Beiträge von Alex G.

    @Michael: 4 IGBT: Zwei oben, zwei unten - dann dreht sich auch die Polung fein um, wie das bei Wechselstrom so sein muss :winking_face: Stichwort H Brücke.

    Erfahrungswerte gibt es da nicht, da ist jeder Motor sprichwörtlich anders gewickelt...

    Zitat

    Original von woody
    HI,

    genau was ALex bemerk ist das Hauptproblem -> Einen vernunftigen Sinus mit eine Proz hinzubekommen ist nicht gerade trivial, aber die Frage die sich mir stellt ist, wie "vernünftig" muss der Sinus fuer unsere Zwecke eigentlich sein. Oder reicht vielleicht auch ein besseres Trapez, wie bei niederspannungs BLDC-Motoren.

    Na, da gibst Du Dir die Antwort doch selber. Ein BLDC wird blockkommutiert ODER sinuskommutiert. Der darf also DC haben, weil er ein DC Motor ist. Ein Motor wie in der Marea arbeitet nur mit einem Sinus. Alles, was in der Form davon abweicht, kostet Leistung und erwärmt den Motor (extrem).

    Das mit dem Schwingkreis, das vergiss mal schnell wieder. Da muss schon ein Proz rein, der einen vernünftigen Sinus machen kann, alles andere ist Quark. Als Endstufe nimmt man vorzugsweise ein integriertes Powermodul, da stecken der Treiber und diverse Schutzbeschaltungen gleich mit drin. Als Prozessor eignet sich z.B. ein DSPic oder TMS320 von TI. Die Programmierung ist aber die eigentliche Kunst, das macht immer ein Kollege von mir ...

    Dann braucht man natürliche eine Stromerfassung, weil man ja wissen will, wieviel Last anliegt. Desweiteren ein Interface oder eine Schnittstelle (natürlich potentialgetrennt) zur Bedienung. Ein paar LED´s noch...

    Fast ganz richtig: Also, Du nimmst einen Gleichrichter und baust aus 400V Elkos einen Zwischenkreis, Daumenregel 100µF/100W Leistung. Dann nimmst Du eine Brücke aus 600V IGBT´s, welche mindestens Faktor zwei überdimensioniert sind. Davor kommt noch ein passender Treiber, der über einen passenden µC befeuert wird. Dieser schaltet dann die oberen IGBT mit PWM, damit man die Spannung regeln kann. Die unteren IGBT schalten die Spulen des Motors in die Runde, bzw. Drehen die Phase immer um - mit der gewünschten Frequenz. Dann benötigt man noch eine Kleinspannung von 15 und 5 Volt, ein bischen Entstörung und fertig ist´s... :wink

    Also der Tunze Treiber ist IMHO kein Phasenanschnitt, zumindest nicht der, den ich hier hatte. Es ist aber sehr kleingeistig, den Verkaufpreis einer Elektronik an den Bauteilen festzumachen ! Überlege mal, was für Kosten in der Entwicklung entstehen, die müssen auch alle gedeckt und wieder reingeholt werden:

    - Nachdenken (Gehalt mehrerer Entwickler)
    - Funktionsmuster
    - Prototypen
    - Versuche
    - EMV Untersuchung
    - Zertifizierung
    - Messreihen
    - Gehäusedesign
    - Erstellung technischer Unterlagen und Dokumentationen
    - Gehäusemuster
    - Bedruckung
    - etc.

    Diese Liste läßt sich beliebig lang weiterführen. Und nun entwickele ich eine tolle Elektronik, brauche dafür ein Jahr. Die Teile kosten 2 Euro und ich will auch noch Gewinn machen, nicht zuletzt, um weitere Entwicklungen vorzufinanzieren. Dazu kommen dann noch Einrichtungskosten der Fertigung, allgemeine Verwaltungskosten, der Overhead eines Unternehmens, Materialgemeinkosten (Lagerung, Qualitätssicherung etc.), Steuer, Entsorgung, Gehälter in der Produktion, im Versand, Verpackungsmaterial und der Firmenwagen des Chefs.

