Hallo Georg
Du hast glaube ich soeben definitiv mindestens einen Kunde verloren, bravo!
Schade, dass du hier so unprofessionell antwortest.
Alle Hersteller behaupten doch sie hätten die genauesten Tests und nur weil der Nitrattest wirklich gut abzulesen und der teuerste ist, heisst das noch lange nicht, dass er auch der genauste ist. Jedes Messgerät muss kalibriert werden können und sei es noch so teuer. Bemerkung am Rande: ein Gutes Messwerkzeug zeichnet sich dadurch aus, dass man es gut kalibrieren oder gar eichen lassen kann!
Frag doch ganz einfach mal im Labor nach, wie der Benutzer eine Möglichkeit hat diese Tests zu kalibrieren!
Und schreibe jetzt nicht man bräuchte die nicht zu kalibrieren, weil die ja sooo genau sind.
Und noch eine Frage: Wie hast du herausgefunden, dass die von dir probierten Referenzen zu wenig Salz enthielten. Ich messe bei der Gilbers-Referenz nämlich 34.6 Promille.
Und noch eine kleine Nachhilfe-Lektion zum Thema wie bestimme ich den Korrekturfaktor eines Wassertests und wie wende ich den an:
1. man nehme einen Wassertest z.B. Red Sea (oder besser einen Andern, weil dieser möglicherweise nachfolgendes nicht verträgt)
2. Anleitung genau durch lesen
3. nun macht man den Test gemäss Anleitung mit einer Referenzlösung (das ist eine Lösung mit definierter Konzentration der zu testenden Inhaltsstoffe)
4. jetzt muss ich eine kleine Rechnung machen:
Beispiel:
bei obigem Testen kam ein Wert 4mg/l heraus, auf der Flasche steht aber der Referenzwert 5mg/l drauf.
Den Korrekturfaktor erhälst du indem du nun den Referenzwert durch den Messwert dividierst, also 5/4= 1.25
5. Nun kannst du dein Beckenwasser, ebenfalls genau nach Anleitung testen. Diesen Wert musst du nur noch mit dem zuvor bestimmten Korrekturfaktor multiplizieren und schon hast du einen zuverlässigeren Messwert.
Voraussetzung natürlich, dass die Referenzlösung stimmt und davon gehe ich jetzt einmal aus, weil die sicher nicht einfach so zusammengemischt werden bis mit irgend einem Test der Wert erreicht ist.
Es soll Chemiker/Laboranten geben die eine Lösung auf Grund chemischer Formulierungen anmischen können.