Hallo Thomas,
ich finde es gut, dass Du diesen doch recht neue Methode von übersättigter Kalkmilch hier vorstellt. Ob sie sich etabliert wird von den Erfolgen und Pannen abhängen. Ich habe in einiger Deiner Links reingehört, finde es aber sehr ermüdend, Information pro Zeiteinheit ist verbesserungsfähig.
Hallo Ralf, da stimme ich dir zu. Man muss sich da wirklich - aktuell - noch die Informationen zusammensammeln. Das ganze folgt keinen wirtschaftlichen Zwängen und ist eben Hobbyisten-getrieben.
Wird die Kalkmilch einmal angesetzt und dann aus einem zur Atmosphäre offenen Behälter dosiert, damit die Konzentration immer gleich bleibt, so wie bei der Manuellen Kalkwassermethode aus dem Kanister oder wird Wasser in einem geschlossenen System dosiert, damit kein CO2 eindringen kann? Beides schließt die langfristige konstante Dosierung wie bei Kalkwasserreaktoren/-rührern aus.
Mein Behälter fasst 19L. Ich dosiere aktuell 735ml einer 1%-Kalkmilch. Der Behälter ist geschlossen, damit kein - oder so wenig wie überhaupt möglich zusätzliches co2 eindringen kann.
Zur angeblich stöchiometrischen Zufuhr von Ca und KH hat Bernd schon einiges geschrieben. Meine Erfahrung nach 9 Monaten Kalkwasserreaktor bei pH 8,0-8,4 ist, es bildet sich relativ wenig CO3, der NaHCO3 Verbrauch ist im Gegensatz zu CaCl deutlich geringer zurückgegangen. Bei konstant noch höheren Werten dürfte sich das weiter verschieben.
Sehr interessant, etwas was ich gut im Auge behalten werde. Augenblicklich scheint das Verhältnis zu passen, aber "time will tell".
Das Problem von unzulässig hohen pH-Werten wird auch in den Links angesprochen, der kann schnell durch die Decke schießen. So ein System mit pH Regelung würde ich nur mit ganz schlechtem Bauchgefühl mal 2-3 Wochen im Urlaub alleine lassen.
Ich habe immer ein schlechtes Bauchgefühl wenn ich mein Becken in die Obhut eines anderen geben muss
Der Kostenfaktor sticht in D nur bedingt. CaOH aus dem Aquarienzubehör ist extrem hochpreisig. Kauft man anderweitig nen 25kg Sack in Lebensmittelqualität zahlt man in etwa das Gleiche wie für CaCl. Ist zwar etwas ergiebiger, aber kein richtiger Kostenfaktor, die Spurenelemente kosten auch im 5l Kanister deutlich mehr.
Auch etwas was es mit der Zeit herauszufinden gilt. Du hast sicherlich Recht wenn man mit normalem NaHCO3 arbeitet, aber vergleich das mal mit Balling Light von Fauna Marin.... Ok, die Nutzer dessen würden wahrscheinlich auch nichts anrühren was sie selber ausrechnen müssten