht. Mit 10KWp aufm Dach kann man mit leben, das Aquarium ist mit seinen 700L eh nicht der Hauptkostentreiber wenn ich mir ansehe wie oft Waschmaschine, Trockner und Spülmaschine laufen müssen :face_with_rolling_eyes: