Beiträge von Alex G.

    Der Fisch ist leider tot, die Verletzungen waren doch wohl zu schwer. Nun paddelt der Partner immer auf der Suche durch das Becken. Leider habe ich keinerlei Ahnung, wie der nochmal hieß, ich bin mir nicht sicher - ist es Cirrhilabrus luteovittatus - Gelbstreifen - Zwerglippfisch ? Für ID wäre ich dankbar. Der tote, deutlich größere, war auch viel bunter, aber ich habe keine Ahnung, was Männchen und was Weibchen ist. Auch da wäre ich für Hilfe dankbar, ich werde umgehend einen neuen Partner kaufen gehen - wenn jemand weiß, wo einer schwimmt, her damit :frowning_face:

    Ich könnte kotzen: Da hat sich wieder ein Lippfisch eingeklemmt. Jetzt habe ich ihn befreit, aber er ist total fertig. Ich habe ihn in ein Aufzuchtbecken getan, aber er ist verletzt und atmet schnell. Das Schlimmste: Sein Partner schwimmt die ganze Zeit vor ihm lang und versucht ihn zu berühren - ein Drama, ich könnte heulen. Wenn er die Nacht übersteht, kommt er durch, aber ich glaube leider nicht daran. Ich habe das Licht ausgemacht, um Ruhe im Becken zu haben - drückt die Daumen.

    Die Moral von der Geschicht´: Auf keinen Fall ein Riff so bauen, das enger werdende Spalten entstehen. Das wäre dann der dritte Verlust auf diese Weise :loudly_crying_face: :loudly_crying_face: :loudly_crying_face: :loudly_crying_face:

    galferiz: Durch mehr Wasservolumen hat man keinesfalls eine höhere Stabilität - es dauert nur länger, bis das Becken abschmiert. Ein kleines Becken kann weniger ab, dafür ist auch ein 50% Wasserwechsel schnell gemacht. Ein großes Becken hat meist auch bessere Technik, die dann einiges abfängt. Aber grundsätzlich liegt es nicht an der Wassermenge, wenn ein Becken nicht läuft. Stromausfall ist kein Argument, das muss einfach immer passen. Aber für mich war eben wichtig, den Wasserwechsel so einfach wie möglich zu machen, d.h. im Technikbecken. Ich habe dort unter dem Becken einen Abfluss und einen Wasserzulauf, kann also einfach die Förderpumpe ausmachen (dann läuft das Technikbecken voll), dann einen Hahn aufmachen (alles rein in den Abfluss), dann Hahn wieder zu, 6kg Salz ins Becken, Wasserhahn aufdrehen, 2-3 Eimer heisses Wasser dazu und 5min warten - dann Förderpumpe wieder an und fertig ist der Wasserwechsel. Wenn ich mich beeile, gehen 180l Wasserwechsel inklusive Schäumer säubern in 20min. Nur so macht man es wenigstens.

    Zum Doppelkorn hat Rüdi ja schon alles notwendige gesagt - einfach erklärt, wirkt Schnaps prima gegen zuviel Fischschei*e - komplizierte Erklärung gibt es bei der Suche nach Vodkamethode :smiling_face: . Spuris kommen entweder von Michael (OrganoTrace) oder von Torsten (Korallenwelt Spurenelemente).

    Die Zylinderrose nesselt ordentlich, der Tominiensis hat bereits Bekanntschaft gemacht: Drei Streifen durchs Gesicht und ein Auge stellenweise leicht trüb - nun meidet er den Bereich großräumig. Ich konnte eine Grundel beobachten, welche an der Schwanzflosse berührt wurde - die ging wirklich ab und "rieb" sich danach die Flosse auf dem Boden :winking_face_with_tongue:

    Hier nochmal Bilder in schlechter Qualität mit Blaulicht (alte Röhren):

    Thomas: Im Technikbecken ist ein BubbleKing250, ein Deltec Wirbelbettfilter und das war´s. Die UV Anlage hängt noch provisorisch neben dem Becken. Wegen des Leitungswassers: Ausprobieren geht natürlich immer, aber davon rate ich in aller Deutlichkeit ab. In bestimmten Bereichen in Oldenburg und in Rastede geht das, weil wir einfach supergutes, unbehandeltes Wasser haben.

    Torsten: Ach, wir haben nur 3 Putzergarnelen, das Risiko muss ich eingehen.

    @Sascha: einfach vorher durchrufen, ich kann so etwas kaum planen. Am besten anrufen, fragen, herkommen. Ausser Dienstags, Mittwochs, Donnerstags und jeden zweiten Freitag haben wir Abends meistens Zeit. :smiling_face:

    @Stefan: AquaDesign

    Hi Stefan,

    doch, 180l. Naja, vielleicht auch mal 175, aber es wird halt gewechselt, was im Technikbecken ist. 6kg Salz rein, das passt dann immer irgendwie - manchmal auch ein bischen weniger, weil durch die Zugabe von Calciumchlorid, Magnesiumchlorid und Natriumhydrogencarbonat (übrigens einfach in Pulverform ins Technikbecken) ja die Salinität immer etwas ansteigt. Daher auch als Ausgeich immer recht großzügige Wasserwechsel von ca. 14% pro Woche.

    Gruß Alex

    PS: Eine phantasische Zylinderrose ist nun im Becken !

    Hach, was hatte man da noch Platz...

    Zeit zwischen den Bildern: 19 Monate. Wenn mir da noch jemand erzählen will, Riffkeramik ginge nicht... :face_with_rolling_eyes:

    Übrigens, in der gesamten Zeit wurden keine geheimnisvollen Boostertröpfchen oder Tinkturen verwendet. Ich verwende wechselnde Salzsorten, Spurenelemente flüssig in moderater Dosierung (10ml/Tag), Phosphatadsorber (ca. 0,8l im Dauereinsatz), Doppelkorn (32ml/Tag), Staubfutter (2 Messlöffel/Tag), Ozon (ca. 15mg, Dauereinsatz) und sonst NIX ! Beleuchtung aktuell 2*250W 14k und 8*54W (2 blau, 6 weiss)

    Und übrigens: Immer nur das gute Rasteder Leitungswasser rein ! Natürlich direkt, ganz ohne Osmose :winking_face:

    Das einzige Problem war mal ein Phosphatpeak, der einige Korallen gekostet hat. Das lag eindeutig an mangelnder Pflege ! Ich versuche, wöchentlich 180l Wasser zu wechseln. Gut, ab und an sind auch mal drei Wochen dazwischen, aber das ist eher die Ausnahme als die Regel. Weiterhin ist bei dem aktuellen Fischbesatz und der starken Fütterung der Dauereinsatz eines PO-Adsorbers im "Langsamfilter" ganz sicher sinnvoll.

    Verbesserungspotential: Dauerhaft Aktivkohle, mehr Licht und noch mehr Licht, ein neues, größeres Becken aus Plexiglas... :grinning_squinting_face:


    Hiho,

    na, die beiden Einsiedler haben das nur in Beschlag genommen, die sind nicht neu. Ja, die Koralle ist eine wunderschöne Goniopora in metallisch-türkis.... geniale Farbe :winking_face:

    Heute habe ich mal wieder ein paar Umbauarbeiten begonnen. Ein Riesenloch ist entstanden, als ich einen großen Teil Keramik voller Krusten rausgebrochen und zum Händler gebracht habe. Die Krusten müssen einfach weg. Dann soll die riesige Hystrix los und etwas mehr in die Mitte des Beckens, die wird mir eh etwas zu groß. Die beiden Gorgonien werde ich auch noch beschneiden und Ableger machen, wer etwas haben möchte, komme bitte her :smiling_face:

    Die Schlucht soll wieder etwas freier werden und die Wohnzimmeransicht etwas flacher - man sieht nur noch Hystrix und sonst nix.

    Dann werde ich die Beleuchtung umplanen und auf 4 HQI Lampen plus 3 Doppelbalken umstellen... mal schauen :smiling_face:

    Noch etwas trübe...

    Hallo Mathias,

    ja, das Becken ist vollständig abgedeckt - die Hitzeentwicklung ist absolut beherrschbar, im Winter läuft kein Lüfter. Luftfeuchtigkeit im Haus zwischen 58% und 50% (wenn der Ofen an ist), das Becken verdunstet 5l/Tag :smiling_face: also so gut wie nichts...

    Würde ich immer wieder so machen, es sei denn, das Becken stünde in einem extra Raum, welcher eine eigene Entlüftung hat - und ich hätte viel Geld und kein Herz, um den ständig springenden Lippfischen nachzutrauern :winking_face:

    Die Abdeckscheiben sind aus 4mm Floatglas und werden alle 4-8 Wochen mal abgespült (in der Wanne), dann gleich wieder drauf. Reflektoren sehen immer aus wie neu, das kompensiert den Lichtverlust durch die Scheiben locker...

    Gruß Alex

    Es steht Dir natürlich auch vollkommen frei, resistent gegen Fakten zu sein und ich will Dich auch gar nicht bekehren. Ich gönne jedem seine spirituelle Freiheit - bis zu dem Punkt, wo andere darunter leiden könnten. Deshalb kann ich andere User nur warnen, Deine Ratschläge diesbezüglich anzunehmen :grinning_squinting_face:

    "Warum soll man eine gute Idee verwerfen, nur weil sie falsch ist ?"

    Noch eine Kleinigkeit, da Du Jetpower so viel Ahnung zusprichst: Das Ohm´sche Gesetz ist keine "Gleichstromformel" und das gilt auch bei Wechselspannung und sogar bei Drehstrommotoren.... Und benutzt man Phasenanschnitt nicht primär für Universalmotoren ? Und muss ein Asynchronmotor nicht auch mit einer f/u Kennlinie geregelt werden ?

    Ich bin ja für jede vernünftige Diskussion bereit, aber wenn unter Bezug auf "die unheimliche fachliche Ahnung" so ein grober Unfug geschrieben wird, geht einem echt der Hut hoch.

    Vielleicht empfiehlt ja auch noch einer jemandem, mal mit beiden Fingern in eine unter Spannung stehende Steckdose zu fassen, "weil das ja nicht unbedingt wehtun muss, vielleicht gilt hier in diesem speziellen Fall ja eine physikalische Tatsache mal nicht" ???

    Jetpower, wenn dann aber beide Motoren ihr Kippmoment nicht erreichen, bleiben beide oder einer stehen und brummen vor sich hin. Eine Pumpe wie z.B. eine Standard-Reddragon mit elektronischer Anlaufschaltung hält das nicht lange aus, die Elektronik stirbt dann. Andere Elektroniken in Motoren nehmen durch Phasenanschnitt auch Schaden, denn entstehende Spannungsspitzen durch das schnelle Schalten von Motorwicklungen machen auf Dauer dann eventuell Schutzelemente wie z.B. Varistoren kaputt. Auch Motoren ohne vorgeschaltete Elektronik können Schaden nehmen, wenn der Motor steht und voller Strom durchgeht (Temperaturproblem).

    Einfacheres Beispiel: Glühfadenlampe. Bei Betrieb mit Unterspannung hält der Faden weitaus weniger Stunden.

    Thema PC-Lüfter: Nur ein Stümper schaltet 2 elektronisch geregelte Lüfter in Reihe. Die Spannung teilt sich nie sauber auf (ohne Symmetrierung, aber das kennt Freitaucher ja sicherlich), die Gefahr des Stehenbleibens oder des gar nicht erst Anlaufens ist gegeben.

    Zusammenfassend: Es ist ganz einfach so, daß Hersteller nicht umsonst Typenschilder anbringen, auf denen die geeignete Betriebsspannung steht.

    Zitat

    Original von Freitaucher

    Zur Spannung,schaden würde eine höhere Spannung als 240V.Habe noch nie davon gehört,das man mit niedrigerer Spannung was kaputt machen kann.Dann würden ja alle Dimmer die nachgeschalteten Geräte zerstören. :winking_face_with_tongue:

    Jetzt wird es wirklich bald peinlich. Wenn man nun wirklich so gar keine Ahnung hat, einfach mal nichts sagen - dann haben Dritte zumindest keinen Schaden davon.

    Ja, bestimmte Geräte werden auch zerstört und man kann sehr wohl auch mit Unterspannung etwas kaputt kriegen...

    Zitat

    Original von Thomas22


    Gilt aber nicht bei O-Ringen aus diversen Materialien. Wenn die intakt sind werden sie problemlos wiederverwendet!
    thomas

    ... aber welche das jetzt sind, behälst Du für Dich ? :face_with_tongue:

    Unser Becken als Beispiel (ca. 1300l) HQI / T5:

    Strom 110 Euro / Monat = 1300 €/Jahr
    Wasser Nachfüllung 15l/Woche + 12%WW/Woche (180l) = 11.000l/Jahr ohne UO ca. 22 €/Jahr + 30 € Abwasser !!!
    Salz 6,3kg/WW = 630 €/Jahr
    Futter ca. 15€/Monat = 180€/Jahr
    Leuchtmittel ca. 300 €/Jahr
    Tiere, Zusätze und Kleinkram sicher nochmal 300€/Jahr

    2762 €/Jahr = 230 €/Monat...

