Beiträge von Alex G.

    Thorsten, Du bist bei uns immer willkommen :smiling_face:

    Grillen können wir demnächst mal wieder machen, aber nu möchte ich erst den Krempel umgebaut haben. zur Zeit fehlt noch das Technikbecken, Beleuchtung und ein bischen Kleinkram :smiling_face:

    So, nun sind wir wieder da, gut erholt und arbeitswillig *örks*

    Das Becken schaut immernoch gut aus, Fotos gibts heute Abend oder so. Die Wasserwerte sind bis auf CA mit 500mg/l alle top, Kieselalgen und ein paar Cyanos wachsen auch. Details dann später :smiling_face:

    Also ich sehe das etwas anders als Hermann. Die tatsächliche Zeit, die ich an dem Aquarium arbeite, beträgt im Schnitt unter 5min/Tag inkl. Fütterung, d.h. der alltägliche Prozess dauert unter 1min (Flockenfutter und ein Blick auf die Nachfüllanlage, Temperatur und Ballingkanister). Wöchentlich muss ich einmal den Abschäumer leeren, Kanister auffüllen und Scheiben putzen, das ist in 15-20 min erledigt.

    "Beckenpflege" betreibe ich höchstens einmal im Monat, d.h. Ableger machen, bischen Algen rupfen, Abdeckscheiben abspülen. Wasserwechsel geht ebenfalls recht fix, monatliche Wassertests dauern 30min.

    Das ist aber auch alles eine Frage der Automatisierung. Wenn man technisch recht gut ausgestattet ist, braucht man kaum etwas zu tun.

    Die Pumpen werden bei uns höchstens 2-3mal pro Jahr gereinigt. Dann auch meistens im Rahmen einer kompletten Reinigungs- und Pflegeaktion, die dauert dann natürlich auch mal einen Nachmittag.

    Ein paar Sachen von Hermann finden auch bei mir einfach nicht statt:

    Zitat


    Es gibt ständig etwas zu tun im MW-AQ: Rote Schmieralgen absaugen (kommt nicht vor), Algen reduzieren (selten), Glasrosen bekämpfen (nie), Korallen reduzieren wenn diese zu groß werden oder sich vernesseln (ich lasse alles ineinander wachsen, nur Ableger werden von Zeit zu Zeit produziert), Wasserwerte messen (monatlich), Pumpen ausbauen und reinigen (alle paar Monate), Lampen reinigen (noch nie gemacht), Leuchtmittel erneuern (jährlich 30min.), Scheiben reinigen, Kamm und Schwamm am Überlauf reinigen (noch nie gemacht und wozu eigentlich Schwamm?), Plattwürmer reduzieren (noch nie vorgekommen), Zusätze wie Ca und Mg zugeben (automatisiert) und vieles mehr.

    Also man kann es sich auch einfacher gestalten. Gerade bei unserem neuen Becken haben wir darauf geachtet, alles so pflegeleicht wie nur möglich zu gestalten, d.h. Abdeckscheiben, Wasserablauf, Frischwasseranschluß, externe Pumpen, keine Technik im Becken etc.

    Besatz ist A, B und ein wenig C...

    Stefan, tauchen ist überall toll und immer unterschiedlich - Du warst doch auch schon mit in Dänemark, da gibt es auch tolle Dinge zu sehen :smiling_face:

    Wir sind ja ab Freitag in Safaga und im August eine Woche in Herzeg-Novi in Montenegro zum Tauchen :grinning_squinting_face:

    (sorry für OT)

    Klaus, poste mal mehr Bilder :winking_face:

    "Bauartbedingt" ist ein weiter Begriff... manche Pumpen können sich schon langsamer drehen :smiling_face: Stichwort: "Schlupf" (Asynchronläufer)

    Und eine Menge Reibung erzeugt ein Bakterienfilm auch, von daher sinkt die Förderleistung auch durch einen dünnen Schmandfilm auf allen Teilen.

    Wenn Du einen Sicherungsautomaten Typ L bzw. B drin hast (B ist die "neue" Klasse, ersetzt H und L), ist das schon seltsam. Fliegt sie denn wirklich beim einschalten raus oder zwischendurch ? Wenn zwischendurch, dann ist das ganz schlecht und Du hast irgendwo ein Problem in der Elektrik oder in der Lampe.

    Wenn es nur beim Einschalten vorkommt, ist der Einschaltstrom ganz eindeutig zu hoch. Ein 2*54W T5 Vorschaltgerät hat schon einen Einschaltstrom von 28A, dazu kommen dann noch die Vorschaltgeräte der HQI, die auch ordentlich zulangen. Ein B16 Automat löst bei 1,5 fachem Nennstrom in <1h raus (Dauerlast zu hoch, thermische Auslösung), beim 3-5 fachen Nennstrom sofort. An der unteren Toleranzgrenze (3*16A -10%) wäre das bei circa 43A, da kommt man schnell hin. Wenn sich sonst nichts an der Sicherung befindet, würde ich eventuell in diesem Falle den Automaten gegen einen C Typen (für hohe Einschaltströme) ersetzen lassen, der fliegt bei 5-10 fachem Nennstrom raus.

    Das die Pumpe wegen aussen angewachsener Algen überhitzt ist totaler Blödsinn. Die Wärmeableitung ist im Wasser so gut, da stört eine Schicht Kalkrotalgen auf keinen Fall.

    Nur wenn der Motor schwergängig läuft oder gar aus dem Tritt fällt (d.h. er läuft nicht mehr synchron oder bleibt zwischendurch stehen), wird das Wicklungspaket sehr heiß. Wenn dann keine schlaue Elektronik davor ist, überhitzt er tatsächlich.

    Abwegig kommt übrigens von Weg, nicht von Waage :smiling_face:

    Was soll denn noch groß entwickelt werden ? Die meisten Änderungen sind doch nur Nuancen, ein Midiflotor schäumt auch so richtig viel ab, wenn man zwei Blubbersteine reinsteckt - und baut man einen Ablauf an den Topf, reicht er auch für große Becken....

    Im Ernst, viel ändern kann man nicht mehr. Regelbare Motoren, aber die wären den meisten wohl zu teuer, obwohl man damit natürlich genau die Leistung einstellen könnte. Qualitätsmäßig gibt es schon eine Oberklasse, Leistungsmäßig gibt es sicherlich mehrere vergleichbare Geräte. Reinigungssysteme, Überschäumwarner, Feuchtluftansaugung etc. gibt es auch schon.

    Das einzig sinnvolle wäre noch eine UV Lampe in der Mitte meines BK, das sähe bestimmt richtig fetzig aus... Oder halt die allseits beliebten LEDs oder Rechner-Modding-Leuchtröhren...

    Welche Eile ? Ich mache doch garnichts. Es sind lediglich Ableger und LS reingekommen, damit sofort Verbraucher drin sind. Sollten die Korallen schlecht aussehen, kann man die in 5 min. in die andere Anlage zurückschmeissen.

    Es ging in den letzten Postings um theoretische Überlegungen, nicht um die weitere Planung. Nu ist bald erstmal Urlaub, da läuft eh nix.

    Alles bestens. Wir sind schon schwer in Vorfreude auf unseren Tauchurlaub, ab dem 11.4. bis zum 25.4. sind wir wieder in Safaga ! Das ist auch der einzige Grund, warum ich mit dem Becken noch etwas vorsichtig bin. Schließlich will ich Jens, welcher liebenswürdigerweise nach unserem Becken schaut, nicht zuviel zumuten :wink :smiling_face:

    Na klar. Der Rest kommt erst heute :smiling_face: (April, April !)

    Nein, jetzt warten wir erst noch einmal ein wenig ab, wie es sich entwickelt. Auch heute morgen zeigen alle Korallen ein schönes Polypenbild, keinerlei Beleidigungen zu erkennen.

    Ich weiß nur nicht, wie lange ich die Kohle noch drin lassen soll - nicht, daß man nun alle Spuris rauszieht ?!

    Zitat

    Original von Mackelshak
    So früh schon? Bei mir gings nicht gut. Wünsch dir aber mehr Glück als ich hatte. Vielleicht war es bei mir was anderes.

    Ja, sag schon, was war denn bei Dir anders ? Kann man es erklären ?

    Bis auf die eine größere Hystrix sind es ja auch alles "nur" Ableger. Die großen Korallen wollte ich nun auch nicht sofort umsetzen, aber bisweilen sieht wirklich alles top aus.

    Update:

    Den "Einfahrplan" haben wir etwas geändert. Das Becken läuft nun mit Seewasser und provisorischer Beleuchtung, einige Steine aus unserem Becken sind bereits umgezogen und ein ganzer Haufen Korallen und Ableger sind auch schon drin, diese stehen seit 3 Tagen hervorragend - Acros, Euphilia, Montis, alles bestens. Nachdem ich letzte Woche das Salz und den Lifesand dazugegeben hatte, habe ich auch noch 2 Ampullen Bakterien zugegeben. Ein Wirbelbettfilter mit Silicarbon und Aktivkohle ist zur Zeit auch noch im Einsatz, bislang ist kein Algenwachstum erkennbar. Ich mache heute nochmal ein Foto...

    Nach der Anregung von Jörg K., der mir das zügige Einsetzen von Korallen empfohlen hatte, hatte ich mir folgendes überlegt.

    Ein Gedankenexperiment: Ein Becken mit 200l Volumen, welches seit geraumer Zeit stabil läuft und keinen Sand enthält, stellt man in ein Becken mit 1200l Volumen, welches mit frischem Seewasser (sagen wir mal, vor 3 Tagen angesetzt) und Lifesand gefüllt ist. Was passiert ?

    Treibt man dieses Experiment auf die Spitze, nimmt man also ein eingefahrenes, stabiles System, vergrößert das Wasservolumen um Faktor 10, bringt ausschließlich totes (also NEUTRALES) Material ein, was passiert dann ? Das alles unter der Voraussetzung, daß der Besatz gleich bleibt, also die Abbaukette nicht unterbrochen oder überlastet wird ?

    Wir kamen zu dem Schluß, daß, wenn ein stabiles System gestört (durch z.B. die Entfernung von biologisch aktivem Material wie LS) wird, es zu einem Crash kommt. Wenn aber ein System nur vergrößert wird, kann das in der Theorie nicht passieren. Oder ?

    Bei diesen Überlegungen kam ich immer wieder auf nur wenige Unbekannte:

    a) Der Sand: Ist ja immerhin ein Großteil der Siedlungsfläche von Bakterien und kann nicht übernommen werden (es sei denn, man reinigt ihn vorher, dadurch setzt man aber alles frei, was vorher in tieferen Schichten lag und bringt alles durcheinander, evtl. sterben anaerobe Bakterien etc.)
    b) Keramik, "totes" Gestein, Kleberreste etc.: Mit anderen Worten, ist das "tote" Material wirklich biologisch / chemisch neutral ? Und wenn nicht, wo gehen dann die Schadstoffe in einer Einfahrphase hin ? Keramik wird jedenfalls keine organischen Substanzen abgeben, das könnte nur natürliches Gestein.

    Für diese Überlegung spricht seinerzeit der Beckenumzug von Jens D., welcher ebenfalls in ein frisches Becken erfolgte. Dagegen spricht das Becken von Uwe H., der ja nicht so glücklich ist. Hier wurde aber auch, wenn ich mich richtig erinnere, das LS weitestgehend entfernt, also die Biologie zerstört. Weiterhin sprechen dafür Messe-, Schau- und Ausstellungsbecken, die ja nie richtig einlaufen. Trotzdem sind sofort Fische drin.

    Hat dazu jemand auch noch Theorien ?

    Beruhen diese Aussagen nicht wieder nur auf pseudo-Fakten ? Es hat doch immernoch keiner genau untersucht, was ein Abschäumer rausholt, oder doch ? Wir hatten doch vor ca. einem Jahr im Rahmen eines geplanten Abschäumervergleiches mal diese Diskussion. Zu dem Zeitpunkt konnte keiner mit Gewißheit sagen: Ein Abschäumer Typ xx holt pro Tag soundsoviel Element Y aus einem Becken.

    Ich glaube nicht, daß man ein Becken überschäumen kann. Dann würde bei uns nichts wachsen: ca. 500l Wasser mit einem BK250i wäre dann deutlich "überschäumt", wenn die Theorie so wäre. Praxis ist aber, daß ich trotzdem Nitrat und Phosphat habe, und trotzdem alle Korallen fein wachsen.

    Ich möchte sogar mal bezweifeln, daß irgendeine Firma (sei es Deltec, Royal, Schuran etc.) genau sagen kann, welche Menge an Abfallprodukten (oder was auch immer, es weiß ja keiner) welcher Schäumertyp rausholt und vor allem, was er rausholt, wenn nichts mehr rauskommt. Denn wenn kein Absorbat im Topf ist, richtet der Schäumer ja wohl auch keinen Schaden an, oder doch ? Und vor allem: wieviel Absorbat darf man denn aus einem Becken holen ? Und wirkt sich ein Abschäumer eigentlich immer gleich auf bestimmte Wasserwerte aus ? Soll heißen, wenn ich einen zweiten BK oder einen größeren anschließe, sinkt dann z.B. mein Nitrat von 60 auf 30 ? Oder liegt es an anderen Dingen ?