    Du würdest das dann also für 2,50 EUR verkaufen ?

    Was bist Du denn von Beruf ? Ich dachte, auch E-Ing. ? Wovon lebst denn Du ?

    Hallo Michael,

    ich habe den Versuch mit einem regelbaren Trenntrafo durchgeführt. Bei einem Phasenanschnitt ist der Effekt aber der gleiche: Die Spannung sinkt und der Motor klappt weg. Es wird also wohl ein Umrichter sein. Nun ist nicht zu vergessen, dass der Motor nur 26W hat, ein Umrichter dieser Leistungklasse ist nicht ganz so aufwändig und somit auch eher günstig.

    Bei einem Synchronmotor geht Phasenanschnitt generell nicht: Der kippt immer ab, wenn er aus seinem Betriebspunkt kommt. Solch eine Vergewaltigung geht nur mit einem Asynchronläufer (siehe Heizungspumpe). (Von Bürstenmotoren mal abgesehen, da geht´s natürlich gut)

    Die präsentierte Schaltung wäre mir zu heikel: Der umgedrehte Trafo geht mit sinkender Frequenz und gleicher Spannung garantiert in die Sättigung. Er nimmt einfach einen normalen Trafo 230V/15V und dreht ihn um. Der Motor wird auch nicht auf seiner Kennlinie betrieben, selbst wenn der Trafo das schaffen sollte. Und letztenendes ist es ja totaler Quark, aus 230V erst 15V zu machen, um das dann wieder hochzutransformieren. Man baut so eher eine Heizung als einen Frequenzrichter, da könnte man ja gleich einen Leonardsatz nutzen... :grinning_squinting_face:

    Naja, Motoren haben eine Frequenz/Spannungs Kennlinie. Der FU muss beide Teile entsprechend der Kennlinie anpassen. Wir entwickeln solche Dinger hier in der Firma, aber einfach ist das nun wirklich nicht - allein die EMV kostet schon nerven, wenn nicht das Radio die ganze Zeit fiepen soll!

    Aber mal was anderes zum Thema Strömungssteuerung, habt Ihr DAS schon gelesen ? :winking_face_with_tongue:

    Hi,

    ich habe hier eine 6000er Marea rumliegen. Der Motor sieht nach Synchronmotor aus (Magnetläufer, U-Eisenschnitt).

    *edit*

    Ich habe gerade mal getestet: Bei 180V kippt der Läufer weg. Das heisst, Phasenanschnitt oder Wellensteuerung fallen weg, weil ja die Durchschnittsspannung sinkt. Muss also ein kleiner Umrichter sein, für 26W läßt sich das ja auch vielleicht billig bauen. Ich bin trotzdem erstaunt, dass das für den Preis geht - aber es ist halt aus Taiwan.

    Interessant auch die Beschreibung, siehe beiliegenden Screenshot...

    Alles klar, diesen Aspekt hatte ich noch nicht bedacht. Ich habe für das neue Becken aber auch noch einen zweiten Temperaturcontroller liegen, damit ich davor zumindest doppelt geschützt bin :smiling_face:

    Zitat

    Original von Mark83

    - ein 100W Heizer wäre besser gewesen, ist aber keine Katastrophe der mit 150W

    Hi Mark,

    kannst Du mir erklären, was an einem 100W Heizer besser sein soll ? Das verstehe ich nicht ganz.

    Hi Olli,

    unglaublich, Du tust es tatsächlich :smiling_face:

    Zu Deinen Planungen: Ehrlich gesagt finde ich beides (von der Wartungsarbeit her) nicht optimal. Bevor ich allerdings eine ausziehbare Mimik einbaue, kann ich doch einen angemessen hohen Unterschrank deutlich besser leiden. Da Du nicht direkt vor dem Becken sitzt, kannst Du den Unterschrank doch auch 80-100 hoch machen, dann passt die Technik gut drunter und lässt sich von 3 Seiten bedienen.

    Gruß Alex

    Hallo Uwe,

    danke, habs gerade gefunden und gelesen, gesalzen Anfang Februar. Sind die bekannten Wasserwerte den jetzt in Ordnung und gibt es noch andere Unbekannte im System ? Umbauarbeiten oder Renovierung am Haus, Farbe etc.? Hast Du das Wasser mal prüfen lassen ? Vielleicht ein kleiner Kupferdrahtrest oder so ?

    Ansonsten würde ich wie gesagt einfach die Zeit wirken lassen.

    Hallo,

    das Argument bezüglich der riesigen Menge an verarbeitetem Material ist, denke ich zumindest, ziemlich schlagkräftig. Auch wir haben in beiden Becken insgesamt 5 große Teile Keramik, die habe ich lediglich 2mal kochenheiss abgespült und dann direkt in unser System integriert. Damit gab es bislang keine Probleme. Im Gegenteil, die Keramik sieht großartig aus.

    Tote Schnecken habe ich bislang in jedem Becken gesehen, das ist kein Argument.

    Ich habe nicht alles hier durchgearbeitet, aber eine Frage: Wieviel lebende Steine wurden eingebracht ? Es existiert doch die einhellige Meinung, das Becken mit sehr viel Keramik und wenig LS lange Einfahrphasen brauchen. Klaus Jansen hat mir erzählt, daß er, wenn er ein Becken nur animpft, es mindestens ein halbes Jahr stehen läßt, bevor er irgendetwas einsetzt. So zumindest seine Empfehlung. Ich kann mir sehr gut die Ungeduld vorstellen, wenn so ein Trog so lange halbtot rumsteht, aber vielleicht braucht es einfach seine Zeit ? Wie lange steht das Becken denn jetzt genau mit dem neuen Material ?

    Diese Fragen interessieren mich brennend, weil auch mein neues Becken komplett mit Riffkeramik aufgebaut werden soll, LS soll dann nur noch zur Deko vereinzelt eingebracht werden.

    Gruß Alex

    Rüdiger hatte gestern einen Link zu einem Vertreiber von Tankdurchführungen, der hatte Zeichnungen mit Maßen dabei. Wie dem auch sei, das wird nochmal überprüft, indem ich die Durchführungen vor dem Becken bestelle :smiling_face: Vielleicht äussert sich ja auch nochmal der ein- oder andere Händler hier im Forum zu den Bohrungsdurchmessern :smiling_face:

    Und wofür noch weitere zusätzliche Bohrungen ? Das ist IMHO Quatsch, weil ich die, wenn das Becken erstmal läuft, eh kaum noch anschließen kann. Und ausserdem muss man es auch nicht übertreiben :grinning_squinting_face:

    Die Traverse zu unterbrechen wäre sicherlich möglich, möchte ich aber nicht. Die Ablaufrohre stehen nur locker im Schacht, da muss ich nicht dabei. das 25er passt an der Traverse vorbei, der Schacht soll aber eh abgedeckt werden, damit nichts reinhüpft :smiling_face:

    So, die Planung habe ich am Wochenende abgeschlossen, nachdem ich mir noch mit Rüdiger gemeinsam den Kopf zerbrochen habe. Die Zeichnungen sind nun zur Anfrage raus. Der Zulauf ist nun noch mit in den Schacht gekommen und die Bohrungen wurden räumlich enger zusammengefasst. Dadurch wird die Keramik leichter zu bauen sein - hier nochmal Dank an Torsten für die Tipps und Anregungen. Die zwei ClosedLoop Kreise bekommen nun je einen 63er Einlass und 2 50er Auslässe - die größeren Auslässe reduzieren mir zwar die Strömungsgeschwindigkeit, aber aus energetischer Sicht ist das Becken nun so geplant, das ich nur minimale Widerstände haben werde. Als Ablauf und Notablauf kommen je ein 40er Rohr rein, der Zulauf wird über ein 25er Rohr erfolgen. Die geplante Umwälzung sollte damit locker zu erreichen sein.

    Auf einen Trockenschacht verzichte ich, da ich zwischen Wand und Becken / Pfeiler und Becken noch ausreichend Platz für Leitungen etc. habe.

    Zitat

    Original von markus1001
    ich finde es wirklich sehr traurig das nicht mal Leute vom Forenteam eine neutrale Meinung haben können.

    Ist eine neutrale Meinung nicht ein Widerspruch in sich ? Was sollen Forenteammember denn empfehlen ? Nichts ? Alles ?

    Ehrenwert, wer empfiehlt, was er selber hat und gut findet. Bezahlung ist garnicht notwendig, wenn die Geräte sehr gut SIND.

    Und kann mal jemand genau beschreiben, wie ein besseres Blasenbild aussieht ? Kann ich da eine Schablone anlegen und vergleichen oder macht ihr das alle mit einem Messschieber ? Wie vergleicht ihr das, nur optisch ? Und warum ist es besser ? Diese Blasenbildlaberei ist doch IMHO totaler Unsinn...

    Zitat

    Original von Henrik
    Aber die Verrohrung sollte die Schwingungen aufnehmen was ja jetzt nicht der Fall ist.

    Das verstehe ich überhaupt nicht und irgendwie klingt es für mich nach Quatsch. Man plant doch nicht, das die Rohre brummen sollen ? Das einzige, was wackeln darf, sind die Pumpen. Also entkoppelt man die und stellt sie auf Gummi o.ä., das sollte helfen (wie Du ja jetzt auch planst). Aber die vorherige Planung ist mir schleierhaft, zumal du ja viele lange gerade Rohrstrecken hast...

    Gruß Alex

    Ich lasse jede Woche einmal den Schaumtopf ab (ca. 1,3l) und mache das Steigrohr (also nur den Schaumtopf :O) ) alle 2 Monate mal sauber, aber eher unregelmäßig. Zwar haben wir recht hohe Nährstoffwerte, aber das liegt sicherlich nicht am Abschäumen. Ich habe da eher die Strömung und die Steine in Verdacht, aber da wird ja im nächsten Becken deutlich Reserve eingepackt.

    Zitat

    Original von Sven B.
    Letztlich möchte der Handel ja auch noch was Verdienen...!

    Und das nicht schlecht an solch einem Gerät.... Der Händler bekommt oftmals mehr als der Hersteller, dafür sorgt der Händler für den Umsatz. Bei uns in der Automobilbranche ist das noch viel gruseliger, wie die Preisstaffelung ist.

    Ich würde erstmal als Argument bringen, daß eine deutsche Firma festangestellte, gutbezahlte Mitarbeiter in Deutschland in Handarbeit gutes Material auf hochwertigen Maschinen gekonnt verarbeiten läßt UND regelmäßig Neuentwicklungen präsentiert.

    Klar geht es überall billiger, aber wenn Leute nur billig machen, bleibt schnell die Entwicklung auf der Strecke. Was Klaus an Prototypen, Mustern, Versuchen und Fehlschlägen produziert, bezahlt man natürlich mit. Dafür profitiert man auch davon.

    Ganz sicher reicht jede X-beliebige Hardware von der Funktionalität aus, aber wenn man daneben Wert auf Verarbeitung, Bedienbarkeit, etc. legt, dann wird die Luft bei fast allen Herstellern dünn.

    Zum Thema Acryl: Die Schäumerrohre sind IMHO nicht aus Acryl, sondern aus Plexiglas GS.

    Was hast Du denn für ein "Energieverbrauchsmessgerät" ? Auf jeden Fall ist meine Vermutung, dass Dein Gerät Schund anzeigt. Meine Doppelbalken verbrauchen ziemlich genau die Leistung, die draufsteht - mit einem Zimmer LMG310 gemessen, das stimmt unter Garantie.

    Bei Conrad gibt es einen relativ günstigen Energy Monitor 3000, der halbwegs gute RMS Werte misst, liegt bei 30 EUR, glaube ich. Für den Hausgebrauch reicht der, die Bandbreite ist natürlich auch nicht der Hammer.