    Aber ist halt schön :smiling_face:

    Bei 15mm hätte ich schon Angst, das irgendwann das Becken schief steht, weil auf einer Seite mehr Steine sind - oder die Rohre undicht werden, weil mech. Spannung draufkommt :smiling_face:

    Ich habe ein sehr plan gefertigtes Gestell, darauf 3mm Trittschalldämmung (PE Schaum), dann eine 28mm Multiplexplatte und darauf wieder 3mm Trittschalldämmung.

    Unser Aquarienbauer hat übrigens empfohlen, die unter dem Becken befindliche Pappe drunter zu lassen....

    Ich denke, es wird auch sehr viel übertrieben. Eine 15er Glasscheibe geht so schnell nun auch nicht kaputt. Für mich ist die Untermatte nur Schutz gegen Sandkörner oder minimale Unebenheiten - gegen Spannungsrisse hilft das IMHO nicht, da ist ein gut geklebtes und konstruiertes Becken wichtiger.

    Kauf lieber extrem gute Absperrhähne - ich habe jetzt den zweiten 40er Closedloop Hahn, der tropft und eine schicke Salzkruste hat *grummel* und den zu tauschen ist extrem nervig !

    An unseren alten Becken lief immer UV 24/7 mit. Nach dem Umzug war die alte UV Anlage defekt, so daß das Becken 10 Monate ohne UV lief. Ergebnis: Der alte Besatz bekam Pünktchen. Auch neuer Besatz wurde schnell krank. Nach dem Anbringen der neuen UV 39W waren innerhalb von 3 Wochen alle Pünktchen weg, die Anlage läuft 24/7 und das garantiert für den Rest der Standzeit !

    Stefan (Hergo), ich will Dir ungern zu nahe treten, aber hattest Du mit Deinen Becken Becken nicht auch oft Probleme ? Du erwähntest so etwas mal...

    Stefan (Kadatz), schließ sie an und lass sie laufen, immer. Wechsel alle 12-15 Monate mal die Röhre, gönn es den Tieren einfach. Man sollte IMHO tun, was man kann, um die Wasserwerte (somit auch die Keimdichte) gut zu halten. Ozon auch immer, denn das spielt vom Unterhalt keine Rolle.

    Ich denke allerdings auch, daß die kleinere Anlage reichen würde, die 39W ist schon ein Klopfer und passt kaum in einen Unterschrank (es sei denn, man montiert sie diagonal). Wir haben die 39 bei 1400l Wasser im Kreislauf, die wird mit einer Aquabee 2000/1 direkt aus dem Becken gespeist und geht direkt ins Becken zurück. Laut Deltec soll die Anlage mit 2000l/h betrieben werden. Langsamer ist natürlich nicht schlechter.

    Stefan: Beides, immer ! Ich habe bereits leidvolle Erfahrung "mit ohne" UV gehabt, kann ich nicht empfehlen. Und Ozon+Kohle im Dauereinsatz hält auch das Wasser klar und Schadstoffe und Nesselgifte im Zaum. Bei uns läuft Ozon mit 20mg und 39W UV (Deltec) 24/7.

    Zitat

    Original von Alex81
    Werden die neune DC Mototren denn nicht mit Kleinspannung betrieben, da
    merkt man doch nichts.?!

    Falls Du bei den "neuen DC Motoren" auf die regelbaren Förder- und Strömungspumpen der bekannten Hersteller anspielst, kann ich Dir mit einem definitiven NEIN antworten. Es gibt zwar Leute, die schreiben, das es völlig ungefährliche Gleichspannung ist, aber das ist gelinde gesagt grob fahlässig. Diese Motoren arbeiten mit einem Gleichspannungszwischenkreis von meistens 325V im Umrichter, aus welchem dann ein Sinus (oder einfach eine wechselnde Gleichspannung bei Blockkommutierung) per PWM geformt wird. Ohne wechselndes Magnetfeld (also Stromflussrichtung) dreht kein Motor - also schaltet man entweder mit einem Kommutator die Wicklungen an und aus und um oder man dreht den Strom in die Runde, erzeugt also einen Wechselstrom. Man hat also Wechselspannung im System, welche durch den Umrichterbetrieb sogar höhere Spannungsspitzen aufweist als ein sauberer Steckdosensinus. Ausserdem ist auch eine Gleichspannung von 325V durchaus gefährlich für den Menschen, durch den Stromfluß können im Blut durch Elektrolyse Klumpen entstehen, welche dann eine Embolie auslösen können. Deshalb: nach einem Stromunfall immer ins Krankenhaus. Aus oben genannten Gründen müssen solche Statorwicklungen auch bessere Isolationen aufweisen als ein normaler Motor - dies wird in der Regel durch Zwischenlagen in der Wicklung oder mehrfach isolierten Wickeldraht gewährleistet. Wird bei der Wicklung nicht sauber gearbeitet, entstehen Kurzschlüsse in der Wicklung, welche sich dann "freibrennen" - dann bekommt man das geschilderte Problem.

    @Reinhard: Einem FI und einem LS sind die Spannung vollkommen egal - auf den fließenden Strom kommt es an. :winking_face:

    Hallo Carsten,

    Elektronik und Pumpen sind ja rein zufällig mein Spezialgebiet, also versuche ich mal, kompetent zu antworten. Jede zusätzliche Elektronik erzeugt zusätzliche Verluste, ein guter Frequenzumrichter in etwa 8-12% seiner Nennleistung. Das heißt, bei einer elektronischen Pumpe, welche eine Aufnahmeleistung (vor der Elektronik) von 400W hat, gehen bei voller Leistung ca. 30-40W in der Elektronik als Wärme verloren. Diese Leistung landet (bei räumlicher Trennung) natürlich nicht im Becken. Die restlichen bestenfalls 370W werden in der Zuleitung zum Motor sowie im Motor selbst komplett in Wärme umgesetzt. Steht der Motor im Wasser (was ich nie empfehle), wird also die komplette Leistung ins Wasser eingebracht - ganz egal, was für einen Wirkungsgrad der Motor hat. Es ist dem Wasser vollkommen schnuppe, ob es über einen Widerstandsheizer oder über mechanische Energie (welche zu 100% in Reibung der Wassermoleküle endet) erwärmt wird.

    Montiert man die Pumpe ausserhalb, wird zumindest ein Teil der direkt im Motor in Wärme umgesetzten Energie an die Raumluft abgegeben.

    Der hohe Wirkungsgrad von (fälschlicherweise hier im Forum als DC Motoren bezeichneten) permanentmagneterregten mehrphasigen Synchronmotoren wirkt sich ausschließlich auf das Verhältnis Wasserbewegung zu benötigter Energie aus, man benötigt also WENIGER Energie, um die gleiche Wasserbewegung zu erzeugen - das ist also der eigentliche Vorteil des Wirkungsgrades. Betreibt man solch einen Motor aber mit einer Leistung x, so wird auch gemeinhin die Leistung x abzüglich der in der Elektronik umgesetzten Leistung im Wasser umgesetzt.

    @Pauli: Den "Strommesser" aus dem Baumarkt (der im übrigen korrekterweise als Leistungsmessgerät bezeichnet wird :smiling_face: ) vergiss mal bitte, das sind Lügenapparate ! Damit kannst Du bestenfalls ohm´sche Lasten wie z.B. Glühfadenlampen genau messen.

    @Florian: Die billigen Geräte können das nicht korrekt anzeigen, weil Ihre Bandbreite nicht ausreicht, um mit einem verbogenen Crestfaktor umzugehen (Wikipedia -> "Crest Faktor" oder "Formfaktor" suchen). An einer ohm´schen Last verläuft der Strom phasengleich mit der Spannung. Sobald Elektronik ins Spiel kommt, ist dem nicht mehr so, dann "verbiegt" sich die Stromaufnahme. Es entstehen Oberschwingungen und Phasenverschiebungen, welche sich negativ auf das Energieversorgungsnetz auswirken. Diese müssen dann korrigiert werden, was man als Leistungsfaktorkorrektur oder auch besser bekannt als PFC (Power Factor Correction) bezeichnet. Computernetzteile sind ein gutes Beispiel - in alten Rechenzentren hatte aufgrund der vielen Rechner der Sinus in der Steckdose durchaus gerne die Form eines Trapez oder gar Rechtecks. Das liegt daran, das ein Gleichrichter mit nachgeschaltetem Kondensator (wie man es in fast jedem Netzteil findet) für eine spitzenförmige Stromaufnahme im Scheitelpunkt des Spannungssinus sorgt. Was passiert ? Die Spannung bricht aufgrund der hohen Stromaufnahme, die alle Geräte gleichzeitig erzeugen) zusammen und der Sinus "knickt" im Scheitel ein.


    Gruß,

    Alex

    Hallo,

    selbstverständlich reichen 20 W, um Wasser entsprechend zu erwärmen. Jeder kann ja mal an einen 5W Lötkolben anfassen... Letztenendes bringen diese Pumpen, wie oft schon hier im Forum erläutert, ihre komplette Aufnahmeleistung als Wärmeleistung ins Wasser.

    Gruß,

    Alex