    Das einzige, was ich faktisch mit Sicherheit über die braune Brühe weiß, ist, das sie stinkt. Und das Schwebstoffe enthalten sind.

    Wenn jemand ein paar der oben gestellten Fragen mit Sicherheit richtig und fachlich belegt beantworten kann, freue ich mich wirklich über Informationen.

    Bis dem so ist, werde ich immer für riesige Schäumer plädieren. Denn ich bin auch der Meinung, es ist besser, alles rauszuholen was geht und danach lieber kontrolliert Nährstoffe zuzugeben. Aber vielleicht ist das auch alles falsch ? Wer weiß es ?

    Zur Zeit immernoch ungewürzt, spült es mit Süsswasser vor sich hin. Die letzten Verklebungen (Kamm) sind abgeschlossen, jetzt muss nur noch der letzte Wasserwechsel und das Salzen erfolgen.

    Betreffend der Rohre:
    Was ich meinte, war folgendes: Sollte ein Rohr verstopfen (durch z.B. eine Anemone) und sich dermaßen dicht setzen, das es Luft ziehen *muss*, ist die Anemone hinüber, weil sie dem Unterdruck nicht standhalten wird.

    Ausserdem bildet sich in den Rohren ein Strudel bei annähernd Vollast, der, sobald die Deckel vom Rohr runter sind, eben doch wieder Luft zieht.... Nun gut, Volllast werden die Pumpen selten machen :smiling_face:

    Das ist so nicht ganz richtig: Wenn die Rohre Luft ziehen, hast Du schon einen Unterdruck von 0,07bar - das hält keine Anemone aus :smiling_face:

    Aber so groß wie die Rohre sind, habe ich keine Anemone, die die bedecken könnte...

    Morgen muss ich dann den Kamm kaufen, den habe ich bei Michael glatt wieder vergessen - da werde ich dann mal wieder den örtlichen Händler besuchen :smiling_face: Und dann geht´s auch schon bald los... Fehlt nur noch Rüdigers Leihlampe...

    Nach Ostern :smiling_face:

    Heute habe ich bei Michael 60kg Salz, ein paar Kilo Sand und LiveSand sowie Kleinkram geholt. Dann habe ich die Ansaugrohre verlängert (mit selbstgeschlitztem Rohr) und einen Ablaufhahn eingebaut, womit ich das Becken deutlich schneller leer bekomme (für große Wasserwechsel oder Notfälle). Dann habe ich noch eine freihängende Leitung fixiert und das Wasser abgelassen, um den kleinen Fehler in der Verklebung nochmal mit einer Glasstrebe zu verkleben. Hat ganz gut geklappt, denke ich.

    Desweiteren habe ich heute den fehlenden Steg und die Abdeckscheiben bestellt, die kommen nächste Woche.

    Morgen kommt dann nochmal Wasser rein für den nächsten Spülgang... :face_with_rolling_eyes:

    *magenknurr*

    Naia, jetzt brauchen wir ersteinmal ein wenig Zeit zum weitermachen, über Ostern wird dann gesalzt und angeimpft - die Abdeckscheiben und der Steg sind jetzt bestellt (178 Euro, ächtz), den baue ich dann nachträglich ein.

    Allerdings habe ich noch keine Extraleisten auf die Verklebung gemacht. Irgendwie bin ich noch nicht dazu gekommen und nun bin ich fast zu faul... schauen wir mal.

    Heute Abend werde ich dann nochmal Wasser wechseln und so keine Änderungen mehr gemacht werden (kleben etc.), wird die nächste Portion Wasser aufgeheizt und gesalzen, dann habe ich in Summe gut 5000l Süsswasser über eine Woche zum Spülen genutzt, 2 Pakete Silicarbon, 2kg Salz, 2 kg Natron und eine Ladung Aktivkohle verbraten (die zweite Spülung war mit Salz und Natron). Ich hoffe, das hat dann schonmal etwas geholfen - bei was auch immer. Jedenfalls ist das Wasser jetzt klar und riecht nicht mehr so nach Zement. Nach der ersten Spülung roch die Keramik und das Wasser noch stark nach frischem Mineral, dieser Geruch ist nun gänzlich verschwunden.

    Ethanol Kaminofen ? Ich lach mich weg.... hast Du etwa immernoch kein Becken ?? Da hau ich doch lieber ein paar Scheite ins Feuer, als Ethanol zu verbrennen... :smiling_face: